Burgthann
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| ||
| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 21′ N, 11° 19′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Mittelfranken | |
| Landkreis: | Nürnberger Land | |
| Höhe: | 400 m ü. NHN | |
| Fläche: | 39,19 km² | |
| Einwohner: | 11.558 (31. Dez. 2025)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 295 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 90559 | |
| Vorwahlen: | 09183, 09188, 09187 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LAU, ESB, HEB, N, PEG | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 5 74 117 | |
| Gemeindegliederung: | 17 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Rathausplatz 1 90559 Burgthann | |
| Website: | www.burgthann.de | |
| Erster Bürgermeister: | Rainer Bock (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Burgthann im Landkreis Nürnberger Land | ||
Burgthann (Fränkisch: „Burchdann“) ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Nürnberger Land in Bayern.
Geographie
Lage

Die Gemeinde Burgthann liegt ca. 20 Kilometer südöstlich von Nürnberg zwischen dem Ludwig-Donau-Main-Kanal und dem Flüsschen Schwarzach. Sie ist die sich am weitesten nach Süden erstreckende Gemeinde des Landkreises Nürnberger Land, im Süden und Osten grenzt sie an den Regierungsbezirk Oberpfalz.
Gemeindegliederung
Die Gemeinde Burgthann hat 17 Gemeindeteile. Nachstehend eine Aufstellung unter Angabe des Siedlungstyps und der jeweiligen Einwohner:[2][3][4]
| Gemeindeteil | Siedlungstyp | Hauptwohn- sitze (2025) | Gemeindeteil | Siedlungstyp | Hauptwohn- sitze (2025) | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bachmühle | Weiler | Osterhof | Weiler | |||
| Burgthann | Pfarrdorf | 3.832 | Pattenhofen | Dorf | ||
| Dörlbach | Dorf | 211 | Peunting | Dorf | ||
| Ezelsdorf | Kirchdorf | 2.345 | Rübleinshof | Siedlung | ||
| Großvoggenhof | Dorf | Schwarzenbach | Dorf | 726 | ||
| Grub | Dorf | 684 | Steinbach | Dorf | ||
| Heinleinshof | Weiler | Unterferrieden | Kirchdorf | 1.176 | ||
| Mimberg | Dorf | 1.741 | Westhaid | Weiler | ||
| Oberferrieden | Pfarrdorf | 1.228 | ||||
Auf dem Gemeindegebiet befinden sich die Gemarkungen Burgthann, Dörlbach, Ezelsdorf, Grub, Oberferrieden (Gemarkungsteil 0), Schwarzenbach und Unterferrieden.[5] Die Gemarkung Burgthann hat eine Fläche von 7,531 km². Sie ist in 3658 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 2058,73 m² haben.[6] In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Mimberg und Pattenhofen.[7]
Nachbargemeinden
Nachbargemeinden sind, von Norden aus im Uhrzeigersinn: Stadt Altdorf bei Nürnberg, Gemeinde Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz, Markt Postbauer-Heng, Markt Pyrbaum und Gemeinde Schwarzenbruck.
| Altdorf bei Nürnberg | ||
| Schwarzenbruck | Berg bei Neumarkt i.d.Opf. | |
| Pyrbaum | Postbauer-Heng |
Naturräumliche Zuordnung
Nach der naturräumlichen Gliederung Deutschlands (gemäß Meynen/Schmithüsen et al.) liegt Burgthann in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Fränkisches Keuper-Lias-Land, das Bestandteil des Südwestdeutschen Schichtstufenlandes ist (nach Ssymank). Das Gemeindegebiet von Burgthann befindet sich in der naturräumlichen Haupteinheit Vorland der mittleren Frankenalb.[8][9]
Geologie

Die Geologie des stark profilierten Burgthanner Landschaftsraumes wird durch Schichten des Keupers und des Lias (Schwarzer Jura) bestimmt. Im Südosten des Gemeindegebiets, der an die Oberpfalz angrenzt, sind zudem Schichten des Braunjuras (Dogger) dominierend. Im Schwarzachtal haben sich quartäre Talfüllungen abgelagert. Entlang der Schwarzach kommen die Feuerletten aus dem Mittleren Keuper (Trossingen-Formation) vor. Dieser tiefrote Tonstein und Tonmergelstein weist lokal konglomeratische Kalksteinbänke und -knollen sowie sandige Einlagerungen auf. Die Feuerletten und die darüberliegenden Rhätoliasschichten aus der Schwarzjura-Gruppe bilden die erste, zum Steilanstieg der Frankenalb vermittelnde Schichtstufe (Schichtstufenlandschaft).
Die höchste Schicht stellt der Dogger im Gemeindegebiet dar. Ein Höhenzug verläuft von Westhaid in Richtung Gespannberg. Östlich von Ezelsdorf, Osterhof führt ein bogenförmiger Dogger-Ausläufer zum Gespannberg. Der Hochpunkt dieser hügeligen Landschaft bildet der östlich des Gemeindegebiets befindliche Dillberg, dessen Gipfel aus Schichten der Weißjura-Gruppe (Malm) aufgebaut ist und eine Höhe von 595 m ü. NHN aufweist.[10][11]
Der östlich von Ezelsdorf gelegene Brentenberg stellt die höchste Erhebung im Burgthanner Gemeindegebiet mit einer Höhe von 576 m ü. NHN dar.[12] Der Brentenberg besteht aus Dogger-Schichten der Eisensandstein-Formation.[10] Der Dogger Beta-Eisensandstein wurde vor rund 174 bis 170 Millionen Jahren in einem flachen Meer abgelagert und kann zwischen 20 und 80 Meter mächtig sein. Das Eisen wurde bereits frühzeitig von Menschen genutzt.[13]
Klima
Die Gemeinde liegt in der kühl-gemäßigten Klimazone und weist ein humides Klima auf. Die Burgthanner Landschaftsräume befinden sich im Übergangsbereich zwischen dem feuchten atlantischen und dem trockenen Kontinentalklima. Nach der Klimaklassifikation von Köppen/Geiger zählt Burgthann zum gemäßigten Ozeanklima (Cfb-Klima). Dabei bleibt die mittlere Lufttemperatur des wärmsten Monats unter 22 °C und die des kältesten Monats über −3 °C. Die Lias-Dogger-Landschaft erwärmt sich im Frühjahr und Herbst schneller als die wiesengeprägten Aueflächen entlang des Schwarzachtales.[14]
Geschichte
Gründung und frühes Mittelalter
Die Gründung der Gemeinde geht auf das 12. Jahrhundert zurück, als es im Umfeld der dort errichteten Burg Thann zur Gründung mehrerer Siedlungen kam. Im Jahre 1225 wird Jutta von Thann urkundlich erwähnt, als sie dem Ägidienkloster zu Nürnberg drei Höfe schenkte.[15]
Der Reichsministeriale Heinrich von Thann geriet in der Auseinandersetzung des Stauferkaisers Friedrich II. mit den Päpsten Gregor IX. und Innozenz IV. zwischen die landesherrlichen Fronten. In Folge dieser Auseinandersetzung war die Burg Thann um 1250 schweren Zerstörungen seitens der Nürnberger Burggrafen ausgesetzt. Die Kosten für den Wiederaufbau versuchten die Thanner durch den Verkauf von Gütern zu erlösen. Unter anderem veräußerte Heinrich von Thann am 5. März 1272 dem Deutschen Orden seine Güter in „Bosbawer (~ Postbauer) mit allem was dazugehört“.[16]
Dem Druck der mächtigen Zollern auf Burg Nürnberg versuchte Heinrich von Thann durch den Verkauf seiner Burg an den bayrischen Herzog und Pfalzgrafen bei Rhein Ludwig II. mit Urkunde vom 31. Juli 1287 zu entgehen, indem er sich ihm als Lehensmann andiente. Zwar wurde Heinrich von Thann zunächst wieder mit Burg Thann belehnt, Ludwig II. verkaufte die Burg jedoch noch im selben Jahr an König Rudolf I. von Habsburg. Dieser überließ Burg Thann am 31. August 1288 dem Nürnberger Burggrafen Friedrich III., der die Burg den Thannern zunächst wieder als Lehen überließ.[15][16]
Das ansbachische Amt Burgthann
Im Jahre 1331 erwarb der Nürnberger Burggraf Friedrich IV. die Stadt Ansbach mit den dazugehörigen Territorien von den Grafen von Oettingen, so dass Burgthann ab diesem Jahre den „Ansbachischen Besitzungen“ zugeordnet werden kann.[17] Nachdem die Nürnberger Burggrafen beziehungsweise Ansbacher Markgrafen im Jahre 1335 mit dem Kauf der Dörfer Ober- und Unterferrieden ihre Besitzungen um Burgthann (zu denen auch mehrere Güter zu Ezelsdorf, Grub und Schwarzenbach zählten) abgerundet hatten, gründeten sie 1346 das Pflegamt Thann als Sitz der lokalen Verwaltung. Letztmals sind dort um das Jahr 1360 „Thanner“ auf ihrem Stammsitz nachgewiesen. Dabei handelt es sich um Engelhard und Vokolt von Thann, die in Burgthann noch Burghuten innehatten.[15] Über Vokolt von Thann ist auch bekannt, dass er mit einer Tochter des Adelsgeschlechts Smid verheiratet war und am 17. März 1335 Güter zu Tauernfeld und Leutenbach an das Kloster Seligenporten verkaufte.[18]
1366 diente das Pflegamt Thann als Hochzeitsgabe, als die Tochter des Burggrafen Friedrich V., Elisabeth von Hohenzollern, den Pfalzgrafen Ruprecht heiratete. Bis zur Zahlung der restlichen Mitgift im Jahre 1404 war das Amt Burgthann daraufhin Teil der Pfalzgrafschaft bei Rhein. Danach wurde Burgthann von den Ansbacher Markgrafen wieder in Besitz genommen[15]
| Ab | Amtmann | Ab | Amtmann | Ab | Amtmann | Ab | Amtmann |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1346 | Hermann von Golsdorf | 1477 | Hans von Schulenburg | 1564 | Sebastian von Muslohe | 1624 | Gottfried von Schlammersdorf |
| 1404 | W. Schenk zu Geyern | 1488 | Jörg von Embs | 1579 | Joachim von Lentersheim | 1658 | Friedrich von Zedwitz |
| 1411 | Apel von Seckendorf | 1494 | Hans von Embs | 1581 | Hans von Giech | 1677 | Christian Freiherr von Stein |
| 1422 | von Kottenheim | 1500 | Jörg von Embs | 1582 | Endres von Muslohe | 1700 | Adam von Goldacker |
| 1443 | Georg von Lichtenberg | 1504 | Hans von Schulenburg | 1584 | Hans von Giech | 1704 | Friedrich von Kniestädt |
| 1444 | Jörg von Klack | 1505 | Cunz Humler | 1588 | Endres von Muslohe | 1710 | Christian Freiherr von Stein |
| 1458 | Martin von Bardann | 1507 | Thomas von Kühdorf | 1589 | Wolf von Dobeneck | 1723 | Johann von Schaumburg |
| 1459 | Heinrich Talner | 1532 | von Thann | 1590 | Carl von Wildenstein | 1740 | Ernst Freiherr von Synker |
| 1463 | Hadamar von Absberg | 1533 | Ulrich Grünberger | 1595 | Jörg von Zedwitz | 1745 | Philipp Freiherr von Seckendorf |
| 1464 | Jörg von Klack | 1535 | Jörg von Embs | 1606 | Caspar von Seckendorf | 1753 | von der Streithorst |
| 1468 | Cunz von Erlbeck | 1540 | Hans von Embs | 1620 | Joachim von Damitz | 1768 | Philipp von Seckendorf |
| 1563 | Michael von Debitz |
Im Jahre 1427 wurde die Burggrafschaft Nürnberg von den Hohenzollern an die Stadt Nürnberg verkauft, so dass das Ansbacher Pflegamt Burgthann von Nürnberger und Kurzpfälzischen Territorien umgeben war.[20] Aufgrund dieser exponierten Lage hatte das Amt Burgthann während des Ersten Markgrafenkriegs (1449–1450) schwer unter Angriffen der Stadt Nürnberg und der Pfalzgrafen bei Rhein zu leiden. In Folge dieser Auseinandersetzung wurden nicht nur die Burg, sondern auch die Dörfer und Mühlen des Amts ein Raub der Flammen. Beim Wiederaufbau der Mühle Burgthann wurde neben der Mühle selbst auch ein Eisenhammer eingerichtet.[15]
Im Jahre 1625 wurde die Burgthanner Hammerschmiede in eine Papiermühle umgebaut. Im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) kam es zu zahlreichen Kampfhandlungen im Ort, welche die dortigen Bauten stark in Mitleidenschaft zogen. Insbesondere die Burg nahm großen Schaden, als sie am 5. November 1635 von polnischen Landsknechten mit ihren Geschützen, die am Berglohe und beim Badbrunnen postiert waren, beschossen wurde. Bei der Stürmung der Burg durch 500 Landsknechte wurden der „Sohn des Amtmanns sowie der Bauer Rißmann jämmerlich erschossen“.[15]
Als Markgraf Christian Friedrich Karl Alexander von Brandenburg mit Vertrag vom 16. Januar 1791 auf den Thron verzichtete, fiel das Oberamt Burgthann an Preußen. Im Juli 1796 besetzten preußische Husaren – soweit es nicht schon bisher zum Oberamt Burgthann gehörte – das Umland Burgthanns. Mit Ausnahme der Stadt Altdorf wurden alle bisher nürnbergischen Orte der preußischen Verwaltung mit Amtssitz Oberferrieden unterstellt.[15] Von 1797 bis 1806 gehörte das Oberamt Burgthann dem Schwabacher Kreis an.
Burgthann wird bayerisch
Mit Besitzergreifungspatent vom 20. Mai 1806 wurde die Markgrafschaft Ansbach und damit auch Burgthann dem Königreich Bayern angegliedert.[21] Die bisherigen Pflegeämter – darunter auch das Oberamt Burgthann – wurden aufgelöst.[15] Die Ruralgemeinde Burgthann, zu der auch die Weiler Ober- und Untermimberg zählten, wurde mit dem Gemeindeedikt von 1818 gebildet[22] und dem Landgerichtsbezirk Altdorf zugeordnet.[23]
Moderne
Einem Großfeuer, das am 4. Juni 1842 ausbrach, vernichtete 7 Wohnhäuser.[15] Am 6. Mai 1843 wurde der Ludwig-Donau-Main-Kanal eröffnet, der auch das Burgthanner Gebiet bei Rübleinshof durchquert.[24] Auch 3 Kammerschleusen mit den Nummern 33 bis 35 wurden dort auf einer Strecke von nur rd. 850 Metern errichtet.[25] Durch den Bau der Bahnstrecke Regensburg-Nürnberg erhält Burgthann – mit Eröffnung der Teilstrecke Nürnberg-Neumarkt und deren Haltestelle in Burgthann (damals noch Haltestelle Rübleinshof) am 1. Dezember 1871 – Anschluss an das bayerische Fernbahnnetz.[26] Ein erster Telefonanschluss wurde im Jahre 1900 durch das Oberpostamt Nürnberg nach Burgthann gelegt.[15] Am 15. Dezember 1902 wurde Burgthann, mit Einweihung der eingleisigen Bahnstrecke Burgthann-Allersberg, zum Eisenbahnknoten.[27] Eine erste Postagentur wurde im Jahre 1907 in einem Privathaus eingerichtet.[15]
In der Endphase des Zweiten Weltkriegs gab es zahlreiche Tieffliegerangriffe der Alliierten. Dabei wurden am 20. und 28. Februar 1945 auch Reisezüge auf der nahen Bahnstrecke Burgthann–Mimberg getroffen; die dabei Getöteten wurden auf dem örtlichen Friedhof begraben. Im April bereitete sich der Volkssturm auf Kämpfe mit der näherrückenden US-Armee vor und legte Schützengräben an. Am 16. April rückten amerikanische Truppen über Altenthann heran und forderten vorab, dass als Zeichen der Kapitulation weiße Flaggen oder Tücher gehisst werden sollten. Am 17. April zogen jedoch Soldaten der 17. SS-Panzergrenadier-Division „Götz von Berlichingen“ in Burgthann ein und forderten von Bürgermeister Andreas Fischer, seit 1935 im Amt, die Flaggen wieder abzunehmen. Als dieser sich weigerte, wurde er von einem Soldaten der Waffen-SS erschossen. Ein späterer Prozess gegen den Soldaten wurde 1958 eingestellt, da er nach dem seinerzeit von Heinrich Himmler erlassenen „Flaggenbefehl“ gehandelt habe.[28][29][30][Anm 1] Am 19. April gab es schwere Kämpfe um den Ort. Durch Straßenkämpfe und den Beschuss des Ortes wurden Dutzende Gebäude und Stallungen zerstört oder in Brand geschossen. Am Tag darauf verlagerten sich die Kämpfe in den heutigen Gemeindeteil Pattenhofen, ehe die SS-Truppen schließlich vertrieben wurden.[31]
Die erste zentrale Wasserversorgung wurde nach der Trockenperiode 1949 geplant. Hierzu wurde Netzbrunnenquelle erworben und ausgebaut. Am 2. Januar 1960 eröffnete die Kreissparkasse Nürnberg eine erste Zweigstelle in einem Privathaus. 1964 trat Burgthann dem Kanalisationsverband Schwarzenbruck bei und errichtete in der Folgezeit in allen Ortsteilen eine Abwasserkanalisation. Ein erstes Rathaus wurde 1967 errichtet. Ab dem Jahre 1968 ersetzten Straßenbezeichnungen die „alten“ Hausnummerierungen, die 1796 eingeführt worden waren.[15]
Eingemeindungen
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Januar 1972 die Gemeinden Dörlbach, Ezelsdorf, Grub, Oberferrieden, Schwarzenbach und Unterferrieden eingegliedert. Hinzu kam der vorher zur Gemeinde Altenthann gehörende Gemeindeteil Pattenhofen.[23]
Einwohnerentwicklung
Dargestellt wird hier die summarische Entwicklung der Hauptwohnsitze aller heutiger Ortsteile Burgthanns. Zwischen 1987 und 2024 wuchs die Einwohnerzahl der Gemeinde Burgthann von 9.029 auf 11.466 um 2437 Einwohner bzw. um 27,0 %.
Quellen: 1840–2015[32] / 2020–2024[33] / 2025[4]
Gebäudeverteilung
| Gebäude- und Wohnungsbestand am 31.12.2024 | |
|---|---|
| Anzahl der Wohngebäude | 3.903 |
| Anteil der Gebäude mit 1 Wohnung | 76,6 % |
| Anteil der Gebäude mit 2 Wohnungen | 16,2 % |
| Anteil der Gebäude mit 3 oder mehr Wohnungen | 7,2 % |
| Anzahl der Wohnungen in Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden | 5.626 |
| Durchschnitt Einwohner je Wohnung | 2,04 |
| Durchschnittl. Wohnfläche je Wohnung | 118,8 m² |
Quelle[33]
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat besteht aus 24 Gemeinderäten und dem Ersten Bürgermeister. Die Sitzverteilung nach den vergangenen vier Wahlen zeigt folgende Tabelle:
| CSU | SPD | Grüne | FWG | WG Grub | AFD | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2026 | 8 | 6 | 3 | 4 | 1 | 2 | 24 Sitze |
| 2020 | 9 | 4 | 4 | 6 | 1 | - | 24 Sitze |
| 2014 | 11 | 6 | 3 | 3 | 1 | - | 24 Sitze |
| 2008 | 12 | 6 | 2 | 3 | 1 | - | 24 Sitze |
Das Ergebnis der Gemeinderatswahl vom 8. März 2026 ist in den nachstehenden Diagrammen dargestellt.[34]
Bürgermeister
In der Stichwahl vom 22. März 2026 wurde Rainer Bock (SPD) mit 63,1 % der Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl lag bei 61,1 % der Wahlberechtigten. Er folgte damit auf Heinz Meyer (CSU).[35]
Nachstehend die Gemeindevorsteher und Ersten Bürgermeister der Gemeinde Burgthann ab dem Jahre 1799:
| Ab | Name | Ab | Name | Ab | Name | Ab | Name |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1799 | Ludwig Lederer | 1849 | Georg Weigler | 1906 | Lorenz Fischer | 1978 | Eduard Koller (SPD) |
| 1814 | Georg Loschge | 1853 | Leonhard Reinhold | 1935 | Andreas Fischer | 1984 | Georg Hirsch (CSU) |
| 1828 | Jakob Sehrer | 1868 | Stefan Fischer | 1945 | Karl Weißmann | 2008 | Heinz Meyer (CSU) |
| 1839 | Georg Weigler | 1869 | Stefan Fischer | 1946 | Hans Schönweiß | 2026 | Rainer Bock (SPD) |
| 1848 | Friedrich Reichinger | 1882 | Stefan Bohrer | 1966 | Hans Wedel (CSU) |
Quellen: 1799–1946[15] / 1966–2008[37] / 2026[35]
Wappen und Flaggen
| Blasonierung: „Geviert von Silber und Schwarz; aufgelegt ein goldener Schild, darin eine bewurzelte grüne Tanne.“[38] | |
| Wappenbegründung: Die Tanne steht redend für den Ortsnamen, der Burg im oder am Tannenwald bedeutet. Sie erinnert zugleich an die Herren von Thann, die einstigen Ortsherren, die hier um 1260 ihre Stammburg errichteten. Die Vierung von Silber und Schwarz weist auf die zollerischen Burggrafen von Nürnberg, Lehensherren seit 1288 bis zum Ende des Alten Reichs. Sie richteten im Ort ein Amt, später ein Oberamt ein und schufen damit einen Verwaltungsmittelpunkt. Die Flaggen bestehen aus zwei gleich breiten Querstreifen, oben gelb, unten grün; sie zeigen das Gemeindewappen auf der Hissflagge in der Mitte, auf der Bannerflagge leicht nach oben versetzt. Wappen und Bannerflagge wurden am 4. Oktober 1968 vom Innenminister Bayerns genehmigt. |
Kommunale Allianz Schwarzachtalplus

Die Gemeinde Burgthann ist Mitglied der Kommunalen Allianz Schwarzachtalplus. Zu dieser gehören auch die Stadt Altdorf bei Nürnberg, die Gemeinde Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz, der Markt Feucht, die Gemeinde Leinburg, die Märkte Postbauer-Heng und Pyrbaum, die Gemeinde Schwarzenbruck und die Gemeinde Winkelhaid. Im Rahmen eines integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) wird gemeinschaftlich an der Erhaltung charakteristischer Landschaftsräume, an der Stärkung der Siedlungsstrukturen und Ortsmitten sowie an der gemeinsamen Gestaltung der Mobilitäts- und Energiewende gearbeitet. Ziel ist es, auch den Zusammenhalt in der Region zu stärken.[39]
Partnergemeinden
Châteauponsac (Nouvelle-Aquitaine, Frankreich), seit 1989
Sankt Ruprecht an der Raab (Steiermark, Österreich), seit 1994
Verkehr
Die Bahnhöfe in Burgthann liegen an der Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg und sind seit Ende 2010 an die S-Bahn Nürnberg angeschlossen. In Burgthann befindet sich eine S-Bahn-Station der Linie S3 Nürnberg Hbf – Neumarkt (Oberpfalz). Von 1902 bis 1973 zweigte von Burgthann die heute stillgelegte und vollständig abgebaute Bahnstrecke Burgthann–Allersberg („Allersberger Bockl“) nach Allersberg ab.
Die Bundesstraße 8 quert den südlichen Teil des Gemeindegebietes. Um Burgthann gibt es nahe Anschlussstellen (AS) an das Bundesautobahnnetz: die AS Altdorf/Burgthann an die A 3 in etwa 5 km Entfernung im Nordosten, die AS Altdorf/Leinburg an die A 6 in etwa 9 km Entfernung in derselben Richtung, die AS Feucht an der A 73 etwa 9 km im Westen, die über das nahe Autobahndreieck Nürnberg/Feucht den Wechsel auf die A 9 erlaubt (alle Entfernungen auf der Straße vom Ort Burgthann aus gerechnet).
In den Nächten an Wochenenden und vor Feiertagen wird das Gemeindegebiet fast flächendeckend durch den VAG-Nightliner N15 von und nach Nürnberg bedient.

Der Ludwig-Donau-Main-Kanal hat auf dem Gebiet der Gemeinde drei Schleusen.
Wirtschaft
Im Gemeindegebiet sind vier Gewerbegebiete mit einer Fläche von insgesamt 37 Hektar ausgewiesen mit den Namen Ezelsdorf (4,4 ha), Am Breitenstock (5,5 ha), Am Espen (7,5 ha) und Espenpark (19,6 ha).
Der Hebesatz für die Gewerbesteuer beträgt 320 % (Stand 2021).
Im heutigen Ortszentrum wurde am 23. November 1970 ein Schulungszentrum des LBB eröffnet, das bis 1999 bestand.[40] Auf dem ehemaligen Gelände der Bauschule befindet sich heute ein Lebensmitteldiscounter sowie das neue Wohngebiet „Hirschberger Gärten“.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Religion
- Evangelisch-Lutherisch

Diese evangelische Kirche wurde 1961 eingeweiht und ist dem Apostel Johannes gewidmet. Sie zeichnet sich durch einen fast 40 Meter hohen Turm und ein markantes Zeltdach aus Lärchenholz aus. Die Altarwand ziert ein Fresko des Künstlers Kurt Kolbe. Im Jahr 2025 war die Kirche aufgrund eines Schadens an der Deckenverkleidung im Kirchenschiff gesperrt. Gottesdienste fanden in dieser Zeit im Evangelischen Gemeindehaus Burgthann sowie an Alternativorten statt.
Marienkirche Oberferrieden
Die Marienkirche in Oberferrieden ist eine evangelisch-lutherische Kirche mit einer reichen Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie in päpstlichen Schutzbriefen von 1179 und 1186, in denen eine Kirche in „Varriden“ als Besitzung des Domkapitels zu Eichstätt bestätigt wurde.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche mehrfach umgebaut und renoviert. 1712/13 erfolgte der Neubau des Langhauses, und 1900 wurde eine Portalvorhalle im Stil der Neurenaissance hinzugefügt. 1957 fand eine umfassende Erneuerung des Baus statt. Die Kirche ist der Mutter Jesu, Maria, gewidmet und steht als geschütztes Baudenkmal unter Denkmalschutz.

Ein bemerkenswertes Kunstwerk in der Kirche ist das Gemälde „Auferstehung Christi“ des Nürnberger Malers Christian Friedrich Fues (1772–1836), das 2016/17 restauriert wurde.
- Katholisch
Kirche Christkönig
Die katholische Christkönigkirche wurde am 14. Juni 1964 geweiht und ist seither ein markantes Wahrzeichen des Ortes. Ihr rotes Sandsteingemäuer und die Krone auf dem Dach symbolisieren die Königswürde Christi. Die Kirche wurde wegen des Wachstums der katholischen Gemeinde nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet und dient seitdem als zentraler Ort für Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen. Sie gehört zum Pfarrverband Altdorf.

Bauwerke
Burg Thann
Zentrum ist die wahrscheinlich um 1160 erbaute, von der Fördergemeinschaft Burg Burgthann restaurierte Burg Thann, die auch das Heimatmuseum beherbergt. Der in Franken bekannte Raubritter Eppelein von Gailingen wurde dort 1381 für eine Nacht gefangen gehalten, bevor er an den Neumarkter Scharfrichter übergeben wurde.
Seit Juni 2010 können im Innenhof standesamtliche Trauungen durchgeführt werden.
Der sehenswerte Glockenturm zu Schwarzenbach steht im Burgthanner Ortsteil Schwarzenbach.
Museen
Zum 150-jährigen Jubiläum des Ludwig-Donau-Main-Kanals im Jahr 1995 wurde auf der Burg Thann das Bayerische Ludwig-Donau-Main-Kanal-Museum eröffnet, das durch die Fördergemeinschaft Burg Burgthann betreut wird. Hier werden Unikate und Originale der Wasserwirtschaftsämter Nürnberg, Ansbach und Regensburg ausgestellt. Das Museum beherbergt unter anderem eine verkleinerte Kopie des Goldblechkegels von Ezelsdorf-Buch und die Nachbildung eines Dinosaurier-Schädels, der beim Bau des Ludwig-Donau-Main-Kanals nahe Dörlbach gefunden wurde.
Kanal
Der Ludwig-Donau-Main-Kanal durchläuft das Gemeindegebiet von Burgthann. Neben den Schleusen 33, 34 und 35 befinden sich auch der Distellochdamm und Mühlbachdamm, Meisterwerke der historischen Ingenieurskunst, im Gemeindegebiet. Ergänzend besteht die Möglichkeit, in den Sommermonaten mit dem Treidelschiff Elfriede den Kanal bei Schwarzenbach zu befahren.
Bau- und Bodendenkmäler
Persönlichkeiten
Zu den Persönlichkeiten, die in Burgthann geboren wurden, gelebt und/oder gewirkt haben, gehören:
- Johann Jakob Cella, Jurist und Autor
- Ernst Moritz Engert, Künstler
- Ingo Günther, Brigadegeneral
- Alexandra Hildebrandt, Publizistin
- Hermann Moser, Künstler
- Ludwig Julius Traugott von Thüngen, Jurist
Schutzgebiete
Große Teile des Gemeindegebietes sind Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes Schwarzachtal mit Nebentälern (LSG-Nr. LSG-00587.01; WDPA-Nr. 396136). Das Schwarzachtal ist hier auch Teil des Natura2000 Fauna-Flora-Habitat-Gebiets NSG 'Schwarzach-Durchbruch' und Rhätschluchten bei Burgthann (FFH-Nr. 6633-371; WDPA-Nr. WDPA ID).[41] Im Gemeindegebiet befinden sich zusätzlich zwei ausgewiesene geschützte Landschaftsbestandteile (GLB) und sechs Naturdenkmäler (ND).
- GLB Burgberg, ein Halbtrockenrasen mit Hecken und einer traditionellen Form der Beweidung
- GLB Sandgrube bei Heinleinshof, eine ehemalige Sandabbaufläche mit Verlandungsgewässer, mageren, trockenen Sandflächen und dazwischen liegenden Kontaktzonen.
- ND Die 2 Kirchhofbergahorne beim Friedhof Oberferrieden
- ND Die Burgthanner Alteiche beim Burgthanner Rathaus
- ND Die 3 Burgeichen am Burghang der Burg Thann
- ND Die Futterspiel Eiche zwischen Dörlbach und Rasch
- ND Dockelesgraben in einem Seitental der Schwarzach
- ND Die 4 Friedenslinden von Dörlbach

Ergänzend befinden sich im Gemeindegebiet zwei ausgewiesene Geotope. Neben dem Dörlbacher Einschnitt liegt nördlich und nahe dem Burgthanner Rathaus der Straßeneinschnitt unterhalb des Rathauses in Burgthann.[42] Die Böschung ist hier auf einer Länge von 75 Metern aufgeschlossen. Die Sandsteinfelswand hat eine Höhe von bis zu 4 Metern. Die untere Hälfte der Wand wird den Rhätolias-Übergangsschichten zugeordnet und das Hangende besteht aus Arietensandstein.
Natur
Nördlich von Heinleinshof befinden sich die Mantaweiher.
Sport
In der Gemeinde gibt es einige örtliche Sportvereine, unter anderem den TSV Burgthann; im Winter werden über 30 Kilometer Langlaufloipen angelegt.
Bildungseinrichtungen
Kindergärten und -krippen
- Evangelischer Kindergarten Burgthann Die Kinderarche
- Evangelisches Kinderhaus Lichtblick Burgthann
- Evangelisches Haus der Kinder Mimberg Die Buchfinken
- Evangelischer Integrativer Kindergarten Oberferrieden Pfiffikus
- Evangelisches Haus für Kinder Unterferrieden Kleine Strolche
- Evangelischer Kindertagesstätte Ezelsdorf Die Ezelmäuse
- Evangelischer Kindergarten Schwarzenbach
- Waldkindergarten Grashüpfer bei Ezelsdorf
- Hort Burgthann (in der Grundschule)
Schulen


- Grundschule Burgthann
- Grundschule Ezelsdorf
- Grundschule Oberferrieden
- Mittelschule Burgthann
Sonstige Bildungseinrichtungen
- Volkshochschule Schwarzachtal
- Haus der Musik Unterferrieden (Musikforum Burgthann e. V.)
- Gemeindebücherei Burgthann
- Öffentliche Evangelische Bücherei Oberferrieden, Nürnberger Straße 45
Feuerwehren
In den Gemeindeteilen Burgthann, Ezelsdorf, Mimberg, Oberferrieden, Unterferrieden, Grub, Schwarzenbach und Pattenhofen gibt es Freiwillige Feuerwehren.
Seit 2003 haben die Feuerwehren von Ober- und Unterferrieden ein gemeinsames Feuerwehrhaus zwischen beiden Orten. Die beiden Feuerwehren sind aber weiterhin eigenständig organisiert.
Die Freiwillige Feuerwehr Burgthann bezog im Jahr 2006 ihr neues Feuerwehrhaus am Schaffeldweg, nachdem sie jahrzehntelang in einer umgebauten ehemaligen Sporthalle mit angebauter Fahrzeughalle untergebracht war.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Burgthann. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 512–513 (Digitalisat).
- August Gebeßler: Landkreis Nürnberg (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 11). Deutscher Kunstverlag, München 1961, DNB 451450981, S. 27–28.
- Elly und Wilhelm Kuch: Ausstellung im Ferberschen Haus Gera von September bis Oktober 1991 / Museum für Angewandte Kunst. [Katalog und Ausstellung: Hans-Peter Jakobson und Andrea Paul]. (= Klassiker der deutschen Gegenwartskeramik. 1). Museum für Angewandte Kunst, Gera 1991, DNB 921278179
- Eckhardt Pfeiffer (Hrsg.): Nürnberger Land. 3. Auflage. Karl Pfeiffer’s Buchdruckerei und Verlag, Hersbruck 1993, ISBN 3-9800386-5-3.
- Gottfried Stieber: Burgthann. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, OCLC 231049377, S. 267–271 (Digitalisat).
- Pleikard Joseph Stumpf: Burgthann. In: Bayern. Ein geographisch-statistisch-historisches Handbuch des Königreiches. Zweiter Theil. München 1853, OCLC 643829991, S. 685 (Digitalisat).
- Hans Wedel: Burgthann – Geschichte, Geschichten und Notizen aus den Dörfern der Großgemeinde. H. Wedel, Burgthann 1981, DNB 950601837
Weblinks
- Website der Gemeinde Burgthann
- Burgthann: Amtliche Statistik des Bayerischen Landesamtes für Statistik
Einzelnachweise
- ↑ Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2025. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Mai 2026, abgerufen am 21. Mai 2026 (Hilfe dazu).
- ↑ Gemeinde Burgthann in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 25. Dezember 2019.
- ↑ Gemeinde Burgthann, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 29. November 2021.
- ↑ a b Einwohnerzahlen. Gemeinde Burgthann, abgerufen am 21. April 2026.
- ↑ Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. In: ldbv.bayern.de. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 17. April 2025, abgerufen am 16. Dezember 2025.
- ↑ Gemarkung Burgthann (093408). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 8. November 2024.
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. November 2024.
- ↑ Karte der Naturraum-Haupteinheiten und Naturraum-Einheiten in Bayern. (PDF) Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 25. Dezember 2018.
- ↑ Landschaften. Bundesamt für Naturschutz, abgerufen am 25. Dezember 2018.
- ↑ a b UmweltAtlas Bayern: digitale Geologische Karte von Bayern 1:25.000 (dGK25). Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU), abgerufen am 23. Dezember 2018.
- ↑ Geologische Karte von Bayern 1:500.000. Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU), abgerufen am 23. Dezember 2018.
- ↑ Karte Burgthann. OpenStreetMap – Deutschland, abgerufen am 25. Dezember 2018.
- ↑ Bernhard Häck: Der Brentenberg & Dillberg und seine Denkmäler. (PDF) Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (BLFD), abgerufen am 25. Dezember 2018.
- ↑ Klima. Climate-Data.org, abgerufen am 25. Dezember 2018.
- ↑ a b c d e f g h i j k l m Hans Wedel: Burgthann, Geschichte, Geschichten und Notizen aus den Dörfern der Großgemeinde. Hrsg.: Hans Wedel. Druckerei Carl Hessel GmbH, Feucht 1982, S. 15 ff.
- ↑ a b Roland Heinisch: Die Herrschaft des Deutschen Ordens im Pflegamt Postbauer von 1271–1805. Hrsg.: Gemeinde Postbauer-Heng. Postbauer-Heng 1996, S. 23 ff.
- ↑ Reinhard Seyboth: Ansbach, Markgrafentum: Territorium und Verwaltung. In: Historisches Lexikon Bayerns in bavarikon. BSB Bayerische StaatsBibliothek, abgerufen am 20. April 2026.
- ↑ Bernhard Heinloth: Historischer Atlas von Bayern / Teil Altbayern / Heft 16 / Seite 141 / Herausgeber: Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften / München 1967. In: MDZ Münchener DigitalisierungsZentrum, Digitale Bibliothek. BSB Bayerische StaatsBibliothek, 1967, abgerufen am 23. April 2026.
- ↑ Hans Wedel: Burgthann, Geschichte, Geschichten und Notizen aus den Dörfern der Großgemeinde. Hrsg.: Hans Wedel. Druckerei Carl Hessel GmbH, Feucht 1982, S. 24
- ↑ Otto Spälter: Nürnberg, Burggrafschaft. In: Historisches Lexikon Bayerns, bavarikon. BSB Bayerische StaatsBibliothek, 4. Oktober 2010, abgerufen am 20. April 2026.
- ↑ Besitz-Ergreifungs-Patent für die Markgrafschaft Ansbach. In: Haus der Bayerischen Geschichte. Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, abgerufen am 20. April 2026.
- ↑ Gemeindeedikt 1818. In: bavarikon. Onlineportal des Freistaats Bayern, abgerufen am 20. April 2026.
- ↑ a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der Bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck'sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 542.
- ↑ Hans Gruener: Der Ludwig-Donau-Main-Kanal. Daniel Gruener, abgerufen am 21. April 2026.
- ↑ Kanallage. In: BayernAtlas. Kartenviewer des Freistaats Bayern, abgerufen am 21. April 2026.
- ↑ Eröffnung der Bahnstrecke Nürnberg-Neumarkt in Zeitung des Vereins Deutscher Eisenbahnverwaltungen im November 1871. In: MDZ Münchener DigitalisierungsZentrum, Digitale Bibliothek. BSB Bayerische StaatsBibliothek, abgerufen am 20. April 2026.
- ↑ Wolfgang Bleiweis, Ekkehard Martin: Fränkische Nebenbahnen: einst und jetzt; Mittel- und Unterfranken. Bufe-Fachbuch-Verlag, Egglham/München 1987, ISBN 3-922138-30-6, S. 105–109.
- ↑ Stephen G. Fritz: Endkampf: Soldiers, Civilians, and the Death of the Third Reich. University of Kentucky Press, 2004, ISBN 0-8131-2325-9, S. 130–131 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Verfahren Lfd.Nr.466, in: Justiz und NS-Verbrechen Band XV, C.F. Rüter, D.W. de Mildt ( vom 17. August 2017 im Internet Archive)
- ↑ Bundesgerichtshof Urt. v. 22.10.1957, Az.: 1 StR 116/57 auf wolterskluwer-online.de, abgerufen am 4. Juni 2019, LG Nürnberg-Fürth vom 1.10.1958.
- ↑ Eintrag auf Burgthann.de zur Ortsgeschichte ( vom 6. Mai 2017 im Internet Archive)
- ↑ Einwohnerstatistik 2017. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen am 21. April 2026.
- ↑ a b Einwohnerstatistik 2025. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen am 21. April 2026.
- ↑ Gemeinderatswahl 2026. In: Website. der Gemeinde Burgthann, abgerufen am 19. April 2026.
- ↑ a b Bürgermeisterwahl 2026. In: Website. der Gemeinde Burgthann, abgerufen am 19. April 2026.
- ↑ Hans Wedel: Burgthann, Geschichte, Geschichten und Notizen aus den Dörfern der Großgemeinde. Hrsg.: Hans Wedel. Druckerei Carl Hessel GmbH, Feucht 1982, S. 24
- ↑ 40 Jahre Großgemeinde Burgthann 1972–2012. In: Website. der Gemeinde Burgthann, abgerufen am 20. April 2026.
- ↑ Wappen von Burgthann in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
- ↑ Website Schwarzachtalplus. Abgerufen am 19. April 2026.
- ↑ Bayerische Baugewerbeverbände: Bayerische Baugewerbeverbände 1945–1995. Ein Rückblick. Druck+Verlag Ernst Vögel, Stamsried 1995, S. 83.
- ↑ Bundesamt für Naturschutz, Burgthann (Abgerufen am 14. November 2016)
- ↑ Geotop: Straßeneinschnitt (Abgerufen am 15. Januar 2016)
Anmerkungen
- ↑ Im April 1945 erließ Himmler den sogenannten Flaggenbefehl, nachdem jede männliche Person aus einem Haus, an dem eine weiße Fahne hänge, unverzüglich zu erschießen sei. Dies erlaubte es Angehörigen von Wehrmacht und SS, Zivilisten auch ohne Standgericht und in willkürlicher Selbstjustiz schlicht zu exekutieren. Siehe Elisabeth Kohlhaas: »Aus einem Haus, aus dem eine weiße Fahne erscheint, sind alle männlichen Personen zu erschießen«. Durchhalteterror und Gewalt gegen Zivilisten. In: Cord Arendes, Edgar Wolfrum, Jörg Zedler (Hrsg.): Terror nach innen: Verbrechen am Ende des Zweiten Weltkrieges (= Dachauer Symposien zur Zeitgeschichte. Band 6). Wallstein-Verlag, Göttingen 2006, ISBN 3-8353-0046-6, S. 65 (online in der Google-Buchvorschau).
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