Emilie Olimstad

Emilie Olimstad
2018-10-17 Victory ceremony (Girls Beach volleyball) at 2018 Summer Youth Olympics by Sandro Halank–030.jpg
(c) Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Emilie Olimstad (2018)
Porträt
Geburtstag12. Dezember 2000
GeburtsortÅmli, Norwegen
Größe1,78 m
Hallen-Volleyball
PositionAußenangreiferin
Vereine
bis 2019
2019–2021
2021
Top Volley Norge
Ladies in Black Aachen
Allianz MTV Stuttgart
Nationalmannschaft
2015–2018
2019
Juniorinnen-Nationalmannschaft
A-Nationalmannschaft
Beachvolleyball
Partnerin2015–2016 Kirstine Larsdatter Garder
2017–2018 diverse
2021 Ingrid Lunde
2022 Sunniva Helland-Hansen
WeltranglistePosition 40[1]
Erfolge
2018 – Bronze Olympische Jugendspiele
2021 – EM-Teilnehmerin
2022 – Fünfte FIVB Challenge Dubai 2
Stand: 21. November 2022

Emilie Olimstad (* 12. November 2000 in Åmli[2]) ist eine norwegische Beachvolleyball- und ehemalige Volleyballspielerin.

Karriere Halle

Olimstad begann ihre Karriere in der Halle bei Top Volley Norge.[3] Die Außenangreiferin spielte für die norwegische Juniorinnen-Nationalmannschaft.[2] Anfang 2019 gab sie ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft.[2] Im Sommer 2019 wurde sie vom deutschen Bundesligisten Ladies in Black Aachen verpflichtet[3]. In der Saison 2019/20 kam sie mit Aachen jeweils ins Viertelfinale des DVV-Pokals und des europäischen Challenge Cups. Als die Bundesliga-Saison kurz vor den Playoffs abgebrochen wurde, standen die Ladies in Black auf dem siebten Tabellenplatz. Im DVV-Pokal 2020/21 erreichte sie mit das Viertelfinale und unterlag als Tabellenachte der Bundesliga-Hauptrunde im Playoff-Viertelfinale gegen den Dresdner SC. Nach einem kurzen Engagement Ende 2021 bei Allianz MTV Stuttgart[4] beendete sie ihre Hallenkarriere um sich auf Beachvolleyball zu konzentrieren.

Karriere Beach

Olimstad spielt auch Beachvolleyball. Mit Kirstine Larsdatter Garder erzielte sie 2015 und 2016 diverse Top-Ten-Ergebnisse bei der nationalen Turnierserie in Norwegen. Das Duo belegte den 17. Rang bei der U18-Europameisterschaft 2015 in Riga und wurde 2016 Neunter der U19-Weltmeisterschaft in Larnaka sowie Fünfter der U18-EM in Brünn. Anschließend absolvierte sie mit Janne Pedersen noch zwei nordeuropäische NEVZA-Turniere. In den folgenden beiden Jahren spielte Olimstad mit wechselnden Partnerinnen. Mit Pedersen trat sie beim CEV-Satellite-Turnier in Ljubljana an und mit Oda Johanne Ulveseth in der gleichen Serie beim Turnier in Vaduz. Mit Frida Berntsen kam sie auf den 17. Platz bei der U18-EM 2017 in Kasan und kurz darauf wurde sie mit Karen Elise Lund Saga Neunte der U20-EM auf Vulcano. 2018 nahm sie erstmals an der FIVB World Tour teil. Mit Pedersen wurde sie Dritte des Ein-Stern-Turniers in Baden, mit Ingrid Lunde nahm sie am Vier-Sterne-Turnier in Espinho teil und mit Ulveseth erreichte sie das Hauptfeld der Turniere in Gstaad (fünf Sterne) und Moskau (vier Sterne). Dazwischen wurde sie mit Sunniva Helland-Hansen Fünfte der U22-EM in Jūrmala. Anschließend belegte sie mit Berntsen den neunten Rang des Ein-Sterne-Turniers in Montpellier. Das Duo trat auch bei den Olympischen Jugendspielen 2018 in Buenos Aires an und gewann dort die Bronzemedaille.[2]

2021 spielte Olimstad auf der FIVB World Tour mit Ingrid Lunde. Bei der Europameisterschaft in Wien erreichten die beiden Norwegerinnen die KO-Runde, in der sie gegen das deutsche Duo Behrens/Ittlinger ausschieden. 2022 war Sunniva Helland-Hansen Olimstads Partnerin. Bestes Ergebnis auf der neugeschaffenen World Beach Pro Tour war ein fünfter Platz im Oktober beim zweiten Challenge-Turnier in Dubai.

Familie

Olimstad stammt aus einer Volleyball-Familie. Auch ihre Eltern und ihr älterer Bruder Martin spielen Volleyball. 2018 ging ein Video mit mehreren Millionen Zuschauern viral, in dem die beiden Geschwister gegen einen Tisch spielten.[5]

Weblinks

Commons: Emilie Olimstad – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ FIVB-Weltrangliste (Stand: 14. November 2022)
  2. ↑ a b c d Kalles «Norges nye superstjerne», men nå står Emilie (18) overfor et tøft valg. Dagbladet, 9. Januar 2019, abgerufen am 15. Januar 2019 (norwegisch).
  3. ↑ a b Ladies in Black holen neue Angreiferin. Aachener Nachrichten, 15. Juli 2019, abgerufen am 15. Juli 2019.
  4. ↑ Emilie Olimstad komplettiert nach Verletzungsausfall den Außenangriff. Allianz MTV Stuttgart, 22. November 2021, abgerufen am 21. November 2022.
  5. ↑ Faren skulle bare filme ungene: Videoen er sett flere millioner ganger. Sunnmørsposten, 15. August 2018, abgerufen am 15. Juli 2019 (norwegisch).

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2018-10-17 Victory ceremony (Girls Beach volleyball) at 2018 Summer Youth Olympics by Sandro Halank–030.jpg
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Beachvolleyball, Siegerehrung weiblich