Elektrische Energiequelle

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Die elektrische Energiequelle ist ein Energiewandler, das ist eine technische Einrichtung, die elektrische Energie für einen Stromkreis zur Verfügung stellt. Gelegentlich wird sie auch bildhaft als Elektronenpumpe bezeichnet.[1][2][3]

Ausführung

Die elektrische Energiequelle bezieht für ihre Aufgabe Energie aus einer weiteren Energiequelle und zwar

  • andersartige Energie
bei einer Ausführung vorzugsweise als elektrischer Generator, Solarzelle, Akkumulator, Batterie, Brennstoffzelle,
  • gleichartige Energie
bei einer Ausführung vorzugsweise als Transformator, Netzteil.

Die elektrische Energiequelle wird häufig als „Stromquelle“ bezeichnet, obwohl sie technisch in aller Regel als Spannungsquelle ausgeführt ist.[4] In diesem Fall werden die Energiequelle und die Energiesenke (der Verbraucher) in Spannungsanpassung betrieben. Diese Betriebsart setzt voraus, dass die Quelle in der Lage ist, Energie mit wesentlich höherer Leistung zu liefern, als der Verbraucher aufnehmen kann; in der Spannungsquelle stellt sich eine elektrische Spannung ein (im Haushaltsnetz auf 230 V); in jedem Verbraucher stellt sich aufgrund dieser Spannung eine individuelle elektrische Stromstärke ein (im Netz begrenzt durch elektrische Sicherungen, in Privathaushalten auf oft 16 A). Die im Haushaltsnetz im Laufe der Zeit gelieferte bzw. bezogene Energie wird mit einem Energiezähler gemessen.

Abgrenzung

Natürliche Elektrizität, wie sie etwa beim Gewitterblitz vorkommt, würde erst dann zu einer elektrischen Energiequelle, wenn sie durch eine technische Vorrichtung nutzbar gemacht wird. Ein statischer Spannungserzeuger, wie ihn das Elektret darstellt, ist als Energiequelle untauglich.

Manche Geräte und Schaltungen liefern Energie mit nur geringer Leistung, beispielsweise in von Sensor, Empfangsantenne oder Wheatstonebrücke erzeugten elektrischen Signalen. Soll möglichst viel von der Leistung ausgenutzt werden, so werden diese bei Leistungsanpassung betrieben, oder es werden gar Verstärker erforderlich; in diesen Fällen werden die Geräte und Schaltungen nicht als Energiequelle, sondern als Signalquelle bezeichnet.[5][6]

Eine Steckdose ist keine elektrische Energiequelle, sondern ein Verbindungselement.

Einzelnachweise

  1. Arnold F. Holleman: Holleman-Wiberg Lehrbuch der Anorganischen Chemie. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  2. Was ist ein geschlossener Stromkreislauf? auf Naturwissenschaften24.de
  3. Stromstärke, Spannung und Widerstand grund-wissen.de
  4. Wilfried Weissgerber: Elektrotechnik für Ingenieure, Band 1. Springer Fachmedien Wiesbaden, 2013, S. 44
  5. Dieter Zastrow: Elektrotechnik: Ein Grundlagenlehrbuch. Vieweg+Teubner, 2010, S. 68
  6. Rudolf Busch: Elektrotechnik und Elektronik für Maschinenbauer und Verfahrenstechniker. Vieweg+Teubner, 2008, S. 70