Frank Robinson

Frank Robinson
Outfielder / Manager
Geboren am: 31. August 1935
Beaumont, Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Gestorben am: 7. Februar 2019
Los Angeles, Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Schlug: RechtsWarf: Rechts
Debüt in der Major League Baseball
17. April 1956 bei den Cincinnati Reds
Letzter MLB-Einsatz
18. September 1976 bei den Cleveland Indians
MLB-Statistiken
(bis Karriereende)
Batting Average   0,294
Hits   2943
Home Runs   586
Runs Batted In   1812
Teams

Als Spieler

Als Manager

Als Coach

Auszeichnungen
  • 14× All-Star (1956, 1957, 1959, 1959, 1961, 1961, 1962, 19651967, 19691971, 1974)
  • World Series Sieger (1966, 1970)
  • NL MVP (1961)
  • AL MVP (1966)
  • World Series MVP Award (1966)
  • Triple Crown (1966)
  • NL Rookie of the Year (1956)
  • Gold Glove Award (1958)
  • MLB All-Star Game MVP (1971)
  • AL Manager of the Year (1989)
  • Ihm zu Ehren wird die Nummer 20 bei den Cincinnati Reds nicht mehr vergeben
  • Ihm zu Ehren wird die Nummer 20 bei den Baltimore Orioles nicht mehr vergeben
Mitglied der
☆☆☆Baseball Hall of Fame☆☆☆
Aufgenommen    1982
Quote   89,16 %

Frank Robinson (* 31. August 1935 in Beaumont, Texas; † 7. Februar 2019 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Baseballspieler und -manager in der Major League Baseball (MLB).

Leben

Frank Robinson begann seine Baseballkarriere als Outfielder bei den Cincinnati Reds. Sein erstes Spiel in der National League bestritt er am 17. April 1956. In seiner ersten Saison gelangen ihm 38 Home Runs, ein Rekord für Rookies, führte er die Liga mit 122 erzielten Runs an und wurde als All Star für die National League nominiert. Ebenfalls gewann er den MLB Rookie of the Year Award. 1961 führte Robinson die Reds zu ihrer ersten Meisterschaft in der NL seit 1940. Er hatte einen Schlagdurchschnitt von 32,3 %, erzielte 37 Home Runs, 124 RBI und 117 Runs. Dank dieser Leistungen wurde er zum MVP der National League gewählt. In der World Series unterlagen die Reds allerdings den New York Yankees in fünf Spielen.

George W. Bush verleiht Robinson die Freiheitsmedaille.

1966 wurde Robinson zu den Baltimore Orioles transferiert und gewann mit diesen gleich in seiner ersten Saison die World Series gegen die Los Angeles Dodgers. Robinson gewann als erster Spieler seit Mickey Mantle 1956 die Triple Crown und führte die American League in Home Runs, RBI und Schlagdurchschnitt an. Mit seiner Wahl zum MVP war er der erste Spieler, der diese Auszeichnung sowohl in der National League als auch in der American League gewinnen konnte. Für seine Leistungen wurde Robinson 1966 mit der Sportler-des-Jahres-Auszeichnung von Associated Press geehrt.

1967 schien er den Erfolg in der Triple Crown wiederholen zu können, aber eine Verletzung stoppte ihn und Carl Yastrzemski von den Boston Red Sox landete in allen Kategorien vor ihm. 1970 konnte er seine zweite World Series mit den Orioles gegen sein altes Team aus Cincinnati gewinnen. 1972 wechselte er zu den Los Angeles Dodgers, weitere Stationen folgten bei den California Angels und den Cleveland Indians.

Frank Robinson als Spieler der California Angels (1973)

1975 übernahm er bei den Indians auch den Posten des Managers. Damit war er der erste afroamerikanische Manager in der Geschichte der Major League. Am 18. September 1976 hatte er seinen letzten Auftritt als Spieler. 1977 wurde er nach schwachem Saisonstart entlassen. In der Folgezeit war er als Coach bei verschiedenen Vereinen tätig. Von 1981 bis 1984 arbeitete er als Manager bei den San Francisco Giants. 1986 kehrte er als Coach zu den Orioles zurück und übernahm nach der Entlassung von Cal Ripken Sr. 1988 den Posten des Managers. Im Spiel der Orioles gegen die Toronto Blue Jays mit Manager Cito Gaston kam es am 27. Juni 1989 zum ersten Aufeinandertreffen zweier afro-amerikanischer Manager im Major League Baseball. 1991 wurde Robinson von den Orioles entlassen. Ab 2002 arbeitete er bei den Montreal Expos bzw. nach dem Umzug des Teams bei den Washington Nationals.

1982 wurde Robinson in die Baseball Hall of Fame gewählt. Seine Trikotnummer 20 wird sowohl von den Baltimore Orioles als auch den Cincinnati Reds nicht mehr vergeben. Von der Zeitschrift The Sporting News wurde er 1999 von den 100 besten Baseballspielern auf Rang 22 platziert. Er starb im Februar 2019 im Alter von 83 Jahren.

Ehrungen

Weblinks

Commons: Frank Robinson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Auf dieser Seite verwendete Medien

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Autor/Urheber: Los Angeles Times, Lizenz: CC BY 4.0
California Angels', Frank Robinson at bat during game
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President George W. Bush presents the Presidential Medal of Freedom to baseball legend Frank Robinson in the East Room Wednesday, Nov. 9, 2005. Winning the Most Valuable Player awards in the National and American Leagues, he achieved the American League Triple Crown in 1966. Mr. Robinson became baseball's first African-American manager.

The citation read:

Frank Robinson played the game of baseball with total integrity and steadfast determination. He won Most Valuable Player awards in both the National and American Leagues. He achieved the American League Triple Crown in 1966. His teams won five League titles and two World Series championships. In 1975, Frank Robinson broke the color barrier as baseball's first African-American manager, and he later won Manager of the Year awards in both the National and American Leagues. The United States honors Frank Robinson for his extraordinary achievements as a baseball player and manager and for setting a lasting example of character in athletics.[1]
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Autor/Urheber: Rubenstein, Lizenz: CC BY 2.0
Frank Robinson. © Rubenstein, photographer Martyna Borkowski