Christlich-Soziale Union in Bayern

Christlich-Soziale Union in Bayern e. V.
Parteilogo
Partei­vorsitzenderMarkus Söder
General­sekretärMarkus Blume
Stell­vertretende VorsitzendeMartin Sailer
Angelika Niebler
Dorothee Bär
Manfred Weber
Melanie Huml
Schatz­meisterThomas Bauer
Angelika Schorer
Haupt­geschäfts­führerTobias Schmid
Ehren­vorsitzendeEdmund Stoiber
Theo Waigel
Horst Seehofer
Gründung13. Oktober 1945
(gesamtbayerische
Gründungsversammlung)
Gründungs­ortMünchen und Würzburg
Haupt­sitz„Franz-Josef-Strauß-Haus“
Mies-van-der-Rohe-Straße 1
80807 München
Jugend­organisationJunge Union (JU)
ZeitungBayernkurier
Parteinahe StiftungHanns-Seidel-Stiftung
Aus­richtungChristdemokratie
Konservatismus
Föderalismus
Soziale Marktwirtschaft Wirtschaftsliberalismus
Farbe(n)blau und hellblau[2]
schwarz (Unionsfarbe)
Bundestagssitze
46/709
[3]
Sitze in Landtagen
85/205
Hauptverwaltungsbeamte auf Kreisebene
64/401
Staatliche Zuschüsse13.736.449,00 Euro (2018)[4]
(Stand: 15. April 2019)
Mitglieder­zahl140.876
(Stand: 9. Dezember 2019)[1]
Mindest­alter16 Jahre
Durch­schnitts­alter59 Jahre
(Stand: 31. Dezember 2016)[5]
Frauen­anteil20 Prozent
(Stand: 31. Dezember 2016)
Internationale VerbindungenInternationale Demokratische Union (IDU)
Europaabgeordnete
6/96
EuropaparteiEuropäische Volkspartei (EVP)
EP-FraktionEuropäische Volkspartei (EVP)
Websitecsu.de

Die Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. (Kurzbezeichnung: CSU) ist die drittgrößte politische Partei in Deutschland und dominiert als Landespartei die bayerische Politik.

Die CSU und ihre Schwesterpartei, die Christlich Demokratische Union (CDU), werden als Unionsparteien oder kurz Union bezeichnet. Die CDU tritt nicht in Bayern an, die CSU verzichtet auf Wahlteilnahmen im übrigen Bundesgebiet. Beide Parteien bilden im Bundestag eine Fraktionsgemeinschaft, die CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Auf europäischer Ebene ist die CSU Mitglied der Europäischen Volkspartei (EVP) und stellt mit Manfred Weber deren Fraktionsvorsitzenden im Europäischen Parlament.

Gegründet wurde die CSU 1945. Sie gliedert sich in 10 Bezirks- und 105 Kreisverbände. Seit 1957 stellt die CSU ununterbrochen den Bayerischen Ministerpräsidenten. Aktuell ist das ihr heutiger Vorsitzender, Markus Söder. Auch auf kommunaler Ebene ist sie die stärkste Partei in Bayern. Ihr gehören 40 % der Kreisräte und der Stadträte in kreisfreien Städten sowie 52 von 77 Oberbürgermeistern bzw. Landräten an.

Bei der Bundestagswahl 2017 gewann die CSU trotz zweistelliger Verluste alle 46 Direktmandate in Bayern. Sie ist mit CDU und SPD an der Großen Koalition beteiligt und stützt so die Bundesregierung (Kabinett Merkel IV). Die Union ist auf Bundesebene insgesamt länger in Regierungsverantwortung als jede andere deutsche Partei seit Gründung der Bundesrepublik. Über die längste Zeit koalierte die CSU neben der CDU mit der FDP in schwarz-gelben Koalitionen. In den Jahren 1969–1982 und 1998–2005 befanden sich die Unionsparteien in der Oppositionsrolle.

Profil

Tradition

Die CSU setzt bedingt die Tradition der Bayerischen Volkspartei (BVP) fort. Zwar hatte sich diese 1918 aus Protest gegen den von der Zentrumspartei verfolgten unitaristischen Kurs von dieser abgespalten und betonte von nun an die bayerischen Sonderinteressen. Jedoch finden sich die stark rechtskonservativen und restaurativen Positionen der BVP in der CSU nur noch sehr vereinzelt wieder. Ein weiterer bedeutender Unterschied ist, dass sich die CSU von Anfang an auch als Partei für protestantische Christen verstand, während die BVP eine ausschließlich katholische Partei war, die zudem jede sozialistische Vorstellung radikal ablehnte, wohingegen in der CSU in ihren Anfangsjahren durchaus Tendenzen zu sozialistischen Forderungen (Verstaatlichungen, Bodenreform) vorhanden waren.[6]

Die andauernde Vormachtstellung der CSU in Bayern beruht im Wesentlichen darauf, dass sie nach der Verdrängung der Bayernpartei und dem Niedergang des GB/BHE in den 1960er Jahren auch Teile der liberalen und sozialdemokratischen Wählerschichten vereinnahmen konnte.[7]

Grundsätze

Drei Grundwerte sind in allen Grundsatzprogrammen zu finden: die konservative Grundhaltung, die christliche Ausrichtung und die Betonung des Föderalismus. In der Innenpolitik setzt die CSU auf einen starken Staat, der Recht und Freiheit der Bürger zu schützen hat. Gesellschaftlichen Liberalisierungen wie der Reform des Staatsbürgerrechts steht die CSU grundsätzlich skeptisch gegenüber.[8] Sozial- und wirtschaftspolitische Positionen sind geprägt von sozial verträglichen Regelungen. Programmatische Unterschiede zur CDU liegen hauptsächlich darin, dass die CSU in der Innen-, Rechts- und Gesellschaftspolitik konservativer und in der Wirtschafts- und Sozialpolitik sozialstaatlicher ausgerichtet ist.

Das 2007 verabschiedete Grundsatzprogramm mit dem Titel „Chancen für alle! In Freiheit und Verantwortung gemeinsam Zukunft gestalten“ wurde auf dem Parteitag 2016 durch das neue, unter Federführung von Markus Blume erarbeitete, Grundsatzprogramm „Die Ordnung“[9] ersetzt. Die CSU stellt darin ihren Anspruch als Volkspartei und die Besonderheit des ausschließlichen Antretens in Bayern heraus. Gesellschaftliches Leitbild ist die Subsidiarität – „Eigenverantwortung vor Gemeinschaftsaufgabe“ sowie „Vorrang der kleineren Einheit vor der größeren“. Das neue Programm betont die christlich-soziale, konservative und liberale Ausrichtung der Partei und setzt als Schwerpunkt „Ordnung in einer Welt von Unordnung“. Unter den Schlagworten Christliches Menschenbild und Soziale Marktwirtschaft wird sowohl eine gesellschaftspolitische als auch eine wirtschaftspolitische Komponente adressiert.[10]

Programmatik

Bayernplan

Am 19. Juli 2013 beschloss ein CSU-Parteitag das Wahlprogramm „Bayernplan“[11] für die anstehenden Wahlen (Land, Bund, Europa). Der Parteivorsitzende Horst Seehofer hob dabei einige große Ziele hervor: Vollbeschäftigung in Bayern, gleiche Lebenschancen in allen Teilen Bayerns, keine neuen Schulden, keine Steuererhöhungen, „Paragraphenbremse“ und eine Grundschulgarantie und Ausweitung des Ganztagsangebots. Insgesamt wollen Seehofer und die CSU eine „Politik des Dialogs nach dem Grundsatz: zuhören – verstehen – handeln“.[12]

Gesellschafts- und Sozialpolitik

Ehe und Familie werden als Fundament der Gesellschaft und natürliche Lebensform angesehen. Deshalb spricht sich die CSU für die Beibehaltung ihres verfassungsrechtlichen Schutzes aus.

Der Aufwertung anderer Familienmodelle und Lebensformen (Alleinerziehende, Stieffamilien und der Eingetragenen Lebenspartnerschaft) steht die CSU in ihrem familienpolitischen Teil des Grundsatzprogramms 2007 nicht länger ablehnend gegenüber.[13] Als Konzept, Familie und Erwerbstätigkeit miteinander zu vereinbaren, setzt die CSU auf die Wahlfreiheit, nach der Frauen und Männer frei entscheiden sollen, ob sie sich ausschließlich der Arbeit in der Familie oder im Beruf widmen oder beides verbinden wollen.

In diesem Zusammenhang wird die Einführung eines Betreuungsgeldes befürwortet, zugleich befürwortet die Partei aber auch die Förderung der Einrichtung von Krippenplätzen.[14] Das Betreuungsgeld soll vor allem an Eltern ausgezahlt werden, die ihre Kinder nicht in eine Kindertagesstätte schicken, sondern ihre Kinder entweder zu Hause betreuen oder für deren private Betreuung Sorge tragen.[15] Da nach Ansicht der CSU „jeder Mensch ein Geschöpf Gottes“ ist,[16] ist der Staat verpflichtet, das Recht auf Leben – sowohl von geborenen Menschen, als auch Behinderter und ungeborener Kinder – zu schützen; Schwangerschaftsabbrüche werden prinzipiell abgelehnt, jedoch in „schweren Not- oder Konfliktlagen“ straffrei zugebilligt.

Weiterhin ist es ein Anliegen der CSU, die Kindererziehung für Geburten vor 1992 aufzuwerten, da bisher für nach 1992 geborene Kinder drei Kindererziehungsjahre für die Rente gutgeschrieben werden, für zuvor geborene Kinder jedoch nur eines. Nach Ansicht der CSU sind also generell für zukünftige Rentnerinnen drei Kindererziehungsjahre pro Kind anzurechnen, unabhängig davon, ob die Kinder vor oder nach 1992 geboren wurden.[17]

Sozialpolitik solle sich grundsätzlich nach den Prinzipien der Gerechtigkeit und Humanität gestalten. Angesichts der derzeitigen Probleme der Sozialsysteme will die CSU aber in strukturellen Reformen der sozialen Sicherungssysteme verstärkt auf die Eigenverantwortung des Einzelnen setzen, „sachfremde Aufgaben“ der Sozialsysteme zurückfahren und Missbrauch der Sozialversicherungen hart bestrafen. Dadurch soll die Soziale Marktwirtschaft als Wirtschaftsmodell im Zeitalter der Globalisierung gesichert werden.

Zum Thema Zuwanderung setzt die CSU auf Integrationspolitik. Die Werteordnung aus dem Grundgesetz, der bayerischen Verfassung und der christlich-abendländischen Tradition sind dafür maßgeblich. Parallelgesellschaften innerhalb Deutschlands sollen verhindert werden. Gleichzeitig soll die bayerische Identität erhalten bleiben.[18] Im Oktober 2012 forderte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich für solche Asylbewerber, die aus einem sicheren Herkunftsland kommen, eine Absenkung der vom deutschen Staat gewährten Barleistungen.[19]

Im Gegensatz zu FDP und Grünen fordert die CSU eine Verschärfung des Blasphemie-Paragrafen.[20]

Auf dem Parteitag der CSU im November 2015 verabschiedeten die Delegierten die Forderung nach einem gesetzlichen Vollverschleierungsverbot.[21]

Bildung und Forschung

Die CSU setzt auf das dreigliedrige Schulsystem und rechtfertigt es im Disput um die Gesamtschulen mit den guten Ergebnissen Bayerns in der PISA-Studie. Das mehrgliedrige Schulsystem in Bayern wird als flexibel angesehen, da alle weiterführenden bayerischen Schulen ihren Schülern den mittleren Schulabschluss ermöglichen und das bayerische Schulsystem trotz seiner Mehrgliedrigkeit als durchlässig angesehen wird.[22] Die Einführung von Gesamtschulen im Freistaat wird abgelehnt,[23] da sie nach Ansicht von Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) leistungsstarke Schülerinnen und Schüler nicht ausreichend fordern und leistungsschwächere nicht genügend stärken.[24] Die Hauptschule wurde zu Beginn des Schuljahres 2011/2012 in Bayern größtenteils zur Mittelschule erweitert. Die Mittelschulen müssen ein Ganztagesangebot aufweisen, eine 10. Jahrgangsstufe anbieten und den Schülern ab der 8. Jahrgangsstufe die Möglichkeit liefern, sich für einen der drei Zweige „Technik“, „Wirtschaft“ oder „Soziales“ zu entscheiden.[25] Die Teilhabemöglichkeiten für Kinder mit sozialer Benachteiligung und solchen mit Migrationshintergrund sollen verbessert werden. Allgemein strebt die CSU den Ausbau von Ganztagesangeboten und mobilen Reserven für alle Schularten an.[26]

Durch die zum Schuljahr 2004/2005 neu eingeführte Verkürzung der gymnasialen Schulausbildung um ein Jahr konnten Einsparungen im Bildungssystem umgesetzt werden. Das achtjährige Gymnasium trifft jedoch auf Widerstand in der Bevölkerung, ebenso wie die Reform der Hochschulbildung. An bayerischen Hochschulen wurden seit dem Sommersemester 2007 bereits für ein Erststudium Studienbeiträge fällig. Diese wurden nach einem Volksentscheid im Jahr 2013 abgeschafft. Die Universitäten sollen durch die Beiträge, gepaart mit einem neuen Hochschulrecht und der Einführung der Abschlüsse Bachelor und Master, flexibler und leistungsstärker werden. Gleichzeitig wurden die finanziellen Mittel für die Ingenieurausbildung an Fachhochschulen nach der Landtagswahl 2003 spürbar gekürzt. Besonderes Augenmerk richtet die CSU auf die Förderung des Technologie-Standortes Bayern (High-Tech-Offensive Bayern).

Lange befürwortete die CSU eine Erhebung von Studiengebühren, allerdings wurde bereits im Oktober 2012 deren Abschaffung durch Teile der CSU, insbesondere durch den CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer, in Erwägung gezogen.[27][28] Im April 2013 wurde vom Bayerischen Landtag die Abschaffung der Studiengebühren beschlossen.[29]

Europapolitik

Die Europapolitik der CSU steht in einer vergleichbaren Tradition wie bei der europafreundlichen Schwesterpartei CDU. Schon im Grundsatzprogramm von 1946 sprach die CSU von einer „europäischen Konföderation zur Wahrung und Weiterführung der christlich-abendländischen Kultur“.[30] 1957 sprach sich die CSU für die Vereinigten Staaten von Europa aus.[31] 1976 forderte die CSU einen Europäischen Bundesstaat.[32] Allgemeiner fällt die europapolitische Positionierung im letzten Grundsatzprogramm aus: „der Einsatz für die EU unter Wahrung von Transparenz der Entscheidungen, Effizienz in der Zusammenarbeit der Institutionen sowie Demokratisierung der Entscheidungsverfahren“.[33] Konstanten der Europapolitik der CSU sind neben der Betonung des christlichen Erbes, die Forderung nach einem Europa der Regionen und die Stärkung des Subsidiaritätsprinzips. Einen offenen Konflikt brachte Edmund Stoibers Abkehr vom Bundesstaatsprinzip, der damit in Widerspruch zum damaligen Bundesfinanzminister Theo Waigel trat. Der von Stoiber propagierte „realistische Europakurs“[34] setzt sich noch heute in einer kontinuierlichen Europakritik fort, die auch gegen die eigene Schwesterpartei gerichtet ist.[35] In der Literatur wird diskutiert, ob diese Positionierungen vornehmlich dazu dienen, sich innenpolitisch abzugrenzen oder einen tatsächlichen programmatischen Wertewandel abbilden.

Bezüglich des Verbleibs Griechenlands in der Eurozone forderte der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU), dass Griechenland bis zum Ende des Jahres 2012 aus der Eurozone ausscheiden solle.[36] Der damalige CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt äußerte sich mit den Worten: „Nach meiner Überzeugung führt an einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone kein Weg vorbei.“[37] Bei diesem Thema besteht zudem ein Konflikt mit der Schwesterpartei CDU, die den Verbleib Griechenlands in der Eurozone favorisiert.[38][39] Am CSU-Parteitag am 7./8. Oktober 2011 in Nürnberg wurde die CSU-Position beschlossen, dass Euro-Staaten, die sich nicht an die gemeinsamen Regeln der Haushaltsdisziplin halten und dadurch sich und die Währungsunion in Schwierigkeiten bringen, damit rechnen müssen, die Währungsunion zu verlassen. Allerdings sollen sie als EU-Staaten Hilfe bei der finanziellen Restrukturierung erhalten. Die Vergemeinschaftung der Schulden der Euro-Staaten durch so genannte Euro-Bonds und die Schaffung einer Haftungsgemeinschaft wird abgelehnt. Die Partei spricht sich zudem für eine konsequente Durchsetzung der Schuldenbremse und eine vollständige Erfüllung des Vertrags von Lissabon aus.[40] Ferner befürwortet die CSU eine Reform der Stimmrechte in der Europäischen Zentralbank. In diesem Zusammenhang wird eine Erhöhung von Deutschlands Stimmgewicht gefordert.[41]

Verwaltung und Öffentlicher Dienst

Mit einer umfassenden Verwaltungsreform namens „Verwaltung 21“ will die CSU die Staatsverwaltung verschlanken und effizienter gestalten. Damit soll der Haushalt langfristig jährlich um etwa 300 Millionen Euro entlastet und der dadurch entstehende finanzielle Spielraum für Zukunftsinvestitionen eingesetzt werden. Von der Verwaltungsreform sind praktisch alle Teile der Staatsverwaltung betroffen und werden teilweise neu organisiert. Durch einen Abbau von Regulierungen soll der Staat entbürokratisiert und dadurch auch langfristig Personal eingespart werden.[42] Der geplanten Reform des Beamtenrechts (Vereinfachung der Besoldung, Möglichkeiten des Quereinstiegs, leistungsabhängige Gehaltskomponente) steht die CSU positiv gegenüber.

Umwelt- und Verbraucherschutz

Die CSU richtete als Regierungspartei 1970 in der bayerischen Staatsregierung das europaweit erste Umweltministerium ein. In der Umweltpolitik verfolgt die CSU den so genannten „bayerischen Weg“ des kooperativen Umweltschutzes, der u. a. im „Umweltpakt Bayern“ seinen Niederschlag findet.

Bis Anfang 2011 lehnte die CSU einen Atomausstieg ab und befürwortete die Nutzung der Kernkraft; 2010 beschloss sie in der Schwarz-Gelben Koalition die Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke mit. Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima wurde diese langjährige Position aufgegeben. Die CSU strebt nun an, die Nutzung der Kernkraft „so schnell wie vernünftigerweise möglich“ zu beenden. Der Ausstieg aus der Kernenergie-Nutzung soll spätestens bis zum Jahr 2022 erreicht werden. Außerdem strebt die Partei an, dass in Bayern bis 2020 50 % des Stroms aus Erneuerbaren Energiequellen stammen soll.[43] Der beschleunigte Ausstieg aus der Kernenergie wird zwar als große Herausforderung gesehen, allerdings wird seitens der Partei auch betont, dass nach Ansicht der CSU die Zukunft ökologischen Technologien gehöre.[44] Die Ökosteuer wird zwar grundsätzlich abgelehnt, auf die Forderung nach Abschaffung aber seit dem Wahlprogramm 2005 verzichtet. In der Hochwasser- und Klimapolitik investiert Bayern seit einigen Jahren zunehmend.

In der Drogenpolitik spricht sich die CSU gegen die Freigabe illegaler Drogen aus und vertritt einen repressiv-prohibitionistischen Ansatz.[45]

Haushaltspolitik

Die CSU hat im Haushaltsjahr 2006 für Bayern als erstes Bundesland einen Haushalt ohne Neuverschuldung vorgelegt. Dies wurde vor allem durch rigorose Einsparungen von Ausgaben durch alle Ministerien erreicht. 2003/2004 wurde dazu u. a. eine umfassende Strukturreform der bayerischen Staatsverwaltung und eine Arbeitszeitverlängerung im öffentlichen Dienst beschlossen. Die Forderung nach einer Reform des Länderfinanzausgleichs, den die CSU über Verfassungsklagen des Landes Bayern häufig zugunsten von Bayern korrigieren konnte, besteht.

Verkehrspolitik

Die CSU lehnt die Einführung eines generellen Tempolimits auf den deutschen Autobahnen ab.[46]

Die Partei forderte im Mai 2013 die Einführung einer Pkw-Maut in Deutschland für Reisende aus dem Ausland,[47] was zu einem Konflikt mit der CDU führte, die den Vorschlag ablehnte.[48] Sie wurde schließlich unter der Bezeichnung Infrastrukturabgabe zum 1. Januar 2016 eingeführt, wird jedoch erst erhoben, wenn die technischen Voraussetzungen geschaffen sind (voraussichtlich 2020/2021).[49]

Innenpolitik

Im Regime der Grenzsicherung vertritt die CSU die Hypothese der Begrenzung der illegalen Migration durch eine nominale Obergrenze für das offene System nach den Vereinbarungen von Schengen.

Parteipolitik

Koalitionen

Auf Bundesebene ist die CSU Mitglied der Koalition aus CDU, CSU und SPD und trägt die Positionen, die im Koalitionsvertrag ausgehandelt wurden, mit.

Verhältnis zur CDU

Nach dem Zweiten Weltkrieg bildeten sich in ganz Deutschland christlich-soziale und christdemokratische Gruppierungen. Viele von ihnen schlossen sich zu Landesverbänden zusammen, die in allen Ländern außer Bayern schließlich den Namen Christlich Demokratische Union erhielten. Auch als 1950 die CDU-Bundespartei gegründet wurde, schloss die CSU sich dem nicht an, sondern blieb organisatorisch selbstständig und bundespolitisch tätig.

Das Verhältnis von CDU und CSU war aber nicht immer unproblematisch. Im Zuge der Idee einer Vierten Partei gründeten sich Mitte der 1970er so genannte CSU-Freundeskreise außerhalb Bayerns, die bei einem Beschluss, die CSU als Vierte Partei auf die gesamte Bundesrepublik auszudehnen, schnell lokale Verbände hätten aufbauen können. 1975 gründete sich – ohne Teilnahme der CSU – die Aktionsgemeinschaft Vierte Partei. Nach der Bundestagswahl 1976 fand die Konfrontation ihren Höhepunkt im letztendlich nicht ausgeführten Kreuther Trennungsbeschluss. Nach der Wahlniederlage Strauß’ und dem Regierungswechsel 1982 wurde die Idee der Vierten Partei endgültig fallen gelassen, da der Machtwechsel durch die Zusammenarbeit mit der FDP möglich geworden war und die Freundeskreise lösten sich größtenteils auf.

Ein neuer Konflikt entstand im Kontext der Flüchtlingskrise in Deutschland 2015/2016 und dem Streit über eine Obergrenze für Flüchtlinge, die von der CSU gefordert, von der CDU-Bundesvorsitzenden Angela Merkel aber abgelehnt wurde. Daher entflammte die Debatte um eine bundesweite Ausdehnung der CSU erneut. Dem CSU-Parteitag blieb Merkel 2016 erstmals seit Jahren fern.[50]

Verhältnis zur DSU

Nach dem Fall der Mauer bildete sich am 20. Januar 1990 aus rund einem Dutzend liberal-konservativer und christlicher Parteien in Leipzig die Deutsche Soziale Union (DSU). Die CSU unterstützte diese Gründung und arbeitete mit ihr zusammen, da sie Interesse an einer weiteren regional verankerten Schwesterpartei in Ostdeutschland hatte. Ein Grund dafür war die Positionierung der ostdeutschen CDU im kirchlich-konfessionellen Bereich, die von der CSU als politisch weiter links stehend angesehen wurde.[51] Zur Volkskammerwahl am 18. März 1990 ging sie zusammen mit der CDU und dem Demokratischen Aufbruch die Allianz für Deutschland ein und gewann die Wahlen. Auf Druck der CDU beendete die CSU die Zusammenarbeit mit der DSU jedoch, als diese plante, sich auf ganz Deutschland auszudehnen.

Europäische Verbindungen

Gemeinsam mit zehn anderen europäischen christlich-demokratischen und konservativ-bürgerlichen Parteien gründete die CSU am 8. Juli 1976 die Europäische Volkspartei (EVP). Außerdem ist die CSU Mitglied im Netzwerk Europäische Bewegung.

Internationale Verbindungen

Gemeinsam mit 18 weiteren Parteien aus dem bürgerlichen Spektrum gründete die CSU am 24. Juni 1983 die Internationale Demokratische Union. Franz Josef Strauß war einer ihrer Gründungsunterzeichner und Gründungvizepräsidenten.[52]

Organisation

Die CSU ist nur im Freistaat Bayern organisiert und stellt sich auch nur dort zur Wahl. Auf Bundesebene bildet sie im Deutschen Bundestag eine Fraktionsgemeinschaft mit ihrer Schwesterpartei, der CDU.

Parteitag und Parteiausschuss

Parteitag 2014 in Nürnberg

Höchstes Organ auf Landesebene ist der Parteitag (bis 1968 Landesversammlung). Der Parteitag tritt mindestens einmal jährlich zusammen und besteht aus den Delegierten der Bezirks- und Kreisverbände. Dabei kommt auf circa 170 Mitglieder ein Delegierter, was im deutschen Parteienvergleich vergleichsweise niedrig ist.

Aufgaben des Parteitags sind insbesondere die Beschlussfassung über die Grundlinien der Parteipolitik, das Parteiprogramm und die Satzung sowie die Wahl und Kontrolle der Funktionsträger auf Landesebene.

Zwischen 1955 und 1999 veranstaltete die CSU ihre Parteitage überwiegend in München. Seither finden sie meist im Wechsel zwischen München (Altbayern) und Nürnberg (Franken), gelegentlich auch in Augsburg (Schwaben), statt.

Der Parteiausschuss als „Kleiner Parteitag“ tagt in der Regel einmal jährlich im Frühjahr.

Parteivorstand

Dem 50-köpfigen Vorstand obliegt unter der Leitung des Vorsitzenden die Vertretung der Partei nach außen sowie die Behandlung dringlicher politischer Probleme und organisatorischer Fragen. Dem Vorstand gehören weiterhin fünf stellvertretende Vorsitzende, zwei Schatzmeister und zwei Schriftführer an. Zusätzlich sind 32 weitere gewählte Mitglieder und sieben Mitglieder kraft Amtes im Parteivorstand. Dazu kommen die drei Ehrenvorsitzenden.

VorsitzenderMarkus Söder
Stellvertretende VorsitzendeDorothee Bär, Martin Sailer, Melanie Huml, Angelika Niebler, Manfred Weber
SchatzmeisterThomas Bauer, Angelika Schorer
SchriftführerFranz Meyer, Susanne Plank
Vorsitzende der BezirksverbändeIlse Aigner, Gerhard Eck, Markus Ferber, Hans-Peter Friedrich, Albert Füracker, Joachim Herrmann, Johannes Hintersberger, Andreas Scheuer, Ludwig Spaenle
Weitere MitgliederKatrin Albsteiger, Gabriele Bauer, Winfried Bausback, Reinhard Brandl, Matthias Dießl, Florian Herrmann, Barbara Lanzinger, Silke Launert, Paul Linsmaier, Franz Löffler, Daniela Ludwig, Stephan Mayer, Beate Merk, Marlene Mortler, Gerd Müller, Franz Josef Pschierer, Christian Schmidt, Martin Schöffel, Sylvia Stierstorfer, Siegfried Walch, Anja Weisgerber, Emmi Zeulner, Gudrun Zollner
Mitglieder kraft AmtesMarkus Blume (Generalsekretär), Alexander Dobrindt (Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag), Thomas Kreuzer (Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag), Thomas Goppel (Landesvorsitzender der Senioren-Union), Franz Josef Pschierer (Landesvorsitzender der Mittelstands-Union), Bernd Posselt (Landesvorsitzender der Union der Vertriebenen), Hans Reichhart (Landesvorsitzender der Jungen Union), Stefan Rößle (Landesvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung), Carolin Schumacher (Hauptgeschäftsführerin), Volker Ullrich (Landesvorsitzender der Arbeitnehmer-Union)
EhrenvorsitzendeHorst Seehofer, Edmund Stoiber, Theo Waigel

Präsidium

Die Erledigung der laufenden Geschäfte und Fragen wirtschaftlicher Betätigung der Partei ist Aufgabe des Präsidiums der Partei, dem neben dem Parteivorsitzenden und seinen Stellvertretern, dem Generalsekretär, den Schatzmeistern und Schriftführern sowie dem Hauptgeschäftsführer und dem Vorsitzenden der Finanzkommission sieben vom Vorstand gewählte Mitglieder angehören. Das Präsidium gilt als engster Führungszirkel der CSU.

Landesleitung

Die parteiinterne Verwaltung und Organisation obliegt der so genannten Landesleitung, die ihren Sitz im Franz-Josef-Strauß-Haus in München hat. Sie wird vom Generalsekretär (seit 14. März 2018 Markus Blume), dessen Stellvertreter (seit Januar 2019 Florian Hahn) und der Hauptgeschäftsführerin (seit Januar 2019 Carolin Schumacher) geführt.

Die Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ist Verleger der Monatszeitschrift Bayernkurier. Die Hanns-Seidel-Stiftung steht der CSU nahe.

Regionale Gliederung

Regional ist die CSU in zehn Bezirksverbände, 105 Kreisverbände und fast 3.000 Ortsverbände untergliedert.[53]

BezirksverbandVorsitzenderAmtsantritt
AugsburgVolker UllrichVolker Ullrich2019
MittelfrankenJoachim HerrmannJoachim Herrmann2001[54]
MünchenLudwig SpaenleLudwig Spaenle2011
NiederbayernScheuer, Andreas-1407.jpgAndreas Scheuer2016
Nürnberg-Fürth-SchwabachMichael Frieser 500.jpgMichael Frieser[55]2018
OberbayernIlse AignerIlse Aigner2011
OberfrankenHans-Peter FriedrichHans-Peter Friedrich2011
OberpfalzAlbert FürackerAlbert Füracker2015[56]
SchwabenMarkus FerberMarkus Ferber2005
Unterfranken
Gerhard Eck
(c) Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0
Gerhard Eck2011

Inhaltliche Gliederung

Acht Arbeitsgemeinschaften, zwölf Arbeitskreise, vier Kommissionen und drei Foren erarbeiten inhaltliche und strategische Positionen der CSU-Politik. Außerdem bestehen mit der CSU-Akademie und der PR-Akademie Strukturen, die der Förderung des politischen Nachwuchses respektive der Verbreitung von Wissen zur Vermarktung der Partei vor Ort dienen.

Außerhalb der Partei stehen die Schüler Union (SU) und der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), ein Verband von der Union nahestehenden Hochschulgruppen.

ArbeitsgemeinschaftLandesvorsitz
Junge Union (JU)[57][58][59]Christian Doleschal
Frauen-Union (FU)[60]Ulrike Scharf
Arbeitnehmer-Union (CSA)[61]Volker Ullrich
Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ELF)[62]Marlene Mortler
Kommunalpolitische Vereinigung (KPV)[63]Stefan Rößle
Mittelstands-Union (MU)[64]Franz Josef Pschierer
Union der Vertriebenen (UdV)[65]Bernd Posselt
Senioren-Union (SEN)[66][67]Thomas Goppel
ArbeitskreisLandesvorsitz
Außen- und Sicherheitspolitik (ASP)Florian Hahn[68]
Umweltsicherung und Landesentwicklung (AKU)Martin Huber[69]
Schule, Bildung und Sport (AKS)Otto Lederer[70]
Hochschule und Kultur (AKH)Oliver Jörg[71]
Evangelischer Arbeitskreis (EAK)Christian Schmidt[72]
Polizei und Innere Sicherheit (POL)Gerhard Eck[73]
Öffentlicher Dienst (OeD)Gerhard Waschler[74]
Juristen (AKJ)Thomas Kreuzer[75]
Gesundheitspolitischer Arbeitskreis (GPA)Christian Alex[76]
Energiewende (AKE)Martin Ehrenhuber[77]
CSUnetDorothee Bär[78]
Migration und Integration (AK MIG)Ozan Iyibas[79]
KommissionVorsitz
MedienkommissionFlorian Herrmann[80]
FamilienkommissionThomas Huber[81]
FilmkommissionJudith Gerlach[82]
VerkehrskommissionDaniela Ludwig[83]
ForumSprecher
Gesprächskreis ChristSoziale Katholiken (CSK)Thomas Goppel[84]
Jüdisches Forum in der UnionAndré Freud und Ludwig Spaenle[85]
Menschen mit BehinderungBenedikt Lika[86]

Mitglieder

Mit etwa 140.000 Mitgliedern ist die CSU die drittgrößte Partei in Deutschland und hat mehr als doppelt so viele Mitglieder wie die kleineren Parteien Grüne, FDP oder Die Linke (Stand: Ende 2017).[87] 1953 hatte die Partei noch weniger als 33.000 Mitglieder, 1990 waren es 186.000. Seitdem hat sie fast ein Viertel ihrer Mitglieder verloren.[88]

Ende 2016 waren 1,3 % der bayerischen Bevölkerung ab dem Mindestalter von 16 Jahren Mitglied der Partei. Eine höhere Rekrutierungsfähigkeit erreichen nur die saarländischen Landesverbände von CDU und SPD.[89] Der Frauenanteil beträgt 20 %. Drei Viertel der Mitglieder sind katholisch.[90]

Finanzen

Einnahmen der CSU im Jahr 2017Betrag
in Euro
Anteil
in Prozent
Staatliche Mittel11.779.090,4627,16
Mitgliedsbeiträge10.332.618,0023,82
Mandatsträgerbeiträge und ähnliche regelmäßige Beiträge3.672.742,368,47
Spenden von natürlichen Personen5.440.941,9012,55
Veranstaltungen, Vertrieb von Druckschriften und Veröffentlichungen und sonstiger mit Einnahmen verbundener Tätigkeit6.266.935,6914,45
Spenden von juristischen Personen4.406.871,4810,16
Einnahmen aus sonstigem Vermögen1.221.150,102,82
Sonstige Einnahmen248.543,950,57
Einnahmen aus Unternehmenstätigkeit und Beteiligungen0,000,00
Summe≈ 43.368.894100

Die CSU hatte 2017 Einnahmen in Höhe von 43,4 Millionen Euro,[91] davon 23 Prozent durch Spenden, 24 Prozent durch Mitgliedsbeiträge und 27 Prozent durch staatliche Mittel. (siehe auch: Parteienfinanzierung)

Spenden der Substantia AG

Die CSU erhielt mehrfach, unter anderem im Jahr 2008, hohe Spenden der Substantia AG, deren Eigentümerfamilie Finck auch Mehrheitseigner der hotelbetreibenden Mövenpick-Gruppe ist. Von Kritiker wurde ein Zusammenhang zu der Mehrwertsteuer-Senkung für das Beherbergungsgewerbe im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes 2009 hergestellt.[92]

Geschichte

Gründung und Aufbaujahre

Im Sommer 1945 bildeten sich auf kommunaler Ebene christlich-konservative Gruppierungen, die ein Gegengewicht zu SPD und KPD schaffen wollten. Die neue christliche, interkonfessionelle Partei sollte wie bei der gesamten Union die Mängel der katholisch dominierten Zentrumspartei bzw. in Bayern ab 1920 der eigenständigen Bayerischen Volkspartei beheben.

Zentren der Vereinigung der regionalen Gruppierungen zu einer gesamtbayerischen Partei waren die Münchner Gruppe um Karl Scharnagl, „Ochsensepp“ Josef Müller und Joseph Baumgartner und die Würzburger Gruppe um Regierungspräsident Adam Stegerwald.

(c) Alois Hundhammer jun., CC-BY-SA-3.0
Alois Hundhammer, erster CSU-Fraktionsvorsitzender, mit seinem Enkel

Ein Gründungsdatum der Partei anzugeben, ist schwierig. Als Gründungsdatum wird unter anderem der 21. August 1945 angesehen, an welchem Tag Adam Stegerwald in Würzburg seine Rede Wo stehen wir? gehalten hatte.[93] Am 12. September 1945 wurde in München die Gründung einer „Bayerischen Christlich-Sozialen Union“ beschlossen, welche am 11. Oktober formell vollzogen wurde. Am 12. Oktober 1945 gründete sich die CSU in Coburg[94], am 13. Oktober (lizenziert am 3. November)[95] 1945 in Würzburg. Am 17. Dezember 1945 wählte der Vorläufige Landesausschuss Josef Müller zum amtierenden Vorsitzenden. Die gesamtbayerische Gründungsversammlung fand am 8. Januar 1946 statt; am 14. und 15. Dezember 1946 beschloss die zweite Landesversammlung das erste Grundsatzprogramm und bestätigte den bisher vorläufigen Parteivorsitzenden Josef Müller in seinem Amt.[96] Anders als die christlich-konservativen Parteien in den anderen Bundesländern, die sich 1950 zur CDU zusammenschlossen, blieb die CSU selbstständig und organisatorisch auf Bayern beschränkt, analog der Bayerischen Volkspartei in der Weimarer Republik. Sie lehnte den gesamtdeutschen Führungsanspruch zuerst der Berliner CDU, dann der CDU in der Britischen Besatzungszone unter Konrad Adenauer ab.

Die Gründungsjahre waren geprägt vom Ringen um die programmatische Ausrichtung der Partei. Dabei stand eine christlich-liberale Gruppe um Müller und Scharnagl katholisch-konservativen Mitgliedern aus der ehemaligen BVP (Fritz Schäffer, Alois Hundhammer) gegenüber. Anfangs konkurrierte noch die separatistisch ausgerichtete Bayernpartei um dieselbe Wählerschaft wie die CSU, da beide Parteien sich als Nachfolger der BVP sahen und präsentierten. Die CSU konnte diesen Machtkampf letztendlich für sich entscheiden. Der CSU gelang es zum einen, durch einen pragmatischen Kurs zwischen Tradition und Modernisierung den versöhnungsbereiten Flügel der BP zurück zur CSU zu holen. Zum anderen wurde die BP Ende der 1950er Jahre unter dubiosen Umständen in die „Spielbankenaffäre“ verwickelt und verlor unter anderem dadurch erheblich an Ansehen und Wählerstimmen. Bei der Landtagswahl 1966 schied sie endgültig aus dem Landtag aus.

Geschichte der CSU in Bayern

Bei der Wahl zur Verfassungsgebenden Landesversammlung Bayerns am 30. Juni 1946, der ersten landesweiten Nachkriegswahl, erhielt die CSU 58,3 Prozent der Stimmen und errang damit 109 der insgesamt 180 Sitze in der Versammlung. Seit der ersten Landtagswahl in Bayern im Dezember 1946 stellt die Partei bis auf die Regierungszeit von Wilhelm Hoegner (SPD, 1954–1957) den Ministerpräsidenten des Landes. Mit Ausnahme der Landtagswahl am 26. November 1950 war die CSU zudem stets stimmenstärkste Partei.

(c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F012863-0007 / Steiner, Egon / CC-BY-SA 3.0
Der bayerische Ministerpräsident Hans Ehard (rechts) 1962 in der Bonner Landesvertretung

Bei der Landtagswahl 1946 errang die CSU mit 52,3 Prozent eine absolute Mehrheit. Sie bildete dennoch eine Koalition mit SPD und WAV, da man durch die noch andauernden Flügelkämpfe innerhalb der Partei eine tragfähige Mehrheit nicht gesichert glaubte. Ministerpräsident wurde Hans Ehard (und nicht der Parteivorsitzende Josef Müller); damit wurde ein für beide Flügel akzeptabler Kandidat in das Amt gewählt. Die Koalition zerbrach bereits im September 1947 wieder, da sich CSU und SPD ideologisch und politisch zunehmend entfremdeten. Die CSU führte die Regierung alleine weiter, musste jedoch bei den Landtagswahlen vom 26. November 1950 eine empfindliche Niederlage einstecken: Sie erreichte nur noch 27,4 Prozent und nur einen Sitz mehr als die SPD, die mit 28 Prozent mehr Stimmen errang. Hintergrund war die Auseinandersetzung der CSU mit der Bayernpartei, die zum ersten Mal antrat und 17,9 Prozent der Stimmen errang, die vorher hauptsächlich auf die CSU entfallen waren – sowie die ebenfalls erstmalige Kandidatur des BHE. Ministerpräsident blieb allerdings Hans Ehard, der eine Koalition von CSU, SPD und BHE bildete.

Nach der Wahl vom 28. November 1954 musste die CSU das erste und bis dato einzige Mal in die Opposition. Obwohl sie mit 38 Prozent ihr Ergebnis wieder steigern konnte, scheiterten die Verhandlungen mit dem bisherigen SPD-Koalitionspartner, der daraufhin die Führung einer Viererkoalition aus SPD, BP, BHE und FDP übernahm und Wilhelm Hoegner zum Ministerpräsidenten wählte. Die CSU versuchte aus der Opposition heraus, die Koalition auseinanderbrechen zu lassen und erreichte schließlich 1957 den Austritt der FDP und des BHE aus der Koalition. In der Folge bildete der CSU-Vorsitzende Hanns Seidel eine Koalition aus CSU, BHE und FDP, die in den Landtagswahlen 1958 bestätigt wurde.

1959 gelang der CSU ein entscheidender Schlag gegen die konkurrierende Bayernpartei. Hohe Funktionäre der BP wurden am 8. August in der so genannten „Spielbankenaffäre“ wegen eidlicher Falschaussage zu erheblichen Zuchthausstrafen verurteilt. Selbst der ehemalige CSU-Ministerpräsident und CSU-Justizminister Hans Ehard nannte diesen Richterspruch später „ein barbarisches Urteil“. Denn: „Man hat die beiden Politiker im Untersuchungsausschuss in Nebensächlichkeiten drauf losschwören lassen. Es ist doch vergleichsweise ganz wurscht, ob einer gelbe Stiefel angehabt hat oder rote.“[97] Die CSU hatte vorher Belastungsmaterial gegen die BP gesammelt und war in die undurchsichtige und für die CSU günstige Aufdeckung des Falls verwickelt. Der Zeuge Lorenz Rainer berichtete unter Eid über ein Gespräch zwischen dem Spielbanken-Anwärter Karl Freisehner und dem damaligen CSU-Generalsekretär Friedrich Zimmermann, das er 1958 in einem Salzburger Hotel belauscht hatte: Zimmermann habe dem Freisehner damals Roulette-Konzessionen zugesagt, wenn dieser mit einer Selbstanzeige die Bayernpartei-Führer belaste. Der damalige CSU-Generalsekretär Friedrich Zimmermann wurde kurze Zeit später ebenfalls wegen Meineids in erster Instanz verurteilt, dieses Urteil wurde jedoch in zweiter Instanz aufgehoben, da Zimmermann in der entscheidenden Phase seiner Aussage gegen die Bayernpartei laut eines nachträglich beigebrachten Gutachters wegen Unterzuckerung einen Blackout hatte. In seiner Gesamtwürdigung der Verhandlung hielt das Gericht allerdings fest: „Es kann keine Rede davon sein, dass die Unschuld des Angeklagten erwiesen wäre…“. Zum Gutachter bemerkte Zimmermann laut SPIEGEL selbst: „Der ist von meiner Verteidigung benannt worden, den hab’ ich zum ersten Mal im Gerichtssaal gesehen.“[98] – Zimmermann erhielt deswegen den Spitznamen „Old Schwurhand“, der ihn zeitlebens verfolgte.

1960 trat Hanns Seidel aus gesundheitlichen Gründen zurück und zu seinem Nachfolger wurde nochmals Hans Ehard gewählt, der dann sein Amt nach dem Gewinn der absoluten Mehrheit bei der Wahl vom 25. November 1962 an Alfons Goppel abgab. Von 1962 bis 2008 hielt die CSU die absolute Mehrheit der Mandate im Bayerischen Landtag. Auch zahlreiche Affären wie z. B. die Spiegel-Affäre oder die Münchner CSU-Affäre konnten der Popularität der CSU keinen Abbruch tun. Bei der Wahl vom 27. Oktober 1974 erreichte Goppel mit 62,1 Prozent der Stimmen das bisher beste Ergebnis der CSU bei Landtagswahlen.

(c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F074267-0028 / Arne Schambeck / CC-BY-SA 3.0

1978 wechselte Franz Josef Strauß als Ministerpräsident von Bonn nach München und blieb dies bis zu seinem Tod 1988.[99]

Nach Strauß’ Tod folgte eine innerparteiliche Doppelspitze: Max Streibl wurde zum Bayerischen Ministerpräsidenten, Theo Waigel zum neuen Parteivorsitzenden gewählt. In Streibls Regierungszeit fiel die deutsche Wiedervereinigung und 1990 die „Münchner Erklärung“: Auf der ersten Ministerpräsidentenkonferenz aller 16 deutschen Länder seit 1947 sprachen sich die Ministerpräsidenten eindeutig für das föderalistische Prinzip der Bundesrepublik aus. Am 27. Mai 1993 trat Streibl, gedrängt von führenden CSU-Leuten, wegen der so genannten „Amigo-Affäre“ zurück.[100] Der neue Ministerpräsident Edmund Stoiber, der sich im Ringen um die Nachfolge gegen Theo Waigel durchsetzte, erhielt bei der Landtagswahl im September 1994 52,8 Prozent der Stimmen.[101] In den 1990ern verfolgte die CSU unter Stoiber das Ziel, mit den umfangreichen Privatisierungserlösen Bayern in der „Offensive Zukunft Bayern“ und der „High-Tech-Offensive Bayern“ zum so genannten „High-Tech-Standort“ auszubauen.

Bei der Landtagswahl 2003 gelang es der CSU als bisher einziger Partei in der Bundesrepublik Deutschland mit 60,7 Prozent der Stimmen eine Zweidrittelmehrheit der Mandate zu erringen.[102] Eine rigorose Sparpolitik, die Einführung des achtjährigen Gymnasiums (verkürzter Bildungsgang – G8) und eine Reform des Hochschulgesetzes mit der damit verbundenen Einführung von Studienbeiträgen waren Kernpunkte der damaligen CSU-Politik und führten teilweise zu massiven Protesten in Bayern.

Bei der Landtagswahl in Bayern am 28. September 2008 verlor die CSU 17,3 Prozent Stimmenanteil und erreichte erstmals seit 1962 bei einer Landtagswahl nicht mehr die absolute Mehrheit der Mandate. Der CSU-Vorsitzende Erwin Huber kündigte hierauf am 30. September 2008 seinen Rücktritt zum 25. Oktober 2008 an.[103] Mangels Unterstützung durch die CSU-Landtagsfraktion trat am folgenden Tag auch Ministerpräsident Beckstein zurück. Auf dem Sonderparteitag der CSU am 25. Oktober 2008 wurde Horst Seehofer zum Nachfolger von Erwin Huber gewählt. Seehofer wurde am 27. Oktober im bayerischen Landtag auch zum Ministerpräsidenten gewählt, der in der Folge einer Koalition aus CSU und FDP vorstand.[104] Im Herbst 2012 trat infolge der CSU-Medienaffäre 2012 Parteisprecher Hans Michael Strepp zurück, nachdem er zuvor versucht hatte, Einfluss auf die Berichterstattung des ZDF zu nehmen. Etwas später wurde bekannt, dass auch Markus Söder in seiner Zeit als Generalsekretär mehrfach beim ZDF interveniert hatte. Seine Sprecherin im Umweltministerium, Ulrike Strauß, tat es ihm 2011 beim Bayerischen Rundfunk gleich.[105][106]

Bei der Landtagswahl in Bayern 2013 erlangte die CSU mit 47,7 Prozent der Wählerstimmen erneut eine absolute Mehrheit der Mandate.[107]

Die CSU auf Bundesebene

Die Geschichte der CSU auf Bundesebene ist geprägt von ihrem Bestreben nach Selbstständigkeit im Rahmen der Unionsparteien. Bereits in den ersten Nachkriegsjahren wurde deutlich, dass die bayerische Unionspartei sich nicht in eine deutschlandweite Organisationsstruktur einfügen wollte und eine starke Rolle auch über Bayern hinaus beanspruchte.

Bereits bei einem Treffen von Unionspolitikern am 3. April 1946 in Stuttgart[108] lehnte die CSU, vertreten durch Josef Müller, den Führungsanspruch der Berliner CDU ab, und auf dem ersten Bundesparteitag der Union am 20. Oktober 1950 in Goslar schloss sich die CSU nicht wie die übrigen christlichdemokratischen Landesparteien West-Deutschlands und West-Berlins zur CDU Deutschlands zusammen. Damit stand sie in Tradition zur Bayerischen Volkspartei, die sich 1918 von der Mutterpartei, Zentrum, gelöst hatte, und bis zu ihrer Auflösung auf Bayern beschränkt blieb und eigenständig auf Reichsebene agierte.

Von Anfang an arbeitete die CSU in der „Arbeitsgemeinschaft CDU/CSU Deutschlands“ mit und machte auch über Bayern hinaus Ansprüche geltend: In der neu gegründeten Hauptverwaltung der Bizone besetzte sie die beiden Direktorenposten für Post- und Fernmeldewesen (Hans Schuberth) und Wirtschaft (Johannes Semler). Der CSU-Politiker Anton Pfeiffer übernahm den Vorsitz des Verfassungskonvents von Herrenchiemsee und der Unionsfraktion im Parlamentarischen Rat. Obwohl die CSU durch die bayerische Staatsregierung massiv auf die föderale Grundlage des Grundgesetzes eingewirkt hat, lehnte der bayerische Landtag nach 15-stündiger Debatte mit 101:63 Stimmen bei 9 Enthaltungen als einziges Länderparlament das Grundgesetz als zu bundeslastig und die Länder behindernd ab. In einem gesonderten Beschluss wurde mit 97:6 Stimmen bei 70 Enthaltungen die Rechtsverbindlichkeit des Grundgesetzes dann aber anerkannt, falls zwei Drittel der Bundesländer es annähmen.

Die erste Bundestagswahl 1949 endete für die CSU mit einem Fiasko. Sie erhielt nur 29,2 Prozent der Stimmen in Bayern und musste einen großen Teil ihrer Anhänger an die BP abgeben. Dennoch war die CSU mit den drei Ministern Fritz Schäffer (Finanzen), Wilhelm Niklas (Landwirtschaft und Ernährung) und Hans Schuberth (Post- und Fernmeldewesen) im ersten Kabinett Adenauers vertreten. Die Abgeordneten der CSU bildeten gemeinsam mit den Abgeordneten der CDU eine Fraktionsgemeinschaft, die noch heute bestehende CDU/CSU-Fraktion.[109] Bereits einen Tag vor Konstituierung der Unionsfraktion gründeten die 24 Abgeordneten die Landesgruppe der CSU zur Vertretung bayerischer Interessen. Wie auch bei den Landtagswahlen gewann die CSU ab 1953 wieder Stimmen hinzu und konnte auch bei Bundestagswahlen in Bayern regelmäßig die absolute Mehrheit für sich verbuchen. An allen unionsgeführten Bundesregierungen war die CSU, teilweise überproportional, mit Bundesministern vertreten.

Prägend für die Geschichte der CSU auf Bundesebene war Franz Josef Strauß, seit 1949 stellvertretender Vorsitzender der Landesgruppe und ab 1953 in verschiedenen Ministerämtern (Besondere Aufgaben, Atomfragen, Verteidigung). In der Großen Koalition Kurt Georg Kiesingers war Strauß Finanzminister. Nach dem Regierungswechsel 1969 profilierte sich die CSU unter seiner Führung als der konservativere Flügel innerhalb der Unionsfraktion. Sichtbarer Ausdruck dafür war die von Strauß initiierte Klage des Freistaates Bayern gegen den Grundlagenvertrag und der Trennungsbeschluss von Wildbad Kreuth: Die CSU-Landesgruppe beschloss am 19. November 1976, die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU nicht fortzuführen. Offizielle Gründe dafür waren eine effektivere Oppositionsarbeit und mehr Redezeit im Parlament.

(c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F049272-0002 / Storz / CC-BY-SA 3.0
Bundestagswahlkampf 1976: Kundgebung in München mit Franz Josef Strauß (am Mikrofon), links der damalige bayerische Ministerpräsident Alfons Goppel

Hinter den Kulissen war die CSU jedoch darüber verärgert, dass die Union bei der zurückliegenden Bundestagswahl die SPD trotz eines 60-%-Ergebnisses der CSU in Bayern nicht ablösen konnte. Auch das Verhältnis zur FDP und Überlegungen zu einer strategischen Umgestaltung der Parteienlandschaft führten zu Spannungen: Um mittelfristig dem bürgerlichen Lager wieder die Mehrheit zu sichern, kam es vor allem in der CSU (wieder) zu Überlegungen, die CSU bundesweit zu organisieren. Als „Vierte Partei“ würde eine konservative CSU ein anderes Wählerpotenzial in der Bundesrepublik ansprechen als eine liberalere CDU. Diesen Plänen stand die CDU hingegen aus Furcht vor Stimmenverlusten ablehnend gegenüber. Nach harten Verhandlungen nahm die CSU am 12. Dezember den Kreuther Beschluss zurück, ging aber deutlich gestärkt aus dem Konflikt hervor und erreichte die Nominierung ihres Vorsitzenden Strauß als Kanzlerkandidat für die Bundestagswahl 1980. Der wegen seiner konservativen Ansichten und politischen Vergangenheit stark umstrittene Strauß konnte sich aber in einem stark polarisierenden Wahlkampf nicht gegen den Amtsinhaber Helmut Schmidt durchsetzen, obwohl die Union trotz Verlusten wieder stärkste Kraft wurde. Während die CSU ihr Ergebnis von 1976 halten konnte, verlor die CDU fast vier Prozentpunkte.

In den Kabinetten von Helmut Kohl war die CSU von 1982 bis 1998 stets mit vier bis sechs Bundesministern vertreten, darunter Friedrich Zimmermann, Theo Waigel und Horst Seehofer. Nach der Niederlage bei der Bundestagswahl 1998, bei der die CSU in Bayern zum ersten Mal seit 1953 wieder unter die Marke von 50 Prozent der Stimmen fiel, trat Theo Waigel als Vorsitzender zurück und der Bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber wurde zu seinem Nachfolger als Parteivorsitzender gewählt. 1999 initiierten CSU und CDU eine Unterschriftenaktion gegen die Reform des deutschen Staatsbürgerschaftsrechts, in der das Abstammungsrecht durch Elemente des ius soli ergänzt werden sollte, und erreichten mit dieser vehement kritisierten Aktion in Hessen den ersten Wahlsieg nach der verlorenen Bundestagswahl.

Edmund Stoiber auf einer Wahlkampfveranstaltung in Würzburg (2005)

Unter dem Vorsitz von Edmund Stoiber nahm der Einfluss der CSU in der Union wieder stark zu und im Jahr 2002 wurde Stoiber zum Kanzlerkandidaten der Union nominiert. Anders als Strauß 1980 hatte Stoiber dabei die gesamte Union hinter sich, scheiterte aber trotz eines Zugewinns an Stimmen für die Union gegen Gerhard Schröder, da er, genau wie Strauß, Schwierigkeiten hatte, die Wähler in Ost- und Norddeutschland zu mobilisieren.

Bei der vorgezogenen Bundestagswahl 2005 musste die CSU in Bayern deutliche Verluste hinnehmen, die jedoch in erster Linie auf einen hohen Anteil an Leihstimmen für die FDP, die ihr Wahlergebnis in Bayern mehr als verdoppeln konnte, zurückzuführen sind. Sie verlor 9,3 Prozent und kam auf 49,3 Prozent. Um das Gewicht der CSU in der geplanten Großen Koalition unter Angela Merkel zu wahren und die Unterstützung der CSU zu signalisieren, sollte Edmund Stoiber als Bundesminister eines neu geschaffenen Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie nach Berlin wechseln. Um seine Nachfolge in Bayern bewarben sich Innenminister Günther Beckstein und Staatskanzleichef Erwin Huber.

Der ehemalige Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (2006)

Edmund Stoiber nahm die Ankündigung des SPD-Parteivorsitzenden Franz Müntefering, nicht mehr für den SPD-Vorsitz kandidieren zu wollen, zum Anlass um seine Zusage als Minister ins Bundeskabinett unter Merkel einzutreten, zurückzuziehen und damit eine zeitweilige innerparteiliche Krise auszulösen. Im Zentrum der Kritik stand dabei die Forderung nach einer intensiveren innerparteilichen Diskussion zentraler Themen. Stoiber reagierte darauf unter anderem mit dem Plan einer „Aktualisierung“ des Grundsatzprogramms aus dem Jahr 1993. Der ursprünglich für Stoiber vorgesehene Posten des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie wurde nun von dem langjährigen CSU-Landesgruppenchef Michael Glos besetzt. Horst Seehofer wurde Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.[110]

Am 18. Januar 2007 gab Edmund Stoiber seinen Verzicht auf die Ämter des CSU-Parteivorsitzenden und des Bayerischen Ministerpräsidenten für Anfang Oktober 2007 bekannt. Als Ministerpräsident folgte ihm sein ehemaliger Stellvertreter Günther Beckstein nach, für den Parteivorsitz kandidierten Erwin Huber, Horst Seehofer und Gabriele Pauli. Der als Favorit gehandelte Erwin Huber konnte die Wahl auf dem Parteitag am 29. September 2007 mit 58,19 Prozent für sich entscheiden.

Der Verlust der absoluten Mehrheit der CSU bei der Landtagswahl in Bayern 2008 veranlasste sowohl Erwin Huber als auch Günther Beckstein von ihren Ämtern zurückzutreten. Horst Seehofer übernahm im Folgenden den CSU-Vorsitz und wurde zum Bayerischen Ministerpräsidenten gewählt. Seine Nachfolgerin im Amt des Landwirtschaftsministers wurde Ilse Aigner. Nach dem Rücktritt von Michael Glos als Bundeswirtschaftsminister wurde am 10. Februar 2009 Karl-Theodor zu Guttenberg dessen Nachfolger.

Eines der Hauptwahlkampfthemen der CSU zur Bundestagswahl 2009 ist die Senkung der Mehrwertsteuersatzes für Übernachtungen in Hotels gewesen.[111][112] Horst Seehofer versprach, nur einen Koalitionsvertrag zu unterschreiben, in dem die Senkung der Hotelsteuer beschlossen wird.[113]

Nach der Bundestagswahl 2009 kam es zu einer Koalition der Unionsparteien mit der FDP, in der drei Ministerien von der CSU übernommen wurden. Da das Bundeswirtschaftsministerium an die FDP ging, übernahm Guttenberg das Bundesministerium der Verteidigung. Als Verteidigungsminister stieß er eine Reihe von Maßnahmen an, die zu einer Reform der deutschen Bundeswehr führen sollen, die die Aussetzung der Wehrpflicht, einen freiwilligen Wehrdienst und die Reduzierung der Truppenstärke beinhaltet. Allerdings trat Guttenberg vom Amt des Bundesverteidigungsministers am 1. März 2011 wegen der Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit zurück.[114] Am 3. März 2011 wurde Guttenberg von Bundespräsident Christian Wulff entlassen. Während das Amt des Bundesverteidigungsministers von dem CDU-Politiker Thomas de Maizière übernommen wurde, stellte die CSU bis zum Ende der Legislaturperiode mit dem ehemaligen CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich den Bundesinnenminister.[115]

(c) Henning Schacht, CC BY-SA 3.0 de

Bei der Bundestagswahl 2013 war mit Gerda Hasselfeldt erstmals eine Frau Spitzenkandidatin der CSU.[116]

2016 wurde erneut diskutiert, ob die CSU bundesweit antreten solle. Christoph Schwennicke schrieb für Cicero, dass die CSU, wenn sie Angela Merkels Kurs in der Flüchtlingspolitik nicht mehr mittragen könne, die Koalition verlassen, oder bundesweit antreten solle.[117] Nach den drei Landtagswahlen vom 13. März 2016 (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt) lehnte Parteichef Horst Seehofer das gegenüber der Passauer Neuen Presse grundsätzlich, aber nicht für immer, ab: „Es sei weiterhin ‚richtig, wenn wir uns nicht bundesweit ausdehnen, sondern stattdessen in die CDU hineinwirken […]. Das bleibt unsere Strategie. Aber niemand kann Ewigkeitsgarantien abgeben.‘“[118]

Bei der Bundestagswahl 2017 erzielte die CSU das schlechteste Ergebnis seit 1949 und büßte mehr als zehn Prozentpunkte ein. Den Großteil der Stimmen verlor sie gegen die 2013 gegründete Alternative für Deutschland (AfD), die sich rechts der CSU positionierte. Die AfD zog mit 12,6 % ebenso in den Bundestag ein, womit das erste Mal seit 1949 eine Partei rechts der Union im Bundestag vertreten ist. Horst Seehofer gab am Wahlabend als Reaktion bekannt, dass sich die CSU wieder mehr auf konservative Werte konzentrieren werde, um die verursachte „rechte Flanke“ wieder schließen zu können, die von der AfD gefüllt wurde.

Aktuelle Bundeskabinettsmitglieder der CSU

NameAmtBeginn der AmtszeitParl. Staatssekretär bzw. Staatsminister
Horst Seehofer
(c) Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de
Horst SeehoferBundesministerium des Innern, für Bau und HeimatBundesminister des Innern, für Bau und Heimat14. März 2018Günter Krings (CDU)
Marco Wanderwitz (CDU)
Stephan Mayer (CSU)
Andreas Scheuer
(c) Fotograf Studio Weichselbaumer, CC BY-SA 3.0
Andreas ScheuerBundesministerium für Verkehr und digitale InfrastrukturBundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur14. März 2018Steffen Bilger (CDU)
Enak Ferlemann (CDU)
Gerd MüllerGerd MüllerBundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und EntwicklungBundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung17. Dezember 2013Norbert Barthle (CDU)
Maria Flachsbarth (CDU)

Europagruppe

Ingo Friedrich (2008), ehemaliger stellvertretender CSU-Vorsitzender und ehemaliger Vizepräsident des Europäischen Parlaments

Seit den ersten Direktwahlen zum Europaparlament 1979 ist die CSU stets mit fünf bis zehn Abgeordneten vertreten und errang außer 1989 stets die absolute Mehrheit in Bayern. Von 1987 bis 1995 war Peter Schmidhuber Mitglied dreier Europäischer Kommissionen (Delors I-III) unter Jacques Delors, zuständig für Regionalpolitik und Marktwirtschaft sowie seit Januar 1989 auch für Haushaltskontrolle.

Um die Einflussmöglichkeiten der Länder ausreichend zu sichern, setzten sich die CSU und mit ihr die Bayerische Staatsregierung 1992 massiv dafür ein, den späteren Ausschuss der Regionen zu schaffen und stellte dessen Generalsekretär. Bei der Europawahl 2004 holte sie mit ihrem Spitzenkandidaten Ingo Friedrich, dem Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments, 57,4 % der Stimmen und stellte neun von elf bayerischen Europaabgeordneten. Eines der Hauptwahlkampfthemen war die Ablehnung einer EU-Vollmitgliedschaft der Türkei. Ebenfalls 2004 wurde Edmund Stoiber von Jacques Chirac und Gerhard Schröder als Nachfolger des EU-Kommissionspräsidenten Romano Prodi ins Gespräch gebracht. Stoiber entschied sich jedoch gegen einen Wechsel nach Brüssel.

Als eine der zehn größten Gruppen übt die CSU im Verbund mit der CDU starken Einfluss in der EVP-Fraktion aus. Sie stellt mit Manfred Weber den Fraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidaten zur Europawahl 2019 und mit Albert Deß den Sprecher für Agrarpolitik.[119] Vorsitzende der CSU-Europagruppe im Europäischen Parlament ist Angelika Niebler.

CSU-Gruppierungen außerhalb Bayerns

Saarland

Mitte der fünfziger Jahre formierte sich im damals noch nicht zur Bundesrepublik gehörenden Saarland ohne Mitwirkung aus Bayern eine Vereinigung namens CSU-Saar (CSU-S). Sie erreichte bei der Landtagswahl 1955 lediglich 0,6 Prozent.

Nach der Eingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik Deutschland nahm die Christliche Volkspartei des Saarlandes (CVP), die sich gegen einen Beitritt ausgesprochen hatte, Verhandlungen mit der bayerischen CSU auf.[120] Infolgedessen wurde am 6. Juli 1957 eine Art CSU-Landesverband aus CVP und der CSU-Saar gebildet. Bei der Bundestagswahl 1957 erzielte die saarländische CSU 21 %, was durch Listenverbindung mit der bayerischen CSU zu zwei Mandaten im Deutschen Bundestag führte.[121][122] Die CVP-Fraktion im Landtag des Saarlandes benannte sich in CSU-Fraktion um.

Ende 1959 wurde die CSU/CVP aufgelöst. Nach einem Rahmenabkommen mit der CDU-Saar am 30. November 1958 konnten die Mitglieder bis September 1959 in die CDU-Saar wechseln. Eine Minderheit gründete die Saarländische Volkspartei (SVP), da sie sich der CDU-Saar nicht anschließen wollte.

Mecklenburg-Vorpommern

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 1990 trat ein von der bayerischen CSU unabhängiger CSU-Verband an. Mit einem Ergebnis von 1,1 % gelang ihm der Einzug in den Landtag nicht.[123]

Persönlichkeiten

Markus SöderHorst SeehoferErwin HuberEdmund StoiberTheodor WaigelFranz Josef StraußHanns SeidelHans EhardJosef Müller

Parteivorsitzende

Generalsekretäre

Vorsitzende von Abgeordnetengruppen

Vorsitzende der Fraktion im Bayerischen Landtag

NameBeginn der AmtszeitEnde der Amtszeit
Alois Hundhammer[124]17. Juli 19468. August 1951
Georg Meixner8. August 19513. Dezember 1958
Franz Heubl3. Dezember 195810. Dezember 1962
Ludwig Huber10. Dezember 196215. März 1972
Alfred Seidl15. März 1972November 1974
August LangNovember 1974Oktober 1982
Gerold TandlerOktober 198217. Juni 1988
Alois Glück17. Juni 19886. Oktober 2003
Joachim Herrmann6. Oktober 200317. Oktober 2007
Georg Schmid17. Oktober 200725. April 2013
Christa Stewens26. April 20132. Oktober 2013
Thomas Kreuzer2. Oktober 2013amtierend

Vorsitzende der Landesgruppe im Deutschen Bundestag

NameBeginn der AmtszeitEnde der Amtszeit
Fritz Schäffer[125]30. August 194913. September 1953
Franz Josef Strauß[126]13. September 19539. Oktober 1957
Hermann Höcherl29. Oktober 195714. November 1961
Werner Dollinger14. November 196122. Januar 1963
Franz Josef Strauß22. Januar 196319. Januar 1967
Richard Stücklen19. Januar 196715. November 1976
Friedrich Zimmermann15. November 19764. Oktober 1982
Theo Waigel4. Oktober 198225. April 1989
Wolfgang Bötsch25. April 198922. Januar 1993
Michael Glos22. Januar 199321. November 2005
Peter Ramsauer21. November 200528. Oktober 2009
Hans-Peter Friedrich28. Oktober 20093. März 2011
Gerda Hasselfeldt14. März 201126. September 2017
Alexander Dobrindt26. September 2017amtierend

Vorsitzende der Gruppe im Europäischen Parlament

NameAmtszeit
Alfons Goppel1979 – 1984
Fritz Pirkl1984 – 1992
Ingo Friedrich1992 – 1999
Markus Ferber1999 – 2014
Angelika Nieblerseit 2014

Wahlergebnisse

Bundestagswahlen seit 1949

Bundesweite CSU-Zweitstimmenergebnisse bei Bundestagswahlen. Der Abfall von 1990 ist auf die Wiedervereinigung zurückzuführen.
Bundestagswahlergebnisse[127]
JahrStimmenanzahlStimmenanteil im BundesgebietStimmenanteil in BayernSitzeSpitzenkandidat[128]
19491.380.4485,8 %29,2 %
24/402
Hanns Seidel
19532.427.3878,8 %47,8 %
52/487
Fritz Schäffer
19573.133.060110,5 %57,2 %
55/497
19613.014.4719,6 %54,9 %
50/499
Franz Josef Strauß2
19653.136.5069,6 %55,6 %
49/496
19693.115.6529,5 %54,4 %
49/496
19723.615.1839,7 %55,1 %
48/496
19764.027.49910,6 %60,0 %
53/496
19803.908.45910,3 %57,6 %
52/497
19834.140.86510,6 %59,5 %
53/498
19873.715.8279,8 %55,1 %
49/497
19903.302.9807,1 %51,9 %
51/662
Theo Waigel
19943.427.1967,3 %51,2 %
50/672
19983.324.4806,7 %47,7 %
47/669
20024.315.0809,0 %58,6 %
58/603
Edmund Stoiber2
20053.494.3097,4 %49,2 %
46/614
20092.830.2386,5 %42,5 %
45/622
Peter Ramsauer
20133.243.5697,4 %49,3 %
56/631
Gerda Hasselfeldt
20172.869.7446,2 %38,8 %
46/709
Joachim Herrmann
1 Davon 3.015.892 Stimmen in Bayern und 117.168 für die CSU/CVP im Saarland
2 1980 und 2002 CSU-Spitzenkandidat gleichzeitig Kanzlerkandidat der Unionsparteien

Europawahlen seit 1979

Bundesweite (dunkel) und bayernweite (hell) CSU-Ergebnisse 1979 bis 2014 bei den Wahlen zum EU-Parlament
Europawahlergebnisse[129]
JahrStimmenanzahlStimmenanteil im BundesgebietStimmenanteil in BayernSitzeSpitzenkandidat
19792.817.12010,1 %62,5 %
8/78
Alfons Goppel
19842.109.1308,5 %57,2 %
7/78
Fritz Pirkl
19892.326.2778,2 %45,4 %
7/78
19942.393.3746,8 %48,9 %
8/99
Ingo Friedrich
19992.540.0079,4 %64,0 %
10/99
20042.063.9008,0 %57,4 %
9/99
20091.896.7627,2 %48,1 %
8/99
Markus Ferber
20141.567.4485,3 %40,5 %
5/96
20192.354.8176,3 %40,7 %
6/96
Manfred Weber

Landtagswahlen seit 1946

Landtagswahl Bayern (Ergebnisse in %)
60%
50%
40%
30%
20%
10%
0%
46
50
54
58
62
66
70
74
78
82
86
90
94
98
03
08
13
18
Landtagswahlergebnisse[130][131][132][133]
JahrStimmenanzahlStimmenanteilSitzeSpitzenkandidat
19461.593.90852,3 %
104/180
Hans Ehard
19501.262.37727,4 %
64/180
19541.835.95938,0 %
83/204
19582.091.25945,6 %
101/204
Hanns Seidel
19622.320.35947,5 %
108/204
Alfons Goppel
19662.524.73248,1 %
110/204
19703.139.42956,4 %
124/204
19743.481.48662,1 %
132/204
19783.387.99559,1 %
129/204
Franz Josef Strauß
19823.534.37558,3 %
133/204
19863.191.64055,8 %
128/204
19903.085.94854,9 %
127/204
Max Streibl
19943.100.25352,8 %
120/204
Edmund Stoiber
19983.278.76852,9 %
123/204
20033.167.40860,7 %
124/180
20082.336.43943,4 %
92/187
Günther Beckstein
20132.879.06747,7 %
101/180
Horst Seehofer
20182.551.04637,2 %
85/205
Markus Söder

Literatur

  • Burkhard Haneke: Geschichte einer Volkspartei. 50 Jahre CSU 1945–1995. Atwerb-Verlag, Grünwald 1995, ISBN 3-88795-220-0.
  • Gerhard Hopp, Martin Sebaldt, Benjamin Zeitler (Hrsg.): Die CSU. Strukturwandel, Modernisierung und Herausforderungen einer Volkspartei. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-531-17275-0.
  • Andreas Kießling: Die CSU. Machterhalt und Machterneuerung. Wiesbaden 2004, ISBN 3-531-14380-8.
  • Michael Salbaum: Die Geschichte der CSU. Augsburg 1998.

Weblinks

Commons: Christlich-Soziale Union in Bayern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiquote: CSU – Zitate
 Wikinews: Portal:CSU – in den Nachrichten

Einzelnachweise

  1. dpa/lby: CSU freut sich über steigende Mitgliederzahlen. 9. Dezember 2019, abgerufen am 5. Februar 2020.
  2. CSU: Klare Linie. Gestaltung der werblichen Kommunikation. Farbe. Dezember 2016, S. 15, abgerufen am 28. März 2019.
  3. Endgültiges Ergebnis der Bundestagswahl 2013. Der Bundeswahlleiter. Archiviert vom Original am 25. September 2013. Abgerufen am 22. Januar 2014.
  4. Gesamtübersicht Festsetzung der staatlichen Mittel für das Jahr 2018 (PDF), Stand: 15. April 2019
  5. Durchschnittsalter der Mitglieder der politischen Parteien in Deutschland am 31. Dezember 2016. Statista. 31. Dezember 2016. Abgerufen am 8. Februar 2018.
  6. Frank Decker für Bundeszentrale für politische Bildung: Etappen der Parteigeschichte der CSU, 2017, abgerufen am 8. Juni 2018.
  7. Frank Decker (2018): Wahlergebnisse und Wählerschaft der CSU (bpb.de)
  8. Kreuzer: Doppelpass ist Integrationshindernis, Mitteilung auf der Webseite der CSU, 20. April 2017
  9. "Die Ordnung, Grundsatzprogramm der Christlich-Sozialen Union", auf der Webseite der CSU, abgerufen am 8. Juni 2018.
  10. Deutschlandfunk: Die CSU und die neue "Ordnung", 5. November 2016, abgerufen am 8. Juni 2018.
  11. Der Bayernplan (PDF) CSU. Abgerufen am 8. Februar 2018.
  12. "Seehofer Direkt" in München. CSU. Abgerufen am 8. Februar 2018.
  13. Mehr Toleranz für Schwule. Münchner Merkur. 19. Oktober 2006. Abgerufen am 22. Januar 2014.
  14. Meilenstein für die Wahlfreiheit der Familien (Memento vom 5. Juli 2013 im Internet Archive)
  15. CSU-Landesgruppe dringt auf Betreuungsgeld. Rheinische Post. 28. Oktober 2012. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  16. Grundsatzprogramm. CSU. Abgerufen am 24. Januar 2014.
  17. Mütterrente ist notwendig (Memento vom 28. April 2013 im Internet Archive)
  18. „7-Punkte-Integrationsplan“ – Für ein soziales Miteinander und gemeinsame Werte in Deutschland. CSU. 30. Oktober 2010. Abgerufen am 6. Februar 2014.
  19. Friedrich will Asylbewerbern weniger Geld zahlen. Spiegel Online. Oktober 2012. Abgerufen am 6. Februar 2014.
  20. afp: CSU will Blasphemie härter bestrafen. In: handelsblatt.com. 13. Januar 2015, abgerufen am 11. Februar 2015.
  21. n-tv: Mit Verweis auf Frankreich, CSU fordert Verbot von Burka und Niqab
  22. Bayern ist das Land der Bildungsaufsteiger (Memento vom 9. September 2013 im Internet Archive)
  23. Spaenle kämpft gegen Gemeinschaftsschule. Münchner Merkur. 1. September 2011. Abgerufen am 6. Februar 2014.
  24. Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle erteilt Udes Wünschen eine klare Absage, eine Einheitsschule mit dem Label „Gemeinschaftsschule“ einzuführen. bildungsklick.de. 20. Januar 2012. Abgerufen am 6. Februar 2014.
  25. Hauptsache Mittelschule. Süddeutsche Zeitung. 10. Mai 2011. Abgerufen am 7. Februar 2014.
  26. Vielfalt der Talente, Vielfalt der Bildung (PDF; 265 kB) (Memento vom 2. Mai 2013 im Internet Archive)
  27. CSU erwägt Abschaffung der Studiengebühren. Spiegel Online. 24. Oktober 2012. Abgerufen am 7. Februar 2014.
  28. CSU-Chef Seehofer erwägt Abschaffung der Studiengebühren. Focus Online. 24. Oktober 2012. Abgerufen am 7. Februar 2014.
  29. Landtag beschließt Ende der Studiengebühren in Bayern. Zeit Online. 24. April 2013. Abgerufen am 7. Februar 2014.
  30. Grundsatzprogramm der Christlich Sozialen Union in Bayern 1946 (PDF; 1,5 MB) Hanns-Seidel-Stiftung. Abgerufen am 10. Februar 2014.
  31. Grundsatzprogramm der Christlich Sozialen Union in Bayern 1957 (PDF; 2,2 MB) Hanns-Seidel-Stiftung. Abgerufen am 10. Februar 2014.
  32. Grundsatzprogramm der Christlich Sozialen Union in Bayern 1976 (PDF; 3,5 MB) Hanns-Seidel-Stiftung. Abgerufen am 10. Februar 2014.
  33. Grundsatzprogramm der Christlich Sozialen Union in Bayern 2007 (PDF; 341 kB) Hanns-Seidel-Stiftung. Archiviert vom Original am 27. September 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hss.de Abgerufen am 10. Februar 2014.
  34. Martina Schöfbeck: Eine Bastion konservativer Grundideen? Die programmatischen Entwicklungslinien der CSU-Europapolitik. In: Gerhard Hopp, Martin Sebaldt, Benjamin Zeitler (Hrsg.): Die CSU: Strukturwandel, Modernisierung und Herausforderungen einer Volkspartei. Springer Fachmedien, Wiesbaden 2010, S. 219 ff. (Google Books).
  35. Schäuble will politische Union in Europa – Kritik aus der CSU. Focus Online. 1. Oktober 2011. Abgerufen am 10. Februar 2014.
  36. Söder (CSU) fordert: Griechenland raus aus Eurozone noch 2012! Deutschland nicht länger Zahlmeister!. Spaniens-Allgemeine-Zeitung. 5. August 2012. Archiviert vom Original am 5. Mai 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.saz-aktuell.com Abgerufen am 10. Februar 2014.
  37. CSU: Griechenland muss raus aus dem Euro. Focus online. 24. August 2012. Abgerufen am 10. Februar 2014.
  38. CDU ermahnt CSU. Der Tagesspiegel. 6. August 2012. Abgerufen am 10. Februar 2014.
  39. CSU favorisiert Euro-Zone ohne Griechenland. Handelsblatt. 2. Oktober 2012. Abgerufen am 10. Februar 2014.
  40. Die Europäische Einigung und der Euro (PDF; 332 kB) (Memento vom 3. Mai 2013 im Internet Archive)
  41. CSU vergisst Intimfeind Griechenland. Financial Times Deutschland. 20. Oktober 2012. Archiviert vom Original am 24. Oktober 2012. Abgerufen am 10. Februar 2014.
  42. Verwaltung 21 – Reform für ein modernes Bayern (PDF; 135 kB).
  43. CSU für Atomausstieg bis spätestens 2022. Focus Online. 18. Mai 2011. Abgerufen am 24. April 2014.
  44. Moderne Energie für ein modernes Land (Memento vom 24. April 2014 im Internet Archive)
  45. CSU empört über Drogen-Legalisierung. Focus Online. 22. Oktober 2011. Abgerufen am 24. April 2014.
  46. Kein Tempolimit auf deutschen Autobahnen. CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. 15. Mai 2014. Abgerufen am 24. April 2014.
  47. CSU will Fairness gegenüber deutschen Autofahrern (Memento vom 19. Juni 2013 im Internet Archive)
  48. Zoff in der Union: Fraktionschef Kauder lehnt Seehofers Maut-Pläne ab. Spiegel Online. 12. August 2013. Abgerufen am 24. April 2014.
  49. Ticketvermarkter Eventim soll Pkw-Maut erheben, faz.net, abgerufen am 11. April 2019.
  50. Union: Angela Merkel fährt offenbar nicht zum CSU-Parteitag. Spiegel Online, 29. Oktober 2016, abgerufen am 19. April 2017.
  51. Uwe Andersen, Wichard Woyke (Hrsg.): Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland. 5. Auflage. Leske + Budrich, Opladen 2003, ISBN 3-8100-3865-2.
  52. History | International Democrat Union. Abgerufen am 11. April 2019 (amerikanisches Englisch).
  53. Verbände. CSU, abgerufen am 22. März 2019.
  54. Herrmann, Joachim. Bayerischer Landtag. Abgerufen am 8. Februar 2018.
  55. Über uns. CSU BV Nürnberg-Fürth-Schwabach, abgerufen am 22. März 2019.
  56. Emilia Müller gibt CSU-Bezirksvorsitz ab. Mittelbayerische Zeitung. 6. Juni 2015. Abgerufen am 30. April 2016.
  57. Kein Abschied.. Katrin Albsteiger. Abgerufen am 8. Februar 2018.
  58. Katrin Albsteiger: Über mich. Katrin Albsteiger. 2014. Abgerufen am 8. Februar 2018.
  59. Landesvorsitzender Hans Reichhart. Junge Union Bayern. Abgerufen am 8. Februar 2018.
  60. In der Frauen-Union. Angelika Niebler. Abgerufen am 8. Februar 2018.
  61. Landesvorsitzender der Arbeitnehmer-Union (CSA). CSU. Abgerufen am 8. Februar 2018.
  62. Über uns. Arbeitsgemeinschaft für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, abgerufen am 22. März 2019.
  63. Landesvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV). CSU. Abgerufen am 8. Februar 2018.
  64. Landesvorsitzender der Mittelstands-Union (MU). CSU. Abgerufen am 8. Februar 2018.
  65. Landesvorsitzender der Union der Vertriebenen (UdV). CSU. Abgerufen am 8. Februar 2018.
  66. Lebenslauf von Konrad Weckerle, csu.de (Memento vom 16. Mai 2013 im Internet Archive)
  67. Landesvorsitzender der Senioren-Union. CSU. Archiviert vom Original am 9. Februar 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.csu.de Abgerufen am 8. Februar 2018.
  68. Informationen. Arbeitskreis Außen- und Sicherheitspolitik, abgerufen am 22. März 2019.
  69. Über uns. Arbeitskreis Umweltsicherung und Landesentwicklung, abgerufen am 22. März 2019.
  70. Über uns. Arbeitskreis Schule, Bildung und Sport, abgerufen am 22. März 2019.
  71. Wir über uns. Arbeitskreis Hochschule und Kultur, abgerufen am 22. März 2019.
  72. Über uns. Evangelischer Arbeitskreis, abgerufen am 22. März 2019.
  73. Über uns. Arbeitskreis Polizei und Innere Sicherheit, abgerufen am 22. März 2019.
  74. Über uns. Arbeitskreis Öffentlicher Dienst, abgerufen am 22. März 2019.
  75. Über uns. Arbeitskreis Juristen, abgerufen am 22. März 2019.
  76. Über uns. Gesundheitspolitischer Arbeitskreis, abgerufen am 22. März 2019.
  77. Über uns. Arbeitskreis Energiewende, abgerufen am 22. März 2019.
  78. Über uns. Arbeitskreis CSUnet, abgerufen am 22. März 2019.
  79. Über uns. Arbeitskreis Migration und Integration, abgerufen am 22. März 2019.
  80. Die Medienkommission stellt sich vor. Abgerufen am 22. März 2019.
  81. Familienkommission der CSU. Abgerufen am 22. März 2019.
  82. CSU Filmkommission: Über uns. Abgerufen am 22. März 2019.
  83. Über uns. CSU Verkehrskommission, abgerufen am 22. März 2019.
  84. Über uns. Gesprächskreis ChristSoziale Katholiken, abgerufen am 22. März 2019.
  85. Über uns. Jüdisches Forum, abgerufen am 22. März 2019.
  86. Über uns. Forum Menschen mit Behinderung, abgerufen am 22. März 2019.
  87. Studie: SPD gewann 2017 erstmals seit 1990 Mitglieder hinzu und bleibt Deutschlands stärkste Partei / auch alle Oppositionsparteien legten zu / Zahl der Parteimitglieder insgesamt erstmals seit 1990 deutlich gestiegen, abgerufen am 7. April 2019.
  88. Oskar Niedermayer: Mitgliederentwicklung der Parteien, bpb.de, abgerufen am 8. April 2019.
  89. Oskar Niedermayer: Rekrutierungsfähigkeit der Parteien, bpb.de, abgerufen am 8. April 2019.
  90. Oskar Niedermayer: Die soziale Zusammensetzung der Parteimitgliederschaften, bpb.de, abgerufen am 8. April 2019.
  91. Drucksache 19/7000: Bekanntmachung von Rechenschaftsberichten politischer Parteien für das Kalenderjahr 2017 (1. Teil – Bundestagsparteien) (PDF), Seite 327. (PDF) In: Deutscher Bundestag. 14. Januar 2019, abgerufen am 30. Mai 2019.
  92. Großgeschenke: Unternehmer spendete der FDP 1,1 Millionen Euro. In: Spiegel Online. 16. Januar 2010, abgerufen am 11. Februar 2015.
  93. Rolf-Ulrich Kunze: Würzburg 1945–2004. Wiederaufbau, moderne Großstadt. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände, Band I-III/2 (I: Von den Anfängen bis zum Ausbruch des Bauernkriegs. 2001, ISBN 3-8062-1465-4; II: Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814. 2004, ISBN 3-8062-1477-8; III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9), Theiss, Stuttgart 2001–2007, Band III (2007), S. 318–346 und 1292–1295; hier: S. 330.
  94. Richard Dlouhy: Mosaikstein der Demokratie. In: CSU Coburg (Hrsg.): Beilage des Coburger Tagblatts. Coburg 28. Oktober 1995, S. 1 bis 6 (Jubliäumsbeilage zur Tageszeitung zum 50 jährigen bestehen der Partei).
  95. Rolf-Ulrich Kunze: Würzburg 1945–2004. Wiederaufbau, moderne Großstadt. 2007, S. 330.
  96. Geschichte der CSU 1945–1949, Christlich-Soziale Union in Bayern e. V.
  97. Gehandelt wie die sizilianische Mafia. Der Spiegel. 15. August 1988. Abgerufen am 18. Februar 2018.
  98. Narren gefressen. Der Spiegel. 21. September 1970. Abgerufen am 13. Februar 2018.
  99. Lothar Altmann: Vom neuen zum modernen Bayern, Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung der Bayerischen Staatsregierung (PDF; 2,8 MB) (Memento vom 18. Januar 2012 im Internet Archive)
  100. Gestorben: Max Streibl. In: Der Spiegel. Nr. 51, 1998 (online).
  101. nach 54,9 Prozent im Jahr 1990; dies war das niedrigste CSU-Landtagswahlergebnis seit 1966.
  102. etwas gesunkene Zahl der Wählerstimmen; überkompensiert durch eine deutlich gesunkene Wahlbeteiligung.
  103. Huber tritt als CSU-Chef zurück, Spiegel online vom 30. September 2008.
  104. Seehofer zum Ministerpräsidenten gewählt. Süddeutsche Zeitung. 17. Mai 2010. Abgerufen am 13. Februar 2018.
  105. Die hilfsbereiten Damen und Herren von der CSU. Frankfurter Allgemeine Zeitung. 28. Oktober 2012. Abgerufen am 13. Februar 2018.
  106. Söder intervenierte mehrfach beim ZDF. Spiegel Online. 3. November 2012. Abgerufen am 13. Februar 2018.
  107. CSU holt absolute Mehrheit. Zeit Online. 15. September 2013. Abgerufen am 13. Februar 2018.
  108. siehe auch Klaus-Dietmar Henke, Hans Woller (Hgg.): Lehrjahre der CSU: Eine Nachkriegspartei im Spiegel vertraulicher Berichte an die amerikanische Militärregierung, S. 41 ff. (online)
  109. Konstituierende Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Konrad Adenauer wird zum 1. Vorsitzenden gewählt.. Konrad-Adenauer-Stiftung. 1. September 1949. Abgerufen am 13. Februar 2018.
  110. Seehofer wird Landwirtschaftsminister. rp-online. 16. Oktober 2005. Abgerufen am 13. Februar 2018.
  111. CSU macht neue Wahlversprechen. In: Hamburger Abendblatt. 21. September 2009, abgerufen am 11. Februar 2015.
  112. CSU verstärkt Druck in Mehrwertsteuer-Debatte. Hannoversche Allgemeine. 15. März 2009. Abgerufen am 13. Februar 2018.
  113. Seehofer stellt sich an die Seite der Wirte. Allgemeine Hotel- und Gastronomie- Zeitung. 16. Juli 2009. Abgerufen am 13. Februar 2018.
  114. Guttenberg tritt zurück – Merkel schweigt zunächst. In: welt.de. 1. März 2011, abgerufen am 11. Februar 2015.
  115. Lena Jakat: Ministerwechsel im Bendlerblock – Amt und Bürde. In: sueddeutsche.de. 10. März 2011, abgerufen am 11. Februar 2015.
  116. CSU tritt mit Frauen-Spitze an, merkur-online.de
  117. Christoph Schwennicke: Die CSU sollte bundesweit antreten. Cicero (Zeitschrift), 4. Januar 2016, abgerufen am 19. März 2016.
  118. PNP-Interview: Seehofer will mit CSU nicht bundesweit antreten. Passauer Neue Presse, 17. März 2016, abgerufen am 19. März 2016.
  119. Mike Szymanski: Die stille Einflussreiche. In: Süddeutsche Zeitung vom 5. Oktober 2010, S. 13; Dirk Walter: Die bayerischen Abgeordneten in Europa. In: Münchner Merkur vom 8. Juni 2009, S. 3.
  120. Der Dicke kommt wieder, Spiegel Online, Artikel vom 10. April 1957.
  121. Ergebnis der Wahl zum 3. Deutschen Bundestag am 15. September 1957 nach Ländern (Memento vom 17. Juni 2009 im Internet Archive) (XLS; 34 kB)
  122. Sitze der Parteien am 15. September 1957 nach Ländern (Memento vom 17. Juni 2009 im Internet Archive) (XLS; 23 kB)
  123. Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 1990, tagesschau.de (Memento vom 20. Mai 2011 im Internet Archive)
  124. Hundhammer war bis Dezember 1946 Fraktionsvorsitzender in der Verfassungsgebenden Landesversammlung.
  125. Für Schäffer, der gleichzeitig Bundesfinanzminister war, führte Strauß die Geschäfte.
  126. Für Strauß, der gleichzeitig Bundesatomminister war, führte Stücklen die Geschäfte
  127. Ergebnisse der Bundestagswahlen. (Memento des Originals vom 9. Juli 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de
  128. Die Spitzenkandidaten der CSU bei Wahlen (Memento des Originals vom 1. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hss.de (PDF; 37 kB).
  129. Ergebnisse der Europawahlen. (Memento des Originals vom 11. Juli 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de
  130. Ergebnisse der Landtagswahlen in Bayern
  131. Wahlen zum Bayerischen Landtag 1946 bis 2008 – Wahlbeteiligung und Gesamtstimmen (Graphiken) (PDF; 455 kB)
  132. Sitzeverteilung im Bayerischen Landtag seit 1946 (Graphiken) (PDF; 432 kB)
  133. Landtagswahlen in Bayern seit 1946 (Tabelle).

Koordinaten: 48° 10′ 37,42″ N, 11° 35′ 29,61″ O

Auf dieser Seite verwendete Medien

Scheuer Andreas 2017 by Studio Weichselbaumer.jpg
(c) Fotograf Studio Weichselbaumer, CC BY-SA 3.0
Andreas Scheuer
Christlich-Soziale Union (CSU), logo ab 2016.png
Autor/Urheber:

Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. Amtsgericht München, VR 5586 UStID: DE 129 514 560 Vertretungsberechtigt:

Andreas Scheuer, MdB, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Logo der Partei Christlich-Soziale Union (CSU), Deutschland, das mit dem Parteitag der CSU zum 4. November 2016 eingeführt wurde
Disambig-dark.svg
(c) Stephan Baum, CC-BY-SA-3.0
Begriffsklärungs-Icon (Autor: Stephan Baum)
Maischberger - 2018-06-20-6587.jpg
© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
MAISCHBERGER am 20. Juni 2018 in Köln. Produziert vom WDR. Thema der Sendung: „Merkel gegen Seehofer: Endspiel für die Kanzlerin?“
Foto: Markus Blume (CSU, Generalsekretär)
Bundesarchiv Bild 183-1990-0226-315, Leipzig, Frühjahrsmesse, Strauß, Honecker (cropped).jpg
(c) Bundesarchiv, Bild 183-1990-0226-315 / Mittelstädt, Rainer / CC-BY-SA 3.0
Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Info non-talk.svg
ADN-ZB Mittelstädt Leipziger Frühjahrsmesse 1987
Begegnung im Gästehaus - von l.n.r.: Alexander Schalck-Golodkowski, Georg [Gerold] Tandler, Günter Mittag, Franz Josef Strauß, Theo Waigel und Erich Honecker.
Edmund-Stoiber.jpg
Autor/Urheber: unknown, Lizenz: CC-BY-SA-3.0
CSU-Europawahlergebnisse.jpg
Autor/Urheber: DerSalamander (Diskussion), Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Europawahlergebnisse der CSU 1979 bis 2014, Graphikdatei (Balkendiagramm)
Bundesarchiv B 145 Bild-F046121-0044, Koblenz, "Rittersturz-Konferenz", Teilnehmer (cropped).jpg
(c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F046121-0044 / Vollrath / CC-BY-SA 3.0
Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Info non-talk.svg
Ministerpräsidenten-Konferenz der Länder der 3 Westzonen Deutschlands auf dem Berghotel Rittersturz in Koblenz
8.-10.7.1948
7889ri-Erwin Huber.jpg
Autor/Urheber: Gerd Seidel (Rob Irgendwer), Lizenz: CC BY-SA 3.0
Erwin Huber (CSU)
Bundesarchiv B 145 Bild-F049272-0002, München, CSU-Bundestagswahlkampf, Strauß.jpg
(c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F049272-0002 / Storz / CC-BY-SA 3.0
Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Info non-talk.svg
Bundestagswahlkundgebung der CSU auf dem Marienplatz in München mit CSU-Landesvorsitzendem Franz-Josef Strauss, Ministerpräsident Alfons Goppel und CSU-Generalsekretär Gerold Tandler
Müller Gerd 2017 by Büro Dr. Gerd Müller.jpg
Autor/Urheber: Büro Dr. Gerd Müller, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Gerd Müller (CSU)
2012 Theo Waigel.jpg
Autor/Urheber: J. Patrick Fischer, Lizenz: CC BY 3.0
Theo Waigel (2012)
Bundesarchiv B 145 Bild-F061788-0036, Hamburg, CDU-Bundesparteitag, Stoiber (cropped).jpg
(c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F061788-0036 / Reineke, Engelbert / CC-BY-SA 3.0
Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Info non-talk.svg
2.-5.11.1981
30. Bundesparteitag der CDU in Hamburg im Congress Centrum
2017-10-16 Horst Seehofer CSU 001.jpg
(c) Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de
Der Bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer am 16. Oktober 2017 während einer CSU-Pressekonferenz in München
Titel des Werks: "Horst Seehofer, Pressekonferenz (2017)"
Scheuer, Andreas-1407.jpg
Autor/Urheber: Foto-AG Gymnasium Melle, Lizenz: CC BY 3.0
Andreas Scheuer (* 26. September 1974 in Passau) ist ein deutscher Politiker (CSU). Er war im Kabinett Merkel II von 2009 bis 2013 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Seit dem 15. Dezember 2013 ist er Generalsekretär der CSU.
Ilseaigner.jpg
Autor/Urheber: Ilse Aigner, Lizenz: CC BY 2.0 de
Porträtfoto von Ilse Aigner, MdB (CDU/CSU Bundestagsfraktion)
Qsicon lesenswert.svg
Autor/Urheber: User:Superdreadnought, User:Niabot, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Bewertungsicon „Lesenswert“ der deutschsprachigen Wikipedia
Guttenberg-800.jpg
Autor/Urheber: Autor unbekannt, Lizenz: CC BY 2.0 de
Porträtfoto von Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg, deutscher Bundesverteidigungsminister und MdB (CDU/CSU Bundestagsfraktion)
2010-02-15 Haderthauer-2926-1500.jpg
(c) Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY 3.0
Christine Haderthauer, deutsche Politikerin (CSU), seit 30.10.2008 Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen.
Zuguttenberg presseportrait.jpg
Autor/Urheber: Karl-Theodor zu Guttenberg (V.i.S.d.P.), Lizenz: CC BY 2.0 de
Offizielles freies Pressefoto von Karl-Theodor zu Guttenberg.
Pictogram voting info.svg
Piktogramm zum Kennzeichnen von Informationen bei einer Wahl/Abstimmung.
Replace this image male.svg
Image placeholder for a man
DrEdmundStoiber.jpg
Autor/Urheber: Bayerische Staatskanzlei, Lizenz: Attribution
Offizielles Portät von Alt-Ministerpräsident Stoiber
Bundesarchiv B 145 Bild-F011950-0010, Hans Ehard.jpg
(c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F011950-0010 / Bedel / CC-BY-SA 3.0
Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Info non-talk.svg
29.11.1961
Bayrische Landesvertreter im Gespräch
Michael Glos 2005.jpg
Autor/Urheber: Christian Horvat mit einer Canon EOS 300D, Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Michael Glos, CSU Landesgruppenchef
7926ri-Ludwig Spaenle.jpg
Autor/Urheber: Gerd Seidel (Rob Irgendwer), Lizenz: CC BY-SA 3.0
Ludwig Spaenle (CSU)
EPP-Logo.svg
Autor/Urheber:

unbekannt

, Lizenz: Logo

(Sprachneutrales) Logo der Europäischen Volkspartei

Markus ferber.jpg
Autor/Urheber: Markus Ferber, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Portrait Markus Ferber
Bundesarchiv B 145 Bild-F054523-0001, München, CSU-Wahlkongress, Zimmermann.jpg
(c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F054523-0001 / Storz / CC-BY-SA 3.0
Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Info non-talk.svg
CSU-Wahlkongreß in der Olympiahalle München
Hans-Peter Friedrich.jpg
(c) Henning Schacht, CC BY-SA 3.0 de
Dr. Hans-Peter Friedrich, Vizepräsident des Bundestages, Bundesminister a.D.
2018-10-12 Markus Söder CSU 8339.JPG
(c) Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0
Dr. Markus Söder, deutscher Politiker (CSU)


Titel des Werks "Dr. Markus Söder (CSU)"
2005-10 Thomas Goppel 01-800.jpg
(c) Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0
Thomas Goppel, CSU-Politiker, Mitglied des CSU-Parteivorstands
BMI Logo.svg
Logo des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
Bundesarchiv B 145 Bild-F074267-0028, Dortmund, CDU-CSU Bundestagswahlkampf, Strauß.jpg
(c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F074267-0028 / Arne Schambeck / CC-BY-SA 3.0
Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Info non-talk.svg
4.1.1987
Wahlkampf-Großveranstaltung der CDU mit Bundeskanzler Kohl und dem CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauß in der Dortmunder Westfalenhalle.
Franz Josef Strauß 1982.jpg
Part of a photograph showing Secretary of Defense Caspar W. Weinberger meets with Bavarian Prime Minister Strauß in the Pentagon, Room 3E912.
2011-11-22 Gerhard Eck-6999.jpg
(c) Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0
Gerhard Eck, bayerischer Politiker (CSU). Mitglied des Bayerischen Landtags (seit 1998). Seit Oktober 2009 als Staatssekretär im Staatsministerium des Innern Mitglied der Bayerischen Staatsregierung.
CSU Parteitag 2014.JPG
Autor/Urheber: J. Patrick Fischer, Lizenz: CC BY-SA 3.0
CSU-Parteitag 11./12. Dezember 2014 in Nürnberg
Anton Jaumann.jpg
Autor/Urheber: DerSalamander (Diskussion) (Bildausschnitt); Storz (ursprünglichs Foto), Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Anton Jaumann auf dem CSU – Wahlkongress 1976 in München in der Olympiahalle
Michael Frieser 500.jpg
Autor/Urheber: Fotograf Thomas Lother, Lizenz: CC BY 3.0
Michael Frieser
Markus Söder (2020-01-29) (cropped).jpg
(c) Kremlin.ru, CC BY 4.0
Премьер-министр федеральной земли Бавария Маркус Зёдер во время встречи с Президентом России Владимиром Путиным
Wikinews-logo.svg
Autor/Urheber: Vektorisierung: Simon 01:05, 2 August 2006 (UTC) Updated by Time3000 17 April 2007 to use official Wikinews colours and appear correctly on dark backgrounds. Originally uploaded by Simon., Lizenz: CC BY-SA 3.0
The Wikinews logo without text. This is a cropped version of Image:Wikinews-logo-en.png. Note that the Wikinews project itself is at Wikinews:Main Page.
12-07-17-landtagsprojekt-bayern-RalfR-001.jpg
Autor/Urheber: Ralf Roletschek , Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Horst Seehofer, Ministerpräsident von Bayern 2008–2018
Alois Hundhammer und Enkel.jpg
(c) Alois Hundhammer jun., CC-BY-SA-3.0
Alois Hundhammer und Enkelsohn, 1970
Bundesarchiv B 145 Bild-F012863-0007, Bonn, Landesvertretung Bayern, Ehard.jpg
(c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F012863-0007 / Steiner, Egon / CC-BY-SA 3.0
Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Info non-talk.svg
Maibockabend es Bundesratspräs. Ehard f. d. Presse in der Landesvertretung Bayern

Bonn

(rechts: Dr. Hans Ehard mit Trachtengruppe)
Gerda Hasselfeldt 2013 (cropped).jpg
(c) Henning Schacht, CC BY-SA 3.0 de
Gerda Hasselfeldt, MdB (2013)
Konrad Adenauer - 7. CDU-Bundesparteitag-kasf0033.JPG
Autor/Urheber: CDU, Fotograf: Peter Bouserath, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Adenauer, Konrad
7. CDU-Bundesparteitag, 12.05.1957 - 15.05.1957
CSUBWahl.svg
Autor/Urheber:

Ladyt

, Lizenz: CC-BY-SA-3.0

Ergebnisse der CSU bei Bundestagswahlen in Prozent

2013-03-16 CSU 0248.JPG
(c) Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de
Alexander Dobrindt, zum Zeitpunkt der Aufnahme Generalsekretär der CSU. Hier hält er eine Rede auf dem kleinen Parteitag der CSU am 16. März 2013.
Titel des Werks: "Alexander Dobrindt im März 2013"
7915ri-Albert Fueracker.jpg
Autor/Urheber: Gerd Seidel (Rob Irgendwer), Lizenz: CC BY-SA 3.0
Albert Füracker (CSU)
Ingo friedrich.jpg
Autor/Urheber: Der ursprünglich hochladende Benutzer war APPER in der Wikipedia auf Deutsch, Lizenz: CC BY-SA 2.0 de
de:Ingo Friedrich
Wikiquote-logo.svg
SVG version of the Wikiquote logo.
7830ri-Joachim Herrmann.jpg
Autor/Urheber: Gerd Seidel (Rob Irgendwer), Lizenz: CC BY-SA 3.0
Joachim Herrmann (CSU)