Der Tagesspiegel

Der Tagesspiegel
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BeschreibungTageszeitung
SpracheDeutsch
VerlagVerlag Der Tagesspiegel GmbH (Deutschland)
HauptsitzBerlin
Erstausgabe27. September 1945
Erscheinungsweisetäglich
Verkaufte Auflage106.303[1] Exemplare
(IVW 2/2020, Mo–So)
Reichweite0,30 Mio. Leser
(MA 2019 II)
ChefredakteureLorenz Maroldt
Mathias Müller von Blumencron
HerausgeberStephan-Andreas Casdorff
Giovanni di Lorenzo
Sebastian Turner
Weblinktagesspiegel.de
Artikelarchiv1996 ff.
ISSN (Print)

Der Tagesspiegel (Eigenschreibweise: DER TAGESSPIEGEL) ist eine 1945 gegründete Tageszeitung aus Berlin. Er hat vor der Berliner Zeitung und der Berliner Morgenpost die höchste Auflage unter den Berliner Abonnementzeitungen und wird im Unterschied zur Berliner Zeitung vor allem in den westlichen Bezirken der Stadt gelesen. Die verkaufte Auflage beträgt mit den Potsdamer Neuesten Nachrichten zusammen 106.303 Exemplare, ein Minus von 24,1 Prozent seit 1998.[2] Er erscheint im Verlag Der Tagesspiegel, an dem die DvH Medien mit 80 Prozent beteiligt ist und Sebastian Turner mit 20 Prozent.[3] Das Motto der Zeitung ist rerum cognoscere causas – „die Ursachen der Dinge erkennen“.

Geschichte

Anfänge

Die erste Ausgabe der von Erik Reger, Walther Karsch, Heinrich von Schweinichen und Edwin Redslob gegründeten Tageszeitung erschien nach dem Zweiten Weltkrieg am 27. September 1945 unter der Lizenz der Information Control Division der amerikanischen Militärregierung. Das Blatt war zunächst in Berlin und Brandenburg verbreitet, in der Sowjetischen Besatzungszone jedoch unerwünscht.[4] 1949 beschränkte die Berlin-Blockade den Vertrieb auf West-Berlin.

Für die Gründung der Zeitung stellte der Geschäftsmann und ehemalige Papierhändler Heinrich von Schweinichen seinen Mitgesellschaftern das Gründungskapital in Höhe von 5000 Reichsmark zur Verfügung und finanzierte die Zeitung aus eigener Tasche in den ersten Monaten ihres Bestehens. Im Juni 1946 wurde von Schweinichen aus bisher nicht restlos geklärten Gründen die Lizenz von der US-amerikanischen Besatzungsmacht entzogen.[5] Während die übrigen Gründungsherausgeber noch heute im Impressum des Tagesspiegels genannt werden, bleibt der Name von Schweinichens unerwähnt.

Neue Eigner seit 1992

Von 1954 bis 1. Oktober 2009: Verlagssitz in der Potsdamer Straße
Seit 2. Oktober 2009: Verlagssitz am Askanischen Platz

Der Tagesspiegel wurde von den Alteigentümerfamilien F. K. Maier und Dannenberger ab 1992 sukzessive an die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck verkauft.[6] Mit Wirkung zum 1. Juni 2009 hat die von Dieter von Holtzbrinck neu gegründete DvH Medien alle Anteile der Tagesspiegel-Gruppe von der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck übernommen.[7] Am 2. Oktober 2009 ist der Tagesspiegel aus dem seit 1954 genutzten Verlagsgebäude an der Potsdamer Straße in ein neues Domizil am Askanischen Platz in Berlin-Kreuzberg umgezogen.[8]

Ziel: Überregionale Tageszeitung

Verlagsintern wurde das Blatt im Jahr 2001 den überregionalen Zeitungen zugerechnet.[9] Dementsprechend bezeichnet er sich auf seiner Titelseite als „Zeitung für Berlin und Deutschland“. 2002 wurde anlässlich des schließlich abgelehnten Antrags beim Bundeskartellamt auf Zulassung des Zusammenschlusses der Verlagshäuser Holtzbrinck und Berliner Verlag geltend gemacht, eine marktbeherrschende Stellung auf dem Berliner Zeitungsmarkt sei durch den Zusammenschluss nicht zu erwarten. Der Tagesspiegel bediene einen anderen Markt, indem er einen höheren Qualitätsanspruch als die beiden anderen Berliner Abonnementzeitungen Berliner Zeitung und Morgenpost verfolge, und er stehe stärker als diese mit großen überregionalen Blättern im Wettbewerb.[10] Allerdings wurden damals außerhalb des Kernverbreitungsgebiets weniger als sieben Prozent der Auflage abgesetzt, wenngleich dieser Anteil höher lag als bei den anderen Berliner Abonnementzeitungen.[11] 2007 war der Tagesspiegel nach eigener Angabe die seit mehreren Jahren meistzitierte Hauptstadtzeitung.[12] 2009 kündigte Verleger Dieter von Holtzbrinck an, dem Tagesspiegel langfristig weiter zunehmende überregionale Bedeutung zu verschaffen.[13] Ende 2014 wurde der Tagesspiegel von der Jury der Branchenzeitschrift medium magazin immer noch in der Kategorie der regionalen Zeitungen mit einem Preis geehrt.[14]

Einer der Herausgeber, Giovanni di Lorenzo, beschrieb seine Auffassung des Blattes und Layouts mit den Worten: „Zwischen Sein und Schein kann sich eine Qualitätszeitung nur für das Sein entscheiden.“

Auflage

Der Tagesspiegel hat wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt, allerdings deutlich weniger als seine lokalen Konkurrenten Berliner Zeitung und Berliner Morgenpost. Seit dem dritten Quartal 2015 wird die Auflage gemeinsam mit den Potsdamer Neuesten Nachrichten ausgewiesen, deren letzte gesonderte Auflagenmeldung sich auf 8.276 Exemplare belief. Die verkaufte Auflage ist in den vergangenen 10 Jahren um durchschnittlich 2,1 % pro Jahr gesunken. Im vergangenen Jahr ist sie dagegen um 0,9 % gestiegen.[15] Sie beträgt gegenwärtig 106.303 Exemplare.[16] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 82,4 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[17]

ab 2015 einschließlich Potsdamer Neueste Nachrichten

Layout und Gliederung

Motto am Tagesspiegel-Gebäude: Rerum cognoscere causas – Die Ursachen der Dinge erkennen

Seit 1946 steht unter einer Weltkugel im Kopf der Zeitung das lateinische Motto: rerum cognoscere causas. Das Zitat stammt von Vergil und kann mit „Die Ursachen der Dinge erkennen“ oder freier mit „Den Dingen auf den Grund gehen“ übersetzt werden.[18]

Das Blatt erschien zunächst im Rheinischen Format, ursprünglich vierspaltig gesetzt, später fünfspaltig. Nach Umstellung der Produktionstechnik (Nordisches Format, Abschied vom Bleisatz) erfolgte 1991 eine durchgreifende Erneuerung (sechs Spalten, vier Bücher, täglicher Leitartikel etc.). 1995 gab es ein Redesign durch Mario Garcia, das sich durch aufwendigere Titelseiten der Wochenend-Beilagen und die Brotschrift Gulliver auszeichnete. 1999 wurde das Design unter dem neuen Chefredakteur Giovanni di Lorenzo überarbeitet und später durch eine weitere Neugestaltung abgelöst, welche den Tagesspiegel bis heute prägt.

Für sein Layout ist der Tagesspiegel mit dem World’s Best-Designed Newspapers Award 2004 ausgezeichnet worden.[19]

Das Blatt gliedert sich in die klassischen Ressorts Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur, Vermischtes sowie den Berlin-Brandenburg-Teil zwischen Politik und Wirtschaft. Sonnabends enthält die Zeitung einen Teil mit Autoanzeigen sowie einen Immobilienteil. Sonntags erscheint neben dem Stellen- und Reisemarkt die Magazinbeilage Sonntag, die stets ein großes Interview enthält.

Beteiligungen

2007 wurde das Offertenblatt Zweite Hand übernommen, das seit der Einstellung der Printausgabe 2013 ausschließlich ein Online-Portal für Kleinanzeigen ist.[20]

Das 1999 erworbene Stadtmagazin Zitty wurde 2014 an den Raufeld Verlag verkauft.[21]

Das 2007 übernommene Bootshandel-Magazin wurde 2016 an den MuP Verlag verkauft.[22]

Online

Mit der Adresse www.tagesspiegel.de unter der Marke Tagesspiegel Online betreibt der Verlag ein Online-Nachrichtenportal.[23] Chefredakteur Online ist Christian Tretbar.[24]

Zum 1. Februar 2009 wurden Zeit Online, Tagesspiegel Online und zoomer.de als Zeit Digital zusammengelegt und erhielten eine gemeinsame Redaktion in Berlin.[25] Seit September 2009 gehört die Redaktion von Tagesspiegel Online wieder zum Tagesspiegel.[26]

Ein Online-Archiv ist zum Teil kostenlos zugänglich und enthält Teile der Online-Ausgabe ab 1. Januar 1996. Weitere unter tagesspiegel.de publizierte Artikel können über die Suchmaske eines separaten, kostenpflichtigen Archivs der vom Tagesspiegel den überregionalen „Mantel“ und das Layout nutzenden Potsdamer Neueste Nachrichten abgerufen werden.[27]

Ältere Print-Artikel können zudem kostenpflichtig angefragt werden.[28] Die von Nachrichtenagenturen übernommenen Texte fehlen jedoch.

Im September 2019 hat der Tagesspiegel seine 2-in-1-App für Android und iOS mit modernem Design und verbesserter Bedienbarkeit veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um eine aktualisierte App, die zum einen alle Nachrichten von tagesspiegel.de in Echtzeit und zum anderen die digitale Zeitung (als E-Paper) umfasst. Nutzer der App können u. a. ihre Lieblingsartikel und Ausgaben sowie Beilagen und Sonderausgaben zu Themenschwerpunkten in einer persönlichen Merkliste speichern und in allen Zeitungsausgaben der letzten zwei Jahre recherchieren.[29]

Mit „Tagesspiegel Plus“ wurde im Juli 2020 ein übergreifendes Paid-Abonnement für ausgewählte Inhalte auf der Website und in der App eingeführt, mit dem Abonnenten Zugriff auf alle exklusiven Inhalte von tagesspiegel.de, die Tagesspiegel-App sowie den preisgekrönten Newsletter Tagesspiegel Checkpoint in der ungekürzten Vollversion mit allen Exklusivmeldungen in einem Angebot erhalten.[30]

Reichweite

Mit einem Wachstum von 128 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist tagesspiegel.de unter den Top 20 digitalen News-Angeboten die erfolgreichste deutsche News-Site im Mai 2020 (Quelle: IVW).[31]

Tagesspiegel Checkpoint

Seit dem 24. November 2014 wird das Online-Angebot des Tagesspiegels ergänzt um den von Chefredakteur Lorenz Maroldt konzipierten täglichen Newsletter Tagesspiegel Checkpoint. Diesen hatten im Dezember 2016 rund 93.000 Personen[32] abonniert. Der Newsletter wurde mit dem Grimme Online Award 2015[33] sowie dem European Digital Publishing Award 2020 in der Kategorie „Business Model“[34] ausgezeichnet. Verantwortliche Redakteurin des Checkpoints ist Ann-Kathrin Hipp.[23]

Seit Mai 2019 erscheint Tagesspiegel Checkpoint von Montag bis Samstag als kostenpflichtiges Abonnement und verfügt über eine eigene Website[35]. Als Checkpoint-Kurzstrecke gibt es weiterhin von Montag bis Freitag eine kostenlose gekürzte Fassung des Newsletters, die über die wichtigsten Nachrichten des Tages informiert.[36] Unter dem Titel "Eine Runde Berlin" existiert seit März 2020 ein monatliches Podcast-Format.[37]

Tagesspiegel Leute

Tagesspiegel Leute ist das hyperlokale Angebot des Tagesspiegels für die Hauptstadt.[38] Für jeden der zwölf Berliner Bezirke, die jeweils über die Einwohnerzahl einer Großstadt verfügen, wird einmal pro Woche ein kostenloser Newsletter mit Namen und Nachrichten aus den Kiezen sowie Kommentaren zum lokalen Geschehen verschickt. Tagesspiegel-Autoren berichten über alles, was in ihrem Bezirk läuft oder nicht läuft und geben persönliche Tipps für Restaurants, Kultur und Events. Die redaktionelle Leitung von Tagesspiegel Leute liegt bei Markus Hesselmann. Im Februar 2019 meldete das Nachrichten-Angebot erstmals über 150.000 Abonnements.[39]

Tagesspiegel Background

Tagesspiegel Background ist das tägliche Entscheider-Briefing des Tagesspiegels. Jeden Morgen um sechs Uhr liefern redaktionelle Expertenteams für die Themen Energie & Klima, Digitalisierung & KI, Mobilität & Transport sowie Gesundheit & E-Health aktuelle Analysen und Top-Insights für Entscheider und Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Ministerien, Verbänden und NGO. Alle Backgrounds werden werktäglich per E-Mail versendet.[40]

Auszeichnungen (Auswahl)

  • 2004: World’s Best-Designed Newspapers Award der Society for News Design in New York für das Layout
  • 2014: LeadAward in Gold als „Zeitung des Jahres 2014“ für „hochwertigen Magazinjournalismus auf Zeitungspapier“[41][42]
  • 2014: LeadAward in Silber für die Tagesspiegel-Rubrik „Mehr Berlin“ (Nr. 01 bis 356)
  • 2018: Berliner Unternehmenspreis 2018 – Mendelssohn-Medaille für Engagement von IHK Berlin, dem Regierenden Bürgermeister und der Handwerkskammer Berlin[43]
  • 2019: ADC Award des Art Directors Club in Silber in der Kategorie „Zeitung – Einzelcover“ und in Bronze in der Kategorie „Zeitung – Ausgabe“[44]

Negative Auszeichnung

Der Interessensverband Freischreiber verlieh dem Blatt 2015 den Höllepreis für einen verantwortungslosen Umgang mit freien Autoren. In der Begründung hieß es, der Verlag habe ein „besonders schäbiges“ Verhalten gegenüber seinen freien Mitarbeitern an den Tag gelegt. Er habe nach einem „Anzeigenloch“ im Oktober 2015 „von jetzt auf eben die Zusammenarbeit mit seinen freien Mitarbeitern auf Eis gelegt“ und damit eine geringe Wertschätzung dieser teils langjährigen Mitarbeiter bewiesen.[45]

Mitarbeiter

Herausgeber

Herausgeber sind Stephan-Andreas Casdorff, Giovanni di Lorenzo und Sebastian Turner.[23]

Chefredaktion

Chefredakteure sind Lorenz Maroldt und Mathias Müller von Blumencron.[23]

Mitglieder der Chefredaktion sind Anna Sauerbrey und Christian Tretbar.[23]

Geschäftsführung

Geschäftsführer sind Farhad Khalil und Ulrike Teschke.[23]

Redaktion

Geschäftsführende Redakteure sind Stephan Haselberger (überregional), Robert Ide (Berlin) und Antje Sirleschtov (Wirtschaft, Background).[23]

Weitere Redaktionsmitglieder sind u. a.[23]

  • Gerd Appenzeller, Berater der Chefredaktion
  • Katja Füchsel, Redakteurin für besondere Aufgaben
  • Georg Ismar, Leiter Hauptstadtbüro
  • Sascha Karberg, Ressortleiter Wissen/Forschen

Weitere bekannte Mitarbeiter

Kolumnisten

Freie Mitarbeiter

Ehemalige Mitarbeiter

Mitherausgeber, Chefredakteure

  • Heik Afheldt – von 1998 bis 2002 Mitherausgeber, danach Kolumnist
  • Gerd Appenzeller – von 1995 bis 1999 Sprecher der Chefredaktion, danach Redaktionsdirektor
  • Pierre Gerckens – Herausgeber von 2003 bis 2013
  • Hellmuth Karasek – von 1996 bis 2004 Mitherausgeber und Feuilletonchef
  • Giovanni di Lorenzo – von 1999 bis 2004 Chefredakteur, seitdem Mitherausgeber
  • Günter Matthes – (Kürzel: thes) bildete mit Karl-Heinz Brinkmann und Hans von Przychowski die Redaktionsleitung bis in die beginnenden 1990er Jahre. Er war von 1952 bis zu seinem Tod 1995 Kolumnist („Am Rande bemerkt“)
  • Lothar C. Poll – von 1984 bis 1993 Verleger und Herausgeber
  • Hermann Rudolph – von 1991 bis 1994 Chefredakteur, von 1995 bis 2013 Herausgeber
  • Günther Rühle – von 1990 bis 1995 Berater der Chefredaktion, Feuilletonchef
  • Hans Scholz – von 1963 bis 1976 Feuilletonchef
  • Wolf Jobst Siedler – Feuilletonchef von 1955 bis 1963
  • Karl Silex – von 1955 bis 1963 Chefredakteur
  • Ulrich Schulze – von 1991 bis 1993 stellvertretender Chefredakteur
  • Walther Stützle – von 1991 bis 1994 stellvertretender Chefredakteur, von 1994 bis 1998 Mitglied der Chefredaktion
  • Monika Zimmermann – von 1995 bis 1999 Mitglied der Chefredaktion

Redakteure

  • Christiane „Tissy“ Bruns – bis zu ihrem Tod 2013 politische Chefkorrespondentin
  • Moritz Döbler – von 2005 bis 2013 Leiter Wirtschaftsressort, dann geschäftsführender Redakteur bis Januar 2015
  • Bas KastVolontär (2000), Redakteur im Wissenschaftsressort (2002), ab 2005 Reporter
  • Lutz Hachmeister – von 1987 bis 1989 Medienredakteur
  • Thomas Lackmann - von 1991 bis 2018 Redakteur im Feuilleton und im Berlinteil
  • Heinz Ohff – (Kürzel: H.O., auch Pseudonym N. Wendevogel) war von 1961 bis 1987 für Kultur und Feuilleton verantwortlich. Autor vieler Bücher
  • Thomas de Padova – von 1997 bis 2005 Wissenschaftsredakteur
  • Wolfgang Prosinger von 2001 bis 2014 Redakteur der „Seite 3“
  • Jürgen Schreiber – Chefreporter
  • Dietrich Schwarzkopf – von 1946 bis 1950 Archivar, ab 1952 Redakteur

Reporter

  • Günter Prinz – nach dem Krieg Polizeireporter
  • Jana Simon – von 1998 bis 2004, Schriftstellerin und Journalistin

Volontäre

  • Egon Bahr – 1948, später Politiker (SPD), 1972–1976 Bundesminister
  • Klaus Bölling – 1947 erster Volontär des Tagesspiegels; später Redakteur sowie in politischen Ämtern als Regierungssprecher und Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland tätig
  • Elisa Klapheck – von 1986 bis 1987, Journalistin und Redakteurin

Autoren

  • Holger Schück – war Sportjournalist, der sich u. a. mit dem Thema Doping befasst hat

Kolumnisten

  • Suzan Gülfirat – machte Ende der 1990er mit der Veröffentlichung eines Kleinen Türkischkurses im Tagesspiegel auf sich aufmerksam, ihr wöchentlicher Gazeteler Rückblick ist eine Art Pressespiegel türkischer Zeitungen in Deutschland
  • Uwe Johnson – begründete die tägliche Kolumne mit Rezensionen zum Fernsehen der DDR
  • Klaus Mertes – Rektor des Jesuitengymnasiums Canisius-Kolleg Berlin und Buchautor
  • Bodo Mrozek – Journalist, Historiker und Buchautor
  • Christian Ulmen – für Beilage über Fußball
  • Alexander Gauland - Politiker, Jurist, Publizist

Freie Mitarbeiter

Siehe auch

Literatur

  • Der Tagesspiegel. Zeitung für Berlin und Deutschland. Verl. Der Tagesspiegel, Berlin 1.1945,1 (27. Sept.) ff.

Weblinks

Commons: Der Tagesspiegel – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Einschließlich Potsdamer Neueste Nachrichten
  2. laut IVW, zweites Quartal 2020, Mo–So (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  3. Sebastian Turner wird Mitgesellschafter und Herausgeber beim Tagesspiegel tagesspiegel.de, 12. Dezember 2013.
  4. Die New York Times vom 21. März 1946 beschrieb den Tagesspiegel als „independent journal printed in the American sector of Berlin – […] suppressed in the Soviet zone and the Berlin sector.“
  5. Wolfgang Schivelbusch: Vor dem Vorhang. Das geistige Berlin 1945–1948. München 1995, S. 254 ff.
  6. Frank Kautter: Der Verleger als Erfolgsfaktor der Tageszeitung. Dissertation an der FU Berlin, 2007, S. 87; Abgerufen am 1. November 2009
  7. Jens Schröder: Sensationeller Coup im Stuttgarter Verlagshaus: Holtzbrinck verkauft an Holtzbrinck. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Meedia. 26. März 2009, archiviert vom Original am 29. April 2009; abgerufen am 5. August 2016.
  8. „Der Tagesspiegel“ hat ab heute eine neue Adresse. In: Tagesspiegel, 2. Oktober 2009; abgerufen am 1. November 2009
  9. Siehe: Überregionale Zeitungen, Fernsehproduktion, Druck und Kommunikation: Qualitätsjournalismus für anspruchsvolle Zielgruppen (Memento vom 28. Dezember 2015 im Internet Archive), im Presseportal am 11. Mai 2001, online unter presseservice.pressrelations.de.
  10. Zusammenschlussvorhaben der Georg von Holtzbrinck GmbH & Co. KG mit der Berliner Verlag GmbH & Co. KG. (PDF; 633 kB) Gutachten der Monopolkommission zur Ministererlaubnis nach Ablehnung durch das Bundeskartellamt. (Nicht mehr online verfügbar.) Monopolkommission, archiviert vom Original am 5. April 2005; abgerufen am 5. August 2016 (Tz. 86, 121).
  11. Beschluss B 6 - 22121 - U - 98/02. (PDF; 117 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) Bundeskartellamt, S. 18, archiviert vom Original am 27. September 2007; abgerufen am 5. August 2016.
  12. Tagesspiegel bleibt meistzitierte Hauptstadtzeitung. Der Tagesspiegel, 11. Januar 2008, abgerufen am 8. März 2009.
  13. Dieter von Holtzbrinck übernimmt TAGESSPIEGEL, HANDELSBLATT und ZEIT-Anteil. In: dnv-online.net. Abgerufen am 5. August 2016.
  14. Eigendarstellung auf tagesspiegel.de
  15. laut IVW (online)
  16. laut IVW, zweites Quartal 2020, Mo–So (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  17. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)
  18. Vgl. Vergil, Georgica II, 490: „felix, qui potuit rerum cognoscere causas“ – „Glücklich, wer die Ursachen der Dinge hat erkennen können.“
  19. 26th Edition Winners (Memento vom 17. Mai 2013 im Internet Archive) Pressemitteilung der Society for News Design vom 4. März 2005.
  20. Billiger Rausschmiss taz.de, 6.  Oktober  2013
  21. Raufeld Verlag übernimmt das Stadtmagazin zitty tagesspiegel.de, 21. März 2014
  22. MuP-Verlag übernimmt das Magazin „Bootshandel“ tagesspiegel.de, 5. Juli 2016
  23. a b c d e f g h Impressum. In: tagesspiegel.de. Abgerufen am 6. Dezember 2017.
  24. Tagesspiegel Online: Markus Hesselmann übernimmt redaktionelle Leitung von Tagesspiegel Leute, Christian Tretbar wird Chefredakteur Online. In: tagesspiegel.de. 3. Januar 2017, abgerufen am 14. Juli 2017.
  25. Holtzbrinck bündelt Online-Portale tagesspiegel.de, 17. Dezember 2008
  26. "tagesspiegel.de" dockt an Print-Redaktion an dwdl.de, 2. September 2009
  27. pnn.de/archiv
  28. tagesspiegel.de/suche/recherche/
  29. Tagesspiegel startet neue App. Abgerufen am 16. Juli 2020.
  30. Tagesspiegel weitet sein digitales Angebot aus und führt mit Tagesspiegel Plus ein übergreifendes Abonnement für die Inhalte der Website, der App sowie des Tagesspiegel Checkpoints ein. Abgerufen am 16. Juli 2020.
  31. DNV-ONLINE, Hamburg Germany: Die erfolgreichsten digitalen News-Angebote im Mai 2020. Abgerufen am 16. Juli 2020 (deutsch).
  32. Tagesspiegel: Mediadaten Checkpoint. Abgerufen am 15. Januar 2018.
  33. Checkpoint beim Tagesspiegel. Abgerufen am 15. Januar 2017.
  34. Tagesspiegel Checkpoint mit European Digital Publishing Award 2020 in der Kategorie „Business Model“ ausgezeichnet. Abgerufen am 19. Juni 2020.
  35. Tagesspiegel Checkpoint - Der beliebteste Newsletter aus Berlin. Abgerufen am 19. Juni 2020.
  36. Der Tagesspiegel baut seine starke Position im Digitalen weiter aus: Der preisgekrönte Tagesspiegel-Newsletter Checkpoint erscheint ab sofort im Abonnement und als Checkpoint-Kurzstrecke. Abgerufen am 19. Juni 2020.
  37. Eine Runde Berlin. Abgerufen am 19. Juni 2020.
  38. „Tagesspiegel Leute“: Das Leitmedium der Hauptstadt startet zwölf neue digitale Nachrichten-Angebote für alle Berliner Bezirke. Abgerufen am 16. Juli 2020.
  39. „Tagesspiegel Leute“ – das führende digitale Nachrichten-Angebot für alle Berliner Bezirke – entwickelt sich weiterhin stark und erreicht über 150.000 Abonnements. Abgerufen am 16. Juli 2020.
  40. Tagesspiegel baut Redaktion weiter aus und startet neues tägliches exklusives Entscheider-Briefing „Tagesspiegel Background Gesundheit & E-Health“ unter der Leitung von Thomas Trappe. Abgerufen am 16. Juli 2020.
  41. Simone Schellhammer: Tagesspiegel als Zeitung des Jahres ausgezeichnet, Meldung im Tagesspiegel am 15. November 2014, online unter tagesspiegel.de
  42. LeadAward: Lead Award 2014DIE PREISTRÄGER, online unter
  43. Der Tagesspiegel erhält Berliner Unternehmenspreis 2018. Abgerufen am 19. Juni 2020.
  44. ADC Wettbewerb 2019: Tagesspiegel mit Silber und Bronze ausgezeichnet. Abgerufen am 19. Juni 2020.
  45. Auszeichnungen für Martin Vogel und den Tagesspiegel. Website der Freischreiber; abgerufen am 29. März 2017

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