Chrome (Album)

Chrome
Extended Play von Dat Adam

Veröffent-
lichung(en)

24. April 2015

Label(s)Hydra Music

Format(e)

Download, Limitierte CD

Genre(s)

Cloud Rap

Titel (Anzahl)

6, 18 (Auf limitierter CD)

Länge

26:58

BesetzungDaniel Tjarks,

Ardian Bora, Marius Ley

Produktion

Marius Ley, NOK from the Future

Chronologie
ChromeHydra 3D
(2016)
Singleauskopplungen
26.04.2015Forrest
03.05.2015700 Main St.
05.05.2015UFO (feat. Nok from the Future)
05.05.2015DFA
08.05.2015Session
08.05.2015Missets

Chrome ist die erste EP der deutschen Cloudrapgruppe Dat Adam, welche aus den Rappern Daniel Tjarks, Ardian Bora sowie dem Musikproduzenten Marius Ley besteht. Sie erschien am 24. April 2015 auf dem bandeigenen Label Hydra Music und wurde fast ausschließlich, bis auf den Titel UFO, welcher von NOK from the Future produziert wurde, von Marius Ley produziert. Chrome stieg auf Platz 5 der deutschen Charts ein.[1]

Titelliste

#TitelGastbeiträgeProduzentLänge
1DFAMarius Ley5:10
2SessionMarius Ley4:36
3700 Main St.Marius Ley4:03
4MissetsMarius Ley3:00
5ForrestMarius Ley6:43
6UFONOK from the FutureNOK from the Future3:26

Auf der auf 2.000 Stück limitierten CD-Edition gibt es außerdem eine Bonus-CD mit den Instrumentals und Acapellas der einzelnen Titel.

Inhalt

Die Songtexte dienen hauptsächlich der Selbstrepräsentation sowie der Distanzierung von dem Mainstream-Musikgeschäft. Außerdem werden abstraktere Themen behandelt, so handelt UFO davon, dass sich die Band auf einem Planeten befindet.

Kritiken

Das Album erhielt größtenteils positive Bewertungen, sowohl von Kritikern, als auch von Fans. So schrieb Melvin Klein im Broadmark-Magazin:

"Mit vielen Postings und einem steil verlaufenden Spannungsbogen haben DAT ADAM die Erwartungen auf ihre EP in die Höhe getrieben. Diese Erwartungen kann „Chrome“ auch erfüllen, denn viele Sounds sind innovativ und generell scheint sich das Künstlerkollektiv eine Menge Zeit genommen zu haben, um verschiedenste Effekte und Soundmöglichkeiten auszuprobieren. So kann es zwar manchmal dazu kommen, dass manche Stücke etwas überladen klingen, im Großen und Ganzen wirkt dieser Musikstil, der oft als „Cloudrap“ bezeichnet wird, allerdings erfrischend neu in Deutschland. Fraglich ist allerdings, warum die Stücke auf der EP so angeordnet wurden, wie sie nun vorzufinden sind."[2]

Chartplatzierungen und Singles

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
EPs[3]
Chrome
 DE505.05.2015(4 Wo.)
 AT1Template:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/NR1-Link08.05.2015(8 Wo.)
 CH303.05.2015(9 Wo.)
Singles[3]
Forrest
 DE2201.05.2015(2 Wo.)
 AT501.05.2015(3 Wo.)
 CH3126.04.2015(1 Wo.)
700 Main St.
 DE3805.05.2015(4 Wo.)
 AT1808.05.2015(3 Wo.)
 CH5303.05.2015(1 Wo.)
UFO (feat. Nok from the Future)
 DE9105.05.2015(1 Wo.)
 AT4408.05.2015(1 Wo.)
DFA
 DE9205.05.2015(1 Wo.)
 AT4708.05.2015(1 Wo.)
Session
 AT7008.05.2015(1 Wo.)
Missets
 AT7408.05.2015(1 Wo.)

Die Chrome EP konnte sich auf dem 5. Platz der deutschen Albumcharts platzieren und blieb 4 Wochen in den Charts.[4] In Österreich erreichte das Album sogar den ersten Platz und konnte sich 8 Wochen halten.[5] Am längsten hielt sich das Album in den Charts der Schweiz, wo es bei 9 Wertungswochen Platz 3 erreichte.

Sämtliche Titel des Albums konnten in die österreichischen Charts einsteigen. Größere Erfolge des Albums waren die Titel Forrest[6] und 700 Main St.,[5] diese Titel kamen in Österreich, Deutschland und der Schweiz in die Charts, Forrest in Österreich sogar in die Top 10. Der Titel UFO konnte sich ebenfalls in den deutschen Charts platzieren.

Einzelnachweise

  1. Suche - Offizielle Deutsche Charts. In: www.offiziellecharts.de. Abgerufen am 18. Oktober 2016.
  2. Lohnt sich ein Kauf der EP von DAT ADAM? - Unsere Kritik zu "Chrome" | Broadmark. In: broadmark.de. Abgerufen am 18. Oktober 2016.
  3. a b Chartquellen: DE1 DE2 AT CH
  4. Jonas Kielmann: Dat Adam droppen Tracklist: Steht uns ein Überraschungsrelease bevor? In: hiphop.de. 22. Oktober 2016, abgerufen am 19. September 2021.
  5. a b Frank Medwedeff: Austria-Charts: Dat Adam vor Blur. In: Musikwoche. 7. Mai 2015, abgerufen am 19. September 2021.
  6. Wiz Khalifa mit 'See You Again' nicht zu schlagen. In: Abendzeitung München. 28. April 2015, abgerufen am 19. September 2021.