Egge (Heraldik)

Die Egge als landwirtschaftliches Gerät hat sich ihren Platz auch in der Heraldik als Wappenfigur erobert. Dargestellt wird ein Gitterviereck oder Gitterdreieck mit mehr oder weniger langen metallischen Dornen an den Gitterkreuzpunkten. Eine bevorzugte Farbe ist nicht festzustellen. Die Wappenfigur ähnelt dem Rost des heiligen Laurentius. Die Darstellung der Egge wird gern als Bezug zur Landwirtschaft genommen, die Stadt oder Ort geprägt hat.

Nach Oswald[1] eignet sich die Egge auch für ein redendes Wappenbild. Hier werden die Eggers und Ämilius erwähnt.

Galerie

Literatur

  • Walter Leonhard: Das große Buch der Wappenkunst. Entwicklung – Elemente – Bildmotive – Gestaltung. Lizenzausgabe. Bechtermünz, Augsburg 2001, ISBN 3-8289-0768-7.

Einzelnachweise

  1. Gert Oswald: Lexikon der Heraldik. Bibliographisches Institut, Leipzig 1984, DNB 850576571, S. 108 (Mannheim / Wien / Zürich 1984, ISBN 3-411-02149-7).
Commons: Egge in der Heraldik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Wappen Stadt Laichingen
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Wappen der Gemeinde Eggstedt im Kreis Dithmarschen.
Blasonierung: Über grünem Schildfuß, darin ein silberner Wellenbalken, in Gold eine übereck gestellte schwarze Egge. In den Oberecken je ein aus einem Blatt zwischen zwei Eicheln bestehender grüner Eichenzweig.
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Coat of arms of the municipality of Bösingen in the canton of Fribourg, Switzerland
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Wappen von Eglingen in Hohenstein
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Wappen der Gemeinde Brodersdorf im Kreis Plön, Schleswig-Holstein.
Blasonierung: Durch einen silbernen Balken von Blau und Rot geteilt. Oben zwei auswärts geneigte silberne Buchenblätter, unten eine übereck gestellte silberne Egge mit dem Anhängehaken an der linken Ecke.