Falscher Freund

Falscher Freund (oder Fauxami, französisch faux ami)[1] ist ein Begriff aus der Interlinguistik, der ursprünglich 1928 als faux amis du traducteur von den französischen Sprachwissenschaftlern Maxime Koessler und Jule Derocquiny eingeführt und seitdem als übersetzte Sprachversion dieses Ausdrucks in zahlreichen anderen Sprachen übernommen worden ist, z. B. als false friends im Englischen.[2]

Der Begriff bezeichnet Wortpaare aus verschiedenen Sprachen, die sich äußerlich stark ähneln, aber in ihren jeweiligen Sprachen eine unterschiedliche Bedeutung haben. Häufig haben beide Benennungen einen gemeinsamen etymologischen oder begrifflichen Ursprung. Falsche Freunde gehören zu den Übersetzungsschwierigkeiten und Interferenzfehlern und können zu einer falschen Übersetzung verleiten. In der linguistischen Fachliteratur werden solche Ausdrücke auch als Tautonyme[3] bezeichnet.

Das spanische Wort firma und das deutsche Wort Firma sind „falsche Freunde“. Hintergrund ist die gemeinsame Grundbedeutung „Befestigung, Bekräftigung“, die sich in der italienischen Handelssprache zum Begriff der Handelsfirma entwickelte und als Fremdwort mit dieser Bedeutung ins Deutsche gelangte, während das Wort im Spanischen wie auch im Italienischen die Hauptbedeutung „Unterschrift“ erhalten hat.

Definitionsversuche und lexikografische Auswahlkriterien

Trotz umfangreicher linguistischer und lexikografischer Forschungsarbeiten zu falschen Freunden in den letzten Jahrzehnten existiert aufgrund unterschiedlicher theoretischer Ansätze weder eine einheitliche fachwissenschaftliche Definition noch eine grundlegende lexikografische Theorie oder Konzeption für wörterbuchkritische Arbeiten.[4]

Zurückgegriffen wird häufig in zum Teil abgewandelter Form auf die Definition von K. H. Gottlieb, die vor allem aus Sicht der Sprachpraxis als hilfreich erscheint: Falsche Freunde sind demnach „Wörter und Wortverbindungen, zweier oder mehrerer Sprachen, die wegen der Analogie ihres Laut- und/oder Morphembestandes falsche Assoziationen hervorrufen und zu irreführender Aufnahme der fremdsprachlichen Information oder bei der Übersetzung zu mehr oder weniger bedeutenden Entstellung des Inhalts, Ungenauigkeiten in der Wiedergabe der stilistischen Färbung, falschen Wortverbindungen sowie Fehlern im Wortgebrauch führen.“[5]

Für die Auswahl der Lemmata für Sammlungen oder Wörterbücher der falschen Freunde werden in der Regel lexikografische Quellen wie repräsentative einsprachige Wörterbücher beider Sprachen sowie zweisprachige Übersetzungswörterbücher zugrunde gelegt. Teilweise werden jedoch auch sprachdidaktische Kriterien mit einbezogen, um die Schwierigkeiten oder Irrtümer der Lernenden angemessen zu berücksichtigen. Dabei werden Interferenzfehler aus dem Fremdsprachenunterricht gesammelt, die beim Textverstehen, beim freien Sprechen, bei Übersetzungen oder bei Textproduktionen entweder bei Anfängern oder aber bei fortgeschrittenen Lernenden auftreten. Die auf dieser Grundlage zusammengestellten Korpora unterscheiden sich dementsprechend aufgrund der unterschiedlichen Basistypologien, wobei zudem entweder von einer eher weiten oder eher engen Auffassung des Terminus des falschen Freundes ausgegangen wird.

So werden nach der weiten Auffassung nicht nur phonetisch oder grafisch gleiche Wortpaare zu den falschen Freunden gezählt, sondern alle Fälle, die potentielle Interferenzfehler hervorrufen können, beispielsweise auch Wörter mit gleicher Wortbildungsstruktur, aber verschiedener phonologisch-grafischer Gestalt und Bedeutung, oder Scheinentlehnungen, d. h. Wörter die mit entlehntem Sprachmaterial gebildet werden, in der Ausgangssprache aber nicht existieren, beispielsweise dt. Showmaster, das aus zwei entlehnten Lexemen gebildet ist, im Englischen in dieser Bedeutung jedoch nicht benutzt wird. Neben lexikalischen falschen Freunden werden in den weiter gefassten Typologien auch Phraseologismen mit ähnlicher Struktur, aber unterschiedlicher Bedeutung zu den falschen Freunden gezählt. Gleichermaßen werden Einschränkungen in der Kombinierbarkeit von Lexemen in der Ausgangs- und Zielsprache von Linguisten wie Hausmann oder Sinclair als Kriterien für die Auswahl von falschen Freunden herangezogen, so etwa dt. „einen Nagel in die Wand schlagen“ und engl. „hammer oder drive a nail into the wall“, nicht jedoch „beat a nail into the wall“. Eine sehr weitgehende Definition birgt jedoch die Gefahr in sich, dass bereits bei relativ beliebigen, geringfügigen Unterschieden als hinreichender Bedingung eine übergroße Anzahl von Wortpaaren als falsche Freunde einzustufen sind.

Demgegenüber werden in der engen Fassung nur solche Wörter aus zwei oder mehreren Sprachen als falsche Freunde betrachtet, die sich bei gleicher oder zumindest sehr ähnlicher grafischer und/oder phonemischer Form in ihrem semantischen Gehalt unterscheiden. Allerdings wird durch den Einbezug nicht nur semantischer, sondern auch morphologischer oder prosodischer Merkmale bei gleicher oder ähnlicher Form der Begriff des falschen Freundes in der jüngeren Fachdiskussion tendenziell wieder erweitert.[6]

In der Fachliteratur wird des Weiteren zwischen absoluten (totalen, eigentlichen) und partiellen falschen Freunden unterschieden: Bei den absoluten falschen Freunden gibt es keinerlei gemeinsame Bedeutungsmerkmale und keine Kongruenz der Bedeutungen der beiden Lexeme, d. h. dem ausgangssprachlichen Lexem ist mit einem gänzlich anderen zielsprachlichen Lexem wiederzugeben.[7]

Bislang besteht in der Linguistik oder Sprachwissenschaft auf diesem Hintergrund kein Konsens über die Bedingungen der formalen Ähnlichkeit; ebenso wenig sind bisher eindeutige und unstrittige operationale Kriterien für die Zuordnung zu den faux amis entwickelt worden. Die Verfasser der bestehenden Wörterbücher oder Sammlungen falscher Freunde folgen vor allem ihrer Intuition bei der Lemmaauswahl und stützen sich je nach ihrer Lehr- und Spracherfahrungen auf unterschiedliche sprachliche Korpora, vom fachsprachlichen, literarischen, allgemeinsprachlichen bis hin zum umgangssprachlichen oder populärwissenschaftlichen Gebrauch. Auch Kriterien wie Aktualität, Häufigkeit des Gebrauchs oder mutmaßliche Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Interferenzfehlern bei Fremdsprachenlernern mit durchaus abweichenden Kenntnisständen werden mit erkennbarer Subjektivität in unterschiedlicher Form angewendet. Dementsprechend sind erhebliche Unterschiede in dem Umfang der verschiedenen Wörterbücher der falschen Freunde festzustellen; so reicht die Anzahl der Wortpaare in den gängigen Wörterbüchern für die deutsch-englischen false friends je nach Adressatengruppe und zugrunde liegenden Auswahlkriterien von ca. 200 bis ca 4000.[8]

Arten falscher Freunde

Normalerweise handelt es sich um interlinguale falsche Freunde. Das sind Paare von Wörtern oder Ausdrücken aus zwei Sprachen, die orthografisch oder phonetisch ähnlich sind, jedoch unterschiedliche Bedeutungen haben.

Daneben existieren noch innerhalb einer Sprache die intralingualen falschen Freunde oder Paronyme, zum Beispiel antiseptischaseptisch. Auch Scheinentsprechungen zwischen zwei Dialekten derselben Sprache bzw. zwischen einem Dialekt und der Standardsprache sowie Lexeme mit einer diachronischen Bedeutungsveränderung gelten für diverse Linguisten als falsche Freunde.[9]

Manchmal werden auch Wörter als „falsche Freunde“ bezeichnet, die wie gewöhnliche Fremd- oder Lehnwörter anmuten, aber in der vermeintlichen Herkunftssprache keine oder eine ganz andere Bedeutung haben. Ein bekanntes Beispiel ist die deutsche Bezeichnung „Handy“ für ein Mobiltelefon. Im Englischen bedeutet das Wort handy nicht „Mobiltelefon“, sondern „handlich, geschickt, gewandt“. Solche Wörter werden korrekter als Pseudoentlehnung bezeichnet (oder Scheinanglizismus, Scheingallizismus und so weiter).

In der bisherigen fachwissenschaftlichen Diskussion sind zahlreiche Klassifierungs- oder Typisierungsversuche für die Unterscheidung der verschiedenen Arten von falschen Freunden unternommen worden.

So differenziert der auch international anerkannte polnische Sprachwissenschaftler Ryszard Lipczuk faux amis (FF) nach einer engen und weiten Auffassung. Zu den ersteren rechnet er ausschließlich Wörter zweier oder mehrerer Sprachen, die sich bei gleicher oder ähnlicher (graphischer und/oder phonetischer) Form in ihrem semantischen Gehalt unterscheiden. Solche Lexeme bezeichnet er als Tautonyme.

Nach der weiten Auffassung schlagen Lipczuk sowie auch Wotjak und Herrmann unter anderem eine Differenzierung zwischen folgende Arten von faux amis vor:

  • Wörter mit gleicher Bedeutung, aber unterschiedlicher Schreibweise (orthographische FF);
  • Wörter mit bestimmten Unterschieden in der Aussprache (phonetische FF), wie z. B. dt. Realismus und span. realismo;
  • Wörter mit bestimmten grammatischen Unterschieden, z. B. Genus bei Substantiven: z. B. span. el minuto – dt. die Minute;
  • Wörter mit bestimmten Unterschieden in der Wortbildungsstruktur oder Angehörigkeit zu verschiedenen Wortarten (morphologigische FF), z. B. dt. der Atheist (Substantiv) – span. atheo (Adjektiv);
  • Wörter mit formal unterschiedlicher Form, die zwar global als semantische Entsprechungen gelten, was jedoch nicht in allen Fällen oder Kollokationen zutrifft, z. B. dt. groß – pol. duży (im Deutschen starke Bewölkung und im Polnischen große Bewölkung);
  • Wörter mit gleicher Wortbildungsstruktur, aber unterschiedlicher phonologisch-graphischer Gestalt und unterschiedlicher Bedeutung, z. B. dt. überhören (etwas hören, aber darauf nicht reagieren) – eng. to overhear (etwas zufälligerweise hören oder mitbekommen);
  • Phraseologismen mit ähnlicher Struktur, aber unterschiedlichen Bedeutungen, z. B. dt. den Kopf verlieren [verwirrt sein] (nur in der Bedeutung 1) – pol. tracić głowę [1. verwirrt sein; 2. dem Charme einer Person erliegen];
  • Wörter einer Sprache, die in einer früheren Zeit eine andere Bedeutung hatten als in der Gegenwartssprache (diachronische FF), z. B. dt. List (früher: Wissen, Fähigkeit, heute: Schlauheit);
  • bestimmte Äußerungen mit gleicher (ähnlicher) Form, aber verschiedenen kommunikativen Funktionen (pragmatische FF), z. B. dt. Tschüs! (verwendbar beim Abschied) – pol. Cześć! (verwendbar als Begrüßung und beim Abschied);
  • Einzelwörter (keine Wortpaare), die in einer Sprache gebräuchlich sind, in der anderen aber nicht existieren, z. B. norw. sendemann = dt. Botschafter, Gesandter.[10]

Cartagena/Gauger unterscheiden sechs Typen von falschen Freunden.[11]

Annette Kroschewski legte 2000 einen differenzierten Klassifizierungsvorschlag vor:[12]

  1. Interlinguale falsche Freunde
    • Orthographische falsche Freunde
    • Phonologische falsche Freunde
    • Morphologische falsche Freunde
    • Semantische falsche Freunde
      • Halbehrliche (partielle) falsche Freunde
      • Unehrliche (absolute) falsche Freunde
      • Falsche Freunde als Pseudo-Anglizismen
    • Syntaktische falsche Freunde
    • Idiomatische falsche Freunde
    • Pragmatische falsche Freunde
    • Textlinguistische falsche Freunde
  2. Systematisierung nach Referenzbereichen
  3. Intralinguale falsche Freunde
    • Diachronische falsche Freunde
    • Synchronische falsche Freunde
      • Registerbedingte falsche Freunde
      • British English / American English: Anglo-American false friends[13]

Entstehung und Entwicklung von falschen Freunden

Die beiden Wörter können ursprungsverwandt sein, sich aber verschieden entwickelt haben (etwa durch Pejoration in nur einer der beiden Sprachen), oder eine rein zufällige Ähnlichkeit aufweisen. Bei verwandten Sprachen (z. B. Hochdeutsch und Niederländisch)[14][15] oder solchen, die seit langem engen Kontakt haben oder hatten (z. B. Deutsch und Französisch), sind falsche Freunde wesentlich häufiger als bei nicht verwandten Sprachen (z. B. Deutsch und Japanisch). Bei letzteren sind gleich oder ähnlich lautende Vokabeln in ihrer Bedeutung oder ihrer Funktion so verschieden, dass das Problem im Allgemeinen gar nicht erst entsteht. Verwechslungsgefahren können sich hier hauptsächlich durch Entlehnungen bei gleichzeitiger Bedeutungsverschiebung ergeben oder dadurch, dass zufällig die Wörter nicht nur ähnlich klingen, sondern auch im Satzzusammenhang dieselbe Funktion erfüllen. Ein Beispiel ist das deutsche Zahlwort „sechs“, das dem türkischen Zahlwort sekiz ähnelt, das aber „acht“ bedeutet. In anderen Fällen sind die Bedeutung oder die grammatische Funktion ähnlich klingender Wörter meist so unterschiedlich, dass eine Verwechslungsgefahr gar nicht erst aufkommt.

Manchmal sind die Bedeutungen nicht eindeutig voneinander abzugrenzen. So bedeutet englisch serious normalerweise nicht „seriös“, sondern „ernst“ oder „erheblich“. Manchmal bedeutet aber auch seriös so viel wie „ernst“. In diesem Überschneidungsbereich entsprechen sich die falschen Freunde tatsächlich. Ein weiteres Beispiel ist englisch tip, das meistens „Spitze“ bedeutet und eine Reihe weiterer Bedeutungen hat, darunter auch „Tipp“. Die Abbildung am Artikelanfang zeigt ebenfalls ein Beispiel dieser Art.

Falsche Freunde können auch zur Bedeutungsverschiebung von Wörtern führen. Bei häufiger und dauerhaft falscher Verwendung kann ein Wort die ihm unterstellte Bedeutung annehmen, und die Falscher-Freund-Übersetzung wird zum Standard. Zum Beispiel hatte realisieren bis vor einiger Zeit nur die Bedeutung „verwirklichen, umsetzen“. Durch den dauerhaften Einfluss des englischen falschen Freundes to realize/realise wird realisieren heute auch im Sinne von „erkennen, bemerken“ verwendet. Diese Bedeutung ist mittlerweile auch von Wörterbüchern anerkannt.

Beispiele

Englische falsche Freunde

Englisches Wortähneltbedeutet aberÜbersetzung des ähnlichen deutschen Wortes
actualaktuelltatsächlich, eigentlichcurrent, recent
artArtKunstkind, form, species, some kind of
barracksBarackeKaserneshack, shanty
becomebekommenunter anderem „werden“get, obtain
billionBillionMilliardetrillion
bravebravmutig, tapfer, rechtschaffengood, well-behaved
cornKornMaisgrain, cereals
creamCremeSahnemousse
edgeEckeRand, Kantecorner, angle, quoin
eventuallyeventuelldann, zu gegebenem Zeitpunkt, schließlich, letztlichpossibly, perhaps
genieGenieDschinn, Flaschengeist, daher auch im Englischen das Wortspiel mit der Bezaubernden Jeannie, das in der deutschen Übersetzung verloren ginggenius
giftGiftGeschenk, Gabe, Begabung; im Deutschen noch in Mitgift enthaltenpoison, venom
guiltygültigschuldigvalid
gymnasiumGymnasiumSporthallehigh school (keine direkte Entsprechung), grammar school (BE), secondary school
handyHandypraktischmobile phone, cell phone
keroseneKerosinPetroleumflight petrol
kitchenKittchenKüchejail, gaol
lushlaschüppig, auch im Sinn von 'sinnlich', bei Farben: 'satt'feeble, limp (Händedruck)
must notnicht müssennicht dürfendon't have to, need not
ordnanceOrdonnanzArtillerie, Versorgung von Truppenorderly
overhearüberhörenmitbekommen, zufällig hörenfail to hear, ignore
oversee(etwas) übersehenbeaufsichtigen, betreuen, überwachenoverlook
patheticpathetischerbärmlich, armselig, mitleiderregendsolemn, lofty, elevated
periodicalperiodisch(regelmäßig erscheinendes) Magazin, Zeitschriftperiodic
physicianPhysikerArztphysicist
pregnantprägnantschwangerconcise, succinct, incisive
self-consciousselbstbewusstgehemmt, verlegen, befangenself-confident
sensiblesensibelvernünftig, sinnvoll, spürbarsensitive
siliconSilikonSilizium[16]silicone
sinSinnSündesense
slipSlipUnterkleid, Unterrock; oder auch: Formular, Ausrutscher u.v.m.briefs, panties
sympatheticsympathischmitfühlend, verständnisvolllikable
tin roofZinndachBlechdachsheet metal roof
undertakerUnternehmerBestatter (beachte aber: undertaking = Unternehmen)entrepreneur
warehouseWarenhausLager(halle), Großmarktdepartment store
(I) will(ich) willim heutigen Englisch: (ich) werde (Hilfsverb)would like (to), want (to)
Englischer Ausdruckscheint zu bedeutenbedeutet aberErläuterung
first floor (USA)erster Stock (erstes Obergeschoss)Erdgeschossim britischen Englisch ist first floor der erste Stock, im amerikanischen Englisch ist first floor das Erdgeschoss; im britischen Englisch heißt das Erdgeschoss ground floor.
Guinea pigGuinea-SchweinMeerschweinchen, VersuchskaninchenDas Guinea-Schwein ist eine kleinwüchsige Schweinerasse aus Afrika (= Guinea hog). „Guinea pig“ wird gern in der Bedeutung Versuchskaninchen, Proband genutzt.
high schoolHochschuleeine weiterführende Schule (Sekundarstufe nach der 6. Klasse)Für diese Schulform gibt es keine exakte Entsprechung, daher belässt man es am besten bei der englischen Bezeichnung.
shortlykürzlichin Kürze, demnächst, sehr bald (also zeitlich gesehen das Gegenteil)recently
Sunday baby / Sunday childSonntagskinduneheliches KindDas deutsche Wort Sonntagskind bezeichnet eine Person, die an einem Sonntag zur Welt gekommen ist, und wird korrekt als Sunday’s child übersetzt.[17]
Shotgun weddingHochzeit mit GewehrenMussehe, ZwangseheDie Eltern müssen ihre Kinder mit Gewehren zur Hochzeit zwingen. Im übertragenen Sinne wird der Ausdruck für unfreiwillige oder unpassende Paarungen gebraucht oder für gewalttätige Ausschreitungen während einer Hochzeitsfeier.

Niederländische falsche Freunde

Durch die enge Verwandtschaft mit dem Deutschen hat die niederländische Sprache besonders viele und auffallende falsche Freunde.

Niederländisches Wortbedeutet auf DeutschDeutsches Wortheißt auf Niederländisch
aandachtAufmerksamkeit, BeachtungAndachtdevotie
bekwaamfähig, geeignetbequemgemakzuchtig, gerieflijk
belangeloosuneigennützigbelanglosonbelangrijk
beleefdhöflichbelebtlevendig, druk
bellenklingeln, telefonierenbellenblaffen
bezigbeschäftigtbissigbijterig
deftigvornehmdeftigstevig
deugnietBengelTaugenichtsnietsnut, onbenul
dooftaubdoofdom, stom
drogentrocknenDrogendrugs
durvenwagendürfenmogen
engbeängstigend, gruseligengnauw
herstellenwiederherstellenherstellenvervaardigen
hurenmietenHurenhoeren
kachelOfenKacheltegel
kleinkindEnkelkindKleinkindkleuter
klaarfertig, bereitklarhelder
klaarkomenkommen (sexuell)klarkommenbolwerken, klaarspelen
lekkerlecker, schönleckernicht nur bei Geschmack/Geruch:
lekker weer (schönes Wetter),
lekkere stoel (bequemer Stuhl)
liegenlügenliegenliggen
meerSee (Binnengewässer)Meerzee
mistNebelMistmest
mogendürfenmögenleuk vinden
mondMundMondmaan
openbaaröffentlichoffenbarduidelijk, blijkbaar
ouderdomAlterAltertumoudheid
overlastBelästigungÜberlastoverbelasting
overvloedigüppig, reichlichüberflüssigoverbodig
rustigruhigrüstigstoer, energiek
schattigniedlich/süßschattigschaduwrijk
schuinschiefschönlekker, mooi, fijn
slimklugschlimmerg
smerigdreckigschmierigvettig
straksbald, späterstracksonmiddellijk
tafelTischTafeltablet, reep
totbistotdood
verruktentzücktverrücktgek, gestoord
verstandelijkgeistigverständlichbegrijpelijk
verstorenstörenzerstörenverwoesten
verzoekenbittenversuchenproberen
voorjaarFrühlingVorjahrhet vorige jaar
winkelLadenWinkelhoek
wissenwischen/löschenwissenweten
zeldzaamseltenseltsameigenaardig, zonderling
zuchtenseufzensuchtenhunkeren

Französische falsche Freunde

1. Wort gleich (oder fast gleich) geschrieben – andere Bedeutung
Französisches Wortbedeutet auf DeutschDeutsches Wortheißt auf Französisch
adjudant m.FeldwebelAdjutantaide-de-camp m.
académicien m.Mitglied der Académie FrançaiseAkademikeruniversitaire m.
acte m.Urkunde, TatAktedossier m.
apparat m.Prunk, GlanzApparatappareil m.
bredouille f.Verlegenheit oder BedrängnisBredouilleembarras, détresse
clavier m.Tastatur, KeyboardKlavierpiano m.
délicatesse f.Taktgefühl, AufmerksamkeitDelikatessefriandise f.
gymnase m.Turnhalle*Gymnasiumlycée m., collège m.
infusion f.KräuterteeInfusionperfusion f.
milieu m.MitteMilieumilieu sociaux m.
potence f.GalgenPotenzpuissance f.
raquette f.(Tennis-)SchlägerRaketefusée f., missile m.
régisseur m.VerwalterRegisseurmetteur en scène m.
serviette f.Handtuch, AktentascheServietteserviette de table f.
tablette f.Brett, FachTablettecomprimé m.
vase f.SchmutzVasevase m.
veste f.Jacke, SakkoWestegilet m.

*) Ausnahme französische Schweiz, wo gymnase ebenfalls für Gymnasium steht; Turnhalle = halle de gymnastique

2. Das deutsche Wort klingt französisch; im Französischen gibt es aber kein ähnliches Wort
deutsches Wortbedeutet auf Französisch
bagatellisierenminimiser
Balletteuseballerine
bravouröscourageux, plein de bravoure
Friseurcoiffeur, figaro
Infanteristfantassin
parterreau rez-de-chaussée
Parterrerez-de-chaussée
3. Wörter mit gleichem Wortstamm, aber verschiedener Endung

Meist handelt es sich hier um Vokabeln, die in beiden Sprachen, deutsch wie französisch, Fremdwörter oder Entlehnungen sind, oder im Deutschen direkt aus dem Lateinischen oder einer anderen romanischen Sprache, etwa Italienisch, entlehnt sind

deutsches Wortbedeutet auf Französisch
Boykottboycottage
Chirurgchirurgien
Zitatcitation
Plantageplantation
riskantrisqué
Spekulantspéculateur
katastrophalcatastrophique
emotionalémotif
Deklinationdéclinaison
nummerierennuméroter
drakonischdraconien
arabischarabe
Komponistcompositeur
provokativprovocant
Historismushistoricisme
4. Wörter mit unterschiedlichem Genus

Hier ist zum einen von Bedeutung, dass das Französische kein Neutrum kennt, zum anderen, dass im Deutschen bestimmte Endsilben mit einem Genus verbunden sind. Der Auslaut -e zeigt z. B. im Deutschen regelmäßig ein feminines Genus an, während der im Französischen meist nicht gesprochene gleiche Auslaut sich aus ganz verschiedenen lateinischen Endungen, nicht nur dem femininen lateinischen -a herleitet.

deutschFranzösisch
neutrumfemininum
das Aspirinune aspirine
das Boxenla boxe
das Diktatla dictée
neutrummaskulinum
das Systemle système
maskulinumfemininum
der Jeepla jeep
der Ankerune ancre
der Citroënla Citroën
der Likörla liqueur
der Planetla planète
femininummaskulinum
die Achseun axe
die Ananasun ananas
die Barle bar
die Bronzele bronze
die Episodeun épisode
die Etageun étage
die Garagele garage
die Gestele geste
die Gruppele groupe
die Hymne*l’hymne
die Massagele massage
die Millionle million
die Montagele montage
die Sabotagele sabotage
die Saunale sauna
die Büstele buste

*) vergleiche aber, aus demselben Wortstamm direkt aus dem Lateinischen: der Hymnus

5. Verben mit unterschiedlicher Rektion
deutschfranzösisch
transitivintransitiv
etwas ausnützen (transitiv)profiter de qc. (intransitiv)
jdn. fragendemander à qn.
spielen (Spiel)jouer à qc.
spielen (Instrument)jouer de qc.
transitivreflexiv
etwas abonnieren (transitiv)s’abonner à (reflexiv)
etwas ahnense douter de qc.
etwas wahrnehmens’apercevoir de qc.
intransitiv, Dativtransitiv
jdm. dienenservir qn.
jdm. folgensuivre qn.
jdm., an jdn./etwas glaubencroire qn., qc.
jdm. helfenaider qn.
aufwachen (intransitiv)se réveiller (reflexiv)
einschlafens’endormir
wegfliegens’envoler
sich bei jdm. bedanken (reflexiv)remercier qn (transitiv)
sich ändernchanger
sich aufhaltenséjourner (intransitiv)

Anmerkung: es empfiehlt sich, die faux amis in der Richtung deutsch → französisch zu lernen, denn beim Übersetzen in die Fremdsprache sind die faux amis „verlockender“ als umgekehrt. Alphabetische Liste deutscher Wörter, die im Französischen zu einer Falschübersetzung verleiten:

Alimente, Ambulanz, (Einzimmer-)Apartment, Artist, Baiser (Gebäck), (Taschenlampen-)Batterie, Bluse, brav, Café, Chaiselongue, Demonstration, Dose, Endivie, Fantasie (Einbildungvermögen), Feuilleton, fidel (fröhlich), Figur (Körperbau), Figur (Person), Funktionär, Garderobe (Kleiderabgabe), Gymnasiast, Gymnasium, impotent, Infusion, Koffer, Kompass, Konkurs, Kostüm, (Brief-)Kuvert, miserabel (sehr schlecht), Misere (schwierige Lage), ordinär, Parterre, Rakete, Regisseur, Rendezvous (Date), Toilette (WC), Tresor (Panzerschrank), Trikot (Sporthemd)[18]

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Falsche Freunde in anderen Sprachen

  • Ein Beispiel falscher Freunde innerhalb des slawischen Sprachraums ist der Monatsname Listopad: Er bezeichnet im Kroatischen den Monat Oktober, im Polnischen, Tschechischen und Slowenischen dagegen den November. In allen diesen Sprachen bedeutet der Name „Blätterfall“.
  • Ein weiteres Beispiel falscher Freunde ist das Wort ja, das in vielen slawischen Sprachen „ich“ bedeutet; in der slowenischen Umgangssprache dagegen wird das Wort wie im Deutschen als Zustimmung verwendet, während „ich“ auf Slowenisch mit jaz ausgedrückt wird.
  • Im Rumänischen bedeutet das Wort doof so viel wie „Prost“, was beim geselligen Miteinander zu Missverständnissen führen kann.
  • Das Wort „burro“ bedeutet im Italienischen Butter, während es im Spanischen und Portugiesischen Esel bedeutet.
  • Während das norwegische frokost und auch das schwedische frukost erwartungsgemäß Frühkost oder Frühstück bedeuten, bezeichnen die Dänen mit frokost jedoch das (kalte) Mittagessen. Frühstück heißt auf Dänisch morgenmad.
  • In die Irre führen kann auch das bei den Dänen beliebte hyggelig, das unter anderem gemütlich bedeutet, aber nie hügelig.

Falsche Freunde versus Falsche Kognaten

Im Englischen wird unterschieden zwischen False friends und False cognates. Der Begriff cognates bzw. Kognaten bedeutet ‚verwandte Wörter‘.

Falsche Kognaten sind Wörter, die neben einer ähnlichen Bedeutung auch einen gemeinsamen Ursprung zu haben scheinen, der aber in Wirklichkeit nicht gegeben ist.

So hat das französische feu die gleiche Bedeutung wie das deutsche Worte Feuer. Trotz der übereinstimmenden ersten drei Buchstaben ist das französische Wort jedoch ein Derivat des lateinischen focus, während für das deutsche Wort Feuer der proto-germanische Ursprung *fōr-[19] oder *fun- vermutet wird.[20]

Das Deutsche Verb haben stammt vom proto-germanischen habjaną und letztlich vom indogermanischen *keh₂p-, während das ganz ähnliche lateinische habere zwar die gleiche Bedeutung hat, aber vom indogermanischen *gʰeh₁bʰ- abstammt.[21]

Literatur

  • Klaus-Dieter Barnickel: Falsche Freunde: Ein vergleichendes Wörterbuch Deutsch–Englisch. Groos, Heidelberg 1992 ISBN 978-3872-76674-8.
  • Hartmut Breitkreuz: More false friends: Tückische Fallen des deutsch-englischen Wortschatzes. Rowohlt, Reinbek 1992, ISBN 978-3499-19172-5.
  • Janos Juhasz: Probleme der Interferenz. Budapest 1970.
  • Wolfgang Müller: Leicht verwechselbare Wörter. Duden-Taschenbücher, Band 17, 1973.
  • Walter Fischer: Leicht verwechselbare Wörter der englischen und französischen Sprache. Keimer, 1981, ISBN 978-3-920536-48-4.
  • Carlo Milan, Rudolf Sünkel: Falsche Freunde auf der Lauer. Dizionario di false analogie e ambigue affinità fra tedesco e italiano. Zanichelli, Bologna 1990, ISBN 88-08-07148-0.
  • Wolfgang Müller: Das Wörterbuch der falschen Brüder. In: Wörterbücher in der Diskussion III. Niemeyer (= Lexicographica Series Maior 84), Tübingen 1998, ISBN 3-484-30984-9, S. 222–232.
  • Graham Pascoe, Henriette Pascoe: Sprachfallen Englisch Max Hueber Verlag, Ismaring 1998, ISBN 3-19-002647-5
  • Ryszard Lipczuk, Pawel Mecner, Werner Westphal: Lexikon der modernen Linguistik. Ausgewählte Begriffe zur Kommunikation und Kognitionswissenschaft. 2., erweiterte Auflage. Wydawnictwo Promocyjne Albatros, Stettin (Szczecin) 2000, ISBN 83-88038-13-3, [S. 77 f.: Falsche Freunde des Übersetzers; S. 166: Paronyme (Falsche Brüder)].
  • Ageliki Ikonomidis: „Anglizismen auf gut Deutsch: Ein Leitfaden zur Verwendung von Anglizismen in deutschen Texten“. Buske, Hamburg 2009, ISBN 3-875-48560-2.
  • Annette Kroschewski: „False friends“ und „true friends“. Ein Beitrag zur Klassifizierung des Phänomens der intersprachlich-heterogenen Referenz und zu deren fremdsprachendidaktischen Implikationen. Peter Lang, Frankfurt am Main 2000, ISBN 978-3-631-36453-6.
  • Salifou Traoré: Interlinguale Interferenzerscheinungen. In ausgewählten Bereichen von Morphosyntax und Text bei afrikanischen frankophonen Germanistikstudierenden mit didaktischen Schlussfolgerungen, Peter Lang, Frankfurt am Main 2000, ISBN 978-3-631-36857-2.
  • Richard Humphrey: False Friends, Falser Friends, Falsest Friends. A Student’s Workbook on Deceptive Resemblances. English-German/German-English, Klett, Stuttgart 2003, ISBN 978-3-12-939613-1.
  • Wolfgang Träger: Englisch – Vorsicht: Fallen! Ein Spezialwörterbuch zur Vermeidung möglicher Fehldeutungen englischer Ausdrücke. R. G. Fischer, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-8301-0770-5.
  • Burkhard Dretzke, Margaret Nester: False Friends – A Short Dictionary. Philipp Reclam, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-15-019756-1.
  • Béatrice Gra-Steiner, Burkhard Dretzke, Margaret Nester: Petit Dictionnaire des Faux Amis. Philipp Reclam, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-15-019778-3.

Weblinks

Commons: Falscher Freund – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: falsche Freunde – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Anmerkungen

  1. Duden online: Fauxami
  2. Artur Dariusz Kubacki: „When will I Become a Schnitzel? – I Hope Never.“ Echte und falsche Freunde des Übersetzers in der Translationsdidaktik. In: Comparative Legilinguistics. Vol. 29/2017, S. 87f. Siehe auch Maxime Koessler, Jule Derocquigny: Les faux amis ou Les trahisons du vocabulaire anglais: Conseils aux traducteurs. Paris 2008.
  3. Vgl. etwa Ryszard Lipczuk: Verbale Tautonyme lateinischer Herkunft in deutsch-polnischer Relation. Ein Beitrag zur semantischen Beschreibung nach dem gebrauchstheoretischen Ansatz (= Göppinger Arbeiten zur Germanistik. Band 457). Kümmerle Verlag, Göppingen 1987, ISBN 3-87452-692-5.
  4. Vgl. Svitlana Kiyko: Metalexikographische Überlegungen zum Wörterbuch der Falschen Freunde. In: Lexicographica, Band 29: Heft 1, 28. November 2013, S. 199ff. Online kostenpflichtig zugänglich bei De Gruyter - Academic Publishing unter [1]. Abgerufen am 9. August 2020.
  5. Andrzej Katny: Zu Tautonymen und Internationalismen aus linguistischer und didaktischer Sicht. In: Folia Scandinavica, Band 20, Heft 1, 1. Dezember 2016, S. 143, online zugänglich [2]. Abgerufen am 9. August 2020. Siehe auch Karl Heinrich Gottlieb: Grundprinzipien eines Wörterbuchs der „falschen Freunde des Übersetzers“. Ein Beitrag zur praktischen Lexikographie. In: Herbert Ernst Wiegand (Hrsg.): Studien zur neuhochdeutschen Lexikographie V. Hildesheim / Zürich / New York: Olms, 1984, 103–134.
  6. Vgl. Svitlana Kiyko: Metalexikographische Überlegungen zum Wörterbuch der Falschen Freunde. In: Lexicographica, Band 29: Heft 1, 28. November 2013, S. 199–206. Online kostenpflichtig zugänglich bei De Gruyter - Academic Publishing unter [3]. Abgerufen am 9. August 2020. Siehe auch Franz Josef Hausman: Praktische Einführung in den Gebrauch des „Student’s Dictionary of Collocations“. In: Benson, Morton / Benson, Evelin / Ilson, Robert (Hrsg.): Student’s Dictionary of Collocations. Berlin: Cornelsen, 1999, IV. Vgl. ebenfalls John McHardy Sinclair: Corpus, Concordance, Collocation. Oxford: Univ. Press 1991, S. 110. Vgl. ebenfalls Artur Dariusz Kubacki: „When will I Become a Schnitzel? – I Hope Never.“ Echte und falsche Freunde des Übersetzers in der Translationsdidaktik. In: Comparative Legilinguistics. Vol. 29/2017, S. 90ff.
  7. Andrzej Katny: Zu Tautonymen und Internationalismen aus linguistischer und didaktischer Sicht. In: Folia Scandinavica, Band 20, Heft 1, 1. Dezember 2016, S. 143, online zugänglich [4]. Abgerufen am 9. August 2020.
  8. Vgl. Svitlana Kiyko: Metalexikographische Überlegungen zum Wörterbuch der Falschen Freunde. In: Lexicographica, Band 29: Heft 1, 28. November 2013, S. 199–206, insbesondere S. 200, 203 und 218. Online kostenpflichtig zugänglich bei De Gruyter - Academic Publishing unter [5]. Abgerufen am 9. August 2020.
  9. Vgl. Artur Dariusz Kubacki: „When will I Become a Schnitzel? – I Hope Never.“ Echte und falsche Freunde des Übersetzers in der Translationsdidaktik. In: Comparative Legilinguistics. Vol. 29/2017, S. 91.
  10. Vgl. Svitlana Kiyko: Metalexikographische Überlegungen zum Wörterbuch der Falschen Freunde. In: Lexicographica, Band 29: Heft 1, 28. November 2013, S. 202f. Online kostenpflichtig zugänglich bei De Gruyter - Academic Publishing unter [6]. Abgerufen am 9. August 2020. Siehe ebenso Artur Dariusz Kubacki: „When will I Become a Schnitzel? – I Hope Never.“ Echte und falsche Freunde des Übersetzers in der Translationsdidaktik. In: Comparative Legilinguistics. Vol. 29/2017, S. 91 f.
  11. FALSCHE FREUNDE (Memento vom 27. Februar 2017 im Internet Archive)
  12. „False friends“ and „true friends“: Ein Beitrag zur Klassifizierung des Phänomens der intersprachlich-heterogenen Referenz und zu den fremdsprachendidaktischen Implikationen. Frankfurt am Main 2000.
  13. Näheres in diesem Referat (PDF; 511 kB)
  14. Falsche Freunde Deutsch–Niederländisch
  15. Übersicht falscher Freunde Deutsch–Niederländisch (pdf) (Memento vom 6. Mai 2010 im Internet Archive)
  16. Beispiele für die Verwechslung: Im James-Bond-Film Im Angesicht des Todes wird von Computerchips aus Silikon gesprochen. Klaus Lage singt in Monopoli: „Deinen Job macht jetzt ein Stück Silikon“.
  17. Wörterbuchabfrage Online-Wörterbuch LEO. Abgerufen am 27. November 2016. Bzw. Wörterbuchabfrage Online-Wörterbuch LEO. Abgerufen am 27. November 2016.
  18. Ähnliche Listen finden sich in zahlreichen Vokabelsammlungen, z. B.: Wolfgang Fischer, Anne-Marie Le Plouhinec: Thematischer Grund- und Aufbauwortschatz Französisch. Klett, Stuttgart 2009, ISBN 978-3125195165, S. 569 f.
  19. Wiktionary-Eintrag "för"
  20. Lyle Campbell: Historical Linguistics: An Introduction. 3rd edition, p. 355
  21. have – Search Online Etymology Dictionary.

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False friends Firma.jpg
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Falscher Freund: Firma (deutsch) und firma (spanisch). Das spanische Wort "firma" heißt in erster Linie "Unterschrift", während das deutsche Wort "Firma" auf Spanisch "empresa" heißt. Es handelt sich um einen Sonderfalls, da das spanische Wort "firme" unter anderem auch die gleiche Bedeutung wie im deutschen haben kann; andersrum allerdings bedeutet das deutsche Wort Firma nicht Unterschrift.