Georges Dulk

Georges Dulk (* 10. Juli 1917 in Wigoltingen; † 22. Juli 1980 in Trogen) war ein Schweizer Bildender Künstler und Lehrer.[1]

Leben und Werk

Georges Dulk war der älteste Sohn des SBB-Angestellten und Bahn-Gewerkschafters Georges Dulk und der Anna, geborene Hugentobler († 1940). Sein Cousin war der Maler und Zeichenlehrer Emil Häfelin. Die Familie liess sich 1918 in Arbon nieder, wo Dulk die Primar- und Sekundschule absolvierte. Anschliessend besuchte er die Kantonsschule Frauenfeld und bestand 1936 die Matura. Danach belegte er an der Universität Zürich mathematisch-naturwissenschaftliche Studienfächer mit dem Ziel, Sekundarlehrer zu werden. Zusätzlich nahm er an der ETH Zürich am Zeichenunterricht teil. Ein nachfolgendes Studium an der Universität Dijon sowie die Mal- und Zeichenkurse an der École nationale des beaux-arts de Dijon musste er unterbrechen, da er 1939 in den Aktivdienst eingezogen wurde. Nach 1000 Diensttagen in der Armee erhielt er 1943 eine feste Anstellung an der Sekundarschule in Arbon, die er 13 Jahre innehatte. Zudem unterrichtete er an der kaufmännischen Berufsschule. Dulk heiratete 1944 die Lehrerin Marili, geborene Schweizer. 1956 zog die Familie nach Trogen. Dulk unterrichtete bis zu seinem Tod an der Kantonsschule Trogen die Fächer Zeichen und Kunstbetrachtung.

In seiner Freizeit widmete er sich der Malerei in seinen Ateliers in St. Gallen und Trogen. Später soll er Herbert Distel motiviert haben, eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen. Dulk stellte seine Werke zum ersten Mal 1959 im Kornhaus Rorschach aus. Studienreisen führten ihn nach Elba und Sardinien. 1964 reiste er zusammen mit dem Maler Paul Meyer (1904–1967) nach Griechenland. Auf seinen Reisen skizzierte, aquarellierte und fotografierte er. Wieder im Atelier, setzte er diese Entwürfe in Ölbilder, Gouachen und Collagen um. 1974/1975 liess er sich vom Schuldienst beurlauben, um Reisen nach Ägypten, Kenia, Mexiko und Guatemala zu unternehmen.

Dulk verstarb nach einer längeren Depressionsphase und nachfolgenden Hirnschlägen.

Mitgliedschaften

  • ab 1960: Thurgauer Künstlergruppe
  • ab 1971: Sektion St. Gallen der GSMBA
  • ab 1974: «Internationaler Bodensee-Club»
  • ab 1978: Internationale Malergruppe Österreich, Schweiz, Deutschland (A CH D)

Literatur

Einzelnachweise

  1. Dulk, Georges auf der Website des Kunstmuseums Thurgau, abgerufen am 3. Juli 2024.