Favoriten
| Favoriten X. Wiener Gemeindebezirk | |
|---|---|
| Wappen | Karte |
| Geographische Lage: | 48° 9′ N, 16° 22′ O |
| Fläche: | 31,8 km² |
| Einwohner: | 223.190 (1. Jänner 2025)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 7019 Einw./km² |
| Postleitzahl: | 1100 |
| Adresse der Bezirksvorstehung: | Keplerplatz 5 1100 Wien |
| Adresse des Bezirksamtes: | Laxenburger Straße 43–45 1100 Wien |
| Website: | www.wien.gv.at |
| Politik | |
| Bezirksvorsteher: | Marcus Franz (SPÖ) |
| Bezirksvertretungs- wahl 2025[2] | Insgesamt 60 Sitze |
| Karte: Favoriten mit Bezirksteilen | |
Favoriten ist der 10. Wiener Gemeindebezirk. Er liegt südlich der inneren Bezirke, reicht bis an die südliche Stadtgrenze und ist mit rund 220.000 Einwohnern nach der Donaustadt der zweitbevölkerungsreichste der Stadt. Hier wohnen etwa zehn Prozent aller Einwohner Wiens.
Geographie

Lage
Der Bezirk Favoriten erstreckt sich von den Anlagen der Südbahn im Norden über den Wienerberg, Boschberg und Laaer Berg bis zum Liesingtal im Süden, wo der im Wienerwald entspringende Liesingbach den Bezirk quert; dieser mündet knapp außerhalb Wiens in die Schwechat, die kurz darauf in die Donau mündet.
Der 10. Bezirk wird wie folgt begrenzt:
- Norden: Meidling (12. Bezirk), Margareten (5. Bezirk) und Wieden (4. Bezirk), Grenze: Südbahn, nördlicher Rand der Bahnanlagen von Längenfeldgasse im Westen bis ehem. Südbahnhof im Osten; seit 2009 zu Wieden an den südlichen Fahrbahnrand der Gürtel-Hauptfahrbahn verlegt[3]
- Osten: Landstraße (3. Bezirk), Simmering (11. Bezirk) und Kledering, Grenze: 3./10., Arsenalstraße (seit 2009: Mitte der Hauptfahrbahn), weiter südlich Ostbahn Richtung Budapest, östlicher Rand der Bahnanlagen (der Zentralverschiebebahnhof Wien liegt, soweit er sich in Wien befindet, im 10. Bezirk), bis zur Donauländebahn, dann westlich Klederings südwärts bis südlich der Schnellstraße S 1
- Süden: Liesing (23. Bezirk), Hennersdorf, Leopoldsdorf und Lanzendorf, alle in Niederösterreich, Grenze: an der Schnellstraße S 1 bei Pottendorfer Linie ostwärts, im Abschnitt Leopoldsdorf geringfügig südlich der S 1 ausgreifend (großteils Felder ohne Straßennamen)
- Westen, Südwesten: Meidling, Liesing, Grenze: Längenfeldgasse, Karplusgasse, Untermeidlinger Straße, Köglergasse, Wienerbergstraße, Eibesbrunnergasse, Donauländebahn Richtung Südosten und Osten, östlich der Pottendorfer Linie zwischen Sulzen- und Murbanngasse nach Süden schwenkend und meist parallel zur Bahn bis zur Schnellstraße S 1
Bezirksteile
Favoriten besteht aus den Wiener Katastralgemeinden Favoriten, Inzersdorf Stadt, Rothneusiedl, Unterlaa, Oberlaa-Stadt und Oberlaa-Land sowie aus kleinen Teilen der Katastralgemeinden Kaiserebersdorf und Simmering.
Den nördlichen Teil des Bezirks bildet das historische Favoriten, ab den 1860er Jahren als Fabriks- und Arbeiterviertel entstanden, ein zumeist rasterförmig bebautes Wohngebiet mit vielfach über 100 Jahre alten Häusern und dazwischen liegenden Industriebetrieben (etwa dem Komplex der ehemaligen Ankerbrot AG). Am westlichen Bezirksrand stehen einander zwei sehr kontrastreiche Bebauungen gegenüber, einerseits der in der Zwischenkriegszeit entstandene George-Washington-Hof als stilvoller Gemeindebau und andererseits der 1990–2000 erbaute Business Park Vienna samt Vienna Twin Tower (Hochhäuser), südlich begrenzt vom vierzig Jahre älteren Philipshaus an der Triester Straße in der Architektur klassischer Moderne.
Im nördlichsten Teil des historischen Favoriten entstand bis 2015 der neue Hauptbahnhof Wiens, der teilweise schon 2012 in Betrieb genommen wurde. Nach der 2009 erfolgten Absiedlung des daran anschließenden alten Frachtenbahnhofs entstehen derzeit zwei neue Bezirksteile auf dem ehemaligen Bahngelände: um den neuen Bahnhof das Quartier Belvedere und südlich daran anschließend bis zur Gudrunstraße das Sonnwendviertel.
Südlich davon, östlich der Absberggasse, befindet sich das Kretaviertel, ein traditioneller sozialer Brennpunkt, auch wenn die nunmehr von Kulturinitiativen genutzte angrenzende Ankerbrotfabrik eine gewisse Gentrifizierung mit sich bringt.
Das dicht bebaute Gebiet nördlich von Wienerbergstraße, Raxstraße und Grenzackergasse wird auch als Innerfavoriten bezeichnet. Allerdings wird diese Bezeichnung manchmal auch enger gefasst und auf den nordwestlichen Teil dieses Gebiets bezogen, das Projektgebiet Innerfavoriten der Stadt Wien etwa wird von Laxenburger Straße und Inzersdorfer Straße begrenzt.[4] Die Grenze zwischen Favoriten und Inzersdorf-Stadt wiederum verläuft quer zu beiden Definitionen.
An das dicht bebaute Gebiet schließt südlich ein (unterbrochener) Grüngürtel mit Golfplatz, Matsumae-Budo-Center, Erholungsgebiet Wienerberg, Volkspark und Sommerbad Laaer Berg und Erholungsgebiet Laaer Wald (Naturschutz) an. Hier entstand am Nordhang des Laaer Bergs 1882 der Böhmische Prater als kleines Vergnügungszentrum. Dieser Grüngürtel wird südlich von großen kommunalen Wohnhausanlagen (Siedlungen Wienerberg und Wienerfeld, Per-Albin-Hansson-Siedlungen West, Nord und Ost) und vom Siedlungsgebiet an der Bitterlichstraße begrenzt. Im Osten schließen der Kurpark Oberlaa mit dem Kurzentrum Therme Wien, Felder und Weingärten und der Zentralverschiebebahnhof Wien-Kledering (der sich im zur Stadt Schwechat gehörigen Dorf Kledering fortsetzt) an. Diese Bezirksteile werden südlich von der Donauländebahn, bis 1938 Stadtgrenze Wiens, begrenzt.
Die südlich der Bahn teils an der Liesing gelegenen Orte Rothneusiedl, Oberlaa und Unterlaa (1938 eingemeindet, seit 1954 zum 10. Bezirk gehörig) haben sich als eigenständige Subzentren erhalten. Zwischen diesen Orten und der südlichen Stadt- und Bezirksgrenze liegen ausgedehnte Felder, die von Wiener Bauern bewirtschaftet werden. Zu Oberlaa gehört auch Neulaa, das an Rothneusiedl unmittelbar anschließt.
Eine Gliederung des Bezirksgebiets besteht ferner in den 22 Zählbezirken der amtlichen Statistik, in denen die Zählsprengel des Gemeindebezirks zusammengefasst sind. Die Grenzen der Zählbezirke Unterlaa, Oberlaa und Rothneusiedl unterscheiden sich dabei von jenen der gleichnamigen Katastralgemeinden. Die Siedlungen Wienerfeld, Per Albin Hansson NW und Per Albin Hansson Ost bilden ebenfalls eigene Zählbezirke. Zehn Zählbezirke tragen die Namen von Straßen und Plätzen: Gellertplatz, Hebbelplatz, Quellenplatz, Arthaberplatz, Erlachplatz, Belgradplatz, Triester Straße, Neerwindenplatz-Raxstraße, Humboldtplatz und Eisenstadtplatz. Nach Flurnamen und Gebäudekomplexen benannt sind die Zählbezirke Heuberggstätten, Laaer Berg und Goldberg sowie Südbahnhof, Franz-Josef-Spital und Wienerberger Ziegelfabrik.
Wappen

Der zehnte Bezirk führt einen sechsteiligen Schild. Neben den einzelnen Bezirksteilen beinhaltet das Wappen auch einen Herzschild, der im Gegensatz zu vielen anderen Bezirken auch ein Wappen für den gesamten Bezirk beinhaltet:
- Der Herzschild zeigt die Spinnerin am Kreuz, das Wahrzeichen von Favoriten, auf den Wappenfarben Wiens, rot und weiß. (Es handelt sich nicht um ein historisches Wappen.)
- Im vom Betrachter aus gesehen linken (heraldisch rechten) oberen Wappenteil ist das Wappen Alt-Favoritens abgebildet: Es zeigt den Apostel Johannes, den Patron der Pfarrkirche auf dem Keplerplatz, in blauem Gewand und grünem Mantel, auf dem Wappen Wiens, dem weißen Kreuz im roten Feld. In seinen Händen hält er Schreibfeder und ein Evangelienbuch, begleitet wird er von einem Adler.
- Rechts oben symbolisiert ein Schalenbrunnen auf blauem Grund den Bezirksteil Oberlaa. Er symbolisiert die Heilquellen und Kureinrichtungen des Gebiets.
- Im linken unteren Wappenteil symbolisiert ein roter Ringofen mit geschwungenem Bachlauf den Bezirksteil Rothneusiedl am Liesingbach. Der Ringofen steht für die bedeutende historische Ziegelindustrie auf dem Wiener und dem Laaer Berg.
- Unten in der Mitte steht auf goldenem Grund ein rotes Malteserkreuz, wie es an der Spitze der Johanneskirche angebracht ist, für den Bezirksteil Unterlaa. Der Malteserorden erwarb Ende des 13. Jahrhunderts die Grundherrschaft über Unterlaa.
- Im rechten unteren Wappenteil steht eine mit Ähren besteckte goldene Weintraube für den Bezirksteil Inzersdorf Stadt. Die Ähren stehen für die Landwirtschaft, die Weintraube steht für den Weinbau; beides wurde früher auf den weiten Flächen des heutigen Bezirksteils betrieben.
Geschichte


Der Name „Favoriten“ leitet sich von der Favorita, einem einstigen Jagdschloss, her. Der teilweise erhaltene barocke Komplex gehört zum 4. Bezirk und beherbergt mit dem Theresianum eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht. Von dort führte die heutige Favoritenstraße zum „Favorithen-Thor“ des Linienwalls, der äußeren Befestigungsanlage Wiens. Die außerhalb – vor allem im Zuge des Baues der Süd- und der Ostbahn – entstandene Siedlung nannte man Siedlung vor der Favoriten-Linie.
Diese Siedlung zählte, obwohl außerhalb der Befestigungsanlage, zur 1850 eingemeindeten Wieden (4. Bezirk), wurde 1861 entlang der Laxenburger Straße zwischen dieser und dem neuen 5. Bezirk, Margareten, geteilt und 1874 als neuer 10. Bezirk konstituiert. Diese Abtrennung von Gebieten, sozusagen „mit einem Hieb“ durchgeführt, dürfte Ursprung der umgangssprachlichen Bezeichnung „10. Hieb“ für Favoriten sein.[5]
Bis 1891 umfasste der neue Bezirk die Katastralgemeinde Favoriten (siehe Plan) und das heute zum 3. Bezirk zählende Arsenal bis zur Aspangbahn. Südlichere Bezirksteile kamen 1892 und 1954 hinzu.
Erster Bezirksvorsteher war Johann Heinrich Steudel, der in der Siedlung ein Wirtshaus betrieb und sich intensiv dafür eingesetzt hatte, Favoriten zum Bezirk zu machen. Mit fortschreitendem Wachstum der Wohn- und Industriegebiete wurde der Bezirk im Jahre 1890 / 1892 bis zur Donauländebahn erweitert.
In der NS-Ära wurden am 15. Oktober 1938 südlich der Bahn gelegene Orte, die heute Teile Favoritens bilden, nach Groß-Wien eingemeindet, jedoch dem neu geschaffenen 23. Bezirk, Schwechat (nicht mit dem heutigen 23. Bezirk identisch), zugewiesen. Mit gleichem Datum wurde das Arsenal mit seiner Umgebung aus dem 10. Bezirk ausgeschieden und dem 3. Bezirk zugeordnet.[6]
In den Jahren 1945 bis 1955 war Favoriten besatzungsrechtlich nördlich der Donauländebahn Teil des sowjetischen Sektors in Wien, südlich der Bahn Teil des sowjetisch besetzten Niederösterreich. (Die Besatzungssektoren in Wien folgten den Grenzen vor 1938.)
Die letzte große Erweiterung erlebte Favoriten 1954, als bereits 1946 gefasste Beschlüsse über die Rückgliederung der meisten 1938 an Wien angeschlossenen Gebiete in Kraft treten konnten, die ehemaligen Dörfer Rothneusiedl, Oberlaa und Unterlaa aber, wie 1946 mit Niederösterreich vereinbart, bei Wien verblieben und Teile des 10. Bezirks wurden.
Nach 1954 kam es nur noch zu kleineren Grenzverschiebungen: 1995 im Bereich der Wienerbergstraße,[7] 1999 im Bereich des Frachtenbahnhofs Matzleinsdorf[8] und 2000 im Bereich der Arsenalstraße.[9] Betroffen von diesen Grenzänderungen waren vor allem Bahnverkehrsflächen, außerdem fiel ein großes Lehrlingsheim in der Kundratstraße von Meidling an Favoriten.
Bevölkerung
Bevölkerungsentwicklung
| Favoriten: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 22.340 | |||
| 1880 | 54.681 | |||
| 1890 | 88.230 | |||
| 1900 | 133.009 | |||
| 1910 | 159.241 | |||
| 1923 | 150.403 | |||
| 1934 | 166.486 | |||
| 1939 | 144.296 | |||
| 1951 | 115.324 | |||
| 1961 | 134.761 | |||
| 1971 | 153.695 | |||
| 1981 | 147.101 | |||
| 1991 | 147.636 | |||
| 2001 | 150.636 | |||
| 2011 | 177.989 | |||
| 2021 | 211.818 | |||
| 2025 | 223.190 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021 | ||||
Bevölkerungsentwicklung
Der Bezirk Favoriten umfasste 1869 nur 22.340 Einwohner. Durch den enormen Zustrom von Arbeitern in das Bezirksgebiet bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs versiebenfachte sich die Bezirksbevölkerung bis 1910 auf 159.241 Einwohner. Danach konnte der Bezirk seine Bevölkerungszahl bis in die 1930er Jahre nahezu halten, ehe die Einwohnerzahl um den Zweiten Weltkrieg und in den 1940er Jahren deutlich sank. Im Gegensatz zu vielen Innenstadtbezirken stiegen die Bevölkerungszahlen in den 1950er und 1960er Jahren wieder deutlich an, da im Bezirksgebiet genügend Flächen für Neubauten vorhanden waren, um den gesteigerten Wohnraumbedarf zu befriedigen. Ab den 1970er Jahren begann die Bevölkerungszahl zu stagnieren, seit 2001 ist die Zahl der Einwohner jedoch wieder deutlich gestiegen. Sie betrug im Jahr 2025 223.190 Menschen.
Bevölkerungsstruktur, Umfeld und Herkunft
In Favoriten leben mit über 220.000 Menschen rund 11 % der Wiener Gesamtbevölkerung und es handelt sich um den zweitbevölkerungsreichsten Bezirk der Stadt nach Donaustadt, von dem es jedoch erst im Mai 2024 überholt worden war.[10] Laut offiziellen Angaben der Stadt ist Favoriten im Vergleich zu Rest-Wien von einem niedrigen Durchschnittseinkommen, sehr niedrigem Anteil an Akademikern, sowie einem sehr hohen Anteil an arbeitslos gemeldeten Personen geprägt.[11] 2024 lag Favoriten mit einem Ausländeranteil von 43,8 % (davon 30,4 % Drittstaatsangehörige) an dritter Stelle unter Wiens Bezirken und verzeichnete mit 8124 Zuzügen die höchste Einwanderung von Ausländern, obwohl der Bezirk nach allgemeinem Bevölkerungswachstum nur den sechsten Rang in der Bundeshauptstadt einnahm.[12][13] Einwohner ohne österreichischer Staatsbürgerschaft, oder die im Ausland geboren wurden, stellen seit 2021 die Bevölkerungsmehrheit in Favoriten.[14][15] Die meisten der in Favoriten lebenden Ausländer stammten 2024 aus Serbien (5,7 %), Syrien (4,8 %), Türkei (4,6 %) Rumänien (2,8 %) und Bulgarien (2,6 %), wobei die meisten Einwanderer der letzten zehn Jahre aus Syrien (+ 10.509), Afghanistan (+ 3627) und Bulgarien (+ 3213) zu verzeichnen waren.[16]
Die Entwicklung als Arbeiter- und Zuwandererbezirk ist nicht zuletzt auf leistbaren Wohnraum zurückzuführen. Rund 30 % der Favoritner lebten 2024 in mietgünstig von der Stadt Wien bereitgestellten Gemeindewohnungen bzw. in öffentlichem Wohnbau, meist in historischen Altbauten, wobei Favoriten über die höchste Dichte an Gemeindewohnungen aller Wiener Bezirke verfügt. Der im Privateigentum stehende Wohnraum ermögliche laut dem Stadtplaner Robert Temel Raum für eine kleinteilige, vor allem migrantische Ökonomie mit vielen Selbstständigen, was zu einer dichten Durchmischung von Wohnen und Gewerbe/Handel führe. Nach der Anzahl an Unternehmenssitzen zählt Favoriten zu den Top-3-Bezirken Wiens. Laut Temel sei Favoriten für Bewohner durch das Vorhandensein gründerzeitlicher Viertel, großer Wohnbauanlagen, Kleingarten- und Einfamilienhausareale, bis hin zu dörflichen Strukturen, vielschichtig geprägt.[17]
2023 waren 50,8 % der in Favoriten lebenden Menschen männlich und 49,2 % weiblich, wobei das Durchschnittsalter bei 40 Jahren lag. Die größte Altersgruppe stellten mit 151.859 die 15- bis 64-Jährigen, gefolgt von den 0- bis 14-Jährigen mit 35.417 und den über 65-Jährigen mit 33.048. Auf 2309 Geburten kamen 1829 Sterbefälle, was eine Geburtenbilanz von +480 ergab. 2023 standen 26.575 Zuzügen nach Favoriten 25.128 Abwanderungen gegenüber, was eine positive Bilanz von +1447 ergab. Innerhalb der letzten zehn Jahre (2014–2024) war die Bevölkerung in Favoriten um 33.874 Personen gewachsen (+18,2 %).[18]
Religion
Das Religionsbekenntnis der Bevölkerung im Bezirk Favoriten wies bei der Volkszählung 2001 insbesondere beim Anteil der islamischen Bevölkerung Abweichungen vom Durchschnitt Wiens auf. 2001 gaben 47,0 % der Bewohner an, der römisch-katholischen Kirche anzugehören (Wien: 49,2 %). 11,2 % der Bewohner waren islamischen Glaubens (Wien: 7,8 %), 6,4 % gehörten der Orthodoxen Kirche an und 4,1 % waren evangelisch. 26,5 % der Bezirksbevölkerung gehörten hingegen keiner Religionsgemeinschaft an, 4,9 % hatten kein oder ein anderes Religionsbekenntnis angegeben.[19] Mit Stand 2021 gab es in Favoriten rund 47.000 Bewohner mit einem christlichen Bekenntnis, was einem Bevölkerungsanteil von rund 22 % entspricht, und einen muslimischen Bevölkerungsanteil von rund 21 %.[20][21][22] Seit der Volkszählung 2001 verfügt die amtliche Statistik über keine aktuelleren Informationen mehr über das Religionsbekenntnis.[23]
Mit Stand Dezember 2022 waren 20,5 % (44.870 der 218.415 Einwohner) katholisch. Mit Stand Dezember 2023 waren 19,6 % (43.124 der 220.034 Einwohner) katholisch. Es gab 986 Austritte (0,4 % der Gesamtbevölkerung) aus der katholische Kirche im Favoriten im Jahr 2023.[24] Es gibt im Gemeindebezirk in vier Pfarrverbände zusammengeschlossene 15 römisch-katholische Pfarren, die das Stadtdekanat 10 bilden.[25]
Politik
| Bezirksvorsteher seit 1945 | |
|---|---|
| Klemens Friemel (KPÖ) | 4/1945–7/1945 |
| Karl Kempf (KPÖ) | 7/1945–1946 |
| Karl Wrba (SPÖ) | 1946–1966 |
| Emil Fucik (SPÖ) | 1966–1977 |
| Josef Deutsch (SPÖ) | 1977–1984 |
| Leopold Prucha (SPÖ) | 1984–1994 |
| Hermine Mospointner (SPÖ) | 1994–2017[26] |
| Marcus Franz (SPÖ) | seit 2017[26] |
Als Arbeiterbezirk ist Favoriten politisch traditionell von der SPÖ geprägt, die seit 1946 durchgehend den Bezirksvorsteher stellt. In der Regel erreichte die SPÖ in Favoriten eine absolute Mehrheit, die erst durch den Aufstieg der FPÖ Ende der 1980er Jahre gefährdet wurde. 1996 gelang der FPÖ in Favoriten ein Zuwachs von 8,6 %, wodurch erstmals die absolute Mehrheit der SPÖ gebrochen wurde. Durch den allgemeinen Abstieg der FPÖ gelang der SPÖ jedoch bereits 2001 die Revanche, und sie eroberte die absolute Mehrheit zurück. Im Jahr 2005 konnte die SPÖ weiter leicht zulegen, während die FPÖ weiter leicht an Stimmen einbüßte. 2010 verlor die SPÖ fast 10 %, was der FPÖ zugutekam, die um fast 14 % zulegte. Die ÖVP spielte bis 2020 in Favoriten kaum eine Rolle, sie konnte zwischen 2000 und 2015 nie mehr als rund 12 % erreichen. Im Jahr 2020 änderte sich dies hingegen, da die ÖVP, mit deutlichem Abstand, zweite wurde, weil sie um 11 % auf 18 % zulegen konnte. Dadurch stellte die ÖVP bis 2025 auch den Bezirksvorsteher-Stellvertreter sowie einen Stellvertreter des Vorsitzenden der Bezirksvertretung. Die Grünen liegen in Favoriten weiter unter ihrem wienweiten Durchschnitt.
| Jahr | SPÖ | ÖVP | FPÖ | Grüne | LIF, ab 2015 NEOS | ANDAS/LINKS | GFW/SÖZ | HC | BIER | BZÖ | Sonstige |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1991 | 56,8 | 12,3 | 22,3 | 6,3 | n.k | – | – | – | – | – | 2,3 |
| 1996 | 45,5 | 10,6 | 30,8 | 5,6 | 5,6 | – | – | – | – | – | 1,9 |
| 2001 | 55,6 | 10,8 | 22,6 | 7,9 | 2,2 | – | – | – | – | – | 0,9 |
| 2005 | 56,7 | 12,3 | 19,5 | 8,5 | 0,4 | – | – | – | – | 1,1 | 1,6 |
| 2010 | 47,4 | 9,1 | 33,3 | 7,1 | 0,5 | – | – | – | – | 1,1 | 1,4 |
| 2015 | 40,4 | 6,7 | 38,2 | 7,1 | 3,4 | 1,1 | 2,1 | – | – | – | 1,0 |
| 2020 | 47,4 | 18,0 | 10,5 | 9,0 | 4,2 | 1,6 | 3,2 | 4,3 | 1,8 | – | 0,1 |
| 2025 | 42,3 | 8,3 | 26,7 | 8,6 | 5,8 | 4,0 | 2,5 | 1,3 | - | - | 0,6 |
Wirtschaft und Infrastruktur

Favoriten ist seit 150 Jahren stark vom Verkehr bestimmt: Teile der Südbahn und der Ostbahn sind bis heute im Norden und Osten Bezirksgrenzen, im Süden ist es die Donauländebahn. Vom Stadtzentrum her kann man den Bezirk nur durch Bahnunterführungen erreichen. Auf dem großen Südbahnareal entstanden mit dem Ende 2015 komplett fertiggestellten Bau des neuen Hauptbahnhofes zwei neue Stadtteile, das Quartier Belvedere und das Sonnwendviertel. Der Frachtenbahnhof Matzleinsdorf (an der Südbahn) und der größere Teil des Zentralverschiebebahnhofs Wien Kledering (an der Ostbahn) befinden sich ebenfalls auf dem Gebiet des 10. Bezirks.
In Favoriten wurde das erste Teilstück des U-Bahn-Neubaues eröffnet: Im Februar 1978 nahm die Linie U1 auf der Teilstrecke Reumannplatz (beim Amalienbad) – Keplerplatz – Südtiroler Platz (Bezirksgrenze) – Taubstummengasse (4. Bezirk) – Karlsplatz (1./4. Bezirk) den Betrieb auf. Am 2. September 2017 machte die U1-Verlängerung nach Oberlaa im Süden des Bezirks diese Linie zur längsten des Wiener U-Bahn-Netzes. Planungen zur Weiterführung der U1 über Stockholmer Platz und Oberlaaer Strasse nach Rothneusiedl wurden verschoben, jedoch bei der Station Alaudagasse bereits eine Vorleistung errichtet.
Die Wiener Linien bedienen Favoriten auch mit den Straßenbahnlinien D, O, 1, 6, 11 und 18 sowie zahlreichen Autobuslinien, die ÖBB mit den S-Bahn-Stationen Wien Quartier Belvedere (an der nordöstlichen Bezirksgrenze), Wien Hauptbahnhof (im Zuge der Favoritenstraße) und Wien Matzleinsdorfer Platz (am Beginn der Triester Straße), alle drei am Gürtel (siehe unten) gelegen, sowie mit der S-Bahn-Station Wien Grillgasse an der Ostbahn bzw. an der Grenze zum 11. Bezirk. Der Bahnhof Oberlaa an der Donauländebahn ist derzeit ohne Personenverkehr.
Für den Autoverkehr sind die Ausfallstraßen Triester Straße (ehemalige Bundesstraße 17, bis zur Eröffnung der A2 Südautobahn die meistgenannte Straße Österreichs), Laxenburger Straße und Favoritenstraße wichtig. Direkt nördlich der Bezirksgrenze verlaufen Margaretengürtel und Wiedner Gürtel, Teile der Hauptverkehrsstraße, die die inneren Bezirke Wiens begrenzt (Teil der B221). Seit den 1970er Jahren quert die meistbefahrene Straße Österreichs, die A23 Südosttangente, den 10. Bezirk in seinem südlichen Teil tangential. Seit 2006 verbindet die Schnellstraße S1 an der südlichen Bezirks- und damit Stadtgrenze die A2 Südautobahn mit der A4 Ostautobahn.
2022 wurde nach dem Vorbild Barcelonas ein „Supergrätzl“ eingerichtet, wo im Viereck zwischen Gudrunstraße, Leebgasse, Quellenstraße und Neilreichgasse der Verkehr beruhigt wurde und mehr Grünflächen geschaffen werden sollen.[29]
Im Bezirksteil Unterlaa befindet sich das Umspannwerk Wien-Südost, das größte Wiens.
Kultur und Sehenswürdigkeiten


Sehenswürdigkeiten


- Amalienbad (neben der U-Bahn-Station Reumannplatz)
- Amtshaus für den 10. Bezirk zwischen Laxenburger Straße und Keplerplatz
- Antonskirche auf dem Antonsplatz, erbaut 1896–1901
- Ehemaliges Arbeiterheim Favoriten
- Domenig-Haus (ehem. Zentralsparkassen-Zweiganstalt), Favoritenstraße 118, Architekt Günther Domenig, 1975–1979
- Ernst-Kirchweger-Haus (EKH), seit 23. Juni 1990 besetztes Haus und größtes autonomes Zentrum Wiens
- Evangelischer Friedhof Matzleinsdorf
- Filialkirche zur Heiligen Familie (Favoriten), Puchsbaumplatz 9, von Clemens Holzmeister 1964–1966 erbaut
- Generali Arena (bis 2010: Franz-Horr-Stadion)
- George-Washington-Hof, Untermeidlinger Straße 1–7 / Triester Straße / Wienerbergstraße, „Gemeindebau“, erbaut 1927–1930 (westliche Hälfte im 12. Bezirk)
- Hauptbahnhof Wiens, errichtet 2010–2015 auf dem Areal des historischen Südbahnhofs und Ostbahnhofs
- Hauptfeuerwache Favoriten in der Sonnwendgasse 14 am Areal des ehemaligen Gaswerks Favoriten
- Johanneskirche Favoriten (Keplerkirche) an der U-Bahn-Station Keplerplatz
- Johanneskirche Unterlaa, vermutlich die älteste erhaltene Kirche im heutigen Wiener Stadtgebiet
- Klinik Favoriten, bis 2020 Sozialmedizinisches Zentrum Süd – Kaiser-Franz-Josef-Spital
- Karl-Wrba-Hof
- Kurpark Oberlaa (das Gelände der Wiener internationalen Gartenschau 1974) mit der Therme Wien
- Laaerbergbad
- Per-Albin-Hansson-Siedlung West, Nord, Ost, beiderseits der Favoritenstraße zwischen Altem Landgut und Donauländebahn, errichtet 1947–1978
- Pfarrkirche Dreimal Wunderbare Muttergottes (Favoriten) in der Buchengasse 108
- Pfarrkirche Königin des Friedens (Wien), die Pfarrkirche der Pfarre Göttliche Barmherzigkeit in der Buchengasse 158/Quellenstraße 197
- Pfarrkirche Oberlaa am Oberlaaer Platz
- Philipshaus, Triester Straße 64, von Karl Schwanzer, 1962 / 1963
- Salvatorkirche am Wienerfeld, Neilreichgasse, entworfen von Johannes Spalt, 1976
- Spinnerin am Kreuz, historische Bildsäule
- Umspannwerk Favoriten, Humboldtgasse 1–5 / Sonnwendgasse, Entwurf Eugen Kastner, 1928–1931

- Victor-Adler-Hof, Gemeindebau von Engelbert Mang, 1923–1924
- Vienna Twin Towers
- Volksschule Bernhardtstal in der Quellenstraße 142
- Waldmüllerpark, Landgutgasse; mit Gräberhain des ehemaligen Nikolsdorfer/Matzleinsdorfer Friedhofs
- Wasserturm Favoriten, Teil der I. Wiener Hochquellenwasserleitung, 1873
- Wohnhausanlage Troststraße 21–37, Sozialbau aus der Zeit des Nationalsozialismus
Sakrale Kleinbauten
- Beschornerkreuz, an der Favoritenstraße
- Ecce-homo-Säule, in der Leopoldsdorfer Straße/Ecke Scheunenstraße
- Fieberkapelle Rothneusiedl, auf dem Sandgrubenfeld zwischen Rothneusiedl und Hennersdorf
- Göppelkreuz-Kapelle, vor der Neulandschule Laaerberg
- Gradner-Kapelle, beim Laaerbergbad
- Immaculatasäule in Unterlaa, am Johannesberg beim Umspannwerk Wien-Südost
- Johannes-Nepomuk-Statue (Oberlaa), an der Brücke im Verlauf der Himberger Straße über den Liesingbach
- Johannes-Nepomuk-Statue am Kirchenplatz Oberlaa, vor der Pfarrkirche am Oberlaaer Platz
- Johannes-Nepomuk-Statue (Unterlaa), an der Sebastiansbrücke in Unterlaa
- Kreuzwegstation Unterlaa, in Unterlaa, nahe der Scheunenstraße 2
- Magere Henne, auf dem Höhenrücken des Laaer Berges
- Nischenbildstock Christus am Ölberg, an der Ecke Laaer-Berg-Straße/Friedhofstraße
- Pietà-Kapelle Oberlaa, an der Einmündung der Friedhofstraße in die Oberlaaer Straße
- Rotes Kreuz, Votivkreuz an der Donauländebahn
- Schmerber-Kreuz, am Laaer Berg im Kurpark Oberlaa
- Schutzengelkreuz in Unterlaa, in der Verlängerung der Georg-Wiesmayer-Gasse nach Süden
- Sebastianbildstock in Unterlaa, neben der Donauländebahn
- Weißes Kreuz, bei der Oberlaaer Straße 122
Parkanlagen, Erholungsgebiete und Friedhöfe
Siehe auch: Liste der Wiener Parks und Gartenanlagen/Favoriten
Der Bezirk Favoriten verfügt im Bereich des Laaer Berges und des Wienerberges über ausgedehnte Parkanlagen und naturnahe Erholungsflächen. Sie sind Bestandteil des Wiener Wald- und Wiesengürtels und werden grob in das Erholungsgebiet Wienerberg und den Großerholungsraum Laaerberg gegliedert.
Das größte Gebiet nimmt das etwa 117 Hektar große Erholungsgebiet Wienerberg ein. Das Areal wurde ursprünglich für den Lehmabbau und die Ziegelproduktion verwendet, nach der Stilllegung des Abbaus wurden die Lehmgruben jedoch zunächst als Schutt- und Mülldeponien verwendet. Nach einem städtebaulichen Ideenwettbewerb wurde das Areal in den 1980er Jahren in ein Erholungsgebiet mit 16,1 Hektar Wasserflächen umgewandelt. 90 Hektar des Erholungsgebietes wurden 1995 als geschützter Landschaftsteil ausgewiesen, in dem gefährdete Arten wie der Große Feuerfalter und die Europäische Sumpfschildkröte leben. Charakteristisch sind zudem die als Naturdenkmal geschützten Trockenrasenflächen.
An den Wienerberg schließt sich der lang gezogene Johann-Benda-Park (52.000 m²) an, der das Erholungsgebiet Wienerberg mit der Heuberggstätten verbindet. Die naturnah gestaltete Anlage mit einem Wasserspielplatz entstand auf den ehemaligen Wienerberggründen und ist Teil des Grünzuges im Süden Wiens, der von der Heuberggstätten östlich der Laxenburger Straße, einer rund 304.000 m² großen, extensiv gepflegten, naturnahen Anlage fortgesetzt wird.
Östlich des Wienerbergs schließt sich der Großererholungsraum Laaerberg mit dem Kurpark Oberlaa, dem Volkspark Laaerberg und dem Laaer Wald an. Der Laaerberg war ursprünglich mit Eichenmischwald bedeckt, der im 17. und 18. Jahrhundert gerodet wurde. Ab 1740 wurde das Gebiet wie der Wienerberg für die Ziegelproduktion genutzt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war nur noch ein letzter Rest des ehemaligen Flaumeichenwaldes erhalten, der unter Naturschutz gestellt wurde. In den 1950er Jahren begann die Aufforstung. Im Westen des Großerholungsraums liegt der Volkspark Laaerberg. Der rund 220.000 m² große Landschaftspark wurde am Südhang des Laaerberges angelegt.
In nordöstlicher Richtung schließt das 39,6 Hektar große Erholungsgebiet Laaer Wald an, das über rund drei Hektar Wasserfläche verfügt. Das Gebiet verfügt über vier Eingänge (Tore), die am Abend geschlossen werden. Das Gelände umfasst auch den zwischen 1880 und 1890 errichteten Vergnügungspark Böhmischer Prater und die Löwygrube, eine naturnahe, extensiv gepflegte kinder- und jugendfreundliche Erholungsanlage. Im Südosten des Laaerbergs liegt der Kurpark Oberlaa. Der 860.000 m² große Park wurde im Zuge der Wiener Internationalen Gartenschau 1974 (wig74) auf einem ehemaligen Ziegeleigelände angelegt.
Neben den naturnahen Flächen beherbergt Favoriten auch einige klassische Stadtparks sowie kleine Beserlparks. Hierzu zählen der Wielandpark und der Laubepark mit jeweils rund 5000 m². Rund doppelt so groß ist der Arthaberpark, der zu Ehren des Industriellen, Kunstsammlers und Gartenliebhabers Rudolf von Arthaber benannt wurde. An der Liesing wurde 2005 ein Wasserspielplatz für Kinder eröffnet.
Der rund 40.000 m² große Waldmüllerpark geht auf einen Friedhof der josephinischen Zeit, den Katholischen Leichenhof Matzleinsdorf, zurück. Der Friedhof war Jahrzehnte nach seiner Schließung in einen Park umgewandelt und 1923 eröffnet worden. Die beiden letzten bestehenden Friedhöfe auf dem Bezirksgebiet sind der Evangelische Friedhof Matzleinsdorf und der Friedhof Oberlaa, der auf eine Anlage aus dem Mittelalter zurückgeht.[30]
Auf einem Teil des ehemaligen Frachtenbahnhofs entstand bis 2017 im Sonnwendviertel der Helmut-Zilk-Park, der etwa 70.000 m² umfasst.[31]
Museen
Das Bezirksmuseum Favoriten beleuchtet die Bezirksgeschichte. Zu den Schwerpunkten der Ausstellung gehören unter anderem die Geologie und Paläontologie sowie Fauna und Flora des Bezirkes, die Geschichte der Wirtschaft – insbesondere der Ziegelproduktion – sowie volkskundliche Objekte aus den Bezirksteilen. Ebenfalls in Favoriten befindet sich das Österreichische Privatmuseum für Schreib- und Rechenmaschinen. Die Johanneskirche Unterlaa bietet einen archäologischen Schauraum sowie Ausgrabungen aus der Römerzeit und dem Mittelalter. Im Waldmüllerpark können im Gräberhain sehenswerte Grabmäler aus dem aufgelassenen Katholischen Friedhof Matzleinsdorf besichtigt werden.
Sport
In Favoriten ist insbesondere der Fußballsport tief verwurzelt. Bis 1937 war fast jeder fünfte Nationalspieler Österreichs ein Favoritner, weshalb der Bezirk von Friedrich Torberg als „Kornkammer des österreichischen Fußballs“ bezeichnet wurde. Acht verschiedene Favoritner Klubs spielten in der höchsten österreichischen Spielklasse, allerdings weitgehend zu Zeiten, als jene sich geographisch nur auf Wien beschränkte: SpC Rudolfshügel (1912–23, 1925–27), ASV Hertha Wien (1912–24, 1926, 1928–30), SK Slovan Wien (1924–29, 1931–32, 1950), der FC Wien (1929–38, 1940–44, 1946–56, 1958), der Favoritner Sportclub (1935), der FavAC (1936–38, 1984–85), SC Rapid Oberlaa (1946, 1948–50) und Favoritner SK Blau-Weiß (1952). Ein Titel konnte von ihnen nicht errungen werden, wenngleich Rudolfshügel 1919 und FC Wien 1942 als Vizemeister nur knapp scheiterten, und sich Slovan 1924 erst in der Verlängerung des ÖFB-Cups den „Amateuren“ 6:8 geschlagen geben musste. International bekannte Fußballer aus Favoriten sind insbesondere Matthias Sindelar (Hertha), Josef Bican (Hertha) und Walter Zeman (Wienerberger/FC Wien).
Seit 1982 ist Favoriten auch die Heimat des FK Austria Wien, eines der erfolgreichsten Fußballklubs Österreichs. Die Heimspiele der Austria werden in der Generali Arena ausgetragen, welche die größte und modernste Sportstätte in Favoriten ist.[32] Weitere wichtige aktive Fußballklubs sind der SV Wienerberger (Regionalliga 2007/08), KSV Ankerbrot Montelaa und der Favoritner AC (beide Wiener Stadtliga 2007/08). Neben dem Fußball ist auch der österreichische Volleyballrekordmeister Aon hotVolleys Wien in Favoriten angesiedelt. Die Meisterschaftsspiele werden im Matsumae Budocenter ausgetragen, in dem auch zahlreiche Budō-Kampfsportarten unterrichtet werden. Angrenzend befindet sich der MBC Sport & Erholungspark Wienerberg, der unter anderem über eine 9-Loch-Golfanlage sowie Tennis- und Squashplätze verfügt. Auf der Heimstätte des Bahnengolfclubs Union Rot-Gold werden regelmäßig nationale und internationale Meisterschaften ausgetragen.
Weitere Sportanlagen sind die Kurt-Kucera-Halle und die Sportanlage Windtenstraße, besser bekannt als Eisring Süd. Der 400-Meter-Eisschnelllaufring des Eisrings Süd war unter anderem Trainingsbahn der Olympiasiegerin Emese Hunyadi.
Sicherheit und Kriminalität
Laut Polizeilicher Kriminalstatistik für das Jahr 2024 wurden in Favoriten 26.218 Anzeigen wegen des Verdachts einer gerichtlich strafbaren Handlung erstattet, was rund 72 Anzeigen am Tag entspricht. Mit 13,45 % aller in Wien erstatteten Anzeigen war Favoriten somit Spitzenreiter unter den Bezirken der Bundeshauptstadt, lag noch weit vor dem an zweiter Stelle gelegenen Floridsdorf mit 15.114 Anzeigen[33] und übertraf damit auch die mit über 305.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt Österreichs, die steirische Landeshauptstadt Graz (24.045 Anzeigen).[34] Eine Aufschlüsselung der Relation der Anzeigen im Vergleich zur Einwohnerzahl zeigte jedoch, dass Favoriten „nur“ im oberen Mittelfeld der Wiener Bezirke liege. Im Jahr 2021 war Favoriten mit 17.569 Anzeigen ebenfalls mit weitem Abstand der führende Bezirk in der Bundeshauptstadt, wobei im Zuge einer parlamentarischen Anfrage bekannt gegeben wurde, dass dort mit 831 Anzeigen pro 10.000 Einwohner nur der achte Rang in Wien eingenommen wurde, weit hinter den Innenstadtbezirken, wo im Bezirk Innere Stadt mit 4268 Anzeigen pro 10.000 Einwohner der Höchststand erreicht wurde.[35] Weiters werde laut Polizei die Anzeigenstatistik durch den Hauptbahnhof im Bezirk, der auch ein Einkaufszentrum beinhalte und von täglich rund 130.000 Menschen frequentiert werde, aufgrund der damit einhergehenden Laden- und Taschendiebstähle in die Höhe getrieben. Erst am Hauptbahnhof zur Anzeige gebrachte Delikte von Reisenden, die auch auf den Startbahnhöfen oder während der Fahrt zum Opfer geworden sein könnten, fließen in die Kriminalstatistik für Favoriten ein. Weiters gebe es mit der Generali Arena als Heimstadion des Bundesligisten FK Austria Wien eine Stätte, wo es vor allem bei Fußballderbys mit SK Rapid Wien zu Auseinandersetzungen der Fans mit entsprechender Anzeigenhäufigkeit komme.[36][37] Mit 2028 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz (SMG) wurden 2024 etwa ein Fünftel aller in Wien angezeigten SMG-Delikte in Favoriten registriert, darüber hinaus mit 10 auch die höchste Zahl von Tötungsdelikten aller Bezirke.[38]
Laut Polizei liege der Kriminalitäts-Hotspot in Favoriten im Bereich zwischen Keplerplatz und Reumannplatz, wo sich eine Suchtgiftszene mit rivalisierenden, ethnisch unterschiedlichen Gruppen mit hohem Konfliktpotenzial angesiedelt habe. Aufgrund der Begleit- und Beschaffungskriminalität komme es dort vermehrt zu Deliktsformen wie Raub, Diebstahl, Körperverletzung und Nötigung. Aufgrund einer Häufung an Messerattacken und weiteren Gewalttaten in diesem Bereich wurde am 30. März 2024 eine Waffenverbotszone für den öffentlichen Bereich von Innerfavoriten verhängt, wobei es sich um die erst zweite derartige Zone in Wien nach dem Praterstern in Leopoldstadt handelte.[39] Bis Juli 2025 wurden in der Zone 187 Waffen beschlagnahmt, darunter 131 Messer.[40] Mediale Aufmerksamkeit erregte am 24. Mai 2024 der Messerangriff auf einen Polizisten am vom Waffenverbot umfassten Keplerplatz, wobei der Beamte laut Feststellung des Gerichts nur aufgrund seiner Stichschutzweste vor lebensgefährlichen bis tödlichen Verletzungen bewahrt blieb. Der Täter, ein jordanischer Staatsbürger, wurde im September desselben Jahres wegen versuchten Mordes zu 20 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.[41] Trotz Einrichtung der Waffenverbotszone kam es im dortigen Bereich allein zwischen Mai und November 2025 in jedem der Monate zu Messerattacken mit jeweils mindestens einer verletzten Person.[42][43][44][45][46][47][48] Der Reumannplatz wird seit Mai 2021 videoüberwacht; eine Videoüberwachung für den Keplerplatz wird aktuell diskutiert (Stand: Oktober 2025).[49][50][51]
Im Amtsgebäude in der Van-der-Nüll-Gasse befindet sich das Polizeikommissariat und das Stadtpolizeikommando Favoriten, sowie eine Polizeiinspektion und die Außenstelle-Süd des Landeskriminalamts Wien. Zudem gibt es im Bezirk sechs weitere Polizeiinspektionen, wobei sich am Standort Hauptbahnhof auch eine Ausgleichsmaßnahmen (AGM)-Dienststelle befindet, welche zur Verhinderung und Bekämpfung spezifischer kriminal-, fremden- und verwaltungspolizeilicher Delikte nach dem Wegfall der Grenzkontrollen eingerichtet wurden.[52] Der Stadtpolizeikommandant von Favoriten, Oberst Wolfgang Schererbauer, teilte im Juni 2025 mit, dass die „Hotspots“ sehr arbeitsintensiv, das Gegenüber oft gewaltbereit und das Einschreiten entsprechend gefährlich sei, weshalb in diesen Bereichen meist in Gruppenstärke aufgetreten werde. Österreichweit habe der Bezirk die höchste Zahl an Betretungs- und Annäherungsverboten zum Schutz vor Gewalt (§ 38a SPG). Mit verstärktem Kontrolldruck und Schwerpunktaktionen würde versucht, die Kriminalität zurückzudrängen. Zusammen mit Bezirksvorsteher Marcus Franz forderte er mehr Personal für diese Aufgaben. Die Zahl der Polizei-Planstellen in Favoriten lag zu diesem Zeitpunkt bei 319, wobei mit Stichtag 1. Jänner 2025 nur 296 Polizisten ihren Dienst in Favoriten verrichteten[53] (Zum Vergleich: In der 214.064 Einwohner umfassenden, oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz, sind es 630 Polizisten).[54]
Präventionsarbeit geschehe durch verstärkte Streifentätigkeit, gezielte Kontrollaktionen und umfassende Präventionsarbeit mit Grätzlpolizisten und speziellen Präventionsbeamten.[55] Aufgrund des baulichen Zustands und der limitierten Größe des bisherigen Amtsgebäudes in der Van-der-Nüll-Gasse, erfolgte am 20. Oktober 2025 in der Gudrunstraße der Spatenstich für ein neues Sicherheitszentrum in Favoriten, das bis Herbst 2027 fertiggestellt sein soll.[56]
Persönlichkeiten
Der gebürtige Favoritner Kurt Tichy gründete 1952 seinen ersten Eissalon zwar im Nachbarbezirk Simmering, eröffnete aber bereits 1955 jenen am Reumannplatz, der noch heute besteht und einer der bekanntesten Wiens ist. Das Wiener Original Baron Karl war als obdachloser Stadtstreicher zwar in Favoriten nicht im engeren Sinn wohnhaft, verstand den Bezirk aber als seine Heimat und liegt heute auf dem Evangelischen Friedhof Matzleinsdorf begraben.
Der Fußballspieler und Kapitän des Wunderteams Matthias Sindelar wuchs in Favoriten auf und startete seine Karriere beim hiesigen Verein ASV Hertha. Josef Bican, der für die österreichische und später für die tschechoslowakische Nationalmannschaft spielte, wohnte als Kind ebenso wie der rund zehn Jahre ältere Sindelar in der Favoritner Quellenstraße. Der Rekordtorschütze der österreichischen Fußballnationalmannschaft Toni Polster wuchs hier auf und begann seine Laufbahn bei Austria Wien.
Der sozialdemokratische Politiker Jakob Reumann war von 1919 bis 1923 Bürgermeister von Wien. Wenige Wochen nach seinem Tod im Jahr 1925 wurde der Bürgerplatz in seinem Heimatbezirk Favoriten in Reumannplatz umbenannt. Johann Pölzer senior hatte bis zu seinem Tod 1934 verschiedene politische Ämter und Funktionen inne, unter anderem war er 37 Jahre lang Obmann der sozialdemokratischen Bezirksorganisation in Favoriten. Der gebürtige Favoritner Helmut Zilk war Unterrichtsminister und von 1984 bis 1994 Wiener Bürgermeister. Der vormalige FPÖ- und spätere BZÖ-Politiker Peter Westenthaler stammt ebenfalls aus Favoriten. Auch der sozialdemokratische Politiker Rudolf Hundstorfer wuchs in der Neilreichgasse in Favoriten auf. Die Favoritnerin Pamela Rendi-Wagner war sowohl Ministerin als auch 2018 die erste Frau an der Spitze der österreichischen Sozialdemokratie.
Der im Bezirk geborene Historiker Felix Czeike war Autor zahlreicher Bücher und Publikationen zum Thema Wiener Stadtgeschichte. Der Kabarettist und Schriftsteller Gerhard Bronner wuchs in der Senefeldergasse auf und lernte eigenen Aussagen zufolge erst in der Mittelschule hochdeutsch zu sprechen, nachdem er bis dahin nur den Favoritner Dialekt beherrscht hatte. Ein weiterer gebürtiger Favoritner ist der Schriftsteller Alois Vogel, dessen Werke vielfach das Österreich der Zwischenkriegszeit und seine eigene Jugend in Wiens Arbeiterbezirken widerspiegeln. Der Schriftsteller Daniel Glattauer, der vor allem durch seine Kolumnen in der Tageszeitung Der Standard bekannt ist, wuchs ebenso wie sein Bruder Nikolaus Glattauer, Lehrer und ebenfalls Zeitungskolumnist, in Favoriten auf und besuchte die Neuland-Schule am Laaer Berg. Auch die Kabarettisten Andreas Vitásek, Roland Düringer[57] und Günther Paal[58] sind im 10. Bezirk aufgewachsen. Die Brüder Lukas und Willi Resetarits kamen 1951 nach Favoriten und verbrachten hier ihre Kindheit, bevor die Familie Anfang der 1960er Jahre nach Floridsdorf übersiedelte.[59] Auch der Künstler Gottfried Helnwein wuchs im 10. Bezirk in der Hasengasse auf, war Ministrant in der Pfarre St. Philomena in der Alxingergasse und lebte hier bis 1968. Auch die Opfer der Favoritner Mädchenmorde sind durch die umfangreiche Berichterstattung und die Verarbeitung des Stoffs in zahlreichen True Crime Formaten postum bekannt geworden.
Siehe auch
Filme
- Bezirksgeschichte 10. Wien Favoriten. Dokumentarfilm. 45 Minuten. Wien 2008
- Mein Favoriten; Dokumentation von Chico Klein, Österreich 2010[60]
Literatur
- Harald Eschenlor: Wien – Favoriten. Sutton, Erfurt 2004, ISBN 3-89702-670-8.
- Christine Klusacek, Kurt Stimmer: Favoriten – zwischen gestern und morgen. Mohl Verlag, Wien 2005, ISBN 3-901761-38-1.
- Carola Leitner (Hrsg.): Favoriten: Wiens 10. Bezirk in alten Fotografien. Ueberreuter, Wien 2007, ISBN 978-3-8000-7249-1.
- Herbert Tschulk: Wiener Bezirkskulturführer: X. Favoriten. Jugend und Volk, Wien 1985, ISBN 3-224-16255-4.
- Werner Schubert: Favoriten erleben. Verlag Dr. Michael Lemberger, Wien 2009, ISBN 3-900196-78-8.
- Werner Schubert: Favoriten. Mohl-Verlag, Wien 1980, ISBN 3-900272-35-2.
- Werner Schubert: Favoriten. Verlag Bezirksmuseum Favoriten, Wien 1992.
- Gitta Tonka: Favoriten. Auf den Spuren eines Wiener Arbeiterbezirks. Mandelbaum, Wien, Mai 2022. ISBN 978385476-943-9.
- Maria Kinz: Lebenswertes Favoriten. J & V Edition Wien, Wien 1992, ISBN 3-85058-083-0.
- Leopold Teifer: Die Bauern in Oberlaa, Unterlaa und Rothneusiedl. Landwirtschaftliches Casino Oberlaa (Hrsg.), Wien, November 2011.
Weblinks
- Eintrag zu Favoriten im Austria-Forum (im AEIOU-Österreich-Lexikon)
- Favoriten auf wien.gv.at
- Favoriten. In: dasrotewien.at – Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie. SPÖ Wien (Hrsg.)
- Wiener Zeitung: Wiens „zehnter Hieb“, 24. September 1999 (Archivlink, abgerufen am 13. November 2025)
Einzelnachweise
- ↑ Statistik Austria – Bevölkerung zu Jahresbeginn nach administrativen Gebietseinheiten (Bundesländer, NUTS-Regionen, Bezirke, Gemeinden) seit 2002 (ODS)
- ↑ Bezirksvertretungswahlen 2025
- ↑ Neuer Hauptbahnhof macht auch vor Bezirksgrenzen nicht halt. In: wien.gv.at. Stadt Wien, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 15. Dezember 2012; abgerufen am 11. Oktober 2025.
- ↑ Projektgebiet Innerfavoriten auf wien.gv.at
- ↑ Richard Deiss: Hibbdebach bis Dribbdebach: 222 Stadtteilbeinamen und -klischees von Applebeach bis Zickzackhausen, S. 55 (Google Books)
- ↑ Verordnung des Bürgermeisters der Stadt Wien über die Einteilung des Gebietes der Stadt Wien in Bezirke vom 15. Oktober 1938
- ↑ Gesetz über eine Änderung der Grenze zwischen dem 10. und 12. Bezirk (LGBl. für Wien Nr. 16 / 1995), ausgegeben am 20. März 1995
- ↑ Gesetz über eine Änderung der Grenze zwischen dem 10. und 12. Bezirk (LGBl. für Wien Nr. 20 / 1999), ausgegeben am 25. März 1999
- ↑ Gesetz über eine Änderung der Grenze zwischen dem 3. und 10. Bezirk (LGBl. für Wien Nr. 6/2000), ausgegeben am 24. Jänner 2000
- ↑ Meisten Wiener leben in Donaustadt
- ↑ Favoriten in Zahlen - Statistiken
- ↑ Massive Zuwanderung in Wien: In welche Bezirke es die meisten Ausländer zieht
- ↑ Wien-Favoriten StatAtlas
- ↑ Wiener Bevölkerung 2025: Daten und Fakten zu Migration und Integration
- ↑ Ein detaillierter Blick auf die Herkunft der Wiener Bevölkerung
- ↑ Favoriten in Zahlen 2024
- ↑ Bezirk der großen Gegensätze
- ↑ Favoriten in Zahlen 2024
- ↑ Statistik Austria (Volkszählung 2001): Wien 10.,Favoriten (PDF; 11 kB) Wien (90001) (PDF; 11 kB)
- ↑ Stadt Wien Statistisches Jahrbuch 2023 11. Religion
- ↑ Stadt Wien Statistisches Jahrbuch 2022 11. Religion
- ↑ Favoriten: Ein Banlieue von Wien, abgerufen am 17. Februar 2024
- ↑ Religion - Statistiken
- ↑ Stadt Wien Jahrbuch 2024 Seite 173 Katholiken nach Gemeindebezirk Seite 176 Kirchenaustritte, abgerufen am 2. Februar 2025
- ↑ Das Dekanat 10 auf der Seite der Erzdiözese Wien
- ↑ a b orf.at: Neuer Bezirksvorsteher in Favoriten. Artikel vom 5. September 2017, abgerufen am 5. September 2017.
- ↑ Stadt Wien: 10., Favoriten – Bezirksvertretungswahlen 2025, Ergebnisse der Wiener Wahlbehörden, abgerufen am 13. Mai 2025.
- ↑ Stadt Wien – Wiener Gemeinderats- und Bezirksvertretungswahlen
- ↑ Supergrätzl Favoriten - mehr Grün und Freiräume, weniger Verkehr. Abgerufen am 13. November 2025.
- ↑ Wiener Stadtgartenamt – Parks und Gärten in Favoriten
- ↑ Helmut-Zilk-Park auf der Website der Wiener Stadtverwaltung, abgerufen am 24. Oktober 2014
- ↑ FK Austria Wien – Generali-Arena. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 4. November 2020; abgerufen am 17. November 2020.
- ↑ Das sind die gefährlichsten Bezirke Wiens - Favoriten schlägt alle
- ↑ Anzahl der Straftaten nach Behörden in der Steiermark
- ↑ Wer hat Angst vor der bösen Stadt? Wie es um die Kriminalität in Wien wirklich steht
- ↑ Wie ist das wirklich mit der Kriminalität in Favoriten?
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- ↑ Stadtpolizeikommando Favoriten - Polizeiinspektionen
- ↑ In Favoriten geschahen 2024 die meisten Morde in Wien
- ↑ 500 PolizistInnen für Favoriten
- ↑ Zwischen Kult und Kriminalität
- ↑ Neues Sicherheitszentrum für Favoriten
- ↑ fm4.at: Aversionen eines Volksschauspielers, 8. Dezember 2004
- ↑ Künstlerbiographie Günther Paal ( vom 18. März 2009 im Internet Archive) – treibhaus.at
- ↑ Lukas Resetarits: Von Favoriten nach Floridsdorf. ( vom 18. Dezember 2007 im Internet Archive)
- ↑ Mein Favoriten orf.at, abgerufen am 17. August 2012
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Favoriten, Vienna, Austria
Ausschnitt aus einem um 1892 vom Wiener Magistrat publizierten Stadtplan, der die Entwicklungsphasen Wiens vom 12. Jahrhundert (rot) über die Eingemeindung der Vorstädte 1850 (rosa) bis zur Eingemeindung der Vororte 1892 (blau schraffiert) zeigt. Südlicher Teil.
Magistratisches Bezirksamt in Wien Favoriten an der Laxenburger Straße, selbst fotografiert
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George Washington-Hof in Wien, innen, selbst fotografiert
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10. Bezirk Wiens, Österreich.
historische Landkarte: Gradkartenblatt Zone 13 Colonne XV Section a3 (später 4757/1c). Inzersdorf, Favoriten, Simmering. Franzisco-josephinische (3.) Landesaufnahme der österreichisch-ungarischen Monarchie. Aufnahmeblatt 1:12.500. Aufgenommen 1872
