Europäische Kommission

Europäische Kommission
— EK —
Europaeische Kommission logo.svg
Staatliche EbeneEuropäische Union
StellungSupranationales exekutives Organ (Teil des politischen Systems der EU)
Gründung1. Juli 1967
HauptsitzBerlaymont-Gebäude,
Brüssel, BelgienBelgien Belgien
VorsitzUrsula von der Leyen (Kommissionspräsidentin)
Anzahl der Bediensteten32.000[1]
Websiteec.europa.eu
© European Union 2019 – Source: EP, CC BY 4.0
Ursula von der Leyen, Präsidentin der seit 2019 amtierenden Europäischen Kommission

Die Europäische Kommission (abgekürzt EK, im offiziellen Schriftverkehr häufig KOM), kurz EU-Kommission, ist ein supranationales Organ der Europäischen Union (EU). Im politischen System der EU nimmt sie vor allem Aufgaben der Exekutive wahr und entspricht damit der Regierung in staatlichen Systemen. Sie hat jedoch noch weitere Funktionen: So überwacht sie als „Hüterin der Verträge“ etwa die Einhaltung des Europarechts durch die EU-Mitgliedstaaten und kann gegebenenfalls Klage gegen einen EU-Staat beim Europäischen Gerichtshof erheben. Zudem hat sie, bis auf einige in den Gründungsverträgen genannte Fälle, das alleinige Initiativrecht im EU-Gesetzgebungsverfahren.

Die Mitglieder der Kommission der Europäischen Union, die EU-Kommissare, werden von den Regierungen der EU-Staaten nominiert und vom Europäischen Parlament gewählt. Sie sollen in ihren Entscheidungen unabhängig sein und nur die gemeinsamen Interessen der Union, nicht die ihrer jeweiligen EU-Herkunftsstaaten vertreten. Ihre Amtszeit entspricht der fünfjährigen Legislaturperiode des Europäischen Parlaments, dem sie gemäß Art. 17, Abs. 8 EU-Vertrag gegenüber verantwortlich ist und das sie jederzeit abwählen kann.

Die Kommission wird vom Präsidenten der Europäischen Kommission, derzeit Ursula von der Leyen, geleitet, der unter anderem die Ressortverteilung festlegt und auch einzelne Kommissare entlassen kann. Sitz der Kommission ist Brüssel; einige Dienststellen befinden sich in Luxemburg.

Aufgaben

Als Organ ist die Kommission in Art. 17 EU-Vertrag sowie Art. 244 ff. AEU-Vertrag verankert. Sie übernimmt im Wesentlichen Funktionen der Exekutive und ist insofern mit der Regierung eines Nationalstaats vergleichbar. So sorgt sie mithilfe ihres Beamtenapparats für die korrekte Ausführung der europäischen Rechtsakte (also Richtlinien, Verordnungen, Beschlüsse), setzt den EU-Haushalt um und führt die beschlossenen Förderprogramme durch.

Allerdings nimmt die Kommission auch noch weitere Aufgaben wahr: Insbesondere besitzt sie im Bereich der Legislative der EU das alleinige Initiativrecht, das heißt, nur sie kann den formalen Vorschlag zu einem EU-Rechtsakt machen und diesen dem Rat der Europäischen Union und dem Europäischen Parlament unterbreiten. Rat und Parlament können die Vorschläge der Kommission zwar abändern und erweitern, sie können aber nicht von sich aus ein Rechtsetzungsverfahren einleiten. Auch wenn das Verfahren bereits läuft, hat die Kommission noch einen gewissen Einfluss auf seine Entwicklung: So kann sie zu den von Rat und Parlament beschlossenen Änderungen positiv oder negativ Stellung nehmen, wodurch sich jeweils die zur Verabschiedung erforderlichen Mehrheiten in diesen beiden Institutionen verändern. Die Europäische Kommission kann nach Art. 293 Abs. 2 AEUV ihren Vorschlag jederzeit im Verlauf der Verfahren zur Annahme eines Rechtsakts der Union ändern oder zurücknehmen, solange kein Beschluss des Rates ergangen ist. Die Kommission kann ihren Rechtsetzungsvorschlag etwa zurücknehmen, wenn eine von Parlament und Rat beabsichtigte Änderung den Vorschlag in einer Weise verfälscht, die der Verwirklichung der mit ihm verfolgten Ziele entgegensteht.[2]

Eine besondere Funktion hat die Kommission bei dem Erlass von Durchführungsbestimmungen zu den EU-Rechtsakten. Diese sind nach Art. 291 AEU-Vertrag im Normalfall Aufgabe der Mitgliedstaaten; aufgrund der hohen Komplexität vieler Regelungen sind diese dabei jedoch auf das Fachwissen der Kommission angewiesen. Daher hat sich das Komitologie-Verfahren etabliert, in dem Vertreter der nationalen Regierungen unter Beteiligung von Kommissionsbeamten die nötigen Durchführungsmaßnahmen beschließen.

Ferner kommt der Kommission eine besondere Rolle als „Hüterin der Verträge“ zu: Sie achtet darauf, dass die Mitgliedstaaten die europarechtlichen Verpflichtungen, die sie mit dem EU-Vertrag und dem AEU-Vertrag eingegangen sind, auch einhalten. So überprüft sie beispielsweise im Rahmen der Beihilfekontrolle, ob Subventionen der Mitgliedstaaten gegen die Regelungen zum Europäischen Binnenmarkt verstoßen; die Mitgliedstaaten müssen sich solche Subventionen daher von der Europäischen Kommission genehmigen lassen. Bei Rechtsverstößen der Mitgliedstaaten kann die Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren vor dem Europäischen Gerichtshof einleiten.

Vor allem in den Bereichen Außenhandel und Entwicklungszusammenarbeit agiert die Kommission auch als Vertreterin der EU auf internationaler Ebene. So repräsentiert sie die EU-Mitgliedstaaten beispielsweise in der Welthandelsorganisation und handelt die dort geschlossenen Übereinkommen selbstständig aus.

Wahl und Zusammensetzung

Die vom Europäischen Rat 2019 nominierte Ursula von der Leyen hält ihre Bewerbungsrede als Kommissionspräsidentin kurz vor ihrer Wahl durch das Europaparlament. Hinter ihr die anderen Kommissare auf der Regierungsbank.
Das Ergebnis der Abstimmung über die Kommission von der Leyen im Europäischen Parlament in Straßburg am 27. November 2019

Die Europäische Kommission besteht aktuell aus 27 Mitgliedern, die umgangssprachlich als Kommissare bezeichnet werden. Seit der EU-Erweiterung 2004 entsendet jeder der Mitgliedstaaten einen Staatsangehörigen als Kommissionsmitglied. Eines der Kommissionsmitglieder nimmt als Präsident der Europäischen Kommission eine Leitungs- und Sprecherfunktion ein, ansonsten ist jedem Kommissar ein bestimmtes politisches Ressort zugeordnet. Der Kommissionspräsident besitzt eine Richtlinienkompetenz in der Kommission, er ernennt die Vizepräsidenten und kann auch selbständig einzelne Kommissare entlassen (Art. 17 Abs. 6 EU-Vertrag).[3] Entschlüsse werden aber grundsätzlich nach dem Kollegialprinzip gefasst, bei dem alle Mitglieder der Kommission gleichberechtigt sind. Die Kommissionsmitglieder dürfen während ihrer Amtszeit keiner anderen Berufstätigkeit nachgehen, die Regierungen müssen ihre Unabhängigkeit beachten und dürfen nicht versuchen, sie zu beeinflussen (Art. 245 AEUV). Einer der Kommissare ist als Hoher Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik zugleich Vizepräsident der Kommission und Vorsitzender im Rat für Auswärtige Angelegenheiten, er nimmt damit eine Doppelfunktion zwischen Kommission und Rat der EU ein.

Die Kommission wird grundsätzlich alle fünf Jahre nach der Europawahl neu besetzt (Art. 17 EU-Vertrag). Dabei nominiert zunächst der Europäische Rat mit qualifizierter Mehrheit den Kommissionspräsidenten, wobei er laut des EU-Vertrags das Wahlergebnis berücksichtigen muss. Anschließend benötigt der Kommissionspräsident ein erstes Zustimmungsvotum des Europäischen Parlaments. Bei der Europawahl 2014 wurde erstmals zwischen den Europaparteien informell das „Spitzenkandidaten“-Prinzip vereinbart, welches besagt, dass der Europäische Rat dabei nur denjenigen Kandidaten nominieren darf, dessen Partei bei der Europawahl das beste Ergebnis erzielt hat. Dementsprechend wurde Jean-Claude Juncker von der Europäischen Volkspartei zum Präsidenten gewählt. Nach der Europawahl 2019 wurde dieses Prinzip jedoch mit der Wahl von Ursula von der Leyen, die vorher nicht als Spitzenkandidatin angetreten war, vorerst wieder aufgegeben. Sie erklärte daraufhin, das Verfahren gemeinsam reformieren zu wollen.

Hat der Präsidentschaftskandidat die erforderliche Mehrheit im Parlament erreicht, schlagen ihm die Regierungen der Mitgliedstaaten jeweils einen Kommissar aus ihrem Land vor. Der designierte Kommissionspräsident kann diese jedoch zurückweisen. Anschließend muss das Kollegium zunächst im Europäischen Rat mit qualifizierter Mehrheit bestätigt werden. Dabei werden die Vorschläge der Regierungen üblicherweise ohne Weiteres übernommen; die Kommissare entstammen daher meistens denjenigen Parteien, die in ihrem jeweiligen Land die Regierung bilden. Der Europäische Rat wählt außerdem den Hohen Vertreter für Außen- und Sicherheitspolitik; dieser ist zugleich einer der Vizepräsidenten der Kommission. Die übrigen Ressorts kann der Kommissionspräsident nach der Nominierung der Kandidaten selbstständig verteilen, außerdem kann er weitere Vizepräsidenten unter den Kommissaren ernennen. Zuschnitt und Verteilung der Ressorts kann der Kommissionspräsident auch später jederzeit wieder verändern.

Nach der Nominierung der Kommissare befragen die jeweils zuständigen Ausschüsse des neu gewählten Europäischen Parlaments die Kandidaten in öffentlichen Sitzungen ausführlich und geben Stellungnahmen ab. Hierbei sind bereits mehrfach einzelne Nominierte (z. B. Alenka Bratušek, László Trócsányi, Sylvie Goulard) durchgefallen, woraufhin ihre jeweiligen Länder neue Kandidaten vorschlagen müssen. Anschließend findet eine Wahl im Parlament über die Kommission als Ganze statt. Erhält diese die erforderliche Mehrheit, wird die Kommission vom Europäischen Rat ernannt und nimmt daraufhin ihre Arbeit auf.

Nach der Ernennung der Kommission kann das Europäische Parlament diese jederzeit durch ein mit Zweidrittelmehrheit getroffenes Misstrauensvotum wieder abwählen (Art. 234 AEU-Vertrag). Der Hohe Vertreter, der zusammen mit den anderen Mitgliedern der Kommission gewählt wird, kann außerdem auch vom Europäischen Rat entlassen werden (Art. 18 EU-Vertrag).[3] Des Weiteren muss jedes Kommissionsmitglied zurücktreten, wenn es vom Kommissionspräsidenten dazu aufgefordert wird. Die Ernennung von neuen Kommissaren läuft in all diesen Fällen nach demselben Verfahren ab wie bei einer regulären Neubesetzung, wobei die Amtszeit der neu ernannten Kommissare nur bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode des Europäischen Parlaments dauert.

Nach dem Vertrag von Nizza hätte ab der Europawahl 2009 die Zahl der EU-Kommissare kleiner als die der Mitgliedstaaten sein müssen. Der seit dem 1. Dezember 2009 gültige Vertrag von Lissabon sieht eigentlich vor, dass ab 2014 nur noch zwei Drittel der Mitgliedstaaten einen Kommissar stellen können (Art. 17 Abs. 5 EU-Vertrag). Allerdings kann der Europäische Rat durch Beschluss auch eine andere Zusammensetzung der Kommission festlegen. Im Ratifikationsverfahren stieß die vorgesehene Verkleinerung vor allem in einigen kleineren Ländern auf Kritik und galt als einer der Gründe, weshalb das erste Referendum, das in Irland über den Vertrag abgehalten wurde, scheiterte. Daher sicherte der Europäische Rat Irland im Dezember 2008 zu, dass bei Inkrafttreten des Vertrags von einer Verkleinerung der Kommission abgesehen werde.[4] Ein entsprechender Beschluss wurde in der Folge vom Europäischen Rat am 22. Mai 2013 gefasst, sodass jeder der damals 28 Mitgliedstaaten weiterhin einen Kommissar stellen kann.[5][6]

Legitimität

Das Ernennungsverfahren der Europäischen Kommission wurde häufig als Teil des sogenannten „Demokratiedefizits der Europäischen Union“ angesehen, da sie ursprünglich nur indirekt über die Regierungen der Mitgliedstaaten legitimiert war. Tatsächlich wurde die Kommission bei ihrer Gründung vor allem als eine unabhängige, technokratische Institution angesehen, die ähnlich wie eine Zentralbank nach Möglichkeit dem Einfluss der täglichen politischen Auseinandersetzungen entzogen sein sollte.[7] Mit zunehmender Ausweitung der Politikfelder der Europäischen Union und einer damit einhergehenden Politisierung der Kommission mehrten sich jedoch auch die Forderungen nach einer besseren Legitimierung der Kommission. Entsprechend wurden im Vertrag von Maastricht 1992 und im Vertrag von Amsterdam 1997 auch die Mitspracherechte des Europäischen Parlaments erheblich ausgeweitet. Seither spielt dieses eine zentrale Rolle bei der Wahl der Kommission, die ohne dessen Zustimmung nicht ernannt werden und von diesem auch jederzeit wieder abgewählt werden kann. Auch ist die Kommission inzwischen gemäß Art. 17, Abs. 8 EU-Vertrag nur dem Parlament gegenüber politisch verantwortlich.

Im Europäischen Konvent, der den Entwurf für den EU-Verfassungsvertrag ausarbeitete, wurde 2002 auch über Möglichkeiten wie eine Wahl allein durch das Europäische Parlament (also ohne Mitwirkung des Rates) oder sogar eine Direktwahl des Kommissionspräsidenten durch die EU-Bevölkerung diskutiert.[8] Allerdings konnten sich diese Vorschläge zuletzt nicht durchsetzen. Neben diesen demokratietheoretischen Einwänden wird zunehmend auch die Kommunikationsarbeit der Kommission kritisiert.[9]

Amtierende Kommission

Nach der Europawahl 2019 wurde Ursula von der Leyen zur neuen Kommissionspräsidentin gewählt, die gemeinsam mit ihrer Kommission, bestehend aus einer Koalition aus EVP, S&D und RE, am 1. Dezember 2019 ihr Amt antrat:

Kommission von der Leyen:  
Präsidentin
AmtBildNameMitgliedstaatnationale ParteiEuropaparteiFraktion im EU-ParlamentZugeordnete Generaldirektionen[10]
Präsidentin
Ursula von der Leyen
© European Union 2019 – Source: EP, CC BY 4.0
Ursula von der LeyenDeutschlandDeutschland DeutschlandCDUEVPEVPSG, SJ, COMM, EPSC
Geschäftsführende Vizepräsidenten
RessortBildNameMitgliedstaatnationale ParteiEuropaparteiFraktion im EU-ParlamentZugeordnete Generaldirektionen
Europäischer Green Deal
Frans Timmermans
Frans TimmermansNiederlandeNiederlande NiederlandePvdASPES&DCLIMA
Europa fit für das digitale Zeitalter

(inkl. Wettbewerb)[11][12]

Margrethe Vestager
Margrethe VestagerDanemarkDänemark DänemarkRVALDERECOMP
Wirtschaft für die Menschen
Valdis Dombrovskis
Valdis DombrovskisLettlandLettland LettlandVienotībaEVPEVPFISMA
Vizepräsidenten
RessortBildNameMitgliedstaatnationale ParteiEuropaparteiFraktion im EU-ParlamentGeneraldirektionen
Stärkung Europas in der Welt

(Hoher Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik)

Josep Borell
Josep BorrellSpanienSpanien SpanienPSCSPES&DEEAS, FPI
Werte und Transparenz
Věra Jourová
Věra JourováTschechienTschechien TschechienANO 2011ALDERE
Förderung der Europäischen Lebensweise
Margaritis Schinas
Margaritis SchinasGriechenlandGriechenland GriechenlandNDEVPEVP
Interinstitutionelle Beziehungen und Vorausschau
Maroš Šefčovič
Maroš ŠefčovičSlowakeiSlowakei SlowakeiSMERSPES&DJRC
Neuer Schwung für die Europäische Demokratie
Dubravka Šuica
Dubravka ŠuicaKroatienKroatien KroatienHDZEVPEVPCOMM
Weitere Kommissare
RessortBildNameMitgliedstaatnationale ParteiEuropaparteiFraktion im Europäischen ParlamentZugeordnete Generaldirektionen
Haushalt und Verwaltung
Johannes Hahn
Johannes HahnOsterreichÖsterreich ÖsterreichÖVPEVPEVPBUDG, HR, DGT, DIGIT, SCIC, OIB, OIL, PMO, OP, OLAF
Justiz und Rechtsstaatlichkeit
Didier Reynders
Didier ReyndersBelgienBelgien BelgienMRALDEREJUST, IAT
Innovation und Jugend
Marija Gabriel
(c) Walter Isack / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0
Marija GabrielBulgarienBulgarien BulgarienGERBEVPEVPRTD, EAC, JRC
Gesundheit
Stella Kyriakides
Stella KyriakidesZypern RepublikRepublik Zypern ZypernDISYEVPEVPSANTE
Energie
Kadri Simson
Kadri SimsonEstlandEstland EstlandKALDEREENER
Internationale Partnerschaften
Jutta Urpilainen
Jutta UrpilainenFinnlandFinnland FinnlandSDPSPES&DDEVCO
Binnenmarkt

(inkl. Verteidigung und Raumfahrt)

Thierry Breton 2011.jpg
Thierry BretonFrankreichFrankreich FrankreichparteilosCNECT, GROW, neue DG für Verteidigung
Nachbarschaft und Erweiterung
Oliver Varhelyi
Olivér VárhelyiUngarnUngarn UngarnFideszEVPEVPNEAR
Handel
Phil Hogan
Phil HoganIrlandIrland IrlandFGEVPEVPTRADE
Wirtschaft

(inkl. Steuern und Zollunion)

Paolo Gentiloni
Paolo GentiloniItalienItalien ItalienPDSPES&DECFIN, TAXUD, ESTAT
Umwelt und Ozeane
Virginijus Sinkevičius
Virginijus SinkevičiusLitauenLitauen LitauenLVŽSparteilosG/EFAENV, MARE
Arbeitsplätze
Nicolas Schmit
Nicolas SchmitLuxemburgLuxemburg LuxemburgLSAPSPES&DEMPL
Gleichstellung
Helena Dalli
Helena DalliMaltaMalta MaltaMLPSPES&DJUST, neue Task Force für Gleichstellung
Landwirtschaft
Janusz Wojciechowski
Janusz WojciechowskiPolenPolen PolenPiSEKREKRAGRI
Kohäsion und Reformen
Elisa Ferreira
Elisa FerreiraPortugalPortugal PortugalPSSPES&DREGIO, neue DG für Strukturreformen
Verkehr
Adina Vălean
Adina VăleanRumänienRumänien RumänienPNLEVPEVPMOVE
Krisenmanagement
Janez Lenarčič
Janez LenarčičSlowenienSlowenien SlowenienparteilosECHO
Inneres
Ylva Johansson
Ylva JohanssonSchwedenSchweden SchwedenSAPSPES&DHOME
Die Farben zeigen die Zugehörigkeit zu den europäischen Parteien an:
  • EVP0 (10: 5 Männer, 5 Frauen)
  • SPE (9: 5 Männer, 4 Frauen)
  • ALDE (4: 1 Mann, 3 Frauen)
  • EKR0 (1: 1 Mann)
  • parteilos (3: 3 Männer)
  • Arbeitsweise

    Hauptbesprechungszimmer der Europäischen Kommission im Berlaymont-Gebäude

    Die Regelungen zur Organisation der Kommission sind in ihrer Geschäftsordnung festgehalten.[13] Die Sitzungen der Kommissare finden meist einmal wöchentlich am Mittwochvormittag in Brüssel statt; die Kommissare können aber auch zusätzliche Termine vereinbaren. In den Wochen, in denen das Europäische Parlament Plenarsitzungen in Straßburg abhält, tagt auch das Kommissionskollegium dort.[14] Die Sitzungen werden vom Kommissionspräsidenten geleitet, bei dessen Abwesenheit vom Ersten Vizepräsidenten der Kommission. Sie sind nicht öffentlich, es werden aber Protokolle davon publiziert.[15]

    In den Sitzungen werden Beschlüsse mit einfacher Mehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Kommissionspräsidenten. Die meisten Beschlüsse werden allerdings außerhalb der Sitzungen im schriftlichen Verfahren getroffen, bei dem alle Kommissionsmitglieder einen Vorschlag schriftlich vorgelegt bekommen und dieser als gebilligt gilt, wenn nicht innerhalb einer bestimmten Frist Einwände erhoben werden. Bei weniger bedeutenden Fragen kann die Kommission Entscheidungen auch an einzelne Kommissare oder an Mitarbeiter der Generaldirektionen delegieren. Dabei gilt allerdings in jedem Fall das Kollegialitätsprinzip, Beschlüsse werden also formal immer von der Kommission als Ganzes getroffen.[16]

    Der Kommission unterstehen verschiedene Generaldirektionen, die ähnliche Funktionen wie die Ministerien auf nationaler Ebene erfüllen. Anders als bei Ministerien decken sich jedoch die Ressorts der Kommissare teilweise nicht genau mit denen der Generaldirektionen, sodass teilweise einem Kommissar mehrere Generaldirektionen zugeordnet sein können oder eine Generaldirektion mehreren Kommissaren zuarbeitet. Für die interne Verwaltung gibt es Dienstleister, etwa den Juristischen Dienst und den Übersetzungsdienst, die organisatorisch den Generaldirektionen gleichgestellt sind. Für die Durchführung bestimmter Gemeinschaftsprogramme kann die Europäische Kommission darüber hinaus auf sogenannte Exekutivagenturen zurückgreifen, die jeweils nur für bestimmte Tätigkeiten und auf einen bestimmten Zeitraum eingerichtet werden. Ein wichtiger Verwaltungsposten innerhalb der EU ist der Generalsekretär der Europäischen Kommission, ein EU-Beamter, der den Verwaltungsapparat administrativ führt.

    Jedes Kommissionsmitglied verfügt darüber hinaus über einen eigenen Mitarbeiterstab (das sogenannte Kabinett) aus sechs bis neun politischen Beamten. Die Kabinettchefs bereiten die Tagesordnung für die Sitzungen des Kollegiums vor und stimmen sich bereits untereinander ab: Bei den sogenannten „A-Punkten“ (A Artikel) herrscht Einigkeit unter den Ressorts, sie sind ohne größere Beratung beschlussfähig. Die sogenannten „B-Punkte“ (B Artikel) dagegen bedürfen eingehender Diskussion im Kollegium.

    Für die Koordinierung zwischen den verschiedenen Ressorts, die Organisation der Sitzungen und die Veröffentlichung der Beschlüsse wird der Kommissionspräsident von einem Generalsekretär unterstützt. Das Generalsekretariat der Europäischen Kommission hat dabei den gleichen organisatorischen Rang wie die anderen Generaldirektionen und Dienste.[17]

    Die Kommission besitzt zudem Auslandsvertretungen, die sogenannten Delegationen der Europäischen Union, die dem Hohen Vertreter unterstehen. Sie übernehmen Funktionen wie die Außendarstellung von EU-Politik, das Erstellen von Analysen für die Kommission sowie gegebenenfalls Verhandlungen im Rahmen eines vorgegebenen Mandats. Sie bilden die Basis für den Europäischen Auswärtigen Dienst. Außerdem hat die Kommission Vertretungsbüros in allen EU-Mitgliedstaaten, die oft zusammen mit Informationsbüros des Europäischen Parlaments in einem sogenannten Haus der Europäischen Union untergebracht sind.[18]

    Die internen Arbeitssprachen der Europäischen Kommission sind Englisch, Französisch und Deutsch. Arbeitsdokumente werden in alle drei Sprachen übersetzt. Interne Besprechungen werden jedoch häufig nur in Englisch geführt.[19]

    Geschichte

    Die drei Kommissionen bis 1967

    Die Europäische Kommission hat ihren Ursprung in der Hohen Behörde, die im Rahmen des Pariser Vertrages zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl 1952 geschaffen wurde, jedoch auch schon als Kommission bezeichnet wurde. Die Hohe Behörde hatte ihren Sitz in Luxemburg und besaß sehr weitgehende eigene Entscheidungsrechte für den Bereich der Montanindustrie. Lediglich in bestimmten Fällen – insbesondere, wenn Entscheidungen der Hohen Behörde auch Auswirkungen auf andere Sektoren gehabt hätten – benötigte sie die Zustimmung des Ministerrats.[20]

    Die Hohe Behörde setzte sich aus neun Mitgliedern zusammen, von denen acht durch die sechs EGKS-Staaten ernannt wurden und das neunte von den übrigen acht frei hinzugewählt wurde.[21] Entscheidungen wurden mit einfacher Stimmenmehrheit getroffen. Die Hohe Behörde wählte ihren Präsidenten selbst; der erste Präsident war Jean Monnet, der geistige Urheber des Schuman-Plans, der zur Gründung der EGKS geführt hatte.[22]

    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F028459-0019 / Gräfingholt, Detlef / CC-BY-SA 3.0

    Mit der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom) 1958 wurden zwei neue Kommissionen eingerichtet, die nun auch offiziell diesen Namen trugen. Die Struktur der neuen Kommissionen war im Wesentlichen der Hohen Behörde nachempfunden, wobei die Euratom-Kommission nur aus fünf Mitgliedern bestand. Allerdings hatten die Mitgliedstaaten nun deutlich größeren Einfluss: Sie ernannten alle Kommissionsmitglieder und auch den Kommissionspräsidenten selbst, und die Kommissionen besaßen ohne Zustimmung des Ministerrats kaum noch eigene Entscheidungsmöglichkeiten.[23] Zum ersten Präsidenten der EWG-Kommission wurde Walter Hallstein ernannt, der als außenpolitischer Staatssekretär unter Konrad Adenauer von deutscher Seite wesentlich zur Gründung der Gemeinschaften beigetragen hatte.

    Während der 1970er-Jahre kam es zu heftigen Konflikten über den Einfluss, den die EWG-Kommission auf die weitere Entwicklung der europäischen Integration haben würde. Während der französische Staatspräsident Charles de Gaulle mit den sogenannten Fouchetplänen die Kommission vollends dem Ministerrat unterordnen wollte, strebte Walter Hallstein eine Stärkung der Kommission durch die Einführung finanzieller Eigenmittel an, die die Kommission von den jährlich neu ausgehandelten Mitgliedsbeiträgen der Staaten unabhängig machen sollte.[24] Diese Konflikte trugen mit zur Krise des leeren Stuhls 1965/66 bei, in der sich Frankreich gegen die übrigen Mitgliedstaaten durchzusetzen versuchte. De Gaulles Pläne scheiterten schließlich, doch auch Hallstein konnte seine Ziele nicht durchsetzen; vielmehr wurden im Luxemburger Kompromiss 1966 die Kompetenzen der Kommission leicht beschnitten.[25] Auf Druck Frankreichs erklärte Hallstein 1967, nicht für eine neue Amtszeit kandidieren zu wollen.[26]

    Mit Hallsteins Rücktritt fiel auch eine erste Strukturreform der drei Gemeinschaften zusammen, deren Institutionen nun zusammengelegt wurden. Am 1. Juli 1967 wurden daher die Hohe Behörde der EGKS und die Kommissionen von EWG und Euratom im Rahmen des EG-Fusionsvertrags zur Europäischen Kommission verschmolzen. Die neue Kommission war nun für alle Politikbereiche der Europäischen Gemeinschaften zuständig.

    Europäische Kommissionen bis 1967
    EGKSEWGEURATOM
    Nr.Hohe BehördeAmtszeitKommissionAmtszeitKommissionAmtszeit
    1.Monnet1952–1955
    2.Mayer1955–1958
    3.Finet1958–1959Hallstein I1958–1962Armand1958–1959
    4.Malvestiti1959–1963Hirsch1959–1962
    5.Del Bo1963–1967Hallstein II1962–1967Chatenet1962–1967
    6.Coppe1967

    Die Europäische Kommission ab 1967

    Obwohl auf dem Gipfel von Den Haag 1969 doch noch die von Hallstein geforderte Einführung von EG-Eigenmitteln beschlossen wurde, verlor die Europäische Kommission in den 1970er-Jahren an Einfluss auf den Integrationsprozess. Die wesentlichen Initiativen gingen nun vom Europäischen Rat aus, während die Kommission immer mehr zum nur ausführenden Organ wurde. Auch das 1977 von Kommissionspräsident Roy Jenkins angestoßene Europäische Währungssystem konnte sich erst durchsetzen, nachdem der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt und der französische Präsident Valéry Giscard d’Estaing die Idee aufgegriffen und zu ihrer eigenen gemacht hatten.[27]

    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F078267-0023 / Wegmann, Ludwig / CC-BY-SA

    Erst nach der Überwindung der sogenannten Eurosklerose-Krise 1984 konnte sich die Europäische Kommission wieder stärker in den Integrationsprozess einbringen. Zur Schlüsselfigur wurde der Franzose Jacques Delors, der 1985 zum Kommissionspräsidenten ernannt wurde und dieses Amt bis 1995 einnahm. Delors initiierte das Binnenmarktprojekt, mit dem sich die Mitgliedstaaten in der Einheitlichen Europäischen Akte 1986 dazu verpflichteten, den Europäischen Binnenmarkt zu vollenden. Hierzu entwickelte die Kommission ein umfangreiches Arbeitsprogramm, das bis 1993 umgesetzt wurde.[28] Zudem schlug die Kommission den sogenannten Delors-Plan vor, der die Grundlage für die 1992 im Vertrag von Maastricht vereinbarte Europäische Währungsunion legte.

    Die folgenden EU-Vertragsreformen von Amsterdam 1997 und Nizza 2001 brachten der Kommission keine zusätzlichen Befugnisse, regelten jedoch ihre Zusammensetzung und innere Funktionsweise neu. So wurden die Kompetenzen des Kommissionspräsidenten bei der Auswahl und Aufgabenverteilung der Kommissare gestärkt. Außerdem wurde erstmals über eine Verkleinerung der Kommission diskutiert: Durch die Erweiterungen der EU war sie bis 1995 auf zwanzig Mitglieder angewachsen, da die fünf größten der 15 Mitgliedstaaten jeweils zwei Kommissare stellen durften. Durch die geplante EU-Osterweiterung sollten noch einmal weitere Mitglieder hinzukommen. Um bei diesem Wachstum die Handlungsfähigkeit der Kommission zu erhalten, einigte man sich im Vertrag von Nizza darauf, dass ab 2005 jeder Mitgliedstaat nur noch einen Kommissar stellen sollte; ab dem 27. Mitglied sollte die Zahl der Kommissare kleiner sein als die der Staaten.[29]

    Die auf Delors folgenden Kommissionspräsidenten konnten dessen Impulse für eine aktivere Rolle der Europäischen Kommission nicht fortsetzen. Vielmehr kam sie zunehmend in das Blickfeld der öffentlichen Kritik an der vielfach als bürgerfern und undemokratisch verstandenen EU. Gegen Ende ihrer Amtszeit geriet die Kommission Santer (1995–1999) zudem in einen Korruptionsskandal um die Kommissarin Edith Cresson, die einen befreundeten unqualifizierten Mitarbeiter eingestellt hatte.[30] Nachdem das Europäische Parlament daraufhin mit einem Misstrauensantrag drohte, trat die Kommission am 16. März 1999 geschlossen zurück.

    Auch Santers Nachfolger Romano Prodi (1999–2004) und José Manuel Barroso (2004–2014) gelten vielfach als eher schwache Kommissionspräsidenten.[31] Die Ernennung der ersten Kommission Barroso war zudem von einem weiteren Konflikt begleitet, da der von Italien vorgeschlagene Kommissar Rocco Buttiglione vor der Bestätigung der Kommission durch das Europäische Parlament durch umstrittene Äußerungen über Homosexualität und Frauenrollen auffiel. Das Parlament drohte daraufhin, der Kommission die Zustimmung zu versagen. Schließlich verzichtete Buttiglione auf das Amt.[32]

    Der Vertrag von Lissabon, der zum 1. Dezember 2009 in Kraft trat, brachte verschiedene Veränderungen für die Europäische Kommission. Insbesondere wurden die Ämter des Außenkommissars und des Hohen Vertreters für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) zusammengelegt, sodass auch im Bereich der GASP die Möglichkeit zur besseren Verzahnung zwischen Kommission und Rat entstand. Außerdem wurden die Politikbereiche erweitert, in denen die Kommission tätig werden kann. Vor allem die polizeiliche und justizielle Zusammenarbeit in Strafsachen, die zuvor ausschließlich dem Rat der EU unterlag, wurde in den Bereich des ordentlichen Gesetzgebungsverfahren übergeführt, sodass die Kommission hier dieselben Kompetenzen erhielt wie in anderen Feldern.

    Ursula von der LeyenJean-Claude JunckerJosé Manuel BarrosoRomano ProdiManuel Marín (Politiker)Jacques SanterJacques DelorsGaston ThornRoy JenkinsFrançois-Xavier OrtoliSicco MansholtFranco Maria MalfattiJean ReyWalter Hallstein
    Europäische Kommissionen der EG / EU seit 1967
    Nr.KommissionAmtszeit
    1.Rey1967–1970
    2.Malfatti1970–1972
    3.Mansholt1972–1973
    4.Ortoli1973–1977
    5.Jenkins1977–1981
    6.Thorn1981–1985
    7.Delors I1985–1989
    8.Delors II1989–1993
    9.Delors III1993–1995
    10.Santer1995–1999
    11.Prodi1999–2004
    12.Barroso I2004–2010
    13.Barroso II2010–2014
    14.Juncker2014–2019
    15.von der Leyen2019–2024[33]

    Gehalt

    Der Basislohn eines EU-Kommissars beträgt 112,5 % des höchsten EU-Beamten (Grad 16), 19.909,89 Euro im Monat ohne Zulagen. Der Präsident erhält 138 % (24.422,80 Euro), Vizepräsidenten 125 % (22.122,10 Euro) und Hohe Vertreter 130 % (23.006,98 Euro).[34][34][35][36] Dieses Gehalt wird versteuert, die Steuern fließen in den EU-Haushalt zurück. Zudem erhalten die Kommissare eine Residenzzulage von 15 % des Grundgehalts sowie eine Aufwandsentschädigung von 607 Euro (Vizepräsidenten 911,38 Euro, Präsident 1418,07 Euro). Das Einkommen der Kommissionsmitglieder liegt damit im oberen Bereich dessen, was Regierungsmitglieder in den großen EU-Mitgliedstaaten üblicherweise verdienen; allerdings erhalten nationale Regierungsmitglieder teils noch weitere Formen von Zusatzvergütungen. Nach ihrer Amtszeit erhalten die Kommissionsmitglieder ab ihrem 65. Lebensjahr ein Ruhegehalt, das sich an der Dauer der Amtszeit berechnet. Es beträgt für jedes Amtsjahr 4,275 %, maximal aber 70 % des letzten Grundgehalts.[37]

    Beamtenapparat

    Den Kommissaren arbeiten in 33 Generaldirektionen ein Verwaltungsapparat von EU-Beamten zu, der allerdings mit ca. 32.000 Mitarbeitern deutlich kleiner ist als derjenige nationalstaatlicher Regierungen (zum Vergleich: Allein die Stadt Hamburg beschäftigt über 60.000 Beamte[38]). Von den Beamten sind 42,2 % weiblich, wobei in allen Jahrgängen unter 50 Frauen mit über 50 % vertreten sind. Allerdings sind Frauen in mittleren und höheren Dienstgraden deutlich geringer vertreten. Nur 25 % der höheren Beamten waren Ende 2014 Frauen (1995: 4 %). Daher war es ein Ziel der Kommission Juncker, deren Anteil in mittleren und höheren Dienstgraden auf 40 % zu erhöhen.[39]

    Kommissionsmitarbeiter erhalten ihr Gehalt gemäß einer 16-stufigen Einteilung (Grade, unterteilt in die Assistenten-Laufbahn „AST“ und die Administratoren-Laufbahn „AD“), jeder Grad weist wiederum bis zu fünf Alterslevels auf. Die Einteilung steigt etwa alle zwei Jahre um eine Altersstufe. Nach der fünften Altersstufe erfolgt die Eingruppierung in einen höheren Grad. Vom Bruttogehalt wird eine Steuer einbehalten, die in den EU-Haushalt zurück fließt und zwischen 8 und 45 % ausmacht, dazu ein Solidaritätsbeitrag von 7 %. Das Bruttogehalt beträgt jeweils in der ersten Altersstufe für Grad/AD 1 2.675,40 Euro monatlich, für AD5 4.384,38 Euro, für AD14 13.322,22 Euro und für AD16 17.054,40 Euro.

    Sekretärinnen und Sekretäre werden in die Grade 1–6 eingeteilt, Assistenten in die Grade 1–11, (politische) Beamte beginnen auf Grad 5 („AD5“). Für Abteilungsleiter („head of unit“) erfolgt eine Eingruppierung ab mindestens Grad 9. Direktoren werden mit mindestens Grad/AD 14 eingestuft, Generaldirektoren mindestens Grad/AD 15.[40]

    Siehe auch

    Literatur

    • Hans-Peter Duric: Aufbau, Struktur und Funktionsweise der Europäischen Kommission. In: Zeitschrift für Zölle und Verbrauchsteuern 1997, S. 296 ff.

    Weblinks

    Commons: Europäische Kommission – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
    Wiktionary: EU-Kommission – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

    Einzelnachweise

    1. Commission Staff. Juli 2019.
    2. Urteil des Gerichtshofes in der Rechtssache C‑409/13. 14. April 2015, abgerufen am 29. Mai 2017.
    3. a b Vgl. Vertrag über die Europäische Union in der Fassung des Vertrags von Lissabon.
    4. Schlussfolgerungen des Vorsitzes für den Europäischen Rat im Dezember 2008 (PDF; 194 kB).
    5. [1] Beschluss (ER) 22. Mai 2014.
    6. [2] Entwurf des Beschlusses des ER.
    7. Vgl. Guido Thiemeyer, Das Demokratiedefizit der Europäischen Union. Geschichtswissenschaftliche Perspektiven, in: Themenportal Europäische Geschichte (2008).
    8. Vgl. Spiegel online, 3. Juli 2002: EU-Parlament soll Prodis Nachfolger wählen.
    9. Siehe etwa: Robin Kiera: Das Spiel mit dem Schwarzen Peter. Warum die Europäische Kommission ein strategisches Kommunikationskonzept benötigt, Kassel: These 2010, ISSN 1434-1131, S. 19–21 unter folgendem Link [3].
    10. https://ec.europa.eu/commission/sites/beta-political/files/allocation-portfolios-supporting-services_en.pdf
    11. WELT: EU-Kommission: Von der Leyen benennt drei mächtige Stellvertreter. 10. September 2019 (welt.de [abgerufen am 10. September 2019]).
    12. Tobias Kaiser: EU-Kommission: Von der Leyen setzt auf Klima und Digitales. 10. September 2019 (welt.de [abgerufen am 10. September 2019]).
    13. Vgl. Beschluss der Kommission zur Änderung ihrer Geschäftsordnung mit vollständigem Text der Geschäftsordnung im Anhang, 15. November 2005.
    14. Vgl. Europäische Kommission: Die wöchentlichen Sitzungen der Kommissionsmitglieder
    15. Übersicht über die Protokolle der Kommissionssitzungen auf der Homepage der Kommission.
    16. Vgl. Europäische Kommission: Wie fasst die Kommission ihre Beschlüsse? (Memento vom 28. Juni 2013 im Internet Archive)
    17. Homepage des Generalsekretariats der Europäischen Kommission.
    18. Vgl. die Homepage der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin und der Vertretung der Europäischen Kommission in Wien.
    19. Die Bundesregierung, Juli 2013: Sprachenregelung in EU-Organen.
    20. Vgl. Gabriele Clemens u. a., Geschichte der Europäischen Integration, Paderborn 2008, S. 102 f.
    21. Vgl. Gabriele Clemens u. a., Geschichte der Europäischen Integration, Paderborn 2008, S. 104.
    22. Vgl. Gerhard Brunn, Die Europäische Einigung von 1945 bis heute, Bonn 2004, S. 85.
    23. Vgl. Gabriele Clemens u. a., Geschichte der Europäischen Integration, Paderborn 2008, S. 132 und 135.
    24. Vgl. N. Piers Ludlow, „A supranational Icarus: Hallstein, the early commission and the search for an independent role“, in: Antonio Varsori (Hrsg.), Inside the European Community: actors and policies in the European integration 1957–1972, Baden-Baden 2006.
    25. Vgl. Gerhard Brunn, Die Europäische Einigung von 1945 bis heute, Bonn 2004, S. 147.
    26. Vgl. Gerhard Brunn, Die Europäische Einigung von 1945 bis heute, Bonn 2004, S. 174.
    27. Vgl. Gerhard Brunn, Die Europäische Einigung von 1945 bis heute, Bonn 2004, S. 221–223.
    28. Vgl. Gerhard Brunn, Die Europäische Einigung von 1945 bis heute, Bonn 2004, S. 239 f. und 251 f.
    29. Vgl. Gabriele Clemens u. a., Geschichte der Europäischen Integration, Paderborn 2008, S. 243.
    30. Vgl. Gerhard Brunn, Die Europäische Einigung von 1945 bis heute, Bonn 2004, S. 303 f.
    31. Vgl. z. B. Salzburger Nachrichten, 18. Juni 2009: Nur ein schwacher Präsident ist ein guter Präsident.
    32. Süddeutsche Zeitung, 30. Oktober 2004: Rocco Buttiglione: „Ich biete meinen Rückzug an“ (Memento des Originals vom 19. Januar 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sueddeutsche.de.
    33. https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-10/eu-kommission-kandidaten-ursula-von-der-leyen-ungarn-frankreich-nominierung abgerufen am 5. November 2019
    34. a b Verordnung (EWG) Nr. 422/67 5/67/Euratom des Rates vom 25. Juli 1967 über die Regelung der Amtsbezüge für den Präsidenten und die Mitglieder der Kommission sowie für den Präsidenten, die Richter, die Generalanwälte und den Kanzler des Gerichtshofes in der konsolidierten Fassung vom 1. Mai 2004, EUR-Lex.
    35. Base salary of grade 16, third step is €17,697.68: European Commission: Officials' salaries – accessed 19 March 2010
    36. Beschluss des Rates vom 1. Dezember 2009 über die Beschäftigungsbedingungen des Hohen Vertreters der Union für Außen- und Sicherheitspolitik. EUR-Lex.
    37. Erläuterung zu den Gehältern auf der Homepage der Europäischen Kommission nach Verordnung 422/67/EWG (PDF).
    38. Claus Hecking: Europäische Union: Mythos 5: Die Bürokratie in Brüssel ist teuer und ineffizient. In: Zeit Online. 19. Mai 2014, abgerufen am 20. Mai 2016.
    39. ohne Autor: Gender Balance – Hitting targets. The Companion to the European Commission. European Voice Februar 2015, S. 54
    40. ohne Autor: European Commission salaries. The Companion to the European Commission. European Voice Februar 2015, S. 57

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    Each candidate commissioner is invited for a live-streamed, three-hour hearing in front of the committee or committees responsible for their proposed portfolio. The hearings will take place between Monday 30 September and Tuesday 8 October.

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    Working nine to five, it’s not a way to make a living. At least, if you’re a woman, your terms and conditions in Europe may not be as good as your male counterparts. The Euranet Plus radio network brought you a live studio debate from the European Parliament to discuss EU labour markets.

    Get the guest list, the audio and video recordings of the debate and all other details at euranetplus-inside.eu/citizens-corner-debate-on-gender-eq...

    Part 1/2 | Croatian | moderator Barbara Peranić | guests:

    - Biljana BORZAN, MEP, Croatia, Group of the Progressive Alliance of Socialists and Democrats in the European Parliament, @BiljanaBorzan - Dubravka ŠUICA, MEP, Croatia, Group of the European People’s Party (Christian Democrats) @dubravkasuica - Ivan JAKOVČIĆ, MEP, Croatia, Group of the Alliance of Liberals and Democrats for Europe, @IvanJakovcic

    - Dragica MARTINOVIĆ, Member of the European Economic and Social Committee, Employers’ Group (Group I), Director of the Representative Office of the Croatian Chamber of Economy in Brussels
    (Margrethe Vestager) Hearings of Margrethe Vestager DK, vice president-designate for a Europe fit for the digital age (48865071413) (cropped).jpg
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    Kurztitel: Bonn, Ministerpräsidenten mit EU-Kommissar Delors 

    Archivischer Titel: Von links: Franz-Josef Strauß, Jacques Delors 

    Abgebildete Personen:

    • Strauß, Franz Josef: Verteidigungsminister, Ministerpräsident von Bayern, Vorsitzender der CSU, Bundesrepublik Deutschland * Delors, Jacques: Präsident der EG-Kommission, Wirtschaftsminister, Frankreich (GND 119099993)

    Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Sachkorrekturen und alternative Beschreibungen sind von der Originalbeschreibung getrennt vorzunehmen. Zusätzlich können Sie dem Bundesarchiv Fehler melden.


    Historische Originalbeschreibung: 

    19.5.1988
    Die Regierungschefs der 11 Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland führten mit dem Präsidenten der EG-Kommission Jacques Delors, Gespräche über die Zusammenarbeit zwischen den Ländern und der Europäischen Gemeinschaft. Die Bundesrepublik Deutschland ist innerhalb Europas der einzige Staat mit einem föderativen System - in der Landesvertretung Bayern

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    Das Wappen zeigt den seit dem 16. Jahrhundert geführten Reichsadler. Das Aachener Wappen wurde zuletzt am 24. Januar 1980 durch die Hauptsatzung der Stadt bestätigt.
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    Die Europaflagge besteht aus einem Kranz aus zwölf goldenen, fünfzackigen, sich nicht berührenden Sternen auf azurblauem Hintergrund.

    Sie wurde 1955 vom Europarat als dessen Flagge eingeführt und erst 1986 von der Europäischen Gemeinschaft übernommen.

    Die Zahl der Sterne, zwölf, ist traditionell das Symbol der Vollkommenheit, Vollständigkeit und Einheit. Nur rein zufällig stimmte sie zwischen der Adoption der Flagge durch die EG 1986 bis zur Erweiterung 1995 mit der Zahl der Mitgliedstaaten der EG überein und blieb daher auch danach unverändert.
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    Parliament to vote on new European Commission (49131215863).jpg
    Autor/Urheber: European Parliament from EU, Lizenz: CC BY 2.0

    After assessing all the commissioners-designate, MEPs will decide on 27 November whether to elect the Commission as a whole, allowing it to take office on 1 December. Ursula von der Leyen speaking in a packed plenary chamber Commission President-elect Ursula von der Leyen speaks to plenary

    The plenary vote on Wednesday would bring to an end the long process of careful examination by Parliament of the proposed team of commissioners. Its objective was to ensure that the EU’s executive body has the democratic legitimacy to act in the interest of Europeans.

    MEPs elected Ursula von der Leyen as Commission president in July. Then, from the end of September to mid-November, parliamentary committees organised hearings with each of the nominees to judge their suitability for their proposed post.

    On 21 November political group leaders and Parliament’s president Sassoli agreed that the process of examination had been completed and that Parliament is ready to hold the final plenary vote.

    On Wednesday 27 November, President-elect Ursula von der Leyen will present her team and the new Commission’s programme. Following a debate, MEPs will decide by simple majority whether to elect the Commission or not.

    If approved, the new Commission will start work on 1 December.

    Read our Top Story Collection here: <a href="https://www.europarl.europa.eu/news/en/headlines/priorities/commission-president-2019" rel="noreferrer nofollow">www.europarl.europa.eu/news/en/headlines/priorities/commi...</a>


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    (Frans Timmermans) Hearing of Frans Timmermans (the Netherlands) - Executive Vice President-Designate - European Green Deal (48866429362) (cropped).jpg
    Autor/Urheber: European Parliament from EU, Lizenz: CC BY 2.0

    Before the European Parliament can vote the new European Commission led by Ursula von der Leyen into office, parliamentary committees will assess the suitability of commissioners-designate.

    On 23-26 May, more than 200,000,000 people in 28 EU countries went to the polls to elect members of the European Parliament, giving them a strong democratic mandate, including voting into office the new European Commission and examining the competencies and abilities of its commissioners-designate. Elected members of the European Parliament will also listen to their ideas and will assess their willingness to take concrete actions on the issues that Europeans care about.

    Each candidate commissioner is invited for a live-streamed, three-hour hearing in front of the committee or committees responsible for their proposed portfolio. The hearings will take place between Monday 30 September and Tuesday 8 October.

    <a href="http://epinsta.eu/EPhearings2019" rel="noreferrer nofollow">epinsta.eu/EPhearings2019</a>

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    Parliament to vote on new European Commission (49133145422).jpg
    Autor/Urheber: European Parliament from EU, Lizenz: CC BY 2.0

    After assessing all the commissioners-designate, MEPs will decide on 27 November whether to elect the Commission as a whole, allowing it to take office on 1 December. Ursula von der Leyen speaking in a packed plenary chamber Commission President-elect Ursula von der Leyen speaks to plenary

    The plenary vote on Wednesday would bring to an end the long process of careful examination by Parliament of the proposed team of commissioners. Its objective was to ensure that the EU’s executive body has the democratic legitimacy to act in the interest of Europeans.

    MEPs elected Ursula von der Leyen as Commission president in July. Then, from the end of September to mid-November, parliamentary committees organised hearings with each of the nominees to judge their suitability for their proposed post.

    On 21 November political group leaders and Parliament’s president Sassoli agreed that the process of examination had been completed and that Parliament is ready to hold the final plenary vote.

    On Wednesday 27 November, President-elect Ursula von der Leyen will present her team and the new Commission’s programme. Following a debate, MEPs will decide by simple majority whether to elect the Commission or not.

    If approved, the new Commission will start work on 1 December.

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    Europe on the globe (red).svg
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    Lage von Europa auf der Erde.
    Hearing of Olivér Várhelyi (Hungary) - Designate - Neighbourhood and Enlargement (49063520601) (cropped).jpg
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    Before the European Parliament can vote the new European Commission led by Ursula von der Leyen into office, parliamentary committees will assess the suitability of commissioners-designate.

    On 23-26 May, more than 200,000,000 people in 28 EU countries went to the polls to elect members of the European Parliament, giving them a strong democratic mandate, including voting into office the new European Commission and examining the competencies and abilities of its commissioners-designate. Elected members of the European Parliament will also listen to their ideas and will assess their willingness to take concrete actions on the issues that Europeans care about.

    Each candidate commissioner is invited for a live-streamed, three-hour hearing in front of the committee or committees responsible for their proposed portfolio. The hearings will take place between Monday 30 September and Tuesday 8 October.

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    Hearing with Helena Dalli (MT), candidate commissioner for equality (48832245446) (cropped).jpg
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    Before the European Parliament can vote the new European Commission led by Ursula von der Leyen into office, parliamentary committees will assess the suitability of commissioners-designate.

    On 23-26 May, more than 200,000,000 people in 28 EU countries went to the polls to elect members of the European Parliament, giving them a strong democratic mandate, including voting into office the new European Commission and examining the competencies and abilities of its commissioners-designate. Elected members of the European Parliament will also listen to their ideas and will assess their willingness to take concrete actions on the issues that Europeans care about.

    Each candidate commissioner is invited for a live-streamed, three-hour hearing in front of the committee or committees responsible for their proposed portfolio. The hearings will take place between Monday 30 September and Tuesday 8 October.

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    Hearings Ylva Johansson (Sweden) Home affairs (48826433018) (cropped).jpg
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    Before the European Parliament can vote the new European Commission led by Ursula von der Leyen into office, parliamentary committees will assess the suitability of commissioners-designate.

    On 23-26 May, more than 200,000,000 people in 28 EU countries went to the polls to elect members of the European Parliament, giving them a strong democratic mandate, including voting into office the new European Commission and examining the competencies and abilities of its commissioners-designate. Elected members of the European Parliament will also listen to their ideas and will assess their willingness to take concrete actions on the issues that Europeans care about.

    Each candidate commissioner is invited for a live-streamed, three-hour hearing in front of the committee or committees responsible for their proposed portfolio. The hearings will take place between Monday 30 September and Tuesday 8 October.

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    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F028459-0019 / Gräfingholt, Detlef / CC-BY-SA 3.0
    Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Info non-talk.svg
    Verleihung des Robert-Schuman-Preises an Prof. Walter Hallstein durch den Rektor der Uni Bonn, Prof. Partsch