Gottesgnadentum

Das Gottesgnadentum ist eine Begründung für monarchische Herrschaftsansprüche. Der Begriff entwickelte sich aus dem lateinischen Titelzusatz Dei gratia („von Gottes Gnaden“).

Mittelalter

Byzantinisches Reich

Das Konzept des Gottesgnadentums geht zurück auf die Spätantike. Im Römischen Reich war es üblich, den Kaiser als Divus („göttlich“) zu verehren. Mit der Christianisierung des Reiches, die Kaiser Konstantin der Große 313 mit der Konstantinischen Wende einleitete und Kaiser Theodosius I. 379 bis 394 vollendete, kam der Kaiserkult allmählich außer Gebrauch. Stattdessen bildete sich die Vorstellung heraus, der Kaiser stehe in einem besonderen Nahverhältnis zu Gott und garantiere dadurch die Wohlfahrt des Reiches. Bereits von Konstantin ist das Selbstverständnis überliefert, ihm habe der „himmlische Wille […] alles Irdische zur Lenkung anvertraut“ (lateinisch curae nutu suo caelesti terrena omnia moderanda commisit.) Von der besonderen Frömmigkeit des Kaisers, die seine Herrschaft legitimierte, nahm man bald an, sie würde sich auf seine Söhne vererben, womit sich im Byzantinischen Reich die Vorstellung eines Gottesgnadentums mit dem dynastischen Prinzip verband.[1]

Karolinger und Ottonen

Im Westen gründeten zur gleichen Zeit die Merowinger ihren Herrschaftsanspruch über das Frankenreich noch allein auf das Geblütsrecht und das Königsheil, das vom rechtmäßigen König auf seine leiblichen Nachkommen übertragen wurde. Dies änderte sich, als Pippin der Jüngere, der erste Karolinger auf dem fränkischen Thron, seinen merowingischen Vorgänger absetzte und dadurch eine neue Herrschaftslegitimation benötigte. Er holte die Zustimmung des Papstes zum Dynastiewechsel ein und ließ sich im Jahre 751 in Soissons in einer sakralen Krönungszeremonie nach dem Vorbild der biblischen Herrscher Israels zum König salben. Seit dieser Salbung, einer Neuerung im Akt der Königserhebung, enthalten die fränkischen Königsurkunden die Formel Dei gratia.

Die Vorstellung von einer durch göttliche Gnade verliehenen Herrschaft fußt auf dem spätantiken christlichen Königsbild des rex iustus, des „gerechten Königs“, das auf Augustinus von Hippo (De civitate Dei) zurückgeht.[2] Die durch Pippin begründete fränkische Tradition wurde von seinem Sohn, Karl dem Großen fortgeführt. Insbesondere nach seiner Kaiserkrönung im Jahr 800 sah er seine Herrschaft – auf der Basis antiker und christlicher Vorstellungen – durch göttliches Recht legitimiert. Davon zeugen Titulaturen wie a deo coronatus imperator, „von Gott gekrönter Kaiser“. Karl verstand sein Reich als eine Einheit von Staat, Kirche und Religion.

Otto I. ließ 936, im Jahr seiner Thronbesteigung, die Formel Dei Gratia in das ostfränkische Königssiegel einfügen. In der um das Jahr 1000 geschaffenen Reichskrone des Heiligen Römischen Reichs verweist der alttestamentliche Sinnspruch Per me reges regnant „Durch mich regieren die Könige“ (Buch der Sprichwörter 8,15) auf das Gottesgnadentum ihrer Träger. Auch im Krönungseid der deutschen Könige klang die Überzeugung vom Gottesgnadentum an. Er beginnt mit der Formel „Nos divina favente clementia rex Romanorum […]“ – „Wir, durch die Gunst der göttlichen Gnade König der Römer […]“.

Das christlich fundierte Legitimationskonzept des Gottesgnadentums erwies sich als überzeugender als die schon in vorchristlicher Zeit bei den Germanen nachweisbare Idee des Königsheils. Die Idee des Gottesgnadentums ließ dieses allmählich in den Hintergrund treten, auch wenn sich die paganistische Vorstellung von den besonderen Heilkräften, die die Götter dem legitimen König verliehen, nie ganz verloren. In der Vorstellungswelt der römischen Antike hatten die Kaiser zu Lebzeiten die Rolle eines Pontifex Maximus, also die Rolle eines Mittlers zwischen den Göttern und den Menschen; nach dem Tode konnten sie aufgrund des Kaiserkultes selbst zu Göttern (Divi) aufsteigen (Apotheose).

Salier und Staufer

Salische und staufische Kaiser des Heiligen Römischen Reichs versuchten die christliche Vorstellung, dass der Herrscher von Gott über seine Untertanen eingesetzt sei, zur Begründung der Auffassung zu nutzen, dass der weltliche Herrscher gegenüber dem Papst über einen eigenständigen Herrschaftsanspruch verfüge (Zweigewaltenlehre).[3]

Das Gottesgnadentum wird im Neuen Testament konkretisiert. Der Brief des Paulus an die Römer (Röm 13,1–7, Pflichten gegenüber dem Staat ) erläutert die christliche Vorstellung, dass jede staatliche Gewalt von Gott verliehen und Widerstand gegen diese Gewalt ein Verstoß gegen den Willen Gottes sei:

„Jeder leiste den Trägern der staatlichen Gewalt den schuldigen Gehorsam. Denn es gibt keine staatliche Gewalt, die nicht von Gott stammt; jede ist von Gott eingesetzt. Wer sich daher der staatlichen Gewalt widersetzt, stellt sich gegen die Ordnung Gottes, und wer sich ihm entgegenstellt, wird dem Gericht verfallen.“

Britische Inseln

Nach der normannischen Eroberung Englands im Jahr 1066 ersetzte die Curia Regis („Gerichtshof des Königs“, „Königlicher Rat“) den angelsächsischen Witenagemot. Der „Gerichtshof des Königs“ entwickelte sich langsam zum Englischen Parlament, nachdem die Rebellion englischer Adliger von König Johann Ohneland 1215 die Anerkennung der Magna Charta erzwungen hatte.[4]

Neuzeit

Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation

Im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation erhoben sich Bauern im Deutschen Bauernkrieg, um bestimmte Freiheitsrechte einzufordern.

In seiner 1525 verfassten Schrift Wider die Mordischen und Reuberischen Rotten der Bawren rechtfertigte Martin Luther das gewaltsame Vorgehen der Fürsten gegen die Bauern mit dem neutestamentlich im Römerbrief verbürgten Gottesgnadentum der Fürsten.

Im gleichen Jahr legte Luther in der Schrift De servo arbitrio dar, dass der Mensch gegen die von der Gnade des christlichen Gottes vorgesehenen Herrschaftsverhältnisse nicht aufbegehren dürfe, denn dies widerspräche der Theologie von der Prädestination.

Damit lieferte Luther eine Grundlage für das Herrschaftsverständnis des Absolutismus: Aufgrund des neutestamentlichen Gottesgnadentums sei ein christlicher Herrscher weder absetzbar noch in einer anderen Weise an der Ausübung seiner Regentschaft zu hindern. Dieses Herrschaftsverständnis war im christlich-abendländischen Europa bis in die Zeit der Französischen Revolution maßgebend. Prominente Vertreter waren etwa die Bourbonen in Frankreich, das Erzhaus Habsburg oder die russischen Zaren.

Habsburg und Bourbon

Unter der habsburgischen Monarchie in Deutschland wie auch im bourbonischen Frankreich wurde das Gottesgnadentum auf die willkürliche Religionssetzung für die Untertanen nach der Regel cuius regio, eius religio ausgeweitet. Dies führte zu zahlreichen angeblichen Religionskriegen, um die jeweilige absolute Herrschaft der katholischen Monarchen zu festigen.

England

In England rang das Parlament in einer jahrzehntelangen Entwicklung dem Königtum Befugnisse ab. Das Habeas-Corpus-Gesetz im Jahr 1679 war ein historischer Schritt hin zum Rechtsstaat. Die Glorious Revolution von 1688/89 mit der Bill of Rights machte das englische Parlament zum Träger der Staatssouveränität.

Vereinigte Staaten von Amerika

in der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten (1776) wurde das monarchische Gottesgnadentum mit der von Thomas Jefferson verfassten Formel all men are created equal („Alle Menschen sind gleich erschaffen“) negiert. Denselben Gedanken hatte 1776 schon Thomas Paine in der Schrift Common Sense vertreten. Er beruht etwa auf der im 1. Buch Mose beschriebenen Gleichheit der ersten Menschen und findet sich in der naturrechtlich argumentierenden Staatsphilosophie John Lockes. Die Sklaverei in den Vereinigten Staaten widersprach allerdings dem Gleichheitssatz. Auch Rassismus ist mit dem Gleichheitssatz unvereinbar.

Deutscher Bund und Deutsches Reich

Friedrich Wilhelm IV. von Preußen lehnt die ihm von Volksvertretern angetragene, insofern mit dem Gedanken der Volkssouveränität verbundene Kaiserkrone ab (politische Karikatur von Isidor Popper, 1849).

Der Romantiker und Protestant Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, dem die deutschen Volksvertreter mit der Paulskirchenverfassung 1849 ein deutsches Erbkaisertum antrugen, lehnte ab, weil die Rolle des Monarchen von der Idee des Gottesgnadentums bestimmt sei. Ein demokratisch legitimierter Kaiser, der über einem souveränen Volk thront – solche aufgeklärten Gedanken wies Friedrich Wilhelm zurück und trug damit zum Scheitern der bürgerlich-demokratischen und nationalen Bestrebungen der Märzrevolution in Deutschland bei. Teilweise haben die Fürsten der Zeit den Zusatz V.G.G. für „von Gottes Gnaden“ auf Umschriften ihrer Münzen ergänzt, um die Behauptung eines Gottesgnadentums zu unterstreichen. Der Wegfall des Zusatzes V.G.G. auf einem Taler des Königreichs Hannover im Revolutionsjahr 1848 führte dazu, dass dieser vom Volksmund als „Angsttaler“ bezeichnet wurde.

König Ludwig II. von Bayern griff noch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf die voraufklärerische Vorstellung vom Gottesgnadentum zurück, als er im Schloss Neuschwanstein den Thronsaal nach der Form einer byzantinischen Kirche errichten ließ und anstelle eines Altars einen Thron setzen wollte, der jedoch nie fertiggestellt wurde. Allerdings muss hier einschränkend und erklärend gesagt werden, dass Ludwig II. das „Königtum“ in Neuschwanstein (wie ebenso in Herrenchiemsee) keineswegs als sein damaliges politisches Königtum Bayerns verstehen wollte. Vielmehr war dieser „Thronsaal“ eine literarisch-spätromantische Erfindung – als Huldigung an die Vergangenheit – wie das ganze Schloss eine „begehbare Bühne“ (Rauch) zu seiner Rückversetzung in vergangene, auch literarische Welten sein sollte. Auch den Absolutismus Frankreichs hat Ludwig II. keineswegs für seine Zeit in Anspruch zu nehmen gedacht. In seinem Schloss Herrenchiemsee wollte er die Kunst dieser Zeit und deren Auftraggeber verehren.

Das letzte deutsche Staatsoberhaupt, das sich auf das Gottesgnadentum berief, war Wilhelm II. Sein imperialer Wahlspruch lautete „Gott mit uns“.

Gegenwart

Als Titel in konstitutionellen Monarchien

Die Monarchen von Dänemark (protestantisch-episkopal), Liechtenstein (katholisch), Monaco (katholisch) und des Vereinigten Königreichs (anglikanisch-episkopal) führen in ihrem großen Titel bis heute den Zusatz „von Gottes Gnaden“. Eine mehr als zeremonielle Rolle spielt dieser Titel allerdings nicht mehr, da die Politik aller dieser Länder vorwiegend von gewählten Parlamenten und Regierungen bestimmt wird.

Nach Artikel 56 der spanischen Verfassung von 1978 wird der spanische König zwar einfach als Rey de España bezeichnet, doch ebenso wird ihm das Recht zugestanden, alle traditionellen Titel der Krone weiterzuführen (podrá utilizar los demás que correspondan a la Corona). So ist auch der König von Spanien ein König „von Gottes Gnaden“. Der Titel des spanischen Diktators Francisco Franco war bis zu seinem Tod „Führer Spaniens von Gottes Gnaden“.

Auch gegenwärtig prangt auf den britischen Münzen der Zusatz D. G. (für: Dei Gratia) hinter dem Namen von Königin Elisabeth II.

Bewertung

Im Zeitalter der konstitutionellen Monarchien ist zu unterscheiden zwischen der Legitimation eines absoluten Herrschers und der Frage, wer das Staatsoberhaupt eingesetzt hat. Ein gläubiger Monarch, der seine Stellung der Erbfolge verdankt, versteht sein Amt als „von Gott“ gegeben. Diese Auffassung von Legitimität im Sinn der rechtmäßigen Erbfolge war in der Zeit der Restauration nach den napoleonischen Umwälzungen maßgeblich für die Wiedereinsetzung der alten Dynastien.

Nach Ricarda Huch ist Gottesgnadentum keine Rechtfertigung für eine absolutistische Macht „von oben nach unten“, abgeleitet etwa aus deistischen Gottesvorstellungen. Im Heiligen Römischen Reich hätten die Fürsten ihre Interpretation des Römerbriefs und des Gottesgnadentums dazu genutzt, ihre Macht gegen Kaiser, andere Stände und die Bevölkerung absolutistisch auszuweiten.[5] Ausweislich der Hiskija-Bildplatte in der ottonischen Reichskrone ist das Gottesgnadentum auch oder insbesondere als ein Zeitgeschenk Gottes zu verstehen: Ecce adiciam super dies tuos XV annos – „Wohlan, ich will zu deinen Lebensjahren noch 15 Jahre hinzufügen“ (Jes 38,5 ).

Einzelnachweise

  1. Rene Pfeilschifter: Der Kaiser und Konstantinopel. Kommunikation und Konfliktaustrag in einer spätantiken Metropole. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2013, ISBN 978-3-11-026688-7, S. 76–83 (abgerufen über De Gruyter Online).
  2. Karl Bosl: Die germanische Kontinuität im deutschen Mittelalter. In: Paul Wilpert, Willehad P. Eckert (Hrsg.): Antike und Orient im Mittelalter. Vorträge der Kölner Mediaevistentagungen 1956–1959. Walter de Gruyter, Berlin 1962, ISBN 3-11-002395-4, S. 13.
  3. Björn Riecken: Gottesgnadentum (Memento vom 11. November 2010 im Internet Archive), Artikel im Glossar Christliche Legitimation von Herrschaft mit weiteren Literaturhinweisen, abgerufen am 29. März 2012.
  4. Curia Regis. In: West’s Encyclopedia of American Law. 2. Ausgabe (2008). Abgerufen am 8. September 2016.
  5. Vgl. die Kritik von Ricarda Huch an den deistischen und absolutistischen Vorstellungen der Fürsten in: dies.: Stein. Der Erwecker des Reichsgedankens, Atlantis, Berlin 1925, 3. Auflage 1932, S. 9–16 (Auszüge online auf pkgodzik.de; PDF; 74 kB).

Literatur

  • Thomas Benner: Die Strahlen der Krone. Die religiöse Dimension des Kaisertums unter Wilhelm II. vor dem Hintergrund der Orientreise 1898. Tectum-Verlag, Marburg 2001, ISBN 3-8288-8227-7 (Zugleich: Leipzig, Universität, Habilitations-Schrift, 2001).
  • Thomas Busk: Von Gottes Gnaden. Könige und alle Menschen Preußen ein Paradigma. Schmidt, Neustadt an der Aisch 2000, ISBN 3-87707-544-4.
  • Georg Flor: Gottesgnadentum und Herrschergnade. Über menschliche Herrschaft und göttliche Vollmacht (= Bundesanzeiger. Beilage 43, 119a). Bundesanzeiger, Köln 1991, ISBN 3-88784-287-1.
  • Fritz Kern: Gottesgnadentum und Widerstandsrecht im früheren Mittelalter. Zur Entwicklungsgeschichte der Monarchie. 7. Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1980, ISBN 3-534-00129-X (unveränderter Nachdruck der 2. Auflage von 1954).

Weblinks

Wiktionary: Gottesgnadentum – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

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Liuthar-Evangeliar.jpg

Darstellung Ottos III. aus dem Aachener Liuthar-Evangeliar, fol. 16r. Representation of Otho III, from the Evangeliary of Liuthar, abbay of Reicheneau (see here for black & white photographies of the Evangeliary of Liuthar, on the Bildindex's website).

Date: Most sources, such as Eliza Garrison, seem to describe him as Otho III - see in part. footnote 7 on p.10, which finishes by quoting "Ernst Kantorowicz's foundational if problematic analysis of [this] dedication image", in The King’s Two Bodies: A Study in Medieval Political Theology (Princeton: Princeton University Press, 1957), 61-78 ; according to the latter, it would be Otho II, and not Otho III, and the image would have been producted near 973, whereas Garrison notes that "Questions relating to its proper dating have dominated the literature on this manuscript for quite some time, and my own analysis of this work will take as its point of departure Florentine Mütherich‟s suggested range of 983-990 as the correct one for the work‟s date of production. It should be said that this dating is still a matter of debate and some scholars associate this image with the time of Otto III‟s imperial coronation in 996, which took place in Rome."

Description: The following description is drawn from Kantorowicz (The King's Two Bodies, III, §2), although we consider this image to be more likely to represent Otho III.

This atypical image thus depicts Otho III, holding a royal orb, inside a mandorla, usually used to depict the Christ. He is supported by Terra. The four figures holding the white shawl represents the Four Evangelists (the lion of Mark and the steer of Luke), with the Hand of God (perhaps of Christ, argues Kantorowicz) touching Otho. At the time of Otho II's anointing, hands were not anointed (they were, however, soon after, a detail which gives weight to Kantorowicz's interpretation): this may explain why they are located below the shawl, which would represent the tabernacle or divide between Earth and Heaven. Thus, the upper part of Otho is in Heaven, the lower part on Earth. Two archbishops and two warriors are depicted on the bottom, and one important prince (or reguli, as shown by their crowns) on each side of the stool.

The division between three plans (up, center and down) corresponds to representations of the Christ in Majesty in the Apocalypse of Trier or in the Bible of San Paolo. Compare also to the Christ in Majesty in the Vivian Bible (folio 329 here).
FrWIV-Karikatur-1849-Farbe.jpg
Die Bildunterschrift lautet „Soll ich? - Soll ich nich? - Soll ich?! Knöppe, ihr wollt! nu jerade nich!!“
Weltliche Schatzkammer Wien (197).JPG
Darstellung aus dem Neuen Testament, Jesus von zwei Engeln umrahmt. Die Reichskrone

Westdeutsch, 2. H. 10. Jahrhundert; das Kronenkreuz einer Hinzufügung des frühen 11. Jahrhunderts; der Bügel aus der Zeit Kaiser Konrads II. (1024-1039); die rote Samthaube aus dem 18. Jahrhundert Gold, Email (Zellenschmelz), Edelsteine, Perlen Stirnplatte: H: 14,9 cm, B: 11,2 cm ; Kronenkreuz: H: 9,9 cm

SK Inv.-Nr. XIII 1
Perikopenbuch Heinrich und Kunigunde.jpg
Aus dem de:Perikopenbuch Heinrichs II. (heute Bayrische Staatsbibliothek, CIm 4452, Fol. 2r) - Oben: Heinrich II. und Kunigunde von Christus gekrönt, hinter ihnen die Bamberger Patrone Petrus und Paulus. Unten: huldigende Personen und die Personifizierungen der Roma, Gallia und Germania

Literatur:

  • Anna Maria Cetto: Mittelalterliche Miniaturen