Frauentormauer

Ein Abschnitt der Frauentormauer, um 1900
(c) Diego Delso, CC BY-SA 3.0
Blick entlang der Frauentormauer, 2013

Die Frauentormauer bezeichnet den gesamten südlichen Teil der Nürnberger Stadtmauer zwischen dem Frauentor im Osten und dem Spittlertor im Westen.

Der Name kommt vom Frauentor am östlichen Ende der Frauentormauer, früher eines der vier Haupttore in die Stadt. Das Frauentor wiederum wurde nach dem dahinterliegenden Klarissenkloster St. Klara benannt.

Die Frauentormauer hatte bis ins 19. Jahrhundert keine weiteren Durchlässe, erst sich ändernde Bedürfnisse führten zu weiteren, Toren genannten Mauerdurchbrüchen:

Nach der Mauer wurden die innerhalb der Stadtmauer liegende Gasse Frauentormauer und die außerhalb gelegene Hauptverkehrsstraße Frauentorgraben benannt.

Hinter dem westlichen Abschnitt der Frauentormauer, zwischen Spittler- und Färbertor, befindet sich das Nürnberger Rotlichtviertel. Erste Quellen weisen bereits seit 1381 auf die Ausübung von Prostitution in Frauenhäusern hin. Im 19. Jahrhundert wurden die Häuser oftmals als Weinhandlungen bezeichnet.[1]

Bilder

Commons: Frauentormauer (Nürnberg) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Claudia Thoben: Prostitution. (online).

Koordinaten: 49° 26′ 51,6″ N, 11° 4′ 9,6″ O

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Nürnberg, Stadtbefestigung, Abschnitt "Frauentormauer"

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Nürnberg, Turm Rotes A am Sterntor (Durchbruch der Frauentormauer) mit Blick zum Staatstheater, rechts davon Turm Rotes B, ganz rechts eine Ecke des Germanischen Nationalmuseum an der Grasersgasee