Genf

Genf
Genève
Wappen von Genf Genève
Staat:SchweizSchweiz Schweiz
Kanton:Genf (GE)
Bezirk:Keine Bezirkseinteilung
BFS-Nr.:6621i1f3f4
Postleitzahl:1200–1209, 1211,
1215, 1240, 1289
UN/LOCODE:CH GVA
Koordinaten:500532 / 117325
Höhe:375 m ü. M.
Fläche:15,89 km²
Einwohner:i201'818 (31. Dezember 2018)[1]
Einwohnerdichte:12'701 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Bürgerrecht)
47,8 % (31. Dezember 2018)[2]
Stadtpräsident:Sandrine Salerno (SP), 2019/2020
Website:geneve.ch
Blick auf Genf vom Mont Salève
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Blick auf Genf vom Mont Salève

Lage der Gemeinde
GenferseeFrankreichCélignyKanton WaadtAire-la-VilleAnièresAvullyAvusyBardonnexBellevue GEBernex GECarougeCartigny GECélignyChancyChêne-BougeriesChêne-BourgChoulexCollex-BossyCollonge-BelleriveColognyConfignonCorsier GEDardagnyGenfGenthodGy GEHermanceJussy GELaconnexLancyLe Grand-SaconnexMeinierMeyrinOnexPerly-CertouxPlan-les-OuatesPregny-ChambésyPresingePuplingeRussinSatignySoral GEThônexTroinexVandœuvresVernierVersoixVeyrier GEKarte von Genf Genève
Über dieses Bild
w
Offizielles Logo der Stadt Genf

Genf (schweizerdeutsch Gämf, Gänf, Genf; französisch Genève [ʒənɛv, ʒnɛv]; frankoprovenzalisch Geneva [ðəˈnɛva, ˈzɛnəva]; italienisch Ginevra; rätoromanisch ) ist eine Stadt und politische Gemeinde sowie der Hauptort des gleichnamigen Kantons Genf in der Schweiz.

Die Stadt liegt am südwestlichen Zipfel der französischen Schweiz (Romandie) in der Genferseeregion am Ausfluss der Rhone aus dem Genfersee. Mit ihren 201'818 Einwohnern (31. Dezember 2018) ist Genf nach Zürich die zweitgrösste Stadt der Schweiz.[3] 47,8 Prozent[4] der Einwohner verfügen nicht über das Schweizer Bürgerrecht, womit Genf zu den Städten mit sehr hohem Ausländeranteil zählt. Die statistische Bevölkerungsdichte hat mit 12'701 Einwohnern pro Quadratkilometer einen äusserst hohen Wert für Schweizer Verhältnisse. Die 1,2 Millionen Einwohner zählende Metropolregion Genf-Lausanne ist ein erweiterter Ballungsraum und ist der bedeutendste der französischen Schweiz.

Die Stadt Genf beheimatet neben New York City weltweit die meisten internationalen Organisationen, darunter UNO, CERN, IKRK, WHO, IAO, IOM, ISO, IEC, ITU, WIPO, WMO, WOSM, WTO. Zudem sind hier 175 Staaten diplomatisch vertreten, so unterhalten einige die diplomatische Repräsentanz in der Schweiz nicht in der Bundesstadt Bern, sondern in Genf. Die Stadt ist nach Zürich der zweitgrösste Finanzplatz der Schweiz, gefolgt von Lugano. In einer Rangliste der wichtigsten Finanzzentren weltweit belegt Genf den 26. Platz (Stand: 2018).[5]

Seit Jahren wird Genf neben Zürich und Basel als Teil der zehn Städte mit der weltweit besten Lebensqualität[6] und zugleich mit den global höchsten Lebenshaltungskosten[7][8][9] gelistet. 2018 waren 18,6 % der Bevölkerung Millionäre (gerechnet in US-Dollar). Genf ist damit, hinter Monaco, die Stadt mit der zweithöchsten Millionärsdichte weltweit.[10]

Geographie

Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1966

Lage und Besonderheiten

Genf liegt zwischen den Voralpen und dem Jura. Der Mont Salève im Süden der Stadt gilt als ihr Hausberg. Die Stadtfläche beträgt 15,89 Quadratkilometer.[11]

Stadtviertel

Das Stadtgebiet setzt sich aus den vier Stadtteilen (französisch sections) Cité, Plainpalais, Eaux-Vives und Petit-Saconnex zusammen. Die drei letzten entsprechen den 1930 eingemeindeten Gemeinden. Die Stadtviertel sind weiter in sogenannten Quartiers untergliedert:

ViertelQuartierNr.BFS-CodeFläche
ha[12]
Einwohner
(Ende 2015)
Karte
CitéCité – Centre166210011066'720
Quartiere von Genf
St-Gervais – Chantepoulet26621002474'474
Délices – Grottes – Montbrillant366210036813'806
Pâquis466210044210'650
PlainpalaisChampel11662101118017'968
La Cluse1266210124616'050
Jonction1366210139715'704
Bâtie – Acacias1466210141394'835
Eaux-VivesEaux-Vives – Lac21662102113620'578
Florissant – Malagnou22662102211815'018
Petit-SaconnexSécheron316621031746'923
O.N.U.3266210321072'088
Grand-Pré – Vermont3366210336210'617
Bouchet – Moillebeau34662103416115'303
Charmilles – Châtelaine35662103511523'537
St-Jean – Aire366621036949'529
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Panorama der Stadt mit Jet d’eau (Wahrzeichen), Mont Blanc und Kathedrale vom Rive Droite (Pâquis) aus
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Panorama von Genf vom Salève aus gesehen

Klimatabelle

Genf
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
76
 
5
-1
 
 
68
 
6
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70
 
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2
 
 
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9
 
 
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79
 
27
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82
 
26
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100
 
21
11
 
 
105
 
15
7
 
 
88
 
9
2
 
 
90
 
5
0
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: Weltorganisation für Meteorologie (WMO),[13] wetterkontor.de,[14] Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz[15]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Genf
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max. Temperatur (°C)4,56,311,214,919,723,526,525,820,915,48,85,3Ø15,3
Min. Temperatur (°C)−1,3−1,01,64,89,112,314,414,010,87,42,40,1Ø6,3
Temperatur (°C)1,52,57,09,714,217,720,219,515,411,15,52,6Ø10,6
Niederschlag (mm)76687072849279821001058890Σ1.006
Sonnenstunden (h/d)1,93,15,05,96,47,88,57,66,23,82,21,6Ø5
Regentage (d)10899119888101010Σ110
Luftfeuchtigkeit (%)817669676966646773798181Ø72,7
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
4,5
−1,3
6,3
−1,0
11,2
1,6
14,9
4,8
19,7
9,1
23,5
12,3
26,5
14,4
25,8
14,0
20,9
10,8
15,4
7,4
8,8
2,4
5,3
0,1
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
N
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Die höchste je in Genf gemessene Temperatur betrug 39,7 Grad Celsius (7. Juli 2015).[16] Der Höchstwert bei der Durchschnittssonnenscheindauer des Monats Januar wurde 2020 mit 114,4 Std. erreicht. Damit wurde der bisherige Rekord von 2008 (104,3 Std.) gebrochen.[17]

Geschichte

Ursprung und Erstdokumentation

Genf war in der Keltenzeit eine befestigte Grenzstadt der Allobroger gegen die Helvetier. Der erstmals in Caesars De bello Gallico bezeugte Ortsname (58 v. Chr. Genava[18]) wird herkömmlich auf keltisch *genaua ‚Mündung‘ (vgl. walisisch genau ‚Mund‘) zurückgeführt, wie ähnlich Genua und Arguenon.[19] Da Genf nicht an einer Mündung, sondern an einem Abfluss liegt, wurde als Alternative vorgeschlagen, den Namen von indogermanisch *genu-, *gneu- ‚Knie, Ecke, Winkel‘ herzuleiten.[20]

Wechselnde Herrscher bis in das 15. Jahrhundert

Genf gelangte um 120 v. Chr. unter die Herrschaft der Römer. Zur Zeit des Römischen Reiches diente es als Brückenkopf, von 400 bis 1536 war es ein Bischofssitz. Im fünften und neunten Jahrhundert fungierte es zudem als Sitz der burgundischen Könige. Im Jahr 563 wurden beim Tauredunum-Ereignis, einem Tsunami im Genfer See, viele Einwohner getötet.

Seit dem 10. Jahrhundert hat der Genfer Bischof eigene Silbermünzen prägen lassen. Ab dem Jahr 1026 gehörte Genf zum burgundischen Reichsteil des Heiligen Römischen Reichs, innerhalb dessen es ein bischöfliches Territorium wurde. Am 1. August 1034 wurde der Erwerb Burgunds durch Konrad II. (HRR) in der Genfer Kathedrale gefeiert. Der Rechtsbezirk des Bischofs wurde gegenüber den Ansprüchen des Grafen von Genf in der Urkunde Placitum de Seyssel von 1124 umschrieben.[21] 1162 verlieh Friedrich I. dem Bistum Unabhängigkeit und Reichsunmittelbarkeit. Im 13. Jahrhundert wurde Genf eine bedeutende Messestadt, was dem städtischen Bürgertum mehr Einfluss brachte.[22] Der Genfer Bischof verlieh der Stadt Genf 1387 verschiedene Freiheitsrechte wie etwa das Bürgerrecht. 1467 gewährten die Savoyer den Genfern Handelsfreiheit auf ihrem Territorium. Bischof Antoine Champion versammelte im Jahr 1493 etwa 500 Priester in der Kirche St. Pierre und prangerte den lasterhaften Lebenswandel der Geistlichen an:

«Die dem Dienste Gottes gewidmeten Menschen müssen sich durch ein reines Leben auszeichnen; nun aber haben sich unsere Priester allen Lastern ergeben und führen ein verruchteres Leben als die übrige Herde. Die einen tragen offene Kleider, die anderen setzen Kriegerhelme auf, ziehen rote Kasaken oder Kürasse an, besuchen die Märkte, frequentieren die Kneipen und Bordelle, betragen sich wie Komödianten oder umherziehende Schauspieler, leisten falsche Eide, leihen auf Pfänder und verkaufen schändlicherweise Meineidigen und Mördern Ablässe.»

Antoine Champion, Bischof von Genf, 7. Mai 1493: Merle d’Aubigné: Von Hugenotten und Mammelucken.[23]

Genf zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert

Genf im Jahr 1858

1526 trat Genf einem Städtebund zusammen mit Bern und Freiburg bei. Nach überzeugenden Predigten von Guillaume Farel wurde im Jahr 1536 die Reformation eingeführt[24] und die unabhängige Republik Genf ausgerufen. Freiburg löste daher sein Bündnis mit Genf, worauf die Stadt mehrmals vergeblich versuchte, als zugewandter Ort in die Schweizerische Eidgenossenschaft aufgenommen zu werden. Nur die evangelischen Städte Bern und Zürich schlossen 1584 ein Burgrecht mit Genf.[25] Der französische Reformator Johannes Calvin gründete im Jahr 1559 die Genfer Akademie, die heutige Universität Genf. Nach dem missglückten Versuch, die Stadt in einer Dezembernacht 1602 zu überfallen (Escalade de Genève), anerkannte Savoyen die Unabhängigkeit von Genf (Vertrag von Saint Julien 1603).[26] Genf war ab 1540 bis 1700 für italienische und französische evangelische Glaubensflüchtlinge wichtiger Zufluchtsort und neue Heimat geworden. Die zugewanderten Familien waren aber nicht nur eine Last für die Stadt, sondern auch eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Bereicherung durch ihre Bildung und Kenntnisse in Seidenproduktion und -handel und in der Uhrmacherkunst, die sie mitbrachten und in Genf und Umgebung ansiedelten.[27][28]

Im Jahr 1781 errangen Bürgertum und Arbeiterschaft die Vorherrschaft, woraufhin eine repräsentativ-demokratische Verfassung angenommen wurde, bevor im Jahr darauf mit Hilfe bernisch-savoyischer Truppen das Patriziat erneut die Macht ergriff und viele Industrielle als Exponenten des Bürgertums in die Emigration gingen.

Vom Stadtstaat zum Schweizer Kanton 1798–1815

Karte zur Entstehung des schweizerischen Kantons Genf und der Freizonen 1814–1860
1 Sol von 1825
5 Francs von 1848

Am 15. April 1798 wurde Genf von Frankreich annektiert. Der Vereinigungsvertrag vom 26. April 1798 regelte die Überführung der Republik Genf in den französischen Staat. Im August 1798 wurde die Stadt Hauptort des neu geschaffenen Départements Léman. Während der französischen Periode wurde der Code civil eingeführt und die Stadt wurde zum Mittelpunkt der Verwaltung der ganzen Region, was ihr auch wirtschaftliche Vorteile brachte. Allerdings wurden seit 1802 in Genf auch Truppen für die napoleonischen Kriege ausgehoben.

Am 31. Dezember 1813 wurde Genf von österreichischen Truppen besetzt. Nachdem zuerst die Unabhängigkeit der Stadtrepublik ausgerufen worden war, bat Genf um Aufnahme in die Schweizerische Eidgenossenschaft. Am 1. Juni 1814 landeten schweizerische Truppen in Übereinstimmung mit den Beschlüssen des Wiener Kongresses in Genf und am 12. September bestätigte die eidgenössische Tagsatzung offiziell die Aufnahme Genfs als 22. Kanton in die Eidgenossenschaft. Der Vereinigungsvertrag wurde am 19. Mai 1815 unterzeichnet. Die Stadt Genf wurde damit zum Hauptort des neugebildeten gleichnamigen Kantons Genf. Dieser wurde im Zweiten Pariser Frieden und im Vertrag von Turin um französische und sardische Gebiete erweitert, so dass das Genfer Gebiet eine Landverbindung zur restlichen Schweiz erhielt. Um Genf wirtschaftlich nicht von seinem Umland abzuschnüren wurden sukzessive mehrere Zollfreizonen um Genf geschaffen, die bis 1860 schliesslich fast das ganze ehemalige Gebiet des Départements Léman umfassten.

Die Stadtrepublik Genf prägte bis zum Jahr 1850 ihre eigenen Münzen. Diese waren für eine gewisse Zeit, wie in Frankreich lange Zeit üblich, in Sols unterteilt, danach wurden Francs geprägt.

Im Jahr 1864 wurde Genf Sitz des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. 1873 wurde die Universität Genf gegründet.

Im ausgehenden 19. Jahrhundert wurde die Entwicklung der Uhrenindustrie gefördert durch den Aufbau eines Druckwassernetzes zur Energie- und Trinkwasserversorgung der Stadt. Mit der 1886 in Betrieb genommenen Usine des Forces Motrices wurde auch die Regelung des Wasserspiegels für den Genfersee eingeführt. Der zunehmende Energiebedarf der Industrie machte den Bau der Usine de Chèvres, des damals grössten Kraftwerks Europas nötig.

20. Jahrhundert und territoriale Erweiterung

Von 1920 bis 1946 war Genf Sitz des Völkerbundes.

Im Jahr 1931 wurden die früheren Gemeinden Eaux-Vives, Le Petit-Saconnex und Plainpalais mit der Stadt Genf fusioniert. Am 9. November 1932 kam es zu einem Massaker («Blutnacht von Genf»), als Soldaten 13 antifaschistische Demonstranten erschossen und 60 schwer verletzt hatten.

21. Jahrhundert

Genf ist eine von zehn Schweizer und eine von einhundert europäischen Städten, die 2015 von der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa den Ehrentitel «Reformationsstadt Europas» verliehen bekommen hat.[29][30]

Wappen

Wappen von Genf
Blasonierung: «Gespalten, vorn in Gold ein rot gekrönter, gezungter und bewehrter schwarzer halber Adler am Spalt; hinten in Rot ein goldener Schlüssel mit Vierpassreite und mit geradem Taukreuzeinschnitt im linksgewendeten Bart.»
Wappenbegründung: Das Genfer Wappen stellt die Verbindung des Bischofs (Schlüssel von Sankt Peter) und der Freien Reichsstadt (Reichsadler) dar. Es tauchte zum ersten Mal im 15. Jahrhundert auf.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr158016501690171017981814183418501870188819001910193019502000201020142017
Einwohner1733012250162202000024331218122717737724600047570997359115243124121145473177964187470194565201813

Genf war bis 1870 die bevölkerungsreichste Stadt der Schweiz. Diesen Platz hat danach die Stadt Zürich übernommen, wobei zwischen 1910 und 1995 auch die Stadt Basel bevölkerungsmässig grösser war. Per 31. Dezember 2018 zählte die Stadt Genf 201'818 Einwohner.[3] Die Agglomeration Genf wird alle zehn Jahre anlässlich der Volkszählung neu festgelegt und umfasste im Jahr 2007 471'314 Einwohner respektive landesübergreifend mit Frankreich 780'000 Einwohner. Der Ausländeranteil (gemeldete Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) belief sich am 31. Dezember 2018 auf 47,8 Prozent (97'949 Einwohner).[4] Dies erklärt sich insbesondere durch die Anzahl der internationalen Organisationen in der Stadt und die grenznahe Lage zu Frankreich (der Kanton Genf wird beinahe vollständig von Frankreich umschlossen). Genfs Stadtfläche beträgt 15,89 Quadratkilometer.[11] Daraus ergibt sich eine statistische Bevölkerungsdichte von 12'701 Einwohnern pro Quadratkilometer (31. Dezember 2018).[3] Der erweiterte Ballungsraum, die Metropolregion Genf-Lausanne, zählt 1,2 Millionen Einwohner.

Religionen

Mit 49,2 Prozent bekennt sich knapp die Hälfte der Bevölkerung ab 15 Jahren zum christlichen Glauben. 34,2 Prozent sind Angehörige der römisch-katholischen Kirche, 8,8 Prozent gehören der evangelisch-reformierten Kirche und damit der Église Protestante de Genève an, 6,2 Prozent anderen christlichen Glaubensgemeinschaften. 38,0 Prozent sind konfessionslos, 6,1 Prozent gehören islamischen Glaubensgemeinschaften und 1,6 Prozent jüdischen Gemeinschaften an.[31]

Söhne und Töchter der Stadt

Zeitweilige Bewohner

Nachfolgend eine unvollständige Aufzählung von Frauen und Männern des öffentlichen Lebens mit Bezug zur Stadt Genf:

  • Vitale Albera (1799–um 1850), Doktor der Rechte, Revolutionär, Flüchtling, Anhänger Giuseppe Mazzinis[32]
  • Kofi Annan (1938–2018), ehemaliger UN-Generalsekretär
  • Ernest Ansermet (1883–1969), schweizerischer Dirigent
  • Louis Appia (1818–1898), schweizerischer Chirurg
  • Théodore Agrippa d’Aubigné (1552–1630), französischer Adeliger und protestantischer Militär
  • Giovanni Benci (1394–1455), Generaldirektor der Bank Medici[33]
  • Johann I Bernoulli (1667–1748), schweizerischer Mathematiker und Arzt
  • Théodore de Bèze (1519–1605), Genfer Reformator französischer Herkunft
  • Marc Birkigt (1878–1953), schweizerischer Konstrukteur
  • Louis Blondel (1885–1967), Archäologe und Mitbegründer der Pfadfinderbewegung
  • Jorge Luis Borges (1899–1986), argentinischer Schriftsteller und Bibliothekar
  • Micheline Calmy-Rey (* 1945), schweizerische Politikerin (alt-Bundesrätin), Bundespräsidentin 2011
  • Johannes Calvin (1509–1564), Reformator französischer Abstammung und Begründer des Calvinismus
  • Sebastian Castellio (1515–1563), französischer humanistischer Gelehrter, Philosoph und protestantischer Theologe
  • Michel de Certeau (1925–1986), französischer Jesuit, Soziologe, Historiker und Kulturphilosoph
  • Samuel Chappuzeau (1625–1701), reformierter Reisender, Arzt, Schriftsteller und Lehrer aus Frankreich
  • Giuseppe Chiostergi (1889–1961), Freimaurer, Republikaner und Antifaschist[34]
  • Albert Cohen (1895–1981), schweizerischer Schriftsteller
  • Georges Marie Martin Cardinal Cottier (1922–2016), schweizerischer Ordensgeistlicher, Theologe und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
  • Marie Dentière (1495–1561), reformierte Theologin, Schriftstellerin und Reformationshistorikerin
  • Rudiger Dornbusch (1942–2002), deutsch-US-amerikanischer Ökonom
  • Ruth Dreifuss (* 1940), schweizerische Politikerin, Bundespräsidentin 1999
  • Guillaume-Henri Dufour (1787–1875), schweizerischer Humanist, General, Politiker, Kartograf und Ingenieur
  • Ubbo Emmius (1547–1625), evangelisch-reformierter Theologe, Historiker, Pädagoge und Gründungsrektor der Universität Groningen (Niederlande)
  • Guillaume Farel (1489–1565), erster Reformator Genfs 1532–1538
  • Agénor Étienne de Gasparin (1810–1871), reformierter Publizist und Kämpfer für die Religionsfreiheit in Frankreich
  • Alberto Giacometti (1901–1966), schweizerischer Bildhauer, Maler und Grafiker der Moderne
  • Alberto Ginastera (1916–1983), argentinischer Komponist
  • Carlotta Grisi (1819–1899), italienische Tänzerin
  • Ludwig Hohl (1904–1980), schweizerischer Schriftsteller
  • Wladimir Iljitsch Uljanow (Lenin) (1870–1924), russischer kommunistischer Politiker und Revolutionär sowie marxistischer Theoretiker
  • Werner Helwig (1905–1985), deutscher Schriftsteller und Mitglied des Nerother Wandervogel
  • Ferdinand Hodler (1853–1918), schweizerischer Maler des Symbolismus und des Jugendstils
  • Marcel Junod (1904–1961), schweizerischer Arzt
  • Jan Krugier (1928–2008), polnisch-schweizerischer Galerist und Kunstsammler
  • Paul Lachenal,(1884–1955),Politiker, Mitverantwortlich für die Sicherstellung und Ausstellung der Werke des Prados in Genf 1939
  • François Lachenal, Diplomat und Verleger
  • Gianni Motti (* 1958), schweizerischer Künstler italienischer Herkunft
  • Robert Musil (1880–1942), österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker
  • Vladimír Neff (1909–1983), tschechischer Schriftsteller, Übersetzer, Drehbuchautor und Vater des Schriftstellers Ondřej Neff
  • Alexander Iwanowitsch Ostermann-Tolstoi (1770/72–1857), Offizier der russischen Armee in der Zeit der Napoleonischen Kriege
  • Jean Piaget (1896–1980), schweizerischer Biologe und Pionier der kognitiven Entwicklungspsychologie sowie Begründer der genetischen Epistemologie
  • Robert Pinget (1919–1997), schweizerischer Schriftsteller
  • Ludwig Quidde (1858–1941), deutscher Historiker, Publizist, Pazifist und linksliberaler Politiker
  • Grisélidis Réal (1929–2005), schweizerische Prostituierte, Künstlerin und Buchautorin
  • Urs Richle (* 1965), schweizerischer Schriftsteller
  • Johann Jakob Romang (1831–1884), Schriftsteller
  • Wilhelm Röpke (1899–1966), deutscher Ökonom und Sozialphilosoph
  • Pellegrino Rossi (1787–1848), Jurist, Nationalökonom, Diplomat und Politiker.
  • Jean-Jacques Rousseau (1712–1778), französischsprachiger Genfer Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge, Naturforscher und Komponist der Aufklärung
  • Agostino Giorgio Soldati (* 17. November 1910 in Buenos Aires; † 11. Februar 1966 in Genf), Beobachter der Schweiz bei der UNO nach New York, Botschafter der Schweiz in Frankreich[35]
  • Eduard H. Steenken (1910–1989), deutsch-schweizerischer Journalist, Übersetzer, Herausgeber und Autor
  • Abraham Trembley (1710–1784), Genfer Zoologe
  • Bénédict Turrettini (1588–1631), Genfer reformierter Theologe
  • Voltaire (1694–1778), französischer Philosoph und Schriftsteller
  • Ludwig von Mises (1881–1973), austroamerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Theoretiker des klassischen Liberalismus und Libertarismus
  • Jean-François Vuarin (1769–1843), baute die katholische Gemeinde in Genf auf
  • Alfred Werner (Pfarrer) (1914–2005) Schweizer Pfarrer, Journalist, Schriftsteller und Musikwissenschafter
  • Jean Ziegler (* 1934), schweizerischer Soziologe, Politiker, Sachbuch- und Romanautor

Politik

Legislative – Gemeinderat

Sitzverteilung 2020
Insgesamt 80 Sitze

Die gesetzgeberische Gewalt wird durch den Munizipalrat (conseil municipal) wahrgenommen. Er zählt 80 Sitze und wird alle fünf Jahre direkt vom Volk im Proporzwahlverfahren mit einer 7-Prozent-Hürde gewählt. Der Munizipalrat bestimmt das Stadtbudget und stimmt über Vorlagen der Stadtregierung (conseil administratif) ab. Ausserdem kann er selber Vorstösse lancieren. Die rechts stehende Grafik zeigt Sitzverteilung nach den letzten Gemeindewahlen vom März 2020.[36] Frühere Wahlergebnisse seit 1914 finden sich im Artikel Ergebnisse der Kommunalwahlen in Genf.

Exekutive – Stadtregierung

Die Stadtregierung (Conseil administratif, CA) besteht aus fünf gleichberechtigten Mitgliedern, die alle vier Jahre vom Volk in einer Majorzwahl einzeln gewählt werden. Das Amt des Stadtpräsidenten (maire) wechselt jährlich im Turnus zwischen den Regierungsmitgliedern. Für den Zeitraum 1. Juni 2019 bis 31. Mai 2020 setzt sich die Stadtregierung wie folgt zusammen:[37]

RegierungsmitgliedParteiim Amt seitDepartement
Sandrine Salerno, Stadtpräsidentin (2019/2020)SP2007Finanz- und Wohndepartement
Esther Alder, Vizepräsidentin (2019/2020)Grüne2011Sozialdepartement
Rémy PaganiEnsemble à Gauche (PST-POP/Sol)2007Bau- und Planungsdepartement
Sami KanaanSP2011Kultur- und Sportdepartement
Guillaume BarazzoneCVP2012Umwelt- und Sicherheitsdepartement

Nationalratswahlen

Bei den Schweizer Parlamentswahlen 2019 betrugen die Wähleranteile in Genf: Grüne 26,0 %, SP 17,9 %, FDP 15,1 %, SVP 12,6 %, POP/Sol 10,0 %, CVP 5,4 %, glp 5,0 %, MCG 4,9 %, EVP 0,7 %.[38]

Volksrechte

Das aktive Wahlrecht haben alle in der Stadt Genf wohnhaften Schweizer Bürger sowie ausländische Bürger, die seit mindestens acht Jahren in der Schweiz wohnhaft sind.[39] Diese Regelung gilt seit 2005, als eine entsprechende kantonale Volksinitiative angenommen wurde. Das passive Wahlrecht ist weiterhin Schweizer Bürgern vorbehalten.

Mit den Unterschriften von fünf Prozent der Wahlberechtigten kann eine Volksabstimmung über einen Beschluss des Gemeinderates (Referendum) erzwungen oder ein eigener Vorschlag (Volksinitiative) eingereicht werden.

Wirtschaft

Industrie

Als Heimat von Luxusuhrenherstellern wie Rolex (Hauptsitz), Omega SA, Patek Philippe, Vacheron Constantin oder Baume & Mercier ist Genf eine der wichtigsten Uhrenstädte der Welt. Bekannt sind die vom heimischen Handwerk eingeführten Qualitätsmerkmale wie Genfer Siegel (Poinçon de Genève) und Genfer Streifen (Côtes de Genève, Filets).[40] Ausserdem haben zahlreiche multinationale Unternehmen wie Procter & Gamble und Ralph Lauren ihren (europäischen) Hauptsitz in Genf. Über 28.000 Menschen arbeiten direkt für die in Genf ansässigen 30 internationalen Organisationen und die 172 akkreditierten Missionen; der Beitrag an der Wirtschaftsleistung des Kantons beträgt 9,2 Prozent.[41]

Verkehr

Streckennetz der Strassenbahn Genf

Mit dem Bahnhof Genève-Cornavin ist Genf gut ins europäische Schienennetz eingebunden. Von dem Kopfbahnhof Gare des Eaux-Vives bestand zudem eine Bahnverbindung nach Annemasse. Die neue Bahnstrecke Cornavin–Eaux-Vives–Annemasse (CEVA), in Bau ab 1995, verbindet das schweizerische und das französische Netz seit dem 15. Dezember 2019. Genf verfügte jedenfalls noch 2012 über eine Verladestelle für Autoreisezüge,[42] wenigstens ab 2016 gab es dort keinen Autotransport mehr.

Im Genfer Vorort Cointrin liegt der zweitgrösste Flughafen der Schweiz, der Aéroport International de Genève.

Genf wird von der Schweizer Autobahn A1 und den französischen Autobahnen A40 und A41 bedient.

Der öffentliche Personennahverkehr wird in der Stadt durch die Transports publics genevois (TPG) abgewickelt, diese betreiben auch die Strassenbahn Genf mit vier Linien und den Trolleybus Genf mit sechs Linien. Ferner ist Genf durch die Personenschifffahrt auf dem Genfersee mit zahlreichen Uferorten des Genfersees verbunden.

Wegen der engen Platzverhältnisse und des stetigen Wachstums der Stadt sind die Verkehrswege stark überlastet. Die Mobilitätsfrage gehört neben der Wohnungsnot zu den dringendsten Problemen der Stadt und des Kantons Genf. Versuche, dem drohenden Verkehrskollaps Abhilfe zu schaffen, beispielsweise durch eine Brücke oder einen Tunnel zur Seequerung, scheiterten bisher insbesondere an den politischen Auseinandersetzungen zwischen der Stadt- und Kantonsregierung.[43]

Die Hans-Wilsdorf-Brücke überquert die Arve.

Kunsthandel

Das Metropolitan Museum of Art hat 2006 im Zentrum von Genf ein neues Büro eingerichtet, das als Kontaktstelle für Sammler und Künstler dienen soll. In der Rhonestadt gibt es 120 Galerien und ein Zollfreilager, das wegen der dort zwischengelagerten Kunstwerke als grösstes Museum der Welt gilt.[44]

Bildung, Kunst, Kultur und Sport

Altes Hauptgebäude der Universität Genf

Schulen, Hochschulen

Wie jeder Schweizer Kanton hat der Kanton Genf sein eigenes Schulsystem. Es bestehen Primarschulen, untere Sekundarschulen (Cycle d’Orientation, Orientierungsschule), elf vierjährige Gymnasien (davon acht auf dem Stadtgebiet: Collège Calvin, Collège de Candolle, Collège Rousseau, Collège Sismondi, Collège Voltaire, Collège Nicolas-Bouvier, Collège Emilie-Gourd und Collège André-Chavannes) und andere Schulen der Sekundarstufe II.

Die Fachhochschule Westschweiz (Haute école spécialisée de Suisse occidentale) ist hier als Zentralhochschule vertreten mit den Hochschulen für Kunst und Design; Landschaftsplanung, Ingenieurberufe und Architektur; Business Administration; Gesundheit; Sozialarbeit und Musik.

Die Universität Genf wurde 1559 gegründet. Aus autonomen Universitätsinstituten wurde 2008 das Hochschulinstitut für internationale Studien und Entwicklung gebildet. Daneben existiert eine Vielzahl kleinerer Privatuniversitäten wie die International University in Geneva und die Webster University Geneva.[45]

Museen

Der Jet d’Eau

Sehenswürdigkeiten

Für besondere Verdienste um den Ortsbildschutz erhielt Genf vom Schweizer Heimatschutz im Jahre 2000 den Wakkerpreis.

Sport

Nationale und internationale Bekanntheit erlangte die Stadt Genf im Sport unter anderem durch den Fussballverein Servette FC Genève, der 17-mal den Schweizer Meistertitel erringen konnte, sowie durch das Eishockeyteam Genève-Servette HC. Eine örtliche Grossveranstaltung ist der jährliche Genf-Marathon.

Darüber hinaus ist Genf auch der Start- und Endpunkt der Segelregatta Bol d’Or sowie der Regatta rund um den Genfer See für Ruderboote, die jeweils auf dem Genfersee ausgetragen werden.

Regelmäßige Veranstaltungen und Messen

Jährlich am 12. Dezember wird mit der Escalade de Genève die misslungene Eroberung durch Savoyen im Jahre 1602 gefeiert.

Im Messekomplex Palexpo werden zahlreiche Publikumsmessen und Fachmessen organisiert. Die wichtigsten internationalen Messen sind:

Musik

Jährlich finden regelmässig internationale Musikfestivals statt:

  • Fête de la musique, seit 2010[47]
  • Plein-les-Watts-Festival, seit 2006[48]
  • Fête de l’Olivier, Festival arabischer Musik, organisiert durch das ICAM seit 1980[49]
  • The Genevan Brass Festival, Gründer Christophe Sturzenegger, 2010

Preise

Die Stadt Genf vergibt seit 1947 alle vier Jahre Preise an Personen, die zur Ausstrahlung der Stadt in Kultur und Wissenschaft beigetragen haben (Prix de la Ville de Genève).

Die Stadt Genf verleiht seit 1997 jährlich zwei Preise für Comics, siehe: Preis der Stadt Genf für Comics.

Küche

Genfer Spezialitäten sind die Longeole (Genfer Saucisson) und der Cardon épineux de Plainpalais, die beide vom Bundesamt für Landwirtschaft als AOC bzw. Geschützte Herkunftsbezeichnung zertifiziert wurden; daneben auch das Entrecôte Café de Paris.

Zur Escalade werden traditionell aus Schokolade geformte Töpfe mit Marzipanfüllung verzehrt, die Marmites d’Escalade.

Aussenansicht des Palais des Nations

Internationale Organisationen und vertretene Staaten

Genf beherbergt 34 internationale Organisationen (inkl. 5 der 15 spezialisierten Organisationen der UN), unzählige UN-Programme und Fonds sowie weitere Organisationen.[50]

Des Weiteren sind in Genf 175 Staaten vertreten. Insgesamt befinden sich 256 Ständige Vertretungen, Repräsentationen und Delegationen in der Stadt.

Städtepartnerschaften

Die Stadt Genf kennt keine expliziten Städtepartnerschaften, sondern erklärt sich mit der ganzen Welt verbunden.[51][52]

Feststehende, mit Genf verbundene Begriffe

Siehe auch

Literatur

  • Martine Piguet: Genf (Gemeinde). In: Historisches Lexikon der Schweiz. 7. Februar 2018, abgerufen am 2. Februar 2018.
  • Jacques Barrelet: Eaux-Vives, Les. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 7. Februar 2018, abgerufen am 2. Februar 2018.
  • Autorenkollektiv: Histoire de Genève. 3 Bände. Editions Alphil, Neuenburg 2014.
  • Charles Bonnet: Les premiers monuments chrétiens de Genève (= Schweizerische Kunstführer. Nr. 547). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1994.
  • Philippe Broillet, Isabelle Brunier u. a.: Les monuments d’art et d’histoire du Canton de Genève. La Genève sur l’eau (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 89). Band I. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Wiese Verlag, Basel 1997, ISBN 3-909164-61-7.
  • Philippe Broillet, Isabelle Brunier u. a.: Les monuments d’art et d’histoire du Canton de Genève. Genève, Saint Gervais: du Bourg au Quartier (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 97). Band II. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Chêne–Bourg 2001, ISBN 3-906131-01-7.
  • Matthieu de La Corbière, Isabelle Brunier u. a.: Les monuments d’art et d’histoire du Canton de Genève. Genève, Ville forte. Band III (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 117). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Marti Media AG, Hinterkappelen 2010, ISBN 978-3-906131-92-4.

Weblinks

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Einzelnachweise

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2019, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  2. Population résidante selon l’origine et le sexe, par commune, depuis 2013. (XLS, 147 kB) In: ge.ch. Statistisches Amt des Kantons Genf (Office cantonal de la statistique – OCSTAT), 7. März 2019, abgerufen am 2. Mai 2019 (französisch).
  3. a b c Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2019, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  4. a b Population résidante selon l’origine et le sexe, par commune, depuis 2013. (XLS, 147 kB) In: ge.ch. Statistisches Amt des Kantons Genf (Office cantonal de la statistique – OCSTAT), 7. März 2019, abgerufen am 2. Mai 2019 (französisch).
  5. Mark Yeandle: The Global Financial Centres Index 23. (PDF; 2,9 MB) In: longfinance.net. Financial Centre Futures, März 2018, abgerufen am 2. Februar 2019.
  6. Vienna tops latest quality of living rankings. Mercer LLC, 4. März 2015, abgerufen am 16. April 2016 (englisch).
  7. Schweiz, Afrika, Asien: Hier ist es am teuersten. Mercer LLC, 17. Juni 2015, abgerufen am 17. Juni 2015.
  8. Zürich ist wieder die teuerste Stadt der Welt. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), 3. März 2015, abgerufen am 17. Juni 2015.
  9. Zürich und Genf gelten jetzt als teuerste Städte der Welt. Neue Zürcher Zeitung (NZZ), 3. März 2015, abgerufen am 17. Juni 2015.
  10. Roger Aitken: Millionaire Density In Monaco Firms To '1 In 3' Topping Global Rankings, Hangzhou In Top 20. In: Forbes. (forbes.com [abgerufen am 5. Oktober 2018]).
  11. a b Gemeindetabellen: Arealstatistik Standard (NOAS04). (Nicht mehr online verfügbar.) In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 4. Dezember 2014, archiviert vom Original am 14. Mai 2015; abgerufen am 19. Juni 2015.
  12. Quartiergrenzen von Schweizer Städten 2017
  13. Geneva. Weltorganisation für Meteorologie (WMO), abgerufen am 17. Juni 2015.
  14. Das Klima in Genf (Genève). WetterKontor, abgerufen am 17. Juni 2015.
  15. Klimadiagramme und Normwerte pro Station. (Nicht mehr online verfügbar.) Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz), ehemals im Original; abgerufen am 17. Juni 2015.@1@2Vorlage:Toter Link/www.meteoschweiz.admin.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  16. Neue Rekordwerte vor dem Ende der Hitzewelle. Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz, abgerufen am 12. Juli 2015.
  17. Felix Blumer: Rekorde im Januar - Rekorde bei Temperatur und Sonnenscheindauer. In: srf.ch. 1. Februar 2020, abgerufen am 4. Februar 2020.
  18. J. Caesar: De Bello Gallico I, 6: Extremum oppidum Allobrogum est proximumque Helvetiorum finibus Genava (‚Die letzte [äusserste] und am nächsten zum Gebiet der Helvetier gelegene Stadt der Allobroger ist Genf‘).
  19. So beispielsweise Xavier Delamarre: Dictionnaire de la langue gauloise. 2. Auflage. Errance, Paris 2003, S. 176.
  20. So schon Julius Pokorny und Stefan Sonderegger; siehe Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen. Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S. 381 f., wo beide Etymologien diskutiert werden.
  21. Andrzei Henrik Kaminski: Der Niedergang der städtischen Hoheitsrechte des Bischofs von Genf. Imprimerie Franco-Suisse, Ambilly 1947, DNB 570417465, S. 17 (Zugl.: Zürich, Univ., Diss., 1947).
  22. Andrzei Henrik Kaminski: Der Niedergang der städtischen Hoheitsrechte des Bischofs von Genf. Imprimerie Franco-Suisse, Ambilly 1947, S. 43 (Zugl.: Zürich, Univ., Diss., 1947).
  23. J. H. Merle d’Aubigné: Von Hugenotten und Mammelucken. Die Befreiung Genfs (= Geschichte der Reformation in Europa zu den Zeiten Calvins. Band 1). Reformatorischer Verlag Beese, Hamburg 1996, ISBN 3-928936-08-5, S. 38.
  24. Francis Higman: Farel, Guillaume. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 28. November 2005, abgerufen am 2. Februar 2019.
  25. Norbert Domeisen: Genf und die Eidgenossen. In: webcitation.org, abgerufen am 2. Februar 2019 (Verbindungsprobleme).
  26. Rolf Strasser: Notizen zur Geschichte von Genf. (Nicht mehr online verfügbar.) In: calvin.efb.ch. 2007, archiviert vom Original am 31. Oktober 2016; abgerufen am 2. Februar 2019.
  27. Thomas Straumann: Genfer Bankiers, hochqualifizierte Glaubensflüchtlinge und Seidenhändler: Wie sich die Reformation auf die Schweizer Wirtschaft auswirkte. Während die Reformation im Gange war, ist der Grundstein für die spätere globalisierte Wirtschaft und eine international vernetzte Schweiz gelegt worden. In: Neue Zürcher Zeitung (NZZ). 27. April 2017.
  28. Christophe Büchi: Genf – ein Kanton ohne Konfession. In: Neue Zürcher Zeitung. 2. Februar 2019, abgerufen am 2. Februar 2019.
  29. Simon Hehli: Tour de Suisse der Reformation. In: Neue Zürcher Zeitung (NZZ). 4. November 2016, S. 15.
  30. Reformationsstadt Genf. Schweiz. „Schickt uns Holz – wir senden Euch Pfeile“. In: reformation-cities.org/cities, abgerufen am 12. Juni 2018.
  31. Ständige Wohnbevölkerung ab 15 Jahren nach Religionszugehörigkeit, 2012. (XLS) Bundesamt für Statistik, 1. Januar 2012, archiviert vom Original am 6. Januar 2012; abgerufen am 6. April 2014.
  32. Carlo Agliati: Vitale Albera. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 4. Juli 2002, abgerufen am 12. April 2020.
  33. Jean-François Bergier: Giovanni Benci. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 29. Juni 2002, abgerufen am 10. März 2020.
  34. Mauro Cerutti: Giuseppe Chiostergi. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 22. Januar 2004, abgerufen am 11. März 2020.
  35. Marc Perrenoud: Agostino Giorgio Soldati. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 23. Mai 2013, abgerufen am 29. Januar 2020.
  36. Élection des conseils municipaux du 15 mars 2020. (Nicht mehr online verfügbar.) In: ge.ch. 15. März 2020, ehemals im Original; abgerufen am 15. März 2020 (französisch).@1@2Vorlage:Toter Link/www.ge.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  37. Présentation des membres du Conseil administratif. In: ville-geneve.ch. Stadt Genf, 21. Oktober 2019, abgerufen am 11. Juni 2019 (französisch).
  38. Eidgenössische Wahlen 2019 | opendata.swiss. Abgerufen am 4. Dezember 2019.
  39. Conditions pour voter. In: ge.ch. Abgerufen am 4. Mai 2016 (französisch).
  40. Geschichte von Genf als Uhrenstadt (Watch-Wiki).
  41. Markus Häfliger: Über 300 Millionen für Uno Genf. In: Neue Zürcher Zeitung. 29. Juni 2013, S. 30.
  42. Terminalbeschreibungen SNCF Autoreisezug. (PDF; 4,0 MB) (Nicht mehr online verfügbar.) In: voyages-sncf.com. Archiviert vom Original am 19. Januar 2012; abgerufen am 2. Februar 2019.
  43. Matthias Chapman: «Genf torkelt von einem Blödsinn zum nächsten». In: Der Bund. 23. Januar 2012 (das Zitat stammt vom Deutschschweizer Journalisten Peter Rothenbühler).
  44. Ghania Adamo: Metropolitan Museum New York eröffnet Büro in Genf. Übertragung aus dem Französischen von Susanne Schanda. In: swissinfo. 10. April 2006, abgerufen am 12. Juni 2018.
  45. Business School Geneva – International University in Geneva. In: iun.ch. Abgerufen am 11. Juli 2012 (englisch, französisch).
  46. David Ripoll: Des Châteaux en Espagne. Projet pour un hôtel municipal à Genève (XIX–XX siècles). In: Kunst + Architektur in der Schweiz. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Nr. 4, Bern 2014, S. 20–27.
  47. Music Festival of Geneva 2019. In: geneve.com. Abgerufen am 17. Januar 2020 (englisch).
  48. Plein-les-Watts – Site officiel. In: pleinleswatts.ch. Abgerufen am 17. Januar 2020 (französisch).
  49. ICAM: 40 ans de l’Olivier – Fête de l’Olivier 2019 – 4ème festival des musiques arabes et méditerranéennes. In: Institut des cultures arabes et méditerranéennes (ICAM). 7. Juni 2019, abgerufen am 17. Januar 2020 (französisch).
  50. Internationale Organisationen, Programme, Fonds, Institute und andere Einrichtungen | Genève Internationale. In: geneve-int.ch. Abgerufen am 16. Dezember 2016.
  51. Service des relations extérieures. Service des relations extérieures SRE, la Ville de Genève, 23. Oktober 2014, abgerufen am 21. Oktober 2019 (französisch): „Ville internationale et multiculturelle, Genève noue depuis plusieurs siècles des contacts privilégiés avec le monde entier.“
  52. Genève, partenaire du rapprochement entre villes. (Nicht mehr online verfügbar.) Service des relations extérieures SRE, Genève ville internationales, 17. November 2011, archiviert vom Original am 8. Februar 2015; abgerufen am 27. Januar 2015 (französisch): „La Ville de Genève entretient des relations multilatérales et bilatérales avec de nombreuses villes dans le monde“

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[Wladimir Iljitsch Lenin (Porträt)]

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  • Lenin, Wladimir Iljitsch: Bolschewik, Gründer der russischen Sowjetrepublik,
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