Das Kapital

Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie, eines der Hauptwerke von Karl Marx, ist eine systematische Darstellung der kapitalistischen Produktionsweise und ihrer Bewegungsgesetze. Wie der Untertitel anzeigt, versteht Marx das Werk zugleich als Kritik der politischen Ökonomie – also als Auseinandersetzung mit den Begriffen der bürgerlichen ökonomischen Wissenschaft seiner Zeit, vor allem mit der klassischen Schule (Smith, Ricardo), deren Resultate Marx aufnimmt, neu ordnet und auf ihre Voraussetzungen hin durchsichtig macht. Das Werk hatte erhebliche Wirkungen auf die Arbeiterbewegung sowie auf die politische und intellektuelle Geschichte des 20. Jahrhunderts. Marx’ persönliche Ausgabe des „Kapital“ (Erster Band) mit seinen handschriftlichen Anmerkungen wurde auf gemeinsamen Vorschlag der Niederlande und Deutschland im Juni 2013 von der UNESCO in das Weltregister des Dokumentenerbes aufgenommen. Die Schrift wird im Internationalen Institut für Sozialgeschichte in Amsterdam aufbewahrt.[1]
Nach Jahrzehnten ökonomischer Studien und diversen Vorarbeiten (vor allem die Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie, Zur Kritik der politischen Ökonomie und die Theorien über den Mehrwert) erschien 1867 der erste Band: Der Produktionsprozess des Kapitals. Friedrich Engels stellte nach Marx’ Tod (1883) aus dessen Manuskripten zwei weitere Bände zusammen. 1885 veröffentlichte er Band 2: Der Zirkulationsprozess des Kapitals. 1894 folgte Band 3: Der Gesamtprozess der kapitalistischen Produktion.
Entstehungs- und Redaktionsgeschichte


Die drei Bände des Kapital, wie sie heute in den MEW-Bänden 23 bis 25 und in den meisten Übersetzungen vorliegen, wurden in unterschiedlichem Maße von Marx selbst und vor allem von Engels redigiert und bearbeitet.[2] Sie erschienen zu Lebzeiten von Marx und Engels in teilweise überarbeiteten Auflagen. Marx’ persönliche Ausgabe des ersten Bandes wurde in das Weltdokumentenerbe der Unesco aufgenommen.[1]
Band 1
Der erste Band[3] des Kapital erschien Mitte September 1867 beim Hamburger Verleger Otto Meissner in einer Startauflage von 1000 Exemplaren (Bekanntgabe des Erscheinens im Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel vom 14. September 1867[4]) auf der Grundlage der Ökonomischen Manuskripte (1863–65).[5] Zwischen Dezember 1871 und Januar 1872 verfasste Marx Ergänzungen und Veränderungen zum ersten Band des Kapital[6], welche Überarbeitungen und Kommentare zum ersten Kapitel der Erstauflage enthielten – vor allem grundsätzliche Überlegungen zur Werttheorie. Im Jahr 1872/73 erschien der erste Band in zweiter Auflage.[7] Zu erheblichen Veränderungen kam es vor allem im ersten Kapitel über die Ware.
Marx arbeitete fünf Jahre lang an einer französischen Ausgabe des ersten Bandes; diese Übersetzertätigkeit regte ihn an, den Stoff in Teilen zu überarbeiten und neu zu überdenken. Vor allem den Abschnitt über die „Akkumulation“ ergänzte er. Die französische Ausgabe erschien 1872–1875, zunächst in einzelnen Lieferungen, 1875 dann als Buch.[8]
Nach Marx’ Tod (1883) brachte Engels den ersten Band auf der Grundlage der zweiten Auflage mit einem Teil der Veränderungen der französischen Ausgabe in dritter Auflage heraus.[9] In die vierte Auflage[10] (1890) flossen weitere Teile der französischen Ausgabe ein.
2017 gab Thomas Kuczynski eine neue Textausgabe auf der Grundlage bisher nicht bearbeiteter Hinweise von Marx heraus. Dies betrifft vor allem den Vergleich der zweiten deutschen Auflage mit der französischen Ausgabe.[11][12] Zu den weiteren Vorzügen dieser Ausgabe zählen u. a. die eingerückte Einfügung der ursprünglich in den Anhang verbannten Anmerkungen in den Lesetext, überprüfte und ggf. ergänzte Quellenangaben, sowie die Übersetzung aller fremdsprachigen Begriffe und Zitate.
Band 2 und 3
Im Jahre 1885 veröffentlichte Engels den zweiten Band des Kapital,[13] in dem er verschiedene Manuskripte Marx’ zusammengestellt hatte, die dieser in den 1860er- und 1870er-Jahren geschrieben hatte.[14] Gedruckt wurde das Buch bei der Druckerei Reusch in Leipzig, wobei dem Verleger Otto Meissner das handschriftliche Manuskript von Engels’ Sekretär Oscar Eisengarten als Druckvorlage diente.[15][16]
1894 folgte der dritte Band,[17] dessen Grundlage nur ein Manuskript von Marx aus den Jahren 1864/65[18] war, das mit zahlreichen Umformulierungen und Umstellungen von Engels versehen wurde.
Bewertung der Überarbeitungen
Während im traditionellen Marxismus von der „Vervollkommnungsthese“ ausgegangen wurde, wonach die späteren Versionen als stetige Verbesserungen der früheren anzusehen seien, geht die „Neue Marx-Lektüre“ von einer „Popularisierungsthese“ aus, wonach die späteren Auflagen in der Regel Popularisierungen und damit auch Vereinfachungen zu früheren Auflagen darstellen.[19]
Inhaltlicher Überblick
Grundsätzliche Thesen

Im Kapital geht es nicht um „Gesellschaft schlechthin“ oder um „‚das‘ menschliche Wirtschaften“, sondern um eine geschichtlich bestimmte Gesellschaftsform und die ihr eigene Form des Wirtschaftens. Die Kritik der politischen Ökonomie – so der Untertitel – richtet sich darum zugleich gegen die kapitalistische Produktionsweise und gegen die theoretische Form, in der diese Produktionsweise von der bürgerlichen Wirtschaftswissenschaft (Wirtschaftswissenschaften, besonders Volkswirtschaftslehre) zu Marx’ Zeit erfasst wurde.
Marx legt dar, dass die kapitalistische Gesellschaft eine Klassengesellschaft ist, deren ökonomisches Grundverhältnis darin besteht, dass die Eigentümer der Produktionsmittel die von Produktionsmitteln getrennten und auf den Verkauf ihrer Arbeitskraft angewiesenen Lohnarbeiter beschäftigen. Die spezifische Eigenschaft der Ware Arbeitskraft besteht darin, im Produktionsprozess mehr Wert zu schaffen, als zu ihrer eigenen Reproduktion – also zur Auszahlung des Lohns – nötig ist. Diese Differenz, der Mehrwert, fällt dem Kapital zu und ist die Quelle seiner Akkumulation. Die Lohnarbeit erscheint in diesem Verhältnis nicht als Mittel der Versorgung der Arbeiter, sondern umgekehrt: deren Reproduktion ist Voraussetzung und Mittel ihrer fortgesetzten produktiven Indienstnahme durch das Privateigentum an Produktionsmitteln.
Das Kapital setzt das politische Gewaltverhältnis voraus, das die Eigentumsordnung garantiert und die Lohnarbeiter rechtlich auf den Verkauf ihrer Arbeitskraft verweist; eine systematische Theorie des bürgerlichen Staates entwickelt es jedoch nicht. Sie war nach den überlieferten Plan-Skizzen für eine eigene, nicht ausgeführte Abteilung des ursprünglich von Marx vorgesehenen Gesamtwerks vorbehalten.
Die ökonomischen Verhältnisse sind nach Marx von Menschen gemachte gesellschaftliche Verhältnisse, treten den Akteuren aber als sachliche Eigenschaften der Dinge gegenüber: Wert erscheint als Eigenschaft der Ware, Verzinsung als Eigenschaft des Geldes, Rente als Eigenschaft des Bodens. Diese Verkehrung ist nicht bloße subjektive Einbildung, sondern in den Verhältnissen selbst angelegt und bestimmt das praktische Verhalten der Akteure auch dann, wenn diese sie durchschaut haben. Marx bezeichnet sie als Warenfetisch.
Band 1: Der Produktionsprozess des Kapitals
Band 2: Der Zirkulationsprozess des Kapitals


Im ersten Band ist Gegenstand, wie der Mehrwert in der Produktion erzeugt wird. Da das produzierte Kapital aber in Warenform vorliegt, muss es im Verkauf in Geldform zurückverwandelt werden, um sich erneut als Kapital betätigen zu können; der Mehrwert muss also außer produziert auch realisiert werden. Das Kapital durchläuft daher zyklisch verschiedene Funktionsformen – Geldkapital, produktives Kapital, Warenkapital –, die Marx in Form dreier Kreislaufformen analysiert. Der zweite Band des Kapital untersucht diese Kreisläufe, die Umschlagszeiten des Kapitals und schließlich – in den Reproduktionsschemata des dritten Abschnitts – die Frage, unter welchen quantitativen Bedingungen die einfache und die erweiterte Reproduktion einer kapitalistisch verfassten Gesellschaft als Verkettung von Käufen und Verkäufen zwischen den Produktionsabteilungen aufgehen kann, also wie unter der Forderung beständiger Akkumulation von Mehrwert die Reproduktion der Gesellschaft verläuft.
Band 3: Der Gesamtprozess der kapitalistischen Produktion
Der dritte Band untersucht die Erscheinungsformen, in denen sich der Mehrwert auf der Oberfläche der Konkurrenz darstellt – also die Kategorien, in denen die ökonomischen Akteure ihr eigenes Tun wahrnehmen und sich selbst zurechnen. Behandelt werden u. a.:
- die Verwandlung des Mehrwerts in Profit und der Mehrwertrate in die Profitrate
- die Bildung des Durchschnittsprofits über die Konkurrenz der Kapitale und damit die Verwandlung der Werte in Produktionspreise
- das Gesetz des tendenziellen Falls der Profitrate sowie die ihm „entgegenwirkenden Ursachen“
- die Verselbständigung des kaufmännischen Kapitals (Verwandlung von Warenkapital und Geldkapital in Warenhandlungs- und Geldhandlungskapital)
- die Spaltung des Profits in Zins und Unternehmergewinn
- das zinstragende Kapital und das fiktive Kapital
- die Verwandlung von Surplusprofit in Grundrente
- die Revenuen und ihre Quellen
Im 48. Kapitel Die trinitarische Formel – Engels hat hier mehrere Manuskriptfragmente zusammengestellt – fasst Marx zusammen, wie die Aufspaltung des Reichtums in die Quellentrias „Kapital – Profit, Boden – Grundrente, Arbeit – Arbeitslohn“ den Sachverhalt verschleiert, dass alle drei Revenuen aus einer einzigen Quelle stammen: aus dem in der Produktion durch die lebendige Arbeit geschaffenen Wert, von dem die kapitalistisch beschäftigte Arbeitskraft den Lohn nur als Teil zurückerhält.
Zur Rezeption und Kritik
Marx’ ökonomisches Hauptwerk trägt den Untertitel „Kritik der politischen Ökonomie“. „Kritik“ hat hier nicht primär die Bedeutung von Polemik, sondern – im seit Kant gebräuchlichen Sinn – die einer Untersuchung der Geltungsgrundlagen und der inneren Widersprüche einer wissenschaftlichen Disziplin. Marx’ Vorgehen besteht darin, von einem neuen Ausgangspunkt – dem „Springpunkt“, „um den sich das Verständnis der politischen Ökonomie dreht“[22] – die partiellen Erkenntnisse seiner Vorgänger neu zu ordnen, ihre Lücken zu schließen, ihre Widersprüche zu klären und die theoretischen Aussagen anhand der Verhältnisse Englands, des damals ökonomisch am weitesten entwickelten Landes, zu illustrieren.[23]
Im Anschluss an Marx haben verschiedene Autoren versucht, seine Kategorien auf neuere Phasen oder Aspekte der kapitalistischen Entwicklung anzuwenden – etwa Wladimir Iljitsch Lenin in Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus (1917)[24], Rosa Luxemburg in Die Akkumulation des Kapitals (1913) oder Rudolf Hilferding in Das Finanzkapital (1910). Solche Schriften sind keine Bestandteile des Marxschen Forschungsprogramms im engeren Sinn, sondern eigenständige Anwendungen und Erweiterungen, deren Verhältnis zu den Kategorien des Kapital selbst Gegenstand der Diskussion ist.
Die Kritik an Marx’ Werk ist heterogen. Aus Sicht der seit den 1870er Jahren formierten marginalistischen Wirtschaftstheorie (Neoklassik) gilt Marx’ Werttheorie als nicht anschlussfähig, da diese Schule den Wert grundsätzlich nicht aus der Produktion, sondern aus den subjektiven Präferenzen der Tauschpartner erklärt. Beispielhaft ist die Cobb-Douglas-Produktionsfunktion, die den Zusammenhang zwischen Output und dem Einsatz symmetrischer „Produktionsfaktoren“ Arbeit und Kapital modelliert – eine Fragestellung, die mit Marx’ Untersuchungsanspruch nicht kommensurabel ist, weil sie das Kapitalverhältnis als Verhältnis zwischen Klassen bereits in Faktorbeiträge auflöst. Die Differenz beider Schulen ist insofern ein methodischer Grunddissens und keine Frage des Mathematisierungsgrads. Im Kapital selbst kommen mehrere ökonomische Formeln vor, neben der bekannten W = c + v + m etwa die Mehrwertrate m/v, die Profitrate m/(c+v), die organische Zusammensetzung c/v sowie die Reproduktionsschemata des zweiten Bandes mit ihren Gleichgewichtsbedingungen.
Innerhalb der ricardianisch-postkeynesianischen Tradition wurde das von Marx hinterlassene Transformationsproblem der Werte in Preise als rechentechnisches Problem behandelt; die Diskussion reicht von Bortkiewicz über das neoricardianische Modell[25] bis zur sogenannten „New Interpretation“. In die Hunderte gehen die Artikel, die das Problem mathematisch zu lösen versuchen.[26] Beispiel auf rein theoretischem Gebiet ist Hans Klemms Schrift Reproduktionsmodelle im Vergleich (Frankfurt a. M. 1997). Daneben gibt es Ansätze, die im Kapital enthaltene materialistische Dialektik für Methodenfragen der Mathematik und der Naturwissenschaften fruchtbar zu machen.[27]
Aus dem Zusammenbruch des sozialistischen Staatensystems 1989/91 ist mehrfach geschlossen worden, Marx’ Theorie sei dadurch widerlegt worden. Dieses Argument setzt allerdings voraus, dass die ökonomische Verfassung der Sowjetunion und der mit ihr verbündeten Staaten als Verwirklichung der im Kapital analysierten Verhältnisse oder einer von Marx selbst skizzierten Alternative gelten könne; beide Annahmen sind in der Forschung umstritten. Das Kapital enthält keine Theorie nachkapitalistischer Gesellschaften.
Innerhalb der Marx-Rezeption fand und findet das Ringen um die richtige Interpretation des Marxschen Werkes nicht nur zwischen Kritikern und Verteidigern statt, sondern auch zwischen Marx-Kennern. Der „traditionelle Marxismus“ der Zweiten und Dritten Internationale (von Karl Kautsky über die sowjetische Lehrbuchtradition bis Ernest Mandel) und die seit den 1960er Jahren formierte „Neue Marx-Lektüre“ stehen in einer Spannung; letztere – mit Vertretern wie Helmut Reichelt (Zur logischen Struktur des Kapitalbegriffs bei Karl Marx), Hans-Georg Backhaus (Dialektik der Wertform. Untersuchungen zur marxschen Ökonomiekritik) und später Michael Heinrich – betont insbesondere die Wertformanalyse und die monetäre Verfasstheit der Wertbestimmung. Eine deutlich davon abweichende, programmatisch nicht-exegetisch verfahrende Lesart entwickelten Peter Decker und Konrad Hecker im Umfeld der Zeitschrift GegenStandpunkt; sie verwenden das Kapital nicht als auszulegenden Text, sondern als Instrument einer fortlaufenden Analyse des heutigen Kapitalismus. Eine Gegenposition zur exegetisch-dialektischen Strömung stellt das Buch von Jindrich Zelený dar.
Ausgaben


Erstausgaben
- 1867: Buch I, Verlag Otto Meissner, Hamburg. (Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv)
- Weitere Auflagen: Zweite verbesserte Auflage 1872 Digitalisat, Dritte vermehrte Auflage 1883 (hg. von F. Engels) Digitalisat, Vierte durchgesehene Aufl. 1890 (hg. von F. Engels)Digitalisat
- 1872: Le capital par Karl Marx. Traduction de M. J. Roy, entièrement revisée par l'auteur. M. Lachâtre, Paris 1872. Gallica
- 1872: Kapital'. Kritika polititsheskoy ekonomii. Tom' pervyi, St. Petersburg, russ. EA
- 1884: Capital. A Critical Analysis of Capitalist Production, London 1887. Archive.org
- 1885: Buch II, hg. von F. Engels, Verlag Otto Meissner, Hamburg (Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv)
- weitere Auflage: 1893
- 1894: Buch III, hg. von F. Engels, Verlag Otto Meissner, Hamburg (Buch III, Teil 1, Buch III, Teil 2, jeweils Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv)
In Werk- bzw. Gesamtausgaben
- in Marx-Engels-Werke (MEW), Band 23–25, Dietz Verlag, Berlin 1962/1963/1964. Buch I nach der 4. Auflage 1890, Buch II nach der 2. Auflage 1893, Buch III nach der 1. Auflage 1894; auch als seitengleiche Separatausgabe, Buch I-III.
- in Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA), Zweite Abteilung. „Das Kapital“ und Vorarbeiten 15 Bände in 23 Teilbänden, Dietz Verlag, Berlin 1976–1992, ab 2003 Akademie Verlag, Berlin. Die Abteilung wurde 2012 mit dem Band 4.3. abgeschlossen. MEGA Digital.
- Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie, erster Band Buch I: Der Produktionsprozess des Kapitals, neue Textausgabe mit USB-Card, bearbeitet und herausgegeben von Thomas Kuczynski, Hamburg 2017, VSA-Verlag, ISBN 978-3-89965-777-7.
Trivia
Im Juni 2016 wurde in London eine Erstausgabe des ersten Bandes von 1867 mit einer Widmung an Johann Georg Eccarius mit einem Schätzpreis von £ 80 000 bis £ 120 000 ins Auktionsrennen geschickt. Der Zuschlag ging an einen „europäischen Sammler“, wie es beim Versteigerer Bonhams heißt – für £ 218.500, das entspricht fast € 250.000.[28] Dieses Widmungsexemplar wird jetzt für 1,5 Millionen Euro angeboten.[29]
Literatur
Einführungen und Bearbeitungen
- Johann Most: Kapital und Arbeit. Ein populärer Auszug aus „Das Kapital“ von Karl Marx. Zweite verbesserte Auflage. Genossenschafts-Buchdruckerei Chemnitz, Chemnitz 1876 (Reprint: Hrsg. Marx-Engels-Stiftung Wuppertal. Verlag Marxistische Blätter, Frankfurt 1985, ISBN 3-88012-729-8)[30]
- Johann Most: Kapital und Arbeit."Das Kapital" in einer handlichen Zusammenfassung von Marx und Engels selbst revidiert und überarbeitet (Neuausgabe von Hans Magnus Enzensberger). Suhrkamp, Frankfurt am Main 1972 (=edition suhrkamp Bd. 587)
- Carlo Cafiero: Il Capitale di Carlo Marx. Brevemente compendiato. Libro 1. Sviluppo delle produzione capitalista. Bignami, Milano 1879 [Nachdruck: Il Capitale di Karl Marx. Compendio di Carlo Cafiero. Presentazione di Rossano Pisano. Editori Riuniti, Roma 1996, ISBN 88-359-4092-3)
- Carlo Cafiero: Einführung in das "Kapital" von Marx. Übersetzt von Renate Genth. Eingeleitet von Giacomo Marramao. Scriptor Verlag, Kronberg Ts. 1974, ISBN 3-589-00016-3.
- Gabriel Deville: Le Capital de Karl Marx. Résumé et accompagné d'un aperçu sur le socialisme scientifique. Oriol, Paris 1883
- Karl Kautsky: Karl Marx' Oekonomische Lehren. Gemeinverständlich dargestellt und erläutert. J. W. H. Dietz, Stuttgart 1887 (Digitalisat)
- Ferdinand Domela Nieuwenhuis: Kapitaal en Arbeid. Liebers & C., s' Hage 1881.
- Ferdinand Domela Nieuwenhuis: Capital und Arbeit. Eine gedrängte Darstellung der Marx’schen Lehre. Uebersetzt von Carl Derossi. E. Krajk, Wien 1889. (Digitalisat)
- Karl Marx. Das Kapital. Kritik der politischen Oekonomie. Gemeinverständliche Ausgabe, besorgt von Julian Borchardt. Neuzeitlicher Buchverlag, Berlin-Schöneberg 1919. (3. Auflage. Laub, Berlin 1922; 5., durch ein Register vermehrte Auflage. Laub, Berlin 1922; 7. Neu bearbeitete Ausgabe. Laub, Berlin / Hamburg, Klemm, Leipzig 1931.) Neuauflage 2018 im Westhafen Verlag, ISBN 978-3-942836-16-6.
- Marx-Arbeitsgruppe Historiker: Zur Kritik der Politische Ökonomie. Einführung in das „Kapital“, Band I. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1972, ISBN 3-434-45013-0 (=basis arbeitsergebnisse)
- Louis Althusser, Étienne Balibar: Das Kapital lesen. Rowohlt, Hamburg 1972[31]
- Michael Heinrich: Kritik der politischen Ökonomie. Eine Einführung. Schmetterling-Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-89657-582-1.
- Wolfgang Fritz Haug: Vorlesungen zur Einführung ins „Kapital“, Argument-Verlag, Berlin, 2005, ISBN 3-88619-301-2.
- Christian Iber: Grundzüge der Marx’schen Kapitalismustheorie. Parerga, Berlin 2005, ISBN 3-937262-30-X.
- Michael Heinrich: Wie das Marxsche "Kapital" lesen? Schmetterling-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-89657-054-3.
- Michael Heinrich: Wie das Marxsche Kapital lesen? Band 2. Schmetterling Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-89657-053-6.
- Georg Fülberth: "Das Kapital" kompakt. Papyrossa, Köln 2011, ISBN 978-3-89438-452-4.
- David Harvey: Marx Kapital lesen. Ein Begleiter für Fortgeschrittene und Einsteiger. VSA, Hamburg 2011, ISBN 978-3-89965-415-8.
- David Harvey: Marx' 2. Band des "Kapital" lesen. Ein Begleiter zum Verständnis der Kreisläufe des Kapitals. VSA, Hamburg 2018, ISBN 978-3-89965-716-6.
- Alexander von Pechmann: „Das Kapital“ von Karl Marx. Ein Handbuch. Verlag Turia + Kant 2013, ISBN 978-3-85132-709-0.
- Wolfgang Fritz Haug: Das »Kapital« lesen – aber wie? Materialien. Argument Verlag, Hamburg 2013, ISBN 978-3-88619-355-4.
- Michael Berger: Karl Marx: "Das Kapital". 3., überarbeitete Auflage. UTB, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-8252-4049-3.
- Michael Quante: Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Erster Band. Mit einer Einleitung und einem Kommentar hrsg. v. Michael Quante, Felix Meiner Verlag, Hamburg 2019, ISBN 978-3-7873-1959-6.
- Georg Quaas: Die ökonomische Theorie von Karl Marx. Metropolis-Verlag, Marburg 2016, ISBN 978-3-7316-1216-2.
Übersetzungen, Verbreitung
- Der Weg des „Kapitals“ – 220 Ausgaben in 43 Sprachen. In: Karl. Marx. Das Kapital 1867 1967. Marxistische Blätter. Sonderheft 2, Frankfurt am Main 1967, S. 86–88.
- Anna Vasil'evna Uroeva: „Das Kapital“ eroberte sich den Erdball. Zur internationalen Verbreitung des Marxschen Hauptwerkes bis 1895. In: „... unsrer Partei einen Sieg erringen“. Studien zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte des "Kapitals" von Karl Marx. Ein Sammelband. Verlag Die Wirtschaft, Berlin 1978, S. 180–191.
- Alexander Malysch: „Das Kapital“ von Marx in der Heimat Lenins. In: Marx-Engels-Jahrbuch 3. Dietz Verlag, Berlin 1980, S. 25–46.
- Anna Vasil'evna Uroeva: Über die Vorgeschichte der englischen Übersetzung des ersten Bandes des „Kapitals“. In: Beiträge zur Marx-Engels-Forschung. Heft 14, Berlin 1983, S. 105–109.
- Werner Krause: Zur Vorgeschichte der französischen Ausgabe des ersten Bandes des „Kapitals“ von 1872 bis 1875. In: Beiträge zur Marx-Engels-Forschung. Heft 20, Berlin 1986, S. 20–33.
- Christa Fleckenstein: Einige Bemerkungen zur Wirkungsgeschichte des „Kapitals“ in Rußland (70er bis 90er Jahre des 19. Jh.). In: Hallesche Arbeitsblätter zur Marx-Engels-Forschung. Heft 18, Halle 1986, S. 4–8.
- Waltraud Falk, Frank Zschaler: Zur ersten englischen Auflage des ersten Bandes des „Kapitals“ von Karl Marx. In: Beiträge zur Marx-Engels-Forschung. Heft 23, Berlin 1987, S. 78–81.
- Gerd Callesen: Zur Verbreitung der ersten dänischen „Kapital“-Ausgabe. In: Beiträge zur Marx-Engels-Forschung. Heft 28, Berlin 1989, S. 75–80.
- Larissa Miskewitsch: Die russische Ausgabe des „Kapitals“ von Karl Marx. In: Beiträge zur Marx-Engels-Forschung. Heft 28, Berlin 1989, S. 115–124.
- Rolf Hecker, Larisa Mis'kevič: Das Kapital mit Widmungen von Marx und Engels. In: MEGA-Studien 1994/1. Hrsg. von der Internationalen Marx-Engels-Stiftung, Dietz Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-320-01826-4, S. 107–141.
- Rolf Hecker, Larisa Mis'kevič, Manfred Schöncke: Das Kapital mit Widmungen von Marx und Engels. Ergänzungen und Korrekturen. In: Beiträge zur Marx-Engels-Forschung. Neue Folge 2002. Argument, Hamburg 2003, ISBN 3-88619-689-5, S. 263–277.
- Jan Hoff: Marx global. Zur Entwicklung des internationalen Marx-Diskurses seit 1965. Akademie Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-05-004611-2.
Kommentare, Einzelaspekte

- AG Rechtskritik (Hg.): Rechts- und Staatskritik nach Marx und Paschukanis. Bertz + Fischer, Berlin 2017, ISBN 978-3-86505-802-7.
- Alex Bouffard, Alexandrdre Feron, Guillaume: Le Calital, livre I. Présentation et documents. Les Êditions sociales, Paris 2018.
- François Gaudin: Traduire Le Capital. Une correspondannce inédite entre Karl Marx, Friedrich Engels et L'èditeur Maurice Lachâtre. Presses Universitaires de Rouen et du Havre 2010.
- Laurent Baronian, Nicolas Rieucau: Pièces inédites de Marx. Lettres et Projet de Contract pour la Publication Française du Capital. In: Cahiers d' économie politique. Nr. 78, 2020, S. 7–26.
- Karl Marx: Das Kapital 1.1. Resultate des 1. Bd. „Das Kapital“, verfasst vom Autor. Karl Dietz Verlag Berlin, 2009, ISBN 978-3-320-02169-6.
- Roman Rosdolsky: Zur Entstehungsgeschichte des Marxschen ‚Kapital‘. Der Rohentwurf des Kapital 1857–1858, Europäische Verlagsanstalt/Europa Verlag, Frankfurt am Main/Wien, 1968, Band 1, ISBN 3-434-45003-3; Band 2, ISBN 3-434-45004-1; Band 3, ISBN 3-434-45041-6.
- Günther Busch (Hrsg.): Folgen einer Theorie. Essays über „Das Kapital“ von Karl Marx. 5. Auflage. Suhrkamp edition 226, 1972.
- Gerhard Gamm, Andreas Hetzel, Markus Lilienthal (Hrsg.): Karl Marx: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie; Interpretationen, Verlag Philipp Reclam, Stuttgart 2001, ISBN 3-15-018114-3.
- Helmut Reichelt: Zur logischen Struktur des Kapitalbegriffs bei Karl Marx 1970 Frankfurt am Main/Wien (zugl. Diss. Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt) neu: Freiburg i. Br. 2001.
- Ernest Mandel: Entstehung und Entwicklung der ökonomischen Lehre von Karl Marx. Reinbek bei Hamburg 1983, ISBN 3-499-17656-4.
- Hans G. Nutzinger / Elmar Wolfstetter: Die Marxsche Theorie und ihre Kritik. Eine Textsammlung zur Kritik der Politischen Ökonomie. 2 Bände. Frankfurt am Main – New York: Herder 1974. Neuausgabe in einem Band Marburg: Metropolis, 2008, ISBN 978-3-89518-702-5.
- Peter Decker und Konrad Hecker: Das Proletariat – politisch emanzipiert, sozial diszipliniert, global ausgenutzt, nationalistisch verdorben: Die große Karriere der lohnarbeitenden Klasse kommt an ihr gerechtes Ende. GegenStandpunkt, 2002, ISBN 3-929211-05-X.
- Jan Hoff, Alexis Petrioli, Ingo Stützle, Frieder Otto Wolf (Hrsg.): Das Kapital neu lesen. Beiträge zur radikalen Philosophie. Westfälisches Dampfboot Münster 2006, ISBN 3-89691-605-X.
- Leseprobe mit Inhaltsverzeichnis, Einleitung, Nachwort und Autorenverzeichnis (34 Seiten pdf; 361 kB).
- Helmut Reichelt: Neue Marx-Lektüre. Zur Kritik sozialwissenschaftlicher Logik. Hamburg 2008, ISBN 978-3-89965-287-1. (Inhaltsverzeichnis und Einleitung als PDF, Klappentext).
- Hans-Georg Backhaus: Dialektik der Wertform. Untersuchungen zur marxschen Ökonomiekritik. Freiburg i. Br.: Ça ira 1997, ISBN 3-924627-52-5.
- Ansgar Knolle-Grothusen, Stephan Krüger, Dieter Wolf: Geldware, Geld und Währung. Grundlagen zur Lösung des Problems der Geldware. Hamburg 2009, ISBN 978-3-88619-345-5.
- Dieter Wolf: Der dialektische Widerspruch im Kapital. Ein Beitrag zur Marxschen Werttheorie. Hamburg, 2002, ISBN 3-87975-889-1.
- Dieter Wolf: Zur Architektonik der drei Bände des Marxschen Kapitals (PDF; 655 kB).
- Michael Heinrich: Entstehungs- und Auflösungsgeschichte des Marxschen „Kapitals“. In: Werner Bonefeld, Michael Heinrich (Hrsg.): Kapital und Kritik. Nach der neuen Marx-Lektüre, Hamburg: VSA 2011, S. 155–193.
- Michael Heinrich: Von den 'kanonischen' Texten zu Marx' ungeschriebenem Kapitel. In: Rahel Jaeggi, Daniel Loick (Hrsg.): Karl Marx – Perspektiven der Gesellschaftskritik, Berlin 2013, S. 123–144.
- Alexander von Pechmann: Die drei Kreisläufe des Kapitals und ihre realen Unterschiede, Überlegungen zum 2. Band des "Kapitals" von Karl Marx, Zeitschrift Z, März 2016, S. 110–129.
- Joachim Bischoff: Die Kreisläufe des Kapitals.Alexander von Pechmanns Interpretation zum 2. Band des "Kapitals", Zeitschrift Sozialismus, Heft 6-2016, S. 56–62.
- Mathias Greffrath (Hrsg.): RE. Das Kapital: Politische Ökonomie im 21. Jahrhundert, München 2017, ISBN 978-3-95614-172-0.
- Jürgen Bönig: Karl Marx in Hamburg. Der Produktionsprozess des "Kapital". Hamburg 2017, ISBN 978-3-89965-751-7. online
- Michael Bies und Elisabetta Mengaldo (Hrsg.): Marx konkret. Poetik und Ästhetik des Kapitals. Göttingen 2020, ISBN 978-3-8353-3622-3.
Wirkungsgeschichte
- Rolf Dlubek, Hannes Skambraks: „Das Kapital“ von Karl Marx in der Deutschen Arbeiterbewegung 1867/1878. Dietz Verlag, Berlin 1967.
- Ernst Theodor Mohl: Folgen einer Theorie. Essays über Das Kapital von Karl Marx. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1967. (=edition suhrkamp 226)
- Walter Euchner, Alfred Schmidt (Hrsg.): Kritik der politischen Ökonomie heute. Politische Ökonomie, Geschichte und Kritik. 100 Jahre Kapital. Referate und Diskussionen vom Frankfurter Colloquium im September 1967. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main, Wien 1968.
- Rolf Hecker, Larisa Mis'kevič: Das Kapital mit Widmungen von Marx und Engels. In: MEGA-Studien 1994/1. Hrsg. von der Internationalen Marx-Engels-Stiftung, Dietz Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-320-01826-4.
- Rolf Hecker, Larisa Mis'kevič, Manfred Schöncke: Das Kapital mit Widmungen von Marx und Engels. Ergänzungen und Korrekturen. In: Beiträge zur Marx-Engels-Forschung. Neue Folge 2002. Argument, Hamburg 2003, ISBN 3-88619-689-5, S. 263–277. ISSN 0232-8577
- Ingo Elbe: Marx im Westen. Die neue Marx-Lektüre in der Bundesrepublik. Akademie Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-05-004470-5.
- Eike Kopf; Frühe Polemiken gegen „Das Kapital“. Zur Kritik am Hauptwerk von Karl Marx im 19. Jahrhundert sowie Anmerkungen zur materialistischen Geschichtsauffassung. PapyRossa-Verlag, Köln 2013, ISBN 978-3-89438-513-2.
- Ingo Schmidt, Carlo Fanelli (Hrsg.): Reading 'Capital' Today: Marx After 150 Years, Pluto Press 2017, ISBN 978-0-7453-9973-7.
- Ingo Schmidt (Hrsg.): Das Kapital @ 150 Russische Revolution @ 100. »Das Kapital« und die Revolutionen gegen »Das Kapital«. VSA Verlag, Hamburg 2017, ISBN 978-3-89965-733-3.
- Dieter Janke, Jürgen Leibiger, Manfred Neuhaus (Hrsg.): Marx' „Kapital“ im 21. Jahrhundert. Beiträge des Kolloquiiums am 6. Mai 2017 in Leipzig. Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen, Leipzig 2017, ISBN 978-3-947176-01-4.
- Rita Müller, Mario Bäumer (Hrsg.): Das Kapital. Verlag der Stiftung Historische Museen Hamburg, Hamburg 2017, ISBN 978-3-947178-02-5. Ausstellungskatalog Museum der Arbeit.
- Rolf Hecker: Springpunkte – Beiträge zur Marx-Forschung und „Kapital“-Diskussion, Dietz Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-320-02349-2.
- Paula Rauhala: Redings of Capital in divided Germany: 1967 and 50 years later. In: Beiträge zur Marx-Engels-Forschung. Neue Folge 2018/19. Argument Verlag, Hamburg 2019, ISBN 978-3-86754-685-0, S. 113–152.
Promotionen
- Richard Stegemann: Zur Kritik des Marx’schen „Capital“. Eberhard Karls Universität Tübingen 7. August 1885
Comic
- Jari Banas: Das Kapital als Comic in Farbe. VSA Verlag, Hamburg 2018, ISBN 978-3-89965-798-2.
- Ole Nymoen & Wolfgang M. Schmitt: Die kleinen Holzdiebe und das Rätsel des Juggernaut. Illustriert von Nick-Martin Sternitzke. Insel Verlag, Berlin 2024, ISBN 978-3458644774.
Weblinks
- Online-Ausgaben
- Band I: Der Produktionsprozeß des Kapitals MEW Band 23
- Band II: Der Zirkulationsprozeß des Kapitals MEW Band 24
- Band III: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion MEW Band 25
- Das Kapital im Audio-Format (in Auszügen)
- Erstfassung von Bd. I, 1867 (Auszug: „Erstes Kapitel. Waare und Geld“):html ( vom 22. April 2012 im Internet Archive)
- Zusammenfassungen
- Kurzfassung von Bd. I. von Otto Rühle
Schematische Übersicht
- Rezeption
- Friedrich Engels: Rezension des Ersten Bandes für das "Demokratische Wochenblatt" (MEW 16: 235-242.[32])
- Wolfgang Fritz Haug: Materialien zur Marx-Rezeption und Kapital-Lektüre (Rezensionen) (pdf; 455 kB)
- Jari Banas: Das Kapital als Comic Interview mit dem Zeichner
Einzelnachweise
- ↑ a b UNESCO-Weltdokumentenerbe Schriften von Karl Marx: „Das Manifest der Kommunistischen Partei“ (1848) und „Das Kapital“, erster Band (1867) | Deutsche UNESCO-Kommission. UNESCO, abgerufen am 25. November 2022.
- ↑ Zum Folgenden vgl. Michael Heinrich: Wie das Marxsche Kapital lesen? (2008), S. 248–253; und Rolf Hecker: Die Entstehungs-, Überlieferungs- und Editionsgeschichte der ökonomischen Manuskripte und des “Kapital”. In: Altvater/Hecker/Heinrich/Schaper-Rinkel: KAPITAL.DOC - Das Kapital (Bd. 1) von Marx in Schaubildern mit Kommentaren, S. 219–240 (http://www.mxks.de/files/mew/Hecker.EntstehungsgeschDKapitals.t281203.html online])
- ↑ MEGA. Abteilung II. Band 5
- ↑ Eike Kopf: Wann erschien der erste Band des „Kapitals“ von Karl Marx tatsächlich? In: Beiträge zur Marx-Engels-Forschung 3, Berlin 1978, S. 81–92.
- ↑ MEGA Abteilung II Band 4.1 und Band 4.2
- ↑ MEGA II/6, S. 1–54
- ↑ MEGA Abteilung II. Band 6, S. 56–719.
- ↑ MEGA Abteilung II. Band 7
- ↑ 1883, MEGA Abteilung II. Band 8
- ↑ Marx-Engels-Werke Band 23; MEGA Abteilung II Band 10
- ↑ Karl Marx. Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie, erster Band Buch I: Der Produktionsprozess des Kapitals, neue Textausgabe mit USB-Card, bearbeitet und herausgegeben von Thomas Kuczynski. VSA-Verlag, Hamburg 2017. ISBN 978-3-89965-777-7.
- ↑ siehe auch Georg Fülberth: Was bleibt und was kommt, neues deutschland, 12. November 2019 (Link kostenpflichtig)
- ↑ MEW 24, MEGA II/12
- ↑ MEGA II/11
- ↑ Wolfgang Schröder: Der Drucker des Kapitals: Guido Albert Reusche und seine Firma in Leipzig. In: Beiträge zur Marx-Engels-Forschung. Argument Verlag, 2004, ISSN 0232-8577, S. 185 ff.
- ↑ Wolfgang Schröder: Der Drucker des Kapitals: Guido Albert Reusche und seine Firma in Leipzig. In: marxforschung.de. Abgerufen am 25. März 2025.
- ↑ MEW 25, MEGA II/15
- ↑ MEGA II/4.2
- ↑ Vgl. Michael Heinrich: Wie das Marxsche Kapital lesen? (2008), S. 249.
- ↑ Werner Blumenberg: Karl Marx, Reinbek 1962, S. 143.
- ↑ Fotografie von William Elliott Debenham (1839-1924)
- ↑ Vgl. Karl Marx: Das Kapital. Erster Band. In: MEW Bd. 23, S. 56 ff.
- ↑ Karl Marx: Das Kapital. Erster Band. In: MEW Bd. 23, S. 12.
- ↑ Wladimir Iljitsch Lenin, Werke, Bd. 22, Berlin 1960, S. 191–309.
- ↑ Vgl. Luigi Pasinetti: Vorlesungen zur Theorie der Produktion. Marburg 1988.
- ↑ Eine Übersicht der Diskussion bis 1991 liefert Friedrun Quaas: Das Transformationsproblem. Ein theoriehistorischer Beitrag zur Analyse der Quellen und Resultate seiner Diskussion. Marburg 1992.
- ↑ Peter Ruben: Philosophie und Mathematik. Leipzig 1979.
- ↑ Tom Strohschneider: Was das Kapital kostet, Neues Deutschland vom 29. April 2017
- ↑ Hugo Wetscherek: Noch immer viel zu billig! Warum kostet ein altes Buch 1,5 Millionen Euro? Ein Blick in den Markt und ein Plädoyer für denselben. In: Rita Müller, Mario Bäumer (Hrsg.): Das Kapital. Verlag der Stiftung Historische Museen Hamburg, Hamburg 2017, S. 130 f.
- ↑ Faksimile Edition mit den handschriftlichen Verrmerken von Karl Marx.
- ↑ Vollständige Neuausgabe. Westfälisches Dampfboot, Münster 2015, ISBN 978-3-89691-952-6.
- ↑ „Engels gave a brilliant summary of Capital in an article which appeared in 1868 in the Leipzig Demokratisches Wochenblatt.“ Louis Althusser, Preface to Capital Volume One, 1969.
Auf dieser Seite verwendete Medien
«Das Kapital» von Karl Marx in einer Ausgabe von 1867 aus der Sammlung Saitzew in der Zentralbibliothek Zürich
Autor/Urheber:
Otto Meißner
, Lizenz: Bild-PD-altKarl Marx Das Kapital. Hamburg 1872
Autor/Urheber: VSA-Verlag, Lizenz: CC BY-SA 4.0
VSA Verlag Das Kapital von Karl Marx Neue Textausgabe von Thomas Kuczynski 2017
Autor/Urheber:
Otto Meißner
, Lizenz: PD-alt-100Titelblatt von: Karl: Das Kapital. 4. Aufl. Hamburg 1890
Autor/Urheber: McLeod, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Photo of the book cover of Marx / Engels: "Das Kapital", vol. 1-3 (MEW 23-25), Dietz Verlag Berlin 1973.
Eine Faksimile Reproduktion einer original Manuskriptseite des Kapitals Zweiter Band. Erstes Kapitel von Karl Marx.
portrait of Friedrich Engels in 1891
Autor/Urheber: Gerd Kersten, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Gedenktafel am Haus, in dem "Das Kapital" 1867 erstmals veröffentlicht wurde
Autor/Urheber: Eandré, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Leider nicht immer als E-Book verfügbar - das Das Kapital im Karl-Marx-Haus (Trier)
Autor/Urheber: Sir James, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Gedenktafel zum Druck der Erstausgabe von Karl Marx` "Das Kapital" an der Stelle des ehemaligen Gebäudes Roßplatz 3b in Leipzig, jetzt Roßplatz 13