FC Zürich

FC Zürich
Clublogo
Basisdaten
NameFussballclub Zürich
SitzZürich
Gründung1. August 1896
Farbenblau und weiss
Mitglieder5800 (Stand: 2015)[1]
PräsidentAncillo Canepa
Websitefcz.ch
Erste Mannschaft
CheftrainerLudovic Magnin
SpielstätteLetzigrund
Plätze26‘104
LigaSuper League
2018/197. Rang
Heim
Auswärts

Der FC Zürich (abgekürzt FCZ) ist ein Fussballverein aus der Stadt Zürich. Er wurde am 1. August 1896 von ehemaligen Mitgliedern des FC Excelsior und des FC Turicum gegründet[2][3] und ist einer der ältesten Sportvereine der Schweiz. Die Vereinsfarben sind seit 1909 die Zürcher Stadtfarben Blau und Weiss (vorher Rot und Weiss).

Die erste Mannschaft spielt seit der Saison 2017/18 in der Super League. Sie hat die Schweizer Meisterschaft bisher zwölfmal und den Schweizer Cup zehnmal gewonnen. International feierte der FCZ 1964 und 1977 Erfolge, als er bis in den Halbfinal des Europapokals der Landesmeister kam.

Die Heimspiele trägt die erste Fussballmannschaft des FC Zürich seit 2007 im umgebauten Letzigrund aus. Der FCZ besitzt eine grosse Juniorenabteilung. Die U21-Mannschaft spielt in der Promotion League (dritthöchste Spielklasse) und somit in der für sie höchstmöglichen Liga.

Geschichte

1896–1924

Trinkhorn zum ersten Spiel des FC Zürich am 30. August 1896
Diplom von 1926 zum 30-jährigen Jubiläum des Fussballclubs Zürich

Im Sommer 1896 gründeten Schüler und Junioren des seit 1893 bestehenden FC Excelsior den Fussball-Club Turicum (Turicum ist der römische Name der Stadt Zürich). Gegen Ende August 1896 trat fast die gesamte Juniorenmannschaft aus dem FC Excelsior aus und tat sich mit Turicum zum FC Zürich zusammen; erster Trainer (bezeichnet als 1. Captain) der Vereinsgeschichte wurde der Mitgründer Hans Gamper, der wenige Jahre später als Gründer des FC Barcelona berühmt werden sollte.[4] Das offizielle Gründungsdatum 1. August 1896 wurde erst später festgelegt.

Sein erstes Spiel bestritt der neu gegründete Club am 30. August 1896 auf der Velorennbahn Hardau in Zürich gegen den FC Phönix St. Gallen (3:3). Dieses Datum ist auf einem Trinkhorn vermerkt, das sich der FCZ zu diesem Anlass selber schenkte.[5] Der FC Zürich trat bei seiner Premiere gemäss Zeitungsberichten in den Farben blau/weiss an. Später wechselte er auf rot/weiss, vermutlich auch, um sich vom Lokalrivalen Grasshopper Club Zürich abzugrenzen.[6] 1898 fusionierte der FC Excelsior mit dem FC Zürich, wobei der Name und die Farben des jüngeren Klubs beibehalten wurden.[7] Wenig später stiessen auch die Mitglieder des FC Viktoria zum FCZ. Nachdem sich der Grasshopper Club in der Spielzeit 1909/1910 vorübergehend von der Meisterschaft zurückzog, wechselte der FC Zürich seine Klubfarben zurück auf blau/weiss.[8] Die ersten beiden Meistertitel (im Jahr 1902 und 1924) wurden in dieser Zeit realisiert.

Bis in die 1930er-Jahre war der FC Zürich auch in anderen Sportarten wie Rudern, Boxen, Leichtathletik, Handball usw. tätig. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten lösten sich die einzelnen Sektionen vom Stammverein und wurden selbstständig, wie zum Beispiel der LC Zürich[9] oder der Ruderklub Zürich.[10] Der FC Zürich ist seit dieser Zeit ein reiner Fussballverein.

1925–1960

1934, 1946 und 1957 folgten Abstiege in die Nationalliga B und 1941, 1947 und 1958 Aufstiege in die Nationalliga A.

1960–1981

Jakob Kuhn, hier als Trainer der Schweizer Fussballnationalmannschaft im Jahr 2008

Unter dem Präsidenten Edwin Nägeli und mit Spielern wie Klaus Stürmer, Jakob Kuhn, Fritz Künzli, Ilija Katic, René Botteron und vielen mehr erlebte der FCZ seine «goldenen Jahre». Sieben Meistertitel und fünf Cuptitel holte der FC Zürich in dieser Zeit. Europäisch sind folgende Erfolge zu vermerken: Im Jahr 1964 im Europapokal der Landesmeister stiess der FCZ bis ins Halbfinal gegen Real Madrid vor. 1977 scheiterte er wiederum in den Halbfinals, diesmal gegen den FC Liverpool.

1981–2005

In diesen Jahren platzierte sich der FCZ immer wieder im Mittelfeld und musste am Ende der Saison 1988 in die Nationalliga B absteigen. Negativer Höhepunkt dieser Saison war ein 1:4 in Martigny, auch wenn für die Walliser damals einer wie Georges Bregy wirkte. Zum letzten Heimspiel des Absteigers kamen dann noch 700 Zuschauer in den Letzigrund. Sie sahen ein 3:1 gegen Locarno. Der Aufstieg in die Nationalliga A folgte in der Saison 1989/1990. Europäisch konnte er Ende 1998 einen kleinen Erfolg feiern, denn im UEFA-Cup schaffte es der FCZ bis in die 1/8-Finals und wurde erst dort von AS Rom gestoppt. Zwei Cupsiege waren in dieser Zeit die einzigen nationalen Titeln (in den Jahren 2000 und 2005).

SaisonPlatzLigaØ Zuschauer[11][12][13]
20061/10SL10'008
20071/10SL10'870
20083/10SL12'186
20091/10SL9'829
20107/10SL10'700
20112/10SL11'750
20126/10SL10'511
20134/10SL10'741
20145/10SL9'564
20153/10SL9'389
201610/10SL8'701
20171/10CL9'702
20184/10SL10'726
20197/10SL10'660

2005–2018

Am 13. Mai 2006 gewann der FC Zürich auswärts das letzte Saisonspiel gegen den FC Basel dank einem Tor in der 93. Minute durch Iulian Filipescu mit 2:1 und sicherte sich so, nach 25-jähriger «Durststrecke», den 10. Meistertitel und somit auch den ersten goldenen Meisterstern.[14]

In der Saison 2006/07 gewann der FCZ den 11. Meistertitel ebenfalls in der letzten Spielrunde und wieder gegen den FC Basel, diesmal aber im Fernduell.[15]

Am Ende dieser Saison gab es einen Umbruch im Verein. Trainer Lucien Favre wechselte zusammen mit Co-Trainer Harald Gämperle und den Spielern Raffael und Steve von Bergen zu Hertha BSC nach Berlin. Zudem wurden Leistungsträger wie Gökhan Inler (zu Udinese Calcio), Blerim Džemaili (zu den Bolton Wanderers) und Xavier Margairaz (zu CA Osasuna, von 2009 bis 2012 wieder beim FC Zürich) verkauft.

Xavier Margairaz (2017)

Als Nachfolger Favres wurde Bernard Challandes als Trainer verpflichtet.[16] Unter dem neuen Trainer zeigte der FC Zürich bis zum Dezember 2007 gute Spiele, musste danach aber immer wieder Rückschläge einstecken. Der FCZ konnte nicht mehr um den Meistertitel mitspielen und musste sich mit dem dritten Schlussrang begnügen. Er verlor am Schluss auf Meister Basel 18 Punkte.

Der FCZ spielte in der Saison 2007/08 auch auf internationaler Bühne mit. In der dritten und letzten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League schied er gegen Beşiktaş Istanbul aus,[17] spielte dann aber im UEFA-Cup weiter. Dort traf der FCZ in der ersten Runde auf den FC Empoli. Nach einer 1:2-Auswärtsniederlage gewann er im Letzigrund das Rückspiel mit 3:0 und zog so in die Gruppenphase ein. Nach Siegen gegen Sparta Prag (2:1) und den FC Toulouse (2:0) verlor er gegen Spartak Moskau (0:1) und Bayer 04 Leverkusen (0:5). Der FCZ qualifizierte sich für die Sechzehntelfinals, dort schied er gegen den Hamburger SV (1:3 und 0:0) aus.

In der Saison 2008/09 wurde der FCZ, dank eines 1:0-Auswärtssieges gegen die AC Bellinzona und der gleichzeitigen Niederlage des Rivalen FC Basel beim Grasshopper Club Zürich (1:4), in der zweitletzten Runde zum zwölften Mal Schweizer Meister.[18][19][20]

In der Saison 2009/10 qualifizierte sich der FCZ, nachdem der NK Maribor und FK Ventspils in der Qualifikation bezwungen wurden, erstmals in der Clubgeschichte für die UEFA Champions League. Die Gruppengegner waren Real Madrid, der AC Mailand und Olympique Marseille. Gegen Real Madrid und Olympique Marseille verlor der FCZ beide Spiele. Gegen die AC Milan gewann er auswärts mit 1:0.[21] Vor eigenem Publikum verbuchtr er ebenfalls einen Punktegewinn.[22] Dennoch schied der FC Zürich als Gruppenletzter aus. Im Sommer 2011 konnte er sich mit einem 1:1 und einem 1:0 gegen Standard Lüttich für die Playoffs der Champions League qualifizieren, wo er letztlich gegen den FC Bayern München unterlag.[23] Die anschliessende Gruppenphase der Europa League beendete er auf dem 4. Platz. Am 7. August 2011 siegte der FC Zürich im Letzigrund mit 6:0 gegen GC, dies ist bislang der höchste Derby-Sieg für den FCZ.

Im Jahr 2012 erfuhr der FC Zürich eine hohe Zahl von Trainerwechseln. Daraufhin beendete er in der Saison 2012/13 die Meisterschaft auf dem 4. Schlussrang. Am 21. April 2014 gewann der FC Zürich zum achten Mal den Schweizer Cup, im Finale wurde der FC Basel in der Verlängerung mit 2:0 besiegt.

Die Saison 2014/15 begann vielversprechend; zeitweise führte man die Tabelle an. In der Rückrunde allerdings fiel der FCZ wegen einer Niederlagenserie zurück, dennoch reichte es für Platz 3.

Die Saison 2015/16 endete für den FC Zürich nicht wunschgemäss. Nach den 36 Spieltagen stand der Stadtzürcher Verein auf dem letzten Tabellenplatz und stieg ab. Die Rolle des Klub-Präsidenten, Ancillo Canepa, der zusammen mit seiner Frau 90 % der Aktien besitzt und über zahlreiche Einflussmöglichkeiten verfügt, wurde danach in den Medien diskutiert.[24] Trotz des Abstiegs gewann der FC Zürich den Schweizer Cup 2015/16 nach einem 1:0-Sieg im Finale gegen den FC Lugano und qualifizierte sich dadurch als künftiger Zweitligist für die Europa-League-Gruppenphase.

Die Saison 2016/17 bestritt der Club in der Challenge League. Dabei wurde er seiner Favoritenrolle gerecht und so stand bereits nach 33 Runden der sofortige Wiederaufstieg fest.[25]

In der ersten Saison nach dem Wiederaufstieg war der FC Zürich überraschend erfolgreich. Die Meisterschaft beendete man auf dem vierten Platz, zudem gewann man den Schweizer Cup 2017/18 nach einem starken Auftritt im Finale gegen den neuen Schweizer Meister YB, wodurch man sich direkt für die Gruppenphase der Europa League qualifizieren konnte.

Die 1. Mannschaft

Kader der Saison 2019/20

Stand: 31. August 2019[26]

NummerSpielerNationalitätIm Verein seitLetzter Verein

Torhüter

1Andris VaņinsLetteLette2016FC Sion
25Yanick BrecherSchweizerSchweizer2015FC Wil
40Osman HadžikićÖsterreicherÖsterreicher2019FK Austria Wien

Verteidigung

3NathanBrasilianerBrasilianer2019Grasshopper Club Zürich
4Bećir OmeragićSchweizerSchweizer2018Servette FC U-18
5Levan KharabadzeGeorgierGeorgier2019Dinamo Tiflis2
17Umaru BanguraSierra-LeonerSierra-Leoner2016FK Dinamo Minsk
22Kevin RüeggSchweizerSchweizer2017eigene Jugend
31Mirlind KryeziuSchweizerSchweizer2016FC Biel-Bienne
34Ilan SauterSchweizerSchweizer US-AmerikanerUS-Amerikaner2018eigene Jugend
77Dagou Willie BrittoIvorerIvorer2019A.S.F.A. Abidjan

Mittelfeld

6Denis PopovičSloweneSlowene2019FK Orenburg
7Adrian WinterSchweizerSchweizer2016Orlando City
8Vasilije JanjičićSchweizerSchweizer2019Hamburger SV
10Antonio MarchesanoSchweizerSchweizer2016FC Biel-Bienne
14Toni DomgjoniSchweizerSchweizer2018eigene Jugend
21Izer AliuSchweizerSchweizer2017eigene Jugend
27Marco SchönbächlerSchweizerSchweizer2007eigene Jugend
35Simon SohmSchweizerSchweizer2018eigene Jugend
41Lavdim ZumberiSchweizerSchweizer KosovareKosovare2019eigene Jugend
70Benjamin KololliKosovareKosovare SchweizerSchweizer2018FC Lausanne-Sport
71Hekuran KryeziuKosovareKosovare SchweizerSchweizer2018FC Luzern
94Salim KhelifiSchweizerSchweizer2018Eintracht Braunschweig

Stürmer

18Blaž KramerSloweneSlowene2019VfL Wolfsburg II
23Mimoun MahiMarokkanerMarokkaner NiederländerNiederländer2019FC Groningen
50Yann KasaïSchweizerSchweizerKongoleseKongolese2018BSC Young Boys
99Assan CeesayGambierGambier2018FC Lugano

Transfers

Zugänge
Nat.Nameabgebender VereinTransferperiode
SchweizSchweiz Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik KongoYann KasaïBSC Young BoysWinter 2018/19
GeorgienGeorgienLevan KharabadzeDinamo Tiflis2
ArgentinienArgentinienSchweizSchweizNicolás AndereggenUnión de Santa Fe2
OsterreichÖsterreichOsman HadžikićFK Austria Wien
SchweizSchweizSudafrikaSüdafrikaJoel UnterseeFC Empoli2
FrankreichFrankreichGrégory SerticOlympique Marseille2
MarokkoMarokko NiederlandeNiederlandeMimoun MahiFC GroningenSommer 2019
SlowenienSlowenienBlaž KramerVfL Wolfsburg II
SchweizSchweizKosovoKosovoLavdim Zumberieigene Jugend
SlowenienSlowenienDenis PopovičFK Orenburg
ElfenbeinküsteElfenbeinküsteDagou Willie BrittoA.S.F.A. Abidjan
BrasilienBrasilienNathanGrasshopper Club Zürich
SchweizSchweizVasilije JanjičićHamburger SV
Abgänge
Nat.Nameaufnehmender VereinTransferperiode
SchweizSchweizLavdrim RexhepiFC Rapperswil-Jona2Winter 2018/19
SchweizSchweizMaren Haile-SelassieFC Rapperswil-Jona2
IslandIslandVictor PálssonSV Darmstadt 98
SenegalSenegalPape Sangoné SarrFC Rapperswil-Jona2
SchweizSchweizSpanienSpanienRoberto RodríguezKFC Uerdingen 05
SchweizSchweizAlain NefKarriereendeSommer 2019
SchweizSchweizSudafrikaSüdafrikaJoel UnterseeFC Empoli1
FrankreichFrankreichGrégory SerticOlympique Marseille1
SchweizSchweizBledian KrasniqiFC Wil2
NigeriaNigeriaStephen OdeyKRC Genk
DanemarkDänemarkAndreas MaxsøKFC Uerdingen 05
FrankreichFrankreichHakim GuenoucheKFC Uerdingen 05
FrankreichFrankreichAlgerienAlgerienYassin Maoucheunbekannt
1 war ausgeliehen
2 ausgeliehen
3 definitive Übernahme

Betreuerstab und Vorstand

Vorname, NameFunktion
Vorstand
Ancillo CanepaPräsident
René SteinerVizepräsident
Heliane CanepaDelegierte Verwaltungsrat
Alexander KrebsMitglied Verwaltungsrat
Daniel EngelGeneralsekretär Verwaltungsrat
Roger CharbonVereinsvorstand
Daniela DecurtinsVereinsvorstand
Thomas FeierVereinsvorstand
Marc HertigVereinsvorstand
Markus ImbachVereinsvorstand
Alex KoulourisVereinsvorstand
Trainerstab
Ludovic MagninChef-Trainer
Alfons HiglCo-Trainer
Davide TainiTorhütertrainer
Christian KolodziejAthletik- & Konditionstrainer
Michael SulzmannRehatrainer
Mike SehrIndividual- und Fitnesstrainer
Stefan SannwaldMannschaftsarzt
Michael SchuhmacherPhysiotherapeut
André SchmidMedizinischer Masseur
Rolf SchumannMedizinischer Masseur
Martin BüchelOsteopath
Süha DemokanTeambetreuer
Patricio BricenoMaterialwart
Fabian SanderLeiter Videoanalyse

Ehemalige Spieler, Trainer und Funktionäre

Spieler

Gökhan Inler (links)

Trainer

Lucien Favre (hier als Trainer von Hertha BSC)

Vereinspräsidenten

  • 1896–1900 Hans Enderli
  • 1900–1902 Louis Rossi
  • 1902–1906 Hans Enderli
  • 1906–1909 Heinrich Weilenmann
  • 1909–1910 Hans Enderli
  • 1910–1911 Hubert Allemann
  • 1911–1913 Jakob Schlegel
  • 1913–1916 Meinrad Ott
  • 1916–1917 Hans Enderli
  • 1917–1920 Ernst Nievergelt
  • 1920–1921 Jakob Schlegel
  • 1921–1922 Jakob Schlegel / Paul Wiederkehr
  • 1922–1923 Hans Fenner / Ad. Hedinger
  • 1923–1925 Hans Enderli / Gottlieb Corrodi
  • 1925–1926 Hans Enderli / A. Rümmeli
  • 1926–1927 Hans Enderli / Ernst Nievergelt
  • 1927–1929 Hans Enderli / A. Rümmeli
  • 1929–1930 Hans Enderli / Gottlieb Corrodi
  • 1930–1931 Jakob Schnetzer-Meier / Gottlieb Corrodi
  • 1931–1933 Konsul A. Simon / Eugen Schuepp
  • 1933–1934 H. Bühler
  • 1934–1936 Hans Enderli
  • 1936–1941 Willy Baumeister
  • 1941–1945 Karl Wolflisberg
  • 1945–1949 Otto Seiler
  • 1949–1951 Karl Müller
  • 1951–1954 Emil Suger
  • 1954–1957 Gottlieb Corrodi
  • 1957–1979 Edwin Nägeli
  • 1979–1984 Alfred Zweidler
  • 1984–1986 Hans Stanek
  • 1986–2006 Sven Hotz
  • 2006–0000 Ancillo Canepa

Weitere Spieler, Trainer und Funktionäre sind in der Kategorie:Person (FC Zürich) zu finden.

Erfolge und Titel

Meisterfeier 2009 auf dem Helvetiaplatz

Meisterschaft

Pokal

Internationale Erfolge

Ligazugehörigkeit

Diagramm: Platzierungen des FC Zürich

Ewige Tabelle

Der FC Zürich liegt derzeit auf dem 5. Rang der ewigen Tabelle der Super League.

Stadion

Eröffnungszeremonie des neuen Stadions während Weltklasse Zürich 2007

Das Heimstadion des FC Zürich ist der Letzigrund mit einer Kapazität von 26'500 Zuschauern. Vom Sommer 2006 bis Sommer 2007 wurde dieses Stadion für die Fussball-Europameisterschaft 2008 umgebaut. Während dieser Zeit trug der FC Zürich seine Heimspiele im Hardturm aus, welcher zu diesem Zeitpunkt noch die Heimstätte des Erzrivalen Grasshopper Club Zürich war. Seit dem Umbau spielt auch der Grasshopper-Club im Letzigrund, da der Hardturm 2008 abgerissen wurde und ein Neubau geplant ist.

Der neue Letzigrund wurde am 30. August 2007 offiziell eingeweiht. Bereits eine Woche später wurde mit dem Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich die erste grosse Veranstaltung im neuen Stadion durchgeführt. Das erste Fussballspiel im neuen Leitzgrund fand am 23. September statt. Der FC Zürich spielte gegen den benachbarten Grasshopper-Club. Das erste Tor im neuen Stadion markierte bereits nach 37 Sekunden Yassine Chikhaoui vom FC Zürich. Am Ende gewann der Gastgeber das Spiel mit 4:0. Das letzte Derby im alten Letzigrund-Stadion hatte am 30. April 2006 ebenfalls der FCZ mit 2:0 für sich entschieden.

Am 22. September 2013 stimmten die Zürcher Stimmberechtigten über ein neues Stadion (reines Fussballstadion mit 16'000 Plätzen) auf dem Hardturm-Areal ab. 2015 wäre der Spatenstich geplant gewesen, zum Saisonstart 2017/2018 hätte das neue Stadion für den FC Zürich und den Grasshopper Club Zürich eröffnet werden sollen. Dieses Projekt wurde von den Stimmberechtigten der Stadt Zürich mit 50,8 % abgelehnt.

Am 25. November 2018 kam in der Stadt Zürich ein neues Projekt an die Urne, das mit 53,8 % der Stimmen angenommen wurde. Daher soll in Zukunft der FC Zürich zusammen mit dem Grasshopper-Club im neuen Stadion mit Sitz- und Stehplätzen für 18'000 Besucher auf dem Areal des ehemaligen Hardturms spielen. Die Eröffnung ist für die Saison 2022/23 geplant.

Rivalitäten

Grasshopper Club Zürich

Anhänger des FC Zürich beim 208. Stadtderby gegen den Grasshoppers-Club (2009)

Seit seiner Gründung kämpft der FC Zürich mit dem Nachbarschaftsklub Grasshopper Club Zürich um die fussballerische Vorherrschaft in der Stadt. Während der Grasshopper-Club dabei als Verein der Oberschicht galt, haftet dem FC Zürich das Image des Arbeiterklubs an. Obwohl diese soziale Trennung heutzutage nicht mehr zu beobachten ist, bleibt die Rivalität gross. Die Begegnungen zwischen beiden Vereinen, das Zürcher Derby, bilden das einzig echte Derby in der schweizerischen Super League.

FC Basel

Die Rivalität zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel gilt als eine der grössten im Schweizer Klubfussball. Vor allem die Antipathie zwischen den Fans beider Clubs artet dabei oft in Ausschreitungen und Schlägereien aus.[27][28][29]

Die Begegnungen der beiden Clubs endeten in den letzten Jahren eher zu Gunsten des FC Basel. Der FC Zürich konnte jedoch eines der wichtigsten Spiele für sich entscheiden. Er gewann am 13. Mai 2006, dank einem Tor von Iulian Filipescu in der 93. Minute, das Spiel im St. Jakob Park 2:1 und sicherte sich so den ersten Meistertitel nach 25 Jahren.[30] Nach einem weiteren Sieg am 26. November 2006 konnte der FC Zürich bis zum 13. August 2011 nicht mehr gegen den FC Basel gewinnen.[31]

Europapokalbilanz

SaisonWettbewerbRundeGegnerGesamtHinRück
1963/64Europapokal der LandesmeisterVorrundeIrlandIrland Dundalk FC4:23:0 (A)1:2 (H)
1. RundeTurkeiTürkei Galatasaray Istanbul(L)4:4002:0 (H)0:2 n. V. (A)
2:2 n. V. in Rom
ViertelfinalNiederlandeNiederlande PSV Eindhoven3:20:1 (A)3:1 (H)
HalbfinalSpanien 1945Spanien Real Madrid1:81:2 (H)0:6 (A)
1966/67Europapokal der Landesmeister1. RundeSchottlandSchottland Celtic Glasgow0:50:2 (A)0:3 (H)
1967/68Messestädte-Pokal1. RundeSpanien 1945Spanien CF Barcelona3:23:1 (H)0:1 (A)
2. RundeEnglandEngland Nottingham Forest(a)2:2(a)1:2 (A)1:0 (H)
3. RundePortugalPortugal Sporting Lissabon3:13:0 (H)0:1 (A)
ViertelfinalSchottlandSchottland FC Dundee0:20:1 (A)0:1 (H)
1968/69Europapokal der Landesmeister1. RundeDanemarkDänemark Akademisk BK Gladsaxe3:41:3 (H)2:1 (A)
1969/70Messestädte-Pokal1. RundePortugalPortugal Académica Coimbra4:53:2 (H)1:3 (A)
1970/71Europapokal der Pokalsieger1. RundeIslandIsland ÍBA Akureyri14:107:1 (H)7:0 (A)
2. RundeBelgienBelgien FC Brügge3:40:2 (A)3:2 (H)
1972/73Europapokal der Pokalsieger1. RundeWalesFlag of Wales (1959–present).svg AFC Wrexham2:31:1 (H)1:2 (A)
1973/74Europapokal der Pokalsieger1. RundeBelgienBelgien RSC Anderlecht(a)4:4(a)2:3 (A)2:1 (H)
2. RundeSchwedenSchweden Malmö FF(a)1:1(a)0:0 (H)1:1 (A)
ViertelfinalBelgienBelgien RSC Anderlecht1:40:3 (A)1:1 (H)
1974/75Europapokal der Landesmeister1. RundeEnglandEngland Leeds United3:51:4 (A)2:1 (H)
1975/76Europapokal der Landesmeister1. RundeUngarn 1957Ungarn Újpesti Dózsa SC(a)5:5(a)0:4 (A)5:1 (H)
1976/77Europapokal der Landesmeister1. RundeSchottlandSchottland Glasgow Rangers2:11:1 (A)1:0 (H)
2. RundeFinnlandFinnland Turun Palloseura3:02:0 (H)1:0 (A)
ViertelfinalDeutschland Demokratische Republik 1949DDR Dynamo Dresden(a)4:4(a)2:1 (H)2:3 (A)
HalbfinalEnglandEngland FC Liverpool1:61:3 (H)0:3 (A)
1977/78UEFA-Pokal1. RundeBulgarien 1971Bulgarien ZSKA Sofia2:11:0 (H)1:1 n. V. (A)
2. RundeDeutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Eintracht Frankfurt3:70:3 (H)3:4 (A)
1979/80UEFA-Pokal1. RundeDeutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland 1. FC Kaiserslautern2:81:3 (H)1:5 (A)
1981/82Europapokal der Landesmeister1. RundeDeutschland Demokratische Republik 1949DDR BFC Dynamo(a)3:3(a)0:2 (A)3:1 (H)
1982/83UEFA-Pokal1. RundeZypern RepublikZypern Pezoporikos Larnaka3:22:2 (A)1:0 (H)
2. RundeUngarn 1957Ungarn Ferencváros Budapest2:11:1 (A)1:0 (H)
3. RundePortugalPortugal Benfica Lissabon1:51:1 (H)0:4 (A)
1983/84UEFA-Pokal1. RundeBelgienBelgien Royal Antwerpen3:81:4 (H)2:4 (A)
1998/99UEFA-Pokal2. QualifikationsrundeUkraineUkraine Schachtar Donezk6:34:0 (H)2:3 (A)
1. RundeZypern RepublikZypern Anorthosis Famagusta7:24:0 (H)3:2 (A)
2. RundeSchottlandSchottland Celtic Glasgow3:51:1 (A)2:4 (H)
3. RundeItalienItalien AS Rom2:30:1 (A)2:2 (H)
1999/2000UEFA-PokalQualifikationMaltaMalta Sliema Wanderers4:03:0 (A)1:0 (H)
1. RundeBelgienBelgien Lierse SK5:31:0 (H)4:3 (A)
2. RundeEnglandEngland Newcastle United2:51:2 (H)1:3 (A)
2000/01UEFA-Pokal1. RundeBelgienBelgien KRC Genk1:41:2 (H)0:2 (A)
2002UEFA Intertoto Cup1. RundeBosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina NK Brotnjo Čitluk8:27:0 (H)1:2 (A)
2. RundeEstlandEstland FC Levadia Maardu1:01:0 (H)0:0 (A)
3. RundeEnglandEngland Aston Villa2:32:0 (H)0:3 (A)
2005/06UEFA-Pokal2. QualifikationsrundePolenPolen KP Legia Warschau5:11:0 (A)4:1 (H)
1. RundeDanemarkDänemark Brøndby IF2:30:2 (A)2:1 (H)
2006/07UEFA Champions League2. QualifikationsrundeOsterreichÖsterreich FC Salzburg2:32:1 (H)0:2 (A)
2007/08UEFA Champions League3. QualifikationsrundeTurkeiTürkei Beşiktaş Istanbul1:31:1 (H)0:2 (A)
2007/08UEFA-Pokal1. RundeItalienItalien FC Empoli4:21:2 (A)3:0 (H)
GruppenphaseTschechienTschechien Sparta Prag2:12:1 (A)
FrankreichFrankreich FC Toulouse2:02:0 (H)
RusslandRussland Spartak Moskau0:10:1 (A)
DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen0:50:5 (H)
SechzehntelfinalDeutschlandDeutschland Hamburger SV1:31:3 (H)0:0 (A)
2008/09UEFA-Pokal2. QualifikationsrundeOsterreichÖsterreich SK Sturm Graz2:2
(4:2 i. E.)
1:1 (H)1:1 n. V. (A)
1. RundeItalienItalien AC Mailand1:41:3 (A)0:1 (H)
2009/10UEFA Champions League3. QualifikationsrundeSlowenienSlowenien NK Maribor5:32:3 (H)3:0 (A)
Play-offsLettlandLettland FK Ventspils5:13:0 (H)2:1 (A)
GruppenphaseSpanienSpanien Real Madrid2:62:5 (H)0:1 (A)
ItalienItalien AC Mailand2:11:0 (A)1:1 (H)
FrankreichFrankreich Olympique Marseille1:70:1 (H)1:6 (A)
2011/12UEFA Champions League3. QualifikationsrundeBelgienBelgien Standard Lüttich2:11:1 (A)1:0 (H)
Play-offsDeutschlandDeutschland FC Bayern München0:30:2 (A)0:1 (H)
2011/12UEFA Europa LeagueGruppenphasePortugalPortugal Sporting Lissabon0:40:2 (H)0:2 (A)
RumänienRumänien FC Vaslui4:22:2 (A)2:0 (H)
ItalienItalien Lazio Rom1:21:1 (H)0:1 (A)
2013/14UEFA Europa League3. QualifikationsrundeTschechienTschechien Slovan Liberec2:41:2 (A)1:2 (H)
2014/15UEFA Europa LeaguePlay-offsSlowakeiSlowakei FC Spartak Trnava4:23:1 (A)1:1 (H)
GruppenphaseZypern RepublikZypern Apollon Limassol5:42:3 (A)3:1 (H)
DeutschlandDeutschland Borussia Mönchengladbach1:41:1 (H)0:3 (A)
SpanienSpanien FC Villarreal4:61:4 (A)3:2 (H)
2015/16UEFA Europa League3. QualifikationsrundeWeissrusslandWeißrussland FK Dinamo Minsk1:20:1 (H)1:1 n. V. (A)
2016/17UEFA Europa LeagueGruppenphaseSpanienSpanien FC Villarreal2:31:2 (A)1:1 (H)
TurkeiTürkei Osmanlıspor FK2:32:1 (H)0:2 (A)
RumänienRumänien Steaua Bukarest1:11:1 (A)0:0 (H)
2018/19UEFA Europa LeagueGruppenphaseZypern RepublikZypern AEK Larnaka2:21:0 (A)1:2 (H)
BulgarienBulgarien Ludogorez Rasgrad2:11:0 (H)1:1 (A)
DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen3:33:2 (H)0:1 (A)
SechzehntelfinaleItalienItalien SSC Neapel1:51:3 (H)0:2 (A)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

WettbewerbSpieleSUNT+T-
UEFA Champions League451705235677
Europapokal der Pokalsieger120404042517
Messepokal100400061212
UEFA-Pokal / Europa League7824183610001270
UEFA Intertoto Cup060301021105
Gesamt151052287120402380

Stand: 21. Februar 2019

Gönnervereinigungen

Der FC Zürich wird von mehreren Gönnervereinigungen unterstützt. Namentlich sind dies:

  • Supportervereinigung
  • FCZ 1000er Club
  • 50er Club
  • FCZ Business Club

Supportervereinigung

Die Supportervereinigung wurde 1960 gegründet. Sie pflegt nicht nur Kontakte auf geschäftlicher und privater Ebene unter ihren Mitgliedern, sondern unterstützt die Interessen des FC Zürich. Der Jahresbeitrag für die Supportervereinigung beträgt CHF 3000.- Die Supportervereinigung verfügt über ein eigenes Klublokal. Im alten Letzigrund war dies der Treffpunkt der Supporter. Diese verfolgen nebst den Spielen des FC Zürich weitere Aktivitäten wie der Supporterball und diverse andere Unternehmungen. Die Mitglieder der Supportervereinigung sassen im alten Letzigrund auf der Westtribüne.

«FCZ 1000er Club»

Der 1995 gegründete «FCZ 1000er Club» pflegt sein gesellschaftliches Netz über die Spiele des FC Zürich hinaus und schafft eine Plattform für private und geschäftliche Aktivitäten, respektive Partnerschaften. Das Hauptziel ist aber die Unterstützung des FC Zürich, insbesondere dessen Juniorenabteilung, sowie das Erreichen von 1000 Mitgliedern. Die Mitglieder des FCZ 1000er Club sassen im alten Letzigrund auf der Osttribüne und hatten Gastrecht im Lokal der Supportervereinigung. Die Aktivitäten über die Spiele des FCZ hinaus umfassen eigene Veranstaltungen wie Ausflüge, Talkshows mit Prominenten, Galas, Apéros usw. Der FCZ 1000er Club hatte einen grossen Zuwachs an jungen Fans, welche bereit waren, etwas mehr Geld für den Verein auszugeben. Der Jahresbeitrag betrug bis im Jahr 2006 CHF 1000. An der Generalversammlung 2006 wurde entschieden, aufgrund des neuen Letzigrund und den damit verbundenen höheren Kosten (Stadionmiete) den Mitgliederbetrag provisorisch auf CHF 1'300 zu erhöhen. 2007 standen mehr Fakten bezüglich des Letzigrundstadions zur Verfügung. Insbesondere die massiv teurere Stadionmiete des Letzigrundes zwangen den FCZ, die Kosten auf die Zuschauer und Gönnervereinigungen abzuwälzen. So war auch der 1000er Club betroffen. Er sah sich gezwungen, den Mitgliederbeitrag auf 1'500 Franken zu erhöhen. Gleichzeitig strich der Vorstand des FC Zürich dem 1000er Club viele Vorteile. So wird er nicht mehr im Supporterlokal geduldet. Auch können 1000er Club Mitglieder nicht mehr gratis an Cup, UEFA Cup und Champions League Qualifikationsspiele. Die Reaktion des 1000er Club ist ein eigenes Clublokal in der Titan-Garage beim Letzigrund. Da aber das Stadion während des Spieles (bsp. in der Pause) nicht verlassen werden darf, wird dies von vielen (ehemaligen) 1000er Club Mitgliedern als Lösung nicht akzeptiert. Aufgrund des immer schlechter gewordenen Preis-/Leistungsverhältnisses haben viele Mitglieder den 1000er Club wieder verlassen.

50er Club

1988 wurde der FCZ 50er Club gegründet. Diese Gönnervereinigung stellt neben den gemeinsamen FCZ-Interessen die privaten und auch geschäftlichen Gemeinsamkeiten ihrer Mitglieder in den Vordergrund. Der FCZ 50er Club fördert die fussballerischen Belange des FCZ und stellt dem FCZ auch Kaderspieler dem FC Zürich zur Verfügung. Auch die Juniorenabteilung ist dem FCZ 50er Club ein wichtiges Anliegen. Der Netto-Verkaufserlös eines dem FCZ zur Verfügung gestellten Spielers wird wiederum vollumfänglich in den FCZ investiert. Der 50er Club verfügte über ein eigenes Clublokal in der alten Letzigrund Haupttribüne. Die Mitgliederanzahl betrug (Stand 2003) 53 und ist auf 59 limitiert.

FCZ-Business Club

Der FCZ-Business Club ist die zweitjüngste Gönnervereinigung des FCZ und hat sich zum Ziel gesetzt, den Verein wieder an die «ruhmreichen alten Zeiten» heranzuführen. Dies will er durch ideelle und finanzielle Unterstützung des FC Zürich erreichen. Er dient auch der Pflege und Förderung der Beziehungen seiner Mitglieder untereinander. Die Gründung war im Frühjahr 2004. Im alten Letzigrund war das Heim des Business Clubs eine Lounge im Westtribünen-Trakt. Zeitweise wurde auch ein FCZ-Business Club Zelt, in der Ecke der Westtribüne/Südkurve aufgestellt.

Fanclubs

Der FCZ wird durch fünf offizielle Fanclubs unterstützt. Dies sind der Fanclub Letzi, der Fanclub Tigers, der Fanclub 1896, der Fanclub Region Solothurn sowie der Fanclub Letzi Junxx.[32]

Jugendabteilung und Juniorenförderung

Der FC Zürich besitzt eine grosse Juniorenabteilung, die unter dem Namen FCZ – Academy läuft. Zu dieser gehören die U13a-, U13b-, U14-, U15-, U16-, U18- und U21-Mannschaften. Ausserdem arbeitet der FC Zürich seit über fünf Jahren am Projekt LetziKids. Dieses ist für Kinder zwischen dem achten und zwölften Lebensjahr gedacht. Die gut ausgebaute Nachwuchsabteilung bringt auch regelmässig Nachwuchsspieler in die erste Mannschaft, so unter anderem Blerim Džemaili, Ricardo Rodríguez und Josip Drmić.

Die U21-Mannschaft des FC Zürich spielt in der für sie höchstmöglichen Promotion League.

Frauenfussball

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem FC Zürich und dem Frauenfussballclub Zürich Seebach wurde im Sommer 2008 durch den angepassten Vereinsnamen unterstrichen. Der Schweizerische Fussballverband bestätigte die Namensänderung von FFC Zürich Seebach zu FC Zürich Frauen.[33]

Die Verantwortlichen in Muri bei Bern stimmten somit dem Antrag des FFC Zürich Seebach zu, ab der Saison 2008/2009 als FC Zürich Frauen die Meisterschaften aller Frauen- und Nachwuchsteams zu bestreiten. Die E- und D-Juniorinnen werden in den FC Zürich zu den FCZ LetziKids integriert.

Medien

FCZ – TV

Im Juli 2006 lancierte der FC Zürich eine eigene TV-Sendung, die von einem 5-köpfigen Team um Moderator Nick Laederach realisiert, produziert und auf der Vereinswebsite ausgestrahlt wurde. Nach einer Änderung des Sendekonzepts im Juni 2009 wurden nur noch kurze, tagesaktuelle Beiträge ausgestrahlt.[34] Die bisherige, rund 30-minütige Sendung, die auch auf dem Lokalsender Tele Züri zu sehen war, wurde eingestellt.

Die Sendung wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um den Fans einen intensiven Einblick in das Vereinsleben des FC Zürich zu geben.

Sponsoren und Investoren

Sponsoren sind der AntePAY-Herausgeber DSCnet AG, der Sportartikel-Händler Ochsner Sport und der Energieleistungskonzern Axpo. Der Ausrüster ist Nike.[35]

Literatur

  • Günther Furrer: 100 Jahre Fussball Club Zürich. Herausgeber: Fussballclub Zürich.
  • Michael Lütscher u. a.: Eine Stadt, ein Verein, eine Geschichte. Verlag NZZ, Zürich 2010, ISBN 978-3-03823-643-6.

Weblinks

 Commons: FC Zürich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Somit kann YB 12'150, der FCZ 5800 Mitglieder ausweisen.
  2. Club-History (fcz.ch)
  3. Hans Enderli: 30 Jahre F. C. Zürich. In: Der Kicker, Heft 41 (Oktober 1926), S. 1565f.
  4. Hans Gamper – FC Winterthur, (Biographie auf fcwinterthur1896.com, abgerufen am 15. September 2017)
  5. Trinkhorn (fczarchiv.ch, abgerufen am 8. Februar 2019)
  6. Erinnerung an unser erstes Matsch (fcz.ch, abgerufen am 8. Februar 2019)
  7. Hans Enderli: 30 Jahre F.C. Zürich. In: Der Kicker, Heft 41 (Oktober 1926). S. 1565f.
  8. Michael Lütscher (Hrsg.): Eine Stadt, ein Verein, eine Geschichte. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2010, ISBN 978-3-03823-643-6, S. 47
  9. Wie aus Fussballern Leichtathleten wurden (www.lcz.ch)
  10. Geschichte (Memento des Originals vom 4. August 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rcz.ch (www.rcz.ch)
  11. Schweiz » Super League » Zuschauer (www.football.ch)
  12. Schweiz » Super League » Zuschauer (www.football.ch)
  13. Zuschauerzahlen Super League (sfl.ch)
  14. Der FC Zürich ist Schweizer Meister. (sf.tv)
  15. FCZ ist Schweizer Meister 2007. (sf.tv)
  16. Erneut ein Westschweizer Trainer für den FC Zürich. (nzz.ch)
  17. FC Zürich verpasst Champions-League. (swissinfo.ch)
  18. Ein Tor reichte dem FCZ zum Titel. (tagesanzeiger.ch)
  19. Tanzender und singender FCZ. (tagesanzeiger.ch)
  20. GC macht FCZ zum Meister. (tagesanzeiger.ch)
  21. FCZ schlägt Milan mit 1:0! (blick.ch)
  22. FC Zürich verabschiedet sich mit Remis gegen Milan (sf.tv)
  23. Besser gehts nicht. 20min.ch
  24. 20 Minuten: 30 Millionen ins Brackwasser gesetzt. Abgerufen am 26. Mai 2016.
  25. Challenge League Saison-Archiv (sfl.ch)
  26. Erste Mannschaft (fcz.ch)
  27. Ich kann nicht raus, sonst bin ich tot. (20min.ch)
  28. Bittere Bilanz: 130 Verletzte – 25 Hooligans festgenommen (20min.ch)
  29. Schwere Krawalle nach FCZ-FCB-Match. (tagesanzeiger.ch)
  30. Ein Fussball-Wunder: Filipescu schiesst den FC Zürich ins Glück. (20min.ch)
  31. Alle Spiele des FC Zürich gegen den FC Basel (transfermarkt.ch)
  32. FCZ Fanclubs (fcz.ch)
  33. Club-History Frauen (fcz.ch)
  34. FCZ.TV ändert das Sendekonzept (fcz.ch)
  35. FCZ.ch: AntePay DSCnet AG neuer Hauptsponsor

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Am 30. August 1896 bestritt der Schweizer Fussballclub FC Zürich sein erstes Spiel und schenkte sich zu diesem Anlass das abgebildete Trinkhorn.
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Flagge der Demokratischen Republik Kongo. Erstellt laut den Angaben der Staatsverfassung von 2006.
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