Cellier-du-Luc

Cellier-du-Luc
RegionAuvergne-Rhône-Alpes
Département (Nr.)Ardèche (07)
ArrondissementLargentière
KantonHaute-Ardèche
GemeindeverbandMontagne d’Ardèche
Koordinaten44° 41′ N, 3° 54′ O
Höhe932–1202 m
Fläche14,76 km²
Einwohner81 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte5 Einw./km²
Postleitzahl07590
INSEE-Code

Cellier-du-Luc ist eine französische Gemeinde mit 81 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) im Département Ardèche in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Die Bewohner werden Lucocellariens und Lucocellariennes genannt.

Geografie

Die Gemeinde liegt inmitten der Hochcevennen im äußersten Westen des Départements, in einem kleinen Tal an der Grenze zum Département Allier. Der Ort grenzt an die benachbarten Kommunen Langogne und Saint-Étienne-de-Lugdarès, nächstgrößere Stadt ist Mende im Département Lozère mit 36 Kilometern Entfernung. Die Flüsse Allier und Espézonnette durchqueren das abgelegene und dünnbesiedelte Gemeindegebiet.

Geschichte

Cellier-du-Luc bedeutet auf Deutsch übersetzt Vorratskammer von Luc. Damit ist die benachbarte Gemeinde Luc im Département Lozère gemeint, deren Einwohner in früheren Zeiten eine kleine abgelegene Siedlung in sicherer Entfernung zum Ort in den Höhen der Cevennen gegründet hatten, um dort genügend Lebensmittelreserven für Kriege und schlechte Ernten anzulegen. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit die heutige Gemeinde Cellier-du-Luc.

Im Mittelalter wurde die kleine Siedlung daher gemeinsam von der Diözese Viviers, einer Unterdelegation des Bas-Vivarais und der Ballei von Villeneuve-de-Berg verwaltet.[1]

Bevölkerungsentwicklung

Jahr19621968197519821990199920092016
Einwohner142122107931069910974
Quellen: Cassini und INSEE

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Cellier-du-Luc beheimatet eine kleine Kirche im gotischen Stil, die dort im 19. Jahrhundert erbaut wurde und bekannt für ihre unterschiedlich gestaltete Fassade aus Gneis, Basalt und Puzzolan ist. Außerdem verfügt der Ort über eine mittelalterliche Brücke und einen alten Steinofen, der noch heute zum Brotbacken benutzt wird. Er ist das letzte verbliebene Relikt für die Funktion der Gemeinde als Vorratslager der umliegenden Dörfer.[1]

Weblinks

Commons: Cellier-du-Luc – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Archivlink (Memento vom 7. August 2014 im Internet Archive)

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