Chris Christie

Chris Christie (2015)

Christopher James „Chris“ Christie (* 6. September 1962 in Newark, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Politiker der Republikanischen Partei. Er war von 2010 bis 2018 Gouverneur von New Jersey.

Im Juni 2015 kündigte Christie seine Kandidatur für die republikanische Präsidentschaftskandidatur 2016 an, zog seine Bewerbung im Februar 2016 nach enttäuschenden Wahlergebnissen in Iowa und New Hampshire jedoch wieder zurück. Wenig später bekundete er seine Unterstützung für Donald Trump. Christie gilt innerhalb seiner Partei als gemäßigter Konservativer, der einen pragmatischen Kurs verfolgt.

Werdegang

Als Sohn von Sondra A. (geborene Grasso; 1932–2003) und Wilbur James „Bill“ Christie (* 1933) hat Chris Christie sowohl britische als auch italienische Vorfahren. Er wuchs in der Kleinstadt Livingston (New Jersey) auf, wo er auch die High School absolvierte. Als junger Mann zog Christie nach Delaware, wo er an der University of Delaware Politikwissenschaft studierte und 1984 den Bachelor of Arts erhielt. 1987 erwarb er ein Berufsdoktorat (Juris Doctor) an der Seton Hall University in seiner Geburtsstadt Newark. Christie arbeitete ab 1987 in einer Anwaltskanzlei in Cranford (New Jersey), ehe er 1994 ins Grundbuchamt von Morris County wechselte. 1997 wurde er zum Chef des Amtes gewählt.

Staatsanwalt

2001 erfolgte Christies Ernennung zum Bundesstaatsanwalt für den Bezirk New Jersey als Nachfolger von Robert J. Cleary – ein Amt, das er im Januar 2002 antrat. Er galt in New Jersey als sehr erfolgreicher Staatsanwalt, da er hart gegen Bandenkriminalität und Kinderpornografie im Internet auftrat. 2007 verhinderten Ermittlungen seiner Behörde einen geplanten islamistischen Terroranschlag auf die Militärbasis Fort Dix. Im Dezember 2008 schied Christie aus seinem Amt aus.

Gouverneur von New Jersey

2009 bewarb sich Christie als Kandidat der Republikaner um das Amt des Gouverneurs von New Jersey. Am 3. November 2009 wurde er mit 48,5 zu 44,9 Prozent der Wählerstimmen gegen den demokratischen Amtsinhaber Jon Corzine gewählt. Die Vereidigung zum Gouverneur fand am 19. Januar 2010 statt. Gleichzeitig wurde erstmals in der Geschichte des Bundesstaates New Jersey das Amt des Vizegouverneurs eingeführt, das es dort zuvor nur in der Kolonialzeit gegeben hatte. Erste Vizegouverneurin wurde Kim Guadagno.

2010 versäumte New Jersey, Bundesmittel für Bildungshilfe rechtzeitig zu beantragen. Christie versuchte zunächst, der Obama-Regierung die Schuld dafür anzulasten.[1]

Angesichts eines nahenden Blizzards flog Christie im Dezember 2010 mit seiner Familie nach Disneyworld und kritisierte nach seiner Rückkehr die örtlichen Bürgermeister für deren Umgang mit der Wetterkatastrophe.[2]

Im Mai 2011 ließ sich Christie im staatseigenen Helikopter zum Baseballspiel seines Sohnes fliegen und weigerte sich zunächst, die Kosten für die Flüge zu erstatten.[3]

Die Arbeitslosigkeit in New Jersey erreichte 2012 einen Höchststand.[4]

Für die Gouverneurswahl 2013 stellte sich Christie zur Wiederwahl. Die Primary der Republikaner gewann er ohne Probleme mit 91 Prozent der Stimmen. Am Wahltag, dem 5. November 2013, konnte er mit 60,5 Prozent der Stimmen seine demokratische Herausforderin Barbara Buono schlagen, die 38 Prozent auf sich vereinte. Sein Vorsprung betrug rund 460.000 Stimmen bei knapp über zwei Millionen abgegebenen Stimmen. Christie sicherte sich in 19 der 21 Countys eine Mehrheit.[5] Seine Amtszeit lief bis zum 23. Januar 2018. Für die im November 2017 stattgefundene Gouverneurswahl war Christie ausgeschlossen, da die Verfassung des Bundesstaates nicht mehr als zwei Amtszeiten am Stück zulässt.

„Bridgegate“

Christies Ruf eines pragmatischen Machers, der sich über parteipolitische Grenzen hinwegsetzt, erlitt schweren Schaden, als im Januar 2014 bekannt wurde, dass sein Stab offenbar als politischen Racheakt gegen den Bürgermeister von Fort Lee die dortigen Zufahrten zur George-Washington-Brücke, über die täglich mehr als 300.000 Autos fahren, unter dem Vorwand einer Verkehrsstudie im September 2013 für fünf Tage so drosseln ließ, dass ein riesiger Verkehrsstau entstand.[6] Der Skandal wurde weithin als Bridgegate bekannt.

Der zurückgetretene ehemalige Mitarbeiter der Hafenbehörde David Wildstein, der für die absichtliche Teilsperrung der Brücke mitverantwortlich gemacht wurde und dies eingestanden hat,[7] behauptete im Januar 2014, dass Christie entgegen seiner Aussage vom Verkehrskollaps noch vor dessen Ende informiert gewesen sei.[8][9] Das Büro des Gouverneurs wies diese Darstellung zurück und beharrte darauf, dass Christie erst nach den Presseberichten davon erfahren habe.[10] Nichtsdestotrotz sah ein Gericht im Bergen County Christie hinreichend verdächtig, sich im Zusammenhang mit der willkürlichen Fahrbahnsperrung eines Dienstvergehens schuldig gemacht zu haben und ordnete im Herbst 2016 eine Untersuchung darüber an.[11] Wenige Wochen zuvor hatte vor dem Bundesgericht in Newark (New Jersey) bereits ein Prozess gegen die drei mutmaßlichen Hauptverantwortlichen der Intrige, unter ihnen auch die ehemalige Stabschefin Christies, begonnen,[12] was als mitursächlich für die kurz darauf gescheiterte Vizepräsidentschaft Christies unter Donald Trump angesehen wird.[13][14]

Präsidentschaftskandidatur 2016

Christie bei einer Wahlkampfveranstaltung 2015

Am 30. Juni 2015 gab Christie bekannt, dass er sich für die Republikaner bei den Wahlen 2016 um die amerikanische Präsidentschaft bewerben will. Damit ist er der 14. Kandidat der sich offiziell um die Nominierung bei den republikanischen Vorwahlen bewirbt. Sein Wahlkampfslogan lautet „Telling it like it is“ („Es sagen, wie es ist“).[15]

In New Hampshire, wo die republikanische Parteibasis traditionell eher als moderat gilt, gelang es Christie nicht, sich von den anderen Bewerbern des pragmatischen Parteiflügels abzusetzen, obwohl er seine Wahlkampfaktivitäten vornehmlich auf diesen Staat konzentrierte. So lag er deutlich hinter Jeb Bush (11 %) und seinem Gouverneurskollegen aus Ohio John Kasich (16 %), nachdem diese Vorwahl von dem Immobilien-Milliardär und politischen Quereinsteiger Donald Trump klar gewonnen wurde. Christies schlechtes Abschneiden wurde in US-Medien als überraschend angesehen, nachdem ihm bei einer Fernsehdebatte wenige Tage zuvor öffentlich ein starkes Auftreten bescheinigt wurde. Dabei kritisierte er vor allem den Senator aus Florida Marco Rubio als zu unerfahren, der infolge von Christies scharfen Angriffen in Umfragen an Zustimmung verlor und in New Hampshire ebenfalls schwach abschnitt.[16] Aufgrund schlechter Ergebnisse bei den beiden ersten Vorwahlen zog Christie am 10. Februar 2016 seine Kandidatur zurück.[17]

Am 26. Februar 2016 gab Christie offiziell eine Wahlempfehlung (Endorsement) für Donald Trump heraus, der sich bis dato auch bei den Vorwahlen in South Carolina und Nevada durchgesetzt hatte. Christie war damit der erste prominente Politiker des sogenannten Partei-Establishments, der sich für den Milliardär aussprach,[18] welcher ihn daraufhin mit der Leitung der Planung seiner zukünftigen Regierung betraute.[19] In amerikanischen Medien wurde seitdem spekuliert, dass Christie, dessen Amtszeit als Gouverneur Anfang 2018 aufgrund einer Amtszeitbeschränkung ausläuft, im Falle eines Wahlsieges von Trump dessen Regierung angehören könnte. So wurde z. B. der Posten des Justizministers genannt,[20] zwischenzeitlich (bis zur Nominierung von Mike Pence)[21] auch der des Vizepräsidenten.[22] Wenige Tage nach seinem Wahlsieg jedoch entzog Trump Christie den Vorsitz über das sogenannte Transition Team und übertrug ihn ebenfalls Pence.[23]

Politische Positionen

(c) Luigi Novi, CC BY 3.0
Christie bei einem öffentlichen Auftritt 2011

Christie vertritt innerhalb der Republikanischen Partei moderate Positionen. So ist er etwa für ein strengeres Waffenrecht und einen toleranten Umgang mit Homosexuellen und illegalen Einwanderern. Von prominenten Mitgliedern seiner Partei, u. a. Henry Kissinger und Nancy Reagan, wurde Christie aufgrund seiner Beliebtheit in der Bevölkerung als Kandidat für die Wahl des US-amerikanischen Vizepräsidenten 2012 ins Gespräch gebracht.[24] Angesichts des Umstandes, dass die Republikaner derzeit überwiegend kompromisslos rechtskonservative Positionen beziehen und eng mit der rechten Tea-Party-Bewegung verbunden sind, erschien eine Kandidatur jedoch aussichtslos.

Christie hielt dennoch die Hauptrede bei der Republican National Convention 2012 in Tampa (Florida). Politische Beobachter bemerkten, dass Christie eher sich selbst und seine Politik als den nominierten Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney ins Zentrum seiner Rede gerückt habe.[25]

Während Christie in den Monaten vor der Präsidentschaftswahl 2012 den demokratischen Amtsinhaber noch kritisiert hatte, änderte er seine Meinung nach den verheerenden Schäden durch den Hurrikan Sandy in New Jersey radikal. Er lobte Präsident Obama nur fünf Tage vor der Wahl wiederholt für sein gutes Krisenmanagement: „Ich danke dem Präsidenten persönlich für seinen Einsatz. Die Kooperation mit ihm war herausragend, dafür gebührt ihm große Anerkennung.“[26] An Romney, der seinen Wahlkampf ungeachtet der Katastrophe faktisch fortgeführt hatte, ließ Christie in diesem Zusammenhang hingegen kaum ein gutes Haar, obwohl die Wahl unmittelbar bevorstand. Nicht wenige Republikaner legten ihm dies als „Verrat“ aus, doch Christie stand zu seinen Äußerungen.

Obama gewann die Wahl im November 2012. Vor Silvester kam es zu einem langen Tauziehen zwischen Demokraten und Republikanern um Steuererhöhungen („Fiskalklippe“), was zu einer zunehmenden Kompromisslosigkeit innerhalb des Kongresses führte. Nachdem der Republikaner John Boehner (als Sprecher des US-Repräsentantenhauses) aus taktischen Gründen eine Abstimmung über die Bewilligung von 60 Milliarden US-Dollar Hilfsgelder für Opfer des Hurrikan Sandy (und damit die Auszahlung der Mittel) verhindert hatte, kritisierte Christie die republikanischen Abgeordneten, seine Parteifreunde, äußerst scharf und nannte die Situation „enttäuschend und ekelhaft“: „Nur eine Seite trägt die Schuld am Leid dieser Menschen: Die (republikanische) Mehrheit im Repräsentantenhaus und ihr Sprecher, John Boehner... Wir helfen unschuldigen Opfern von Naturkatastrophen nicht als Republikaner oder Demokraten, sondern als Amerikaner. Oder vielmehr: Wir taten es — bis gestern Abend. Denn gestern Abend hat man die Parteipolitik dem Eid, den Bürgern zu dienen, vorgezogen. Für mich war das enttäuschend und ekelhaft anzusehen... Gestern Abend hat die Mehrheit im Repräsentantenhaus die einfachste Prüfung in Sachen Staatsführung nicht bestanden, und sie tat es in abgestumpfter Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid der Menschen in meinem Bundesstaat.“[27][28] Während viele Republikaner Christie aufgrund dieses Verhaltens erneut der Illoyalität gegenüber seiner Partei bezichtigten, sind andere Beobachter der Ansicht, dass der Gouverneur sich bewusst als Politiker inszeniere, der jenseits der Parteienstreits und ideologischer Konflikte um Sachpolitik und um das Wohl seiner Wähler bemüht sei.

Privates

Christie ist seit 1986 mit Mary Pat Christie verheiratet und Vater von vier Kindern, zwei Söhnen und zwei Töchtern. Er ist Katholik.

Aufgrund seines starken Übergewichtes ließ sich Christie Anfang 2013 ein Magenband einsetzen. Für seinen Mut, öffentlich darüber zu reden, wurde er unter anderen von John McCain gelobt.[29] Viele Beobachter deuteten die Operation als Zeichen dafür, dass sich Christie auf eine Präsidentschaftskandidatur vorbereite.

Literatur

Weblinks

 Commons: Chris Christie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikiquote: Chris Christie – Zitate (englisch)

Einzelnachweise

  1. U.S. officials refute Christie on attempt to fix Race to the Top application during presentation
  2. Christie praises state's efforts battling blizzard@1@2Vorlage:Toter Link/www.app.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. N.J. Gov. Christie reimburses state for chopper rides
  4. http://www.northjersey.com/news/163061946_Nj_jobless_rate_rises_to_9_6_percent.html
  5. The New York Times: Chris Christie Re-elected Governor of New Jersey vom 6. November 2013
  6. „Bridgegate“ ramponiert Polit-Star Berliner Zeitung 9. Januar 2014
  7. Jessica Glenza, Tom McCarthy: Bridgegate scandal: Christie aides indicted as David Wildstein pleads guilty. theguardian.com, 1. Mai 2015, abgerufen am 15. November 2016 (englisch).
  8. Christie Linked to Knowledge of Shut Lanes - New York Times vom 31. Januar 2014
  9. US-Republikaner könnte über Bridgegate stolpern - Zeit online, 9. Januar 2014
  10. Chris Christie responds to new bridge scandal allegations (Memento des Originals vom 7. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/blog.nj.com - nj.com, 31. Januar 2014
  11. Myles Ma: Bridgegate misconduct complaint against Christie can move forward. nj.com, 13. Oktober 2016, abgerufen am 15. November 2016 (englisch).
  12. Ted Sherman: Game day for Bridgegate trial: How did we get here? nj.com, 17. September 2016, abgerufen am 15. November 2016 (englisch).
  13. David Smith: Bridgegate trial and Chris Christie's role could mean more trouble for Trump. theguardian.com, 8. September 2016, abgerufen am 15. November 2016 (englisch).
  14. Nick Gass: Christie: 'I'm sure' Bridgegate was 'a factor' in Trump's VP decision. politico.com, 15. September 2016, abgerufen am 15. November 2016 (englisch).
  15. Republikaner Chris Christie gibt Kandidatur bekannt. FAZ.net, 30. Juni 2015.
  16. Chris Christie Plans to Drop Out After New Hampshire Flop, The New York Times, 10. Februar 2016 (englisch)
  17. US-Republikaner: Christie und Fiorina geben auf.. Spiegel Online, 10. Februar 2016, abgerufen am gleichen Tage
  18. Chris Christie endorses Donald Trump, CNN, 26. Februar 2016 (englisch)
  19. Andrew Restuccia, Nancy Cook: Trump advisers steamroll Christie’s transition. politico.com, 15. November 2016, abgerufen am 15. November 2016 (englisch).
  20. Nancy Cook, Andrew Restuccia: Meet Trump's Cabinet-in-waiting. politico.com, 9. November 2016, abgerufen am 15. November 2016 (englisch).
  21. Alexander Burns, Maggie Haberman: How Donald Trump Finally Settled on Mike Pence. nytimes.com, 15. Juli 2016, abgerufen am 15. November 2016 (englisch).
  22. Chris Cillizza: 4 reasons Chris Christie endorsed Donald Trump, Washington Post, 26. Februar 2016 (englisch)
  23. David Smith: Chris Christie dropped as head of Trump's White House transition team. theguardian.com, 11. November 2016, abgerufen am 15. November 2016 (englisch).
  24. Süddeutsche Zeitung: Sticheleien gegen Romney, vom 31. Oktober 2012
  25. Wall Street Journal: Reactions to Chris Christie's Speech
  26. Republikanisches Schwergewicht auf Kuschelkurs. In: derStandard.at. 1. November 2012, abgerufen am 4. Dezember 2017.
  27. spiegel.de 3. Januar 2013: Top-Republikaner zieht über eigene Leute her
  28. "Ekelhaft": Republikaner Christie attackiert Parteifreunde
  29. Magenband-OP: Schwergewicht Christie speckt ab. In: Spiegel Online. 8. Mai 2013, abgerufen am 9. Juni 2018.

Auf dieser Seite verwendete Medien

Governor of New Jersey Chris Christie at FITN in Nashua, NH by Michael Vadon 06.jpg
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  1. FITN First In Nation Republican Leadership Summit, Nashua, New Hampshire

Crowne Plaza Nashua Address: 2 Somerset Pkwy, Nashua, NH 03063

Every four years, the political world descends upon New Hampshire to take part in the “First-in-the-Nation” Presidential Primary. On April 17th and 18th that excitement will again percolate in the Granite State for the #FITN Republican Leadership Conference.

Christopher James "Chris" Christie (born September 6, 1962) is an American politician and member of the Republican Party who has served as the 55th Governor of New Jersey since January 2010.

Born in Newark in 1962, Christie volunteered for the gubernatorial campaign of Republican Thomas Kean when he was 15. A 1984 graduate of the University of Delaware, Christie earned a J.D. at Seton Hall University School of Law. Christie joined a Cranford, New Jersey, law firm in 1987, rose to become a partner in 1993, and continued practicing until 2002. He was elected county legislator in Morris County, serving from 1995 to 1998, during which time he generally pushed for lower taxes and lower spending. By 2002, Christie had campaigned for Presidents George H. W. Bush and George W. Bush; the latter appointed him as United States Attorney for New Jersey, a position he held from 2002 to 2008. In that position, he emphasized prosecutions of political corruption and also obtained convictions for sexual slavery, arms trafficking, racketeering by gangs, and other federal crimes.

In January 2009, Christie declared his candidacy for Governor of New Jersey. He won the Republican primary, and defeated incumbent Governor Jon Corzine in the election that November. In 2013, he won re-election as Governor, defeating Democrat Barbara Buono by a margin of over 22%. He was sworn in to a second term as governor on January 21, 2014. On November 21, 2013, Christie was elected Chairman of the Republican Governors Association, succeeding Louisiana Governor Bobby Jindal.

Christie was seen as a potential candidate in the 2012 presidential election, and though not running, he was the keynote speaker at the 2012 Republican National Convention. He is viewed as a potential presidential candidate in 2016. Following the controversial closure of toll plaza access lanes in Fort Lee in 2013, an internal investigation commissioned by the Governor's Office found no evidence of Christie having prior knowledge of or having directed the closure. Investigations of the affair by United States Attorney for the District of New Jersey and the New Jersey Legislature are ongoing.
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New Jersey Governor Chris Christie at a town hall meeting in Union City, New Jersey, February 9, 2011. The blonde woman in blue seated behind him to the right is New Jersey Lieutenant Governor Kim Guadagno. To her right are (from right to left) Union City Mayor Brian P. Stack and Union City Commissioners Christopher F. Irizarry and Lucio P. Fernandez and.
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Governor of New Jersey Chris Christie.. at New Hampshire Education Summit The Seventy-Four August 19th, 2015 by Michael Vadon 01 (cropped).jpg
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Christopher James "Chris" Christie (born September 6, 1962) is the 55th Governor of New Jersey. He has been governor since January 2010 and was re-elected for a second term in the 2013 election. Christie is a candidate for the Republican nomination in the 2016 presidential election.

Born in Newark in 1962, Christie volunteered for the gubernatorial campaign of Republican Thomas Kean when he was fifteen years old. A 1984 graduate of the University of Delaware, Christie earned a J.D. at Seton Hall University School of Law. Christie joined a Cranford, New Jersey, law firm in 1987, rose to become a partner in 1993, and continued practicing until 2002. He was elected county legislator in Morris County, serving from 1995 to 1998, during which time he generally pushed for lower taxes and lower spending. By 2002, Christie had campaigned for Presidents George H. W. Bush and George W. Bush; the latter appointed him as United States Attorney for New Jersey, a position he held from 2002 to 2008. In that position, he emphasized prosecutions of political corruption and also obtained convictions for sexual slavery, arms trafficking, racketeering by gangs, and other federal crimes.

In January 2009, Christie declared his candidacy for Governor of New Jersey. He won the Republican primary, and defeated incumbent Governor Jon Corzine in the election that November. In 2013, he won re-election as Governor, defeating Democrat Barbara Buono by a margin of over 22%. He was sworn in to a second term as governor on January 21, 2014. On November 21, 2013, Christie was elected Chairman of the Republican Governors Association, succeeding Louisiana Governor Bobby Jindal.

Christie was seen as a potential candidate in the 2012 presidential election, and though not running, he was the keynote speaker at the 2012 Republican National Convention. Following the controversial closure of toll plaza access lanes in Fort Lee in 2013, an internal investigation commissioned by the Governor's Office found no evidence of Christie having prior knowledge of or having directed the closure. During a May 1, 2015 news conference, U.S. Attorney Paul J. Fishman stated that, based upon the then-available evidence, his office would not bring further charges in the case.

Every four years, as America’s campaign cycle rumbles back to life, two of the country’s smaller states again return to the national spotlight.

Taking advantage of this political stage, The Seventy Four aims to bring the urgent conversation of America’s K-12 education system to both Iowa and New Hampshire in the coming months.

As first reported in The New York Times, The Seventy Four, a non-partisan, non-profit news website about education, announced it will be hosting and organizing two 2015 Education Summits beginning in August. Sponsored by the American Federation for Children, the nation’s leading school-choice advocacy organization, and organized in partnership with The Des Moines Register, the first-of-its-kind summits will gather prominent elected officials, political influencers, and education thought leaders to discuss the challenges now facing America’s education system.

“Last year, 1.3 million children dropped out of school, and U.S. students have flatlined on national and international tests,” said Betsy DeVos, chairman of the American Federation for Children. “It’s time to have a national conversation and no better time than as we look to 2016.” (The Seventy Four receives support from the Dick & Betsy DeVos Family Foundation.)

The first of the 2015 Education Summits will be held in New Hampshire on Aug. 19 and will be moderated by The Seventy Four co-founder and Editor-in-Chief Campbell Brown and others. Confirmed speakers (thus far) include Governor Jeb Bush, Governor Chris Christie, former Hewlett-Packard CEO Carly Fiorina, Governor Bobby Jindal, Governor John Kasich and Governor Scott Walker. (Check out The Seventy Four's detailed education profiles of the six GOP leaders participating Wednesday) Additional New Hampshire speakers will be confirmed in the coming weeks. Watch The74Million.org and EdSummits2015.org for new announcements, and check back for video and updates from both summits.

“These summits are an unprecedented opportunity to have an honest and intelligent discussion with our leaders about the failures of the education system”

The second summit, to be held in Iowa in October, will be co-hosted by The Seventy Four and The Des Moines Register, Iowa’s most influential news outlet.

The 2015 Iowa Summit will spotlight Democrats from both Iowa and across the nation — elected officials, analysts and thought leaders with clear thoughts on how to solve America’s education challenges.

All speakers at both the 2015 New Hampshire Summit and 2015 Iowa Summit are invited in their current personal or professional capacities and will appear on stage separately for an important conversation about America’s education challenges and opportunities. When it comes to most political debates, K-12 education issues tend to get overshadowed by a landslide of other domestic policy issues. The 2015 Education Summits will keep the conversation focused on America’s most urgent policy issue, affording featured speakers time to provide in-depth perspectives outside the formal parameters of the presidential debates.

“As the political world descends on New Hampshire and Iowa, these summits are an unprecedented opportunity to have an honest and intelligent discussion with our leaders about the failures of the education system,” Brown said. “We must begin to treat fixing our education system with the urgency the crisis demands, as it is vital not only to our children’s future, but also the future of this nation