Der CSIO Rom ist ein internationales 5*-Springreitturnier, das jährlich im Mai in Rom stattfindet. Das Turnier wird auf der Piazza di Siena, einem von Pinien und Zypressen umgebenen ovalen Platz[1] im Park Villa Borghese, im Herzen der italienischen Hauptstadt, durchgeführt. Nach seinem Austragungsort wird auch das Turnier selbst oftmals als Piazza di Siena bezeichnet.
Das erste große Reitturnier der Moderne in Rom fand 1911 mit dem Concorso ippico internazionale in Tor di Quinto statt, im ersten italienischen Nationenpreis der Springreiter gewann die Mannschaft der Gastgeber.
Die ersten beiden Springturnier auf der Piazza di Siena fanden 1922 und 1923 statt. Seit 1926 wird es als internationales Turnier ausgetragen. Dabei wich man jedoch 1926 und 1927 auf den zwei Kilometer nördlich gelegenen Park Villa Glori aus, auch 1928 fand das Turnier im Munizipium Parioli statt. Seit 1929 wird es durchgängig auf der Piazza di Siena ausgerichtet – unterbrochen nur von wenigen, zumeist kriegsbedingten Turnierausfällen (1941 bis 1946). Im Jahr 1960 trug Turin das italienische Nationenpreisturnier aus, die Piazza di Siena diente stattdessen als Austragungsort der meisten olympischen Reitsportwettbewerbe. Aufgrund der Weltreiterspiele fand 1998 kein Nationenpreisturnier in Rom statt. 2003 hingegen führte man sogar zwei Turniere durch: Den normalen CSIO im Mai und das Finalturnier der Samsung Super League im Oktober.[2][3]
Der Nationenpreis von Rom zählt zu den traditionsreichsten und wichtigsten Nationenpreisen im Springreiten. Bis zum Jahr 2017 war er Teil der Nationenpreisserie der FEI. Zur Saison 2018 stiegen die Veranstalter, wie zuvor bereits die Nationenpreisturniere in Aachen und in Calgary aus der Serie aus. Wie bei diesen ist nun Rolex aus Großsponsor auf dem Turnier vertreten.[4] Im Jahr 2020 fiel das Turnier wie fast alle großen Reitturniere aufgrund der COVID-19-Pandemie aus.
Die wichtigsten Prüfungen
Großer Preis
Es handelt sich hierbei um eine internationale Springprüfung mit Stechen. Er wird am Sonntagnachmittag ausgetragen und war 2021 mit 400.000 Euro dotiert.[5]
2014: BelgienBelgien: Ludo Philippaerts mit Challenge van de Begijnakker, Niels Bruynseels mit Pommeau du Heup, Constant van Paesschen mit Toscan de Sainte, Nicola Philippaerts mit Forever d'Arco
2017: ItalienItalien: Piergiorgio Bucci mit Casallo Z, Alberto Zorzi mit Fair Light van't Heike, Lorenzo de Luca mit Ensor de Litrange LXII, Bruno Chimirri mit Tower Mouche
2018: ItalienItalien: Luca Marziani mit Tokyo du Soleil, Giulia Martinengo Marquet mit Verdine, Emanuele Gaudiano mit Caspar, Bruno Chimirri mit Tower Mouche
↑Max E. Ammann: Geschichte des Pferdesports: Springen, Military, Dressur, Fahren. Sonderausgabe, Prisma-Verlag, Gütersloh 1983, ISBN 3-570-09074-4, S.38, 69, 142f., 274.
↑History (Memento desOriginals vom 28. Mai 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.piazzadisiena.it, piazzadisiena.it, abgerufen am 27. Mai 2018
Flag of Ireland.svg Man sagt, dass der grüne Teil die Mehrheit der katholischen Einwohner des Landes repräsentiert, der orange Teil die Minderheit der protestantischen, und die weiße Mitte den Frieden und die Harmonie zwischen beiden.
Flag of Poland (1919–1927).svg Flag of Second Polish Republic in period from August 25, 1919 to March 28, 1928. Red shade used here is HTML "crimson" #D91E3D. Proportion 5:8.