Giesecke+Devrient

Giesecke+Devrient Gesellschaft mit beschränkter Haftung

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RechtsformGmbH
Gründung1. Juni 1852 in Leipzig
SitzMünchen, Deutschland
Leitung
  • Ralf Wintergerst, Group CEO
  • Peter Zattler
  • Wolfram Seidemann
  • Carsten Ahrens
  • Gabrielle Bugat[1]
  • Andreas Räschmeier
  • Axel Deininger
Mitarbeiterzahl11.510[2]
Umsatz2,45 Mrd. Euro[2]
BrancheSicherheitstechnologie
Websitewww.gi-de.com
Stand: 31. Dezember 2019

Giesecke+Devrient (G+D) ist ein inhabergeführter, internationaler Konzern (Hidden Champion) mit Hauptsitz in der Prinzregentenstraße in München, der sich vom Hersteller von Banknoten, Substraten, Banknotenbearbeitungsmaschinen, Wertpapieren, Ausweisen (Personalausweise und Reisepässe) und Zahlungskarten zu einem Anbieter von Lösungen zur Absicherung von Zahlungsvorgängen, Identitäten, Konnektivität und Daten entwickelt hat. Im April 2018 änderte sich der Firmenname von Giesecke & Devrient (G&D) in Giesecke+Devrient (G+D) mit einer Aufspaltung in die Geschäftsfelder G+D Currency Technology und G+D Mobile Security.

Entwicklung

Das Unternehmen wurde am 1. Juni 1852 von Hermann Giesecke (1831–1900) und Alphonse Devrient (1821–1878) in Leipzig als typographisches Kunst-Institut „Giesecke & Devrient“ (G&D) gegründet.[3] Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen in München neu aufgebaut, das Stammwerk als Volkseigener Betrieb Deutsche Wertpapierdruckerei weitergeführt; nach der Wiedervereinigung ging diese wiederum in G&D auf. Heute unterhält das Unternehmen weltweit mehr als 70 Tochtergesellschaften und Gemeinschaftsunternehmen in 32 Ländern. G+D beschäftigte im Geschäftsjahr 2019 ca. 11.500 Mitarbeiter. Im selben Jahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 2,45 Milliarden Euro. Mit seinen Produkten gehört das Unternehmen zu den weltweiten Markt- und Technologieführern.[4]

G&D war zunächst auf den Banknoten- und Wertpapierdruck spezialisiert. Ab den 1960er Jahren stellte das Unternehmen auch Sicherheitspapiere, ab den 1970er Jahren Maschinen für die Banknotenbearbeitung und Chipkarten für Bankenanwendungen her. Außerdem war G&D maßgeblich an der Entwicklung der SIM-Karte beteiligt, zu der im Folgenden der Ausbau des Bereichs der ID-Karten hinzukam.

Archivgut des Unternehmens befindet sich im Sächsischen Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig und bildet dort den Bestand 21061.[5]

Giesecke+Devrient ist Hauptaktionär der secunet Security Networks Aktiengesellschaft mit Hauptsitz in Essen. Mit Stand 2018 werden 79,43 % der Aktienanteile gehalten.[6]:117 Die Unternehmenstochter bietet ihren Kunden hochwertige Lösungen (Produkte und Dienstleistungen) rund um IT-Sicherheit. Zu den Hauptkunden gehören die Bundeswehr, das Auswärtige Amt Deutschlands, das Außenministerium Österreichs, diverse nationale und internationale Sicherheitsbehörden sowie zivile Großkonzerne wie die Lufthansa, Novartis, Bechtle und Beiersdorf.[7] Secunet erzielte 2019 einen Umsatz von 226,9 Mio. Euro.[8]:14–17,34

Eigentümer

Giesecke+Devrient befindet sich im Familienbesitz.[9]:X–XII Als Siegfried Otto am 17. August 1997 starb, erbten seine zwei Töchter Verena von Mitschke-Collande und Claudia Miller das Unternehmen zu gleichen Teilen. Claudia Miller, die seit langem in den USA lebte, verkaufte ihre Anteile 2006 an ihre Schwester.[10][11]

Verena von Mitschke-Collande (* 1949) ist seit vielen Jahren im Aufsichtsrat und im Beirat aktiv. Ihr Mann Hans-Christoph von Mitschke-Collande (* 1940) war bis 2005 Arbeitsdirektor des Unternehmens. Im Jahr 2012 wurde bekannt, dass ihre vier Kinder (Celia, Gabriel, Marian, Sylvius) zu gleich hohen Anteilen am Unternehmen beteiligt wurden. Wie hoch deren Anteile insgesamt sind, blieb unerwähnt.[12]

Geschichte

Werbeanzeige um 1860
Firmensitz in Leipzig
Firmensitz in Leipzig
Aktie von Giesecke & Devrient, 1000 Reichsmark, 1939
Papierfabrik Louisenthal, Werk Königstein

Gründung

Am 1. Juni 1852 gründeten Hermann Giesecke und Alphonse Devrient in Leipzig das Typografische Kunst-Institut Giesecke und Devrient. Schnell entwickelte sich der Banknoten- und Wertpapierdruck zu einem erfolgreichen Geschäftsfeld und wurde bestimmend für das junge Unternehmen. Bereits 1858 zog die Druckerei mit einer eigenen Schriftgießerei in neu erbaute Geschäftsräume in der Nürnberger Straße 12 in Leipzig.[3]

Bereits zwei Jahre nach Unternehmensgründung druckte G&D seine erste Banknote: Die 10-Taler-Note für die Weimarische Bank. Weitere Aufträge folgten, von den zahlreichen privaten und staatlichen Notenbanken im Deutschen Reich zählten mehr als zwei Drittel zu den Kunden von G&D. Seit Mitte der 1860er Jahre stand G&D mit Schweizer Privatbanken in Geschäftsverbindung. Die erste war die Bank in Graubünden, für die G&D 1865 eine 100-Franken-Note druckte. Es folgten weitere neun Privatbanken, die für die Ausweitung des Geschäfts ins europäische Ausland stehen. 1873 richtete sich der Blick der Leipziger Drucker erstmals über die Grenzen Europas hinaus. In diesem Jahr wurde ein Druckauftrag für den Banco de Piura in Peru erledigt. Das Leipziger Unternehmen etablierte sich im internationalen Banknotendruck, es folgten Druckaufträge aus Siam und dem Osmanischen Reich. Mitten in der Inflation 1922/1923 war Giesecke & Devrient unter den Privatdruckereien, die Firmendrucke für die Reichsbank herstellten.

Nach der Inflation war G&D maßgeblich am Druck der Rentenmark beteiligt.[9]:XIV Die Produktionsanlagen wurden 1943 durch einen alliierten Bombenangriff schwer beschädigt und die Produktion ausgelagert. Das Unternehmen wurde 1948 durch die Sowjetische Militäradministration enteignet und im Weiteren in einen Volkseigenen Betrieb (VEB) umgewandelt. Nach der deutschen Wiedervereinigung erwarb G&D 1991 das ehemalige Stammhaus in Leipzig und gliederte es als Standort für den Wertpapier- und Banknotendruck in den aus München geführten Konzern ein.

Wiederaufbau

Nach der Enteignung in Leipzig und dem Tod von Ludwig Devrient sen. verlegte Siegfried Otto 1948 den Sitz des Unternehmens nach München und baute es neu auf.[13]:74,161 Vom ersten Standort auf dem Flughafengelände in Riem zog G&D im Zeitraum 1953 bis 1959 in Neubauten am Vogelweideplatz in Steinhausen.

Bereits 1958 richtete Siegfried Otto das Unternehmen durch die Gründung einer Tochtergesellschaft in Mexiko international aus.[14]:102 f. Ab 1958 wurde G&D mit der Lieferung der halben Jahresmenge der DM-Banknoten für die Deutsche Bundesbank beauftragt.[15]:14 Die andere Hälfte lieferte die staatseigene Bundesdruckerei in West-Berlin. Eine strategische Entscheidung war 1964 der Erwerb der Papierfabrik Louisenthal, die es G&D ermöglichte, eigenes Banknoten- und Sicherheitspapier herzustellen.[13]:107 ff. Dieses Tochterunternehmen ist der führende Hersteller von Banknoten- und Sicherheitssubstrat sowie Sicherheitsfolien mit Produktionsstätten in Gmund am Tegernsee und im Königsteiner Ortsteil Hütten in der Sächsischen Schweiz.[16]:8 Siegfried Otto gründete 1970 die Gesellschaft für Automation und Organisation mbH (GAO), in der über 30 Jahre lang die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von G&D gebündelt wurden. Die Modernisierung und Automatisierung der Banknotenbearbeitung und des Zahlungsverkehrs waren der Forschungsschwerpunkt der GAO.

Erste von Giesecke & Devrient hergestellte Chipkarte, 1979

1968 war G&D an der Entwicklung des eurocheques und der eurocheque-Karte beteiligt, was den bargeldlosen Zahlungsverkehr in Europa ermöglichte.[17]:18 ff. Unter dem 1970 ernannten GAO-Geschäftsführer Helmut Gröttrup, der bereits im Februar 1967 in Deutschland die grundlegenden Prinzipien der Chipkarte zum Patent angemeldet hatte, wurde die Chipkartentechnologie wegweisend weiterentwickelt.[13]:121 ff. 1986 wurden die ersten Chipkarten für den Einsatz als Telefonkarten im Auftrag der Deutschen Bundespost hergestellt.[17]:98 1989 brachte der Konzern das „SIM Plug in“ auf den Markt, das sich in den darauffolgenden Jahren zum weltweiten Standard für SIM-Karten durchsetzen sollte.[17]:168

Expansion

Mit der Übernahme 1964 und dem anschließenden Ausbau der Papierfabrik Louisenthal wurde G&D zu einem der führenden Hersteller von Banknoten- und Sicherheitspapier, mit Produktionsstätten in Gmund am Tegernsee und seit 1991 auch im vorherigen DDR-Werk in Königstein (Sächsische Schweiz).[18]

Banknotenbearbeitungssystem ISS 300PS (1986), seit 2006 ausgestellt im Deutschen Museum

1975 lieferte G&D die erste automationsfähige Banknote aus, deren Echtheit durch maschinenlesbare Merkmale überprüft werden konnte.[13]:204 In den folgenden Jahren wurde das Produktspektrum durch Maschinen zur Sortierung von umlaufenden Banknoten nach Echtheit und Zustand (Umlauffähigkeit) erweitert. Damit entwickelte sich G&D bereits in den 1980er Jahren zum Weltmarktführer für die Ausstattung von Zentralbanken. Seitdem baute G&D sein Portfolio weiter aus, sodass heute fast jeder Prozessschritt sowohl im Cash Center als auch im Cash Cycle mit Systemen und Software von G+D unterstützt wird. Vom Banknoteninspektionssystem in der Banknotendruckerei über Banknotenbearbeitungssysteme in jeder Leistungsklasse für Werttransportunternehmen, Zentral- und Geschäftsbanken sowie Casinos, bis zu Banknotenvernichtungsanlagen für Zentralbanken.

Ab 1990 wurde die Expertise im Bereich Chipkarten ausgebaut. So entstand die erste Gesetzliche Krankenversichertenkarte (1993),[17]:140 die erste multifunktionale eurocheque-Karte mit Funktion einer elektronischen Geldbörse in Österreich (1995)[17]:150 und die weltweit erste SIM-basierte Mobile Banking-Lösung (1998).[17]:175 Mitte der 1990er Jahre hatte sich G&D als führender Lieferant von Masken, Karten und Terminals für die in Deutschland eingeführte GeldKarte etabliert. Zwei Jahre später wurde das neue Unternehmenssegment Sicherheitssysteme gegründet, das seinen Schwerpunkt auf Informations- und Netzwerksicherheit legte.

Das Unternehmen ist 1998 Mitgründungsstifter der Bayerische EliteAkademie.[19]

Seit 1999 druckt G+D (neben der Bundesdruckerei und anderen Sicherheitsdruckereien) für die Europäische Zentralbank. Die von G+D gedruckten Eurobanknoten der ersten Serie (ES1) tragen die Druckereikennung P im Plattencode. Eurobanknoten der Europaserie (ES2) mit einem X am Anfang der Seriennummer wurden bis 2015 bei G+D in München gedruckt, solche mit einem W werden bei G+D in Leipzig gedruckt.

Im Jahr 2001 wurde die Tochtergesellschaft Giesecke & Devrient India Pvt. Ltd. in Mumbai gegründet. 2004 wurde der Firmensitz nach Gurgaon (heute Gurugram) in die Nähe von Delhi verlegt. 2002 war G&D für Entwicklung, Design und Druck der neuen Banknotenserie für Afghanistan verantwortlich. In den folgenden Jahren entwickelte das Unternehmen vor allem Visa-Personalisierungssysteme, beispielsweise für Kasachstan, Serbien und Italien. Dem folgte die Herstellung von elektronischen Gesundheitskarten, beispielsweise für Taiwan. 2003 wurde eine Banknotendruckerei in Malaysia nahe Kuala Lumpur eröffnet. 2004 war G&D an der Herstellung der neuen deutschen Ausweisdokumente für mit Speicherung biometrischer Daten auf einem Chip beteiligt. Zudem ist das Unternehmen am Projekt elektronische Gesundheitskarte (eGK) beteiligt. 2005 kam in Indien ein Entwicklungszentrum in Pune und 2012 ein Karten-Personalisierungszentrum in Chennai sowie ein weiterer Entwicklungsstandort in Gurgaon (heute Gurugram) hinzu, so beschäftigt die Firma in Indien über 800 Mitarbeiter.[20]

Bis Juli 2008 lieferte G&D das Papier für den Druck der Banknoten des Simbabwe-Dollar. Die Lieferung wurde schließlich wegen des international wachsenden öffentlichen Drucks und der Kontroverse um die rechtliche und moralische Erlaubnis der Lieferungen eingestellt. Während die USA bereits 2001 Sanktionen gegen Simbabwe verhängt hatten, existierten in der Europäischen Union lediglich Sanktionen gegen einzelne Vertreter des Regimes von Robert Mugabe.[21][22][23][24]

Im Jahr 2013 wurde in Malaysia eine zweite Drucklinie eröffnet und damit die Kapazität der dortigen Banknotendruckerei verdoppelt.[25] G&D produziert dort Banknoten für den heimischen Bedarf und den Weltmarkt.

Im Januar 2015 hat Veridos[26] ein als Joint Venture (Shareholder-Struktur: Giesecke+Devrient 60 %, Bundesdruckerei 40 %) geführtes Gemeinschaftsunternehmen von G&D und der Bundesdruckerei, seine Tätigkeit aufgenommen. Veridos mit Hauptsitz in Berlin ist für das internationale Geschäft im Bereich sichere Identifikationsprodukte und -lösungen für Regierungen, wie ID-Dokumente und Pass- und Grenzkontrollsysteme, zuständig. G+D hält 60 % der Anteile von Veridos und ist damit Mehrheitseigentümer. Veridos erzielte 2018 einen Umsatz von 180 Millionen Euro.[6]:18–21,34

Im Jahr 2015 folgte die Schließung des Werkes für Banknotendruck in München mit einer gleichzeitigen Erhöhung der Kapazität in Leipzig. Zusätzlich wurde das Werk für Chipkartenpersonalisierung in die Nähe der Stadt Coburg verlagert.

G&D trat im Dezember 2017 der Identifikationsplattform Verimi bei, die zusammen mit mehr als einem Dutzend namhafter deutscher und ausländischer Unternehmen ein Portal zum Schutz der digitalen Identität und der persönlichen Daten anbietet.[27] Seit Januar 2018 hält G+D einen Anteil von 10 % an Verimi.[6]:84 Im Bereich biometrischer Identitätsschutz, wie beispielsweise Gesichts-Anonymisierung, beteiligte sich G+D 2019 mit 4,85 % an der Berliner brighter AI Technologies GmbH.[28][29]

Im April 2018 änderte sich der Firmenname geringfügig von Giesecke & Devrient (G&D) in Giesecke+Devrient (G+D) mit einer Aufspaltung in die Unternehmensteile G+D Currency Technology (mit Papierfabrik Louisenthal) und G+D Mobile Security.

2019 wurde entschieden, einen Teil der Firmenzentrale am Vogelweideplatz in München-Steinhausen anders zu nutzen.[30] 2020 wurde der zwischen 1953 bis 1959 erstellte Altbau in der Südwestecke des Firmengeländes abgerissen. Ende 2023 soll der Neubau bezugsfertig sein und als „Der Bogen“ Platz für Einzelhandel, Gastronomie und Büros bieten.[31]

Wirtschaftszahlen

Die nachfolgenden Finanzkennzahlen beziehen sich auf den Konzernabschluss nach IFRS bzw. § 317 HGB und wurden in den Geschäftsberichten des Unternehmens veröffentlicht.[32]

JahrUmsatzerlöse
in Mio. Euro
Bruttoergebnis
in Mio. Euro
Nettoergebnis
in Mio. Euro
Mitarbeiter
Ausland
Mitarbeiter
Deutschland
19990902325040,018333310
20021088358023,528193606
20041157359038,438523485
20061297388081,149473348
20081689528111,061023747
20091684503104,562303892
20101688564080,564933920
20111635521052,466133941
20121789530039,071254088
20131754505002,675164144
20141833461073,372864167
20152011538054,574323947
20162089589052,574533847
20172136619067,076133987
20182246613050,272474142
20192447653080,472814229

Literatur

  • Klaus W. Bender: Geldmacher, das geheimste Gewerbe der Welt. Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2008, ISBN 978-3-527-50383-4 (325 S.).
  • Jan Hendrik Prell, Horst Böttge: Giesecke & Devrient 1852–2002. Werte im Wandel der Zeit. Hrsg.: Giesecke & Devrient. Deutscher Sparkassen Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 978-3-09-303892-1 (260 S.).
  • Hermann Giesecke, Alphonse Devrient: Das Etablissement von Giesecke & Devrient in Leipzig. StA-L (Staatsarchiv Leipzig). Nr. 688. Giesecke & Devrient A.G., Leipzig 1862 (40 S.).
  • Franziska Jungmann-Stadler, Ludwig Devrient: Giesecke & Devrient. Banknotendruck 1854–1943 – Banknote Printing 1854–1943. Hrsg.: Giesecke & Devrient. Battenberg Gietl Verlag, München 2009, ISBN 978-3-86646-527-5 (deutsch, englisch, 266 S.).
  • Franziska Jungmann-Stadler, Ludwig Devrient: Giesecke & Devrient. Banknotendruck 1955–2002 – Banknote Printing 1955–2002. Hrsg.: Giesecke & Devrient. Böhlau, München 2014, ISBN 978-3-412-22258-1 (deutsch, englisch, 266 S., Anhang: VEB Wertpapierdruckerei der DDR (WPD) 1951–1990).
  • Horst Böttge, Tobias Mahl, Michael Kamp: Von der ec-Karte zu Mobile Security 1968–2012. From Eurocheque Card to Mobile Security 1968–2012. Hrsg.: Giesecke & Devrient. Battenberg Gietl Verlag, München 2013, ISBN 978-3-86646-549-7 (deutsch, englisch, 248 S.).
  • Giesecke & Devrient (Hrsg.): Ein Jahrzehnt der Innovation. Giesecke & Devrient 2002–2011. A Decade of Innovation. Battenberg Gietl Verlag, München 2012, ISBN 978-3-86646-549-7 (deutsch, englisch, 120 S.).
  • Tobias Mahl, Astrid Wolff: Louisenthal 1964–2014. Hrsg.: Papierfabrik Louisenthal. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2014, ISBN 978-3-7995-0590-1 (deutsch, englisch, 129 S.).

Weblinks

Commons: Giesecke+Devrient – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Gabrielle Bugat (43) wird Teil der Geschäftsführung bei Giesecke+Devrient. FAMILIENUNTERNEHMEN im FOKUS (FiFo), 27. Januar 2021, abgerufen am 28. Januar 2021.
  2. a b Jahresbericht 2019. (PDF; 4,69 MB) In: Giesecke+Devrient. 23. März 2020, abgerufen am 16. Juni 2020.
  3. a b StA-L (Staatsarchiv Leipzig), 21061, Giesecke & Devrient A.G., Nr. 688, Hermann Giesecke, Alphonse Devrient, Das Etablissement von Giesecke & Devrient in Leipzig, Leipzig 1862.
  4. Florian Langenscheidt, Bernd Venohr (Hrsg.): Lexikon der deutschen Weltmarktführer. Die Königsklasse deutscher Unternehmen in Wort und Bild. Deutsche Standards Editionen, Köln 2010, ISBN 978-3-86936-221-2.
  5. Bestand 21061 Giesecke & Devrient AG, Druckerei, Leipzig im Staatsarchiv Leipzig, abgerufen am 2. November 2017.
  6. a b c Giesecke+Devrient. Jahresbericht 2018. (PDF; 1,7 MB) Abgerufen am 15. August 2019.
  7. Homepage secunet Security Networks, abgerufen am 28. Januar 2019.
  8. secunet Security Networks AG: secunet Security Networks AG: Umsatz und Ergebnis nach den ersten neun Monaten 2020 deutlich über Vorjahr. Abgerufen am 6. Januar 2021.
  9. a b Franziska Jungmann-Stadler; Ludwig Devrient: Giesecke & Devrient. Banknotendruck 1854–1943. Hrsg.: Giesecke & Devrient. Battenberg Gietl Verlag, München 2009, ISBN 978-3-86646-527-5.
  10. Giesecke & Devrient – Ein Traditionskonzern sprengt sein Korsett (Memento vom 27. März 2015 im Webarchiv archive.today), IHK-Magazin 3/07.
  11. Bernd Kastner: Scheingefechte. (PDF; 81 kB) In: Süddeutsche Zeitung. 9. Juli 2011, abgerufen am 26. Juni 2019.
  12. Giesicke & Devrient: Was will die scheue Erbin des Gelddruck-Riesen?, welt.de, 13. November 2020
  13. a b c d Jan Hendrik Prell; Horst Böttge: Giesecke & Devrient 1852–2002. Werte im Wandel der Zeit. Hrsg.: Giesecke & Devrient. Deutscher Sparkassen Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 978-3-09-303892-1.
  14. Giesecke & Devrient (Hrsg.): Ein Jahrzehnt der Innovation. Giesecke & Devrient 2002–2011. Battenberg Gietl Verlag, München 2012, ISBN 978-3-86646-549-7.
  15. Franziska Jungmann-Stadler; Ludwig Devrient: Giesecke & Devrient. Banknotendruck 1955-2002. Hrsg.: Giesecke & Devrient. Böhlau, München 2014, ISBN 978-3-412-22258-1.
  16. Tobias Mahl, Astrid Wolff: Louisenthal 1964–2014. Hrsg.: Papierfabrik Louisenthal. Jan Thorbecke, Ostfildern 2014, ISBN 978-3-7995-0590-1.
  17. a b c d e f Horst Böttge, Tobias Mahl, Michael Kamp: Von der ec-Karte zu Mobile Security 1968–2012. Hrsg.: Giesecke & Devrient. Battenberg Gietl Verlag, München 2013, ISBN 978-3-86646-549-7.
  18. Unternehmensprofil Louisenthal, Werk Königstein in Sachsen. In: louisenthal.com. Abgerufen am 26. Februar 2018.
  19. Webpräsenz der Bayerische EliteAkademie - Über Uns. Abgerufen am 22. Dezember 2020.
  20. G & D in India: Subsidiary of Giesecke & Devrient GmbH. (Nicht mehr online verfügbar.) In: gi-de.com. Archiviert vom Original am 24. März 2015; abgerufen am 1. Mai 2015.
  21. Giesecke & Devrient – Konzern soll nicht für Mugabe drucken. Auf: focus.de, 27. Juni 2008, abgerufen am 1. Mai 2015.
  22. Jan Puhl: Simbabwe vor der Wahl: Wie sich Mugabe an die Macht klammert. 28. März 2008, abgerufen am 1. Mai 2015.
  23. Bartholomäus Grill: Simbabwe – Blutgeld aus Bayern. In: Die Zeit, Nr. 25/2008
  24. Tobias Dorfer: Lieferstopp nach Simbabwe – Giesecke gibt klein bei. In: sueddeutsche.de. 17. Mai 2010, abgerufen am 1. Mai 2015.
  25. Geschäftsbericht 2013. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Giesecke & Devrient GmbH, 2014, archiviert vom Original am 2. April 2015; abgerufen am 1. Mai 2015.
  26. ,About Veridos – Securing identities worldwide. Abgerufen am 16. April 2019.
  27. verimi. Unsere Leitlinien. Abgerufen am 16. August 2019.
  28. Giesecke+Devrient investiert in Startup Brighter AI Technologies. In: IT Finanzmagazin. 29. Juli 2019, abgerufen am 16. Juni 2020 (deutsch).
  29. How face recognition is improving privacy technology. Abgerufen am 16. Juni 2020 (englisch).
  30. Alfred Dürr: München bekommt doch keine imposante Skyline im Osten. Abgerufen am 8. Januar 2021.
  31. Liebe Anwohnerinnen und Anwohner, - DER Bogen – Prinzregentenstraße 159. Abgerufen am 8. Januar 2021.
  32. https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Defekte_Weblinks&dwl=http://www.gi-de.com/deu/de/about_g_d/services/download_center/downloadcenter.jsp?topic=company Seite nicht mehr abrufbar], Suche in Webarchiven:@1@2Vorlage:Toter Link/www.gi-de.com[http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://www.gi-de.com/deu/de/about_g_d/services/download_center/downloadcenter.jsp?topic=company Geschäftsberichte auf gi-de.com

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Dies ist die erste ISS 300PS von Giesecke+Devrient (G+D), die bei der Deutschen Bundesbank 1986 installiert wurde und 8 Banknoten pro Sekunde bearbeitete. Sie wird seit 2006 im Deutschen Museum in der Informatikabteilung ausgestellt. Sie wurde ab 1977 entwickelt und ist eines der ersten Beispiele von Mikroprozessortechnologie (basierend auf intel 8085 und Zilog Z180) für industrielle Produkte. Sie wird hier mit offener Haube gezeigt und hat links den Vereinzler, hinten die Sensoren, vorne fünf Stapler und rechts einen Online-Shredder
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