Glockenblumengewächse

Glockenblumengewächse
Illustration von Legousia speculum-veneris (links) mit radiärsymmetrischen Blüten, und Lobelia dortmanna (rechts) mit zygomorphen Blüten.

Illustration von Legousia speculum-veneris (links) mit radiärsymmetrischen Blüten, und Lobelia dortmanna (rechts) mit zygomorphen Blüten.

Systematik
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung:Asternartige (Asterales)
Familie:Glockenblumengewächse
Wissenschaftlicher Name
Campanulaceae
Juss.

Die Glockenblumengewächse (Campanulaceae) bilden eine Pflanzenfamilie innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales). Sie besitzt ein fast weltweites Verbreitungsgebiet. Einige Arten und ihre Sorten werden als Zierpflanzen verwendet.

Beschreibung und Ökologie

Illustration von Centropogon surinamensis
Illustration von Codonopsis lanceolata
Blüte im Detail einer Sorte der Pfirsichblättrigen Glockenblume (Campanula persicifolia): In der radiärsymmetrischen Blüte sind die fünf blauen Kronblätter sind verwachsen, die fünf gelben Staubblätter welken und die drei Narben sind bestäubungsfähig (Proterandrie).
Zygmorphe Blüte von Lobelia siphilitica
Blütendiagramm von Campanula medium
Frucht von Campanula rotundifolia

Erscheinungsbild und Blätter

Es sind meist ausdauernde oder selten einjährige krautige Pflanzen; selten sind es Halbsträucher, Sträucher oder Bäume. Milchsaft ist meist in Sprossachsen und Blättern, aber auch anderen Pflanzenteilen enthalten. Sie gedeihen als verankerte submerse oder emerse Hydrophyten bis Xerophyten. Oft werden Rhizome als Überdauerungsorgane gebildet.

Die grundständigen, oder meist wechselständig, selten gegenständig oder wirtelig angeordneten Laubblätter besitzen manchmal eine Blattscheide, meist einen mehr oder weniger langen Blattstiel und eine Blattspreite. Die Blattspreiten sind meist einfach und dann lineal bis kreisförmig, oder einfach hand- oder fiederteilig, oder selten zusammengesetzt und dann gefiedert. Die meisten Arten weisen am meist gekerbten, gezähnten oder gesägten Blattrand kleine, weiße Drüsen auf. Aber sie besitzen nie Drüsen auf den Blattflächen. Auf einer oder beiden Blattflächen können anomocytische Stomata vorhanden sein. Nebenblätter sind nie vorhanden.

Blütenstände und Blüten

Die Blüten stehen einzeln oder seiten- oder endständig manchmal auf Blütenstandsschäften in einfachen oder verzweigten, zymösen, traubigen, ährigen oder doldigen Blütenständen zusammen. Es sind laubblattähnliche bis reduzierte Tragblätter vorhanden, selten fehlen sie. Bei manchen Arten bildet der Blütenstand ein Pseudanthium, also eine Blume.

Die meist mittelgroßen bis großen, zwittrigen Blüten sind meist fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Es existieren sowohl Unterfamilien mit zygomorphen als auch solche mit radiärsymmetrischen Blüten; so findet man beispielsweise bei Campanuloideae radiärsymmetrische und bei Lobelioideae zygomorphe, resupinate Blüten. Bei wenigen Taxa ist ein Nebenkelch vorhanden. Die meist fünf Kelchblätter sind untereinander und mit dem Fruchtknoten verwachsen (nicht so bei Cyananthus) und es sind meist fünf (selten drei, vier oder zehn) Kelchzähne vorhanden. Beispielsweise bei Campanula besitzen die Kelchblätter an ihrer Basis Anhängsel. Die fünf Kronblätter sind verwachsen, bei den radiärsymmetrischen oft glockenförmig und bei den zygomorphen meist zweilippig und es sind meist fünf (selten vier oder zehn) Kronlappen vorhanden. Die Farben der Kronblätter reichen von am Häufigsten Blautönen, auch von weiß bis gelb oder seltener orangefarben und von rosafarben über rot bis purpurfarben. Es ist nur ein (der äußere) Kreis mit fünf fertilen Staubblättern vorhanden; sie können untereinander frei oder verwachsen sein und sie können frei von den Kronblättern sein oder nahe der Kronblattbasis verwachsen sein. Die Staubbeutel können alle zusammenhängen, besitzen zwei Theken und sie öffnen sich mit einem Längsschlitz. Die je nach Gattung zwei- oder dreizelligen Pollenkörner besitzen selten zwei, meist drei bis zwölf Aperturen und sind colpat, porat, colporat (colporoidat), foraminat oder selten rugat. Zwei, drei oder fünf Fruchtblätter sind zu einem zwei-, drei-, fünf- oder selten durch eine falsche Scheidewand zehnkammerigen Fruchtknoten verwachsen; er ist oberständig oder unterständig (siehe Unterfamilien). Manchmal ist der Fruchtknoten von einem ring- oder röhrenförmigen Nektarium gekrönt. Je Fruchtknotenkammer sind in meist zentralwinkelständiger Plazentation zehn bis fünfzig horizontale, anatrope, unitegmische, tenuinucellate Samenanlagen enthalten. Der Griffel besitzt am oberen Ende pollensammelnde Haare und endet in zwei, drei oder fünf Narben. Es liegt meist Proterandrie mit einer sekundären Pollenpräsentation vor.

Die Blütenformel lautet: oder oder

Die Bestäubung erfolgt häufig durch Insekten (Entomophilie), dafür sind oft sehr spezielle Mechanismen zur Förderung der Fremdbestäubung entwickelt, beispielsweise durch besondere Veränderungen des Griffels oder steriles Gewebe, das die Narben während der Anthese bedeckt.

Früchte und Samen

Es werden meist poricidale, septicidale oder loculicidale Kapselfrüchte gebildet, die sich mit Klappen oder bei der Gattung Glockenblumen (Campanula) mit Löchern öffnen, zum Ausstreuen der vielen Samen. Es gibt aber auch Taxa die Beeren bilden. Die kleinen Samen besitzen viel meist ölhaltiges, selten stärkehaltiges Endosperm und einen geraden, chlorophylllosen Embryo mit zwei Keimblättern (Kotyledonen). Die Samen können geflügelt oder ungeflügelt sein.

Inhaltsstoffe

Bei vielen Taxa ist Inulin nachgewiesen. Polyacetylene kommen vor. Alkaloide sind meist vorhanden. In Blättern sind oft Zystolithen vorhanden.

Systematik

Unterfamilie Campanuloideae: Becherglocke (Adenophora liliifolia)
Unterfamilie Campanuloideae: Asyneuma japonicum
Unterfamilie Campanuloideae: Azorina vidalii
Unterfamilie Campanuloideae: Zwerg-Glockenblume (Campanula cochleariifolia)
Unterfamilie Campanuloideae: Canarina canariensis
Unterfamilie Campanuloideae: Edraianthus graminifolius
Unterfamilie Campanuloideae: Efeu-Moorglöckchen (Hesperocodon hederaceus, Syn.: Wahlenbergia hederacea)
Unterfamilie Campanuloideae: Venus-Frauenspiegel (Legousia speculum-veneris)
Unterfamilie Campanuloideae: Schopfteufelskralle (Physoplexis comosa)
Unterfamilie Campanuloideae: Halbkugelige Teufelskralle (Phyteuma hemisphaericum)
Unterfamilie Campanuloideae: Roella ciliata
Unterfamilie Campanuloideae: Wahlenbergia stricta
Unterfamilie Lobelioideae: Apetahia raiateensis
Unterfamilie Lobelioideae: Habitus eines älteren Exemplars von Cyanea superba
Unterfamilie Lobelioideae: Hippobroma longiflora
Unterfamilie Lobelioideae: Isotoma axillaris
Unterfamilie Lobelioideae: Lobelia tupa
Unterfamilie Lobelioideae: Trematolobelia macrostachys
Unterfamilie Nemacladoideae: Nemacladus twisselmannii
Unterfamilie Cyphioideae: Cyphia volubilis
Unterfamilie Cyphocarpoideae: Cyphocarpus rigescens

Die Familie Campanulaceae wurde 1789 durch Antoine Laurent de Jussieu in Genera Plantarum, S. 163 aufgestellt. Typusgattung ist Campanula. Synonyme für CampanulaceaeJuss. sind: CyananthaceaeJ.Agardh, CyphiaceaeA.DC., CyphocarpaceaeReveal & Hoogland, JasionaceaeDumort., LobeliaceaeJuss. nom. cons., NemacladaceaeNutt.[1].

Die Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae) ist gegliedert in fünf Unterfamilien und 85[1] bis 86[2] Gattungen mit 2000 bis 2300 Arten:[3][4]

  • Unterfamilie CampanuloideaeBurnett: Sie haben radiärsymmetrische Blüten und oberständige Fruchtknoten. Die 45 bis 50 Gattungen mit etwa 950 Arten sind weltweit verbreitet:
    • AdenophoraFisch.: Es ist eine monophyletische Gattung und enthält etwa 62 Arten hauptsächlich in Ostasien und reicht auch bis Indien und Vietnam; in Mitteleuropa nur:
      • Becherglocke oder Lilienglöckchen (Adenophora liliifolia(L.) Besser, Syn.: Campanula liliifoliaL.)[5]: Sie ist weit verbreitet und ist die einzige Art dieser Gattung, die auch in Europa vorkommt.
    • AsyneumaGriseb. & Schenk: Die etwa 33 Arten sind in Nordafrika und Gemäßigten Gebieten Eurasiens weitverbreitet.
    • AzorinaFeer: Sie enthält nur eine Art:
      • Azorina vidalii(H.C.Watson) Feer: Dieser Endemit kommt nur auf den Azoren vor.
    • BereniceTul.: Sie enthält nur eine Art:
      • Berenice argutaTul.: Dieser Endemit kommt nur auf Réunion vor.
    • Glockenblumen (CampanulaL., Syn.: AnnaeaKolak., AstrocodonFed., BrachycodonFed. nom. illeg., BrachycodoniaFed. ex Kolak., CampanulastrumSmall, CenekiaOpiz, DecaprismaRaf., DepierreaSchltdl., DiosphaeraBuser, DrymocodonFourr., EchinocodonKolak. nom. illeg., EchinocodoniaKolak., EriniaNoulet, GadelliaSchulkina, GaertneraRetz. nom. illeg., HemisphaeraKolak., LacaraRaf., HyssariaKolak., LoreiaRaf., MarianthemumSchrank, MediumSpach, MediumOpiz nom. illeg., Megalocalyx(Damboldt) Kolak., MzymtellaKolak., NenningiaOpiz, NeocodonKolak. & Serdyuk., PentropisRaf., PetkoviaStef., PopoviocodoniaFed., PseudocampanulaKolak., QuinqueloculariaK.Koch, RapunculusFourr. nom. illeg., RotanthaSmall, RoucelaDumort., SykoraeaOpiz nom. inval., SymphyandraA.DC., SicyocodonFeer, SyncodonFourr. nom. inval., RapuntiaChevall., TalanelisRaf. nom. inval., TrachelioidesOpiz, TracheliopsisBuser, WeitenweberaOpiz):[4] Es ist eine polyphyletische Gattung und enthält 300 bis 500 Arten, die weit verbreitet von den arktischen bis zu den Gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel sind.
    • CanarinaL.: Von den nur drei Arten kommen zwei in Ostafrika und eine auf den Kanarischen Inseln vor.
    • CodonopsisWall. (Syn.: CampanumoeaBlume, GlosocomiaD.Don, GlossocomiaRchb., Leptocodon(Hook. f.) Lem.): Die etwa 42 Arten sind im Zentral-, Ost- und Südasien weitverbreitet, davon kommen 40 Arten in China vor.[4]
    • CraterocapsaHilliard & B.L.Burtt: Die etwa fünf Arten kommen im südlichen tropischen und im südlichen Afrika vor.[4]
    • CryptocodonFed.: Sie enthält nur eine Art:[4]
    • CyananthusWall. ex Benth.: Die etwa 18 Arten gedeihen im Himalaja und dem Hengduan-Gebirge, davon 17 Arten in China.
    • CyclocodonGriff.: Die nur drei Arten sind vom Himalaja bis zu den Ryūkyū-Inseln, den Philippinen und Papua-Neuguinea verbreitet. Alle drei Arten kommen auch in China vor.
    • CylindrocarpaRegel: Sie enthält nur eine Art:[4]
      • Cylindrocarpa sewerzowii(Regel) Regel: Sie kommt nur in Kirgisistan vor.[4]
    • EchinocodonD.Y.Hong: Sie enthält nur eine Art:[6][4]
      • Echinocodon draco(Pamp.) D.Y.Hong (Syn.: Codonopsis dracoPamp., Echinocodon lobophyllusD.Y.Hong): Sie kommt in den chinesischen Provinzen südöstliches Shaanxi und Hubei nur in Yunxi vor.[4][6]
    • EdraianthusA.DC.: Die etwa 20 Arten sind in Südeuropa, besonders in Südosteuropa, verbreitet.
    • FavratiaFeer: Sie enthält nur eine Art (die aber vielleicht auch zu Campanula zu stellen ist):
      • Zoisglockenblume (Favratia zoysii(Wulfen) Feer, Syn.: Campanula zoysiiWulfen): Es ist ein Endemit der Südostalpen.
    • FeeriaBuser: Sie enthält nur eine Art:[4]
      • Feeria angustifolia(Schousb.) Buser: Dieser Endemit kommt nur im zentralen bis östlichen Marokko vor.[4]
    • GithopsisNutt.: Die etwa vier Arten sind im westlichen Nordamerika von Kanada bis Mexiko verbreitet.[4]
    • GunillaeaThulin: Die nur zwei Arten kommen von Tansania bis Namibia und auf Madagaskar vor.[4]
    • HanabusayaNakai: Sie enthält nur eine Art:
      • Hanabusaya asiatica(Nakai) Nakai: Sie kommt nur in Korea vor.[4]
    • HesperocodonEddie & Cupido: Sie enthält nur eine Art:[4] Nach den Ergebnissen von Eddie & Cupido 2014 sollte die eine von zwei europäischen Arten der Gattung Wahlenbergia besser in eine eigene Gattung Hesperocodon gestellt werden.[7]
      • Efeu-Moorglöckchen (Hesperocodon hederaceus(L.) Eddie & Cupido, Syn.: Wahlenbergia hederacea(L.) Rchb.): Sie kommt im westlichen bis westlich-zentralen Europa vor.[4]
    • HeterochaeniaDC.: Die etwa vier Arten kommen nur auf Réunion vor.[4]
    • HeterocodonNutt.: Sie enthält nur eine Art:
    • HimalacodonD.Y.Hong & Qiang Wang: Sie wurde 2014 aufgestellt und enthält nur eine Art:[6]
      • Himalacodon dicentrifolius(C.B.Clarke) D.Y.Hong & Qiang Wang (Syn.: Codonopsis dicentrifolia(C.B.Clarke) W.W.Sm.): Diese Neukombination erfolgte 2014. Sie kommt im zentralen bis östlichen Himalaja und im südlichen Tibet vor.[4]
    • HomocodonD.Y.Hong: Die nur zwei Arten sind in Bhutan und China verbreitet. Beide Arten kommen in China vor.[4]
    • Sandrapunzel (JasioneL.): Die etwa 15 Arten sind in Europa und im Mittelmeerraum verbreitet. Zwei Arten kommen in Zentraleuropa vor.[4]
    • Frauenspiegel (LegousiaDurande): Die etwa sechs Arten kommen von Makaronesien bis Europa und auf der Arabischen Halbinsel vor.[4]
    • Leptocodon(Hook. f.) Lem.: Die nur zwei Arten sind im nördlichen Indien, Bhutan, im östlichen Nepal, im nördlichen Myanmar und imsüdwestlichen China verbreitet. Beide Arten kommen in China vor. Diese Arten werden von manchen Autoren auch zur Gattung Codonopsis gestellt.[4]
    • MercieraA.DC.: Die etwa sechs Arten sind in Südafrika verbreitet.[4]
    • MichauxiaL'Hér.: Die etwa sieben Arten sind in Vorderasien verbreitet:
      • Gewöhnliche Türkenglocke (Michauxia campanuloidesL'Hér.): Sie ist in der Türkei, im Gebiet von Syrien und Libanon und in Palästina beheimatet.[4]
      • Michauxia koeieanaRech. f.: Sie kommt im Iran vor.[4]
      • Michauxia laevigataVent.: Sie kommt von der Türkei bis zum Iran vor.[4]
      • Michauxia nudaA.DC.: Sie kommt von der südöstlichen Türkei bis zum Irak vor.[4]
      • Michauxia stenophyllaBoiss. & Hausskn.: Sie kommt im Iran vor.[4]
      • Tschihatcheff-Türkenglocke (Michauxia tchihatcheffiiFisch. & C.A.Mey.): Sie kommt in der Türkei vor.[4]
      • Michauxia thyrsoideaBoiss. & Heldr.: Sie kommt in der Türkei vor.[4]
    • MicrocodonA.DC.: Die drei oder vier Arten kommen nur in der südafrikanischen Provinz Westkap vor.[4][8]
    • MusschiaDum.: Die seit 2007 drei Arten kommen auf Madeira und benachbarten Inseln vor:[4]
      • Musschia aurea(L. f.) Dumort.
      • Musschia isambertoiM.Seq., R.Jardim, Magda Silva & L.Carvalho: Sie wurde 2007 von den Ilhas Desertas der Inselgruppe Madeira erstbeschrieben.[4]
      • Musschia wollastoniiLowe
    • NamacodonThulin: Sie enthält nur eine Art:
      • Namacodon schinzianus(Markgr.) Thulin: Sie kommt in Namibia und vielleicht in Südafrika vor.[4]
    • NesocodonThulin: Sie enthält nur eine Art:
      • Nesocodon mauritianus(I.Richardson) Thulin: Dieser Endemit kommt nur auf Mauritius vor.[4]
    • OstrowskiaRegel: Sie enthält nur eine Art:
    • PankycodonD.Y.Hong & H.Sun: Sie wurde 2014 aufgestellt und enthält nur eine Art:[4][9][10][6]
      • Pankycodon purpureus(Wall.) D.Y.Hong & X.T.Ma (Syn.: Codonopsis purpureaWall.): Diese Neukombination erfolgte 2014. Sie kommt im Himalaja und im westlichen Yunnan vor.[4]
    • PeracarpaHook. f. & Thomson: Sie enthält nur eine Art:
      • Peracarpa carnosa(Wallich) Hook. f. & Thomson: Sie ist von Indien, Bhutan, Nepal, Myanmar, China, Taiwan, Korea, Japan, Thailand, Papua-Neuguinea, den Philippinen, Sachalin und Kamtschatka weitverbreitet.[4]
    • PetromarulaVent. ex R.Hedw.: Sie enthält nur eine Art:
      • Kretische Rutenglockenblume (Petromarula pinnata(L.) A.DC.): Dieser Endemit kommt nur auf Kreta vor.[4]
    • Physoplexis(Endl.) Schur: Sie enthält nur eine Art:
      • Schopfteufelskralle (Physoplexis comosa(L.) Schur): Sie ist in Österreich, im nördlichen Italien und in Slowenien beheimatet.[4]
    • Teufelskrallen (PhyteumaL.): Die etwa 22 Arten sind in Europa und in Marokko verbreitet.[4]
    • PlatycodonA.DC.: Sie enthält nur eine Art:
      • Ballonblume (Platycodon grandiflorus(Jacq.) A.DC.): Sie ist vom südöstlichen Sibirien bis Japan und China beheimatet und wird weltweit als Zierpflanze verwendet.[4]
    • PrismatocarpusL'Hér.: Die etwa 29 Arten kommen nur in Südafrika vor, die meisten davon nur in der südafrikanischen Provinz Westkap.[11]
    • PseudocodonD.Y.Hong & H.Sun: Sie wurde 2014 aufgestellt und enthält seit 2015 acht Arten, die vom zentralen Himalaja bis zum südlichen-zentralen China verbreitet sind.[6]
    • RhigiophyllumHochst.: Sie enthält nur eine Art:[12]
      • Rhigiophyllum squarrosumHochst.: Dieser Endemit kommt nur in der südafrikanischen Provinz Westkap vor.[12]
    • RoellaL.: Die etwa 20 Arten kommen nur im südlichen Afrika vor, die meisten davon nur in der südafrikanischen Provinz Westkap.[13]
    • SergiaFed.: Die nur zwei Arten kommen in Tadschikistan und in Kasachstan vor.[4]
    • SiphocodonTurcz.: Die nur zwei Arten kommen nur in der südafrikanischen Provinz Westkap vor.[14]
    • TheileraE.Phillips: Von den nur zwei Arten kommt die eine nur in der südafrikanischen Provinz Westkap und die andere nur in der südafrikanischen Provinz Ostkap vor.[15]
    • TracheliumL.: Die zwei bis drei Arten im Mittelmeerraum und in Makaronesien verbreitet und werden als Zierpflanzen verwendet:
      • Blaues Halskraut (Trachelium caeruleumL., Syn.: Trachelium azureumGouan): Bei manchen Autoren ist diese auch die einzige Art mit den beiden Unterarten Trachelium caeruleumL. subsp. caeruleum und Trachelium caeruleum subsp. lanceolatum(Guss.) Arcang[3]. Sie ist im westlichen Mittelmeerraum und in Makaronesien verbreitet.[4]
      • Trachelium lanceolatumGuss.: Es ist ein Endemit der Monti Iblei auf Sizilien.
      • Trachelium ×halteratum(Bianca ex Ces., Pass. & Gibelli) Sandwith: Es ist eine Naturhybride auf Sizilien. Nicht mehr zu dieser Gattung, sondern zur Gattung Campanula werden die beiden Arten gerechnet:
      • Jacquin-Halskraut (Campanula jacquinii(Sieber) A.DC., Syn.: Trachelium jacquinii(Sieber) Boiss.)
      • Waldmeister-Halskraut (Campanula asperuloides(Boiss. & Orph.) Harms, Syn.: Trachelium asperuloidesBoiss. & Orph.).
    • TreicheliaVatke: Sie enthält seit 2012 zwei Arten:[16]
      • Treichelia dodiiCupido (Syn.: Wahlenbergia depressaWolley-Dod nom. illeg.): Sie wurde 2012 erstbeschrieben. Die wenigen voneinander isolierten Populationen kommen nur in der südafrikanischen Provinz Westkap von Malmesbury bis zur Kaphalbinsel und Riversdale vor. Die Bestände nehmen fortlaufend ab.[16]
      • Treichelia longibracteata(H.Buek) Vatke: Dieser Endemit kommt nur in der südafrikanischen Provinz Westkap vor.[16]
    • TriodanisRaf.: Die etwa sechs Arten sind von Nordamerika bis Guatemala und im westlichen sowie südlichen Südamerika verbreitet.[4]
    • Moorglöckchen (WahlenbergiaSchrad. ex Roth): Die etwa 260 Arten sind hauptsächlich auf der Südhalbkugel verbreitet, besonders im Südlichen Afrika. Das Verbreitungsgebiet reicht im Norden bis nach Westeuropa, von Afrika bis ins östliche und südliche Asien und umfasst auch Australien, die Inseln im südwestlichen Pazifik und Südamerika.[4]
    • ZeugandraP.H.Davis: Die nur zwei Arten kommen im Iran vor.[4]
  • Unterfamilie LobelioideaeSchönland: Sie haben zygomorphe Blüten und unterständige Fruchtknoten. Sie haben eine weltweite Verbreitung, allerdings sind die meisten Arten tropisch, ein Schwerpunkt der Artenvielfalt ist die Neotropis. Sie enthält 29 bis 32 Gattungen mit etwa 1200 Arten:[17]
    • ApetahiaBaill.: Die etwa vier Arten sind auf Pazifischen Inseln verbreitet. Sie werden von manchen Autoren auch in die Gattung SclerothecaA.DC. gestellt.[4]
    • BrighamiaA.Gray: Die nur zwei Arten kommen nur auf Hawaii vor:[4]
      • Brighamia insignisA.Gray
      • Brighamia rockiiH.St.John
    • BurmeisteraH.Karst. & Triana: Die etwa 100 Arten sind in Zentralamerika und Südamerika von Guatemala bis zu den Anden in Peru verbreitet.[4] Es gibt krautige und verholzende Arten.
    • CalcaratolobeliaWilbur: Die etwa zwölf Arten sind von Mexiko bis Zentralamerika weitverbreitet. Sie werden von manchen Autoren auch zur Gattung LobeliaPlum. ex L. gestellt.[4]
    • CentropogonC.Presl: Die etwa 113 Arten sind von Mexiko bis ins tropische Südamerika sowie auf den Kleinen Antillen verbreitet.[4] Es gibt krautige und verholzende Arten.
    • ClermontiaGaudich.: Die etwa 22 Arten kommen nur auf Hawaii vor.[4]
    • CyaneaGaudich. (Syn.: KitteliaRchb., RollandiaGaudich.): Die etwa 78 Arten kommen nur auf Hawaii vor.[4]
    • DelisseaGaudich.: Die etwa 15 Arten kommen nur auf Hawaii vor.[4]
    • DialypetalumBenth.: Die etwa fünf Arten kommen nur in Madagaskar vor.[4]
    • DiastateaScheidw.: Die etwa fünf Arten sind von Mexiko bis ind nordwestliche Argentinien verbreitet.[4]
    • DielsanthaE.Wimm.: Sie enthält nur eine Art:
      • Dielsantha galeopsoides(Engl. & Diels) E.Wimm.: Sie kommt von Nigeria bis ins westlich-zentrale tropische Afrika vor.[4]
    • DowningiaTorr. (Syn.: BoleliaRaf.): Die etwa 13 Arten sind im westlichen Nordamerika von Kanada bis Mexiko verbreitet und kommen auch in Chile und in Argentinien vor.[4]
    • GrammatothecaC.Presl: Sie enthält nur eine Art:
      • Grammatotheca bergiana(Cham.) C.Presl: Sie kommt in Australien und im südlichen Afrika vor.[4]
    • HeterotomaZucc.: Sie enthält nur eine Art:
      • Heterotoma lobelioidesZucc.: Sie ist in Zentralamerika vom Mexiko bis Costa Rica verbreitet.[4]
    • HippobromaG.Don: Sie enthält nur eine Art:
      • Hippobroma longiflora(L.) G.Don: Die ursprüngliche Heimat liegt auf Jamaika. Sie ist in vielen tropischen bis subtropischen Gebieten der Welt ein Neophyt.[4]
    • HowelliaA.Gray: Sie enthält nur eine Art:
    • Isotoma(R.Br.) Lindl.: Die etwa 14 Arten sind in Australien und Neuseeland verbreitet.[4]
    • LegenereMcVaugh: Sie enthält nur eine Art:
      • Legenere valdiviana(Phil.) E.Wimm.: Sie ist in Kalifornien, in Chile und Argentinien verbreitet.[4]
    • Lobelien (LobeliaL.): Sie ist mit 365 bis 415 Arten die zweitartenreichste Gattung der Familie Campanulaceae. Ihre Arten sind hauptsächlich in den Tropen und Subtropen, besonders im tropischen Afrika und der Neotropis verbreitet, nur wenige Arten reichen auch in die Gemäßigten Gebiete.
    • LysipomiaKunth: Die etwa 30 Arten sind von Venezuela bis ins westliche Südamerika verbreitet.[4]
    • MonopsisSalisb.: Die etwa 18 Arten sind im tropischen und südlichen Afrika und auf den Komoren verbreitet.[4]
    • PalmerellaA.Gray: Sie enthält nur eine Art:
      • Palmerella debilisA.Gray: Sie kommt im südlichen Kalifornien und im nördlichen Baja California vor.[4]
    • PorterellaTorr.: Sie enthält nur eine Art:
      • Porterella carnosula(Hook. & Arn.) Torr.: Sie ist in den westlichen Vereinigten Staaten beheimatet.[4]
    • RuthiellaSteenis (Syn.: PhyllocharisDiels): Die vier oder fünf Arten kommen nur in Neuguinea vor.[4]
    • SclerothecaA.DC.: Die vier bis sechs Arten kommen im südlichen Pazifik (Polynesien) vor.[4]
    • SiphocampylusPohl: Die 200 bis 230 Arten gedeihen in den Gebirgsregionen von Costa Rica und Panama und von Venezuela bis Bolivien, Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay sowie auf den Großen Antillen.[4] Es gibt krautige und verholzende Arten.
    • SolenopsisC.Presl: Die etwa acht Arten kommen im Mittelmeerraum und auf den Kanarischen Inseln vor.[4]
    • TrematolobeliaZahlbr. ex Rock (Syn.: TrematocarpusZahlbr.): Die acht Arten kommen nur auf Hawaii vor.[4]
    • TrimerisC.Presl: Sie enthält nur eine Art:
      • Trimeris scaevolifolia(Roxb.) Mabb.: Diese gefährdete Art ist ein Endemit auf der Insel St. Helena. Sie wird vom manchen Autoren auch als Lobelia scaevolifoliaRoxb. zur Gattung LobeliaPlum. ex L. gestellt.[4]
    • UnigenesE.Wimm.: Sie enthält nur eine Art:
      • Unigenes humifusa(A.DC.) E.Wimm.: Sie gedeiht in der Capensis und kommt nur in der südafrikanischen Provinz Westkap vor.[18]
    • WimmerellaSerra, M.B.Crespo, Lammers: Die etwa zehn Arten sind im südlichen Afrika verbreitet.[4]
  • Unterfamilie NemacladoideaeM.H.G.Gustafsson: Sie haben zygomorphe Blüten. Sie enthält drei Gattungen mit etwa 15 Arten, von den südwestlichen USA bis Mexiko:
    • NemacladusNutt.: Die etwa 13 Arten sind von den südwestlichen Vereinigten Staaten bis ins nordwestliche Mexiko verbreitet.[4]
    • ParishellaA.Gray: Sie enthält nur eine Art:
      • Parishella californicaA.Gray: Sie ist in Kalifornien beheimatet. Sie wird von manchen Autoren auch als Nemacladus californicus(A.Gray) Morin in die Gattung Nemacladus gestellt.[4]
    • PseudonemacladusMcVaugh: Sie enthält nur eine Art:
      • Pseudonemacladus oppositifolius(B.L.Rob.) McVaugh: Sie kommt in den mexikanischen Bundesstaaten San Luis Potosí und Hidalgo vor.[4]
  • Unterfamilie CyphioideaeSchönland: Diese ausdauernden, krautigen Arten haben zygomorphe Blüten. Sie enthält nur eine Gattung.:
    • CyphiaP.J.Bergius: Die 50 bis 65 Arten sind hauptsächlich in Afrika von Eritrea bis besonders ins südliche Afrika[4] und auf den Kapverdischen Inseln verbreitet.
  • Unterfamilie CyphocarpoideaeGustafsson: Sie haben zygomorphe Blüten. Sie enthält nur eine Gattung:
    • CyphocarpusMiers: Die nur drei Arten kommen nur in Chile vor.[4]

Literatur

  • Die Familie der Campanulaceae bei der APWebsite. (Abschnitte Beschreibung und Systematik)
  • Die Familie der Campanulaceae bei DELTA von L. Watson & M. J. Dallwitz. (Abschnitt Beschreibung)
  • Deyuan Hong, Ge Song, Thomas G. Lammers & Laura L. Klein: Campanulaceae. In: Flora of China Editorial Committee: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Cucurbitaceae through Valerianaceae, with Annonaceae and Berberidaceae. Volume 19. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing/St. Louis 2011, ISBN 978-1-935641-04-9, S. 505–564 (online – Abschnitte Beschreibung, Verbreitung und Systematik).
  • Leslie Watson: Campanulaceae. In: Western Australian Herbarium (Hrsg.): FloraBase. The Western Australian Flora. Department of Environment and Conservation 2008 (online). (Abschnitt Beschreibung)
  • M. E. Cosner, L. A. Raubeson, R. K. Jansen: Chloroplast DNA rearrangements in Campanulaceae: phylogenetic utility of highly rearranged genomes. In: BMC Evolutionary Biology. Band 4, Nr. 27, 2007, S. 1–17 (PDF-Datei).
  • W. M. M. Eddie, T. Shulkina, J. Gaskin, R. C. Haberle, R. K. Jansen: Phylogeny of Campanulaceae s. str. inferred from ITS sequences of nuclear ribosomal DNA. In: Annals of the Missouri Botanical Garden. Band 90, Nr. 4, 2003, S. 554–575 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fbiodiversitylibrary.org%2Fpage%2F27275990~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  • Carmen Ulloa Ulloa, Peter Møller Jørgensen: Arboles y arbustos de los Andes del Ecuador (= Reports from the Botanical Institute University of Aarhus. Band 30). Aarhus University Press, Aarhus 1993, ISBN 87-87600-39-0, 17. Campanulaceae (online).

Einzelnachweise

  1. a b Campanulaceae im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am 18. April 2014.
  2. De‐Yuan Hong, Ge Song, Thomas G. Lammers, Laura L. Klein: Campanulaceae. In: Flora of China Editorial Committee: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Cucurbitaceae through Valerianaceae, with Annonaceae and Berberidaceae. Volume 19. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing/St. Louis 2011, ISBN 978-1-935641-04-9, S. 505–564 (online).
  3. a b S. Castroviejo, J. J. Aldasoro, M. Alarcón mit Beträgen von R. Hand: Campanulaceae. In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Berlin 2010.
  4. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax ay az ba bb bc bd be bf bg bh bi bj bk bl bm bn bo bp bq br bs bt bu bv bw bx by bz ca cb cc cd ce cf Thomas G. Lammers: World Checklist of Campanulaceae., 2007: online in: Rafaël Govaerts (Hrsg.): Campanulaceae. In: World Checklist of Selected Plant Families (WCSP) – The Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew, abgerufen am 18. Januar 2020.
  5. Cristina Roquet, Llorenç Sáez, Juan José Aldasoro, Alfonso Susanna, María Luisa Alarcón, Núria Garcia-Jacas: Natural delineation, molecular phylogeny and floral evolution in Campanula. In: Systematic Botany. Band 33, Nr. 1, 2008, S. 203–217, doi:10.1600/036364408783887465, Volltext bei BioOne.
  6. a b c d e De‐Yuan Hong: A Monograph of Codonopsis and Allied Genera (Campanulaceae), Science Press, Beijing, 2015, 1-256.
  7. W. M. M. Eddie, C. N. Cupido: Hesperocodon, a new generic name for Wahlenbergia hederacea (Campanulaceae): Phylogeny and capsule dehiscence. In: Edinburgh Journal of Botany. Volume 71, Issue 1, 2014, S. 63–74. doi:10.1017/S0960428613000310
  8. Artenliste zu Microcodon in der Red List of South African Plants
  9. Qiang Wang, X. T. Ma, De‐Yuan Hong: Phylogenetic analyses reveal three new genera of the Campanulaceae. In: Journal of Systematics and Evolution, Volume 52, Issue 5, 2014, S. 541–550. doi:10.1111/jse.12096
  10. Xiao-Quan Wang, Hang Sun, Yan Yu, Xing-Jin He, De‐Yuan Hong: Evolution of the platycodonoid group (Campanulaceae s. str.) with particular references to biogeography and character evolution. In: Journal of Integrative Plant Biology, Volume 56, April 2014. doi:10.1111/jipb.12203
  11. Artenliste zu Prismatocarpus in der Red List of South African Plants
  12. a b Artenliste zu Rhigiophyllum in der Red List of South African Plants
  13. Artenliste zu Roella in der Red List of South African Plants
  14. Artenliste zu Siphocodon in der Red List of South African Plants
  15. Artenliste zu Theilera in der Red List of South African Plants
  16. a b c Artenliste zu Treichelia in der Red List of South African Plants
  17. Thomas G. Lammers: Revision of the Infrageneric Classification of Lobelia L. (Campanulaceae: Lobelioideae). In: Annals of the Missouri Botanical Garden. Band 98, Nr. 1, 2011, S. 37–62, doi:10.3417/2007150.
  18. Artenliste zu Unigenes in der Red List of South African Plants

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Commons: Glockenblumengewächse (Campanulaceae) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Wahlenbergia stricta (Australian Bluebell, Tall or Austral Bluebell)

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Nickende Frucht, Samenöffnungen unten

Taxonym: Campanula rotundifolia ss Fischer et al. EfÖLS 2008 ISBN 978-3-85474-187-9
Fundort: Kottingnondorf, Groß-Gerungs, Bezirk Zwettl, Niederösterreich - ca. 750 m ü. A.

Standort: Wegrand
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Didžiažiedis katilėlis (Campanula persicifolia), žiedas

Šeima. Katilėliniai (Campanulaceae)

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Cyanea superba "Cyanea superba, is one of 88 endangered species the U.S. Army Garrison Hawaii’s Natural Resource Program is responsible for managing. This species went extinct in the wild in the early 2000’s, however, due to seed collection efforts, 270 individual plants have been reintroduced into their natural habitat. In 2009, staff found seedlings that had been produced naturally by these outplanted individuals, validating the management techniques used by the program"
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