Erich Menner
Erich Menner (* 27. September 1900 in Schneidemühl; † 15. Juni 1966 in Potsdam[1] oder um 1975[2]) war ein deutscher Biologe und Hochschullehrer.
Leben und Werk
Nach dem Schulbesuch erhielt Menner zunächst eine Lehrerausbildung an den Seminaren in Bromberg und Cottbus. Nach kurzer Tätigkeit als Lehrer nahm er an der Münchner Universität ein Studium der Zoologie, Botanik und Paläobiologie auf, das er 1928 mit dem Staatsexamen und der Dissertation Untersuchungen über die Retina mit besonderer Berücksichtigung der äußeren Körnerschicht abschloss. An der damaligen Universität Halle-Wittenberg habilitierte er sich 1936 und wurde im Folgejahr zum Dozenten ernannt. Er wurde 1941 zum Kriegsdienst eingezogen und kam 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Nach der Entlassung kehrte er nach Halle zurück. Dort leitete er zunächst das Institut für Praktische Biologie Schloss Ostrau (Saalkreis) und wurde 1947 zum außerordentlichen Professor ernannt. Er folgte 1953 einem Ruf an die PH Potsdam als Leiter des Instituts für Zoologie. Dort wurde er 1965 emeritiert.
Publikationen
- Unsere Süßwasserpolypen. Militzke, Leipzig, 2. Aufl. 2003, ISBN 978-3-89432-596-1.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Menner, Erich in GEPRIS Historisch | DFG. Abgerufen am 7. Mai 2023.
- ↑ Erich Menner. In: Catalogus Professorum Halensis. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, abgerufen am 7. Mai 2023.
Personendaten | |
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NAME | Menner, Erich |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Biologe und Hochschullehrer |
GEBURTSDATUM | 27. September 1900 |
GEBURTSORT | Schneidemühl |
STERBEDATUM | 15. Juni 1966 oder um 1975 |
STERBEORT | Potsdam |