Göda

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Wappen der Gemeinde Göda

Koordinaten: 51° 11′ N, 14° 19′ O

Basisdaten
Bundesland:Sachsen
Landkreis:Bautzen
Höhe:210 m ü. NHN
Fläche:43,27 km2
Einwohner:3063 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte:71 Einwohner je km2
Postleitzahl:02633
Vorwahl:035930
Kfz-Kennzeichen:BZ, BIW, HY, KM
Gemeindeschlüssel:14 6 25 150
Gemeindegliederung:32 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 14
02633 Göda
Website:www.goeda.de
Bürgermeister:Gerald Meyer (parteilos)
Lage der Gemeinde Göda im Landkreis Bautzen
TschechienDresdenLandkreis GörlitzLandkreis MeißenLandkreis Sächsische Schweiz-OsterzgebirgeArnsdorfBautzenBernsdorfBischofswerdaBurkauCrostwitzCunewaldeDemitz-ThumitzDoberschau-GaußigElsterheideElstraFrankenthal (Sachsen)GödaGroßdubrauGroßharthauGroßnaundorfGroßpostwitzGroßröhrsdorfMalschwitzHaselbachtalHochkirchHoyerswerdaKamenzKönigsbrückKönigswarthaKubschützLaußnitzLautaLichtenberg (Landkreis Bautzen)LohsaMalschwitzNebelschützNeschwitzNeukirch (bei Königsbrück)Neukirch/LausitzObergurigOhornOßlingOttendorf-OkrillaPanschwitz-KuckauPulsnitzPuschwitzRadebergRadiborRäckelwitzRalbitz-RosenthalRammenauSchirgiswalde-KirschauSchmölln-PutzkauSchwepnitzSohland an der SpreeSpreetalSteina (Sachsen)SteinigtwolmsdorfWachau (Sachsen)WeißenbergWilthenWittichenauBrandenburgPolenKarte
Über dieses Bild
Göda aus der Luft (Blick Richtung Westen; im Vordergrund Rückhaltebecken und Gödaer Schanze)

Göda, sorbisch , ist ein Ort und die gleichnamige Gemeinde in der Oberlausitz westlich von Bautzen. Die Gemeinde zählt zum amtlichen Siedlungsgebiet der Sorben.[2]

Geografie

Die Gemeinde Göda befindet sich im fruchtbaren Altsiedelland des Oberlausitzer Gefildes westlich der Stadt Bautzen. Der Ort selbst erhebt sich am rechten Ufer des Langen Wassers, welches hier seit Jahrhunderten von einer Furt durchquert wurde. Auch die heutige Staatsstraße 111 (vormals B 6) folgt im Wesentlichen dem Verlauf dieses alten Handelsweges. Am höchsten Punkt im Ort steht die Pfarrkirche St. Peter und Paul. Südlich des Ortes verläuft die Bahnstrecke Görlitz–Dresden mit dem Haltepunkt Seitschen auf Gemeindegebiet.

Das Lange Wasser führte insbesondere in den Jahren 1897, 1945 und 1981 verheerende Hochwasser, die erhebliche Schäden anrichteten. Daher wurden nach dem Zweiten Weltkrieg mehrere Rückhaltebecken am Oberlauf errichtet. Das Gödaer Becken wurde 1962 in Betrieb genommen.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus 6 Hauptortsteilen, denen jeweils noch kleinere Dörfer zugeordnet sind:

  • Coblenz (Koblicy), 51 Einwohner
    • Dobranitz (Dobranecy), 20 Ew.
    • Kleinpraga (Mała Praha), 21 Ew.
    • Nedaschütz (Njezdašecy), 160 Ew.
    • Pietzschwitz (Běčicy), 95 Ew.
    • Zischkowitz (Čěškecy), 30 Ew.
  • Göda (Hodźij), 906 Ew.
    • Birkau (Brěza), 108 Ew.
    • Buscheritz (Bóšericy)[3]
    • Dahren (Darin), 36 Ew.
    • Döbschke (Debiškow), 30 Ew.
    • Jannowitz (Janecy), 41 Ew.[4]
    • Semmichau (Zemichow), 79 Ew.
  • Kleinförstchen (Mała Boršć), 80 Ew.
    • Dreistern (Tři Hwězdy), 38 Ew.
    • Neu-Bloaschütz (Nowe Błohašecy), 27 Ew.
    • Oberförstchen (Hornja Boršć), 122 Ew.
    • Preske (Praskow), 53 Ew.
    • Siebitz (Dźiwoćicy), 74 Ew.
  • Prischwitz (Prěčecy), 176 Ew.
    • Dreikretscham (Haslow), 72 Ew.
    • Muschelwitz (Myšecy), 82 Ew.
    • Paßditz (Pozdecy), 41 Ew.
    • Sollschwitz (Sulšecy), 127 Ew.
    • Storcha (Baćoń), 83 Ew.
    • Zscharnitz (Čornecy) mit Liebon (Liboń), 33 Ew.
  • Spittwitz (Spytecy), 115 Ew.
    • Leutwitz (Lutyjecy), 40 Ew.
    • Neuspittwitz (Nowe Spytecy), 90 Ew.[5]

Geschichte

Göda um 1840
(c) Julian Nyča, CC BY-SA 4.0
Blick von Westen auf Göda mit dem charakteristischen Doppelturm von St. Peter und Paul
Dorfplatz mit Kriegerdenkmal

Die ältesten nachweisbaren Besiedlungsspuren, die in Göda selbst gefunden wurden, stammen aus der Bronzezeit. Nahe der Straße nach Seitschen befindet sich am Langen Wasser die sogenannte Alte Schanze, auch Gödaer Schanze genannt, ein ovaler Ringwall, der von den ansässigen slawischen Milzenern zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert genutzt wurde. Etwas flussabwärts, etwa an der Stelle der heutigen Brücke über das Lange Wasser, befand sich auch um 1000 schon eine wichtige Furt der Frankenstraße, auf deren beiden Seiten später Rasthäuser erbaut wurden. Das sorbische Dorf stand südlich der heutigen Kirche, also am Südhang. Erst mit der Ankunft der Deutschen und der Errichtung der Kirche wurde die Hügelkuppe selbst bebaut.

Der Ort Göda wurde erstmals 1006 in einer Urkunde des ostfränkischen Königs Heinrich II. als Burgward Godobi erwähnt, der dem Bistum Meißen zusammen mit zwei weiteren Burganlagen als Schenkung zukam. Nach Bautzen war Göda seit 1076 der zweitälteste Pfarrort des Bistums Meißen in der Oberlausitz und als solcher ein Zentrum der von Bischof Benno von Meißen begonnenen christlichen Mission unter den hiesigen Sorben. Später wurden Filialkirchen in Gaußig und Neschwitz und Kapellen in Uhyst am Taucher und Pohla begründet. Östlich der alten Schanze wurde ein fester Rittersitz errichtet, der 1253 als Herrenhaus genannt wird. Im 13. Jahrhundert erstreckte sich das Gebiet des bischöflichen Besitzes Göda noch bis zur Sebnitz im Süden und zur Röder im Westen.

Im späten 15. Jahrhundert wurde die Burg Stolpen zum Bischofssitz und Göda zum Verwaltungszentrum der „Wendischen Pflege“, also der sorbischsprachigen Gegenden des Bistums. Nach dessen Säkularisation 1559 kam es direkt in den Besitz der sächsischen Kurfürsten, war also anders als große Teile der Oberlausitz niemals böhmisch. Aufgrund dieser Sonderstellung blieb Göda zunächst ein regionales Zentrum der Verwaltung, Kirche und niederen Gerichtsbarkeit, wobei letztere nach 1559 nicht mehr in den Händen des Gödaer Pfarrers lag, sondern beim sogenannten Gödaer Dingstuhl, der sie bis 1810 ausübte.

Kurfürst August ließ die Gödaer Lateinschule, die vornehmlich von sorbischen Schülern besucht wurde, ausbauen und fördern. Junge Sorben wurden an dieser Schule auf ein Theologiestudium vorbereitet. Ein großer Anteil der sorbischsprachigen, protestantischen Geistlichen im Kurfürstentum hat also seine Ausbildung in Göda begonnen.

Vom Mittelalter bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts war Göda der Tagungsort des wendischen Landgerichts. An diesem Gericht fanden Prozesse nach altem wendischen Recht statt. Es war für die sorbische Bevölkerung der weiteren Umgebung zuständig.

Bevölkerung und Sprache

Blick in Richtung Storcha

Von den reichlich 3.100 Einwohnern der Gemeinde leben etwa 900 in Göda selbst. Für seine Statistik über die sorbische Bevölkerung in der Oberlausitz ermittelte Arnošt Muka in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts für den Ort eine Bevölkerungszahl von 574 Einwohnern; davon waren 468 Sorben (82 %) und 106 Deutsche[6]. Ernst Tschernik zählte – bedingt durch die sprachliche Assimilation v. a. in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – 1956 einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von nur noch 24 %. Heute wird Sorbisch nur noch in den überwiegend katholischen Dörfern des nördlichen Gemeindegebietes als Alltagssprache gesprochen, und zwar vorwiegend in Storcha, wo seit den 1890er Jahren auch eine sorbische Pfarrkirche steht, sowie in Dreikretscham.

Beim Zensus 2011 waren 47,2 % der Gödaer Gemeindebevölkerung konfessionslos, 39 % gehörten der evangelischen Kirche an und 13,9 % der römisch-katholischen Kirche, wobei letztere vorwiegend in den nördlichen Ortsteilen leben.[7] Die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Göda umfasst heute 40 Dörfer mit etwa 2000 Gemeindemitgliedern.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Von weitem sichtbar ist die im Ortskern stehende Kirche St. Peter und Paul mit ihrem charakteristischen Doppelturm. Die erste Kirche an dieser Stelle wurde bereits im 11. Jahrhundert errichtet und fungierte als eine Keimzelle der Christianisierung in den sorbischen Dörfern zwischen der Bergkette des Picho und dem Klosterwasser. Im 16. Jahrhundert war sie die Pfarrkirche von insgesamt 75 Dörfern.[8]

Ihre heutige neogotische Gestalt hat sie seit 1892, als sie durch den Dresdner Architekten Christian Schramm umgebaut wurde. Jedoch lassen verschiedene bauliche Merkmale, wie der dickwandige Unterbau des Turmhauses, das Gesims in der Totenhalle und die massige Gestalt des Taufsteins sich bis in die Romanik zurückführen. Beim Neubau der Kirche unter Bischof Johann VI. von Saalhausen zwischen 1505 und 1518 entstand eine spätgotische Hallenkirche mit dreischiffigem Langhaus und Netzgewölbe. Aus dieser Zeit haben sich die sandsteinerne Kanzel, ein Weihwasserbecken und vor allem die Spitzbogenfenster bis heute erhalten, während Turm und Kirchenschiff bereits im Winter 1580 durch einen Brand verwüstet wurden. Zwei Jahre später wurde mit der Wiederherstellung begonnen. Hundert Jahre später brannte 1680 erneut der Kirchturm aus.[9]

Seit der Renovierung zwischen 1702 und 1714 sind in der Turmhalle mehrere Grabmale der Pirnaer Bildhauerschule aus dem 16. und 17. Jahrhundert aufgestellt. Auf dem die Kirche umgebenden Friedhof befindet sich u. a. das Grab von Jaroměr Hendrich Imiš.

Seit 1965 findet auf der Festwiese in der Nähe der Schanze jährlich das Hexenbrennen nebst Theatervorstellung statt.

Politik

Gemeinderat

Gemeinderatswahl 2019[10]
Wahlbeteiligung: 70,3 % (2014: 56,7 %)
 %
50
40
30
20
10
0
47,8 %
19,3 %
7,1 %
25,8 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
 30
 25
 20
 15
 10
   5
   0
  -5
-10
-15
−11,9 %p
−11,9 %p
−1,9 %p
+25,8 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Die Wahlen der vergangenen Jahre führten zu folgende Ergebnissen:

Parteien und Wählergemeinschaften2019201420092004
%Sitze%Sitze%Sitze%Sitze
Freie Wähler (2004: FW Göda)47,8859,71059,21060,410
Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)19,3331,2528,1430,85
Freie Demokratische Partei (FDP)0,000,0012,728,81
DIE LINKE7,119,11
Alternative für Deutschland (AfD)25,84
gesamt100,001610016100,016100,016
Wahlbeteiligung70,3 %56,7 %56,4 %52,5 %
Sitzverteilung im Gemeinderat
Insgesamt 16 Sitze

Ortspartnerschaften

Bildung

Die Gemeinde Göda verfügt über eine Grundschule. Die Mittelschule wurde im Jahr 2006 geschlossen.

Persönlichkeiten

  • Michał Frencel (1628–1706), sorbischer Pfarrer und Bibelübersetzer
  • Jaroměr Hendrich Imiš (1819–1897), von 1858 bis 1897 Pfarrer in Göda
  • Jurij Pilk/ Georg Pilk (1858–1926), Historiker, Heimatforscher, Musiker, Komponist

Galerie der Ortsteile

Literatur

  • Göda – tausendjährig. Festschrift zum Jubiläum, hrsg. von der Gemeindeverwaltung Göda. 2. Aufl. Lusatia Verlag, Bautzen 2006.
  • Lausitzer Bergland um Pulsnitz und Bischofswerda (= Werte unserer Heimat. Band 40). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1983, S. 85ff..
  • Cornelius Gurlitt: Göda. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 31. Heft: Amtshauptmannschaft Bautzen (I. Teil). C. C. Meinhold, Dresden 1908, S. 61.

Weblinks

Commons: Göda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Göda – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Bevölkerung des Freistaates Sachsen nach Gemeinden am 31. Dezember 2019 (Hilfe dazu).
  2. Anlage (zu § 3 Abs. 2) des Sächsischen Sorbengesetzes
  3. zu Jannowitz
  4. mit Buscheritz
  5. Stand: 31. Dezember 2016; Angaben der Gemeindeverwaltung Göda
  6. Ernst Tschernik: Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung. Akademie-Verlag, Berlin 1954, S. 50.
  7. Zensusergebnisse 2011: Göda
  8. Georg Krahl: Tausend Schritte durch Göda. In: Göda - tausendjährig. Festschrift zum Jubiläum. S. 8
  9. Rüdiger Laue: Die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Göda seit der Reformation bis zur Gegenwart. In: Göda - tausendjährig. Festschrift zum Jubiläum. S. 52ff.
  10. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2019

Auf dieser Seite verwendete Medien

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Beiträge zur Sächs. Volks- und Heimatkunde. Mit Zeichnungen von Professor O. Seyffert und Maler F. Rowland.
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Spittwitz (Göda, Saxony, Germany)
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Dobranitz (Göda, Saxony, Germany)
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Deutsch (de): Lagekarte von Göda, Landkreis Bautzen, Sachsen, Deutschland.
English (en): Locator map of Göda in District of Bautzen, Saxony, Germany.
français (fr): Plan de localisation de la municipalité Göda dans l'arrondissement de Bautzen dans Saxe, Allemagne.
hornjoserbsce (hsb): Poziciska karta gmejny Hodźij, Budyski wokrjes, Sakska, Němska.
македонски (mk): Положбена карта на Göda во рамките на Landkreis Bautzen, Sachsen, Германија.
Nederlands (nl): Detailkaart van Göda in de Landkreis Bautzen, Sachsen, Duitsland.
Esperanto (eo): Situomapo de Göda en Landkreis Bautzen, Sachsen, Germanio.
മലയാളം (ml): ജർമ്മനിയിലെ Saxony, District of Bautzen, Göda ഭൂപടസ്ഥാനം.

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Seitschen (Göda, Saxony, Germany)
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Buscheritz (Göda, Saxony, Germany)
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Oberförstchen (Göda, Saxony, Germany)
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Blick von Westen auf den Ort Göda im Landkreis Bautzen, Sachsen.
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Göda,

Marktplatz
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Pietzschwitz (Göda, Saxony, Germany)
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Leutwitz (Göda, Saxony, Germany)
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Dreikretscham (Göda, Saxony, Germany)
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Blick in Richtung Storcha, Kirche.2007
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Eine einfache, unverzierte Variante des historischen Wappenschilds der Oberlausitz und der Stadt Bautzen in Sachsen, Deutschland. Der Schild wird in dieser geschwungenen Form offiziell vom Landkreis Bautzen verwendet. Die Blasonierung lautet: „Geteilt von Blau über einer dreigezinnten goldenen Mauer mit schwarzen Mauerstrichen.“