Danzig

Danzig
Wappen von Danzig
Danzig
Danzig
Basisdaten
Staat:Polen
Woiwodschaft:Pommern
Powiat:Kreisfreie Stadt
Fläche:262,20 km²
Geographische Lage:54° 21′ N, 18° 39′ O
Höhe:0–180 m n.p.m.
Einwohner:468.158
(30. Jun. 2019)[1]
Postleitzahl:80-009 bis 80-958
Telefonvorwahl:(+48) 58
Kfz-Kennzeichen:GD
Wirtschaft und Verkehr
Straße:DK 1 Gdańsk ↔ Cieszyn
DK 6 KołbaskowoPruszcz Gdański
DK 7 ŻukowoChyżne
Schienenweg:Warschau–Danzig
Danzig–Stettin
innerstädtisch: Wrzeszcz–Osowa
Nächster int. Flughafen:Danzig
Gmina
Gminatyp:Stadtgemeinde
Fläche:262,20 km²
Einwohner:468.158
(30. Jun. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte:1785 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS):2261011
Verwaltung (Stand: 2019)
Stadtpräsident:Aleksandra Dulkiewicz
Adresse:ul. Nowe Ogrody 8/12
80-803 Gdańsk
Webpräsenz:www.gdansk.pl



(1) Blick von der Marienkirche auf das Rechtstädtische Rathaus und die Langgasse, (2) Blick von der Motława auf die Stadt, (3) Die Dame aus dem Fenster, (4) Neptunbrunnen, (5) Artushof mit Neptunbrunnen, (6) Papst-Johannes-Paul-II.-Brücke

Danzig (polnisch Gdańsk [ɡdaɲsk] ,[2] kaschubisch Gduńsk) ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Pommern im Norden von Polen. Ebenfalls ist Danzig Zentrum der geographischen und kulturellen Region der Kaschubei. Die kreisfreie Stadt liegt an der Danziger Bucht der Ostsee rund 285 km nordwestlich von Warschau. Mit über 460.000 Einwohnern ist sie auf der Liste der bevölkerungsreichsten Städte Polens auf Platz sechs.

In ihrer komplexen Stadtgeschichte stand Danzig unter polnischer, preußischer und deutscher Herrschaft, oftmals unterbrochen von Autonomie und Perioden als freier Stadtstaat. Im frühen Mittelalter war Danzig Teil der polnischen Krone. Zu dieser Zeit war Danzig eine der reichsten und größten Städte Polens, bis Warschau im 18. Jahrhundert Danzig überholen sollte. Danzig ist mit seinen Werften ein wichtiger Hafenstandort und war im 14. und 15. Jahrhundert eine bedeutende Hansestadt.

In der Zwischenkriegszeit, nicht zuletzt wegen seiner multiethnischen Zusammensetzung und Geschichte, wurde Danzig von Deutschland und Polen beansprucht, was durch seine Lage im sogenannten Polnischen Korridor zu Spannungen führte. Diese kulminierten schließlich im Angriff Deutschlands auf Polen vor den Stadttoren Danzigs, gefolgt vom Zweiten Weltkrieg sowie Flucht und Vertreibung großer Teile der Bevölkerung im Jahr 1945. In den 1980er Jahren war Danzig Zentrum der oppositionellen Bewegung rund um die Gewerkschaft Solidarność unter der Führung von Lech Wałęsa. Diese spielte eine wichtige Rolle in der Beendigung der kommunistischen Herrschaft in Polen und beeinflusste im weiteren Verlauf den Fall der Berliner Mauer und die Auflösung der Sowjetunion.

Zusammen mit der Hafenstadt Gdynia (Gdingen) und dem Seebad Sopot (Zoppot) bildet Danzig die sogenannte Trójmiasto (Dreistadt) mit mehr als 740.000 Einwohnern. Im gesamten städtisch geprägten Ballungsraum Danzig (Aglomeracja gdańska) leben mehr als 1,2 Millionen Menschen.

Geographie

Geographische Lage

Die Stadt liegt im Süden der Danziger Bucht und westlich der Weichselmündung in einer hügeligen Landschaft, die von großen Kiefernwäldern umgeben ist. 20 Kilometer nördlich befindet sich die Halbinsel Hel. Die Danziger Altstadt liegt am Fluss Motława (Mottlau). Im Westen Danzigs liegt die historische Region Kaschubei.[3] Weiterhin ist die Gegend bekannt für das Vorkommen und die Bearbeitung von Bernstein.

Nachbargemeinden

Im Nordwesten grenzt Danzig an das Ostseebad Sopot. Zusammen mit der weiter nördlich liegenden Stadt Gdynia bilden diese drei Städte den Ballungsraum Trójmiasto mit knapp 750.000 Einwohnern. Im ganzen Ballungsraum (der Aglomeracja gdańska) leben etwa 1,25 Millionen Einwohner, einschließlich der Städte Dirschau (Tczew), Neustadt (Wejherowo) und Rahmel (Rumia). Im Norden grenzt die Stadt an die Danziger Bucht, im Osten an den Hauptstrom der Weichsel. Hier befinden sich lediglich kleinere Dörfer, die zur Landgemeinde Steegen (Stegna) gehören. Im Süden grenzen die Gemeinden des Danziger Landkreises (Powiat Gdański) an die Stadt, es sind von Ost nach West: Groß Zünder (Cedry Wielkie), die Landgemeinde Praust (Pruszcz Gdański), die Stadt Praust, wiederum deren eigenständige Landgemeinde und die Landgemeinde Kahlbude (Kolbudy). Im Westen grenzt Danzig an die Landgemeinde Zuckau (Żukowo) des Kreises Karthaus (Powiat Kartuski).

Stadtgliederung

Die Stadt besteht seit März 2019 aus 35 administrativen Bezirken, die Zahl hatte sich durch Bezirksteilungen 2011 um vier und 2019 um einen Bezirk erhöht.[4]

Eine Aufteilung in administrative Bezirke gab es in Danzig vor 1939 bzw. 1945 nicht. Zahlreiche Orte, die heute zur Stadt und deren Bezirken gehören, waren in die Kreise[5] Danziger Höhe und Danziger Niederung eingegliedert. Bis 1973 hatte sich das Stadtgebiet durch Eingemeindungen beträchtlich vergrößert.

Die aktuellen und die historischen Bezirks- bzw. Ortsteilgrenzen sind nicht immer deckungsgleich.

Bezirksnamedeutscher Orts- oder OrtsteilnameFläche in km²[4]Bevölkerung[4]Bevölkerungs­dichte in Ew./km²[4]Karte
VII DwórPelonken (VII. Hof)03,011503.8201.268VII Dwór
AniołkiAller Engel02,307904.9222.133Aniołki
BrętowoBrentau07,084307.6431.079Brętowo
BrzeźnoBrösen02,740913.4574.910Brzeźno
ChełmStolzenberg03,8932.2428.288
JasieńNenkau11,483308.15700710Jasień
KokoszkiKokoschken19,844707.46500376Kokoszki
Krakowiec-Górki ZachodnieKrakau und Westlich Neufähr08,379601.99400238Krakowiec-Górki Zachodnie
LetnicaLauenthal/ Lauental[6]04,02901.33300331Letnica
MatarniaMattern14,426805.78700401Matarnia
MłyniskaSchellmühl04,181303.40400814Młyniska
Nowy PortNeufahrwasser02,278610.6844.689Nowy Port
OliwaOliva18,399717.72800963Oliwa
OlszynkaGroß und Klein Walddorf07,969603.20900403Olszynka
Orunia-Św. Wojciech-LipceOhra, St. Albrecht und Guteherberge19,63415.86700808Orunia-Św. Wojciech-Lipce
Orunia Górna-Gdańsk PołudnieBorgfeld, Matzkau
(„Hoch-Ohra und Danzig-Süd)
07,219.8072.751
OsowaEspenkrug14,133813.24500937Osowa
Piecki-MigowoPietzkendorf und Müggau04,316522.8525.294Piecki-Migowo
PrzeróbkaTroyl07,097804.81600679Przeróbka
Przymorze MałeKonradshammer
Klein-Meernähe
02,327415.3486.594Przymorze Małe
Przymorze WielkieKonradshammer
Groß-Meernähe
03,11730.3469.736Przymorze Wielkie
RudnikiBürgerwiesen14,185301.45200102Rudniki
SiedlceSchidlitz02,642914.3595.433Siedlce
StogiHeubude10,963412.1281.106Stogi
StrzyżaHochstrieß01,086305.7595.301Strzyża
SuchaninoZigankenberg01,401111.2348.018Suchanino
Śródmieście
Stadtmitte
ehemals: Rechtstadt, Altstadt, Neugarten, Hagelsberg, Bischofsberg, Vorstadt, Speicherinsel, Bleihof, Langgarten, Niederstadt, Strohdeich05,624530.6485.449Stadtmitte
Ujeścisko-ŁostowiceWonneberg und Schönfeld07,794517.7972.283Ujeścisko-Łostowice
Wrzeszcz DolnyLangfuhr
(„Nieder-Langfuhr)
03,521925.8177.330Wrzeszcz Dolny
Wrzeszcz GórnyLangfuhr
(„Hoch-Langfuhr)
06,457224.2983.763Wrzeszcz Górny
Wyspa SobieszewskaBohnsacker Insel35,789703.44300096Wyspa Sobieszewska
Wzgórze MickiewiczaNeuwonneberg00,527702.5704.870Wzgórze Mickiewicza
Zaspa-MłyniecSaspe (Mühlenhof)01,232214.29511.601Zaspa-Młyniec
Zaspa-RozstajeSaspe (Eckhof)02,032212.7946.296Zaspa-Rozstaje
Żabianka-Wejhera-Jelitkowo-TysiącleciaPoggenkrug,
Weiher“,
Glettkau,
Jahrtausend
02,333618.5467.947Żabianka-Wejhera-Jelitkowo-Tysiąclecia

Klima

Danzig liegt in der Gemäßigten Zone im Übergangsbereich zwischen ozeanischem Klima (Cfb).[7] und Kontinentalklima (Dfb)[8] Hier sind vorwiegend kalte Winter-, sowie milde Sommertemperaturen vorzufinden. Der heißeste Monat ist der August, der eine durchschnittliche Höchsttemperatur von 21,3 °C aufweist. Die niederschlagsreichsten Tage sind ebenfalls im Sommer vorzufinden, was ein Indikator für Kontinentalität ist. Die Gesamtniederschlagsmenge ist mit 507 mm pro Jahr recht niedrig.

Danzig
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
25
 
1
-3
 
 
18
 
2
-3
 
 
22
 
6
-1
 
 
30
 
10
3
 
 
49
 
16
7
 
 
64
 
19
11
 
 
67
 
21
13
 
 
56
 
21
13
 
 
55
 
17
10
 
 
47
 
12
6
 
 
42
 
6
2
 
 
34
 
3
-2
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: WMO
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Danzig
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Max. Temperatur (°C)1,42,15,510,115,619,021,021,316,912,06,02,9Ø11,2
Min. Temperatur (°C)−3,4−3,0−0,52,77,411,013,313,19,75,81,5−1,6Ø4,7
Niederschlag (mm)24,617,922,429,548,963,566,755,854,947,442,033,7Σ507,3
Regentage (d)151313111213131214141616Σ162
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
1,4
−3,4
2,1
−3,0
5,5
−0,5
10,1
2,7
15,6
7,4
19,0
11,0
21,0
13,3
21,3
13,1
16,9
9,7
12,0
5,8
6,0
1,5
2,9
−1,6
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
24,6
17,9
22,4
29,5
48,9
63,5
66,7
55,8
54,9
47,4
42,0
33,7
 JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Quelle: WMO

Geschichte

Vor- und Frühgeschichte und Völkerwanderung

Im Jahrhundert vor der Zeitenwende siedelten sich an der unteren Weichsel und der Weichselmündung die Goten an. Vielseitige Gräberfunde in der Gegend von Marienburg zwischen Braunswalde und Willenberg gaben der Willenberg-Kultur, nach 1945 auch Wielbark-Kultur genannt, ihren Namen. Da um die spätere Wikinger-Zeit auch reger Verkehr der preußischen Handelsorte mit Birka und Haithabu usw. geschah, fand man auch eine Mischung von skandinavischen und anderen Elementen. Die Weichsel selbst war in dieser Zeit ein ungefährer Grenzfluss zwischen dem germanischen und sarmatischen Einflussgebiet. Die im 1. Jahrhundert im Weichselgebiet lebenden Ostgermanen bezeichnete Plinius als Vandili (Vandalen). Claudius Ptolemaeus zufolge lebten an der Danziger Bucht, die er Venedische Bucht nannte, aber auch die Venedi maiores, möglicherweise Veneder im weiteren Sinne. Als der Geschichtsschreiber Jordanes im 6. Jahrhundert in den Getica die Geschichte der Goten beschrieb, erwähnte er Gothiscandza (Gotische Küste). Es ist umstritten, ob die damaligen Siedlungen mit dem Standort des heutigen Danzig identisch sind. Ab etwa 200 n. Chr. wanderten die Goten nach Südosten ab. Die Willenberg-Kultur erlosch um 400 n. Chr. im Zuge der Völkerwanderung. Seit dem 10. Jahrhundert sind Slawen, die an die Küste westlich der unteren Weichsel kamen, als Pomoranen („po-morje“ am Meer) in Pommern dokumentiert.

Östlich der Weichsel dagegen lebten schon vor der Zeitenwende baltische Stämme. Tacitus nannte sie Aesti und lobte an ihnen ihren Fleiß im Ackerbau („nicht so faul wie die Germanen“) und ihr Interesse an der Bernsteingewinnung. Wulfstan, der im 10. Jahrhundert im Auftrag Alfreds des Großen von Haithabu nach Truso reiste, berichtete, dass westlich der Weichsel die Vinodi wohnten, östlich die Esthi. Der Bernstein war im Altertum im Mittelmeerraum bis nach Ägypten und darüber hinaus sehr begehrt. Schon seit vorgeschichtlicher Zeit verbanden Handelswege von der Nordsee und Ostsee, besonders die so genannte Bernsteinstraße, das Weichseldelta mit der mediterranen Welt.

Slawische Staaten

Gyddanyzc bei Johannes Canaparius
Zwantepolc de Danceke, 1228

Das Küstenland Pommern (polnisch po morze = am Meer), zu dem Gydanzik gehörte, sah sich abwechselnd polnischen und dänischen Unterwerfungsversuchen ausgesetzt. 997 kam der Prager Bischof Adalbert im Geleit von Soldaten des späteren polnischen Königs Bolesław Chrobry nach Danzig und taufte nach einer eintägigen Predigt viele Heiden.[9] In seiner Chronik erwähnt Johannes Canaparius als erster „Gyddanyzc“ zudem schon als „urbs“, Stadt.[10] Daniel Gralath leitete den Namen von der mittelalterlichen Bezeichnung für gotische Schanze[11] her.

Gegen Ende des 12. Jahrhunderts wurden die Samboriden als Herrscherfamilie in Danzig urkundlich erwähnt. Ob sie von den Piasten als Statthalter eingesetzt worden waren, wird diskutiert. Als sich im 12. Jahrhundert der größere westliche Teil Pommerns um Cammin, Wolgast und Stettin unter dem Geschlecht der Greifen dem Heiligen Römischen Reich annäherte, nahm der auf Deutsch Pommerellen genannte, aber eher der heutigen Woiwodschaft Pomorze entsprechende, östliche Landesteil um Danzig daran nicht mehr teil.

Herzog Sobiesław I. gründete um 1185 das Kloster Oliva. Es wurde durch Zisterzienser aus dem pommerschen Kloster Kolbatz besetzt. Es diente unter anderem auch als Hauskloster und Grablege für die Herrscherfamilie.

Erste Stadt 1224–1308

Um 1224 verlieh der pommerellische Herzog Swantopolk II. (Zwantepolc de Danceke) das Lübische Recht an die deutsche Kaufmannssiedlung, die in der Gegend des heutigen Langen Marktes entstanden war. Um 1295 verlieh der polnische König Przemysław II. ihr das Magdeburger Recht.

Deutscher Orden 1308–1454

(c) Diego Delso, CC BY-SA 3.0
Im 14. Jahrhundert errichtetes Peinkammertor mit dem dahinterliegenden Stockturm
Pommerellen mit Danzig im damaligen Deutschordensstaat Preußen
Siegel Danzigs aus dem 15. Jahrhundert

Anfang des 14. Jahrhunderts eskalierten Konflikte um Erbfolgerechte zwischen den lokalen kaschubischen Fürsten von Pommern untereinander sowie mit dem Markgrafen von Brandenburg. Dazu kam die Beteiligung des polnischen Königs, der ab 1306 eine kleine Garnison in der Hafenstadt stationierte, die sich in Dokumenten und auf den Siegeln über 100 Jahre lang als Dantzik(e) bezeichnete. Als die Brandenburger im Sommer 1308 in die Stadt einrückten, baten die „Königlichen in der Burg“ sowie die Vertreter der Stadt den Deutschen Orden um Hilfe, der Jahrzehnte zuvor Mewe (Gniew) geerbt hatte und somit seither auch links der Weichsel vertreten war. Die Deutschritter zogen als Alliierte der königlich-polnischen Truppen im August in die Burg ein und verteidigten sie im September gegen die brandenburgischen Truppen, denen von deutschen Bürgern Danzigs die Stadttore geöffnet worden waren.[12] Es gab jedoch bald Streit um die Kostenfrage für diese Waffenhilfe, dies führte zur Übernahme von Danzig durch den Deutschen Orden.

Die weiteren Ereignisse werden, insbesondere im Rahmen der deutsch-polnischen Konflikte des 20. Jahrhunderts, konträr dargestellt. Von polnischer Seite wurde und wird behauptet, dass die Ritter sich nun plötzlich gegen die Garnison wendeten und es am 13. November zum Massaker an den wenigen Soldaten und zahllosen Zivilisten kam. Es ist von bis zu 10.000 Opfern die Rede, die sowohl ethnisch als auch politisch als Polen bezeichnet werden.

Tatsache ist, dass der Orden sich in der Stadt und der Umgebung (Pommerellen) festsetzte und dies im Vertrag von Soldin, in dem die Rechte der Brandenburger abgekauft wurden, fixiert wurde. Das Königreich Polen wehrte sich dagegen mit juristischen Mitteln und übertriebenen Darstellungen bei Papst Clemens V., gerade in jenem Zeitraum, als dieser die Tempelritter bekämpfte. Der Orden verlegte 1309 deswegen auch seinen Sitz von Venedig in die Ordensburg Marienburg.

In der traditionell nach Selbstständigkeit strebenden Stadt gab es Opposition gegen die Herrschaft der Kreuzritter, die mit Gewalt unterdrückt wurde, was wiederum von jenen gerne übersehen wurde, die eine rein innerdeutsche Einigkeit unterstreichen wollen. Hierbei stellten insbesondere die deutschen Händler der Hanse eine Konkurrenz zu Elbing dar, der nahegelegenen Hafenstadt des Ordens, die jedoch damals durch Verlandung ihren direkten Zugang durch die Frische Nehrung zur Ostsee verlor, was das plötzliche Interesse an Danzig erklären mag. Durch den Konflikt mit dem Königreich Polen war zudem nun der Handel entlang der Weichsel beeinträchtigt, so dass die Danziger aus eigenem Interesse immer auch auf ein gutes Verhältnis zu den Herrschern im Hinterland bedacht sein mussten.

Zur Ordenszeit bestand Danzig aus fünf Teilen:

  • Ordensburg
  • Hakelwerk (erste Stadt mit Magdeburger Recht, wahrscheinlich bis Ende 14. Jh.)
  • Rechtstadt (seit 1343) – stärkste der Städte Danzigs, seit 1361 – Vollmitglied der Hanse; mit zwei zusätzlichen Teilen:
  • Altstadt (seit 1370) – großteils Stadt der Handwerker
  • Neustadt („Junge Stadt Danzig“, 1380–1455) – gegründet vom Orden gegen die Rechtstadt, nach dem Aufstand der Bürger der Rechtstadt von 1454 total zerstört.

Nach der Eroberung durch den Orden stieg die Zuwanderung Deutscher stark an, ausgelöst durch die wirtschaftliche Prosperität der Hansestadt. 1343 verlieh der Deutsche Orden der Stadt Kulmer Recht, 1361 wurde Danzig Vollmitglied der Hanse.

Hansestadt

Danzig entwickelte sich zu einem bedeutenden Mitglied der Hanse und nahm ab 1361 an den Hansetagen teil. Es blieb bis zum letzten Hansetag im Jahr 1669 Teil der Hanse, die jedoch ab Ende des 15. Jahrhunderts immer unbedeutender wurde. Zusammen mit Elbing und Thorn war Danzig die führende preußische Hansestadt.

Freie Stadtrepublik unter polnischer Oberhoheit 1454–1793

Überreste der mittelalterlichen Stadtmauer
(c) Diego Delso, CC BY-SA 3.0
Beispiel eines alten Stadttores – das Ende des 16. Jahrhunderts fertiggestellte Hohe Tor
Dantzigk um 1570
Stadtplan der Stadt aus dem Jahr 1687
(c) Diego Delso, CC BY-SA 3.0
Langgasse mit dem um 1556 erbauten Rechtstädtischen Rathaus in der Mitte

Der weitere Verlauf der Geschichte der Stadt wird im Artikel über Pommerellen im Detail ausgeführt. Aus Unzufriedenheit über die Politik des Ordens nach der Schlacht bei Tannenberg 1410 stellte sich der Preußische Bund 1454 unter den Schutz der polnischen Krone, was den Dreizehnjährigen Krieg auslöste, in dem die Städte gegen die Burgen des Ordens kämpften bzw. diese wie in Thorn schleiften. Der polnische König hatte zunächst Schwierigkeiten, ein Heer des polnischen Adelsaufgebots für den Krieg zusammenzubekommen, das in der Schlacht bei Konitz durch ein Söldnerheer des Deutschen Ordens geschlagen wurde. Der Fortgang des Krieges zwang jedoch den Orden wirtschaftlich in die Knie.

Im Zweiten Frieden von Thorn verblieb 1466 dem Deutschen Orden das spätere Ostpreußen, jedoch ohne die Marienburg, Elbing und das Ermland. Die westlichen Teile des „Deutschordensstaates in Preußen“ mit dem ehemaligen Herzogtum Pommerellen, Danzig, dem Kulmer- und Ermland und Thorn wurden dem König von Polen als Königliches Preußen unterstellt, wobei die Stadtrepubliken Danzig, Thorn und Elbing eine weitgehende politische, wirtschaftliche und kulturelle Autonomie erhielten, die ihnen teilweise schon während des Krieges garantiert worden war. Dazu gehörte das sogenannte Große Privileg, das König Kasimir IV. 1457 der Stadt Danzig verliehen hatte.[13]

Danzig gelangte zur Vorrangstellung als Haupthafen von Polen-Litauen, dem die Hansestadt ab 1454 aus eigenem Willen politisch angehörte und für das es bis zu 80 Prozent des Außenhandels abwickelte. Ihre Glanzzeit begann im Jahre 1453 mit dem Fall Konstantinopels an die osmanischen Türken. Er führte zur Sperrung des Bosporus und brachte einen Bedeutungsverlust der Schwarzmeerhäfen. Getreide aus den südöstlichen Kornkammern Europas wurde nun noch mehr als zuvor weichselabwärts transportiert und musste qua Stapelprivileg (ius emporium) vor dem Export nach Skandinavien, England und die Niederlande durch die Danziger Speicher. Mit einem maximalen Umschlag von 116.000 Last (über 230.000 Tonnen) im Jahre 1618 wurde die Stadt zum wichtigsten europäischen Umschlagsplatz für Brotgetreide. Sie blühte dabei so mächtig auf, dass sie den Polenkönig Stephan Batory (reg. 1576–1586), der ihre Privilegien einschränken wollte, in einem wechselvollen Krieg (April bis Dezember 1577) zur Einhaltung des status quo zwingen konnte. Zwischen 1626 und 1629 wurde selbst Nordeuropas gefürchtetster Herrscher, Gustav II. Adolf von Schweden (reg. 1611–1632), nicht minder erfolgreich abgewehrt.[14]

Im Jahr 1470 wurde die Peter von Danzig, ein ursprünglich französisches Schiff, als erster großer Kraweel der Hanse für Kriegszwecke ausgerüstet.

Im November 1520 wurde die Stadt von einem Ordensheer unter Graf Wilhelm von Eisenberg und Wolf von Schönberg angegriffen. Nach erfolglosen Unterhandlungen wurde die Stadt belagert und beschossen. Der König von Polen schickte am 9. November 1000 Reiter und 500 Mann Fußvolk als Verstärkung in die Stadt, woraufhin die Belagerung abgebrochen wurde.[15]

Ab 1522 begann in Danzig die Reformation mit dem evangelischen Prediger Jacob Hegge. Ab etwa 1534 siedelten sich in und um Danzig auch die aus den Niederlanden und Friesland geflüchteten radikal-reformatorischen Mennoniten an[16] und seit 1581 auch die radikal-reformatorischen Antitrinitarier (vgl. Unitarier, Polnische Brüder, Sozinianer), die jedoch innerhalb der Stadt keine offene Gemeinde bilden konnten. Stattdessen gab es in den Umlandgemeinden Buskow und Straszin deutschsprachige unitarische Gemeinden, die auch von Danzigern frequentiert wurden.[17]

Die Union von Lublin von 1569 gefährdete die Autonomie auch von Danzig. In zahlreichen Konflikten behauptete Danzig weiterhin Eigenständigkeit.[18] So wurde im Danziger Krieg 1577 dem neuen König Stefan Bathory die Huldigung verweigert, solange dieser nicht die Privilegien erneuerte. Nach erfolglosen Belagerungen von Danzig willigte der König ein.

1612 kam es zum Streit zwischen Lutheranern und Reformierten um den Bau eines Hochaltars in der Kirche zu Sankt Johann, den die Reformierten, allen voran Pfarrer Jakob Adam, ablehnten.

1615 führte der Stadtsekretär Reinhold Kleinfeld in einem Streit der Stadt Elbing mit dem ermländischen Bischof – dem Initiator der Gegenreformation in Polen – zusammen mit dem Bürgermeister und dem Ratsverwandten die Delegation Danzigs an. Hauptstreitpunkt war die Forderung des Bischofs an die Evangelischen nach Herausgabe einer Kirche. Im letzten Moment wurde 1616 ein Krieg abgewendet.

Um 1650 war die Stadtrepublik Danzig mit ca. 77.000 Menschen (Schätzungen reichen bis zu 100.000 Einwohner für die Danziger Agglomeration[19][20]) – vor Wien, Augsburg, Köln und Hamburg – die volkreichste Stadt mit einer deutschen Einwohnerschaft. So ist es kein Zufall, dass St. Marien – eine der dreizehn gotischen Kirchen Danzigs – im 15. Jahrhundert zur weltweit größten Hallenkathedrale aus Backstein ausgebaut wurde (105,5 m lang und im Querschiff 60 m breit).

1701 wurde in Danzig und Königsberg mit den Arbeiten am Bernsteinzimmer begonnen.

Königreich Preußen 1793–1807

Im Rahmen der Zweiten Polnischen Teilung kam Danzig 1793 zum Königreich Preußen. Damit verlor die Stadt innerhalb der absoluten Monarchie der Hohenzollern ihren besonderen Autonomiestatus und ihre städtische Freiheit.

Napoleonische Freie Stadtrepublik 1807–1813

Napoleon-Denkmal auf dem Hügel Gradowa

Im Preußisch-Französischen Krieg kapitulierte Danzig am 25. Mai 1807 nach dreimonatiger Belagerung.[21] Infolge des Friedens von Tilsit hatte die Stadt formal den Status einer „freien Stadt“, wurde aber von einem französischen Gouverneur regiert und musste 20 Millionen Francs Kriegssteuer aufbringen. Im November 1813 ergaben sich französische und polnische Truppen nach elfmonatiger Belagerung einem russisch-preußischen Heer, und Danzig kam durch den Wiener Kongress 1815 wieder an das Königreich Preußen.

Rückkehr zu Preußen 1815–1919

Historische Aufnahme der Langgasse um 1855
Ansicht um 1850
Jopengasse und Marienkirche um 1900
Sprachen im Stadtkreis Danzig nach der preußischen Sprachenstatistik[22]
JahrGesamtDeutschePolenZwspr.Andere
186172.28072.25624
1890120.338116.1792988946225
1900140.563135.21631471758442
1910170.337164.34336261895473

Danzig wurde Hauptstadt der zwischen 1816 und 1823 sowie 1878 und 1919 bestehenden Provinz Westpreußen. Im Rahmen der Kreisreform im Regierungsbezirk Danzig am 1. Juli 1818 wurde der Stadtkreis Danzig eingerichtet, der neben der Stadt Danzig zunächst auch eine Reihe von umliegenden ländlichen Orten umfasste.[23] Im Mai 1828 wurden die umliegenden ländlichen Orte aus dem Stadtkreis in den Landkreis Danzig umgegliedert. Der Stadtkreis umfasste seitdem nur noch die eigentliche Stadt Danzig.[24]

1831 führte die preußische Verwaltung erstmals eine Erhebung über die Muttersprache der Einwohner des Regierungsbezirks Danzig durch. Laut der Erhebung waren im Regierungsbezirk Danzig, der die Stadt Danzig und das Umland umfasste, 24 Prozent der Bewohner polnisch- bzw. kaschubisch- und 76 Prozent deutschsprachig. Die damalige Statistik unterschied nur zwischen Deutsch- und Polnisch-/Kaschubisch-Sprechenden. Zweisprachige Personen wurden pauschal den Deutschen zugerechnet. Falls diese Personengruppe den Polen zugerechnet würde, kamen spätere Berechnungen von Historikern auf geschätzt etwa 64 Prozent Deutschsprachige.[25]

Im Stadtkreis Danzig wurde dagegen fast nur Deutsch gesprochen. Die amtliche Statistik verzeichnete von den 54.660 Einwohnern im Jahr 1831 keine Polen. Die Religionsstatistik zeigte für dieses Jahr 71 % Evangelische, 23,7 % Katholiken und 4,1 % Juden. In den folgenden Jahrzehnten nahm der relative Anteil der Katholiken langsam zu (Zahlen für das Jahr 1910: 64,7 % Ev., 32,6 % K., 1,4 % J.)[22]

Während der Märzrevolution 1848 beteiligte sich Danzig an den Wahlen zur Frankfurter Nationalversammlung. 1848 waren im Danziger Hafen 104 Handelsschiffe beheimatet.[26]

1852 erhielt Danzig im Zuge des Eisenbahnbaus Anschluss an die seit 1842 im Aufbau befindliche preußische Ostbahn Berlin–Königsberg. Der erste direkte Eisenbahnanschluss eröffnete via Berlin den Zugang zum mitteleuropäischen Eisenbahnnetz.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte Danzig einen wirtschaftlichen Aufschwung und wurde wie auch das nahegelegene Elbing zu einem Zentrum des modernen Schiffbaues (Schichau-Werke) und der Industrialisierung in Westpreußen. Begleitet wurde die Industrialisierung durch einen beschleunigten Bevölkerungsanstieg.

Danzig blieb Festung. Zur Garnison, die sich auf Danzig, Langfuhr und Neufahrwasser mit dem Fort Weichselmünde verteilte, gehörten im Jahr 1909 das Grenadier-Regiment Nr. 5, das Infanterie-Regiment Nr. 128, die Leib-Husaren-Brigade mit den zwei Regimentern Nr. 1. und Nr. 2., das Feldartillerie-Regiment Nr. 36 und das 1. Bataillon des Fußartillerie-Regiments Nr. 17.[27] Seit 1890 war Danzig Sitz des Generalkommandos des XVII. Armee-Korps.

Bis 1895 wurden lediglich die die Entwicklung der Stadt beschränkenden Stadtwälle entfernt und durch Straßen ersetzt, während der von Wasser umflossene Kranz aus 20 Bastionen weiterhin bestand.

Freie Stadt Danzig 1920–1939

Gebiet der Freien Stadt Danzig nordöstlich des Polnischen Korridors

Aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 wurde Danzig mit seinen umliegenden Gebieten vom Deutschen Reich getrennt und bei zeitgleicher Einrichtung des polnischen Zugangs zur Ostsee (Polnischer Korridor) am 15. November 1920 zu einem unabhängigen Staat, der Freien Stadt Danzig, erklärt. Dieser Staat stand unter Aufsicht des Völkerbundes; polnische und britische Truppen gewährleisteten den neuen Status der Stadt. Da diese Entscheidung ohne Volksabstimmung erfolgte, sahen das Deutsche Reich und viele mehrheitlich deutsche Bewohner der Stadt das vom US-Präsidenten Wilson in seinem 14-Punkte-Programm entwickelte Selbstbestimmungsrecht der Völker verletzt.

Am 6. Dezember 1920 konstituierte sich der erste Danziger Volkstag, der aus freien Wahlen hervorgegangen war. Er bestand aus 120 Abgeordneten. Oberbürgermeister Heinrich Sahm wurde zum Präsidenten des Senats der Freien Stadt Danzig gewählt. Die Parteien stellten die folgenden Abgeordneten:

Bei der Volkszählung vom 1. November 1923 gaben 95 Prozent der Bürger Deutsch und drei Prozent Polnisch bzw. Kaschubisch als Muttersprache an.

Ergebnis des Zensus vom 1. November 1923
SprecherzahlGesamtDeutschDeutsch
und Polnisch
Polnisch
und Kaschubisch
Russisch
und Ukrainisch
JiddischKeine Angabe
Stadt Danzig335.921327.8271.10806.78800990220077
Landkreis Danzig030.809020.6660052105.2392.5295801.274
Gesamt366.730348.4931.62912.0272.6286021.351
Prozent10095,030,443,280,720,160,37
Demonstration für die Wiedereingliederung der Freien Stadt Danzig an Deutschland im Jahr 1933
Adolf Hitler in Danzig am 20. September 1939

Die Freie Stadt Danzig bestand damals aus den Städten Danzig und Zoppot sowie den kleinen Städten Tiegenhof, Praust, Neuteich, Oliva und Ohra, wobei Neuteich und Tiegenhof im Danziger Werder bzw. im Kreis Großes Werder lagen. Die polnische Minderheit besaß eigene Schulen und ein Vereinswesen, wurde aber von der deutschen Bevölkerung öfters mit Missgunst betrachtet und diskriminiert; außerdem lebten in Danzig vor 1939 Kaschuben und Russen. Unter den Einwohnern fanden sich auch zahlreiche Juden, die nach 1939 enteignet und deportiert wurden.

Danzig hatte in der Zwischenkriegszeit nach einem anfänglichen Wirtschaftsaufschwung erhebliche wirtschaftliche Probleme, bedingt durch die Zollgrenzen zum Deutschen Reich, die globale Wirtschaftskrise und eine wenig entwickelte Industrie.

Der Hafen und der Zoll sowie die internationalen Eisenbahnverbindungen – jedoch nicht die Straßenbahn und Kleinbahnen im Freistaatgebiet – wurden unter polnische Verwaltung gestellt. Die Republik Polen legte im Danziger Hafen (Westerplatte) ein Munitionslager an und stationierte dort ihr Militär. Des Weiteren war es dem polnischen Staat zwecks Verbindung des Hafengebiets mit Polen erlaubt, eine Post- und Telegrafenverwaltung, das so genannte „polnische Postamt“, im Hafengebiet einzurichten.

Die problematischen Verhältnisse, die Anlass für viele – unbeachtet gebliebene – Beschwerden der Freien Stadt Danzig an den Völkerbund waren, schufen unter der Bevölkerung Ressentiments gegen Polen. Diese Stimmung wurde durch Zuwanderer aus den ehemals deutschen, nach dem Krieg zu Polen gekommenen Gebieten gefördert, die wegen der Diskriminierungen von polnischer Seite emigriert waren.[28]

Mitte 1933 kamen auch in Danzig die Nationalsozialisten (NSDAP) an die Macht, die sich aber wegen der internationalen Kontrolle des Gebietes bis 1936/37 mit Oppositionsparteien abfinden mussten, die bei den Volkstagswahlen von 1935 (trotz massiver Wahlbeeinflussungen und -fälschungen) eine Zwei-Drittel-Mehrheit der Nationalsozialisten klar verhindern konnten. Während Hermann Rauschning 1933/34 als Senatspräsident eine Annäherung zu Polen versuchte, blieb sein Nachfolger Arthur Greiser dazu auf Distanz und führte die Freie Stadt Danzig in zunehmende (auch finanzielle) Abhängigkeit zum Deutschen Reich. Im Sommer 1939 nahmen die Spannungen zwischen Polen und Danzig abermals zu, nachdem Polen die militärische Besatzung auf der Westerplatte von ursprünglich durch den Völkerbund erlaubten 88 Soldaten auf 240 verstärkte, sowie die Anzahl der Zollbeamten von 6 auf 110 erhöhte. Die polnischen Zollbeamten verschärften die Kontrollen im Grenzverkehr stark und maßten sich nun Befehlsgewalt über die deutschen Zollbeamten an; daraufhin arbeiteten die deutschen Zollbeamten mit ihnen nicht mehr zusammen. Es kam zum Zollinspektorenstreit, in dessen Verlauf ein Ultimatum durch den polnischen Generalkommissar Marian Chodiaki zur Kooperationsaufforderung gestellt wurde, „ansonsten werde die polnische Regierung unverzüglich Vergeltung gegen die Freie Stadt anwenden“. Die polnischen Zollbeamten wurden nun bewaffnet. Tatsächlich drängte Hitler den Senatspräsidenten, für Entspannung zu sorgen und „die Angelegenheit nicht noch mehr zu vergiften“, zumal Frankreich und Großbritannien Polen den Beistand in jedem von Deutschland ausgelösten Krieg zusicherten.

Ende August 1939 erklärte sich der Gauleiter Albert Forster selbst zum Staatsoberhaupt und verfügte am 1. September 1939 völkerrechtswidrig, nachdem reichsdeutsche Streitkräfte das polnische Munitionsdepot auf der Westerplatte angegriffen hatten, den Anschluss Danzigs an das Deutsche Reich. Der deutsche Angriff auf die Westerplatte wird heute als Beginn des Zweiten Weltkrieges in Europa gesehen.

Zweiter Weltkrieg: Reichsgau Danzig-Westpreußen 1939–1945

„Reichsgau“ Danzig-Westpreußen (August 1943)

Während des Zweiten Weltkriegs wurden insbesondere die Juden, die bereits seit 1933 systematisch verfolgt und entrechtet worden waren, aber auch die polnische Minderheit in Danzig in Konzentrationslager, unter anderem in das naheliegende KZ Stutthof, deportiert und größtenteils ermordet, insgesamt etwa 65.000 Menschen (davon 35.000 Juden).[29] Der Eintrag als Deutscher in die sogenannte Deutsche Volksliste war für Polen eine Möglichkeit, der Verfolgung durch Nationalitätswechsel zu entgehen.

Seit Kriegsbeginn wurden in Danzig verschiedene Außenlager des KZ Stutthof eingerichtet. Auf dem heutigen Stadtgebiet befanden sich:

Nachdem Gauleiter Albert Forster den Reichsgau Danzig-Westpreußen im Oktober 1939 für „judenfrei“ erklärt hatte, lebten in Danzig 1941 noch 575 Juden. Ihre Deportation setzte sich bis Juni 1943 fort, unter anderem nach Auschwitz und Theresienstadt. In der Stadt blieben 22 alte Menschen. Von 11.228 Juden im Jahr 1930 überlebten 10.500 durch Auswanderung, mindestens 700 wurden von Deutschen ermordet.[30]

Im Ortsteil Matzkau (heute Maćkowy) befand sich nach Kriegsbeginn ein Strafvollzugslager der SS und Polizei. 1941 befand sich in Danzig-Langfuhr die Flugzeugführerschule A/B 6. Die Flugzeugführerschule war bis Ende 1941 in der Pestalozzi-Schule untergebracht. 1942 wurde die Fliegerschule in Flugzeugführerschule A/B 52 umbenannt und war in der Bölcke-Kaserne am Heeresanger untergebracht.

Die Parteileitung lud immer wieder prominente NSDAP-Politiker in die Stadt, darunter 1940 Alfred Rosenberg und Joseph Goebbels und im Mai 1941 Adolf Hitler. Es kam zu einer großen Zahl an Aufmärschen und Militärparaden; die NS-Propaganda behauptete, monatlich gebe es „annähernd tausend“ Parteiversammlungen. Der Gau würde, so die Propaganda, durch deutsche Ordnung zur Blüte ganz ohne Arbeitslose geführt, was mit den Tatsachen nicht übereinstimmte. Im Jahr 1942 wurden in der Stadt 900 Mutterkreuze verliehen.[31]

Am 11. Juli 1942 kam es zum ersten und schwersten der Luftangriffe auf Danzig. Den britischen Bombern fielen 89 Zivilisten zum Opfer.[32] Ende März 1945 wurde Danzig von der Roten Armee und polnischen Militäreinheiten[33] im Zuge der Schlacht um Ostpommern eingeschlossen und erobert. Durch die Kampfhandlungen wurden große Teile der Innenstadt (bestehend aus Rechtstadt, Altstadt, Vorstadt und Niederstadt) zerstört. Während und nach dem Einmarsch wurden die noch erhaltenen Häuser der Innenstadt von den sowjetischen Soldaten geplündert und in Brand gesteckt. In der Danziger Rechtstadt und der gesamten historischen Innenstadt gab es einen Verlust an Bausubstanz von etwa 90 Prozent.[34]

Nachkriegszeit 1945–1990

(c) Bundesarchiv, Bild 146-1996-030-01A / Höber, Brigitte / CC-BY-SA 3.0
Flüchtlingstreck in Danzig, Februar 1945
Panorama von Danzig 1982

Bereits in den ersten Nachkriegsmonaten wurden die meisten in Danzig verbliebenen Deutschen von den polnischen Behörden vertrieben. Zurück blieb eine Minderheit von etwa fünf Prozent der ursprünglichen Stadtbevölkerung mit zumeist auch polnischen Vorfahren.

Aufgrund des Bierut-Dekretes wurde das Eigentum von Personen deutscher Nationalität und Herkunft enteignet. Straftaten, die gegen die deutsche Zivilbevölkerung begangen wurden, wurden juristisch nur bedingt verfolgt. Erst nach der politischen Wende in Polen wurde damit begonnen, diese Geschehnisse aufzuarbeiten.

Die Danziger Rechtstadt sowie zahlreiche Baudenkmäler der Altstadt wurden durch die polnische Regierung in Anlehnung an frühneuzeitliche Vorbilder rekonstruiert.

Zugleich wurden vor allem in den 1960er Jahren in den Vorstädten wie Przymorze Trabantensiedlungen errichtet. Charakteristisch sind hier die sogenannten Wellenhäuser (Falowiec) – Wohnblöcke von teilweise mehreren hundert Metern Länge in Plattenbauweise, die mäandrieren und so eine Assoziation zum nahe gelegenen Meer hervorrufen sollen.

Mit Streiks in den Danziger Werften begannen sowohl der Aufstand vom Dezember 1970 in Polen als auch die August-Streiks 1980 in Polen. Aus einem lokalen Streikkomitee der Danziger Werft („Lenin-Werft“, Stocznia Gdańska im. Lenina) unter Führung von Lech Wałęsa entwickelte sich die landesweite Gewerkschaftsbewegung Solidarność, deren Wirken schließlich zum Zusammenbruch der Volksrepublik Polen und zur Errichtung der Dritten Polnischen Republik führte.

Gegenwart

Paweł Adamowicz, Stadtpräsident 1998–2019
Blick auf die Danziger Altstadt, Juli 2013
Neugestaltung der Speicherinsel, August 2019

Mit dem Fall des Eisernen Vorhanges veränderte sich die Lage der nationalen Minderheiten in der Republik Polen, auch die der deutschen Minderheit. In Danzig wurde am 15. März 1990 der Bund der Deutschen Minderheit gegründet, der im Jahr 2012 etwa 5000 Mitglieder zählte.[35]

Aus der Danziger Werft wurden seit 1990 verschiedene Werften ausgegründet. Der Danziger Hafen wurde um einen Tiefwasserhafen für Container- und Massengutumschlag erweitert. Zu den zahlreichen Neubaumaßnahmen gehören neben Einkaufs-Malls beispielsweise die Untertunnelung der Weichsel und die neue Bebauung des nördlichen Teils der Speicherinsel. Solidarność-Zentrum und Weltkriegsmuseum sind unter Museen unten aufgeführt.

Im Januar 2019 fiel der Stadtpräsident Paweł Adamowicz einem Messerattentat zum Opfer.[36]

Demographie

Bevölkerungsentwicklung bis 1945
JahrEinwohnerAnmerkungen
1793036.700[37]
1796037.408ohne Militär[38][37]
1800041.072(mit Militär: 46.213)[37]
1806044.511ohne Militär[38][37]
1819049.392am Jahresende[37]
1828061.902am Jahresende, mit Einschluss des Militärs, mit den Vorstädten[39]
1831054.660ohne die Garnison[37]
1864078.131(mit Militär: 90.334),[40] davon 54.203 Evangelische und 19.411 Katholiken[41]
1867089.311darunter 64.376 Evangelische, 22.147 Katholiken, 305 Mennoniten und 2.350 Juden[42]
1871089.121[42]
1875097.931[43]
1880108.551[43]
1885114.805[43]
1890120.338davon 80.723 Evangelische, 35.851 Katholiken, 2.535 Juden und 1.229 Sonstige[43]
1900140.563davon 92.272 Evangelische, 44.230 Katholiken, 4.061 Sonstige einschließlich Juden[43]
1900140.563mit der Garnison,[44] davon 92.272 Evangelische,[43] 44.230 Katholiken[43] und 2.553 Juden (2.791 sprechen nur polnisch, 1.573 daneben auch Deutsch)[44]
1910170.337davon 110.253 Evangelische, 55.513 Katholiken und 4.571 Sonstige einschließlich Juden[43]
1929256.406[43]

Die Einwohnerzahl der heutigen Stadt ist weitgehend konstant. Nachdem sie vom Jahr 2000 mit knapp 463.000 Einwohnern auf gut 455.000 im Jahr 2008 leicht gesunken war, stieg sie seitdem wieder an; 2016 erreichte sie knapp 464.000 Einwohner.[45]

Einwohnerzahlen seit 1945
Jahr194619702000200520102015
Einwohnerzahl118.000365.600462.995458.053460.509462.249

Konfessionen

Entwicklung zwischen 1815 und dem Ersten Weltkrieg (nur Stadt, zum Umland siehe Landkreis Danzig):[46]

Jahrevangelischkatholischjüdisch
absolut%absolut%absolut%
182139.34371,013.13723,72.28804,1
185243.95771,714.41023,52.55004,2
187162.01570,523.42826,61.62501,8
189080.72367,135.85129,82.53502,1
1910110.25364,755.51332,62.39001,4

Politik

Wappen

Das Großwappen der Stadt Danzig besteht aus einem von zwei goldenen Löwen flankierten, gotischen Schild. Das rote Wappenschild enthält oben eine offene goldene Krone und darunter zwei gleicharmige, silberne (weiße) Kreuze. Zu Füßen des Schildes und der Schildhalter zeigt es in einer goldenen Schleife die schwarz geschriebene Devise: nec temere nec timide – weder unbesonnen noch furchtsam.

Städtepartnerschaften

Partnerschaftliche Zusammenarbeit[47] und Städtepartnerschaften[48] bestehen mit folgenden Städten:[49]

StadtLandseitTyp
Aarhus Coat of arms of Aarhus.svgDanemarkDänemark Midtjylland, Dänemarkruhend [Aarhus 1]
Barcelona Escut de Barcelona.svgSpanienSpanien Katalonien, Spanien1990Zusammenarbeit
Bremen Bremen Wappen(Mittel).svgDeutschlandDeutschland Deutschland1976Partnerstadt
Cleveland Cleveland seal-T.pngVereinigte StaatenVereinigte Staaten Ohio, Vereinigte Staaten1990Partnerstadt
Gent Wapen van Gent.svgBelgienBelgien Ostflandern, Belgien2009Zusammenarbeit
Helsingør Coat of arms of Elsinore.svgDanemarkDänemark Hovedstaden, Dänemark1992Zusammenarbeit
Kaliningrad Coat of arms of Kaliningrad.svgRusslandRussland Russland1993Partnerstadt
Kalmar Kalmar vapen.svgSchwedenSchweden Småland, Schweden1991Partnerstadt
Marseille Armoiries de Marseille.svgFrankreichFrankreich Provence-Alpes-Côte d’Azur, Frankreich1992Partnerstadt
Nawapolazk Coat of Arms of Navapołack, Belarus.svgWeissrusslandWeißrussland Wizebsk, Weißrussland2009Zusammenarbeit
Newcastle upon TyneVereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich North East England, Vereinigtes Königreich2001Zusammenarbeit
Nizza Arms of Nice.svgFrankreichFrankreich Provence-Alpes-Côte d’Azur, Frankreich1999Partnerstadt
Nur-Sultan Emblem of Nur-Sultan-1.svgKasachstanKasachstan Kasachstan1996Partnerstadt
Odessa Coat of Arms of Odessa.svgUkraineUkraine Ukraine1996Partnerstadt
Omsk Coat of Arms of Omsk.pngRusslandRussland Sibirien, Russland2008Zusammenarbeit
Palermo Palermo-Stemma uff.pngItalienItalien Sizilien, Italien2005Zusammenarbeit
Rijeka Coat of arms of Rijeka.svgKroatienKroatien Primorje-Gorski Kotar, KroatienZusammenarbeit
Rotterdam Rotterdam wapen.svgNiederlandeNiederlande Zuid-Holland, Niederlande1997Partnerstadt
Rouen Blason Rouen 76.svgFrankreichFrankreich Normandie, Frankreich1992Zusammenarbeit
Sankt Petersburg Coat of Arms of Saint Petersburg (2003).svgRusslandRussland Russland1997Partnerstadt
SeftonVereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich North West England, Vereinigtes Königreich1993Partnerstadt
ShanghaiChina VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China2004Zusammenarbeit
Turku Turku.vaakuna.svgFinnlandFinnland Varsinais-Suomi, Finnland1976Partnerstadt
Vilnius Grand Coat of arms of Vilnius.svgLitauenLitauen Litauen1998Partnerstadt
  1. Auf einem Partnerschaftswegweiser vor dem Danziger Neuen Rathaus befindet sich derzeit noch der Name von Aarhus. Die Partnerschaft ist laut Auskunft der Stadt Danzig inzwischen „eingeschlafen“. (Stand: Januar 2016)

Neue Hanse

Die Stadt Danzig ist Mitglied des Städtebundes der Neuen Hanse und war im Jahre 1997 Ausrichter des 17. Hansetags der Neuzeit.

Sehenswürdigkeiten

Grünes Tor am Langen Markt bei Nacht
Museum des Zweiten Weltkriegs (Muzeum II Wojny Światowej)
Baltische Philharmonie
Baltische Oper
Westerplatte-Denkmal

Weltliche Bauwerke

Kirchen

  • Marienkirche – Hallenkirche (Bazylika Mariacka)
  • Dom zu Oliva (Katedra Oliwska), Grabstätte von Anton Möller, dem „Maler von Danzig“
  • Bartholomäuskirche (Kościół św. Bartłomieja)
  • Brigittenkirche – Basilika (Bazylika św. Brygidy)
  • Johanneskirche (Kościół św. Jana)
  • Josephskirche (Kościół św. Józefa)
  • Königliche Kapelle (Kaplica Królewska)
  • Mennonitenkirche (Kościół Menonitów)
  • Katharinenkirche (Kościół św. Katarzyny)
  • Nikolaikirche (Kościół św. Mikołaja)
  • Peter-und-Paul-Kirche (Kościół św. Piotra i Pawła)
  • Trinitatis-Kirche (Kościół św. Trójcy)

Weitere Sakralbauten

Plätze, Straßen

  • Frauengasse
  • Langer Markt
  • Langgasse
  • Lange Brücke

Museen

  • Europäisches Zentrum der Solidarność (Europejskie Centrum Solidarności)
  • Museum des Zweiten Weltkriegs (Muzeum II Wojny Światowej) / Westerplatte-Museum (Muzeum Westerplatte i Wojny 1939)
  • Nationalmuseum (Muzeum Narodowe w Gdańsku)
  • Archäologisches Museum (Muzeum Archeologiczne w Gdańsku)[50]
  • Historisches Museum (Muzeum Historyczne Miasta Gdańska)[51][52]
  • Nationales Maritimes Museum (Narodowe Muzeum Morskie w Gdańsku)[53]
    • Zentrum für Maritime Kultur (Ośrodek Kultury Morskiej)
    • Speicher auf der Insel Ołowianka (Spichlerze na Ołowiance)
    • Museumsschiff Sołdek
    • Krantor (Brama Żuraw)

Musik

  • Baltische Philharmonie (Polska Filharmonia Bałtycka im. Fryderyka Chopina)
  • Baltische Oper (Opera Bałtycka)

Theater

  • Theater am Kohlenmarkt (Teatr Wybrzeże)
  • Shakespeare-Theater (Gdański Teatr Szekspirowski)

Denkmale und Brunnen

Parks und Strände

  • Festungsgelände an der Mottlau, 12 ha
  • Eco Hewelianum auf dem Festungsgelände des Hagelsbergs
  • Ronald Reagan Park zwischen Brösen und Glettkau, 200 ha
  • Park Kuźniczki in Langfuhr (Wrzeszcz)
  • Park Oruński (ehemals Hoene-Park) im Bezirk Ohra
  • Olivaer Park (Park Oliwski), 11 ha; mit dem
    • Botanischen Garten Oliva (Ogród Botaniczny w Oliwie)
  • Zoologischer Garten (Miejski Ogród Zoologiczny Wybrzeża) im Bezirk Oliwa, 136 ha, gegründet 1954
  • Landschaftspark Dreistadt (TPK), 20.000 ha

Die Großstadt Danzig hat fünf eigene Strände, die mit dem ÖPNV zu erreichen sind. Die beiden ersten haben bewachte Badeanstalten.[54]

Naturschutzgebiete und Naturdenkmale

  • 7 Naturschutzgebiete im Bereich des Landschaftsparks TPK
  • Naturschutzgebiete auf der Bohnsacker Insel
  • 144 Naturdenkmäler:
    • 88 Bäume und Baumgruppen
    • 2 Bäume an Findlingen
    • 52 Findlinge und Gesteinsgruppen
    • 2 Oberflächenobjekte

Regelmäßige Veranstaltungen (Auswahl)

Im August findet der mehrwöchige Dominikanermarkt statt, zu dem auch zahlreiche Auswärtige anreisen. Entstanden ist er durch ein Ablassprivileg zum Fest des Heiligen Dominikus (8. August).

Kulinarische Spezialitäten (Auswahl)

Sport

PGE Arena Gdańsk

Fußball

Danzig war einer von vier polnischen Austragungsorten der Fußball-Europameisterschaft 2012. Drei Gruppenspiele und ein Viertelfinale des Turniers fanden in der neu erbauten PGE Arena Gdańsk statt. Lechia Gdańsk spielt seit 2008 in der Ekstraklasa, der höchsten polnischen Fußballliga.

Hand- und Volleyball

Die Ergo Arena ist eine Multifunktionshalle auf der Stadtgrenze nach Sopot. Sie wurde 2010 eröffnet und war Austragungsort der Volleyball-Europameisterschaft der Männer 2013, der Volleyball-Weltmeisterschaft der Männer 2014 und der 15. Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 2014. 2016 fanden hier sechs Vorrundenbegegnungen 12. Handball-Europameisterschaft der Männer statt.

Eishockey

Die Danziger Eishockeymannschaft PKH Gdańsk, die 2014 gegründet wurde, spielt seit 2016 in der erstklassigen Polska Hokej Liga. Der 1970 gegründete GKS Stoczniowiec spielt seit 2017 in der zweitklassigen I liga. Die Heimstätte beider Klubs ist das aus dem Jahr 1972 stammende Eisstadion „Olivia“ mit ca. 5000 Zuschauerplätzen. Es war Austragungsort der Eishockey-Weltmeisterschaft (Div. I, Gr. B) 2004 sowie der Basketball-Europameisterschaft 2009.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Danzig wurde 2013 über die Autobahn A1 mit Mittel- und Südpolen sowie der Slowakei und Tschechien verbunden.

Die Stadt ist mit der Eisenbahn direkt von den wichtigsten polnischen Städten zu erreichen, von und nach Warschau mit der Bahnstrecke Warszawa–Gdańsk, Richtung Stettin führt die Bahnstrecke Gdańsk–Stargard. Seit dem 6. Juni 2012 wird mit dem EuroCity 55 auch wieder eine durchgehende Verbindung von und nach Berlin angeboten. Alle Fernzüge halten auch an den Stadtteilbahnhöfen Wrzeszcz und Oliwa.

Es gibt eine S-Bahn (SKM Szybka Kolej Miejska w Trójmieście), die Danzig mit Sopot (Zoppot), Gdynia (Gdingen) und Wejherowo (Neustadt in Westpreußen) verbindet. Von Wrzeszcz verbindet die S-Bahn PKM die Stadt mit dem Flughafen.

2015 wurde die Bahnstrecke Gdańsk Wrzeszcz–Gdańsk Osowa eröffnet.

Der innerstädtische Verkehr wird durch die SKM, die Straßenbahn Danzig und ein dichtes Busliniennetz bewältigt.

Seit dem Beitritt Polens zur EU wächst der Danziger Flughafen stark. Er ist der drittgrößte Flughafen Polens (nach Warschau und Krakau; Stand 2014). Im Jahr 2010 wurden über 2,23 Mio. Passagiere abgefertigt. Angeflogen wird er von über 40 nationalen und internationalen Fluggesellschaften, unter anderem von der Lufthansa (aus Frankfurt und München) oder den Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air.

Der Hafen von Danzig ist derzeit der größte polnische Hafen. Im Jahr 2012 wurden insgesamt 26,9 Mio. t umgeschlagen.[55] Ferner ist die Stadt über eine Fährverbindung von Schweden (Nynäshamn) zu erreichen.

Von kleineren innerstädtischen Anlegern an der Mottlau verkehren Ausflugsschiffe regelmäßig hauptsächlich auf den touristischen Routen Richtung Westerplatte, Sopot und Gdynia (Linien F1 und F2). Seit Juni 2012 verbinden auf der Mottlau zusätzlich zwei neue touristische bzw. innerstädtische Linienfährverbindungen regelmäßig vom Anfang Juni bis Anfang September die Innenstadt vom Anleger Poggenpfuhl (Żabi Kruk) mit der Westerplatte (Linie F5) sowie den Fischmarkt (Targ Rybny) mit der Weichselmündung (Narodowe Centrum Żeglarstwa) (Linie F6).[56][57]

Danzig ist an einige offizielle internationale Radfernwege angeschlossen, so z. B. an den Ostseeküsten-Radweg, der einmal die Ostsee umrundet, und an den Iron Curtain Trail, der entlang des ehemaligen „Eisernen Vorhangs“ von Norwegen bis zum Schwarzen Meer verläuft.[58]

Ansässige Unternehmen (Auswahl)

Danzig ist seit der Hansezeit als Handelsstadt bekannt vor allem wegen der günstigen Lage an der Ostsee. Der Hafen spielt immer noch eine große Rolle für die polnische Wirtschaft mit 23,3 Mio. t Frachtumschlag (2004). Die wichtigsten Industrien der Stadt sind der Schiffbau (z. B. die Werft DanzigStocznia Gdańsk, die Reparatur- und Offshore-Servicewerft Remontowa SA, die Northern Shipyard SA), die petrochemische und chemische Industrie (z. B. die Grupa LOTOS SA) sowie neuerdings Hochtechnologien wie Elektronik (z. B. Intel oder WS OY (Young Digital Poland)), Telekommunikation und Informationstechnologie (z. B. Wirtualna Polska, Lido Technologies). Auch die pharmazeutische Industrie, die Lebensmittelindustrie (z. B. PepsiCo (USA), Dr. Oetker (Deutschland), Fazer OY (Finnland) und Baltic Malt/Malteurop (Frankreich)) und der Kosmetiksektor gewinnen an Bedeutung.

Tourismus

Danzig ist der Startpunkt des Radwegs EuroVelo 9 (Ostsee-Adria-Route oder Bernstein-Route, polnisch Szlak bursztynowy), der von Danzig durch Polen, Tschechien, Österreich und Slowenien nach Pula in Kroatien führt. Die rund um die Ostsee angelegte EuroVelo 10 (Ostsee-Radweg oder Hanse-Route, polnisch Obwód Hanzeatycki) führt ebenfalls durch Danzig.

Der Tourismus ist eine wichtige Einkommensquelle mit etwa 1,5 Mio. Touristen jährlich.

Bildung

In Danzig gibt es u. a. zehn Hochschulen mit rund 60.000 Studenten und jährlich ca. 10.000 Absolventen (Stand: 2001). Das sind

  • Universität Danzig (Uniwersytet Gdański) (33.000 Studenten)
  • Technische Universität Danzig (Politechnika Gdańska) (18.000 Studenten)
  • Danziger Medizinische Universität (Gdański Uniwersytet Medyczny)
  • Sporthochschule Danzig (Akademia Wychowania Fizycznego im. Jędrzeja Śniadeckiego)
  • Musikakademie Danzig (Akademia Muzyczna im. Stanisława Moniuszki)
  • Kunstakademie Danzig (Akademia Sztuk Pięknych)
  • Ateneum – Szkoła Wyższa
  • Gdańska Wyższa Szkoła Humanistyczna
  • Gdańska Wyższa Szkoła Administracji
  • Wyższa Szkoła Bankowa
  • Wyższa Szkoła Społeczno-Ekonomiczna
  • Wyższa Szkoła Turystyki i Hotelarstwa w Gdańsku
  • Wyższa Szkoła Zarządzania sowie
  • Polnische Akademie der Wissenschaften, regionale Abteilung Danzig (Polska Akademia Nauk, Oddział w Gdańsku).

Persönlichkeiten

In der Liste von Persönlichkeiten der Stadt Danzig sind in der Stadt geborene oder in der Stadt wirkende Persönlichkeiten aufgeführt. Die von der Stadt zu Ehrenbürgern ernannten Persönlichkeiten sind in der Liste der Ehrenbürger von Danzig zu finden.

Zu den bekanntesten Persönlichkeiten Danzigs gehören Abraham van den Blocke, Izaak van den Blocke, Ludwig August Clericus, Daniel Gabriel Fahrenheit, Andreas Schlüter, Jakob Friedrich von Rüchel-Kleist, Arthur Schopenhauer, Johannes Hevelius, Daniel Chodowiecki, Holger Czukay, Hugo Conwentz, Richard Faltin, Günter Grass, Klaus Kinski, Anton Möller (der „Maler von Danzig“), Horst Ehmke, Rupert Neudeck, Paweł Huelle, Lech Wałęsa, Dariusz Michalczewski, Tomasz Wałdoch, Andrzej Grubba und Donald Tusk.

Erinnerungskultur und Rezeption

Die frühen Erzählungen des Literaturnobelpreisträgers Günter Grass, der 1927 in Langfuhr geboren wurde, spielen in der Stadt. Im Roman Die Blechtrommel fasste er die Geschichte Danzigs so zusammen: „Zuerst kamen die Rugier, dann kamen die Goten und Gepiden, sodann die Kaschuben, von denen Oskar in direkter Linie abstammt. Bald darauf schickten die Polen den Adalbert von Prag. Der kam mit dem Kreuz und wurde von Kaschuben oder Pruzzen mit der Axt erschlagen. […] Das geschah in einem Fischerdorf und das Dorf hieß Gyddanyzc. Aus Gydannyzc machte man Danczik, aus Danczik wurde Dantzig, das sich später Danzig schrieb, und heute heißt Danzig Gdańsk.“[59] Sabrina Janeschs Roman Ambra (2012) um eine Deutschpolin in Danzig knüpft an Grass’ literarische Tradition an.

Die Erinnerungskultur wird durch Museen geprägt. Deren Zerrissenheit zeigt sich unter anderem in den von unterschiedlichen politischen Strömungen und Geschichtslehren getragenen musealen Konzepten des Muzeum II Wojny Światowej und des Westerplatte-Museums für das Gedenken an den Zweiten Weltkrieg, der von Danzig ausging.[60]

In Lübeck findet sich das Museum Haus Hansestadt Danzig.

Literatur

Eine Bibliographie zur Geschichte Danzigs gibt es bei der Datenbank Litdok Ostmitteleuropa (Abfrage).

Reiseführer

  • Peter Oliver Loew: Literarischer Reiseführer Danzig. Deutsches Kulturforum östliches Europa, Potsdam 2009, ISBN 978-3-936168-43-3.
  • F. Schwarz: Danzig, Führer durch Stadt und Umgebung, mit Stadtplan und Abbildungen. Danzig 1936 (Digitalisat).

Geschichte

  • Udo Arnold: Danzig. Sein Platz in Vergangenheit und Gegenwart. Warschau, Lüneburg 1998, ISBN 3-932267-07-9.
  • Frank Fischer: Danzig. Die zerbrochene Stadt. Propyläen, Berlin 2006, ISBN 978-3-549-07204-2.
  • Peter Oliver Loew: Danzig. Biographie einer Stadt. C.H. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-60587-1 (Rezension).
  • Peter Oliver Loew: Danzig und seine Vergangenheit 1793–1997. Die Geschichtskultur einer Stadt zwischen Deutschland und Polen (= Einzelveröffentlichungen des DHI Wahrschau. Band 9). Osnabrück 2003, ISBN 3-929759-73-X (Volltext online).

Weblinks

Commons: Danzig – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Danzig – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikivoyage: Danzig – Reiseführer
Wikisource: Danzig – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2019. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 0,99 MiB), abgerufen am 24. Dezember 2019.
  2. Edmund Gussmann: The phonology of Polish. Oxford University Press, 2007, S. 4.
  3. http://www.staypoland.com/danzig-de.htm
  4. a b c d Dzielnice – Gdańsk – oficjalny portal miasta – Offizielle Webportal der Stadt Danzig. Stand 12. Januar 2011. Abgerufen am 8. Juni 2019.
  5. Umbenannt in Landkreise zur Zeit der Freien Stadt Danzig (1920–1939).
  6. GOV Lauental, Lautenhal. Das Genealogische Ortsverzeichnis, abgerufen am 22. Februar 2018.
  7. Weatherbase.com – Gdansk Abgerufen am 14. Februar 2018
  8. Britannica – Köppen climate classification Abgerufen am 14. Februar 2018
  9. Heinrich Gottfried Philipp Gengler: Regesten und Urkunden der Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städte im Mittelalter. Erlangen 1863, S. 700 ff.
  10. Siehe eine digitale Reproduktion der Quellenstelle bei Gyddanyzc - Gdańsk w X wieku. In: Merkuriusz Polski, 12. April 2016. Transkription: „Ipse vero (Adalbertus) adiit primo urbem Gyddanyzc quam ducis (Poloniorum Bolizlavi) latissima regna dirimentum maris confinina tangunt.“ Zitiert nach Kazimierz Lucyan Ignacy Römer: Beiträge zur Beantwortung der Frage nach der Nationalität des Nicolaus Copernicus. Priebatsch, Breslau 1872, S. 17.
  11. Daniel Gralath: Versuch einer Geschichte Danzigs aus zuverlässigen Quellen und Handschriften. Erster Band. Hartung, Königsberg 1789, S. 10.
  12. Johannes Voigt: Geschichte Preußens von den ältesten Zeiten bis zum Untergange der Herrschaft des Deutschen Ordens. Vierter Band: Die Zeit von der Unterwerfung Preußens 1283 bis zu Dieterichs von Altenburg Tod 1341, Königsberg 1830, S. 210–219, online.
  13. Danzig Museum: Aus der Danziger Geschichte (Memento vom 7. Februar 2010 im Internet Archive)
  14. Danzig und die rätselhafte frühmittelalterliche Chronologielücke des Weichseldeltas – auf fantomzeit.de, abgerufen am 28. November 2018
  15. Karl Friedrich Friccius: Geschichte der Befestigungen und Belagerungen Danzigs: Mit besonderer Rücksicht auf die Ostpreußische Landwehr, welche in den Jahren 1813–1814 vor Danzig stand. Veit, Berlin 1854, S. 9.
  16. Mennonitisches Lexikon. Band 1, 1913, S. 426.
  17. Sabine Beckmann, Klaus Garber (Hrsg.): Kulturgeschichte Preußens königlich polnischen Anteils in der Frühen Neuzeit. Niemeyer, Berlin 2005, ISBN 3-484-36603-6, S. 267 ff.
  18. Antoni Walewski: Geschichte der hl. Ligue und Leopolds I. vom Umschwung im ..., S. 344
  19. Walter Leitsch, Stanisław Trawkowski (Hrsg.): Polen und Österreich im 17. Jahrhundert, S. 210.
  20. Corina Heß: Danziger Wohnkultur in der frühen Neuzeit, S. 47.
  21. Großer Generalstab (Hrsg.): 1806 – Das Preußische Offizierkorps und die Untersuchung der Kriegsereignisse. Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Berlin 1906.
  22. a b Leszek Belzyt: Sprachliche Minderheiten im preußischen Staat: 1815 - 1914 ; die preußische Sprachenstatistik in Bearbeitung und Kommentar. Verlag Herder-Institut, Marburg 1998, ISBN 978-3-87969-267-5, S. 95.
  23. Walther Hubatsch (Hrsg.): Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815–1945. Johann-Gottfried-Herder-Institut, Marburg/Lahn; Band 1: Ost- und Westpreußen, bearbeitet von Dieter Stüttgen, 1975, ISBN 3-87969-108-8
  24. Amtsblatt der Königl. Regierung zu Danzig 1828, Blatt 18, Meldung Nr. 6
  25. Leszek Belzyt: Sprachliche Minderheiten im preußischen Staat: 1815 - 1914 ; die preußische Sprachenstatistik in Bearbeitung und Kommentar. Verlag Herder-Institut, Marburg 1998, ISBN 978-3-87969-267-5, S. 17–24.
  26. E. Wendt & Co. (Hrsg.): Übersicht der Preußischen Handelsmarine. Stettin Januar 1848, S. 6 ff. (online [abgerufen am 4. Juni 2015]).
  27. Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Aufl., Bd. 4, Leipzig, Wien 1909: „Danzig“ (S. 508) und „Deutschland“ (Beilage nach S. 793 u. S. 795.)
  28. Richard Blanke: Orphans of Versailles: The Germans in Western Poland 1918-1939. The University Press of Kentucky, 1993, ISBN 0-8131-1803-4, Kap. 2: The Great Exodus, S. 32–53.
  29. Peter Oliver Loew: Danzig/Gdańsk. In: Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, 2012, Stand: 5. November 2015.
  30. Dieter Schenk: Danzig 1930–1945. Das Ende einer Freien Stadt. Ch. Links, Berlin 2013, S. 135 f.
  31. Dieter Schenk: Danzig 1930–1945. Das Ende einer Freien Stadt. Ch. Links, Berlin 2013, S. 136.
  32. Dieter Schenk: Danzig 1930–1945. Das Ende einer Freien Stadt. Ch. Links, Berlin 2013, S. 136. Siehe auch Danziger Neueste Nachrichten, 13. Juli 1942; Unser Danzig, Nr. 11, 1958, S. 7.
  33. Jerzy Kukliński, Danzig gestern und heute. Wydawnictwo Parma Press, Marki 2005, ISBN 83-7419-054-X. Vgl. Peter Oliver Loew: Danzig. Biographie einer Stadt. C. H. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-60587-1, S. 227. Danach pflanzte ein polnischer Soldat auf der Fassade des Artushofs die weiß-rote Fahne mit dem polnischen Adler auf.
  34. Jacek Friedrich: Neue Stadt in altem Gewand. Der Wiederaufbau Danzigs 1945–1960, S. 18 f.
  35. Bund der Deutschen Minderheit in Danzig, abgerufen am 28. April 2012.
  36. Niedergestochener Danziger Bürgermeister gestorben. In: Die Welt. 14. Januar 2019, abgerufen am 17. Januar 2020.
  37. a b c d e f August Eduard Preuß: Preußische Landes- und Volkskunde. Königsberg 1835, S. 392–409, Nr. 25.
  38. a b Friedrich Carl Gottlieb von Duisburg: Versuch einer historisch-topographischen Beschreibung der Königl. Preuß. See- und Handelsstadt Danzig. Zweite Auflage, G. Adolph Krause, Danzig 1816, S. 471.
  39. Regensburger Zeitung, Nr. 171 vom 20 Juli 1829, S. 1 (online)
  40. H. Oelrichs: Statistische Mittheilungen über den Regierungsbezirk Danzig. Danzig 1867, S. 3.
  41. H. Oelrichs: Statistische Mittheilungen über den Regierungsbezirk Danzig. Danzig 1867, S. 7.
  42. a b Gustav Neumann: Geographie des Preußischen Staats. 2. Auflage, Band 2, Berlin 1874, S. 36–39, Ziffer 1.
  43. a b c d e f g h i Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Danzig. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  44. a b Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, 4. Band, Leipzig und Wien 1906, S. 506–510.
  45. Zur Demographie seit dem Jahr 2000 und für die folgende Tabelle siehe Gdańsk w liczbach. In: Gdansk.pl, 9. März 2018 (polnisch). Eine genaue Aufschlüsselung nach Gemeinden findet sich auf dieser Seite bei Gdansk.pl (polnisch).
  46. Leszek Belzyt: Sprachliche Minderheiten im preußischen Staat 1815–1914. Marburg 1998, S. 95.
  47. gdansk.pl: Miasta współpracujące
  48. Miasta partnerskie. In: Gdansk.pl.
  49. Befreundete Städte und Partnerstädte. Abgerufen am 9. Februar 2020.
  50. Offizielle Website des Archäologischen Museums in Danzig
  51. Offizielle Website des Historischen Museums der Stadt Danzig (polnisch)
  52. Historisches Museum der Stadt Danzig. In: Pomorskie.travel. Abgerufen am 6. Dezember 2018.
  53. Offizielle Website des Nationalen Maritimen Museums
  54. Strände der Stadt bei Gdansk.pl.
  55. Flüssiggasterminal Gazoport verzögert sich. In: Täglicher Hafenbericht vom 2. Oktober 2013, S. 13.
  56. Gazeta Wyborcza: Gdańsk jak Amsterdam. Od czerwca małe stateczki na Motławie, Artikel vom 9. Mai 2012, abgerufen am 21. Juni 2012.
  57. Offizielle Website der Danziger Nahverkehrsbetriebe: Rejsy tramwajem wodnym, abgerufen am 22. Juni 2012.
  58. Iron Curtain Trail – Der nördliche Teil. Abgerufen am 18. April 2017.
  59. Günter Grass: Die Blechtrommel. Luchterhand, München 1959, S. 379.
  60. Daniel Logemann: Streit um das Museum des Zweiten Weltkriegs in Gdańsk. Wie soll man „polnische Geschichte“ zeigen? In: Zeitgeschichte-online, April 2017

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