Die Hirschalbe bildet im Norden die Gemarkungsgrenze zu Schopp und Schmalenberg, die Moosalbe diejenige im Westen zu Horbach. Deren Nebenfluss Seetalbach bildet die solche zu Heltersberg, ebenso der Haselbach kurz vor seiner Mündung in die Hirschalbe.
Von 1798 bis 1814, als die Pfalz Teil der Französischen Republik (bis 1804) und anschließend Teil des Napoleonischen Kaiserreichs war, war Geiselberg in den Kanton Waldfischbach im Departement Donnersberg eingegliedert und unterstand der Mairie Waldfischbach. 1815 wurde der Ort zunächst Österreich zugeschlagen. Ein Jahr später wechselte die Gemeinde in das Königreich Bayern und war dort Teil des Rheinkreis. Von 1818 bis 1862 war der Ort Bestandteil des Landkommissariats Pirmasens, das anschließend in ein Bezirksamt umgewandelt wurde. 1828 hatte das Dorf mit der Hirschalber Mühle 352 protestantische und 72 katholische Einwohner.[3] Nach dem Zweiten Weltkrieg kam der Ort zum damals neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz.
Marika Vatter (FWG) wurde bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 mit einem Stimmenanteil von 84,17 Prozent zur ersten Ortsbürgermeisterin von Geiselberg gewählt und trat ihr Amt am 5. August 2019 an.[7][8]
Wappen
Wappen von Geiselberg
Wappenbegründung: Die Farben Gold und Schwarz verweisen auf die Kurpfalz, der Geiselberg früher angehörte. Buche und Ähren symbolisieren die früher landwirtschaftlich geprägte Struktur, der Grünberg die Höhenlage des Ortes. Der Buchstabe „T“ steht für Tiefenthal, einer nahegelegenen Wüstung. Es wird vermutet, dass sich aus ihr Geiselberg entwickelt hat.
Die in Ludwigswinkel ansässige Daniel-Theysohn-Stiftung unterstützt in Geiselberg Jugendliche bei ihrer Ausbildung.
Verkehr
Durch den Ort führt die Kreisstraße 31, die eine Verbindung nach Heltersberg herstellt. Am westlichen Rande des Gemeindegebietes verläuft die Bundesstraße 270. Über die nahegelegene Auffahrt Weselberg der A 62 besteht Anschluss an den Fernverkehr.
Durch den Süden der Gemarkung verlaufen der Radweg Südwestpfalz-Tour und ein Wanderweg, der mit einem blauen Punkt gekennzeichnet ist und eine Verbindung mit Hauptstuhl sowie Leimen herstellt.
↑Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Abgerufen am 30. März 2020 (siehe Waldfischbach-Burgalben, Verbandsgemeinde, erste Ergebniszeile).
↑Andrea Daum: Geiselberg: Erste Bürgermeisterin im Amt. In: Die Rheinpfalz. 6. August 2019, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 30. März 2020.@1@2Vorlage:Toter Link/www.rheinpfalz.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)