Dienstgrade der Wehrmacht

Die Dienstgrade der Wehrmacht wurden, wie bei allen modernen deutschen Armeen, in Laufbahnen unterteilt. Die deutsche Wehrmacht kannte in allen drei Teilstreitkräften (Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine) drei Laufbahnen:

Heer

Mannschaften

Wehrpflichtige Mannschaften trugen vom Zeitpunkt der Einberufung zum Wehrdienst bis zum Ende der Grundausbildung die jeweils niedrigsten Rangabzeichen der betreffenden Teilstreitkraft oder Waffengattung, wie beispielsweise Soldat, und führten die Dienststellungsbezeichnung Rekrut.

Uniformierung: Mannschaften trugen graue beziehungsweise dunkelgrüne Schulterklappen (Abb. unten A, B. u. C) mit der Nummer des Regiments oder eines entsprechenden Verbands mit einer Paspelierung in der Waffenfarbe ohne Rangabzeichen. Die Rangabzeichen wurden am linken oberen Ärmel als Aufnäher getragen. Darüber hinaus trugen Mannschaften Kragenspiegel in den Waffenfarben.

Mannschaftsdienstgrade als Ärmelaufnäher (linker Oberarm) auf dunkler Unterlage:
18 Stabsgefreiter: zwei graue ineinandergeschobene Winkel, darüber ein grauer Stern
19 Obergefreiter mehr als sechs Dienstjahre: ein grauer Winkel, darüber ein grauer Stern
20 Obergefreiter: zwei graue ineinandergeschobene Winkel
21 Gefreiter: ein grauer Winkel
22 Obersoldat: ein grauer viereckiger Stern; je nach Truppengattung oder Waffengattung verschieden (also Oberschütze, Oberkanonier, Oberreiter, Oberpionier, Obergrenadier, Oberfunker usw.)
A, B u. C Soldat: ohne Ärmelaufnäher; je nach Truppengattung oder Waffengattung verschieden (also Schütze, Kanonier, Reiter, Pionier, Grenadier, Funker usw.)

Oberarmabzeichen: 18 Stabsgefreiter, 19 Obergefreiter (mehr als 6 Dienstjahre), 20 Obergefreiter, 21 Gefreiter, 22 Oberschütze
Schulterklappen: A, B und C Stabsgefreiter bis Soldat; C = Angehöriger des Regiments Großdeutschland

Unteroffiziere

Unteroffiziere mit Portepee

13 Stabsfeldwebel (Artillerie und Kavallerie: Stabswachtmeister); (Dienstgrad 1939 in den drei Waffengattungen eingeführt): wie Unterfeldwebel, aber drei Sterne
14 Oberfeldwebel (Artillerie und Kavallerie: Oberwachtmeister): wie Unterfeldwebel, aber zwei Sterne, dem Oberfeldwebel gleichgestellt war der Oberfähnrich, wie Oberfeldwebel nur mit einer einfachen Offiziertresse
15 Feldwebel: (Artillerie und Kavallerie: Wachtmeister): wie Unterfeldwebel, aber zusätzlich ein vierzackiger mattsilberner Aluminiumstern

Unteroffiziere ohne Portepee

Unteroffiziere trugen ihre Abzeichen auf Schulterklappen, und zwar als mattsilberne Tresse als Umrandung. Ihre Kragenspiegel entsprachen denen der Mannschaften. Zusätzlich waren die Kragen der Uniformröcke mit einer silbernen Tresse besetzt. Nummern der Regimenter oder Abkürzungen der Sonderverwendungen wurden als Aluminiumaufstecker getragen.

Fähnrich: Tresse rund um die Schulterklappe mit einer einfachen Offiziertresse

16 Unterfeldwebel: (Artillerie und Kavallerie: Unterwachtmeister): Tresse rund um die Schulterklappe
17 Unteroffizier: (Gebirgstruppen: Oberjäger): U-förmige Tresse

13 Stabsfeldwebel, 14 Oberfeldwebel, 15 Feldwebel, 16 Unterfeldwebel und 17 Unteroffizier

Offizieranwärter im Unteroffiziersrang

In der Wehrmacht bekamen Soldaten und Unteroffiziere, die die Offizierslaufbahn einschlagen wollten, also den Status Offizieranwärter (kurz: OA) hatten, die Bezeichnung Fahnenjunker (kurz: Fhj in Listen Fj) ihrem Dienstgrad vorangestellt:

  • Fahnenjunker-Unteroffizier (Fhj-Uffz, Fj-U),
  • Fahnenjunker-Unterfeldwebel (Fhj-UFw, Fj-UF),
  • Fahnenjunker-Feldwebel (Fhj-Fw, Fj-F),
  • Fahnenjunker-Oberfeldwebel (Fhj-OFw, Fj-OF) und
  • Fahnenjunker-Stabsfeldwebel (Fhj-StFw, Fj-SF).
Tabelle Rangabzeichen

Nachstehend sind Rangabzeichen, die an Uniformjacke, Uniformmantel und Tarnkleidung bzw. Spezialbekleidung getragen wurden, beispielhaft dargestellt.

BezeichnungOffizieranwärter (OA)
SchulterklappeHeer-Fahnenjunker-Unteroffizier h.svgHeer-Fahnenjunker-Unterfeldwebel h.svgHeer-Fahnenjunker-Feldwebel h.svgHeer-Fahnenjunker-Oberfeldwebel h.svgWMacht H OR7 Feldunterarzt h 1945.pngWMacht H OR7 Unterarzt h 1945.pngHeer-Fahnenjunker-Stabsfeldwebel h.svg
Rangabzeichen
Spezialbekleidung
(Ärmelstreifen)
Uffz Uscha OR5b cam slv 1945.svgUFw Scha OR5a cam slv 1945.svgFw Oscha OR6 cam slv 1945.svgOFw Hscha OR7 cam slv 1945.svgStFw Stuscha OR8 cam slv 1945.svg
Dienstgrad
(Kurzbezeichnung)
1 Fahnenjunker-Unteroffizier
(Fhj-Uffz)
2 Fahnenjunker-Unterfeldwebel
(Fhj-Ufw)
3 Fahnenjunker-Feldwebel
(Fhj-Fw)
4 Fahnenjunker-Oberfeldwebel
(Fhj-OFw)
5 Feldunterarzt6 Unterarzt7 Fahnenjunker-Stabsfeldwebel
(Fhj-StFw)

Schulterklappen:
1 Fahnenjunker-Unteroffizier: wie Unteroffizier, dazu eine doppelte Unteroffiziertresse quer über das untere Ende der Schulterklappe.
2 Fahnenjunker-Unterfeldwebel: wie Unterfeldwebel, dazu eine doppelte Unteroffiziertresse quer über das untere Ende der Schulterklappe.
3 Fahnenjunker-Feldwebel: wie Feldwebel, dazu eine doppelte Unteroffiziertresse quer über das untere Ende der Schulterklappe.
4 Fahnenjunker-Oberfeldwebel: wie Oberfeldwebel, dazu doppelte Unteroffiziertresse quer über das untere Ende der Schulterklappe.
5 Feldunterarzt (Sanitätsdienst Heer): wie Oberfeldwebel Heer, jedoch ohne doppelte Unteroffizierstresse, und mit einem gotischen "A" (für "Militärärztliche Akademie Berlin") zwischen beiden aluminiumfarbenen Sternen. Die Beförderung zum Feldunterarzt erfolgte nach dem 1. Klinischen Semester.
6 Unterarzt (Sanitätsdienst Heer/Luftwaffe): wie Oberfeldwebel Heer/Luftwaffe, jedoch ohne doppelte Unteroffizierstresse, aber jeweils mit Äskulapzeichen zwischen beiden aluminiumfarbenen Sternen. Die Beförderung zum Unterarzt erfolgte nach bestandener ärztlicher Prüfung und Bestallung als Arzt.
7 Fahnenjunker-Stabsfeldwebel: wie Stabsfeldwebel, dazu eine doppelte Unteroffiziertresse quer über das untere Ende der Schulterklappe.

ab Fahnenjunker-Oberfeldwebel, Feldunterarzt und Unterarzt aufwärts trugen OA bereits Offiziersuniform mit braunem Offiziers-Koppelzeug, Schirmmütze (mit Silberkordel) und Offiziers-Kragenspiegel.

Festungswerkmeister und Hufbeschlaglehrmeister

Die Festungswerkmeister und Hufbeschlaglehrmeister bildeten eine eigenständige Rangklasse oberhalb der Unteroffiziere mit Portepee.[1]

Schulterklappen dieser Rangklasse
FestungsoberwerkmeisterSB.jpg
FestungswerkmeisterSB.jpg
OberhufbeschlaglehrmeisterSB.jpg
HufbeschlaglehrmeisterSB.jpg
FestungsoberwerkmeisterFestungswerkmeisterOberhufbeschlaglehrmeisterHufbeschlaglehrmeister

Offiziere

Traditionell trugen deutsche Offiziere Schulterstücke mit Unterlage in der Waffenfarbe. Die Schulterstücke waren aus Aluminiumgespinst, bei Leutnanten und Hauptleuten nebeneinander genähte Schnüre (Plattschnüre), bei Stabsoffizieren fünffach geflochten, bei Generalen vierfach, jedoch etwas dicker als beim Stabsoffizier und aus goldenem Gespinst mit aluminiumfarbener Einlage geflochten. Dazu wurden ggf. vierzackige goldene oder silberne Sterne getragen. Die Offizier-Kragenspiegel waren am hochgeschlossenen anthrazitfarbenen Kragen angebracht, etwas größer und silberfarben mit Vorstößen in den Farben der Truppengattung. Die Regimentsnummer oder Sonderverwendungsabkürzungen wurden als silberne oder goldene Aluminiumaufstecker getragen. Viele Offiziere, die aktiv an Kampfhandlungen teilnahmen, trugen jedoch ihre Rangabzeichen nicht. Damit wollten sie verhindern, von feindlichen Scharfschützen als Offiziere ausgemacht und getötet zu werden.

Stabsoffiziere

7 Oberst, Oberstarzt: zwei goldene Sterne
8 Oberstleutnant, Oberfeldarzt: ein goldener Stern
9 Major, Oberstabsarzt: kein Stern, Medizinerdienstgrade jeweils mit Aesculap-Symbol (Schlange um Stab)

Hauptleute und Rittmeister

10 Hauptmann, Kavallerie: Rittmeister, Stabsarzt: zwei goldene Sterne

Leutnante

11 Oberleutnant, Oberarzt: ein goldener Stern (OLt.)
12 Leutnant: kein Stern (Lt.)

7 Oberst, 8 Oberstleutnant, hier Oberfeldveterinär, 9 Major, 10 Hauptmann, 11 Oberleutnant und 12 Leutnant

Generale

Generalfeldmarschall: zwei gekreuzte silberne Marschallstäbe

1 Ausführungen ab 1942 ganz aus goldfarbenem Gespinst
2 Ausführung vor 1942

3 Generaloberst: drei silberne Sterne
4 General: zwei silberne Sterne

General der Artillerie, der Gebirgstruppe, der Infanterie, der Kavallerie, der Nachrichtentruppe, der Panzertruppe, der Pioniere
Generaloberstabsarzt: zwei silberne Sterne mit Äskulapstab in der Mitte
Generaloberstabsveterinär: zwei silberne Sterne mit Schlange, aber ohne Äskulapstab in der Mitte

5 Generalleutnant: ein silberner Stern

Generalstabsarzt: ein silberner Stern mit Äskulapstab in der Mitte
Generalstabsveterinär: ein silberner Stern mit Schlange, aber ohne Äskulapstab in der Mitte

6 Generalmajor: kein Stern

Generalarzt: kein Stern, aber Äskulapstab in der Mitte
Generalveterinär: kein Stern, aber Schlange ohne Äskulapstab in der Mitte
1 Generalfeldmarschall (ab 1942), 2 Generalfeldmarschall (bis 1942), 3 Generaloberst, 4 General (mit Zusatz der Waffengattung), 5 Generalleutnant und 6 Generalmajor

Rangabzeichen an Spezialbekleidung

Ab dem Jahre 1942 wurden für Wehrmacht (Heer) und Waffen-SS Rangabzeichen für die Spezialbekleidung, Einsatzbekleidung oder Sonderbekleidung eingeführt. Die entsprechenden Insigne wurden als Ärmelabzeichen oder Ärmelaufnäher getragen.

(c) Bundesarchiv, Bild 101I-701-0357-14 / Utecht / Ütrecht / Uetrecht / CC-BY-SA 3.0
Rechts, Offizier mit Rangabzeichen Oberleutnant als Ärmelaufnäher, Russland 1944.
1 Unteroffizier
2 Unterfeldwebel
3 Feldwebel
4 Oberfeldwebel
5 Stabsfeldwebel
6 Leutnant
7 Oberleutnant
8 Hauptmann
9 Major
10 Oberstleutnant
11 Oberst
12 Generalmajor
13 Generalleutnant
14 General der Waffengattung
15 Generaloberst
16 Generalfeldmarschall

Luftwaffe

Mannschaften

Uniformierung: Mannschaften trugen graue Schulterklappen mit der Nummer des Geschwaders oder eines entsprechenden Verbands mit Paspelierung in der Waffenfarbe:

Die Rangabzeichen wurden am linken oberen Ärmel getragen, zusätzlich war er an den Kragenspiegeln erkennbar. Bei den Mannschaften gab es folgende Dienstgrade:

  • Flieger, Kanonier, Funker: farbige Kragenspiegel mit einer aluminiumfarbenen Doppelschwinge
  • Gefreiter: ein grauer Winkel auf dunkler Unterlage, farbige Kragenspiegel mit zwei aluminiumfarbenen Doppelschwingen
  • Obergefreiter: zwei ineinandergeschobene Winkel, farbige Kragenspiegel mit drei aluminiumfarbenen Doppelschwingen
  • Hauptgefreiter: drei ineinandergeschobene graue Winkel, farbige Kragenspiegel mit vier aluminiumfarbenen Doppelschwingen
  • Stabsgefreiter: ein geflochtener grauer Winkel, darüber ein grauer Stern, farbige Kragenspiegel mit vier aluminiumfarbenen Doppelschwingen

Unteroffiziere

Unteroffiziere mit Portepee

14 Stabsfeldwebel (Flak: Stabswachtmeister): wie Unterfeldwebel, aber drei Sterne, Kragenspiegel wie Oberfeldwebel.
15 Oberfeldwebel (Flak: Oberwachtmeister): wie Unterfeldwebel, aber zwei Sterne, Kragenspiegel wie Unteroffizier, aber mit vier aluminiumfarbenen Doppelschwingen
16 Feldwebel (Flak: Wachtmeister): wie Unterfeldwebel, aber zusätzlich ein vierzackiger mattsilberner Aluminiumstern – Feldwebelstern – in der Mitte, Kragenspiegel wie Unteroffizier, aber mit drei aluminiumfarbenen Doppelschwingen

Unteroffiziere ohne Portepee

Unteroffiziere trugen ihre Abzeichen auf Schulterklappen, und zwar als mattsilberne Tresse als Umrandung. Ihre Kragenspiegel entsprachen denen der Mannschaften. Der Uniformkragen war aber mit einer mattsilbernen sog. Unteroffiziertresse versehen.

17 Unterfeldwebel (Flak: Unterwachtmeister): Tresse rund um die Schulterklappe, Kragenspiegel wie Unteroffizier, aber mit zwei aluminiumfarbenen Doppelschwingen
18 Unteroffizier (Fallschirmjäger: Oberjäger): U-förmige Tresse, Kragenspiegel mit einer aluminiumfarbenen Doppelschwinge

14 Stabsfeldwebel, 15 Oberfeldwebel, 16 Feldwebel, 17 Unterfeldwebel und 18 Unteroffizier

Offiziere

Die Schulterstücke der Luftwaffe entsprachen bei allen Offizieren denen des Heeres, wobei die Unterlage in den Waffenfarben der Luftwaffe ausgeführt war. Die Kragenspiegel zeigten zusätzlich den jeweiligen Dienstgrad.

Leutnante

  • Leutnant. Kragenspiegel: ein silberner Eichenlaubhalbkranz, eine aluminiumfarbene Doppelschwinge und silberne Paspelierung.
  • Oberleutnant. Kragenspiegel wie Leutnant, aber zwei Schwingen.

Hauptleute

  • Hauptmann: Kragenspiegel wie Leutnant, aber drei Schwingen.

Stabsoffiziere

  • Major. Kragenspiegel: silberne Paspelierung, ein silberner Eichenlaubkranz, eine silberne Doppelschwinge
  • Oberstleutnant. Kragenspiegel: wie Major, aber zwei Schwingen
  • Oberst. Kragenspiegel: wie Major, aber drei Schwingen
Oberst (8) Oberstleutnant (9) Major (10) Hauptmann (11) Oberleutnant (12) Leutnant (13)

Generale

Luftwaffen-Generale trugen die gleichen Schulterstücke wie die des Heeres. Die Kragenspiegel waren weiß mit goldener Paspelierung, einem goldenen Eichenlaubkranz und goldenen Doppelschwingen.

1 Reichsmarschall: Schulterstück wie GFM, aber ein goldener Reichsadler mit gekreuzten Marschallsstäben in den Krallen; Kragenspiegel: zwei gekreuzte goldene Marschallstäbe auf weißem Grund, doppelt goldumrandet.

Generalfeldmarschall: zwei gekreuzte silberne Marschallstäbe; Kragenspiegel wie Generaloberst, aber zusätzlich zwei gekreuzte Marschallstäbe in den Fängen des Reichsadlers.

2 Ausführungen ab 1942 ganz aus goldfarbenem Gespinst
3 Ausführung vor 1942

4 Generaloberst: drei silberne Sterne; Kragenspiegel: ein goldener Reichsadler auf goldenem Eichenlaubkranz (Luftwaffenausführung)

5 General: zwei silberne Sterne

General: der Flieger, der Fallschirmtruppe, der Flakartillerie, der Luftnachrichtentruppe und General der Luftwaffe: Kragenspiegel mit drei Doppelschwingen

6 Generalleutnant: Leitender Chefingenieur: Kragenspiegel mit zwei Doppelschwingen
7 Generalmajor: Chefingenieur: Kragenspiegel mit einer Doppelschwinge

Reichsmarschall (1940 nur für Hermann Göring geschaffen) (1), Generalfeldmarschall ab 1942 (2), Generalfeldmarschall bis 1942 (3), Generaloberst (4), General (5), Generalleutnant (6), Generalmajor (7)

Rangabzeichen an Spezialbekleidung

Die Übersicht zeigt die Rangabzeichen am Fliegerschutzanzug der Piloten und an der Einsatzbekleidung der Fallschirmjäger (Knochensack) der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg bis 1945.

(c) Bundesarchiv, Bild 101I-341-0496-31 / Folkerts / CC-BY-SA 3.0
Luftwaffenoffiziere im Fliegerschutzanzug, v. l. n. r. Leutnant, Major (Johann Schalk) und Oberleutnant (Theodor Rossiwal) vom ZG 26, Westfrankreich 1940. Im Hintergrund das Leitwerk einer Messerschmitt Bf 110.
1 Unteroffizier
2 Unterfeldwebel
3 Feldwebel
4 Oberfeldwebel
5 Stabsfeldwebel
6 Leutnant
7 Oberleutnant
8 Hauptmann
9 Major
10 Oberstleutnant
11 Oberst
12 Generalmajor
13 Generalleutnant
14 General der Flieger
15 Generaloberst
16 Generalfeldmarschall

Kriegsmarine

Mannschaften

Uniformierung: Mannschaften trugen keine Schulterklappen (ausgenommen Marineartillerie, diese wie Heer und in Hochrot vorgestoßen) und keine Kragenspiegel. Zu "Kragenspiegel" siehe "Diskussion".

Die Rangabzeichen wurden am linken oberen Ärmel getragen. Darüber hinaus trugen Mannschaften das jeweilige Laufbahnabzeichen als goldenen Aufnäher über dem Dienstgradabzeichen. Es gab für alle Mannschaften und Unteroffiziere u. a. die Laufbahnen:

  • Seemännischer Dienst
  • Marinevermessungsdienst
  • Marinesanitätsdienst
  • Marinesignaldienst
  • Marineverwaltungsdienst
  • Steuermannslaufbahn
  • Marineartillerie
  • Matrose: kein Dienstgradabzeichen

1 Matrosengefreiter: ein goldener Winkel auf dunkler Unterlage
2 Matrosenobergefreiter: zwei ineinandergeschobene goldene Winkel
3 Matrosenhauptgefreiter: drei ineinandergeschobene goldene Winkel
6 Matrosenstabsgefreiter: ein geflochtener goldener Winkel, darüber ein goldener fünfzackiger Stern
7 Matrosenoberstabsgefreiter: zwei ineinandergeschobene geflochtene goldene Winkel und ein goldener fünfzackiger Stern darüber

1 – Matrosengefreiter, 2 – Matrosenobergefreiter, 3 – Matrosenhauptgefreiter, 4 – Matrosengefreiter UA (abgeschlossen), 5 – Matrosengefreiter UA (nicht abgeschlossen), 6 – Matrosenstabsgefreiter, 7 – Matrosenoberstabsgefreiter

Unteroffiziere

Unteroffiziere mit Portepee

Uffz. mit Portepee trugen ähnlich wie das Heer Schulterklappen mit Tresse und Sternen, wobei die Tresse goldfarben war. Außerdem trugen sie auf den Schulterklappen das jeweilige Laufbahnabzeichen. Uffz. mit Portepee der Steuermannslaufbahn hießen Steuermann, Obersteuermann usw. In der seemännischen Laufbahn hießen die Feldwebeldienstgrade wie folgt:

1 Bootsmann (auch: Steuermann): ein Stern und Laufbahnabzeichen.
2 Stabsbootsmann: zwei Sterne und Laufbahnabzeichen, Sterne nebeneinander
3 Oberbootsmann: zwei Sterne und Laufbahnabzeichen, Sterne übereinander
4 Stabsoberbootsmann: drei Sterne und Laufbahnabzeichen.

Offizieranwärter im Unteroffizierrang

  • Seekadett: eine runde goldene Tresse, darunter der für Offiziere der Marine typische fünfzackige goldene sog. Seestern

5 Fähnrich zur See: Schulterstück wie Offiziere, dieses aber in etwa halber Breite (vier aluminiumfarbene Plattschnüre parallel angeordnet) ausgeführt und ohne Sterne.
6 Oberfähnrich zur See: wie Fähnrich, aber mit zwei vierzackigen goldfarbenen Sternen.
7 ohne Abbildung: Marineunterarzt (im Rang Oberfähnrich z. S.): wie Oberfähnrich z. S., aber mit Äskulapzeichen zwischen beiden goldfarbenen Sternen. Die Beförderung zum Marineunterarzt erfolgte nach vollständig bestandener ärztlicher Prüfung am Ende des 11. Semesters nach Maßgabe freier Stellen. Oberfähnrich zur See und Marineunterarzt trugen die Offiziers-Uniform und -Schirmmütze.

Unteroffiziere ohne Portepee

Unteroffiziere trugen ihre Abzeichen am oberen linken Ärmel als je nach Laufbahn leicht unterschiedlich ausgeführte gekreuzte Anker. Außerdem trugen sie kornblumenblaue Kragenspiegel. Ab 1. Dezember 1939 zusätzlich die goldene Kragenumrandung (wie in der folgenden Abb. angedeutet), die um den ganzen Kragen herumlief.

7 Maat:

* Dienstgradabzeichen: Auf dem Kragenspiegel ein goldener Querstreifen
* Laufbahnabzeichen: Bootsmannsmaat (goldener Anker)

8 Obermaat:

* Dienstgrad: Auf dem Kragenspiegel zwei goldene Querstreifen
* Laufbahnabzeichen: Oberbootsmannsmaat (goldener Anker, unter diesem ein goldener Winkel)

9 Maat:

* Dienstgradabzeichen: Auf dem Kragenspiegel ein goldener Querstreifen
* Laufbahnabzeichen: Steuermannsmaat (goldener Doppelanker)

10 Obermaat:

* Dienstgrad: Auf dem Kragenspiegel zwei goldene Querstreifen
* Laufbahnabzeichen: Obersteuermannsmaat (goldener Doppelanker, unter diesem ein goldener Winkel)
Bootsmannsmaat (7), Oberbootsmannsmaat (8), Steuermannsmaat (9), Obersteuermannsmaat (10)

Offiziere

Die Schulterstücke der Kriegsmarine entsprachen bei allen Offizieren denen im Heer, wobei die Unterlage blau war. Kragenspiegel entfielen. Die Offiziere des seemännischen Dienstes trugen den schon erwähnten Seestern über den Streifen am Anzug. Darüber hinaus gab es für Offiziere die Laufbahnen:

  • Technischer Dienst, Abzeichen: ein goldenes Zahnrad
  • Sanitätsdienst, Abzeichen: ein goldener Äskulapstab
  • Marinewaffendienst: gekreuzte goldene Rohre
  • Sperrwaffendienst: eine goldene Raise
  • Marinenachrichtendienst: ein goldener Blitz
  • Marineartillerie

Stabsoffiziere

8. Kapitän zur See: zwei goldene Sterne. Ärmel: vier mittelbreite Streifen.
9–11. Fregattenkapitän: ein goldener Stern.

Ärmel: zunächst vier mittelbreite Streifen (Abb. 11), für ab 1. August 1940 Beförderte drei mittelbreite Streifen (Abb. 10); ab 1. April/1. Juli 1944 ein mittelbreiter Streifen, ein schmaler Streifen und zwei mittelbreite Streifen (Abb. 9).
Oberhalb des schmalen Streifens verläuft 1 mittelbreiter, unter dem schmalen Streifen 2 mittelbreite. Die Abb. ist insofern falsch.

12. Korvettenkapitän: kein Stern. Ärmel: drei mittelbreite Streifen.

Kapitänleutnante

13. Kapitänleutnant: zwei Sterne. Ärmel: Zwei mittelbreite Streifen, dazwischen ein schmaler Streifen.

Leutnante

14. Oberleutnant zur See. ein goldener Stern. Ärmel: Zwei mittelbreite Streifen.
15. Leutnant zur See. kein Stern. Ärmel: ein mittelbreiter Streifen.

Kapitän z. S. (8), Fregattenkapitän ab Herbst 1944 (9), Fregattenkapitän (1944) (10), Fregattenkapitän (11), Korvettenkapitän (12), Kapitänleutnant (13), Oberleutnant z. S. (14), Leutnant z. S. (15)

Flaggoffiziere (Admirale)

Admirale trugen die gleichen Schulterstücke wie die Heeresgenerale, aber mit blauer Unterlage. Kragenspiegel entfielen auch hier.

BezeichnungFlaggoffiziere
AdmiraleOffizier
SchulterstückeKriegsmarine-Großadmiral (s).gifGeneraladmiral der Deutschen Kriegsmarine.pngAdmiral der Deutschen Kriegsmarine.pngVizeadmiral der Deutschen Kriegsmarine.pngKonteradmiral der Kriegsmarine.pngKapitän zur See der Kriegsmarine.png
ÄrmelstreifenKriegsmarine Vizeadmiral.pngKriegsmarine Konteradmiral.pngKriegsmarine Kommodore.png
DienstgradGroßadmiralGeneraladmiral
(hier als OB)
GeneraladmiralAdmiralVizeadmiralKonteradmiralKommodore

Sonderführer

Schulterstück Sonderführer

Im Laufe des Krieges kamen noch die sogenannten Sonderführer dazu. Bei ihnen handelte es sich um Zivilisten ohne oder mit ungenügender militärischer Ausbildung, die für eine besondere Aufgabe (z. B. als Dolmetscher, als Kriegsberichterstatter, als technische Spezialisten, Verwaltungs- oder Finanzfachleute, im Sanitätsdienst oder im Veterinärdienst) als Offiziere oder Unteroffiziere in einem entsprechenden Dienstrang (nicht: Dienstgrad!) in die Wehrmacht übernommen wurden. Ihre Uniformen und Schulterstücke ähnelten denen der entsprechenden Offiziers- bzw. Unteroffiziersränge der Wehrmacht, sie trugen jedoch deutlich andere, nicht vorgestoßene Kragenspiegel sowie eine goldene Litze über die Schulterstücke.

Wehrmachtverwaltung

Wehrmachtbeamte trugen farblich leicht abgeänderte Wehrmachtsuniformen, hier gab es eine ähnlich gegliederte Rangfolge. Die Uniformtuchunterlagen waren dunkelgrün.

Heeresbeamte

Verwaltungsbeamte des deutschen Heeres trugen als Waffenfarbe Dunkelgrün und wurden nach den verschiedenen Bereichen unterschieden, in denen sie tätig waren. Jeder Bereich wurde durch eine Zusatzfarbe gekennzeichnet. Sie lief als Paspelierung um den dunkelgrünen Kragen und um die Ärmelaufschläge und diente als Unterlage für die dunkelgrünen Schulterstücke. Diese trugen die Buchstaben "HV" (Heeresverwaltung). Für Unteroffiziere, Reserveoffiziere sowie Generäle waren sie aus Weißmetall gefertigt. Aktive Offiziere vom Leutnant bis zum Oberst erhielten goldfarbene Ausführungen. Es wurden folgende Zusatzfarben unterschieden:

  • Hochrot: Beamte im politischen Verwaltungsbereich
  • Karmesin: Beamte in Stäben
  • Hellblau: Beamte des militärischen Gerichtswesens
  • Hellgrün: Beamte der Pharmazie und Lebensmittelchemie (Apotheker)
  • Weiß: Beamte des Zahlmeisterwesens
  • Schwarz: Technische Beamte
  • Gelb: Remonten-Beamte
  • Orange: Beamte des Wehrersatzwesens
  • Hellbraun: nichttechnische Beamte des Lehrpersonals an Heeresschulen
Beispiele
7 Stabsapotheker
8 Heeresjustizinspektor
9 Waffenmeister
10 Heereswerkmeister
11 Magazinmeister

Zu Beginn des Jahres 1944 wurde die Laufbahn des Truppensonderdienstes eingeführt, Beamte erhielten nur noch eine Waffenfarbe ohne Nebenfarben. Die Kennzeichnung "HV" fiel weg, dafür erhielten Beamte als Laufbahnabzeichen auf den Schulterstücken einen Merkurstab.

Beamte am Reichskriegsgericht

Wehrmachtbeamte, die am Reichskriegsgericht tätig waren, trugen Schulterklappen ohne die Buchstaben "HV". Die zugeteilte Waffenfarbe war Bordeauxrot mit dunkelgrünem Faden in der Waffenfarbe der Heeresbeamten/Militärverwaltung.

Mit Einführung der Laufbahn des Truppensonderdienstes Anfang 1944 trugen Heeresrichter nur noch die Waffenfarbe Weinrot, verbunden mit einer Schwertminiatur als Laufbahnabzeichen auf den Schulterstücken.

Siehe auch

Literatur

  • Insignia of World War II. Amber Books London 1999, S. 20–27 (Abschnitt Deutschland).

Einzelnachweise

  1. Rangklasse der Festungswerkmeister und Hufbeschlaglehrmeister (Memento des Originals vom 12. November 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/books.google.es Rudolf Absolon, Die Wehrmacht im Dritten Reich, Seite 160.

Auf dieser Seite verwendete Medien

WMacht Lw OR8-5 Unteroffiziere 1935-1945.jpg
Insignia Luftwaffe 14 Stabsfeldwebel, 15 Oberfeldwebel, 16 Feldwebel, 17 Unterfeldwebel und 18 Unteroffizier.
Bundesarchiv Bild 101I-341-0496-31, Westfrankreich, Theodor Rossiwall, Johann Schalk.jpg
(c) Bundesarchiv, Bild 101I-341-0496-31 / Folkerts / CC-BY-SA 3.0
Rangabzeichen Wehrmacht-Offiziere.jpg
Rangabzeichen der deutschen Wehrmacht bis 1945; Offizeier hier:
  • Ziffer 7 bis 12 Schulterklappen (die Farbe der umrandenden Paspelierung — die Grundfarbe — widerspiegeln die funktionsbezeichnende Waffenfarbe):
    • 7 – Oberst (O) OF-5 (Panzergrenadier)
    • 8 – Oberfeldveterinär / Oberstleutnant Veterinär OF-4 (Veterinärdienst)
    • 9 – Major (Maj) OF-3 (Artillerie)
    • 10 – Hauptmann (Hptm) OF-2 (Panzerabwehr)
    • 11 – Oberleutnant (Olt) OF-1a (Infanterie, 6. Infantrie…)
    • 12 – Leutnant (Lt) OF-1b (Pioniertruppe).
StFw Stuscha OR8 cam slv 1945.svg
Autor/Urheber: Skjoldbro, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Dienstgradabzeichen der Wehrmacht (Heer) und Waffen-SS an Bekleidungsstücken ohne Schulterklappen (Tarnanzug 1942-1945); hier Ärmelstreifen für die Dienstgrade:
  • Fahnenjunker-Stabsfeldwebel / Stabsfeldwebel (kurz: StFw),
  • SS-Sturmscharführer (kurz: Stuscha),
  • heute NATO OR-8 vergleichbar.
WMacht Lw Ärmenlabzeichen 1945.png
Autor/Urheber: Florival fr, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Dienstgradabzeichen der Luftwaffe (Wehrmacht) für den Fliegerschutzanzug und für die Einsatzbekleidung der Fallschirmjäger.

1 Unteroffizier, 2 Unterfeldwebel, 3 Feldwebel, 4 Oberfeldwebel, 5 Stabsfeldwebel, 6 Leutnant, 7 Oberleutnant, 8 Hauptmann, 9 Major, 10 Oberstleutant, 11 Oberst, 12 Generalmajor, 13 Generalleutnant, 14 General der ... Flieger, 15 Generaloberst,

16 Generalfeldmarschall.
Vizeadmiral der Deutschen Kriegsmarine.png
Autor/Urheber: Gigillo83;, Lizenz: CC BY 3.0
Dienstgradabzeichen der Deutschen Kriegsmarine bis 1945, hier Schulterstück Vizeadmiral.
FestungswerkmeisterSB.jpg
Autor/Urheber: Solicitr, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Dienstgradabzeichen der deutschen Wehrmacht, hier Schulterstück "Festungswerkmeister" Heer. „Hochrot“ war die Waffenfarbe der "Festungs-Baupioniertruppe".
Unteroffiziere.jpg
Rangabzeichen der deutschen Wehrmacht bis 1945; Unterffiziere hier:
  • Ziffer 13 bis 17 Schulterklappen (die Farbe der umrandenden Paspelierung — die Grundfarbe — widerspiegeln die funktionsbezeichnende Waffenfarbe):
    • 13 – Stabswachtmeister (StWm) OR-8 (Artillerie)
    • 14 – Oberfeldwebel (OFw) OR-7 (Infanterie)
    • 15 – Feldwebel (Fw) OR-6 (Panzertruppe), L steht für Panzer-Lehr
    • 16 – Unterfeldwebel (UFw) OR-5a (Kavallerie), bzw. Unterwachtmeister (UWm) OR-5a (Aufklärung)
    • 17 – Unteroffizier (Uffz) OR-5b (Sanitädsdienst), auch Sanitätsunteroffizier.
Bundesarchiv Bild 101I-701-0357-14, Russland, Graf von Strachwitz im Gespräch mit Offizieren.jpg
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Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Info non-talk.svg
Kampf um die Versorgungsschneise

Deutsche Panzergrenadiere unter dem Befehl des Obersten Graf von Strachwitz, Träger des höchsten deutschen Ordens, traten zum Gegenstoss an, um einen vorspringenden Frontabschnitt der Bolschewisten zu beseitigen.
Offiziere berichten dem Oberst über den Kampfverlauf.

PK:Utecht [HG Nord, Frühjahr 1944]
Marineoffiziere k.jpg
Dienstgradabzeiche der Deutschen Kriegsmarine bis 1945, hier Offiziere (obere Reihe Schulterstücken; untere reihe Ärmelstreifen:
  • 8 = Kapitän zur See (OF-5)
  • 9 = Fregattenkapitän (OF-4)
    • neu ab Herbst 1944
    • 10 = ab 1944;
    • 11 = vor 1944
  • 12 = Korvettenkapitän (OF-3)
  • 13 = Kapitänleutnant (OF-2)
  • 14 = Oberleutnant zur See (OF-1a)
  • 15 = Leutnant zur See (OF-1b)
UFw Scha OR5a cam slv 1945.svg
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Dienstgradabzeichen der Wehrmacht (Heer) und Waffen-SS an Bekleidungsstücken ohne Schulterklappen (Sommer-Tarnanzug 1942-1945); hier Ärmelstreifen für die Dienstgrade:
  • Fahnenjunker-Unterfeldwebel / Unterfeldwebel (kurz: UFw),
  • SS-Oberjunker / SS-Scharführer (kurz: Scha),
  • heute NATO OR-5a vergleichbar.
Wehrm.png
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Dienstgradabzeichen der Wehrmacht/ Waffen-SS an Bekleidungsstücken ohne Schulterklappen (Tarnanzug).
  • Unteroffiziere/ Unterführer: 1 Unteroffizier, Unterscharführer; 2 Unterfeldwebel, Scharführer; 3 Feldwebel, Oberscharführer; 4 Oberfeldwebel, Hauptscharführer; 5 Stabsfeldwebel, Sturmscharführer
  • Offiziere: 6 Leutnant, Untersturmführer; 7 Oberleutnant, Obersturmführer; 8 Hauptmann, Hauptscharführer; 9 Major, Sturmbasnnführer; 10 Oberstleutant, Obersturmbannführer; 11 Oberst, Standartenführer;
    • Oberführer Waffen-SS fehlt
  • Generale: 12 Generalmajor, Brigadeführer und GenMaj der W-SS; 13 Generalleutnant, Gruppenführer und GenLt der W-SS, 14 General der Waffengattung, Obergruppenführer und Gen der W-SS; 15 Generaloberst, Oberst-Gruppenführer und GenOberst der W-SS;
    • nur Wehrmacht (Heer): 16 Generalfeldmarschall.
OFw Hscha OR7 cam slv 1945.svg
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Dienstgradabzeichen der Wehrmacht (Heer) und Waffen-SS an Bekleidungsstücken ohne Schulterklappen (Sommer-Tarnanzug 1942-1945); hier Ärmelstreifen für die Dienstgrade:
  • Fahnenjunker-Oberfeldwebel / Oberfeldwebel (kurz: OFw),
  • SS-Standartenoberjunker / SS-Hauptscharführer (kurz: Hscha),
  • heute NATO OR-7 vergleichbar.
Heeresbeamte Offiziere.jpg
Insignia of German "Heeresbeamte"
Beispiele: Stabsapotheker (7) Heeresjustizinspektor (8) Waffenmeister (9) Heereswerkmeister (10) Magazinmeister (11).
Uffz Uscha OR5b cam slv 1945.svg
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Dienstgradabzeichen der Wehrmacht (Heer) und Waffen-SS an Bekleidungsstücken ohne Schulterklappen (Tarnanzug 1942-1945); hier Ärmelstreifen für die Dienstgrade:
  • Fahnenjunker-Unteroffizier / Unteroffizier (kurz: Fhj-Uffz / Uffz),
  • SS-Junker / SS-Unterscharführer (kurz: Uscha),
  • heute NATO OR-5b vergleichbar.
Kriegsmarine Konteradmiral.png
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WMacht Lw OF5-1 Offiziere 1935-1945.jpg
Ranks and insignia Luftwaffe Oberst (8) Oberstleutnant (9) Major (10) Hauptmann (11) Oberleutnant (12) Leutnant (13)
Sonderführer - Specialist Officer.png
Dienstgradabzeichen für Sonderführer (Z), Zugführer. (Diese Art von Dienstgradabzeichen wurde vom 21. März 40 bis 6. Dezember 42 verwendet. HM 42, Nr. 1089 vom 7. Dezember 1942, setzte die Sonderführerabzeichen wieder auf die Verwendung von Schulterschnüren zurück.) Sonderführer war eine Funktion, die von der deutschen Wehrmacht im Jahr 1937 (Mobilmachungsplan für das Heer vom 12. März 1937) für den Mobilmachungsfall geschaffen wurde.
Heer-Fahnenjunker-Unterfeldwebel h.svg
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Dienstgradabzeichen der Deutschen Wehrmacht, Heer, hier Schulterklappe bis 1945:
  • Offizieranwärter (OA), Fahnenjunker-Unterfeldwebel, kurz: Fhj-UFw, Fj-UF (wie Unterfeldwebel, dazu 9mm doppelte Unteroffiziertresse quer über das untere Ende der Schulterklappe)
  • Waffenfarbe: Weiß für Infanterie allgemein
  • heute vergleichbar: NATO OR-5a.
Kriegsmarine GenAdmiral OF9-s.png
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Heer-Fahnenjunker-Stabsfeldwebel h.svg
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Dienstgradabzeichen der Deutschen Wehrmacht, Heer, hier Schulterklappe bis 1945:
  • Offizieranwärter (OA), Fahnenjunker-Stabsfeldwebel, kurz: Fhj-StFw, Fj-SF (wie Stabsfeldwebel, dazu 9mm doppelte Unteroffiziertresse quer über das untere Ende der Schulterklappe)
  • Waffenfarbe: Weiß für Infanterie allgemein
  • heute vergleichbar: NATO OR-8.
Kriegsmarine Vizeadmiral.png
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WMacht H OR7 Feldunterarzt h 1945.png
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Dienstgradabzeichen der Deutschen Wehrmacht, Schulterstück Offizieranwärter (O.A.) im Unteroffiziersrang (Uffz), hier:
  • Feldunterarzt (FUArzt; FUA) seit dem 25.07.1940 , Sanitätsdienst Heer (Waffenfarbe "blau"), im Rang Fahnenjunker-Oberfeldwebel – vergleichbar NATO OR7
    • wie Fahnenjunker-Oberfeldwebel Heer, jedoch ohne doppelte Unteroffizierstresse, und mit einem gotischen "A" (für "Militärärztliche Akademie Berlin") zwischen beiden aluminiumfarbenen Feldwebel-Sternen
    • Die Beförderung zum Feldunterarzt erfolgte nach dem 1. Klinischen Semester.
Generaladmiral der Deutschen Kriegsmarine.png
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Dienstgradabzeichen der Deutschen Kriegsmarine bis 1945, hier Schulterstück Generaladmiral.
WMacht H OR4-1 Mannschaften01.jpg
Rangabzeichen der deutschen Wehrmacht bis 1945; Mannschaften hier:
  • Ziffer 18 bis 22 Ärmel-Rangabzeichen linker Oberarm
    • 18 – Stabsgefreiter (StGefr) OR-4
    • 19 – Obergefreiter (OGefr) OR-3a mehr als 6 Dienstjahre
    • 20 – Obergefreiter (OGefr) OR-3b unter 6 Dienstjahre
    • 21 – Gefreiter (Gefr) OR-2
    • 22 – Obergrsoldat OR-1a
  • Buchstabe A bis C Schulterklappen Mannschaften OR4 bis 1b
    • A – Artillerie (Wafenfarbe – rot)
    • B – Panzer (Wafenfarbe – rosa)
    • C – Infanterie (Wafenfarbe – weiß)
Heer-Fahnenjunker-Feldwebel h.svg
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Dienstgradabzeichen der Deutschen Wehrmacht, Heer, hier Schulterklappe bis 1945:
  • Offizieranwärter (OA), Fahnenjunker-Oberfeldwebel, kurz: Fhj-Fw, Fj-F (wie Feldwebel, dazu 9mm doppelte Unteroffiziertresse quer über das untere Ende der Schulterklappe)
  • Waffenfarbe: Weiß für Infanterie allgemein
  • heute vergleichbar: NATO OR-6.
HufbeschlaglehrmeisterSB.jpg
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Dienstgradabzeichen der deutschen Wehrmacht, hier Schulterstück "Hufbeschlaglehrmeister" Heer. „Karmesin“ war die Waffenfarbe für das "Veterinärwesen".
Kriegsmarine-Großadmiral.png
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Rangabzeichen der Deutschen Kriegsmarine: Großadmiral, GAdm
OberhufbeschlaglehrmeisterSB.jpg
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Dienstgradabzeichen der deutschen Wehrmacht, hier Schulterstück "Oberhufbeschlaglehrmeister" Heer. „Karmesin“ war die Waffenfarbe für das "Veterinärwesen".
Heer-Fahnenjunker-Unteroffizier h.svg
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Dienstgradabzeichen der Deutschen Wehrmacht, Heer, hier Schulterklappe bis 1945:
  • Offizieranwärter (OA), Fahnenjunker-Unteroffizier, kurz: Fhj-Uffz, Fj-U (wie Unteroffizier, dazu 9mm doppelte Unteroffiziertresse quer über das untere Ende der Schulterklappe)
  • Waffenfarbe: Weiß für Infanterie allgemein
  • heute vergleichbar: NATO OR-5b.
WMacht Lw OF10-6 Generale 1942-1945.jpg
1 Reichsmarschall (1942, exklusiv für Hermann Göring geschaffen)

2 Generalfeldmarschall (vergleichbar: OF10, Fünfsterne-Rang, Schulterstück 1942-1945)
3 Generalfeldmarschall (…Schulterstück bis 1942)
4 Generaloberst (OF9, Viersterne-Rang)
5 General der Waffengattung (OF8, Dreisterne-Rang)
6 Generalleutnant (OF7, Zweisterne-Rang)

7 Generalmajor (OF6, Einstern-Rang).
Mannschaften Marine k.jpg
Dienstgradabzeichen der Deutschen Kriegsmarine bis 1945, hier Ärmelabzeichen Mannschaften
  1. Matrosengefreiter OR-2: ein goldener Winkel auf dunkler Unterlage
  2. Matrosenobergefreiter OR-3b: zwei ineinandergeschobene goldene Winkel
  3. Matrosenhauptgefreiter OR3a: drei ineinandergeschobene goldene Winkel
  4. Matrosengefreiter Unteroffiziersanwärter (UA): silberfarbener Halbwinkel, Ausbildung bereits abgeschlossen
  5. Matrosengefreiter Unteroffiziersanwärter (UA): silberfarbener Balken, noch in Ausbildung
  6. Matrosenstabsgefreiter OR4b: ein geflochtener goldener Winkel, darüber ein goldener vierzackiger Stern
  7. Matrosenoberstabsgefreiter OR-4a: zwei ineinandergeschobene geflochtene goldene Winkel und ein goldener vierzackiger Stern darüber
Kapitän zur See der Kriegsmarine.png
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Dienstgradabzeiche der Deutschen Kriegsmarine bis 1945, hier Schulterstück Kommodore und Kapitän zur See.
Heer-Fahnenjunker-Oberfeldwebel h.svg
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Dienstgradabzeichen der Deutschen Wehrmacht, Heer, hier Schulterklappe bis 1945:
  • Offizieranwärter (OA), Fahnenjunker-Oberfeldwebel, kurz: Fhj-OFw, Fj-OF (wie Oberfeldwebel, dazu 9mm doppelte Unteroffiziertresse quer über das untere Ende der Schulterklappe)
  • Waffenfarbe: Weiß für Infanterie allgemein
  • heute vergleichbar: NATO OR-7.
FestungsoberwerkmeisterSB.jpg
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Dienstgradabzeichen der deutschen Wehrmacht, hier Schulterstück "Festungswerkobermeister" Heer. „Hochrot“ war die Waffenfarbe der "Festungs-Baupioniertruppe", kurz uch "Festungspioniere".
WMacht H OR7 Unterarzt h 1945.png
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Dienstgradabzeichen der Deutschen Wehrmacht, Schulterstück Offizieranwärter (O.A.) im Unteroffiziersrang (Uffz), hier:
  • Unterarzt (UArzt; UA), Sanitätsdienst Heer (Waffenfarbe "blau"), im Rang Fahnenjunker-Oberfeldwebel – vergleichbar NATO OR7
    • wie Fahnenjunker-Oberfeldwebel Heer, jedoch ohne doppelte Unteroffizierstresse, und mit einem Äskulapstab (für "Militärärztliche Ausbildung") zwischen beiden aluminiumfarbenen Feldwebel-Sternen.
    • Die Beförderung zum Unterarzt erfolgte nach dem 1. Klinischen Semester.
Kriegsmarine OR5-Maate col, sleeve 1935-1945.jpg
Maate (Unteroffiziere ohne Portepee OR-5) der Kriegsmarine trugen bis 1945 ihre Laufbahnabzeichen im oberen Teil des linken Ärmels, als je nach Laufbahn unterschiedlich ausgeführt. Die Rangabzeichen wurden in Form von zwei Kragenspielen mit goldfarbenen Tressen und ein bis zwei Rangstreifen auf kornblumen-blauem Untergrund getragen.
7 Maat
  • Dienstgradabzeichen: Auf dem Kragenspiegel ein goldener Querstreifen
  • Laufbahnabzeichen: Bootsmannsmaat (goldener Ankerl)
8 Obermaat
  • Dienstgrad: Auf dem Kragenspiegel zwei goldene Querstreifen
  • Laufbahnabzeichen: Oberbootsmannsmaat (goldener Anker, unter diesem ein goldener Winkel)
9 Maat
  • Dienstgradabzeichen: Auf dem Kragenspiegel ein goldener Querstreifen
  • Laufbahnabzeichen: Steuermannsmaat (goldener Doppelanker)
10 Obermaat
  • Dienstgrad: Auf dem Kragenspiegel zwei goldene Querstreifen
  • Laufbahnabzeichen: Obersteuermannsmaat (goldener Doppelanker, unter diesem ein goldener Winkel)
Admiral der Deutschen Kriegsmarine.png
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Dienstgradabzeichen der Deutschen Kriegsmarine bis 1945, hier Schulterstück Admiral.
Kriegsmarine-Großadmiral (s).gif
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Dienstgradabzeichen der Deutschen Kriegsmarine bis 1945, hier Schulterstück Großadmiral.
Konteradmiral der Kriegsmarine.png
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Dienstgradabzeichen der Deutschen Kriegsmarine bis 1945, hier Schulterstück Konteradmiral.
Fw Oscha OR6 cam slv 1945.svg
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Dienstgradabzeichen der Wehrmacht (Heer) und Waffen-SS an Bekleidungsstücken ohne Schulterklappen (Tarnanzug 1942-1945); hier Ärmelstreifen für die Dienstgrade:
  • Fahnenjunker-Feldwebel / Feldwebel (kurz: Fw),
  • SS-Standartenjunker / SS-Oberscharführer (kurz: Oscha),
  • heute NATO OR-6 vergleichbar.
WMacht H OF10-5 Generale01 1945.jpg
Rangabzeichen der deutschen Wehrmacht bis 1945; Generalsränge Heer hier:
  • Ziffer 1 bis 6 Schulterklappen (Grundfarbe der Unterlga für alle Waffengattungen — tiefrot).
    • 1Generalfeldmarschall OF-10 (1942 – 1945)
    • 2Generalfeldmarschall OF-10 (vor 1942)
    • 3Generaloberst OF-9
    • 4General der Waffengattung OF-8
    • 5Generalleutnant OF-7
    • 6Generalmajor OF-6.
Kriegsmarine Kommodore.png
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Rank insignia of the until 1945, here sleeve insignia Commodore (today comparable: OF-5a).