Eternity (2025)
| Film | |
| Titel | Eternity |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Länge | 114 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen |
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| Stab | |
| Regie | David Freyne |
| Drehbuch |
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| Produktion | |
| Musik | David Fleming |
| Kamera | Ruairí O’Brien |
| Schnitt | Joe Sawyer |
| Besetzung | |
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| → Synchronisation | |

Eternity ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2025 von Regisseur David Freyne, der gemeinsam mit Pat Cunnane auch das Drehbuch schrieb. Die Hauptrollen übernahmen Elizabeth Olsen, Miles Teller und Callum Turner.[3]
Handlung
Joan und Larry Cutler sind ein Ehepaar, das seit 65 Jahren verheiratet ist und zwei Kinder hat. Die beiden besuchen eine Familienfeier, die Krebserkrankung von Joan halten sie vor der Familie geheim. Auf der Feier sehen sie sich ein altes Foto an, das Joan mit ihrem ersten Ehemann Luke zeigt, der im Krieg gefallen ist. Nachdem Larry an einer Brezel erstickt, findet er sich in einem Zug wieder, der ihn in eine Zwischenwelt bringt, in der Verkäufer eine Auswahl möglicher Jenseitswelten bewerben. Seine Jenseits-Koordinatorin Anna erklärt ihm, dass er sich entscheiden muss, wo und mit wem er die Ewigkeit verbringen möchte. Eine spätere Umentscheidung sei nicht möglich, man lande stattdessen im Nichts.
Bald darauf trifft auch seine Frau Joan ein, deren Jenseits-Koordinator Ryan ist. Joan stellt fest, dass dort auch ihre erste Liebe Luke seit 67 Jahren auf sie wartet. Joan steht nun vor der Wahl zwischen ihrem Ehemann Larry und ihrer Jugendliebe Luke. Ryan rät ihr, sich für Luke zu entscheiden. Aufgrund ihrer besonderen Umstände erhält Joan die Möglichkeit, zwei parallele Ewigkeiten – eine mit Larry und eine mit Luke – vor ihrer endgültigen Entscheidung auszuprobieren. Nachdem sich Joan mit beiden Männern getroffen hat, hadert sie weiterhin mit ihrer Entscheidung. Sie bespricht ihre Entscheidung mit Karen, während sie Informationsstände zu verschiedenen Ewigkeiten besuchen. Da sie sich nicht zwischen ihren Ehemännern entscheiden kann, beschließt sie zunächst, ihre Ewigkeit stattdessen mit Karen zu verbringen.
Seelen kehren in jenes Alter zurück, in dem sie am glücklichsten waren. Larry bemerkt, dass Joan im Jenseits ihr Haar lang trägt, wie sie es während ihrer ersten Ehe getan hatte. Larry überzeugt daher Joan, die Ewigkeit mit Luke zu verbringen. Anna erklärt ihm, dass sie selbst sich keine bestimmte Ewigkeit ausgesucht hatte, da sie am glücklichsten darin war, anderen dabei zu helfen, ihre zu finden. Im Laufe der Jahre war aus dieser ursprünglichen Leidenschaft eine reine Pflichterfüllung geworden. Durch Larry habe sie ihre Liebe zum Helfen wiederentdeckt.
Während Joan und Luke ihre gemeinsame Ewigkeit in den Bergen verbringen, wird Joan zunehmend unzufriedener und besucht immer wieder das Archiv, um ihre Erinnerungen mit Larry aufleben zu lassen. Sie erkennt, dass ihr all die kleinen Momente mit Larry mehr bedeutet haben als die unbeschwerte, junge Liebe, die sie mit Luke erlebt hatte. Als Joan entscheidet, die Ewigkeit lieber mit Larry zu verbringen, versucht Luke, sie davon abzubringen, da er befürchtet, sie könnte im Nichts verloren gehen.
Nachdem sich Joan und Luke voneinander verabschieden, inszeniert Luke ein Ablenkungsmanöver, sodass Joan aus der gemeinsamen Ewigkeit in die Zwischenwelt zurückkehren kann. Dort hat Larry mittlerweile jene Stelle als Barkeeper angenommen, die zuvor Luke innehatte. Larry und Joan finden schließlich wieder zueinander und verbringen ihre gemeinsame Ewigkeit in einem Jenseits, das an ihr irdisches Leben in Oakdale erinnert.
Synchronisation
Die deutsche Synchronisation übernahm die FFS Film- & Fernseh-Synchron. Das Dialogbuch schrieb Christian Weygand, der auch Dialogregie führte.[4]
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher[4] |
|---|---|---|
| Anna | Da’Vine Joy Randolph | Kathrin Gaube |
| Joan | Elizabeth Olsen | Shandra Schadt |
| Larry Cutler | Miles Teller | Roman Wolko |
| Luke | Callum Turner | Patrick Roche |
| Marge | Brandi Alexander | Natascha Geisler |
Produktion und Hintergrund
Der Film wurde von A24 und Star Thrower Entertainment produziert, als Produzenten fungierten Tim White und Trevor White, Executive Producer waren Elizabeth Olsen und Miles Teller.[5][6] Die Dreharbeiten fanden vom 24. Mai bis zum 5. Juli 2024 in British Columbia in Kanada statt, gedreht wurde unter anderem in Vancouver, West Vancouver und Squamish.[7]
Die Kamera führte Ruairí O’Brien, die Musik schrieb David Fleming und die Montage verantwortete Joe Sawyer. Das Production-Design gestaltete Zazu Myers und das Kostümbild Angus Strathie.[5] In den USA erhielt der Film ein R-Rating.[6] Das Drehbuch wurde 2022 in die Black List der unverfilmten Drehbücher Hollywoods aufgenommen.[8]
Veröffentlichung
Ein erster Trailer erschien im Juli 2025.[9] Premiere war Anfang September 2025 am Toronto International Film Festival 2025 in der Sektion Gala Presentations.[5]
In den USA kam der Film am 14. November 2025 in ausgewählte Kinos.[10][6] Der deutsche und österreichische Kinostart war am 4. Dezember 2025.[3][11][12] In der Deutschschweiz startete der Film am 11. Dezember 2025 in den Kinos.[13]
Der Soundtrack komponiert von David Fleming wurde am 26. November 2025 als Download veröffentlicht.[14] Als Video-on-Demand erschien der Film am 23. Dezember 2025.[6] Am 13. Februar 2026 wurde der Film in das Angebot von Apple TV aufgenommen.[15][16]
Rezeption
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | 77 %[17] |
| Metacritic (Metascore) | 58/100[18] |
Am 12. Oktober 2025 waren 24 der 28 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv.[6] Bei Metacritic erhielt der Film am 12. Oktober 2025 einen Metascore von 64 von 100 möglichen Punkten, der auf 13 Rezensionen basierte.[19]
Roland Meier vergab auf outnow.ch 5,5 von 6 Sternen. Die romantische Komödie fische im Fahrwasser der Serie The Good Place und Vergiss mein nicht!. Aber die aufgeworfenen Fragen seien smart und die Welt, in welcher der überaus charmante Cast agiert, ein farbenfrohes Fest für Freunde des Freeze-Frame-Funs.[20]
Oliver Armknecht bewertete die Produktion auf film-rezensionen.de mit acht von zehn Punkten. Im Grunde sei das eine typische Dreiecks-Liebeskomödie, werde aber durch das Szenario nachdenklicher. Das mache viel Spaß, auch dank des spielfreudigen Ensembles.[21]
Anke Sterneborg (drei von fünf Sternen) schrieb auf epd-film.de, dass man gerne länger zusehen würde, wie die Vorzüge diverser Welten angepriesen werden. Die Romcom im Jenseits nehme streckenweise ein wenig umständliche Wendungen, unterhalte aber mit der schieren Fülle gewitzter Ideen und Ausstattungsdetails bestens.[22]
mucke-und-mehr.de befand, dass der Film einen an Zweigstelle, The Good Place, Rendezvous im Jenseits, Vergiss mein nicht! oder Soul denken lasse, im Vergleich aber nicht zwingend heraussteche. Er punkte neben guten Darstellern und einigen humorvollen Momenten mit einer gewissen Tiefgründigkeit, während die immer mehr in Richtung RomCom driftende, aber aufgesetzt anmutende Story einen nicht so recht zu packen wisse.[23]
Antje Wessels urteilte, dass der Streifen mit einer originellen Welt, starken Darstellerleistungen und einem reizvollen Spiel mit existenziellen Fragen überzeuge. Allerdings mache gerade sein Mut zur Vielfalt das konventionelle Ende umso enttäuschender. Der Film sei ein sehenswertes, aber hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibendes Werk.[24]
Auszeichnungen und Nominierungen
Critics’ Choice Movie Awards 2026
- Nominierung in der Kategorie Beste Komödie
Weblinks
- Eternity bei IMDb
- Eternity in The Movie Database
- Eternity bei Rotten Tomatoes (englisch)
Einzelnachweise
- ↑ Freigabebescheinigung für Eternity. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüfnummer: 273234/K).
- ↑ Alterskennzeichnung für Eternity. Jugendmedienkommission.
- ↑ a b Eternity. In: filmstarts.de. Abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ a b Eternity (2025). In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 26. Dezember 2025.
- ↑ a b c Eternity. In: tiff.net. Abgerufen am 20. August 2025.
- ↑ a b c d e Eternity. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 20. August 2025 (englisch).
- ↑ Susan Gittins: Choosing Between 2 Husbands in BC-Filmed ETERNITY With Elizabeth Olsen. In: hollywoodnorthbuzz.com. 30. Juli 2025, abgerufen am 20. August 2025 (englisch).
- ↑ Matt Grobar: The Black List 2022: Catherine Schetina’s ‘Pure’ Tops List Of Year’s Most-Liked Hollywood Screenplays. In: deadline.com. 22. Dezember 2022, abgerufen am 20. August 2025 (englisch).
- ↑ Patrick Reinbott: Neuer Fantasy-Trailer schickt Marvel-Star ins Jenseits – hier geht das Chaos erst richtig los. In: moviepilot.de. 20. August 2025, abgerufen am 20. August 2025.
- ↑ Eternity. In: a24films.com. Abgerufen am 20. August 2025.
- ↑ ETERNITY: Kinostart für Liebeskomödie mit Miles Teller und Elizabeth Olsen steht fest. In: ots.at. 2. Oktober 2025, abgerufen am 2. Oktober 2025.
- ↑ Eternity. In: polyfilm.at. Abgerufen am 28. Oktober 2025.
- ↑ Chris Schelb: Welche Ewigkeit hätten Sie denn gern? Erster Trailer zur romantischen Komödie «Eternity». In: outnow.ch. 1. Oktober 2025, abgerufen am 1. Oktober 2025.
- ↑ A24 Music presents a soundtrack for the comedy Eternity. In: ots.at. 30. November 2025, abgerufen am 30. November 2025.
- ↑ Apple TV: Trailer zum Film „Eternity“ mit Miles Teller und Elizabeth Olsen erschienen. In: stadt-bremerhaven.de. 13. Januar 2026, abgerufen am 13. Januar 2026.
- ↑ Apple TV bringt neue Komödie mit Miles Teller und Elizabeth Olsen. In: it-boltwise.de. 12. Januar 2026, abgerufen am 13. Januar 2026.
- ↑ Eternity. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 184 Kritiken).
- ↑ Eternity. In: Metacritic. Abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 36 Kritiken).
- ↑ Eternity. In: Metacritic. Abgerufen am 12. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ Roland Meier: Filmkritik: Double Date des Todes. In: outnow.ch. 1. November 2025, abgerufen am 1. November 2025.
- ↑ Oliver Armknecht: Eternity. In: film-rezensionen.de. 16. November 2025, abgerufen am 17. November 2025.
- ↑ Anke Sterneborg: Kritik zu Eternity. In: epd-film.de. 29. November 2025, abgerufen am 30. November 2025.
- ↑ „Eternity“ – die Nachtods-RomCom wirkt zu aufgesetzt. In: mucke-und-mehr.de. 2. Dezember 2025, abgerufen am 3. Dezember 2025.
- ↑ Antje Wessels: Eternity. In: wessels-filmkritik.com. 3. Dezember 2025, abgerufen am 3. Dezember 2025.
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Miles Teller at the 2025 Toronto International Film Festival.