Fernwanderweg Harz – Eichsfeld – Thüringer Wald

Fernwanderweg Harz – Eichsfeld – Thüringer Wald
Beginn des Wanderweges an der Bode in Thale
Beginn des Wanderweges an der Bode in Thale
Daten
Länge188 km
LageDeutschland
MarkierungszeichenWhite blue triangle.svg
StartpunktThale, Sachsen-Anhalt, Deutschland
51° 44′ 40,1″ N, 11° 1′ 33″ O
ZielpunktHörschel, Thüringen, Deutschland
51° 0′ 24,5″ N, 10° 13′ 41,1″ O
TypFernwanderweg
Höchster Punkt800
Niedrigster Punkt200
Schwierigkeitsgradmittel

Der Fernwanderweg Harz – Eichsfeld – Thüringer Wald (auch Harz-Eichsfeld-Thüringer Wald Weg; abgekürzt: HET) ist ein Fernwanderweg, der durch Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen führt.

Details

Die offizielle Länge des Wanderwegs beträgt 188 Kilometer[1], als tatsächliche Länge wurden 202 Kilometer ermittelt[2]. Der Wanderweg ist markiert mit einem blauen Dreieck auf weißem Spiegel.

Der Wanderweg beginnt in Thale (Landkreis Harz) und läuft von dort entlang der Bode Richtung Westen bis zur Talsperre Wendefurth. Von dort führt der Weg über die Rappbodetalsperre weiter entlang der Bode über Treseburg und Altenbrak bis zur Vereinigung von Warmer und Kalter Bode unterhalb von Königshütte. Weiter im Tal der Kalten Bode führt der Weg hinein in den Nationalpark Harz. Dabei werden die Ortschaften Elend und Schierke durch- und nachfolgend am Dreieckigen Pfahl die Landesgrenze zu Niedersachsen überquert. Dort führt der Weg durch die Wälder des Nationalparks über Oderbrück und am Oderteich vorbei Richtung Südwesten aus dem Nationalpark heraus nach St. Andreasberg. Von dort geht es weiter nach Südwesten bis zur Oder und ein kurzes Stück an ihr entlang nach Bad Lauterberg. Nachfolgend erreicht der Weg Thüringen und das Eichsfeld. Hier geht es über offenere Landschaft und einige Dörfer, vorbei unter anderem am ehemaligen Kaliwerk Bischofferode, an Worbis und in Lengenfeld unterm Stein unter dem Lengenfelder Viadukt hindurch. Dabei führt der Weg auch hinauf zur Burg Gleichenstein auf dem 459,7 m hohen Schloßberg. Weiter nach Süden erreicht der Weg den Wartburgkreis. Hier verläuft die Wegführung an der Burg Normannstein vorbei und dann zwischen Treffurt, Falken und Frankenroda größtenteils entlang der Werra und auf der Trasse des Werratal-Radweges. Südlich von Creuzburg führt der Fernweg noch durch das Naturschutzgebiet und Stiftsgut Wilhelmsglücksbrunn sowie den Ort Spichra entlang der Werra und endet schließlich an der Kirche im Eisenacher Stadtteil Hörschel, wo er auf den Rennsteig trifft und damit den Thüringer Wald erreicht.

Etappen

Die Gesamtstrecke ist in acht Teilabschnitte unterteilt:

Galerie

Literatur

  • Manfred Wolter: Erlebnis- und Freizeitziele - Lüneburger Heide, Harz, Weserbergland, Werra- und Leinetal, Eichsfeld, Kyffhäuser und Thüringer Wald. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2003, ISBN 978-3-935590-86-0 (175 S., zahlr. Ill.; kart.; 24 cm). (Kein Wanderführer!)

Weblinks

Commons: Fernwanderweg Harz – Eichsfeld – Thüringer Wald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Henry Czauderna: Der Harz-Eichsfeld-Thüringer Wald Weg. In: www.thueringen.info. Abgerufen am 26. März 2021.
  2. Sarah Hoffmann: Fernwanderweg Harz – Eichsfeld – Thüringer Wald (HET). In: waymarkedtrails.org. Abgerufen am 26. März 2021.

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Burg Gleichenstein - Tor zur Kernburg
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In der Creuzburger Altstadt - Marktbrunnen auf dem "Plan".
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Kennzeichnung Wanderwege – blaues Dreieck
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Die Burg Normannstein ist eine Spornburg oberhalb der thüringischen Stadt Treffurt an der Werra, unmittelbar an der Landesgrenze zu Hessen gelegen. Die ersten Bausten stammen aus dem 9. Jahrhundert. Die Herren von Treffurt bauten dann um 1200 die erste Anlage zur heutigen Burg um. Heute befindet sich die Burg im Besitz der Stadt Treffurt und dient als Museum.
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Wanderwegweiser auf dem Karnberg in Richtung Lenkel nach Wendehausen, HET-Weg und Werra-Burgen-Stieg
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Der Fluss Bode in Thale, Deutschland
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Widok na kościół parafialny w Hörschel
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Luftbild des Oderteiches von Süden aus gesehen mit dem Dammbauwerk im Vordergrund.
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Der Wendefurther Stausee, von der Staumauer der Rappbode-Talsperre aus gesehen