Chirurgie

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Chirurgischer Eingriff in Dresden (1956)

Die Chirurgie (über lateinisch chirurgia von altgriechisch χειρουργίαcheirurgía „Arbeiten mit der Hand, Handarbeit, Handwerk, Handwirkung“) ist das Teilgebiet der Medizin, das sich mit der operativen Behandlung von Krankheiten und Verletzungen beschäftigt. Eine die Chirurgie oder Teilgebiete der Chirurgie ausübende Person wird Chirurg (heutiges Synonym: operativ tätiger Mediziner[1]) genannt.

Dagegen wurde als Chirurg (von griechisch χειρουργόςcheirourgos, wörtlich „Handwerker“) schon in der Antike – bis weit in die Neuzeit hinein – ein Arzt bezeichnet, der eine (nicht notwendigerweise blutige[2]) Manipulation am Körper des Patienten vornahm.

Geschichte

Steinzeit

Darstellung von chirurgischen Instrumenten an der Rückwand des Tempels zu Kom Ombo (331–304 v. Chr.)

Schon aus der Steinzeit sind chirurgische Eingriffe nachgewiesen, die von den Patienten überlebt wurden. Diese Kunst war nicht nur auf den Homo sapiens beschränkt: Ein etwa 50.000 Jahre alter Skelettfund eines männlichen Neandertalers in einer Höhle im Irak belegt eine Armamputation.[3] Seit 12.000 Jahren lassen sich überlebte Trepanationen nachweisen.

Antike und Mittelalter

Operationen wurden in der Antike, besonders bei Ägyptern,[4] Griechen[5] und Römern, mit speziellen (meist metallischen) Werkzeugen durchgeführt. Über die Erfolge und Heilungen ist wenig bekannt. Zu den Aufgaben der Chirurgie gehören seit jeher die Blutstillung bei Verletzungen[6] sowie die Behandlung von Knochenbrüchen[7][8] sowie von eiternden Wunden und chronischen Geschwüren.[9] Auch konservative chirurgische Therapiemethoden sind seit dem Altertum bekannt. So werden im etwa 1550 v. Chr. entstandenen Papyrus Edwin Smith (der Abschrift eines älteren Textes) die Reposition und anschließende Ruhigstellung von Unterkieferfrakturen mit Schienen und Binden beschrieben.[10] Zu den antiken Zeugnissen für Schriften chirurgischen Inhalts gehören die im 5. Jahrhundert v. Chr. entstandenen Texte Über das Einrenken der Gelenke und Über die Knochenbrüche im Corpus Hippocraticum.[11] Als erster namentlich bekannter Fachschriftsteller der operativen Chirurgie gilt der im 1. oder 2. Jahrhundert v. Chr. in Ägypten wirkende (Klaudios) Philoxenos.[12] Er wird in den Schriften des Galenos als cheirurgos bezeichnet und Aulus Cornelius Celsus sah in ihm einen der bedeutendsten chirurgischen Fachautoren.[13] Gemäß Celsus war die Chirurgie mit der Diätetik (Regelung der Lebensweise) und der Pharmakotherapie eines der drei Teile der (antiken) Medizin.[14] Zu den weiteren Pionieren chirurgischer Texte gehört der pneumatische Arzt Antyllos, der um die Mitte des 2. Jahrhunderts wirkte.[15]

Vom Mittelalter[16][17] bis in die frühe Neuzeit wurde die Chirurgie auch als „Wundarznei“ bezeichnet, während heute damit ältere chirurgische Werke (insbesondere wundärztliche Arzneimittel-Handbücher[18]) benannt werden[19][20][21][22] (Seit dem 10. Jahrhundert wurde – bei Richer von Reims – der chirurgicus bzw. chirurgus vom medicus unterschieden).[23] Das Konzil von Tours verbot im Jahr 1163 den akademisch ausgebildeten, oftmals auch geistliche Ämter innehabenden, Mediziner die als riskant angesehenen chirurgische Eingriffe, welche somit den Wundärzten vorbehalten waren.[24] Ein bedeutender Vertreter der orientalischen Chirurgie im 9./10. Jahrhundert war Abulcasis.[25]

Im 12. Jahrhundert lehrte der langobardisch-lombardische Chirurg Roger Frugardi an der Hochschule von Parma. Dessen mitgeschriebene Vorlesungen wurden 1170 von Guido d’Arezzo herausgegeben. Rogers chirurgisches Wissen gelangt dann an die medizinische Hochschulen von Salerno und Montpellier, und Rogers Urtext (die „Rogerina“) war nach 1200 auch Grundlage der Ausbildungstätigkeit des vom Chirurg von der Weser überlieferten Wilhelm Burgensis.[26]

Der Chirurg Guy de Chauliac formulierte im 14. Jahrhundert: „Die Chirurgie löst Zusammenhängendes, verbindet Getrenntes und entfernt, was überflüssig ist“.[27] Zur Schmerzlinderung wurden beispielsweise mit Opium getränkte Schwämme dem Patienten vor Mund und Nase gehalten.[28]

Feldscher und Handwerkschirurgen

Hieronymus Fabricius, Operationes chirurgicae, 1685

Bis zum Aufkommen der akademischen Chirurgie führte der Bader oder der Wundarzt mit handwerklicher Ausbildung (der Handwerkschirurg) Operationen durch. Die beim Militär tätigen Wundärzte wurden Feldschere genannt. Die moderne Chirurgie wurde von Militärärzten, Wundärzten wie Felix Würtz und italienischen Anatomen wie Hieronymus Fabricius (1537–1619) vorangetrieben. Etwa ab dem 16. Jahrhundert erweiterten Obduktionen die Kenntnisse der Anatomie und den chirurgischen Horizont ganz wesentlich (Obduktionen waren auch schon von einigen antiken griechischen Ärzten und vereinzelt im Mittelalter durchgeführt worden). Als Begründer der modernen Anatomie gilt Andreas Vesalius (1514–1564).

Für den Übergang vom Feldscher zum Chirurgen stehen Daniel Schwabe (* 1592), Johann Dietz (1665–1738), Alexander Kölpin (1731–1801) und Heinrich Callisen (1740–1824). Bekanntester Handwerkschirurg war Johann Andreas Eisenbarth (1663–1727), der bedeutendste Chirurg der Renaissance war Ambroise Paré.

Antisepsis

Aufgrund fehlenden Wissens über Infektionsgefahren wurden die Instrumente und die Hände des Arztes oft nicht gereinigt. Die Kittel waren damals dunkel, damit Schmutz und Blut darauf schwerer zu erkennen waren und man die Kittel nicht so oft waschen musste. Die Folge solch unhygienischen Vorgehens waren Wundinfektionen, Sepsis und Tod.

Ignaz Semmelweis erahnte Mitte des 19. Jahrhunderts die Ursache des Kindbettfiebers, ordnete ab 1847 erstmals strenge Hygienemaßnahmen an und leistete einen ersten wichtigen Beitrag zum Rückgang der Todesfälle. Joseph Lister experimentierte mit Karbol, ließ Hände und Instrumente damit reinigen, versprühte es über dem Operationsfeld und schuf ab etwa 1865 damit bereits eine keimarme Atmosphäre während des Eingriffs.[29] Der Durchbruch in der Chirurgie kam mit der Entdeckung der krankheitserregenden Keime durch das Mikroskop, den Erkenntnissen von Louis Pasteur und Robert Koch und der darauffolgenden Entwicklung der Asepsis. Ihren Siegeszug zum heutigen Standard begründeten dann die Reinigung, Desinfektion und Sterilisation von medizinischen Werkzeugen und Materialien sowie die Einführung von sterilen Operationshandschuhen aus Gummi.

Chirurgische Pioniere der Antisepsis in Deutschland waren Richard von Volkmann, Ernst von Bergmann, „Listers Apostel“ Wilhelm Schultze und Friedrich Trendelenburg.

Schmerzbetäubung

Die Leistungsfähigkeit der heutigen Chirurgie ist ohne die Emanzipation der Anästhesiologie undenkbar. Vor Einführung der Schwefeläther-Narkose hatte der Chirurg wegen der starken Schmerzen des Patienten äußerst schnell zu arbeiten, Todesfälle durch Schmerz (Schock) waren, neben denen durch Infektionen und Blutungen, nicht selten. Von Dominique Jean Larrey (1766–1842), dem Leibarzt Napoleon Bonapartes, wird berichtet, dass er über 200 Amputationen an einem Tag vornehmen konnte. Amputationen waren damals häufig verstümmelnde Maßnahmen, denn auf einen Wundverschluss wurde im Allgemeinen verzichtet. Mit sorgfältiger Stumpfbildung und Weichteildeckung dauern Amputationen heute zum Teil mehr als eine Stunde.

Am 16. Oktober 1846 wurde durch William Thomas Green Morton die Äthernarkose bei einer Operation am Massachusetts General Hospital in Boston angewendet. Der „Äthertag von Boston“ gilt heute als Geburtsstunde der modernen Anästhesie und damit als eine der Voraussetzungen für die moderne Chirurgie. Am 21. Dezember 1846 setzte Robert Liston als erster Arzt in Europa das neue Narkoseverfahren bei einer Beinamputation in London ein. 1847 folgte durch James Young Simpson die Einführung von Chloroform zur chirurgischen und geburtshilflichen Narkose. Aus Gewohnheit operierte er dennoch sehr schnell und amputierte das Bein in 28 Sekunden. Der Chirurg August Bier und sein Assistent wandten 1898 die Spinalanästhesie erstmals erfolgreich an (Veröffentlichung 1899).

Konservative Chirurgie

Erkenntnisse der Anatomie, der Pathologischen Anatomie und der experimentellen Physiologie öffneten den Chirurgen im 19. Jahrhundert neue Wege in der Wundbehandlung. 1858 löste die Zellularpathologie von Rudolf Virchow die bis dahin angewandten Prinzipien der Humoralpathologie ab, was sich nicht nur auf die internistisch, sondern auch die chirurgische Therapien auswirkte. Arterielle Blutungen wurden erfolgreich unterbunden. Immer mehr Chirurgen vermieden Eingriffe in die Gewebestruktur und voreilige Amputationen. Mit seiner Arbeit über die Heilung von Extremitätenverletzungen ohne Amputation wurde der aus der Schweiz stammende Kriegschirurg und preussische Leibarzt Johann Ulrich von Bilguer ab 1761 als Pionier der konservativen Chirurgie europaweit bekannt.[30] In der Wundversorgung begann das konservative = erhaltende Vorgehen zu dominieren. Der schottische Chirurg William Fergusson (1808–1877) führte den Begriff „konservative Chirurgie“ in die Fachsprache ein.

Nach der Schlacht bei Waterloo behandelte der Göttinger Chirurg und Anatom Konrad Johann Martin Langenbeck im Lazarett von Antwerpen viele Schussverletzte. Seither riet er, jeden chirurgischen Eingriff als Eingriff in den komplexen Organismus sorgfältig abzuwägen. Zu den deutschen Begründern der konservativen Chirurgie zählen seine Schüler Friedrich von Esmarch, Louis Stromeyer, Nikolai Iwanowitsch Pirogow und Bernhard von Langenbeck (ein Neffe von Konrad Johann Martin Langenbeck). In Frankreich wurde Lucien Baudens (1804–1857) ihr Wegbereiter.

Vor dem Deutsch-Französischen Krieg (1870–1871) hatten sich alle in die Lazarette gehenden Chirurgen mit den Grundzügen der konservativen Behandlung von Schusswunden eingehend vertraut gemacht. Wegweiser waren:

  • Esmarchs Ueber die Resection nach Schusswunden (1851),
  • Stromeyers Maximen der Kriegsheilkunst (1855),
  • Loefflers Grundsätze und Regeln für die Behandlung von Schusswunden im Kriege (1859),
  • Pirogows Grundzüge der allgemeinen Kriegschirurgie (1864) und
  • Bernhard von Langenbecks Ueber die Schußfraktur der Gelenke und ihre Behandlung (1868).

Noch während des Krieges konnten 18,8 % der Verwundeten (17.000) als geheilt und dienstfähig zu ihrem Truppenteil zurückkehren. Dank der Fortschritte der Medizin und ihrer Umsetzung durch die Militärärzte begann das Lazarett zur bedeutenden Quelle des Personalersatzes zu werden. Aufschluss über die Tätigkeit der deutschen Chirurgen im Deutsch-Französischen Krieg gibt der chirurgische Teil des fünfbändigen Berichtswerks, das die Medizinalabteilung des Preußischen Kriegsministeriums bald nach dem Krieg veröffentlichte. Die Redaktion hatte Richard von Volkmann, der selbst die konservative Wundbehandlung propagiert und fortentwickelt hatte.[31]

Operationen am Herzen

Durch die Fortschritte auf den Gebieten der Anästhesie und Asepsis gelang es bis um die Wende zum 20. Jahrhundert mehr und mehr Organe des menschlichen Körpers für chirurgische Eingriffe zugänglich zu machen. Eine große Ausnahme stellte jedoch lange Zeit das Zentralorgan des Blutkreislaufs, das Herz dar. Als ein Meilenstein der frühen Herzchirurgie gilt Ludwig Rehns 1896 erstmals geglückte Naht einer Herzwunde.

Doch mehr als solch äußere Eingriffe ließ sich vorerst nicht wagen. Die Herzwand zu durchtrennen, um im Herzinneren zu operieren schien noch im frühen 20. Jahrhundert undenkbar und war auch Jahrzehnte später noch unpraktikabel. Obwohl rein handwerklich durchaus zu bewerkstelligen, bestand das Hauptproblem intrakardialer Operationen schlicht in einem Mangel an Operationszeit. Um ein klares Sichtfeld herstellen und massive Blutverluste zu vermeiden, musste das Herz für die Dauer eines Eingriffs abgeklemmt, d. h. aus dem Blutkreislauf ausgegliedert werden, was binnen Minuten zu einem tödlichen Sauerstoffmangel im Gehirn führte. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts widmeten sich deshalb zahlreiche, sehr unterschiedliche Experimente der Verlängerung dieser Operationszeit. Nachhaltige Erfolge ließen sich erst in den 1950er Jahren unter Einsatz der induzierten Hypothermie und vor allem der Herz-Lungen-Maschine erzielen. Diese Methoden, später auch in Kombination angewendet, ermöglichten es erstmals mit kalkulierbarem Risiko im Inneren des blutleeren Herzens zur operieren und setzten das Feld der Herzchirurgie somit auf ein stabiles Fundament.[32]

Endoskopie

Von Kurt Semm 1967 in der Gynäkologie eingeführt, etablierte sich in den 1990er Jahren die minimalinvasive Chirurgie. Dabei werden die Patienten mit Endoskopen operiert, die über Stichinzisionen eingeführt sind. Der Chirurg sieht das Arbeitsfeld auf dem Bildschirm und bedient die Instrumente indirekt. Die epochale Entwicklung der endoskopischen Chirurgie, von dem Chirurgen Ernst Kern 1993 als „Zweite Wende der Chirurgie“[33] bezeichnet, wurde von Johann von Mikulicz (1850–1905) in Wien eingeleitet. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde sie von Olympus in Japan vorangetrieben, wo das schwer zu erkennende Magenkarzinom so häufig wie sonst nirgends auf der Welt auftrat.[34]

Chirurgische Operationen

Operationsvorbereitung (1978)

Qualitätssicherung

Der Beginn der ärztlichen externen Qualitätssicherung in der Chirurgie geht auf die Bayerische Perinatalerhebung Ende der 1960er Jahre zurück.[35] Sie wurde mit dem Tracer-Diagnosenkonzept von Wolfgang Schega (Krefeld) und Otto Scheibe (Stuttgart-Feuerbach) auf die Chirurgie übertragen. Den entscheidenden Impuls gab Schega in seiner Präsidentschaft 1977. Die Landesärztekammer Baden-Württemberg und die Ärztekammer Nordrhein führten das System als erste in die klinische Routine ein. Auf dieser Grundlage wurde später das bundeseinheitliche System der externen Qualitätssicherung umgesetzt und weiterentwickelt. Dafür ist heute der Gemeinsame Bundesausschuss mit dem Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen zuständig.[36] Um die Leistenhernie als inzwischen abgeschaffte Tracerdiagnose hatte sich Volker Schumpelick besonders verdient gemacht.

Facharztrichtungen

Nach der (Muster-)Weiterbildungsordnung von 2008 umfasst die Chirurgie in Deutschland folgende Facharztrichtungen:[37]

  1. Allgemeinchirurgie
  2. Gefäßchirurgie
  3. Herzchirurgie
  4. Kinderchirurgie
  5. Orthopädie und Unfallchirurgie
  6. Plastische und Ästhetische Chirurgie
  7. Thoraxchirurgie
  8. Viszeralchirurgie

Weitere operative Fächer sind Frauenheilkunde, Ophthalmologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Dermatologie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie und Urologie. Da jedes Land eine eigene Weiterbildungsordnung hat, ist diese Einteilung nicht allgemein gültig.

Bekannte Chirurgen aus dem deutschsprachigen Raum

Im 19. Jahrhundert gewann die deutsche Chirurgie durch Johann von Mikulicz Weltgeltung. Der erste deutsche Chirurgenverein wurde durch Friedrich Ernst Baumgarten (1810–1869) gegründet.[38] Über die schwierige Lage der Chirurgie in der Deutschen Demokratischen Republik berichtet Helmut Wolff.[39] Einige bekannte Chirurgen aus dem deutschsprachigen Raum sind:

Mikulicz

Nissen und Wachsmuth sind die wichtigsten Chirurgenbiografien des 20. Jahrhunderts zu verdanken. Peter Bamm veröffentlichte 1952 seinen berühmten Bericht über die Kriegschirurgie im Heer der Wehrmacht. Dass seine Wahrhaftigkeit auch deutsche Kriegsverbrechen einbezog, wird erst heute wahrgenommen.

Fachzeitschriften

In Deutschland ist Der Chirurg das wichtigste Publikationsorgan für Chirurgie. 1860 gegründet und 1998 anglisiert, hatte Langenbecks Archiv für Chirurgie Weltgeltung. Das Zentralblatt für Chirurgie ist das Mitteilungsblatt von acht Chirurgenvereinigungen. Weit verbreitet ist die Chirurgische Allgemeine.

Wichtige Fachgesellschaften

Siehe auch

Literatur

  • Johann Gottlob Bernstein: Geschichte der Chirurgie vom Anfange bis auf die jetzige Zeit. 2 Bände. Leipzig 1822/1823.
  • William J. Bishop: The Early History of Surgery. London 1960.
  • Lutz Braun: Chirurgie zwischen Illusion und Realität. Reflexionen über Medizin und Gesellschaft. Kaden Verlag, Heidelberg 2015, ISBN 978-3-942825-36-8.
  • Walter von Brunn: Kurze Geschichte der Chirurgie. Julius Springer, Berlin 1928.
  • Walter von Brunn: Geschichte der Chirurgie. Bonn 1948.
  • Arnold van de Laar: Schnitt! Die ganze Geschichte der Chirurgie erzählt in 28 Operationen. 2014.
  • Peter Bamm: Die unsichtbare Flagge. München 1952; Neuausgabe 1989, ISBN 978-3-8075-0007-2.
  • Gert Carstensen, Hans Schadewaldt, Paul Vogt: Die Chirurgie in der Kunst. Düsseldorf/Wien 1983.
  • Georg Fischer: Chirurgie vor 100 Jahren. F. C. W. Vogel, Leipzig 1876.
  • Ernst Julius Gurlt: Geschichte der Chirurgie und ihrer Ausübung. Volkschirurgie – Altertum – Mittelalter – Renaissance. 3 Bände. Hirschwald, Berlin 1898; Neudruck Hildesheim 1964; Digitalisat: Band 1; Band 2; Band 3
  • Bernhard D. Haage, Wolfgang Wegner, Christoph Weißer: Chirurg, Chirurgie. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin/ New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 251–257.
  • Knut Hæger: The Illustrated History of Surgery. Starke, London 1992, ISBN 1-872457-00-2.
  • Heinrich Haeser: Übersicht der Geschichte der Chirurgie und des chirurgischen Standes. Stuttgart 1879 (= Deutsche Chirurgie. Band 1).
  • Friedrich Helfreich: Geschichte der Chirurgie. In: Handbuch der Geschichte der Medizin. Begründet von Theodor Puschmann, hrsg. von Max Neuburger und Julius Pagel. Teil III. Jena 1905, S. 1–306 und S. XI–XXXII.
  • Tony Hunt: The medieval surgery. Woodbridge (Großbritannien) 1992.
  • Siegfried Kiene, Richard Reding, Wolfgang Senst (Hrsg.): Getrennte Wege, ungeteilte Chirurgie; Beiträge zur Chirurgie in der DDR. pro literatur Verlag, Augsburg 2009, ISBN 978-3-86611-398-5.
  • Ernst Küster: Geschichte der neueren deutschen Chirurgie. Hrsg. von P. von Bruns, Enke, Stuttgart 1915 (= Neue Deutsche Chirurgie. Band 15).
  • Daniël de Moulin: A history of surgery with emphasis on the Netherlands. Dordrecht/Boston/Lancester 1988.
  • Rudolf Nissen: Helle Blätter, dunkle Blätter. Erinnerungen eines Chirurgen. Stuttgart 1969; mehrere Wiederauflagen und Nachdrucke. ISBN 3-609-16029-2.
  • Jörg Rehn: Erlebte Chirurgie. ecomed, Landsberg am Lech 1997, ISBN 3-609-51420-5 (Autobiographie und Streifzug durch 100 Jahre Zeit- und Chirurgiegeschichte).
  • Paul Ridder: Chirurgie und Anästhesie: Vom Handwerk zur Wissenschaft. Hirzel, Stuttgart 1993, ISBN 3-8047-1256-8.
  • Detlef Rüster: Alte Chirurgie: Von der Steinzeit bis zum 19. Jahrhundert. 4. Auflage. Verlag Gesundheit, Berlin 1999, ISBN 3-333-01029-1 (bis zur 3. Auflage Nebentitel: Legende und Wirklichkeit).
  • F. X. Sailer, F. W. Gierhake (Hrsg.): Chirurgie historisch gesehen: Anfang – Entwicklung – Differenzierung. Dustri-Verlag, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7.
  • Ferdinand Sauerbruch: Vortrag (Schilderung der Geschichte der Chirurgie, ihrer Stellung in der Gegenwart und der Bedeutung dieses Zweiges der Medizin), gehalten in der Preußischen Akademie der Wissenschaften. In: Hans Rudolf Berndorff: Ein Leben für die Chirurgie. Nachruf auf Ferdinand Sauerbruch. In: Ferdinand Sauerbruch: Das war mein Leben. Kindler & Schiermeyer, Bad Wörishofen 1951 (mit einem Anhang von Hans Rudolf Berndorff); mehrere Neuauflagen, bspw. Lizenzausgabe für Bertelsmann Lesering, Gütersloh 1956, S. 456–478, hier: S. 460–478.
  • Karl Sudhoff: Beiträge zur Geschichte der Chirurgie im Mittelalter. Graphische und textliche Untersuchungen in mittelalterlichen Handschriften. 2 Bände. Leipzig 1914/1918 (= Studien zur Geschichte der Medizin. Band 10 und 11/12).
  • Mario Tabanelli: La chirurgia italiana nell’ alto medioevo. 2 Bände. Florenz 1965 (= Biblioteca della ‚Rivista di storia delle scienze mediche e naturali‘. Band 15).
  • Arnulf Thiede: Reflexionen zur chirurgischen Laufbahn: Gegenwart und Zukunft der Chirurgie. In Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 36/37, 2017/2018 (2021), S. 231–252.
  • Jürgen Thorwald: Das Jahrhundert der Chirurgen. Droemer Knaur, München 1980, ISBN 3-426-03275-9.
  • Karl Vossschulte: Leistungen und Ergebnisse der neuzeitlichen Chirurgie. Emil K. Frey zum 70. Geburtstag. Stuttgart 1958.
  • Werner Wachsmuth: Ein Leben mit dem Jahrhundert. Springer, Berlin/Heidelberg 1985, ISBN 978-3-540-15036-7.
  • Owen H. Wangensteen: The rise of surgery. From empiric craft to scientific discipline. University of Minnesota Press, 1979, ISBN 978-081660829-4.
  • Christoph Weißer: Chirurgenlexikon. 2000 Persönlichkeiten aus der Geschichte der Chirurgie. Springer, Berlin/Heidelberg 2019, ISBN 978-3-662-59238-0.[42]
  • Leo M. Zimmerman, Ilza Veith: Great Ideas in the History of Surgery. Baltimore 1961; 2. Auflage New York 1967.

Weblinks

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Wiktionary: Chirurgie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikibooks: Chirurgie – Lern- und Lehrmaterialien

Einzelnachweise

  1. Arnulf Thiede: Reflexionen zur chirurgischen Laufbahn: Gegenwart und Zukunft der Chirurgie. In Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 36/37, 2017/2018 (2021), S. 231–252, hier: S. 247.
  2. Noch für Girolamo Fabrizio (1533–1619) waren das Einrenken von luxierten Gelenken und die nichtoperative Therapie von Knochenbrüchen chirurgische Maßnahmen.
  3. Manfred Reitz: Steinzeitchirurgie. In: Pharmazeutische Industrie (Pharmind), 73, 2011, S. 1755–1757
  4. Doris Schwarzmann-Schafhauser: Unter dem Primat des Totenkults? Die Chirurgie im Alten Ägypten. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 24, 2005, S. 73–81.
  5. Markwart Michler: Alexandrinische Chirurgie. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 32–38.
  6. Walter von Brunn: Zur Geschichte der Blutstillung. In: Die Medizinische Welt. Band 9, 1935, S. 107 f.
  7. Volker Zimmermann: Die mittelalterliche Frakturbehandlung im Werk von Lanfrank und Guy de Chauliac. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 6, 1988, S. 21–34.
  8. Volker Zimmermann: Zwischen Empirie und Magie: Die mittelalterliche Frakturbehandlung durch Laienpraktiker. In: Gesnerus. Band 45, 1988, S. 343–352.
  9. Philippus Begardi: Index Sanitatis. Eyn schoens und vast nützlichs Buechlin, genant Zeyger der gesundtheyt [...]. Worms 1539, Blatt IV: „Chirurgici, das seind Artzet, so alleyn mit der handtwirckung artznei brauchen, unnd heyssend Wundaertzet oder Schneidaertzet, als do seind die jhenen, so do heylen wunden, alte schaeden, beulen, eusserliche gewaechs am leib abschneiden, steyn und brüch schneiden, zerbrochen und verruckte glider wider in eynander richten, verbinden, verschienen, verwaren und heylen, mitsampt andern dergleichen gebresten.“
  10. Gerhard Schargus: Der Wandel in der Therapie der Gesichtsschädelfrakturen. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 3, 1985, S. 211–224, hier: S. 211.
  11. Jutta Kollesch, Diethard Nickel: Antike Heilkunst. Ausgewählte Texte aus dem medizinischen Schrifttum der Griechen und Römer. 1989, S. 197 f.
  12. Ferdinand Peter Moog: Philoxenos. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. Walter de Gruyter, Berlin/ New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1152 f.
  13. Markwart Michler (†): Alexandrinische Chirurgie. In: Werner E. Gerabek u. a. (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. 2005, S. 32–38; hier: S. 36.
  14. Jutta Kollesch, Diethard Nickel: Antike Heilkunst. Ausgewählte Texte aus dem medizinischen Schrifttum der Griechen und Römer. Philipp Reclam jun., Leipzig 1979 (= Reclams Universal-Bibliothek. Band 771); 6. Auflage ebenda 1989, ISBN 3-379-00411-1, S. 41.
  15. Jutta Kollesch, Diethard Nickel: Antike Heilkunst. Ausgewählte Texte aus dem medizinischen Schrifttum der Griechen und Römer. 1989, S. 198 (zu Aus dem Schriften des Antyll: Über Gefäßerweiterung).
  16. Gundolf Keil: Chirurg, Chirurgie. In: Lexikon des Mittelalters. Band 2, 1983, Sp. 1845–1860.
  17. Gundolf Keil: Mittelalterliche Chirurgie. In: Acta medicae historiae Patavina. Band 30, 1983/1984 (1985), S. 45–64.
  18. Gundolf Keil: „blutken – bloedekijn“. Anmerkungen zur Ätiologie der Hyposphagma-Genese im ‚Pommersfelder schlesischen Augenbüchlein‘ (1. Drittel des 15. Jahrhunderts). Mit einer Übersicht über die augenheilkundlichen Texte des deutschen Mittelalters. In: Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen. Band 8/9, 2012/2013, S. 7–175, hier: S. 12 f.
  19. Christine Boot: Die ‚Prager Wundarznei‘ des 14. Jahrhunderts, ein traumatologisches Feldbuch aus dem mittelalterlichen Schlesien. (Medizinische Habilitationsschrift, Würzburg 1989), Jan Thorbecke, Stuttgart 1993.
  20. Gundolf Keil: ‚Kopenhagener Wundarznei‘. In: Verfasserlexikon. 2. Auflage. Band 5, Sp. 311 f. Vgl. auch Hs. 3484 (nördliches Elsaß 1468). Königliche Bibliothek, Gamle kongelige samling. Kopenhagen.
  21. Gundolf Keil: ‚Passauer Wundarznei‘. In: Werner E. Gerabek u. a. (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. 2005, S. 1110. Vgl. auch Heinrich Schubert: Die Passauer Wundarznei. Medizinische Dissertation München 1954.
  22. Knut Bentele, Gundolf Keil: Die ‘Würzburger Wundarznei’. Anmerkungen zu einem neugefundenen Arzneimittel-Handbuch des Spätmittelalters. In: Peter Jörg Becker, Eva Bliembach, Holger Nickel, Renate Schipke, Giuliano Staccioli (Hrsg.): Scrinum Berolinense. (Festschrift Thilo Brandis) 2 Bände, Berlin 2000 (= Beiträge der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz zu Berlin. Band 10), Band 1, S. 358–387.
  23. Bernhard Dietrich Haage: Medizinische Literatur des Deutschen Ordens im Mittelalter. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 9, 1991, S. 217–231, hier: S. 222.
  24. Daniel Carlo Pangerl: Amputation: Das Bein des Habsburgers. Eine neue Quellenauswertung lässt darauf schließen, wie die Beinamputation an Kaiser Friedrich III. ablief. In: Medizin im Mittelalter. Zwischen Erfahrungswissen, Magie und Religion (= Spektrum der Wissenschaften. Spezial: Archäologie Geschichte Kultur. Band 2.19), 2019, S. 70–73, hier: S. 71 f.
  25. Bernhard D. Haage: Chirurgie nach Abū l-Qāsim im „Parzival“’ Wolframs von Eschenbach. In: Clio Medica. Band 19, 1984, S. 193–205.
  26. Gundolf Keil: „Meister der Chirurgie“ aus dem „gesamten deutschen Sprachraum“. Christoph Weißers Chirurgenlexikon mit 2000 Biographien aus der Geschichte der Chirurgie. Ein Essai. In: Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 36/37, 2017/2018 (2021), S. 327–333, hier: S. 328.
  27. Gundolf Keil: Heinrich von Pfalzpaint und die plastische Chirurgie der Haut. In: Onkologische Dermatologie. Hrsg. von Günter Burg u. a., Berlin u. a., 1992, S. 3–11, hier: S. 3 f.
  28. Theodor Husemann: Die Schlafschwämme und andere Methoden der allgemeinen und örtlichen Anästhesie im Mittelalter. Ein Beitrag zur Geschichte der Chirurgie. In: Deutsche Zeitschrift für Chirurgie. Band 42, 1896, S. 517–596; sowie: Weitere Beiträge zur chirurgischen Anästhesie im Mittelalter. In: Deutsche Zeitschrift für Chirurgie. Band 54, 1900, S. 503 ff.
  29. Joseph Lister, Baron Lister (University of Glasgow)
  30. Ralf Vollmuth: Bilg(u)er, Johann Ulrich von. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin/ New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 178 f.
  31. Peter Kolmsee: Unter dem Zeichen des Äskulap. Eine Einführung in die Geschichte des Militärsanitätswesens von den frühesten Anfängen bis zum Ende des Ersten Weltkrieges. Beiträge Wehrmedizin und Wehrpharmazie, Bd. 11. Beta Verlag, Bonn 1997, ISBN 3-927603-14-7, S. 124–125.
  32. Benjamin Prinz: Operieren am blutleeren Herzen: Eine Geschichte chirurgischer Zeit zwischen Handwerk, Maschinen und Organismen, 1900–1950. In: NTM Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin. Band 26, Nr. 3, 2018, S. 237–266 (springer.com).
  33. Ernst Kern: Die zweite Wende der Chirurgie. (Festvortrag anläßlich des 60. Geburtstages von Günther Hierholzer in Duisburg am 6. Juni 1993) In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 12, 1994, S. 363–373.
  34. Rabenstein et al. (2008)
  35. Perinatalerhebung: „Mutter“ der QS-Maßnahmen (Deutsches Ärzteblatt 2017)
  36. Hartwig Bauer: 15 Jahre Aktionsbündnis Patientensicherheit aus Sicht der DGCH. Passion Chirurgie, 15. November 2020.
  37. (Muster-)Weiterbildungsordnung und -richtlinie. (Memento des Originals vom 18. September 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundesaerztekammer.de Bundesärztekammer, abgerufen am 28. Januar 2013
  38. Axel Wellner: Der Clausthaler Bergchirurg Friedrich Ernst Baumgarten (1810–1869) – Gründer des ersten deutschen Chirurgenvereins. In: Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 35, 2016 (2018), S. 123–144.
  39. Helmut Wolff: Zur Entwicklung der Chirurgie und der chirurgischen Forschung in der DDR. In: Deutsche Gesellschaft für Chirurgie – Mitteilungen. 1, 2012, S. 1–8.
  40. Gottfried Walther: Der Aufschwung der deutschen Chirurgie zur Wissenschaft unter August Gottlieb Richter. Medizinische Dissertation Jena 1960.
  41. Franz Xaver Ritter von Rudtorffer: Armamentarium chirurgicum selectum, oder Abbildung Und Beschreibung Der Vorzüglichsten Älteren Und Neueren Chirurgischen Instrumente. Die Kupfertafeln gestochen von Ponheimer. Strauss, Wien 1817.
  42. Rezension dazu: Gundolf Keil: „Meister der Chirurgie“ aus dem „gesamten deutschen Sprachraum“. Christoph Weißers Chirurgenlexikon mit 2000 Biographien aus der Geschichte der Chirurgie. Ein Essai. In: Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 36/37, 2017/2018 (2021), S. 327–333.

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Medical instruments. Surgery tools pictured on the backside wall of the temple Kom Ombo, Egypt.
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Operationssaal: Ein Patient wird für die Operation vorbereitet.
Acquapendente - Operationes chirurgicae, 1685 - 2984755.tif
Le opere chirurgiche di Girolamo Fabricio d'Acquapendente... diuise in due parti. Nella prima si tratta delli tumori, ferite, ulceri, rotture e slocature. Nella seconda delle operationi principali di chirurgia, tradotte in lingua italiana. - In Padoua : per Giacomo Cadorino, 1685. - [8], 288 [i.e. 292] p., [9] c. di tav. : ill. ; 2º. - Illustrazioni incise da Giovanni Giorgi. - Marca (Donna con ramo d'ulivo seduta sulla sfera celeste) sul front. - Segn.: [pigreco]4 A-H8 I4 K-Q8 R10 S-T6. - Ripetute nella numerazione le p. 265-268. - Var. B: sul front.: In Padoua : per Giacomo Cadorino, 1686. .
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Dresden, Medizinische Akademie, chirurgische Klinik Zentralbild Quasch. 1.8.1956 Chirurgische Klinik der medizinischen Akademie in Dresden. Am 15. Februar 1956 wurde nach einer Bauzeit von zwei Jahren die chirurgische Klinik der medizinischen Akademie in Dresden-Johannstadt eröffnet. Sie ist nach den modernsten Gesichtspunkten erbaut und eingerichtet, trotzdem man sich beim Bau an die vorhandenen Grundrisse eines ausgebombten Gebäudes richten mußte. Sie verdankt ihre allen Erfordernissen entsprechende Gestaltung der lange vorhergehenden Planung (5 - 6 Jahre) und einer systematischen Zusammenarbeit zwischen Architekten und Ärztekollektiv. Die Klinik wurde mit einem Kostenaufwand von ca. sieben Millionen DM errichtet, einschliesslich aller Importe für die Einrichtung. Sie hat eine Kapazität von 325 (drei zwei fünf) Betten und nimmt nur chirurgische Fälle auf. Die Patienten kommen vor allen Dingen aus den Bezirken Dresden und Karl-Marx-Stadt. Spezialfälle kommen aus der gesamten DDR nach Dresden. Spezialgebiete der Klinik sind die Thorax-, Neuro-, Unfall- und Kinderchirurgie. Auf diesen Gebieten wird nicht nur die Heilbehandlung durchgeführt, sondern auch wissenschaftliche Forschung betrieben. UBz: Operation in einem der Operationssäle der Klinik. Es handelt sich um eine Lungenresektion bei einem tuberkuloseerkrankten Patienten. Die Operation führt der stellvertr. Direktor der Klinik, Oberarzt Dr. Vetter (Mitte mit Spritze) durch.
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