Eve’s Bayou – Im Bann der Lügen

Film
Deutscher TitelEve’s Bayou - Im Bann der Lügen
OriginaltitelEve’s Bayou
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1997
Länge109 Minuten
Altersfreigabe
Stab
RegieKasi Lemmons
DrehbuchKasi Lemmons
ProduktionCaldecot Chubb
Samuel L. Jackson
Mark Amin
Nick Wechsler
MusikTerence Blanchard
KameraAmy Vincent
SchnittTerilyn A. Shropshire
Besetzung

Eve’s Bayou - Im Bann der Lügen ist ein US-amerikanischer Spielfilm von 1997, geschrieben und inszeniert von Kasi Lemmons, die damit ihr Regiedebüt gab. Das Südstaaten-Drama, das zum Genre des Southern Gothic gehört, wurde 1997 auf dem Toronto International Film Festival uraufgeführt und kam am 7. November 1997 in die Kinos. Der Film spielte in den USA 14 Millionen US-Dollar bei einem Budget von 4 Millionen US-Dollar ein und war damit der kommerziell erfolgreichste Independent-Film des Jahres 1997.

Handlung

Eve Batiste, ein 10-jähriges Mädchen, sowie ihr jüngerer Bruder Poe und ihre ältere Schwester Cisely leben in den 1960er Jahren in einer kreolisch-amerikanischen Gemeinde in Louisiana. Ihr Vater Louis ist ein angesehener Arzt in der schwarzen Gemeinde und behauptet, von dem französischen Aristokraten abzustammen, der die Stadt gründete. Eines Nachts erwischt Eve ihren Vater dabei, wie er ihre Mutter betrügt. Ihre Schwester Cisely überzeugt Eve, dass sie das Geheimnis bewahren muss.

Produktion

Die Dreharbeiten erfolgten 1996 in den Orten Covington und Madisonville in Louisiana. Das historische Otis House im Fairview-Riverside State Park diente als Wohnhaus der Familie Bastiste.

Rezeption

Der Film erhielt sehr positive Besprechungen. Roger Ebert bezeichnete ihn in der Chicago Sun-Times sogar als besten Film des Jahres 1997.[1]

2018 wurde er von der Library of Congress als „kulturell, historisch oder ästhetisch bedeutsam“ zur Aufbewahrung im US-amerikanischen National Film Registry ausgewählt.

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Roger Ebert, The Best 10 Movies of 1997, in: Chicago Sun-Times, 31. Dezember 1997