Erich Staudt

Erich Staudt (* 18. November 1941 in Miltenberg; † 18. Juni 2002) war ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler.
Leben
Er studierte Physik in Mainz und wurde 1973 zum Dr. rer. pol. an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg promoviert. In Erlangen habilitierte er sich 1978 für das Fach Betriebswirtschaftslehre. 1978 wurde er Lehrstuhlinhaber für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Duisburg. 1986 folgte er dem Ruf auf den Lehrstuhl für Arbeitsökonomie am neu gegründeten Institut für Arbeitswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum.
Staudt beschäftigte sich insbesondere mit Fragestellungen des Innovationsmanagements, der Weiterbildung, dem Facilitymanagement und der Unternehmensführung. Er wurde mit dem Georg-Schulhoff-Preis (1994) und dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.
Schriften (Auswahl)
- Struktur und Methoden technologischer Voraussagen. Beitrag zu einer allgemeinen Planungstheorie. Göttingen 1974, ISBN 3-525-12551-8.
- Das Management von Innovationen, Frankfurt a. M. 1986
- mit Rehbein, M: Innovation durch Qualifikation. Personalentwicklung und neue Technik, Frankfurt a. M. 1988
- mit Bernd Kriegesmann und Markus Thomzik: Facility-Management. Der Kampf um Marktanteile beginnt. Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-933180-13-9.
Weblinks
- idw-online.de
- pm.ruhr-uni-bochum.de
- Literatur von und über Erich Staudt im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Staudt, Erich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 18. November 1941 |
| GEBURTSORT | Miltenberg |
| STERBEDATUM | 18. Juni 2002 |
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Autor/Urheber: Harvey Kneeslapper, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Das Grab des deutschen Wirtschaftswissenschaftlers Erich Stauft auf dem Friedhof Bredeney in Essen.