Diözese St. Pölten

Diözese St. Pölten
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Karte Diözese St. Pölten
Basisdaten
StaatÖsterreich
KirchenprovinzWien
MetropolitanbistumErzdiözese Wien
DiözesanbischofAlois Schwarz
WeihbischofAnton Leichtfried
Emeritierter DiözesanbischofKlaus Küng
GeneralvikarChristoph Weiss
Gründung1785
Fläche10.450 km²
Dekanate20 (2020 / AP 2021)
Pfarreien422 (Mai 2014)
Einwohner637.390 (2020 / AP 2021)
Katholiken482.587 (2020 / AP 2021)
Anteil75,7 %
Diözesanpriester288 (2020 / AP 2021)
Ordenspriester160 (2020 / AP 2021)
Katholiken je Priester1077
Ständige Diakone95 (2020 / AP 2021)
Ordensbrüder215 (2020 / AP 2021)
Ordensschwestern117 (2020 / AP 2021)
RitusRömischer Ritus
LiturgiespracheDeutsch
KathedraleSt. Pöltner Dom
AnschriftDomplatz 1
3100 St. Pölten
Websitewww.dsp.at
Kirchenprovinz
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Karte der Kirchenprovinz Wien

Die Diözese St. Pölten (lateinisch Dioecesis Sancti Hippolyti) ist seit 1784/85 eine österreichische römisch-katholische Diözese mit Sitz in St. Pölten. Sie gehört zur Kirchenprovinz Wien und umfasst das westliche Niederösterreich, also Wald- und Mostviertel.

Der Dom zu St. Pölten

Geschichte

Kaiser Joseph II. zwang die Diözese Passau mit einem Vertrag vom 4. August 1784 zum Verzicht auf ihre Pfarren in Niederösterreich und gründete die Diözese St. Pölten. Mit einer Bulle vom 28. Januar 1785 stimmte Papst Pius VI. zu. Als Bischofssitz dienen seit 1785 die Gebäude des kurz zuvor aufgehobenen Augustinerchorherren-Stifts Sankt Pölten. Erster Bischof war bis 1792 Johann Heinrich von Kerens.

Auf Wunsch des Papstes Johannes Paul II. trat im Oktober 2004 der seit 1991 amtierende Bischof Kurt Krenn zurück.[1] Als Nachfolger wurde Klaus Küng ernannt. 2018 bestimmte Papst Franziskus den bisherigen Bischof von Gurk-Klagenfurt, Alois Schwarz, zu Küngs Nachfolger.[2] Ihm zur Seite stehen Weihbischof Anton Leichtfried und seit 1. Jänner 2021 Christoph Weiss als Generalvikar (derzeit der jüngste Österreichs).

Gegen grundlegende Änderungen in der Struktur der Diözese durch Bischof Schwarz wurden im Frühjahr 2021 Vorwürfe in Form von Schreiben an den Nuntius und den Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz erhoben; der Bischof habe den Diözesan-Pastoralrat, den Diözesanrat und andere Gremien innerhalb der Diözese nicht einbezogen und die Leitung des Pastoralamts des bischöflichen Ordinariats nicht angehört, sondern vor vollendete Tatsachen gestellt.[3]

Siehe auch

Literatur

  • Friedrich Schragl: Geschichte der Diözese St. Pölten. NÖ. Pressehaus, St. Pölten 1985, ISBN 3-85326-737-8.

Weblinks

Commons: Roman Catholic Diocese of Sankt Pölten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. sueddeutsche.de vom 30. September 2004 (Memento vom 17. September 2012 im Webarchiv archive.today)
  2. Alois Schwarz wird neuer Bischof von St. Pölten. Österreichischer Rundfunk vom 17. Mai 2018
  3. domradio.de: Vorwürfe und viele offene Fragen. Komplizierte Situation der Kirche im Bistum St. Pölten, 13. April 2021.

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St. Pölten - Dom.JPG
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Südwestansicht des Domes Mariae Himmelfahrt in der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten.
Ursprünglich eine frühromanische, dreischiffige Basilika mit einem Weihedatum 1065. Anfang des 13. Jahrhunderts erfolgte ein umfassender Neubau. In weiterer Folge erfolgten weitere Umbauten; so wurde unter anderem der Südturm im 17. Jahrhundert umgebaut bzw. erhöht.