Felix Schlesinger

Mädchen und Junge mit Kaninchen im Stall
Im Auswanderungsbüro (In der Pass- und Polizeistube vor der Emigration), 1859[1]

Felix Schlesinger (* 9. Oktober 1833 in Hamburg; † 1910) war ein deutscher Genremaler der Düsseldorfer Schule.

Leben

Felix Schlesinger begann seine Ausbildung 1848 in Hamburg bei Friedrich Heimerdinger. Er zählt zu den bekanntesten Malern von Kindermotiven, die schon im 19. Jahrhundert international gesucht und vor allem in England und Amerika gesammelt wurden. Seine weitere Ausbildung erfolgte in den damaligen Weltzentren der figürlichen Malerei: in Antwerpen, in Düsseldorf an der Kunstakademie und bei Rudolf Jordan sowie in Paris. Von 1861 bis 1863 arbeitete er in Frankfurt am Main, anschließend ließ er sich in München nieder. Von hier beschickte die Ausstellungen in Dresden, Berlin und Wien mit Darstellungen von Kindern auf dem Lande, die mit sicherem Instinkt dem Geschmack des deutschen und des internationalen Publikums entgegenkamen.

Der Maler Carl Schlesinger (1825–1893) war sein Bruder.[2]

Literatur

  • Thieme-Becker: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler, Band 30, Leipzig 1936, S. 104
  • Wulf Schadendorf: Museum Behnhaus. Das Haus und seine Räume. Malerei, Skulptur, Kunsthandwerk (= Lübecker Museumskataloge 3). 2. erweiterte und veränderte Auflage. Museum für Kunst u. Kulturgeschichte d. Hansestadt, Lübeck 1976, S. 109/110 (J. J. Achelius-Familienporträt mit einem Schlesinger im Hintergrund.)

Weblinks

 Commons: Felix Schlesinger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Felix Schlesinger – „In der Paß- und Polizeistube vor der Emigration“, Webseite im Portal dah-bremerhaven.de (Stiftung Deutsches Auswandererhaus), abgerufen am 4. August 2014
  2. Thieme-Becker, Band 30, S. 105.

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