Christlich Demokratische Union Deutschlands

Christlich Demokratische Union Deutschlands
Logo der CDU
Annegret Kramp-Karrenbauer
Partei­vorsitzendeAnnegret Kramp-Karrenbauer
General­sekretärPaul Ziemiak
Stell­vertretende VorsitzendeVolker Bouffier
Silvia Breher
Julia Klöckner
Armin Laschet
Thomas Strobl
Bundes­geschäfts­führerStefan Hennewig
Bundes­schatz­meisterPhilipp Murmann
Ehren­vorsitzendeJakob Kaiser (†)
Konrad Adenauer (†)
Ludwig Erhard (†)
Kurt Georg Kiesinger (†)
Helmut Kohl (†)
(Verzicht am 17. Januar 2000)
Gründung26. Juni 1945 bzw.
20. bis 22. Oktober 1950
(1. Bundesparteitag)
Gründungs­ortBerlin und Rheinland bzw. Goslar
Haupt­sitzKonrad-Adenauer-Haus
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin
Jugend­organisationJunge Union
Parteinahe StiftungKonrad-Adenauer-Stiftung
Aus­richtungChristdemokratie
Soziale Marktwirtschaft
Strömungen:
Konservatismus
Liberalismus
Katholische Soziallehre
Wertkonservatismus
Ordoliberalismus
Farbe(n)rot[2](Parteilogo)
schwarz (Unionsfarbe)
Bundestagssitze
200/709
Sitze in Landtagen
494/1866
Hauptverwaltungsbeamte auf Kreisebene
138/401
Staatliche Zuschüsse54.018.918,68 Euro (2019)[3]
Mitglieder­zahl407.350 (Stand: Ende Dezember 2019)[1]
Mindest­alter16 Jahre
Durch­schnitts­alter60 Jahre
(Stand: 2018)[4]
Frauen­anteil26,3 Prozent
(Stand: 31. Dezember 2018)[5]
Internationale VerbindungenChristlich Demokratische Internationale (CDI-IDC) und
Internationale Demokratische Union (IDU)
Europaabgeordnete
23/96
EuropaparteiEuropäische Volkspartei (EVP)
EP-FraktionEuropäische Volkspartei (EVP)
Websitecdu.de

Die Christlich Demokratische Union Deutschlands (Kurzbezeichnung: CDU) ist eine christdemokratische Partei in Deutschland.

Sie ist nach Mitgliedern die zweitgrößte deutsche Partei. Die CDU und ihre Schwesterpartei, die Christlich-Soziale Union (CSU), werden als Unionsparteien oder kurz Union bezeichnet. Die CDU tritt nicht in Bayern an, die CSU verzichtet auf Wahlteilnahmen im übrigen Bundesgebiet. Beide Parteien bilden im Bundestag eine Fraktionsgemeinschaft, die CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Die CDU wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im Gegensatz zur katholisch geprägten Zentrumspartei als überkonfessionell christliche Partei gegründet. Ihre weltanschaulichen Wurzeln sind die katholische Soziallehre, der Konservatismus und der Ordoliberalismus.[6]

Die Union ist auf Bundesebene insgesamt länger in Regierungsverantwortung als jede andere deutsche Partei seit Gründung der Bundesrepublik. Über die längste Zeit koalierte die CDU neben der CSU mit der FDP in schwarz-gelben Koalitionen. In den Jahren 1969–1982 und 1998–2005 befanden sich die Unionsparteien in der Oppositionsrolle. Seit 2005 stellt die CDU wieder mit Angela Merkel die Bundeskanzlerin.

Bei der Bundestagswahl 2017 wurde die CDU zum dritten Mal in Folge stärkste Partei. Sie ist mit CSU und SPD an der Großen Koalition beteiligt und stützt so die Bundesregierung (Kabinett Merkel IV).

Die CDU ist in allen Bundesländern, in denen sie antritt, im Landesparlament vertreten. Derzeit ist sie in neun Ländern an der jeweiligen Landesregierung beteiligt, in sechs stellt sie den Ministerpräsidenten.

Profil

Das Konrad-Adenauer-Haus in Berlin

Tradition

Seit ihrer Gründung steht die CDU Menschen aller christlichen Konfessionen und auch Nichtchristen offen. Dass sich die CDU ausdrücklich als christlich bezeichnet, beruht auf dem Entschluss der Partei, sich dem christlichen Menschenbild ausdrücklich verpflichtet zu erklären. Bei der Parteigründung im Jahre 1945 war zudem die Überwindung des politischen Gegensatzes zwischen Katholiken und Protestanten ein Hauptmotiv für die Aufnahme des Adjektivs „christlich“ in den Parteinamen. Oft wird die CDU als eine Nachfolgerin der katholisch orientierten Zentrumspartei genannt.

„Nach christlichem Verständnis sind Mensch, Natur und Umwelt Schöpfung Gottes“, heißt es im CDU-Grundsatzprogramm aus dem Jahr 2007.[7] Gott hat demnach den Menschen nach seinem Bilde geschaffen, woraus sich die Würde des Menschen als schützenswertes Gut herleitet.[8] Die natürliche Umwelt wird als Schöpfung angesehen, über die der Mensch nicht frei verfügen darf, sondern die ihm von Gott zur Bewahrung anvertraut wurde.[9]

Die CDU setzt sich für eine Verankerung des Gottesbezuges in der Charta der Europäischen Union,[10] für die Bewahrung christlicher Symbole im öffentlichen Raum und die Erhaltung christlicher Feiertage ein.[11]

Thematisch gibt es heute im Verhältnis zu den politischen Äußerungen führender Kirchenvertreter regelmäßig Gemeinsamkeiten, aber auch unterschiedliche Ansätze und Widersprüche zu den Aussagen der Kirchen, etwa in der Sozialpolitik (vgl. Christliche Soziallehre) oder bei der Förderung der Biotechnologie, insbesondere der Genomforschung.

Grundsatzprogramme

Folgende Grundsatzprogramme wurden von der CDU in der Vergangenheit beschlossen:

  • Neheim-Hüstener Programm (1946), zeigt den Konflikt um einen „christlichen Sozialismus“ auf
  • Düsseldorfer Leitsätze (1949), anlässlich der Bundestagswahl 1949 verabschiedet, befürwortet eine soziale Marktwirtschaft
  • Hamburger Programm (1953)
  • Berliner Programm (1968 (erste Fassung), 1971 (zweite Fassung))
  • Ludwigshafener Programm (1978)
  • Freiheit in Verantwortung (1994)
  • Freiheit und Sicherheit. Grundsätze für Deutschland (2007)[12]: Unter dem Motto „Neue Gerechtigkeit durch mehr Freiheit“ hat die CDU im Jahr 2006 eine Debatte über ein neues Grundsatzprogramm angestoßen. In der 69-köpfigen Grundsatzprogrammkommission, die unter dem Vorsitz des damaligen CDU-Generalsekretärs Ronald Pofalla am 25. April 2006 erstmals zusammentrat, waren alle Landesverbände und Vereinigungen der CDU vertreten. Der dabei erarbeitete Entwurf wurde Anfang Juli 2007 vom CDU-Bundesvorstand beschlossen und am 3. Dezember 2007 auf dem Bundesparteitag in Hannover endgültig verabschiedet.[13]

Seit Herbst 2018 wurde innerhalb der CDU an einem neuen Grundsatzprogramm gearbeitet.[14]

Wahlplakat zur Bundestagswahl 1949

Programmatik

Grundsätzliche Orientierung

Seit ihrer Gründung beruft sich die CDU auf ein christliches Menschenbild. Nach dem Neheim-Hüstener Programm von 1946 sollte die „hohe Auffassung des Christentums von der Menschenwürde, vom Wert jedes einzelnen Menschen als Grundlage und Richtschnur (…) im politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben“ gelten, was sich unter anderem im „Recht auf politische und religiöse Freiheit“, in „Rechtssicherheit für jeden“, in freier Betätigung der Frauen und im Schutz von Minderheiten niederschlagen sollte.[15] Auch nach der Präambel des Grundsatzprogramms von 2007 orientiert sich die CDU „am christlichen Bild vom Menschen und seiner unantastbaren Würde und davon ausgehend an den Grundwerten Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit“.[16]

Wirtschaftspolitik

(c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F039145-0001 / CC-BY-SA
Gedenkmedaille Ludwig Erhard – Die Soziale Marktwirtschaft

Die CDU setzt sich für die Soziale Marktwirtschaft ein und sieht diese als ein Garant für Freiheit, Wohlstand und Sicherheit in der Zukunft an. Im Zuge der Globalisierung strebt sie nach einer internationalen Ausweitung der Sozialen Marktwirtschaft, wobei die gewonnene wirtschaftliche Freiheit den Menschen dienen solle. Insgesamt sei die CDU auf eine „wirtschaftlich vernünftige und sozial gerechte“ Politik bedacht.

Weiterhin sieht die CDU die Soziale Marktwirtschaft gleichzeitig als ein Gesellschaftsmodell an, das direkt mit einer „freiheitlichen Demokratie“ verbunden sei. Nach ihrem Grundsatz bildeten Freiheit und Verantwortung sowie Wettbewerb und Solidarität eine Einheit, die das Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell sozial machten und für soziale Gerechtigkeit sorgten. Die Stärke der Sozialen Marktwirtschaft begründe sich in „mehr Freiheit und Wettbewerb“. Dabei vertraue die CDU auf die „positive Gestaltungskraft freier Märkte und fairen Wettbewerbs“.

Ziel der Wirtschaftspolitik sei die Vollbeschäftigung der Bevölkerung, ein stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum sowie ein solider Haushalt. Des Weiteren strebt die CDU eine Privatisierung aller Wirtschaftsbetriebe an, die derzeit noch staatliche Beteiligung erfahren. In der Arbeitspolitik setzt die CDU auf eine „Flexibilisierung des Arbeitsmarktes“ und auf Tarifautonomie. Arbeitslosigkeit soll entgegengewirkt werden.

Der Schuldenstand der öffentlichen Haushalte müsse laut CDU entschlossen zurückgeführt werden, wobei „Schulden von heute […] Steuern von morgen“ seien. Öffentliche Investitionen dürften nur noch „über Kredite finanziert werden, die Werte bzw. Vermögen schaffen“.

Familienpolitik

Die CDU hat zur Förderung von Familien das Erziehungsgeld bzw. Elterngeld eingeführt. Des Weiteren wurde ein Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz seit 1996 und auf einen Krippenplatz seit 2013 unter den jeweiligen CDU-Regierungen eingeführt. Während des 18. Bundestages wurde mit Stimmen von CDU/CSU die gleichgeschlechtliche Ehe beschlossen, nachdem Kanzlerin Merkel die Abstimmung als Gewissensfrage ohne Fraktionszwang bezeichnet hatte.[17] Der Ausbau von Kindergärtenplätzen soll in der Regierung bis 2021 weiter gestärkt werden. Die CDU schreibt dabei den Familien kein bestimmtes Familienmodell vor.[18]

Bildungspolitik

Die CDU hielt länger als andere Parteien zum dreigliedrigen Schulsystem. Sie hat sich erst 2011 offen vom dreigliedrigen System verabschiedet.[19]

Die CDU befürwortete Studiengebühren während der Jahre 2008 bis 2013.

Innere Sicherheit

Die CDU setzte sich im Wahlkampf 2017 für mehr Polizisten sowie eine stärkere Sicherung der EU-Außengrenzen ein.[20] Ein Einsatz der Bundeswehr im Inneren Deutschlands soll laut CDU/CSU-Bundestagsfraktion bei „einer besonders schweren Terrorlage […] unter Führung der Polizei“ genehmigt werden können.[21]

Netzpolitik

Im Bereich der Netzpolitik setzt sich die CDU für eine stärkere Regulierung und Überwachung des Internets ein und befürwortet die Vorratsdatenspeicherung, die sie seit Juli 2013 „Mindestspeicherfrist“ nennt.[22] Außerdem befürwortet sie Sperrungen von Internetinhalten und Online-Durchsuchungen.

Die CDU war als Bestandteil der Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) an der Ausarbeitung der EU-Richtlinie 2019/790 zur Reform des Urheberrechts im digitalen Binnenmarkt maßgeblich beteiligt.

Einwanderungspolitik

Die CDU erwartet im Blick auf Ausländerpolitik stärkere Anstrengungen von den Migranten für mehr Integration, befürwortet die Förderung der deutschen Sprache unter den Einwanderern und setzt sich für eine kontrollierte Einwanderungspolitik ein. Ein ganzheitliches Einwanderungsgesetz mit einem Punktesystem ist häufiger Diskussionsgegenstand der Partei. Die Doppelte Staatsbürgerschaft wird nur in Ausnahmefällen befürwortet. 1998/1999 organisierte die CDU gemeinsam mit der CSU eine Unterschriftenaktion gegen die doppelte Staatsbürgerschaft. Die Union befürwortet die Ausweisung krimineller Ausländer.[23]

Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama beim Staatsempfang in Baden-Baden, 3. April 2009

Außenpolitik

Außenpolitisch strebt sie vor allem ein intaktes Verhältnis zu den USA an. So warf sie im zeitlichen Umfeld des Irak-Krieges der damaligen rot-grünen Bundesregierung häufig Antiamerikanismus vor. Eine „ominöse Achse“ Paris-Berlin-Moskau-Peking könne nach Aussage des ehemaligen Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber (CSU) niemals die Einbindung in das westliche Bündnis ersetzen. Deutschland brauche vielmehr die USA als Garanten von Frieden und Freiheit in der Welt. Außerdem erklärte die CDU/CSU-Fraktion, sie werde immer solidarisch zu Israel stehen.[24]

Europapolitik

Die CDU versteht sich selbst als „die“ Europapartei.[25] Begründet wird dieser Anspruch mit der Europapolitik von Konrad Adenauer und nachfolgenden Kanzlern der Partei, sowie einer Tradition, die programmatisch auf einen europäischen Bundesstaat und auf die Vereinigung des christlichen Abendlandes abzielte.[26] Die Bundesstaatsidee ist mit Einführung der Binnenmarktsregulierung und der deutschen Wiedervereinigung aber zunehmend in den Hintergrund getreten.

Eine besondere Rolle spielt für die europapolitische Ausrichtung der CDU noch heute Altbundeskanzler Helmut Kohl. Er wird in der Partei (aber auch über Partei- und Landesgrenzen hinweg) als überzeugter Europäer beschrieben, da in seiner Kanzlerschaft die europäische Integration vorangetrieben wurde, etwa durch die Vertragsabschlüsse zum Euro, zum Binnenmarkt oder zu Schengen.[27]

Im Zuge der Eurokrise positioniert sich die CDU neu zur europäischen Integration, aber weniger kritisch als die bayerische Schwesterpartei CSU. Europa-Abgeordnete der Partei setzen sich für eine Fortentwicklung der Europäischen Union zu einer Europäischen Konföderation ein.[28] Die CDU-geführte Bundesregierung unter Angela Merkel setzte zwar ab 2009 stärker auf intergouvernementale Regelungen, etwa im Rahmen des Euro-Plus-Pakts oder der Betonung einer „Unionsmethode“. Auf ihrem Leipziger Parteitag 2011 in Berlin beschloss die CDU hingegen eine Positionierung, die die Gemeinschaftsmethode propagiert und eine politische Union nach bundesstaatlichen Prinzipien fordert.[29]

Eine EU-Vollmitgliedschaft der Türkei hält sie für falsch. Stattdessen tritt die Partei für eine privilegierte Partnerschaft ein. Sie argumentiert vor allem, die Türkei verstoße häufig gegen Menschenrechte und die türkische Regierung leugne den Völkermord an den Armeniern des Jahres 1915 noch heute. Des Weiteren müsse die Türkei Zypern als souveränen Staat anerkennen, da es Grundvoraussetzung sei, dass sich die Mitglieder der EU untereinander anerkennen. Die CDU beklagt, es könne bei der Frage, ob die Türkei in die EU eintrete, ein Automatismus entstehen, wenn der Türkei zum jetzigen Zeitpunkt EU-Beitrittsverhandlungen angeboten würden.

Parteipolitik

Koalitionen

Bevorzugter Koalitionspartner auf Bundesebene war bisher im Regelfall die FDP, da die CDU mit ihr vor allem in der Wirtschafts- und Steuerpolitik am meisten Gemeinsamkeiten sieht. Unterschiedliche Ansichten gibt es vor allem in der Frage der Bürgerrechte; insbesondere ist in diesem Zusammenhang die von der CDU befürwortete, von der FDP jedoch vehement abgelehnte Ausweitung der Videoüberwachung sowie die langfristigere Speicherung von Verbindungsdaten zu nennen. Fiel die Möglichkeit einer schwarz-gelben Koalition aus, wurde in der Regel eine für die jeweilige Legislaturperiode befristete schwarz-rote Koalition mit der SPD gebildet.

Auf Landesebene sind derzeit, neben der SPD, Bündnis 90/Die Grünen der häufigste Koalitionspartner der CDU – jeweils in sechs Ländern. Erstmals regierte eine schwarz-grüne Koalition von Mai 2008 bis November 2010 in Hamburg. Seit Januar 2014 wird Hessen von CDU und Grünen gemeinsam regiert, während die CDU in Baden-Württemberg seit 2016 „Juniorpartner“ der Grünen ist. Eine sogenannte Jamaika-Koalition, gemeinsam mit Grünen und FDP, bestand erstmals von November 2009 bis Januar 2012 im Saarland, und besteht seit 2017 in Schleswig-Holstein. Eine sogenannte Kenia-Koalition, mit SPD und Grünen, regiert unter Führung der CDU in Sachsen-Anhalt und Sachsen, unter Führung der SPD in Brandenburg. Daneben gibt es auf Landesebene zwei rot-schwarze (Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern), eine schwarz-rote (Saarland) und eine schwarz-gelbe Koalition (Nordrhein-Westfalen). Auf kommunaler Ebene gibt es vor allem in großen Städten wie Köln, Frankfurt am Main, Kiel oder Saarbrücken Koalitionen mit den Grünen.

Verhältnis zur CSU

Angela Merkel zwischen den CSU-Politikern Ramsauer (li.) und zu Guttenberg, 2008

CDU und CSU entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg als Sammlungsbewegungen orientiert am Leitbild des christliche Menschenbildes. Zunächst schlossen sich Gruppen dezentral zusammen – Schwerpunkte waren Köln, Berlin und München –; daher auch der Begriff „Union“ und nicht „Partei“. Erst 1950, also nach der Wahl von Konrad Adenauer zum ersten Bundeskanzler, kam die CDU zu ihrem ersten Bundesparteitag zusammen. Die Union in Bayern beließ es bei ihrem Engagement auf Landesebene, stellte aber frühzeitig klar, dass die CSU eine Partei mit bundespolitischem Bezug sein und auf Bundesebene mit der CDU eine Einheit bilden wolle. Die beiden Unionsparteien bilden eine gemeinsame Bundestagsfraktion.

Das Verhältnis von CDU und CSU war aber nicht immer unproblematisch. Es gab in der Vergangenheit teilweise heftige Auseinandersetzungen, die ihren Höhepunkt im letztendlich nicht ausgeführten Kreuther Trennungsbeschluss fanden.

Teils gibt es zwischen den beiden Parteien starke Meinungsverschiedenheiten und selten auch Anfeindungen, so zuletzt im Rahmen der politischen Auseinandersetzung mit der Flüchtlingskrise in Deutschland ab 2015, wo die CDU-Vorsitzende Angela Merkel den Satz „Wir schaffen das“ prägte, der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer stattdessen aber von der CDU eine Zustimmung zu einer Obergrenze für Flüchtlinge forderte. Erstmals seit Jahren nahm Angela Merkel 2016 nicht am CSU-Parteitag als Rednerin in ihrer Funktion als CDU-Vorsitzende teil.[30]

Frauenquote

Am 8. Juli 2020 einigte sich die Struktur- und Satzungskommission der CDU auf einen Vorschlag für eine Frauenquote für Parteiämter und Mandatsanwärter. Dieses Quotenmodell schreibt ab 2021 stufenweise einen Mindestanteil Frauen in Vorstandgremien ab der Kreisebene vor. Zunächst solle eine 30-Prozent-Quote gelten, ab 2023 sollen 40 Prozent und ab 2025 eine von 50 % vorgeschrieben sein.[31] Am 5. Oktober berät der CDU-Bundesvorstand über die Ergebnisse der Kommission.[32]

Gliederungen und Fraktionen

Ebenen

Vertretung der CDU in den Landesparlamenten
  • nicht vertreten
  • als Oppositionspartei vertreten
  • als kleiner Koalitionspartner in der Regierung
  • als großer Koalitionspartner in der Regierung und stellt den Regierungschef
  • Die CDU Deutschlands gliedert sich in 17 Landesverbände, 27 Bezirksverbände, 327 Kreisverbände und über 10.000 Ortsverbände. Sie ist in allen deutschen Ländern mit Ausnahme Bayerns in Landesverbänden organisiert. In Niedersachsen bestehen aus geschichtlichen Gründen die drei Landesverbände Hannover, Braunschweig und Oldenburg; sie bilden zusammen den Gebietsverband CDU in Niedersachsen.

    Landesverbände

    Die CDU ist in all den Landesparlamenten, für die sie kandidiert, in Fraktionsstärke vertreten. Sie stellt derzeit sechs von sechzehn Ministerpräsidenten, in Bayern regiert die Schwesterpartei CSU. Ferner beteiligt sich die CDU in Baden-Württemberg als kleinerer Koalitionspartner von Bündnis 90/Die Grünen, in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen als Juniorpartner der SPD an weiteren Landesregierungen.

    LandesverbandVorsitzender
    (Stand: 10. September 2019)
    Mitglieder
    (Stand: 31. Dezember 2018[33])
    Mitglieder pro Einwohner ab 16 Jahren (Stand: 31. Dezember 2017[34])Ergebnis der Bundestagswahl 2017Letztes Wahlergebnis LandesparlamentCDU-Regierungschef
    Baden-WürttembergBaden-WürttembergThomas Strobl061.4700,68 %34,4 %27,0 % (2016)nein
    BerlinBerlinKai Wegner012.2390,40 %22,7 %17,6 % (2016)nein
    BrandenburgBrandenburgMichael Stübgen (kommissarisch)5.8060,27 %26,7 %15,6 % (2019)nein
    BraunschweigBraunschweigFrank Oesterhelweg005.283
    (Stand 2014)
    0,63 %
    (Stand 2011)
    (vergleiche Hannover)(vergleiche Hannover)(vergleiche Hannover)
    BremenBremenCarsten Meyer-Heder002.1700,38 %25,0 %22,4 % (2015)nein
    HamburgHamburgRoland Heintze006.6660,44 %27,2 %11,2 % (2020)nein
    HannoverHannover
    Bernd Althusmann
    045.957
    (Stand 2014)
    0,75 %
    (Stand 2011)
    34,9 %
    (ganz Niedersachsen)
    33,6 % (2017)
    (ganz Niedersachsen)
    nein
    HessenHessenVolker Bouffier37.0000,71 %30,9 %27,0 % (2018)Volker Bouffier (Kabinett Bouffier III), seit 2010
    Mecklenburg-VorpommernMecklenburg-VorpommernVincent Kokert005.1050,37 %33,1 %19,0 % (2016)nein
    Nordrhein-WestfalenNordrhein-WestfalenArmin Laschet124.5670,84 %32,6 %33,0 % (2017)Armin Laschet (Kabinett Laschet), seit 2017
    OldenburgOldenburgFranz-Josef Holzenkamp011.749
    (Stand 2014)
    1,21 %
    (Stand 2011)
    (vergleiche Hannover)(vergleiche Hannover)(vergleiche Hannover)
    Rheinland-PfalzRheinland-PfalzJulia Klöckner038.9771,14 %35,9 %31,8 % (2016)nein
    SaarlandSaarlandTobias Hans016.2361,91 %32,4 %40,7 % (2017)Tobias Hans (Kabinett Hans), seit 2018
    SachsenSachsenMichael Kretschmer010.4440,30 %26,9 %32,1 % (2019)Michael Kretschmer (Kabinett Kretschmer I), seit 2017
    Sachsen-AnhaltSachsen-AnhaltHolger Stahlknecht006.5850,35 %30,3 %29,8 % (2016)Reiner Haseloff (Kabinett Haseloff II), seit 2011
    Schleswig-HolsteinSchleswig-HolsteinDaniel Günther019.4940,79 %34,0 %32,0 % (2017)Daniel Günther (Kabinett Günther), seit 2017
    ThüringenThüringenMike Mohring09.4810,52 %28,8 %21,7 % (2019)nein

    Bundestagsfraktion und Bundesregierung

    Im Deutschen Bundestag arbeiten CDU und CSU in einer gemeinsamen Fraktionsgemeinschaft zusammen, der CDU/CSU-Fraktion. Fraktionen sind zwar nicht Bestandteil von Parteien (sondern das politische Gliederungsprinzip für die Arbeit des Parlament), gleichfalls kommt ihnen eine „Korrelatfunktion“ gegenüber diesen zu.[35]

    Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion umfasst aktuell 246 Abgeordneten, davon 200 von der CDU. Damit ist sie die größte Fraktion im Bundestag und die CDU die am stärksten vertretene Partei. Fraktionsvorsitzender ist Ralph Brinkhaus, der, wie alle seine Amtsvorgänger, CDU-Mitglied ist. Im Gegenzug genießt die CSU-Landesgruppe einzelne Sonderrechte.

    In der aktuellen, 19. Legislaturperiode stützt die CDU/CSU-Fraktion gemeinsam mit den sie tragenden Parteien und neben der SPD und deren Fraktion die Bundesregierung, das Kabinett Merkel IV. Darauf hat sie sich mit dem Koalitionsvertrag verpflichtet. Zur Koordinierung der Koalitionspolitik entsenden die beteiligten Parteien und Fraktionen Vertreter in den Koalitionsausschuss.

    Neben der seit 2005 amtierenden Bundeskanzlerin, Angela Merkel, werden sechs Bundesminister von der CDU gestellt, die alle Abgeordnete im Bundestag sind:

    Europagruppe

    Auf europäischer Ebene organisieren sich die Abgeordneten der CDU gemeinsam mit den bayrischen Vertretern der CSU in der CDU/CSU-Gruppe in der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

    Organisation

    Parteitag

    28. Parteitag 2015 in Karlsruhe
    Organisationsstruktur und Gremien der CDU

    Der Parteitag ist das höchste Organ der CDU. Er tritt mindestens alle zwei Jahre zusammen, bestimmt die Grundlinien der CDU-Politik, verabschiedet das Parteiprogramm und beschließt über das Statut, die Satzung der CDU.

    Der erste Parteitag, der damals noch Bundesparteitag genannt und auf dem Konrad Adenauer zum Bundesvorsitzenden gewählt wurde, fand vom 20. bis 22. Oktober 1950 in Goslar statt. Der 31. Parteitag fand am 7. und 8. Dezember 2018 in Hamburg statt[36] und wählte Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen Vorsitzenden.

    Bundesausschuss

    Der Bundesausschuss ist das zweithöchste Gremium und beschäftigt sich mit allen politischen Themen und organisatorischen Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich dem Bundesparteitag vorbehalten sind. Aus diesem Grund wird er oftmals auch kleiner Parteitag genannt.

    Bundesvorstand und Präsidium

    Der CDU-Bundesvorstand leitet die Bundespartei. Er führt die Beschlüsse des Bundesparteitages und des Bundesausschusses durch und beruft den Bundesparteitag ein. Die Ausführung der Beschlüsse des Bundesvorstands sowie die Erledigung laufender und dringlicher Geschäfte übernimmt das CDU-Präsidium. Es besteht aus den führenden Mitgliedern des Bundesvorstands und ist kein Organ der CDU Deutschlands.

    Mitglieder

    Mitgliederentwicklung. Die Daten beziehen sich auf Angaben der Fachliteratur,[37] Schätzungen (vor 1966) sowie Parteiangaben zum Stichtag 31. Dezember des jeweiligen Jahres.

    Im Dezember 2017 zählte die CDU Deutschlands 427.173 Mitglieder. Das Durchschnittsalter der CDU-Mitglieder beträgt 59 Jahre. Das Durchschnittsalter der weiblichen Mitglieder liegt bei 61 Jahren und das der männlichen bei 59 Jahren. 25,8 Prozent der Mitglieder (118.865) sind weiblich und 74,2 Prozent (342.678) männlich (siehe CDU-Frauenanteile ab 1991). Bei den Neueintritten liegt der Frauenanteil bei 30,8 Prozent.[38]

    Nach dem Stand von 2011 war der Frauenanteil in den neuen Ländern mit 28,1 Prozent etwas höher als in den alten Bundesländern mit 25,3 Prozent (Stand 2011).[39]

    Anfang der 1990er Jahre erreichte die CDU mit ca. 750.000 Mitgliedern den höchsten Wert ihrer Geschichte, danach nahm die Zahl kontinuierlich ab. Ende Juni 2008 lag sie bei 530.755, die CDU hatte damit erstmals mehr Mitglieder als die SPD und war damit mitgliederstärkste deutsche Partei.[40] Im Mai 2011 sank die Anzahl der Mitglieder der CDU mit 499.646 erstmals unter die 500.000-Marke, lag aber noch vor der SPD.[41] Ende Juni 2012 betrug die Mitgliederzahl der CDU 482.951, sie fiel damit wieder leicht hinter die SPD zurück.[42] Parteiinterne Rechnungen gehen davon aus, dass sich die Mitgliederzahl im Vergleich zum Jahr 2007 im Osten bis 2019, diejenige im Westen bis 2024 halbieren wird.[43] Im Jahr 2013 hatte die CDU einen Rückgang von 1,95 Prozent zu verzeichnen. Der Mitgliederrückgang hat sich im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr weiter abgeschwächt und lag bis September 2014 bei 1,18 Prozent.[38] 2016 betrug der Mitgliederrückgang 2,9 Prozent.[44]

    Das notwendige Mindestalter für eine Mitgliedschaft ist mit der Vollendung des 16. Lebensjahres erfüllt.

    Der Mindestbeitrag für eine CDU-Mitgliedschaft ist nach dem Bruttoeinkommen gestaffelt und beginnt in den unteren Einkommensgruppen bei sechs Euro monatlich.[45]

    Laut einer Studie der Freien Universität Berlin von 2005 bekennen sich gegenwärtig 51 Prozent der CDU-Mitglieder zur katholischen Konfession, 33,3 Prozent geben ein evangelisches Bekenntnis an und 15,7 Prozent fühlen sich keiner Kirche zugehörig.

    Wählerhochburgen

    Die Hochburgen der Partei konzentrieren sich vor allem auf ländliche und/oder katholische Regionen wie die Eifel, das Sauerland, den Kreis Paderborn, das Münsterland, das Oldenburger Münsterland (Cloppenburg-Vechta), das Emsland, das nördliche Saarland, das thüringische Eichsfeld, Landkreis und Stadt Fulda, die oberschwäbischen Landkreise Biberach, Ravensburg und Sigmaringen, verschiedene südbadische Landkreise sowie Gebiete Mecklenburg-Vorpommerns und Sachsens. Nur geringen Zulauf hat die Partei in den Städten des Ruhrgebietes, in Bremen, in Ostfriesland, Brandenburg und in den östlichen Bezirken Berlins. 2013 wurde diskutiert, dass die CDU in den Großstädten in den Vorjahren deutlich an Zuspruch verloren habe, so dass sie dort immer weniger Oberbürgermeister stellte, was zu Debatten in der Partei führte, wie zukünftig großstädtische Milieus als Wähler gewonnen werden könnten.[46]

    In der jüngeren Vergangenheit wurde allerdings in zunehmendem Maße ein „Abschmelzen“ der Hochburgen beobachtet. Zum Beispiel erreichte die CDU (ohne CSU) bei der Bundestagswahl 1983 in 27 Wahlkreisen ein Erststimmenergebnis von über 60 Prozent; Spitzenreiter war Biberach mit 75,1 Prozent. Bei der Bundestagswahl 2005 jedoch bekam die CDU nur noch in einem einzigen Wahlkreis über 60 Prozent der Erststimmen: in Cloppenburg-Vechta mit 64,4 Prozent.

    Vereinigungen und Sonderorganisationen

    Vereinigungen

    Angela Merkel auf dem Kongress der Europäischen Volkspartei, 2015

    Neben den Landesverbänden spielen die Vorfeldorganisationen in der CDU eine wichtige innerparteiliche Rolle. Die Vereinigungen sind im Statut der CDU satzungsrechtlich verankert. Dabei kommen ihnen zwei Hauptaufgaben zu: Sie sollen einerseits die Politik der Partei innerhalb ihrer jeweiligen Wirkungskreise verbreiten. Andererseits sollen sie aber auch die Anliegen der von ihnen vertretenen Gruppen in die Politik der CDU einfließen lassen. Die Vereinigungen genießen im Verhältnis zu anderen Parteien eine weitgehende Unabhängigkeit von der Gesamtpartei. Neben dem Recht, sich eine eigene Satzung zu geben, drückt sich dies vor allem darin aus, dass ihre Mitglieder nicht zwangsläufig Mitglieder der Gesamtpartei sein müssen. Zudem haben sie ausdrücklich das Recht auf eigene politische Verlautbarungen, wenn diese nicht den Grundsätzen der Partei widersprechen.

    Zurzeit verfügt die CDU über sieben Vereinigungen.[47] Ihr Entstehen geht zum größten Teil auf die Anfangszeit der Partei in den 1950er Jahren zurück. Ihr innerparteiliches Gewicht ist unterschiedlich groß. Neben der Jungen Union wird allgemein die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung als besonders einflussreich angesehen. Die Bedeutung der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA oder auch Sozialausschüsse), die noch bis in die 1970er Jahre hinein ein wichtiger innerparteilicher Machtfaktor war, hat seither stark abgenommen. Die 1988 gegründete Senioren-Union setzt sich für Generationengerechtigkeit sowie die aktive Mitgestaltung des demografischen Wandels ein und gilt nach eigenen Angaben als zweitgrößte Gruppierung innerhalb der CDU.[48] Des Weiteren gibt es die Frauen-Union, die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung und die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU.

    Sonderorganisationen und sonstige Gruppen

    Neben den satzungsmäßig verankerten Vereinigungen gibt es in der CDU noch weitere Vorfeldorganisationen mit unterschiedlichem Status. In der Literatur werden sie teilweise auf eine Stufe mit den Vereinigungen gestellt. Unter die Sonderorganisationen fallen Zusammenschlüsse von CDU-Mitgliedern oder CDU-Sympathisanten, die einen geringeren Grad an Formalisierung erreichen als die Vereinigungen. Bundesweit anerkannt sind seit 1952 der Evangelische Arbeitskreis (EAK) und der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS). Beide umfassen auch bayrische Landesverbände, den EAK der CSU und den RCDS Bayern.

    Zudem existieren und existierten unter anderem folgende weitere Gruppierungen in der CDU:[49]

    Parteistiftung

    Die parteinahe Stiftung der CDU ist die Konrad-Adenauer-Stiftung.

    Parteifinanzen

    Die Gesamteinnahmen der CDU betrugen im Jahr 2017 156.700.798,32 Euro. Zu den wichtigsten Einnahmequellen der CDU gehören staatliche Mittel, Parteispenden und Mitgliedsbeiträge.[61]

    Einnahmen der CDU im Jahr 2017EURAnteil
    Mitgliedsbeiträge37.573.934,9223,98 %
    Mandatsträgerbeiträge und ähnliche regelmäßige Beiträge20.094.742,1712,82 %
    Spenden von natürlichen Personen22.576.258,9214,41 %
    Spenden von juristischen Personen12.629.911,088,06 %
    Einnahmen aus Unternehmenstätigkeit und Beteiligungen0,00
    Einnahmen aus sonstigem Vermögen2.002.577,551,29 %
    Veranstaltungen, Vertrieb von Druckschriften und Veröffentlichungen und sonstiger mit Einnahmen verbundener Tätigkeit12.782.222,148,16 %
    Staatliche Mittel48.361.704,2530,86 %
    Sonstige Einnahmen659.447,290,42 %
    Summe≈ 156.700.798100 %

    Zwischen 25 und 40 Prozent der Spendeneinnahmen von Juristischen Personen setzen sich aus Großspenden von mehr als 20.000 Euro je Spende zusammen. Zu den größten Spendern (Juristische Personen, aufsummierte Spendensummen von 2000 bis 2008, ab 2007 nur Spenden ab 50.000 Euro[62]) zählen folgende Unternehmen und Verbände:

    1. 2.244.096 € Deutsche Bank AG
    2. 1.639.034 € Südwestmetall
    3. 1.461.652 € Daimler AG
    4. 1.452.678 € Altana AG
    5. 1.036.816 € Verband der Chemischen Industrie e. V.
    6. 740.000 € Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie
    7. 665.031 € BMW AG
    8. 663.957 € Allianz AG
    9. 625.516 € Verband der Metall- und Elektroindustrie Nordrhein-Westfalen e. V.
    10. 456.150 € Deutsche Vermögensberatung AG DVAG

    Von Januar bis Juli 2017 hat die CDU 15 Großspenden (jeweils über 50.000 €) mit einem Gesamtwert von 1.901.537,00 € erhalten.[63]

    Geschichte

    Gründung

    Gedenktafel am Gründungshaus der CDU, Platanenallee 11, in Berlin-Westend

    Im Chaos des Zusammenbruchs der nationalsozialistischen Diktatur kam es unmittelbar nach Kriegsende 1945 überall in Deutschland – unter anderem in Berlin, Köln, Frankfurt, Hannover, Stuttgart, Würzburg, München – zu fast gleichzeitigen, spontanen, voneinander unabhängigen Gründungen der Christlich-Demokratischen sowie der Christlich-Sozialen Union. Ihre Idee war in den Widerstandskreisen und Gestapogefängnissen im Bewusstsein gemeinsamer Schicksale, politischer Überzeugungen und Leitbilder unabhängig von der Konfession entstanden.

    Unmittelbar nach dem Einmarsch amerikanischer Truppen am 6. März 1945 setzten in Köln konkrete Planungen für eine neue „christlich-demokratische Partei“ ein. Die nach dem 17. Juni 1945 erarbeiteten „Kölner Leitsätze“[64] bildeten die Grundlage für die Programme der neuen Partei in Rheinland und Westfalen vom September 1945. Fast gleichzeitig trat in Berlin am 26. Juni 1945 die Christlich-Demokratische Union (sic!) mit ihrem Gründungsaufruf „Deutsches Volk!“ an die Öffentlichkeit.

    Die Gründungsaufrufe waren in der Mehrzahl von NS-Verfolgten, KZ-Häftlingen oder Emigrierten unterschrieben. Der erste Vorsitzende der CDU, Andreas Hermes, war wegen Beteiligung am Attentat des 20. Juli 1944 zum Tode verurteilt worden und erwartete in der Todeszelle von Plötzensee seine Hinrichtung, bevor er im April 1945 befreit wurde. Die neue christliche, interkonfessionelle Partei sollte nach seiner Ansicht die Mängel der katholisch dominierten Zentrumspartei in der Weimarer Republik im künftigen deutschen Staat ausgleichen.

    Wahlplakat von 1953 mit dem Slogan „Alle Wege des Marxismus führen nach Moskau

    Die CDU organisierte sich zwischen 1945 und 1949 in den deutschen Ländern und Besatzungszonen unterschiedlich schnell. Ein erster übergreifender Zusammenschluss erfolgte im gemeinsamen Zonenausschuss der acht Landesverbände der CDU der britischen Zone, der sich am 22. Januar 1946 im ostwestfälischen Herford konstituierte. Zum Vorsitzenden des Zonenausschusses wurde Konrad Adenauer gewählt. In der französischen und amerikanischen Besatzungszone wurde ein Zusammenschluss untersagt. 1947 bildete die CDU deswegen eine Arbeitsgemeinschaft, um die innere Geschlossenheit der Partei trotz der unterschiedlichen Fortschritte zu wahren.[65] Die Kooperation mit der CDU in der Sowjetischen Besatzungszone schwand aufgrund der oktroyierten politischen Ausrichtung. Am 11. Mai 1950 schloss sich bei einer Konferenz der Landesvorsitzenden in Königswinter die CDU auf Bundesebene zusammen.[66] Am 21. Oktober desselben Jahres wurde dies auf dem 1. Bundesparteitag in Goslar bestätigt. Damit war die politische Realität zweier deutscher Staaten in der Organisationsstruktur der CDU nachvollzogen worden. Zur Bundespartei gehörte auch ein eigener Landesverband der bis Anfang der 50er Jahre in den Westen geflüchteten CDU-Mitglieder, die sogenannte Exil-CDU.

    Ein wesentlicher Teil der CDU-Mitgliederschaft (unter anderem Konrad Adenauer) entstammt der vor dem Zweiten Weltkrieg existierenden katholisch und süd-/westdeutsch geprägten Zentrumspartei. Auch führende Mitglieder der Deutschnationalen Volkspartei, der rechtsliberalen Deutschen Volkspartei und der liberalen DDP traten der CDU bei, insbesondere in Norddeutschland. Die Gründung der Union als weltliche und interkonfessionelle Partei ermöglichte es im Gegensatz zur ehemaligen Zentrumspartei, weit über das katholische Milieu hinaus auch in protestantischen Kreisen Fuß zu fassen.

    Ein erstes stark antimaterialistisch geprägtes Neheim-Hüstener Programm von 1946 für die britische Zone wurde in weiten Teilen von Adenauer formuliert. Das Ahlener Programm aus dem Jahr 1947 wurde maßgeblich von der CDU in den britischen Besatzungszonen geprägt und sah im Sinne eines „christlichen Sozialismus“ vor, sich von einer kapitalistischen Sozial- und Wirtschaftsordnung abzuwenden. Die „Düsseldorfer Leitsätze“ von 1949 befürworteten im Gegensatz dazu die kapitalistische Wirtschaftsordnung im Sinne einer sozialen Marktwirtschaft, die vom ersten Bundeskanzler Konrad Adenauer sowie dem Bundesminister für Wirtschaft Ludwig Erhard in die Praxis umgesetzt wurde. 1953 manifestierte die Partei diese Ausrichtung im „Hamburger Programm“.

    1949–1963: Die Ära Adenauer

    CDU-Wahlplakat von 1957: „Keine Experimente!“

    Bei der ersten Bundestagswahl 1949 wurden die Unionsparteien mit 31,0 Prozent knapp vor der SPD (29,2 Prozent) die stärkste Fraktion im Bundestag und bildeten zusammen mit FDP (11,9 Prozent) und Deutscher Partei (DP; 4,0 Prozent) eine Koalition. Der frühere Oberbürgermeister von Köln und langjährige Zentrumspolitiker, Konrad Adenauer, wurde am 15. September 1949 mit einer Stimme Mehrheit zum ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. 1950 wurde Adenauer auch zum ersten Bundesvorsitzenden der CDU gewählt, als die CDU sich auf Bundesebene formierte.

    Adenauers rheinischer Katholizismus und seine Verankerung in der katholischen Soziallehre prägte die deutsche Gesellschaft der 1950er Jahre nachhaltig. Insbesondere durch die erfolgreiche Politik von Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard, die zu einem wirtschaftlichen Aufschwung führte, erlebte die Union bei den Bundestagswahlen 1953 und 1957 zwei glänzende Wahlsiege, wobei der Wahlsieg 1957 ihr und der CSU sogar die absolute Mehrheit einbrachte. Trotzdem bildete sie weiterhin eine Koalition mit der rechtskonservativen und vor allem in Norddeutschland noch präsenten DP. Bei der zweiten und der dritten Bundestagswahl hatte die CDU der DP darüber hinaus geholfen, über die Grundmandatsklausel die Fünf-Prozent-Hürde außer Kraft zu setzen, indem sie in einigen ausgeprägten norddeutschen DP-Hochburgen darauf verzichtet hatte, Direktkandidaten aufzustellen. Da sie sich zur Bundestagswahl 1961 weigerte, der DP derart erneut „unter die Arme zu greifen“, wechselten 1960 die Hälfte der 17 DP-Bundestagsabgeordneten zur CDU, darunter auch die DP-Bundesminister Hans-Christoph Seebohm und Hans-Joachim von Merkatz. Ein Jahr lang führten CDU und CSU somit eine Alleinregierung, da die restlichen DP-Abgeordneten nicht mehr an der Regierung beteiligt waren. Die Wählerschaft der DP wechselte ab Anfang der 1960er Jahre größtenteils ebenfalls zur CDU, so dass die DP fortan keine Rolle mehr spielte.

    Die 1950er Jahre waren geprägt vom „Wirtschaftswunder“ und der Debatte um die Westbindung der Bundesrepublik (unter anderem Beitritt zur NATO 1955 und Anlehnung an die USA). Das sowjetische Angebot nach einem vereinten, neutralen Deutschland wurde von der CDU als Tarnmanöver bewertet. Adenauer formulierte die so genannte Sogtheorie. Nach dieser Theorie bestand für ein neutrales Deutschland die Gefahr, in den Sog der Sowjetunion zu geraten.

    Die CDU erlitt bei der Bundestagswahl 1961 empfindliche Verluste (CDU 35,8 Prozent, CSU 9,6 Prozent, SPD 36,2 Prozent, FDP 12,8 Prozent). Unter anderem wurden diese Verluste mit dem Bau der Berliner Mauer 1961 und der angeblich zu zögerlichen Reaktion Adenauers hierauf begründet.

    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F023513-0002 / Gathmann, Jens / CC-BY-SA 3.0
    Ludwig Erhard (links) und Kurt Georg Kiesinger (rechts), 25. November 1966

    1963–1969: Regierungen Erhard und Kiesinger

    1963 trat Adenauer zu Gunsten Ludwig Erhards vom Amt des Bundeskanzlers und 1966 auch vom Parteivorsitz zurück. Erhard konnte bei der Bundestagswahl 1965 die Regierungsverantwortung für die CDU sichern, aber ein Jahr später kam es wegen Querelen um wirtschafts- und finanzpolitische Fragen und der ersten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit zum Bruch mit dem Koalitionspartner FDP. Der bisherige baden-württembergische Ministerpräsident Kurt Georg Kiesinger bildete daraufhin mit der SPD die erste Große Koalition auf Bundesebene.

    1969–1982: Erstmals in der Opposition

    Die Bundestagswahl 1969 brachte einen tiefen Einschnitt in der Geschichte der Bundesrepublik und auch der Geschichte der CDU mit sich: Erstmals musste die CDU in die parlamentarische Opposition gehen, da SPD und FDP eine Koalition unter Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) bildeten. Bei der Wahl des Bundesparteivorsitzenden 1971 setzte sich Rainer Barzel, der seit 1963 CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender im Bundestag war, in einer Kampfabstimmung gegen den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Helmut Kohl durch.[67]

    Aufgrund ihrer Ablehnung der Ostverträge traten zwischen 1970 und 1972 mehrere Abgeordnete aus dem Regierungslager zur CDU/CSU-Opposition über, was diese in die Nähe zur Mehrheit im Bundestag brachte (siehe Mitglieder des sechsten Deutschen Bundestages). Im Frühjahr 1972 scheiterte der Versuch Barzels, Brandt durch ein konstruktives Misstrauensvotum abzulösen, obwohl vor der Abstimmung eine rechnerische Mehrheit der Opposition vorzuliegen schien. Die genauen Umstände dieser Abstimmung sind bis heute nicht restlos geklärt, sicher ist inzwischen nur, dass mindestens eine Stimme aus den Reihen der Unionsabgeordneten von der Staatssicherheit der DDR gekauft war (siehe Steiner-Wienand-Affäre). Bei der Bundestagswahl 1972 erfolgte eine deutliche Niederlage: Erstmals stellten CDU und CSU nicht mehr die stärkste Bundestagsfraktion. Barzel, CDU-Vorsitzender seit 1971, verzichtete 1973 auf eine zweite Wahlperiode und übernahm die Verantwortung für die Wahlniederlage, die parteiintern als Debakel angesehen wurde. Nachfolger wurde Helmut Kohl, der die Partei bis 1998 führen sollte.

    1976 ging die CDU mit den Slogans „Aus Liebe zu Deutschland: Die Freiheit wählen“ und „Freiheit statt Sozialismus“ in den Wahlkampf.[68] Kohls erste Kanzlerkandidatur gegen Bundeskanzler Helmut Schmidt bei der Bundestagswahl 1976 scheiterte jedoch, obwohl CDU und CSU deutliche Gewinne erzielen konnten, dadurch wieder stärkste Partei geworden waren und nur knapp die absolute Mehrheit verpassten. Mitte November 1976 verkündete dann die CSU den Kreuther Trennungsbeschluss, indem sie die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU im Bundestag kündigte und eine Ausdehnung auf das gesamte Bundesgebiet anstrebte. Einen Rückzieher machte sie erst, nachdem die CDU ihrerseits angedroht hatte, dann künftig auch in Bayern aktiv zu werden. Bei der Bundestagswahl 1980 unterlag der CSU-Vorsitzende Franz Josef Strauß als gemeinsamer Kanzlerkandidat der beiden Unionsparteien dem amtierenden Bundeskanzler Helmut Schmidt.

    1982–1998: Die Regierung Kohl

    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F082406-0002 / Schaack, Lothar / CC-BY-SA 3.0
    Helmut Kohl, 11. September 1989
    (c) Bundesarchiv, Bild 183-1989-1222-034 / Oberst, Klaus / CC-BY-SA 3.0
    Helmut Kohl bei der Grenzöffnung am Brandenburger Tor, 22. Dezember 1989

    1982 zerbrach die sozialliberale Koalition. Helmut Kohl wurde am 1. Oktober 1982 per konstruktivem Misstrauensvotum zum Nachfolger Helmut Schmidts gewählt. Bei der vorgezogenen Bundestagswahl 1983 erhöhten CDU und CSU unter Kohl mit 48,8 Prozent ihren Stimmenanteil deutlich und setzten ihre mit dem Machtwechsel im Oktober 1982 geschlossene Koalition mit der FDP fort. Das Bundesverfassungsgericht wies Klagen gegen die vorzeitige Auflösung des Bundestages zwar zurück, das Zustandekommen der Bundestagswahl durch eine mit Absicht verlorene Vertrauensfrage blieb jedoch verfassungsrechtlich umstritten. Bei der Bundestagswahl 1987 erlitten CDU und CSU unter der Führung von Kohl deutliche Stimmenverluste, blieben aber die stärkste Fraktion im Bundestag und führten die Regierung mit der FDP fort.

    Am 9. November 1989 wurden die Grenzen zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland geöffnet. Kohl weilte zu diesem Zeitpunkt in Warschau und wurde wie die meisten Beobachter von den Ereignissen völlig überrascht. Er brach unverzüglich seinen Aufenthalt ab, um sich nach Bonn und anschließend nach West-Berlin zu begeben. Nach anfänglichem Zögern und Planungen für einen langfristig angelegten Vereinigungsprozess (Zehn-Punkte-Plan) wurde dann im Frühjahr 1990 aufgrund des Drucks in der Bevölkerung klar, dass eine schnelle Wiedervereinigung erreicht werden musste. Kohl schaffte es durch intensive persönliche Gespräche und Verhandlungen, die Zustimmung der Alliierten und die Unterstützung der europäischen Nachbarn zu erhalten. Der zuvor schon in den Meinungsumfragen deutlich zurückgefallene Bundeskanzler konnte so – als „Kanzler der Einheit“ gefeiert – bei der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl 1990 einen deutlichen Wahlsieg erringen.

    Im Zuge der Wiedervereinigung gingen Teile der DDR-Bürgerrechtsbewegung wie der Demokratische Aufbruch, aber auch die bisherigen DDR-Blockparteien Demokratische Bauernpartei Deutschlands und die CDU (Ost) in der CDU auf. Abgesehen von wenigen Führungspersonen wurde die CDU (Ost), die sich noch kurz zuvor als eine „Partei des Sozialismus“ verstanden hatte, ohne größere Rücksichtnahme auf die bisherigen Bekenntnisse der Mitglieder völlig in die CDU der Bundesrepublik integriert. (Ein eigener Artikel gibt einen Überblick über den Verbleib des Vermögens der Ost-CDU und der Bauernpartei nach der Fusion.)

    Nachdem sich die CDU bei der Bundestagswahl 1994 mit Helmut Kohl als Führungsfigur noch einmal knapp hatte behaupten können, verlor sie bei der Bundestagswahl 1998 zusammen mit der CSU die Regierungsmehrheit und zum zweiten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik ihre Stellung als stärkste Bundestagsfraktion. Mit 35,1 Prozent erreichte sie nach 1949 das zweitschlechteste Ergebnis bei Bundestagswahlen in ihrer Geschichte. Nachfolger Kohls als Bundeskanzler wurde der bisherige niedersächsische Ministerpräsident Gerhard Schröder (SPD).

    Hauptursachen der desaströsen Niederlage waren die schleppende wirtschaftliche Entwicklung mit einhergehender steigender Arbeitslosigkeit; und die Deutschen waren nach 16 Jahren Kanzlerschaft Helmut Kohls überdrüssig geworden. Auch auf Landesebene befand sich die CDU in einer tiefen Krise. So stellte sie im November 1998 lediglich in Baden-Württemberg, Berlin, Sachsen und Thüringen den Regierungschef, wobei sie in Berlin und Thüringen eine Große Koalition mit der SPD bildete. Daneben war sie in Bremen in einer weiteren Großen Koalition Juniorpartner der SPD.

    1998–2005: Die CDU in der Opposition

    (c) Sebastian Zwez, CC BY 3.0 de
    Edmund Stoiber (CSU) und Friedrich Merz

    Neuer Parteivorsitzender wurde Wolfgang Schäuble. 1998/1999 initiierte die CDU/CSU eine Unterschriftenaktion gegen die Reform des deutschen Staatsbürgerschaftsrechts, in der das Abstammungsrecht durch Elemente des ius soli ergänzt werden sollte. Die öffentliche Kampagne verhalf dem hessischen Spitzenkandidaten Roland Koch zum Wahlsieg und zum Amt des Hessischen Ministerpräsidenten.

    Ende des Jahres 1999 wurde die CDU von einem Parteispendenskandal erschüttert. Kernpunkt der Affäre waren Geldspenden in Millionenhöhe, deren Spender zu nennen sich Helmut Kohl weigerte. Ebenso wurden einige schwarze Konten unter Umgehung des Fiskus geführt. Die damalige CDU-Generalsekretärin Angela Merkel zwang Kohl zum Rücktritt vom Amt des CDU-Ehrenvorsitzenden. Im Zusammenhang mit diesem Skandal musste Anfang 2000 nach widersprüchlichen Aussagen zu dem Sachverhalt auch Wolfgang Schäuble als Vorsitzender der CDU und der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zurücktreten.[69] Nachfolgerin als Parteivorsitzende wurde Angela Merkel, die damit als erste Frau an der Spitze einer der deutschen Volksparteien rückte. Nachfolger Schäubles als Fraktionsvorsitzender wurde Friedrich Merz. 2000 erfolgte auch der Umzug der Parteizentrale vom Bonner in das Berliner Konrad-Adenauer-Haus.

    Bei der Bundestagswahl 2002 trat der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) als Kanzlerkandidat an. Trotz erheblicher Zuwächse in Süd- und Südwestdeutschland blieb die CDU/CSU lediglich zweitstärkste Bundestagsfraktion. Hauptursache war nach Meinung von Analysten, dass der Bayer Stoiber insbesondere im Norden (wie schon Strauß 1980) und Osten Deutschlands die Wähler nicht ausreichend ansprechen konnte.

    Die Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2005 führte das Ende der Amtszeit von Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) herbei; die CDU führte danach eine Große Koalition mit der SPD an. Am 22. Mai 2005 siegte die CDU in Nordrhein-Westfalen und löste damit die zu diesem Zeitpunkt letzte amtierende rot-grüne Landesregierung in Deutschland ab.

    2005–2009: Erste Bundeskanzlerin – Zweite Große Koalition

    Angela Merkel nach der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig, 3. Juni 2008

    Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 wurde die Fraktionsgemeinschaft aus CDU und CSU unter Angela Merkel zum ersten Mal seit der Wahl 1994 wieder stärkste Fraktion, erhielt jedoch weniger Stimmen als in der vorhergegangenen Wahl und als in Meinungsumfragen vorhergesagt. Die Union erhielt das drittschlechteste Ergebnis ihrer Parteigeschichte. Das erklärte Wahlziel, eine Bundestagsmehrheit für eine Koalition mit der FDP, konnte nicht erreicht werden.

    Obwohl die CDU/CSU die stärkste Fraktion bildete, beanspruchte zunächst die SPD das Amt des Bundeskanzlers für sich; da jene jedoch gleichzeitig eine Koalition aus SPD, den Grünen und Linkspartei ausschloss und die FDP nicht zu einer Ampelkoalition bereit war, war eine Regierungsbildung ohne die CDU nicht möglich. Am 11. November 2005 einigten sich CDU, CSU und SPD auf einen Koalitionsvertrag für eine Große Koalition unter Angela Merkel als Bundeskanzlerin. So wurde nach der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags Angela Merkel am 22. November 2005 mit 397 von 614 Stimmen der Abgeordneten des Deutschen Bundestages zur ersten Frau gewählt, die die Position des Bundeskanzlers ausübt. Angela Merkel erhielt bei der Kanzlerwahl mehr Stimmen als jeder ihrer Amtsvorgänger, prozentual fiel ihr Wahlergebnis mit 64,9 Prozent der Stimmen jedoch schlechter aus als das Kurt Georg Kiesingers. Jedoch stellte die Große Koalition bei dessen Wahl zum Bundeskanzler am 1. Dezember 1966 über 90,1 Prozent der Sitze, die Große Koalition unter Merkel stellte nur knapp 73 Prozent der Sitze im 16. Deutschen Bundestag. Dies lag vor allem an den drei weiteren, deutlich stärker als zuvor im Bundestag vertretenen Parteien.

    2009–2013: Neuer Koalitionspartner im Kabinett Merkel II

    Bei der Bundestagswahl 2009 verlor die CDU zwar noch einmal leicht an Stimmen, war jedoch dank Überhangmandaten mit mehr Abgeordneten im Bundestag vertreten als in der vorigen Legislaturperiode. Da die FDP zugleich das beste Wahlergebnis ihrer Geschichte erzielte, konnte Angela Merkel den Regierungspartner wechseln und sich mit den Stimmen von Union und FDP als Regierungschefin der vierten christlich-liberalen Koalition wiederwählen lassen. Zuvor gelang es keinem Bundeskanzler in der deutschen Geschichte, den Koalitionspartner zu wechseln.

    Im Januar 2010 stellte die CDU ihr Zukunftspapier Berliner Erklärung vor.[70] Dieses wurde von einigen Beobachtern als Zeichen für einen Linkstrend der CDU wahrgenommen.[71][72] Auf Initiative von Friedrich-Wilhelm Siebeke[71][73] wurde die Aktion Linkstrend stoppen gegründet, die einen Monat nach der Berliner Erklärung ihr Manifest gegen den Linkstrend[74] in deutschen Tageszeitungen veröffentlichte.

    Seit 2013: Erneute Große Koalition

    Nach der Bundestagswahl 2013, bei der die Union nur um fünf Mandate die absolute Mehrheit der Sitze im Bundestag verpasste, sondierte sie mit Bündnis 90/Die Grünen und der SPD. Da einige Funktionäre der Grünen und der CSU eine schwarz-grüne Koalition ablehnten, verhandelten CDU/CSU und die SPD erneut über die Bildung einer Großen Koalition. Nach dem erfolgreichen Mitgliederentscheid der SPD wurde der Koalitionsvertrag unterschrieben. Am 17. Dezember 2013 wurde Angela Merkel zum dritten Mal mit großer Mehrheit zur Bundeskanzlerin gewählt.

    Da die FDP, die laut Merkel „natürlicher Koalitionspartner“ ist und bleibe,[75] in Wahlumfragen im Jahr 2014 bei ca. 3 Prozent verharrte und ein Wiedereinzug in den Bundestag 2017 vor diesem Hintergrund unsicher erschien, begann sich die CDU stärker gegenüber den Grünen zu öffnen.

    Bei der Bundestagswahl 2017 verlor die CDU stark und kam mit der CSU gemeinsam nunmehr nur noch auf 32,9 Prozent der Stimmen. Nachdem die SPD am Wahlabend zunächst eine Wiederauflage der Großen Koalition ausschloss, kam es zu Sondierungen für eine Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen. Diese scheiterten im November 2017. Nach erfolgreichen Sondierungs- und Koalitionsverhandlungen mit der SPD wurde Angela Merkel am 14. März 2018 zum dritten Mal wiedergewählt.

    Am 27. August 2018 entzogen Präsidium und Bundesvorstand der CDU den Christdemokraten für das Leben, dem Wirtschaftsrat der CDU und der WerteUnion den Status als Sonderorganisationen der Partei. Neue Gruppierungen oder Vereinigungen der CDU sollten seit diesem Zeitpunkt nicht mehr offiziell anerkannt werden.[76]

    Am 7. Dezember 2018 wählten die Delegierten des 31. Bundesparteitags der CDU Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen Parteivorsitzenden.[77]

    Persönlichkeiten

    Bundesvorsitzende

    Annegret Kramp-KarrenbauerAngela MerkelWolfgang SchäubleHelmut KohlRainer BarzelKurt Georg KiesingerLudwig ErhardKonrad Adenauer
    VorsitzenderBeginn der AmtszeitEnde der AmtszeitEhrenvorsitz
    Sowjetische Zone
    Andreas HermesAndreas HermesJuli 1945Dezember 1945nein
    Jakob Kaiser
    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-P001516 / CC-BY-SA 3.0
    Jakob Kaiser19461947seit 1958
    Otto Nuschke
    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F003810-0001 / Steiner, Egon / CC-BY-SA 3.0
    Otto Nuschke19481949nein
    Bundesrepublik
    Konrad Adenauer
    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F078072-0004 / Katherine Young / CC BY-SA 3.0 DE
    Konrad Adenauer
    Bundeskanzler 1949 bis 1963
    1. März 1946 (Britische Zone)

    21. Oktober 1950 (bundesweit)
    23. März 1966seit 1966
    Ludwig Erhard
    Bundeskanzler 1963 bis 1966
    23. März 196623. Mai 1967seit 1967
    Kurt Georg Kiesinger
    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F024017-0001 / Gathmann, Jens / CC-BY-SA 3.0
    Kurt Georg Kiesinger
    Bundeskanzler 1966 bis 1969
    23. Mai 19675. Oktober 1971seit 1971
    Rainer BarzelRainer Barzel5. Oktober 197112. Juni 1973nein
    Helmut KohlHelmut Kohl
    Bundeskanzler 1982 bis 1998
    Vorsitzender des Europäischen Rates 1994
    12. Juni 19737. November 1998seit 1998;
    am 18. Januar 2000 stimmte Helmut Kohl zu, den Ehrenvorsitz aufgrund der CDU-Spendenaffäre ruhen zu lassen
    Wolfgang SchäubleWolfgang Schäuble7. November 199816. Februar 2000nein
    Angela MerkelAngela Merkel
    Bundeskanzlerin seit 2005
    Vorsitzende des Europäischen Rates 2007
    10. April 20007. Dezember 2018nein
    Annegret Kramp-KarrenbauerAnnegret Kramp-Karrenbauer
    Bundesministerin der Verteidigung seit 2019
    7. Dezember 2018amtierend

    Generalsekretäre

    NameBeginn der AmtszeitEnde der Amtszeit
    Bruno HeckBruno Heck19671971
    Konrad Kraske
    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F038040-0029 / Wegmann, Ludwig / CC-BY-SA 3.0
    Konrad Kraske19711973
    Kurt BiedenkopfKurt Biedenkopf19731977
    Heiner GeißlerHeiner Geißler19771989
    Volker RüheVolker Rühe19891992
    Peter HintzePeter Hintze19921998
    Angela Merkel
    (c) Armin Linnartz, CC BY-SA 3.0 de
    Angela Merkel19982000
    Ruprecht PolenzRuprecht Polenz20002000
    Laurenz MeyerLaurenz Meyer20002004
    Volker KauderVolker Kauder20052005
    Ronald PofallaRonald Pofalla20052009
    Hermann GröheHermann Gröhe20092013
    Peter TauberPeter Tauber20132018
    Annegret Kramp-KarrenbauerAnnegret Kramp-KarrenbauerFebruar 2018Dezember 2018
    Paul ZiemiakPaul Ziemiak2018amtierend
    Ralph BrinkhausVolker KauderAngela MerkelFriedrich MerzWolfgang SchäubleAlfred DreggerHelmut KohlKarl CarstensRainer BarzelHeinrich von BrentanoHeinrich KroneHeinrich von Brentano

    Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

    NameBeginn der AmtszeitEnde der Amtszeit
    Konrad AdenauerKonrad Adenauer1. September 194920. September 1949
    Heinrich von BrentanoHeinrich von Brentano30. September 19497. Juni 1955
    Heinrich KroneHeinrich Krone15. Juni 195524. November 1961
    Heinrich von BrentanoHeinrich von Brentano24. November 196114. November 1964 (†)
    Rainer BarzelRainer Barzel1. Dezember 19649. Mai 1973
    Karl CarstensKarl Carstens17. Mai 19731. Dezember 1976
    Helmut KohlHelmut Kohl13. Dezember 19764. Oktober 1982
    Alfred Dregger
    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F073603-0028 / Schaack, Lothar / CC-BY-SA 3.0
    Alfred Dregger4. Oktober 198225. November 1991
    Wolfgang SchäubleWolfgang Schäuble25. November 199129. Februar 2000
    Friedrich MerzFriedrich Merz29. Februar 200024. September 2002
    Angela MerkelAngela Merkel24. September 200221. November 2005
    Volker KauderVolker Kauder21. November 200525. September 2018
    Ralph BrinkhausRalph Brinkhaus25. September 2018amtierend

    Bundespräsidenten

    Die nachfolgenden CDU-Politiker wurden zu Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Während der Präsidentschaft ruht traditionell die Parteimitgliedschaft.

    Bundeskanzler

    Die nachfolgenden CDU-Politiker amtierten als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.

    Präsidenten des Deutschen Bundestages

    Die nachfolgenden CDU-Politiker wurden von den Mitgliedern des Deutschen Bundestages zu Präsidenten des Deutschen Bundestages gewählt.

    Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts

    Die nachfolgenden CDU-Politiker amtierten als Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts.

    Präsidenten von EU-Organen und EU-Kommissare

    Die nachfolgenden CDU-Politiker wurden von den Mitgliedern des Europäischen Parlaments zu Präsidenten des Europäischen Parlaments gewählt.[78]

    Die nachfolgenden CDU-Politiker amtierten als Mitglieder der Europäischen Kommission oder deren Präsident.

    Dem Europäischen Rechnungshof als Organ der Europäischen Union saßen bislang zwei CDU-Politiker als Präsidenten vor.

    Ergebnisse bei bundesweiten Wahlen

    Ergebnisse der Bundestagswahlen

    WahljahrStimmenanteilStimmen1
    194925,2 %05.978.636
    195336,4 %10.016.594
    195739,7 %11.875.339
    196135,8 %11.283.901
    196538,0 %12.387.562
    196936,6 %12.079.535
    197235,2 %13.190.837
    197638,0 %14.367.302
    198034,2 %12.989.200
    198338,2 %14.857.680
    198734,5 %13.045.745
    199036,7 %17.055.116
    199434,2 %16.089.960
    199828,4 %14.004.908
    200229,5 %14.167.561
    200527,8 %13.136.740
    200927,3 %11.828.277
    2013[79]34,1 %14.921.877
    201726,8 %12.445.832
    1 Ab 1953: Zweitstimmen.

    Ergebnisse der Europawahlen

    WahljahrStimmenanteilStimmen
    197939,1 %10.883.085
    198437,5 %09.308.411
    198929,5 %08.332.846
    199432,0 %11.346.073
    199939,3 %10.628.224
    200436,5 %09.412.997
    200930,7 %08.071.391
    201430,0 %08.812.653
    2019[80]22,6 %08.438.975

    Literatur

    • Die Politische Meinung 422 (2005): Sechzig Jahre CDU.
    • Winfried Becker (Hg.): Lexikon der Christlichen Demokratie in Deutschland. Schöningh, Paderborn 2002, ISBN 3-506-70779-5.
    • Frank Bösch: Macht und Machtverlust. Die Geschichte der CDU. DVA, Stuttgart 2002, ISBN 3-421-05601-3.
    • Frank Bösch: Die Adenauer-CDU. Gründung, Aufstieg und Krise einer Erfolgspartei 1945–1969. Stuttgart u. a.: Deutsche Verlags-Anstalt, 2001.
    • Matthias Deiß: Die Führungsfrage – CDU und CSU im zwischenparteilichen Machtkampf. Forschungsgruppe Deutschland, München 2003, ISBN 3-933456-27-4.
    • Christian v. Ditfurth: Blockflöten – Wie die CDU ihre realsozialistische Vergangenheit verdrängt. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1991, ISBN 3-462-02179-6.
    • Hans-Otto Kleinmann: Geschichte der CDU. 1945–1982. Herausgegeben von Günter Buchstab, DVA, Stuttgart 1993, ISBN 3-421-06541-1.
    • Helmut Kohl: Berichte zur Lage 1989–1998. Der Kanzler und Parteivorsitzende im Bundesvorstand der CDU Deutschlands. Bearbeitet von Günter Buchstab und Hans-Otto Kleinmann, Droste Verlag, Düsseldorf 2012, ISBN 978-3-7700-1915-1.
    • Ehrhart Neubert: Ein politischer Zweikampf in Deutschland – Die CDU im Visier der Stasi. Verlag Herder, Freiburg 2002, ISBN 3-451-28016-7.
    • Volker Resing: Die Kanzler-Maschine – Wie die CDU funktioniert. Verlag Herder, Freiburg 2013, ISBN 978-3-451-30592-4.
    • Josef Schmid: Die CDU. Organisationsstrukturen, Politiken und Funktionsweisen einer Partei im Föderalismus. Leske & Budrich, Opladen 1990, ISBN 3-8100-0829-X.
    • Hans-Peter Schwarz (Hrsg.): Die Fraktion als Machtfaktor. CDU/CSU im Deutschen Bundestag 1949 bis heute. Pantheon, München 2009, ISBN 978-3-570-55107-3.
    • Udo Zolleis: Die CDU. Das politische Leitbild im Wandel der Zeit. VS Verlag, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-15548-7.

    Siehe auch

    Weblinks

    Einzelnachweise

    1. CDU und SPD verlieren Mitglieder. In: T-online. 16. Januar 2020, abgerufen am 17. Januar 2020.
    2. Das Corporate Design der CDU Deutschlands, abgerufen am 2. April 2019
    3. Übersicht Parteienfinanzierung (PDF; 371 kB)
    4. Durchschnittsalter der Mitglieder der politischen Parteien in Deutschland am 31. Dezember 2018 Statista Das Statistik-Portal, abgerufen am 22. Mai 2020.
    5. Oskar Niedermayer: Parteimitglieder in Deutschland: Version 2019. In: Arbeitshefte aus dem Otto-Stammer-Zentrum, Nr. 30; Berlin: Freie Universität Berlin 2019. Abgerufen am 7. August 2019.
    6. Josef Schmid: Christlich Demokratische Union Deutschlands. In: Uwe Andersen und Wichard Woyke (Hrsg.): Handbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland. Leske + Budrich, Opladen 1995, S. 110.
    7. Vgl. Grundsatzprogramm, § 234.
    8. Vgl. Grundsatzprogramm, § 5.
    9. Vgl. Grundsatzprogramm, § 39.
    10. Vgl. Grundsatzprogramm, § 320.
    11. Vgl. Grundsatzprogramm, § 279.
    12. Liste der Grundsatzprogramme mit den jeweiligen Texten bei der Konrad-Adenauer-Stiftung
    13. Grundsatzprogramm (Memento vom 22. Januar 2009 im Internet Archive)
    14. Grundsatzprogramm: Wo stehen wir?, auf cdu.de
    15. Der Zonenausschuss der Christlich-Demokratischen Union der britischen Zone: Parteiprogramm von Neheim-Hüsten. In: Archiv der Bundesgeschäftsstelle der CDU. Band 2/201, Nr. 16-1, 1946, S. 3 (Website der Konrad-Adenauer-Stiftung [PDF; 436 kB; abgerufen am 10. Januar 2020]).
    16. Freiheit und Sicherheit. Grundsätze für Deutschland. 4. Dezember 2007, abgerufen am 10. Januar 2020.
    17. Homo-Ehe als Gewissensfrage: Merkel hebt Fraktionszwang in Union auf, auf n-tv.de
    18. Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben., auf cdu.de
    19. Bildungspolitik: Die CDU verabschiedet sich nicht nur von der Hauptschule, auf zeit.de
    20. Für Sicherheit und Ordnung. (Flugblatt Sicherheit), auf cdu.de
    21. Pressestatement Einsatz der Bundeswehr im Inneren, auf cducsu.de
    22. Martin Holland: Bosbach: Union hält an Vorratsdatenspeicherung fest. heise.de, 5. Juli 2013, abgerufen am 11. Juli 2013.
    23. Martin Lutz: Umstrittener Vorstoß: Union will ausländische Verbrecher rasch ausweisen. In: welt.de. 15. November 2013, abgerufen am 7. Oktober 2018.
    24. Wir werden immer an der Seite Israels stehen Rede zu 60 Jahren Israel, auf cducsu.de
    25. CDU-Website: Die CDU – die deutsche Europapartei.
    26. Vgl. 60 Jahre CDU Verantwortung für Deutschland und Europa. (PDF; 1,6 MB) Günter Buchstab, Konrad-Adenauer-Stiftung, abgerufen am 15. Oktober 2011. S. 29
    27. Konrad-Adenauer-Stiftung: Helmut Kohl
    28. Positionspapier von Elmar Brok MdEP und Werner Langen MdEP: Für ein starkes und stabiles Europa.
    29. Starkes Europa – Gute Zukunft für Deutschland – Beschluss des 24. Parteitages der CDU Deutschlands. (PDF; 84 kB) Christlich Demokratische Union Deutschlands, abgerufen am 15. November 2011.
    30. Union: Angela Merkel fährt offenbar nicht zum CSU-Parteitag. Spiegel Online, 29. Oktober 2016, abgerufen am 19. April 2017.
    31. Deutsche Welle (www.dw.com): CDU-Kommission bringt Frauenquote auf den Weg | DW | 08.07.2020. Abgerufen am 10. Juli 2020 (deutsch).
    32. Eine starke und attraktive Volkspartei der Zukunft. 9. Juli 2020, abgerufen am 10. Juli 2020.
    33. Oskar Niedermayer: Parteimitglieder in Deutschland: Version 2019. In: Arbeitshefte aus dem Otto-Stammer-Zentrum, Nr. 30; Berlin: Freie Universität Berlin 2019. Abgerufen am 7. August 2019.
    34. Parteimitgliedschaften in Deutschland: Version 2019. Abgerufen am 7. August 2019.
    35. BVerfGE 80, 188
    36. Parteitag Hamburg 2018. In: Christlich Demokratische Union Deutschlands. (cdu.de [abgerufen am 26. Februar 2019]).
    37. Ulrich von Alemann: Das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland. Bundeszentrale für politische Bildung: Bonn 2010. S. 171
    38. a b CDU-Bundesgeschäftsstelle: Bericht der Bundesgeschäftsstelle zum 27. Parteitag der CDU Deutschlands, 8.-10. Dezember 2014, Kölnmesse (PDF; 3,1 MB)
    39. CDU-Bundesgeschäftsstelle: Bericht der Bundesgeschäftsstelle zum 24. Parteitag der CDU Deutschlands (PDF; 3,1 MB)
    40. Günter Bannas: CDU hat mehr Mitglieder als die SPD. Pofalla: „Ein historischer Tag“. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Juli 2008, abgerufen am 28. Oktober 2012.
    41. Auch CDU-Mitgliederzahl unter 500 000 gerutscht. Die Welt, 16. Juni 2011, abgerufen am 28. Oktober 2012.
    42. Robert Roßmann: Mitgliederstatistik der Volksparteien. SPD stirbt langsamer. Süddeutsche.de, 10. Juli 2008, abgerufen am 28. Oktober 2012.
    43. CDU erwartet Halbierung der Mitgliederzahl im Osten bis 2019. WirtschaftsWoche, 21. Juli 2007, abgerufen am 28. Oktober 2012.
    44. Parteienstudie: Vor allem die SPD verliert Mitglieder. 12. Juli 2016, abgerufen am 16. Juli 2016.
    45. Fragen und Antworten zur Mitgliedschaft, auf cdu.de, abgerufen am 24. Oktober 2019
    46. Das Großstadt-Fiasko der CDU. In: Die Zeit vom 15. März 2013.
    47. Vereinigungen und Sonderorganisationen auf der Homepage der CDU
    48. Senioren-Union der CDU Deutschlands, auf senioren-union.de
    49. Robin Alexander: Kramp-Karrenbauer: Die CDU will schwuler werden – aber jetzt noch nicht. 26. August 2018 (welt.de [abgerufen am 9. April 2019]).
    50. Arbeitskreis Christlich-Demokratischer Lehrerinnen und Lehrer (ACDL), auf cdurlp.de, abgerufen am 24. Oktober 2019
    51. Netzwerk Integration
    52. Landesvorstand der CDU Berlin. Beschluss über die Auflösung der Berliner Landesverbände des Deutsch-Türkischen-Forums (DTF) und des Deutsch-Griechischen-Forums (DGF) (Memento vom 11. Februar 2016 im Internet Archive), 2013.
    53. Deutsch-Türkisches Forum der CDU in NRW. Union der Vielfalt ist neue Kraft in der CDU NRW (Memento vom 3. Februar 2015 im Internet Archive). Pressemitteilung und Einladung zur Gründungsveranstaltung, 2014.
    54. Die Merkel-Loge, Der Spiegel 12. Juni 2006
    55. Das Forum für das politische Erbe Konrad Adenauers, auf konradserben.de
    56. Die Kanzlerin im Ich-Modus, Cora Stephan, Wirtschaftswoche 22. November 2016
    57. Union der Mitte Merkel-Anhänger gegen den Rechtsruck, von Ansgar Graw, Die Welt 17. Juli 2018
    58. union-der-mitte.org
    59. Union der Mitte Liberale CDU-Unterstützer von Kramp-Karrenbauer treffen sich in Berlin, von Florian Gathmann, Der Spiegel 3. April 2019
    60. Liberale CDU-Mitglieder Erstes Treffen der „Union der Mitte“, von Robert Roßmann, Süddeutsche Zeitung 3. April 2019
    61. Drucksache 18/12720: Bekanntmachung von Rechenschaftsberichten politischer Parteien für das Kalenderjahr 2017 (1. Teil – Bundestagsparteien) (PDF), Seite 3. In: Deutscher Bundestag. 14. Juli 2019, abgerufen am 22. Mai 2020.
    62. Politische Datenbank
    63. bundestag.de: Fundstellenverzeichnis über die zeitnahe Veröffentlichung von Spenden über 50.000 €
    64. Originaldokument (ab S. 16 der PDF-Datei; 562 kB)
    65. Ludwig Bergsträsser: Geschichte der politischen Parteien in Deutschland. Olzog Verlag, München/Wien 1965, S. 241
    66. https://www.konrad-adenauer.de/index.php?menu_sel=13&menu_sel2=&menu_sel3=&menu_sel4=&msg=9891
    67. Rainer Barzel im Interview: "Ich habe nie mit Helmut Kohl gegessen". In: Der Tagesspiegel. 28. Juni 2000 (tagesspiegel.de [abgerufen am 3. November 2018]).
    68. Wahlprogramme und -slogans online bei der Konrad-Adenauer-Stiftung
    69. Biographie Schäuble, Webseite des Deutschen Historischen Museums
    70. Bundesvorstand der CDU: Berliner Erklärung – Unsere Perspektiven 2010–2013 (Memento vom 3. Januar 2013 im Internet Archive) (PDF; 98 kB), vom 15. Januar 2010.
    71. a b Thomas Steinmann in Financial Times Deutschland: Christlich-Konservative – Die Heimatvertriebenen der CDU (Memento vom 15. Mai 2011 im Internet Archive) vom 6. April 2010, gesehen 13. April 2010.
    72. Märkische Oderzeitung Frankfurt (Oder): Politwissenschaftler Langguth mahnt Merkel (CDU) vom 21. März 2010, gelesen 25. März 2010.
    73. Aktion Linkstrend stoppen: http://linkstrend-stoppen.de/index.php?id=initiator (Memento vom 31. Dezember 2013 im Internet Archive), gesehen 13. April 2010.
    74. Aktion Linkstrend stoppen: Manifest gegen den Linkstrend (Memento vom 12. Oktober 2013 im Internet Archive).
    75. Peter Müller: Attacke bei CDU-Parteitag: Warum Merkel jetzt die SPD mobbt. In: Spiegel Online. 9. Dezember 2014, abgerufen am 9. Juni 2018.
    76. Cornelia Kaminski: Ist Vielfalt in der CDU neuerdings unerwünscht? Auf: kath.net vom 28. August 2018
    77. tagesschau.de: Kramp-Karrenbauer zur neuen CDU-Vorsitzenden gewählt. Abgerufen am 7. Dezember 2018.
    78. rulers.org: Presidents of the Parliamentary Assembly (from 30 Mar 1962, European Parliament)
    79. Bundestagswahl 2013. Der Bundeswahlleiter, 2013, abgerufen am 12. Januar 2017.
    80. Sitzverteilung Europawahl 2019, DeutschlandEndgültiges Ergebnis, auf bundeswahlleiter.de
    81. Mitgliedseite im EBD. Archiviert vom Original am 7. Mai 2012; abgerufen am 6. Oktober 2010.

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    13.06. - 15.06.1988

    36. CDU-Bundesparteitag

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    Andreas Hermes (* 16. Juli 1878 in Köln; † 4. Januar 1964 in Krälingen) deutscher Politiker (Zentrum, CDU)

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    Roman Herzog (1934–2017), deutscher Jurist und Politiker, Bundespräsident von 1994 bis 1999
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    CDU-Bundesparteitag in Düsseldorf
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    Angela Merkel
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    Ende des Besuchs von Bundeskanzler Ludwig Erhard, Pressekonferenz im Nieuwspoort in Den Haag.
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    CDU-Parteitag 1972 in der Wiesbadener Rhein-Main-Halle. (Dr. Konrad Kraske)
    9.-11.10.1972
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    Hermann Gröhe, MdB (2010)
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    Karte des CDU-Landesverbandes Oldenburg
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    CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Volker Kauder, MdB (CDU/CSU Bundestagsfraktion)
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    Empfang des peruanischen Regierungsmitglieds, Haya de la Torre, durch den Bundestagspräsidenten Dr. Gerstenmaier
    Ausschnitt Gerstenmaier
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    Im deutschen Interesse: Ja zu Europa. Christdemokraten bauen Europa CDU
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    Besuch von Gebhard Müller und General Marie-Pierre Kœnig in Weingarten am Blutfreitag 27. Mai 1949, auf dem Rathausbalkon zu sehen: Marie-Pierre Kœnig, Bischof Carl Joseph Leiprecht, Gebhard Müller, Aloisius Muench, Noiret und Guillaume Widmer
    Annegret Kramp-Karrenbauer 2 par Claude Truong-Ngoc janvier 2015.jpg
    (c) Claude Truong-Ngoc / Wikimedia Commons - cc-by-sa-3.0
    Annegret Kramp-Karrenbauer
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    Pressekonferenz mit dem neugewählten CDU-Parteivorstand im Konrad-Adenauer-Haus
    (Kurt Biedenkopf)
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    23.1.1987
    Pressekonferenzen der Parteivorsitzenden bzw. Kanzlerkanditaten zum Abschluß des Bundestagswahlkampfes - im Saal der Bundespressekonferenz.
    Peter Hintze.jpg
    Peter Hintze auf dem Bundesparteitag der CDU-Deutschland
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    11.-13.9.1989
    37. Bundesparteitag der CDU in der Bremer Stadthalle
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    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F003810-0001 / Steiner, Egon / CC-BY-SA 3.0
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    7.-12.8.1956

    anläßlich des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Frankfurt/Main

    Stellv. Ministerpräsident Otto Nuschke (Sowjet Zone)
    Bundesarchiv Bild 183-1989-1222-034, Berlin, Grenzöffnung Brandenburger Tor.jpg
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    ADN-ZB-Oberst-22.12.89-Berlin: Brandenburger Tor-Tausende auf beiden Seiten des Brandenburger Tores feierten die Öffnung des neuen Grenzübergangs am zweihundertjährigen Berliner Wahrzeichen. Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl (M), der Regierende Bürgermeister von Berlin (West), Walter Momper (3.v.r.), Außemminister Hans-Dietrich Genscher (2.v.r.) und Ministerpräsident Dr. Hans Kodrow (r) beim Eröffnungsgang.
    WLP14-ri-0683- Norbert Lammert (CDU).jpg
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    Norbert Lammert (CDU), MdB, Bundestagspräsident
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    Plakate zu Bundestagswahlen (10-001) » Die 1. Bundestagswahl am 14. August 1949 » Motivplakate
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    Laurenzmeyer wahlkampf2009 hamm.jpg
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    Laurenz Meyer (CDU) im Wahlkampf 2009
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    28. CDU Bundesparteitag 2015 in Karlsruhe
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    Konrad Adenauer

    27.4.1988 (Repro) Porträt von Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer vom 23.6.1952

    Nur mit Aufschrift: Foto Katherine Young, New York, herausgeben!

    Abgebildete Personen:

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    German Federal Minister Bruno Heck on May 9, 1968
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    2.-5.11.1981
    30. Bundesparteitag der CDU in Hamburg im Congress Centrum
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    Logo der CDU
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    Bundeskanzler Konrad Adenauer
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    Porträtfoto von Ruprecht Polenz, MdB (CDU/CSU Bundestagsfraktion)
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    CDU Bundesparteitag Mainz
    7.-8. Oktober 1986
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    Autor/Urheber: Olaf Kosinsky, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
    Paul Ziemiak auf dem CDU Bundesparteitag Dezember 2014 in Köln
    K.-H. Lehne (cropped).jpg
    Autor/Urheber: Duerino, Lizenz: CC BY-SA 4.0
    Klaus-Heiner Lehne, Mitglied des Europäischen Rechnungshofs, Luxemburg
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    2.-5.11.1981
    30. Bundesparteitag der CDU in Hamburg im Congress Centrum
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    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F039145-0001 / CC-BY-SA
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    Kurztitel: Gedenkmünze Ludwig Erhard

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    Historische Originalbeschreibung: 

    Gedenkmünze: Ludwig Erhard
    Die Soziale Marktwirtschaft

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    Autor/Urheber:

    unbekannt

    , Lizenz: Logo

    (Sprachneutrales) Logo der Europäischen Volkspartei

    2018 Annegret Kramp-Karrenbauer.jpg
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    Ernst Dieter Rossmann, Inge von Bönninghausen und Annegret Kramp-Karrenbauer beim Grimme-Preis 2018, am 13.04.2018 in Marl.
    Bundesarchiv B 145 Bild-F073603-0035, Mainz, CDU-Bundesparteitag, Jenninger.jpg
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    CDU Bundesparteitag Mainz
    7.-8. Oktober 1986
    Karte CDU-Landesverband Hannover.svg
    Autor/Urheber: NordNordWest, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
    Karte des CDU-Landesverbandes Hannover
    Hans-Gert Poettering (2007).jpg
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    Dieses Bild zeigt Hans-Gert Pöttering, der seit Januar 2007 Präsident des Europäischen Parlaments ist. Die Fotografie entstand während der Feierlichkeiten anlässlich des Internationalen Karlspreises der Stadt Aachen im Jahr 2007.
    Angela Merkel 24092007.jpg
    Autor/Urheber: Ricardo Stuckert/PR, Lizenz: CC BY 3.0 br
    Angela Merkel, Bundeskanzlerin von Deutschland
    (Ursula von der Leyen) 2019.07.16. Ursula von der Leyen presents her vision to MEPs 2 (cropped).jpg
    © European Union 2019 – Source: EP, CC BY 4.0
    In a debate with MEPs, Ursula von der Leyen outlined her vision as Commission President.
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    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F054633-0020 / Engelbert Reineke / CC-BY-SA 3.0
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    26. Bundesparteitag der CDU in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen
    23.-25.10.1978
    Msc 2004-Saturday Afternoon-1400-1600-IMG 0388.jpg
    (c) Sebastian Zwez, CC BY 3.0 de
    40. Münchner Sicherheitskonferenz 2004: Im Gespräch: Dr. Edmund Stoiber, Bayerischer Ministerpräsident (li.) und Dr. Friedrich Merz, Stellvertretender Vorsitzender der CDU-CSU-Fraktion.
    Bundesarchiv B 145 Bild-F054627-0003, Ludwigshafen, CDU-Bundesparteitag, von Hassel.jpg
    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F054627-0003 / Engelbert Reineke / CC-BY-SA 3.0
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    26. Bundesparteitag der CDU in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen
    23.-25.10.1978
    Bundesarchiv B 145 Bild-F027712-0016, Bonn, CDU Vorstandssitzung, Rainer Barzel.jpg
    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F027712-0016 / Engelbert Reineke / CC-BY-SA 3.0
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    CDU-Vorstandssitzung im BKA [Bundeskanzleramt]
    Msc 2004-Saturday Morning-1100 - 1300-Merz, Beer (cropped).jpg
    (c) Kai Mörk, CC BY 3.0 de
    40. Münchner Sicherheitskonferenz 2004: Dr. Friedrich Merz, Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, Deutscher Bundestag.
    President and First Lady Obama with Chancellor Merkel.jpg
    Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Ehemann Joachim Sauer begrüßen US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle Obama beim Staatsempfang auf dem Marktplatz Baden-Baden.
    Bundesarchiv B 145 Bild-F027820-0010, Frankfurt, Kommunalkongress der CDU-CSU.jpg
    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F027820-0010 / Gathmann, Jens / CC-BY-SA 3.0
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    Bundeskanzler Kiesinger auf dem Kommunalkongress der CDU-CSU in Frankfurt/Main (Palmengarten)
    Ralph Brinkhaus 2011.jpg
    Autor/Urheber: Die Hoffotografen Berlin, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
    Ralph Brinkhaus, MdB (2011)
    CDU Mitgliederentwicklung.svg
    Autor/Urheber: Caustic, Lizenz: CC-BY-SA-3.0
    Mitgliederentwicklung der CDU.
    Landtag Niedersachsen DSCF7769.JPG
    (c) Foto: Martina Nolte, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de
    Christian Wulff (* 19. Juni 1959 in Osnabrück) ist Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, zuvor war er Ministerpräsident des deutschen Bundeslandes Niedersachsen. (aufgenommen im Rahmen des Fotoprojekts Landtag Niedersachsen am 24. und 25. November 2009)
    Bundesarchiv B 145 Bild-F038043-0034, Wiesbaden, CDU-Parteitag, Narjes.jpg
    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F038043-0034 / Wegmann, Ludwig / CC-BY-SA 3.0
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    CDU-Parteitag 1972 in der Wiesbadener Rhein-Main-Halle (Dr. Karl Heinz Narjes)
    9.-11.10.1972
    KAS-Furler, Hans-Bild-14318-1.jpg
    Autor/Urheber: CDU, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
    Wählt Prof. Dr. Furler CDU
    Abbildung:
    Porträtfoto
    Plakatart:
    Kandidaten-/Personenplakat mit Porträt
    Objekt-Signatur:
    10-031 : 802
    Bestand:
    CDU-Plakate (10-031)
    GliederungBestand10-18:
    Personenplakate
    Lizenz:
    KAS/ACDP 10-031 : 802 CC-BY-SA 3.0 DE
    CDU Wahlkampfplakat - kaspl010.JPG
    Autor/Urheber: Autor unbekannt, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
    Alle Wege des Marxismus führen nach Moskau! Darum CDU
    Abbildung:
    Rotarmist
    Kommentar:
    Kalter Krieg
    Plakatart:
    Motiv-/Textplakat
    Künstler_Grafiker:
    Signet unbekannt, vgl. Plakat Nr. 10-001-408
    Auftraggeber:
    CDU-Bundesgeschäftsstelle Bonn
    Drucker_Druckart_Druckort:
    Reprodruck Stuttgart
    Objekt-Signatur:
    10-001: 411
    Bestand:
    Plakate zu Bundestagswahlen (10-001)
    GliederungBestand10-18:
    Plakate zu Bundestagswahlen (10-001) » Die 2. Bundestagswahl am 6. September 1953 » Motivplakate
    Lizenz:
    KAS/ACDP 10-001: 411 CC-BY-SA 3.0 DE
    Bundesarchiv B 145 Bild-F019968-0004, Düsseldorf, CDU-Bundesparteitag, Krone.jpg
    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F019968-0004 / Gerhard Heisler / CC-BY-SA 3.0
    Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Info non-talk.svg
    CDU-Bundesparteitag in Düsseldorf
    Bundesminister Heinrich Krone
    Bundesarchiv Bild 146-1994-034-22A, Heinrich Lübke.jpg
    (c) Bundesarchiv, Bild 146-1994-034-22A / CC-BY-SA 3.0
    Portraitfoto Heinrich Lübkes, Bundespräsident 1959 – 1969, aus dem Jahr 1959. Lübke wurde am 1. Juli 1959 zum Bundespräsidenten gewählt, seine Amtszeit begann am 13. September.
    WSchaeuble.jpg
    Porträtfoto von Dr. Wolfgang Schäuble, MdB und Bundesminister (CDU/CSU Bundestagsfraktion) (GND 118814311)
    Bundesarchiv B 145 Bild-F045625-0008, Bonn, Pressekonferenz CDU Bundesvorstand, Kohl.jpg
    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F045625-0008 / Engelbert Reineke / CC-BY-SA 3.0
    Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. Info non-talk.svg
    Pressekonferenz des CDU-Bundesvorstands im Tulpenfeld, Bonn (Helmut Kohl)
    CDU Wahlkampfplakat - kaspl019.JPG
    Autor/Urheber: CDU, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
    Keine Experimente!
    Abbildung:
    Porträtzeichnung
    Plakatart:
    Kandidaten-/Personenplakat mit Porträt
    Künstler_Grafiker:
    Paul Aigner
    Auftraggeber:
    CDU-Bundesgeschäftsstelle Bonn
    Drucker_Druckart_Druckort:
    Reprodruck Stuttgart
    Objekt-Signatur:
    10-001: 642
    Bestand:
    Plakate zu Bundestagswahlen (10-001)
    GliederungBestand10-18:
    Plakate zu Bundestagswahlen (10-001) » Die 3. Bundestagswahl am 15. September 1957 » CDU » Mit Porträtfoto
    Lizenz:
    KAS/ACDP 10-001: 642 CC-BY-SA 3.0 DE
    Angela Merkel, Juli 2010.jpg
    (c) Armin Linnartz, CC BY-SA 3.0 de
    Dr. Angela Merkel

    Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland

    Vorsitzende der CDU Deutschlands
    Bundesarchiv B 145 Bild-F041440-0013, Hamburg, CDU-Bundesparteitag, Ernst Benda.jpg
    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F041440-0013 / Engelbert Reineke / CC-BY-SA 3.0
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    22. Bundesparteitag der CDU in Hamburg

    (Ernst Benda)

    18.-20.11.1973
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    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F004665-0003 / Unterberg, Rolf / CC-BY-SA 3.0
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    Portraits von Staatssekretär Hallstein
    Koehlerhorst08032007.jpg
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    O presidente da Alemanha, Horst Köhler, em Brasília.
    Locator map Hamburg in Germany.svg
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    Eigene Arbeit, basiert auf:
    Karte CDU-Landesverband Braunschweig.svg
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    Karte des CDU-Landesverbandes Braunschweig
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    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F023513-0002 / Gathmann, Jens / CC-BY-SA 3.0
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    Der Wechsel Erhard / Kiesinger

    Am 27.10.1966 waren die vier FDP-Bundesminister aus der seit 1965 bestehenden Koalition von CDU/CSU und FDP wegen unterschiedlicher Auffassungen in der Haushaltsfrage zurückgetreten. Die erneuten Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und FDP scheiterten am 25.11.1966, weil eine Einigung über Steuererhöhungen nicht erzielt werden konnte.
    Am 27.11.1966 einigten sich daraufhin CDU/CSU und SPD auf die Bildung einer "Großen Koalition" mit Kurt Georg Kiesinger, CDU, als Bundeskanzler und Willy Brandt, SPD, als Vizekanzler und Bundesaußenminister.
    Der amtierende Bundeskanzler, Prof. Dr. Ludwig Erhard, erklärte am 30.11.1966 seinen Rücktritt, und der Deutsche Bundestag bestätigte am 1.12.1966 Kurt Georg Kiesinger mit 340 gegen 109 Stimmen als neuen Bundeskanzler.
    Im Bild:

    Als designiereter Kanzlerkandidat der "Großen Koalition" führte Kurt Georg Kiesinger (re.) am 25.11.1966 in Bonn ein Gespräch mit Bundeskanzler Ludwig Erhard
    Bundesarchiv B 145 Bild-F074462-0008, Bonn, Pressekonferenz Koalitionsverhandlungen.jpg
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    12.2.1987

    Pressekonferenz der Generalsekretäre der CDU, Dr. Heiner Geißler, und FDP, Dr. Helmut Hausmann, sowie des Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Theodor Waigel,
    zu den Ergebnissen der zweiten Runde der Koalitionsverhandlungen (Wirtschafts- und Finanzpolitik, Sozial- und Familienpolitik)

    - im Saal der Bundespressekonferenz
    EPP EaP Leaders' Meeting - 21 May (17911351146).jpg
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    EPP EaP Leaders' Meeting - 21 May
    Struktur cdu.svg
    Aufbau - Struktur - Organisation - Organisationsstruktur CDU
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    Rainer Barzel.jpg
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    Rainer Barzel; CDU-Bundesparteitag 1971 in Düsseldorf
    Bundesarchiv B 145 Bild-F024017-0001, Oberhausen, CDU-Parteitag Rheinland, Kiesinger.jpg
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    Bundeskanzler Kiesinger auf dem 17. Parteitag der CDU-Rheinland in der Oberhausener Stadthalle
    Heinrich von Brentano.jpg
    Autor/Urheber: , Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
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    Kurztitel: Hunsrück, Diplomatenjagd 

    Archivischer Titel: Bildmitte: Heinrich von Brentano 

    Abgebildete Personen:

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    Historische Originalbeschreibung: 

    Januar 1956
    Diplomaten-Jagd im Hunsrück auf Einladung von Außenminister Heinrich von Brentano

    Bundesarchiv B 145 Bild-F046123-0023, Bonn, Wahl zum 1. Bundestagspräsidenten.jpg
    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F046123-0023 / Vollrath / CC-BY-SA 3.0
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    Am 7. September 1949 wird Erich Köhler (CDU)

    zum 1. Präsidenten des Deutschen Bundestages gewählt.

    Im Bild: Erich Köhler spricht zu den Abgeordneten.
    Bundesarchiv B 145 Bild-F040153-0031, Bonn, Pressekonferenz CDU-Vorstand, Carstens.jpg
    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F040153-0031 / Wienke, Ulrich / CC-BY-SA 3.0
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    Pressekonferenz mit dem neugewählten CDU-Parteivorstand im Konrad-Adenauer-Haus
    (Karl Carstens)
    Bundesarchiv B 145 Bild-P001516, Jakob Kaiser.jpg
    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-P001516 / CC-BY-SA 3.0
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    Jakob Kaiser, Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, 1949-1957
    Foto Bundesbildstelle Bonn
    CDU Bundesgeschaeftsstelle Berlin.jpg
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    CDU-Bundesgeschäftsstelle Berlin
    Merkelunileipzigdr.jpg
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    Angela Merkel nach der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Leipzig
    Bundesarchiv B 145 Bild-F039719-0024, Bonn, CDU-CSU Bundestagsfraktion, Karl Carstens.jpg
    (c) Bundesarchiv, B 145 Bild-F039719-0024 / Schaack, Lothar / CC-BY-SA 3.0
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    Als neuer Vorstizender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird Prof. Dr. Karl Carstens von K. G. Kiesinger vor dem CDU-Fraktionssaal des Bundestages vorgestellt (im Bild: Karl Carstens)
    Tauber, Peter-8785.jpg
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    Porträt von Peter Tauber, Generalsekretär der CDU
    Harbarth-Stephan-Portrait-2017-1.jpg
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    Portraitfoto von Dr. Stephan Harbarth Mitglied des Deutschen Bundestages
    Hermann Ehlers Relief.jpg
    Hermann Ehlers Relief
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    Bundeskanzler Konrad Adenauer
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    Bonn, 6.12.1990

    Am ersten Tag der Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl vom 2.12.1990 gaben die Generalsekretäre der drei beteiligten Parteien, Volker Rühe, CDU,
    Cornelia Schmalz-Jacobsen, FDP, und Erwin Huber, CSU, eine Pressekonferenz
    im Info-Saal des Bundeskanzleramtes.

    Die Gespräche während der Verhandlungen wurden allgemein als sachlich und zielorientiert bezeichnet und sollen im Hinblick auf die noch für Dezember geplante Wahl des Bundeskanzlers zügig abgeschlossen werden.
    Ronald Pofalla 2007.jpg
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    Ronald Pofalla, MdB (2007)
    Ramsauer, Merkel, von und zu Guttenberg.jpg
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    Dr. Peter Ramsauer, Vorsitzender CSU-Landesgruppe MdB, Dr. Angela Merkel, CDU-Parteivorsitzende und Bundeskanzlerin und Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg, CSU-Generalsekretär MdB