Giovanni Piaz

Tita Piaz

Giovanni Battista „Tita“ Piaz (* 13. Oktober 1879 in Pera di Fassa; † 5. August, nach anderer Quelle am 6. August 1948 ebenda), genannt auch „Teufel der Dolomiten“, war ein berühmter ladinischer Kletterer und Bergführer aus dem Fassatal (Dolomiten). Er galt als eine der schillerndsten Persönlichkeiten in der Alpingeschichte, da er sich über die Konventionen seiner Zeit hinwegsetzte, und auch wegen seiner antifaschistischen Haltung. Außerdem war er ein kühner Kletterer, der mehr als 50 Routen erstbeging, und eine neue Klettertechnik, das „Piazen“, wurde nach ihm benannt. Er war zudem Schriftsteller, der auch Gedichte in ladinischer Sprache verfasste.

Leben

Piaz wurde in Pera im damals zu Österreich-Ungarn gehörenden Fassatal als jüngstes von drei Kindern geboren. Sein Vater war ein Vieh- und Spielzeughändler, seine Mutter eine Wanderhändlerin, die in den benachbarten Tälern von Hof zu Hof ging, um ihre Waren zu verkaufen.[1] Piaz war in seiner Heimat verankert und sollte sein ganzes Leben in diesem Tal verbringen. Er begann eine Ausbildung zum Lehrer, wurde aber von der Bozner Lehrerbildungsanstalt ausgeschlossen, nachdem er Zechkumpane nicht preisgeben wollte.[2] Piaz war nicht nur ein Mann der Berge, er war auch ein politischer Mensch. Politisch eher links stehend, schloss er sich der Irredentabewegung an. Das bescherte ihm Ärger mit den Behörden im damals zu Österreich-Ungarn gehörenden italienischsprachigen Teil Tirols.[3][4]

Nach dem Militärdienst in Trient und Wien heiratete Piaz Marietta Rizzi, die Wirtin der Vajolethütte in der Rosengartengruppe, und arbeitete als Bergführer.[2] Zu den von Piaz geführten Gästen gehörten Guido Rey, Alberto Bonacossa, Prinz Umberto von Savoyen.[5] Mit dem belgischen König Albert I. unternahm er die 14. Begehung der Preußwand (V. Schwierigkeitsgrad) in der Ostwand des Campanile Basso (2883 m). Das Ehepaar bewirtschaftete die Vajolethütte des DuOeAV, die Piaz zu einem Zuhause wurde. Das Paar hatte drei Töchter. 1907 eröffnete Piaz außerdem das Touristenheim am Pordoijoch.[1] Als seine Frau Marietta 1912 starb, wurde die Vajolethütte einem anderen Pächter übergeben. Darauf erwarb Piaz ein Grundstück in unmittelbarer Nähe, auf dem er einige Jahre später eine neue Hütte baute, die er zum Andenken an seinen verstorbenen Freund Paul-Preuß-Hütte nannte. 1913 heiratete Piaz Maria Bernard, mit der er noch zwei Söhne hatte.[6] Es folgte der Erste Weltkrieg, den Piaz in einer Strafkompanie an der Ostfront erlebte. Körperlich unversehrt kehrte er hernach zurück in seine nun italienische Heimat.

Piaz ging zur Jagd und nahm an Theateraufführungen teil. Er gründete in Pera ein Laientheater, dessen Aufführungen gut besucht waren. Als er auch Frauen in das Ensemble aufnahm, war das zu jener Zeit ein Skandal, der dazu führte, dass die Besucher ausblieben.[2] Er wurde 1920 zum Ortsvorsteher des Oberen Fassatals ernannt. Zwischen 1922 und 1926 übernahm er das Amt des Bürgermeisters in seinem Heimatort, setzte sich bei den Alliierten für die politischen Gegner von einst ein und kämpfte zusammen mit kirchlichen Organen gegen die Armut in seinem Tal an. Mit der Machtergreifung der Faschisten ging er in Opposition zu diesen. Es folgten Verhaftungen.[4] 1944 wurde er zum Tode verurteilt und wartete Monate auf seine Hinrichtung, bevor er befreit wurde.[3]

Piaz galt als intelligent, belesen und selbstironisch; er sprach Ladinisch, Italienisch, Deutsch und etwas Englisch. Er scheute sich nicht, Partei zu ergreifen und sich für Mitbürger und Freunde zu engagieren; helfen war für ihn eine Selbstverständlichkeit. Er setzte sich aber auch über viele Konventionen seiner Zeit hinweg, er war im Grunde seines Herzens ein Anarchist. Er wollte selbstbestimmt handeln. Deshalb kam er immer wieder mit den jeweiligen Regimen, Obrigkeiten, Behörden und Institutionen in Konflikt und war für viele ein „rotes Tuch“.[7]

Tita Piaz um 1920 beim Klettern

Piaz schrieb auch selbst sehr viel: Tagebücher, Zeitungsartikel, Leserbriefe und vor allem zwei autobiografische Bücher. 1947 erschien das Buch „Mezzo secolo di alpinismo“ und 1948 „A tu per tu con le crode“, das König Albert von Belgien, einem seiner Kletterpartner, gewidmet war. Die beiden Bücher wurden 1986 in einem Band „Mezzo secolo d'alpinismo“ zusammengefasst und neu aufgelegt. In diesen gab er Anekdoten aus seinem Leben zum Besten, erteilt Lektionen zum Bergsteigen und zur Bergrettung und fasste seine gesellschaftlichen Ideen zusammen.[7] Piaz schrieb auch Gedichte in ladinischer Sprache, und das in einer Zeit, in der kaum bis gar nicht in Ladinisch publiziert wurde. So entstand 1901 das Gedicht „La fiera de Sent Orsola“, dem noch etliche andere folgten.[8]

Er galt als einer der besten Kletterer seiner Zeit und als eine der schillerndsten Persönlichkeiten der Alpinismusgeschichte. Dies zeigte sich auch in seinem Ruf: er galt als der „Teufel der Dolomiten“. Einerseits wegen seiner kühnen Besteigungen und seiner Haltungen, andrerseits durch Piaz selbst: so hatte er einen Hund namens Satan, der vorzugsweise Polizisten biss.[2] Begründet wurde dieser Spruch über Piaz durch die 1941 von Arturo Tanesini herausgegebene Biographie über Piaz, dem Tanesini den Titel „Teufel der Dolomiten“ gab.[9] Guido Rey, ein bekannter Alpinist aus Turin, beschrieb Piaz in seinem 1914 erschienenen Alpinbuch „Alpinismo acrobatico“ ausführlich.[10] 2019 würdigte die Autorin Luciana Palla Piaz in der Biografie „Tita Piaz a confronto con il suo mito“.[11] Auf Piaz geht auch die Gründung der offiziellen Rettungsorganisation in den italienischen Alpen zurück,[2] er war selbst häufig als Bergretter unterwegs.

Am 5.[3] oder 6. August 1948[12] starb Tita Piaz an den Folgen eines Fahrradunfalls, den er in seinem Heimatort Pera di Fassa erlitten hatte.[13]

Mauerhakenstreit

Im Mauerhakenstreit von 1911/1912 stellte sich Piaz in der Sache gegen seinen Freund Paul Preuß. Preuß postulierte, dass das Seil und der Mauerhaken (zur damaligen Zeit waren es nur Eisenstifte, die in Felsspalten geschlagen wurden)[14] nur für den Notfall als Sicherungsmittel, nicht aber als ständiges Sicherungs- oder gar Fortbewegungsmittel zum Klettern dienen dürften. Diese Ansicht kommentierte Piaz mit den Worten: Wir wollen lieber vier oder 20 Meter am sichernden Seil hängen (vielleicht mit gebrochenem Bein), als dass die Raben im dunklen Abgrund Schmaus an unseren Leichen halten.[15] Piaz lehnte es aber ebenso wie Preuß ab, Seil und Haken – im Sinne des „technischen Kletterns“ der 1950er Jahre – als Fortbewegungsmittel zu benutzen.

20 Jahre nach Preuß’ Tod errichtete Tita Piaz die kleine Preuß-Hütte im Rosengarten zum Gedenken an seinen Freund und einen großen Alpinisten.[16]

Alpinistische Karriere

Mit 14 Jahren begann Piaz mit dem Klettern. Nach ihm wurde das Piazen benannt, eine Zug-Druck-Technik, mit der man bestimmte trittlose Kletterpassagen überwinden kann (in Italien und Frankreich wird diese Technik Dülfern genannt). Piaz blieb zeit seines Lebens Kletterer und Bergsteiger. Er hat in den Dolomiten rund 50 Erstbegehungen gemacht.[15] Darüber hinaus war er an über 100 Rettungseinsätzen für verunglückte Bergsteiger beteiligt.[17]

Erstbegehung der Totenkirchl-Westwand „Piazwandl“ im Kaisergebirge

Rudolf Schietzold, Johann Schroffenegger, Josef Klammer und Tita Piaz nach der Begehung der Totenkirchl-Westwand 1908

Bereits mehrere namhafte Bergsteiger versuchten die Westwand des Totenkirchls im Wilden Kaiser zu durchsteigen, aber keinem gelang es. Einer der erfolglosen Kletter war Rudolf Schietzold. Dieser arbeitete ab und an für Piaz als Bergführer und erzählte diesem von der unbezwingbaren Wand. Dies motivierte Piaz im Oktober 1908 nach Kufstein zu fahren und mit Gefährten die Wand in Angriff zu nehmen. Piaz prüfte die Wand mit dem Feldstecher und entschied sich für eine plattige Stelle, die Schlüsselstelle der Route. Er schaffte diese in freier Kletterei, die wahrscheinlich erste 6er-Stelle, die in den Alpen gemeistert wurde. Als sein Nachsteiger mühsam die Stelle überwunden und zu Piaz aufgeschlossen hatte, bat er Piaz, die Hände zu zeigen – danach sagte er: „Ich dachte, du hättest Saugnäpfe an den Fingern!“. Piaz meinte, ihm wäre damit eines der schmeichelhaftesten Komplimente, die er jemals bekommen hätte, zuteilgeworden.[5] Die Tour wurde zu seinen Ehren Piazwandl genannt.

Erstbesteigung der Guglia De Amicis

Am 17. Juli 1906 bestieg Piaz die Guglia Edmondo De Amicis in der Cristallogruppe. Er hatte von dem daneben liegenden Campanile di Misurina Seile geworfen, bis diese sich am anderen Turm verfingen (dazu brauchte er gut vier Stunden), und dann Seile gespannt. An diesen Seilen hangelte er sich hinüber, um dann die restlichen 18 m bis zum Gipfel zu klettern. Ein Besteigungstrick, der in der Bergsteigergemeinde erhebliche Kritik hervorrief, ihn aber sehr bekannt machte. Tatsächlich waren Funktionäre des DÖAV nicht erfreut und warfen ihn aus der Alpenvereinssektion Fassa. Die Zulassung zur Bergführerprüfung wurde ihm ebenfalls verwehrt, er konnte sie erst über einen Rekurs bei der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck erreichen.[18] Hans Dülfer konnte die Guglia 1913 sportlich fair von unten besteigen.[5]

Erstbegehung der Delagokante an den Vajolettürmen

Die Vajolettürme sind eine bizarre Felsformation der Rosengartengruppe in den westlichen Dolomiten. Sie liegen zwischen den Tierser Tal und dem Fassatal, der Heimat von Piaz. Die Delagokante am Delagoturm (2790 m) wurde von Piaz 1911 zusammen mit seinen Gefährten Irma Glaser und Francesco Jori erstbegangen. Die ausgesetzte Route im unteren vierten Grad avancierte zu einem Klassiker und gehört aufgrund ihrer Lage und ihrer schönen Route noch heute zu einer der beliebtesten Kletterrouten im Gebiet.[19]

Erstbegehungen (Auswahl)

  • 1899: Piazturm am Fuß des Delagoturms, Rosengartengruppe, Dolomiten[20]
  • 1899: Vajolettürme-Piazturm über Nordriß, IV+, 2670 m, Rosengarten, Dolomiten
  • 1899: Rosengartenspitze-Ostwand zwischen Haupt- und Nordgipfel zum Felskessel, „Piaz-Führe“, 2981 m, Rosengarten, Dolomiten
  • 1899: Rosengartenspitze-Ostwand „Durchquerungsvariante“, IV, 2981 m, Alleinbegehung, Rosengarten, Dolomiten
  • 1899: Punta Emma über Nordwestwand „Piaz-Della Giacoma/Normalweg“, III, 2617 m, Rosengarten, Dolomiten
  • 1899: Punta Emma-Nordostwand, 2617 m, Alleinbegehung, Rosengarten, Dolomiten
  • 1900: Punta Emma-Ostwand „Piazriß“, V-, 200 Hm, 2617 m, Alleinbegehung, Rosengarten, Dolomiten[15]
  • 1906: Torre di Misurina, Pale di Misurina, Cristallogruppe, Dolomiten
  • 1906: Guglia Edmondo de Amicis (von Giovanni Piaz so benannt) mit Seilwurf,[21] 2150 m, Pale di Misurina, Cristallogruppe, Dolomiten
  • 1906: Vajolettürme-Hauptturm-Südostwand „Piaz-Führe“, V, 200 Hm, 2821 m, Rosengarten, Dolomiten
  • 1907: Vajolet-Ostturm-Südostwand u. Piazkamin, V-, 2813 m, Rosengarten, Dolomiten
  • 1908: Erste Überschreitung aller 6 Vajolettürme von West nach Ost, IV, 2813 m, Rosengarten, Dolomiten
  • 1908: Totenkirchl-Westwand zur 2. Terrasse „Piazroute“, V, 450 Hm, 2193 m, Wilder Kaiser[15]
  • 1908: Totenkirchl-Ostnordostwand „Piazkamin“, V/A0, 130 Hm, 2193 m, Wilder Kaiser
  • 1908: Südwestwand des Vajolet-Hauptturms, Rosengarten, Dolomiten[20]
  • 1908: Südostwand des Vajolet-Ostturms, Rosengarten, Dolomiten[20]
  • 1909: Cima delle Pòpe-Nordgipfel-Westwand „Via dello Spigolo“, 2781 m, Rosengarten, Dolomiten
  • 1909: Rosengartenspitze-Ostwand, Klassische Route, 2981 m, Rosengarten, Dolomiten
  • 1909: Rosengartenspitze-Ostwand „Vollmann-Sebnitz-Piaz-Variante“, III-IV, 2981 m, Rosengarten, Dolomiten
  • 1909: erste vollständige und direkte Überschreitung aller sechs Vajolettürme, zugleich erstmals Nordostwand des Winklerturmes im Abstieg bezwungen[22]
  • 1910: Monte Cridola-Südwand, 2581 m, Südliche Karnische Alpen
  • 1910: Pordoispitze-Südwestwand „Jori-Piaz“, 2952 m, Sella, Dolomiten
  • 1911: Totenkirchl-Ostnordostwand-2. Terrasse „Pfeilerweg“, V-, 150 Hm, 2193 m, Wilder Kaiser
  • 1911: Cima Tosa-Punta Antonio Detassis-Nordostwand „Piazroute“, V, 800 Hm, 3173 m, Brenta, Dolomiten
  • 1911: Vajolet-Ostturm-Südostwand „Schwarzer Kamin“, IV, 2813 m, Rosengarten, Dolomiten
  • 1911: Vajolettürme-Ostturm-Südostwand „Böhmen Weg-Sockeldurchstieg“, IV, 2813 m, Rosengarten, Dolomiten
  • 1911: Vajolettürme-Winklerturm-Nordwand „Piaz-Führe“, IV, 2800 m, Rosengarten, Dolomiten
  • 1911: Vajolettürme-Delagoturm-Südwestkante „Delagokante“, IV-V, 120 Hm, 2790 m, Rosengarten, Dolomiten
  • 1911: Croz del Rifugio-Hauptgipfel-Nordostwand „Piazkamin“, IV, 180 Hm, 2615 m, erste Alleinbegehung Brenta, Dolomiten
  • 1912: Rosengartenspitze-Westwand „Piaz-Delago-Führe“, IV+, 150 Hm, 2981 m, Rosengarten, Dolomiten
  • 1912: Punta di Frida-Nordwand „Dülfer-Schaarschmidt“, IV, 2792 m, Sextner Dolomiten
  • 1912: Einser-Nordwand „Piaz-Michelsen-Jelinek“, VI-, 700 Hm, Sextner Dolomiten
  • 1913: Südwestwand der Pala di Socorda, Rosengartengruppe, Dolomiten
  • 1926: Östliche Latemarspitze Schenon-Nordwestkante, V, 2800 m, Latemar, Dolomiten
  • 1928: Rosengartenspitze-Nordgipfel-Nordwand „Piaz-Dezulian-Führe-Piazverschneidung“, V+, 2981 m, Rosengarten, Dolomiten
  • 1929: Punta Emma-Nordostwand „Piazriß“, IV, 300 Hm, 2617 m, Alleinbegehung, Rosengarten, Dolomiten
  • 1930: Pordoispitze-Südwestwand „Piaz-Scheibler/Via della Galleria“, IV, 250 Hm, 2952 m, Sella, Dolomiten
  • 1932: Pordoispitze-Südostwand-Südpfeiler „Mariakante“, IV+, 250 Hm, 2952 m, Sella, Dolomiten
  • 1932: Vajolettürme-Winklerturm-Nordostwand, VI, 2800 m, Rosengarten, Dolomiten
  • 1933: Pordoispitze-Südpfeiler und Südkante „Piaz/Del Torso“, 2952 m, Sella, Dolomiten
  • 1933: Pordoispitze-Südwand „Piaz-Del Torso/Via del finestro ad arco“, 2952 m, Sella, Dolomiten
  • 1933: Pordoispitze-Punta Roma-Südverschneidung, 2952 m, Sella, Dolomiten
  • 1933: Sass de Forcia Orientale-Südverschneidung „Piaz/del Torso über Torrione Roma“, 2880 m, Sella, Dolomiten
  • 1933: Sass de Forcia di Mezzo-Südostwand „Piaz/Del Torso über Punta Claudia“, 2917 m, Sella, Dolomiten
  • 1933: Sass de Forcia di Mezzo-Südwand „Piaz/Del Torso über Punta Aurelia“, 2917 m, Sella, Dolomiten
  • 1933: Pordoispitze, Punta Roma, Südverschneidung, Sella, Dolomiten[15]
  • 1935: Winklerturm-Ostkante, V, 2800 m, Vajolettürme, Rosengarten, Dolomiten

Werke

  • Mezzo secolo di alpinismo. Licinio Cappelli, Bologna 1947.
  • Dolomiten, meine Freiheit. Hallwag, Bern 1966 (Übersetzung des Originaltitels: A tu per tu con le crode. Licinio Cappelli, Bologna 1949).

Literatur

  • Luciana Palla: Tita Piaz: a confronto con il suo mito. Istitut Cultural Ladin, Museo Storico in Trento, Trient 2006, ISBN 978-88-86053-67-9.
  • R. Hösch: Piaz, Giovanni Battista (Tita). In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 8, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1983, ISBN 3-7001-0187-2, S. 48 f. (Direktlinks auf S. 48, S. 49).
  • Horst Höfler: Fragwürdigkeiten im Alpinismus Teil 5: Tita Piaz, die Totenkirchl-Westwand und die Drohung, ins Frauenkloster zu gehen, wenn er die Wand nicht schafft… In: Bergsteiger. Nr. 07. Bruckmann Verlag, 2009 (bergsteiger.de [abgerufen am 9. Juni 2021]).
  • Arturo Tanesini: Il diavolo delle Dolomiti: Tita Piaz. L‘eroica, Mailand 1941, (zu deutsch: Der Teufel der Dolomiten).
  • Guido Rey: Alpinismo acrobatico. Lattes, Turin 1914.
Commons: Giovanni Piaz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Ingrid Runggaldier Moroder: Gezahnt wie der Kiefer eines Alligators: was Reisende über die Dolomiten schrieben. Raetia, Bozen 2023, ISBN 978-88-7283-679-8, S. 254.
  2. a b c d e Horst Höfler: Tita Piaz - Legenden der Totenkirchl-Westwand. In: bergsteiger.de. Abgerufen am 16. Juni 2025.
  3. a b c Horst Höfler: Fragwürdigkeiten im Alpinismus Teil 5: Tita Piaz, die Totenkirchl-Westwand und die Drohung, ins Frauenkloster zu gehen, wenn er die Wand nicht schafft… In: Bergsteiger. Nr. 07. Bruckmann Verlag, 2009 (bergsteiger.de).
  4. a b Reinhold Messner: Vertical – 150 Jahre Klettergeschichte. 2. Auflage. BLV Buchverlag, München 2008, ISBN 978-3-8354-0380-2, S. 63.
  5. a b c Horst Höfler: Tita Piaz - Legenden der Totenkirchl-Westwand. In: Bergsteiger.de. 9. Januar 2019, abgerufen am 31. März 2026.
  6. Ingrid Runggaldier Moroder: Gezahnt wie der Kiefer eines Alligators: was Reisende über die Dolomiten schrieben. Raetia, Bozen 2023, ISBN 978-88-7283-679-8, S. 257.
  7. a b Ingrid Runggaldier Moroder: Gezahnt wie der Kiefer eines Alligators: was Reisende über die Dolomiten schrieben. Raetia, Bozen 2023, ISBN 978-88-7283-679-8, S. 255.
  8. Ingrid Runggaldier Moroder: Gezahnt wie der Kiefer eines Alligators: was Reisende über die Dolomiten schrieben. Raetia, Bozen 2023, ISBN 978-88-7283-679-8, S. 256.
  9. Ingrid Runggaldier Moroder: Gezahnt wie der Kiefer eines Alligators: was Reisende über die Dolomiten schrieben. Raetia, Bozen 2023, ISBN 978-88-7283-679-8, S. 336.
  10. Ingrid Runggaldier Moroder: Gezahnt wie der Kiefer eines Alligators: was Reisende über die Dolomiten schrieben. Raetia, Bozen 2023, ISBN 978-88-7283-679-8, S. 262.
  11. Ingrid Runggaldier Moroder: Gezahnt wie der Kiefer eines Alligators: was Reisende über die Dolomiten schrieben. Raetia, Bozen 2023, ISBN 978-88-7283-679-8, S. 259.
  12. Walter Welsch: Geschichte der Sektion Bayerland des Deutschen Alpenvereins e. V. – Giovanni Battista Piaz und die Punta Emma. (PDF; 8,6 MB) DAV Bayerland, S. 35, abgerufen am 1. Januar 2013.
  13. Der Teufel der Dolomiten. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 22. Dezember 2012; abgerufen am 7. Juni 2012 (Homepage des Rifugio Re Alberto).
  14. Reinhold Messner: Der Philosoph des Freikletterns – Die Geschichte von Paul Preuß. 1. Auflage. Pieper Verlag, München 2011, ISBN 978-3-492-40416-7, S. 27.
  15. a b c d e Uli Auffermann: Entscheidung in der Wand – Marksteine des Alpinismus. 1. Auflage. Schall Verlag, Alland 2010, ISBN 978-3-900533-62-5, S. 36.
  16. Reinhold Messner: Der Philosoph des Freikletterns – Die Geschichte von Paul Preuß. 1. Auflage. Pieper Verlag, München 2011, ISBN 978-3-492-40416-7, S. 41 f.
  17. Sven Schmid: Vajolettürme - Delagokante: Die Teufelsgabel am Abgrund. In: DAV Panorama. Band 75, Nr. 3, März 2023, ISSN 1437-5923, S. 8–9 (alpenverein.de [abgerufen am 26. Juni 2023]).
  18. Ingrid Runggaldier Moroder: Gezahnt wie der Kiefer eines Alligators: was Reisende über die Dolomiten schrieben. Raetia, Bozen 2023, ISBN 978-88-7283-679-8, S. 259–262.
  19. Sven Schmid: Klassiker: Delagokante - Vajolettürme. Deutscher Alpenverein, 12. April 2024, abgerufen am 12. April 2026.
  20. a b c Österreichisches Biographisches Lexikon und biographische Dokumentation: Piaz, Giovanni Battista (Tita). 2003, abgerufen am 12. April 2026.
  21. Eine Erstersteigung durch die Luft. In: Kärntner Zeitung / Kärntner Tagblatt, 22. Juli 1906, S. 7 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/knz
  22. Überschreitung aller sechs Vajolettürme. In: Grazer Tagblatt, 25. Juni 1909, S. 5 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gtb

Auf dieser Seite verwendete Medien

Piaz Totenkirchl2.jpg
Autor/Urheber:

unbekannt

, Lizenz: PD-alt-100

Rudolf Schiezold, Johann Schroffenegger, Josef Klammer und Tita Piaz

Giovanni-battista-piaz-klettern.jpg
Autor/Urheber:

unbekannt

, Lizenz: PD-alt-100

Tita Piaz beim Klettern

Tita Piaz.jpg
Autor/Urheber: Mizardellorsa, Lizenz: CC BY-SA 4.0
scrittore ladino