Bundestagswahl 2021

2017Wahl zum 20. Bundestag 2021nächste
(Zweitstimmen, einschließlich Teil-Wiederholung in Berlin)[1]
 %
30
20
10
0
25,7
24,2
14,7
11,4
10,4
4,9
2,4
1,5
1,4
3,4
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2017
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
+5,2
−8,7
+5,8
+0,7
−2,2
−4,3
+1,4
+0,6
+1,4
+0,1
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
f wegen der Grundmandatsklausel mit Zweitstimmenanteil im Bundestag vertreten
j darunter SSW: 0,1 % aller Stimmen
Sitzverteilung im 20. Deutschen Bundestag
Insgesamt 733 Sitze
Verhältnis Regierung-Opposition im
20. Deutschen Bundestag
Insgesamt 733 Sitze

Die Bundestagswahl am 26. September 2021 – mit teilweiser Wiederholung am 11. Februar 2024 in Berlin – war die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag. Die Wahlbeteiligung betrug 76,6 % (2017: 76,2 %), die Briefwahlquote 47,3 % (2017: 28,6 %).

Die nach der Bundestagswahl 2017 seit März 2018 amtierende Bundesregierung beruhte auf einer Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD. Ende Oktober 2018 kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel an, sich mit der Wahl 2021 aus der Politik zurückzuziehen: „Diese vierte Amtszeit ist meine letzte.“[2]

Stärkste Kraft wurde die SPD mit einem Stimmenzuwachs von über fünf Prozentpunkten, zu dem es nach allen Meinungsumfragen erst in den letzten beiden Monaten vor der Wahl gekommen war. Bündnis 90/Die Grünen erreichte mit einer Steigerung um fast sechs Prozentpunkte ihr bestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl. Leicht hinzugewinnen konnte die FDP. Die Union verlor bei 143 Direktmandaten mehr als ein Viertel ihrer Zweitstimmen und musste das schlechteste Bundestagswahlergebnis ihrer Geschichte hinnehmen. Verluste verzeichnete auch die AfD, die in Sachsen und Thüringen 16 Direktmandate gewann. Die Linke blieb unter der Fünf-Prozent-Hürde, konnte aber mit drei Direktmandaten über die Grundmandatsklausel auch mit Listenmandaten ins Parlament einziehen.[3] Der von der Sperrklausel ausgenommene Südschleswigsche Wählerverband erhielt erstmals seit 1949 wieder einen Sitz.

Der 20. Deutsche Bundestag konstituierte sich am 26. Oktober 2021. Die Bundesregierung Merkel IV blieb bis zur Wahl eines neuen Bundeskanzlers geschäftsführend im Amt.

Nach verschiedenen Sondierungen einigten sich schließlich SPD, Grüne und FDP auf ein gemeinsames Regierungsprogramm, auf den Zuschnitt der Ministerien und darauf, welche Partei welche Ministerposten besetzen sollte, so dass die Koalitionsverhandlungen am 24. November 2021 endeten und der Koalitionsvertrag am 7. Dezember 2021 unterschrieben wurde. Am 8. Dezember 2021 wählte der 20. Deutsche Bundestag Olaf Scholz zum neuen Bundeskanzler. Er und die von ihm dem Bundespräsidenten vorgeschlagenen Minister erhielten noch am gleichen Tag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ihre Ernennungsurkunden und wurden vor dem Bundestag vereidigt. Seitdem ist das Kabinett Scholz als erste Ampelkoalition auf Bundesebene im Amt.

Bei dieser Wahl erreichten SPD und Union gemeinsam das erste Mal bei einer Bundestagswahl mit 49,8 % weniger als die Hälfte der gültigen Zweitstimmen.

Am 19. November 2021 hatte der Bundeswahlleiter wegen Unregelmäßigkeiten in Berlin Einspruch gegen die Gültigkeit der Wahl in sechs Berliner Wahlkreisen eingelegt.[4] Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts wurde in 455 Berliner Wahlbezirken am 11. Februar 2024 erneut abgestimmt.

Wahlrecht und Organisation

Stimmzettel zur Bundestagswahl im Wahlkreis 168 (Kassel)

Termin

Gemäß Artikel 39 des Grundgesetzes musste die Wahl frühestens 46, spätestens 48 Monate nach der konstituierenden Sitzung des 19. Deutschen Bundestages (am 24. Oktober 2017) stattfinden.[5] Der Wahltag muss ein Sonntag oder ein bundesweiter gesetzlicher Feiertag sein (§ 16 Bundeswahlgesetz); mögliche Wahltermine waren die Sonntage 29. August, 5., 12., 19., 26. September, 3., 10., 17. oder 24. Oktober 2021.

Im Dezember 2020 bestimmte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier per Anordnung den 26. September 2021 zum Wahltag.[6] Bundesinnenminister Horst Seehofer hatte dieses Datum vorgeschlagen, nachdem die Bundesländer und die im Bundestag vertretenen Parteien sich mehrheitlich für diesen Tag ausgesprochen hatten und der Bundeswahlleiter keine Einwände erhoben hatte.[7]

Die Wahl zum Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen in Berlin und die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern wurden am selben Tag abgehalten.[8][9] Die Kommunalwahlen in Niedersachsen fanden zwei Wochen zuvor statt, sodass Stichwahlen parallel zur Bundestagswahl durchgeführt werden konnten.

Eine vorgezogene Landtagswahl in Thüringen war zeitweilig ebenfalls auf den 26. September 2021 terminiert,[10] am 16. Juli 2021 wurde dieser Termin jedoch gestrichen.

Wahlrechtsreform

Aufgrund des Wahlsystems und von Meinungsumfragen, die eine gleichmäßigere Stimmenverteilung als bei allen vorherigen Wahlen erwarten ließen, zeichnete sich im Vorfeld ab, dass bei dieser Wahl so viele Abgeordnete wie nie zuvor ins Parlament einziehen könnten.[11][12] Darum forderten alle im Bundestag vertretenen Parteien grundsätzlich eine Änderung des Wahlrechts. Eine grundlegende Einigung in der noch laufenden 19. Legislaturperiode unterblieb jedoch. Beschlossen wurde, die Zahl der ausgeglichenen Überhangmandate zu reduzieren, indem bis zu drei Überhangmandate nicht mehr berücksichtigt werden.[13] Die Zahl der Wahlkreise soll erst 2024 von 299 auf 280 sinken.[14][15] Gegen diese von der Großen Koalition im Oktober 2020 forcierte Wahlrechtsreform reichten die Fraktionen von FDP, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen Anfang Februar 2021 Normenkontrollklage beim Bundesverfassungsgericht ein,[16] da sie die Änderung als Verstoß gegen die Chancengleichheit der Parteien und den Grundsatz der Gleichheit einer Wahl sahen.[13]

Ein Eilantrag im August 2021 wurde abgelehnt[13], und auch im Hauptsacheverfahren entschied das Bundesverfassungsgericht im November 2023, dass die Wahlrechtsreform mit dem Grundgesetz vereinbar ist.[17][18]

Wahlkreiseinteilung

Das Bundesgebiet war 2021 wie seit der Bundestagswahl 2002 üblich in 299 Wahlkreise eingeteilt (Bundeswahlgesetz (BWG) vom 25. Juni 2020).[19] Im Vergleich zur Bundestagswahl 2017 wurden dabei 17 Wahlkreise neu abgegrenzt.[20][21]

Wahlbeobachter

Die OSZE entsandte vier Wahlbeobachter.[22]

Wahlberechtigte

Wahlberechtigt waren deutsche Staatsbürger, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt waren, seit mindestens drei Monaten eine Wohnung in Deutschland hatten oder sich dort sonst gewöhnlich aufhielten und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen waren.[23] Seit einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2019 dürfen auch behinderte und gleichzeitig unter rechtlicher Betreuung stehende, schuldunfähige sowie psychisch kranke Menschen an der Bundestagswahl teilnehmen. Die Begründung dafür ist, dass kein Bürger vom Wahlrecht ausgeschlossen werden darf. Die kurz darauf vom Bundestag verabschiedete Reform des Wahlrechts betraf circa 85.000 Deutsche, die bei der Bundestagswahl 2021 zum ersten Mal ihre Stimme abgeben durften.[24]

Bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen waren auch im Ausland lebende Deutsche wahlberechtigt, die nach Vollendung ihres 14. Lebensjahres mindestens drei Monate ununterbrochen in Deutschland eine Wohnung innegehabt oder sich sonst gewöhnlich aufgehalten haben und dieser Aufenthalt nicht länger als 25 Jahre zurückliegt oder die „aus anderen Gründen persönlich und unmittelbar Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland erworben haben und von ihnen betroffen sind.“ Wahlberechtigte ohne Wohnung in Deutschland wurden nur auf Antrag ins Wählerverzeichnis aufgenommen.[25]

Briefwahl

Der Anteil der Briefwähler stieg um 18,7 Prozentpunkte auf 47,3 %. Am höchsten war er in Bayern (62,4 %), Rheinland-Pfalz (60,9 %) und Hamburg (51,3 %), am niedrigsten in Thüringen (32,4 %), Schleswig-Holstein (33,1 %) und Niedersachsen (33,6 %).[26][27]

Ausgangslage

Vorherige Bundestagswahl

Bundestagswahl 2017
Endergebnis: Zweitstimmen[28]
 %
40
30
20
10
0
32,9
20,5
12,6
10,7
9,2
8,9
5,0

An der Bundestagswahl 2017 beteiligten sich 76,2 % der wahlberechtigten Deutschen.

Dabei wurden die Unionsparteien mit 32,9 % der Zweitstimmen stärkste Kraft. Auf die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) entfielen dabei 26,8 % und auf die Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU) 6,1 %. Für die Union war es das zweitschlechteste Ergebnis bei einer Bundestagswahl, das schlechteste Wahlergebnis hatte sie im Jahr 1949 mit 31,0 %.

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) wurde zweitstärkste Kraft, musste jedoch mit 20,5 % ihr historisch schlechtestes Ergebnis hinnehmen. Die Regierungsparteien der 18. Legislaturperiode (CDU/CSU und SPD) verbuchten damit zusammen einen Verlust von 13,8 Prozentpunkten bei den Zweitstimmen.

Erstmals zog die Alternative für Deutschland (AfD) in den Bundestag ein. Die Partei erreichte 12,6 %, womit sie ihr Ergebnis der vorherigen Wahl mehr als verdoppelte. Ähnliches gelang auch der Freien Demokratischen Partei (FDP), die nach vier Jahren Abwesenheit mit 10,7 % in den Bundestag zurückkehrte.

Die Linke sowie Bündnis 90/Die Grünen konnten einen Wählerzuwachs von etwa einem halben Prozentpunkt verzeichnen und erreichten 9,2 % bzw. 8,9 % der Zweitstimmen.

Alle sonstigen angetretenen Parteien scheiterten deutlich an der Fünf-Prozent-Hürde.

Sitzverteilung im 19. Bundestag

Sitzverteilung im 19. Bundestag (Stand Juli 2021)
Insgesamt 709 Sitze

Der 19. Deutsche Bundestag wurde mit 709 Sitzen der bis dato mitgliederstärkste Bundestag. Mit sechs Fraktionen und acht Parteien war er zudem in dieser Hinsicht der vielfältigste Bundestag seit der zweiten Legislaturperiode von 1953 bis 1957.

Die stärkste Fraktion war mit 245 Sitzen die CDU/CSU-Fraktion, der 200 CDU- und 45 CSU-Abgeordnete angehörten. Zweitstärkste Kraft war die SPD mit 152 Sitzen, gefolgt von der AfD mit 86 Sitzen. Die FDP besetzte 80, Die Linke 69 und B90/Grüne 67 Sitze.

Außerdem gab es zehn fraktionslose Abgeordnete, die während der Legislatur ihre Partei und Fraktion verließen oder ausgeschlossen wurden. Davon kamen acht aus der AfD sowie je einer aus der CDU/CSU und der SPD.

Regierungsbildung 2017/18

Die SPD schloss unmittelbar nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses eine erneute Große Koalition aus. Nachdem vierwöchige Sondierungen zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen über die Bildung einer Jamaika-Koalition im November 2017 gescheitert waren, kam es doch zu Verhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD. In der Folge einigten sie sich auf einen Koalitionsvertrag für eine neue Große Koalition.[29] Dieser wurde von der CDU und der CSU durch Beschlüsse von Parteigremien bestätigt,[30][31] von der SPD durch ein Mitgliedervotum.

Das Kabinett Merkel IV wurde am 14. März 2018 vereidigt.

Parteien und Kandidaten

An der Bundestagswahl konnten Parteien mit Landeslisten und Direktkandidaten sowie einzelne Personen als Direktkandidaten teilnehmen. Parteien, die nicht im Bundestag (CDU, SPD, AfD, FDP, Linke, Grüne und CSU) oder in einem Landesparlament seit deren letzter Wahl aufgrund eigener Wahlvorschläge ununterbrochen mit mindestens fünf Abgeordneten (Freie Wähler und BVB/Freie Wähler) vertreten waren, mussten bis zum 97. Tag vor der Wahl, also dem 21. Juni 2021, ihre Beteiligung beim Bundeswahlleiter anzeigen.[32] Insgesamt traten 6211 Kandidaten zur Bundestagswahl 2021 an.[33]

Landeslisten und Direktkandidaten mussten bis zum 69. Tag vor der Wahl eingereicht werden, also dem 19. Juli 2021. Dabei mussten Parteien, die nicht im Bundestag oder in einem Landtag mit mindestens fünf Abgeordneten vertreten waren oder nationale Minderheiten vertraten, für ihre Landeslisten und Direktkandidaten Unterstützungsunterschriften vorlegen.[32]

Antretende Parteien

Parteien mit Bundestagsfraktionen

ParteiKurzbezeichnungParteivorsitzende/rPolitische AusrichtungEuropäische ParteiBesonderheit
Christlich Demokratische Union DeutschlandsCDUArmin LaschetChristdemokratie,
Konservatismus
EVPnicht in Bayern
Sozialdemokratische Partei DeutschlandsSPDSaskia Esken
Norbert Walter-Borjans
SozialdemokratieSPE
Alternative für DeutschlandAfDTino Chrupalla
Jörg Meuthen
Rechtspopulismus,
Nationalkonservatismus
Freie Demokratische ParteiFDPChristian LindnerLiberalismus,
Wirtschaftsliberalismus
ALDE
Die LinkeLINKESusanne Hennig-Wellsow
Janine Wissler
Demokratischer SozialismusEL
Bündnis 90/Die GrünenGRÜNEAnnalena Baerbock
Robert Habeck
Grüne Politik,
Linksliberalismus
EGPim Saarland nur mit Direktkandidaten
Christlich-Soziale Union in BayernCSUMarkus SöderChristdemokratie,
Konservatismus
EVPnur in Bayern

Weitere Parteien

Neben den im Bundestag seit der letzten Wahl vertretenen Parteien können auch Parteien, die in Landesparlamenten aufgrund eigener Wahlvorschläge mit mindestens fünf Abgeordneten vertreten sind, ohne Beteiligungsanzeige und Unterstützungsunterschriften an der Wahl teilnehmen. Dies sind die Freien Wähler und die BVB/Freie Wähler. Dabei trat BVB/Freie Wähler nicht an, sondern unterstützte die Kandidatur der Freien Wähler.[34][35]

ParteiKurzbezeichnungParteivorsitzenderPolitische AusrichtungEuropäische Partei
Freie WählerFREIE WÄHLERHubert AiwangerWertkonservatismusEDP

Alle anderen Gruppierungen mussten bis zum 21. Juni 2021 ihre Beteiligung beim Bundeswahlleiter anzeigen, was 87 Vereinigungen fristgerecht taten.[36] In seiner Sitzung am 8. und 9. Juli 2021 erkannte der Bundeswahlausschuss 44 von 88 beantragenden Vereinigungen als Parteien an, eine zog zurück.[37][38] Das Bundesverfassungsgericht erkannte die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) am 22. Juli 2021 noch als Partei an, nachdem die DKP Beschwerde gegen ihre Ablehnung durch den Bundeswahlausschuss erhoben hatte.[39]

Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) wurde vom Bundeswahlausschuss zudem als Partei einer nationalen Minderheit anerkannt und ist damit von der Pflicht der Vorlage von Unterstützungsunterschriften befreit.

ParteiKurzbezeichnungParteivorsitzenderPolitische AusrichtungEuropäische ParteiBesonderheit
Südschleswigscher Wählerverband[40]SSWFlemming MeyerInteressen der dänischen Minderheit,
Interessen der nationalen Friesen in Nordfriesland[41]
EFAkeine Sperrklausel,
nur in Schleswig-Holstein

Alle anderen Vereinigungen mussten bei der Einreichung von Landeslisten bis zum 19. Juli 2021 ausreichend Unterstützungsunterschriften vorweisen. Aufgrund der Einschränkungen wegen der Covid-19-Pandemie wurde die Anzahl von nötigen Unterstützungsunterschriften auf ein Viertel der sonst geltenden Zahl verringert (also ein Viertausendstel der Wahlberechtigten eines Bundeslandes, maximale 500, für Kreiswahlvorschläge 50 Unterschriften).[42]

Zwei dieser Parteien waren seinerzeit mit fraktionslosen Abgeordneten im Bundestag vertreten:

ParteiKurzbezeichnungParteivorsitzenderPolitische AusrichtungEuropäische ParteiBesonderheit
Die PARTEI[43]PARTEIMartin SonnebornSatireein Abgeordneter durch Beitritt (ehemals SPD)[44]
Liberal-Konservative Reformer[45]LKRJürgen JoostLiberaler KonservatismusEKRein Abgeordneter durch Beitritt (ehemals AfD)[46]

Fünf weitere dieser Parteien konnten in allen Bundesländern die benötigten Unterstützungsunterschriften sammeln und traten flächendeckend zur Wahl an:

ParteiKurzbezeichnungParteivorsitzende/rPolitische AusrichtungEuropäische Partei
Volt DeutschlandVoltPaul Loeper, Friederike SchierEuropäischer FöderalismusVolt Europa
Ökologisch-Demokratische ParteiÖDPChristian RechholzGrüne Politik
Partei Mensch Umwelt TierschutzTierschutzparteiAida Spiegeler Castañeda, Matthias Ebner, Robert GabelTierschutzpolitik, Grüne Politik, LinksliberalismusAPEU
Marxistisch-Leninistische Partei DeutschlandsMLPDGabi FechtnerMarxismus-Leninismus
Stalinismus
Maoismus
Nationaldemokratische Partei DeutschlandsNPDFrank FranzRechtsextremismusAPF

Kandidaturen

Insgesamt nahmen 47 Parteien an der Bundestagswahl teil, davon 40 mit Landeslisten.[47] Elf Parteien traten bundesweit mit Landeslisten an (SPD, AfD, FDP, Linke, Freie Wähler, Die Partei, Tierschutzpartei, NPD, ÖDP, MLPD und Volt), fünf weitere in 15 der 16 Bundesländer (darunter die CDU – nicht in Bayern – und die Grünen – nicht im Saarland). Elf Parteien traten nur in einem Bundesland mit einer Landesliste an (darunter die CSU nur in Bayern). Je nach Bundesland waren zwischen 15 (im Saarland) und 27 (in Nordrhein-Westfalen) Landeslisten wählbar. Drei Parteien stellten in jedem der 299 bundesdeutschen Wahlkreise einen Direktkandidaten (SPD, FDP, GRÜNE).

Sieben zur Bundestagswahl eigentlich zugelassene Parteien traten weder mit Landeslisten noch mit Direktkandidaten an (Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler, Deutsche Konservative, Deutsche Mitte, Liberale Demokraten – Die Sozialliberalen, SGV – Solidarität, Gerechtigkeit, Veränderung, WiR2020 und Wir2020).[47]

Übersicht

In der folgenden Tabelle sind die Landeslisten einer Partei (Kurzbezeichnung in Klammern) mit ! Grün markiert, Direktkandidaten sind als Zahl dargestellt.[48] Diese Zahl ist fett hervorgehoben, wenn es für alle Wahlkreise eines Bundeslandes einen Direktkandidaten gibt. Unter den Bundesländerkürzeln im Tabellenkopf sind in Klammern die maximal möglichen Direktkandidaturen (= Anzahl der Wahlkreise) vermerkt. In der Spalte Anz. ist aufgeführt, wie viele Landeslisten eine Partei hat.

ParteiBW (38)BY (46)BE (12)BB (10)HB (2)HH (6)HE (22)MV (6)NI (30)NW (64)RP (15)SL (4)SN (16)ST (9)SH (11)TH (8)Σ (299)Anz.
Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)38121026226306415416911825315
Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. (CSU)46461
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)3846121026226306415416911829916
Alternative für Deutschland (AfD)3844121026226276315416911829316
Freie Demokratische Partei (FDP)3846121026226306415416911829916
Die Linke (DIE LINKE)3845121026226306314416911829616
Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE)3846121026226306415416911829915
Freie Wähler (FREIE WÄHLER)38467925226225715412811627016
Die PARTEI (PARTEI)333012922928521041127720016
Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)871211393314816
Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)14516
Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)36651243841314714
Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)1646107255294131412416
V-Partei³ (V-Partei³)110111211711
Demokratie in Bewegung (DiB)662
Bayernpartei (BP)24241
Allianz für Menschenrechte, Tier- und Naturschutz (Tierschutzallianz)221
Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)22971265463111422811116
Partei für Gesundheitsforschung (Gesundheitsforschung)2136
Deutsche Kommunistische Partei (DKP)41212132311
Menschliche Welt (MENSCHLICHE WELT)1122
Die Grauen – Für alle Generationen (Die Grauen)111
Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo)251181
Partei der Humanisten (Die Humanisten)103312111132615
Gartenpartei (Gartenpartei)111
Die Urbane. Eine HipHop Partei (du.)21367
Sozialistische Gleichheitspartei (SGP)2
Basisdemokratische Partei Deutschland (dieBasis)3646111026215276015416911728615
Bündnis C – Christen für Deutschland (Bündnis C)12422115
Der III. Weg (III. Weg)112
Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel (BÜRGERBEWEGUNG)331
Die Pinken/Bündnis21 (BÜNDNIS21)1113
Europäische Partei Liebe (LIEBE)111
Liberal-Konservative Reformer (LKR)371011873462529
Partei des Fortschritts (PdF)1
Südschleswigscher Wählerverband (SSW)551
Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei (Team Todenhöfer)21315
Unabhängige für bürgernahe Demokratie (UNABHÄNGIGE)231122112
Volt Deutschland (Volt)131321134151026416
Lobbyisten für Kinder (LfK)1
Graue Panther (Graue)110
Klimaliste Baden-Württemberg (Klimaliste)770
Ab jetzt … Demokratie durch Volksabstimmung (Volksabstimmung)220
Familien-Partei Deutschlands (Familie)110
Thüringer Heimatpartei110
Bergpartei, die Überpartei110
Die Sonstigen110
Einzelbewerber15289182152213122121723197
ParteiBWBYBEBBHBHHHEMVNINWRPSLSNSTSHTHΣAnz.

Landeslisten

Folgende Parteien traten in den einzelnen Ländern mit einer Landesliste an (in der Reihenfolge auf den Stimmzetteln):[48]

Baden-Württemberg
  1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
  2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  3. Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE)
  4. Freie Demokratische Partei (FDP)
  5. Alternative für Deutschland (AfD)
  6. Die Linke (DIE LINKE)
  7. Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)
  8. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
  9. Freie Wähler (FREIE WÄHLER)
  10. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)
  11. Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
  12. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
  13. Demokratie in Bewegung (DiB)
  14. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
  15. Deutsche Kommunistische Partei (DKP)
  16. Basisdemokratische Partei Deutschland (DieBasis)
  17. Bündnis C – Christen für Deutschland (Bündnis C)
  18. Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel (BÜRGERBEWEGUNG)
  19. Die Pinken/Bündnis21 (BÜNDNIS21)
  20. Liberal-Konservative Reformer (LKR)
  21. Partei der Humanisten (Die Humanisten)
  22. Partei für Gesundheitsforschung (Gesundheitsforschung)
  23. Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei (Team Todenhöfer)
  24. Volt Deutschland (Volt)

Die ebenfalls eingereichten Landeslisten der Parteien V-Partei³ – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer (V-Partei³) und WiR2020 wurden vom Landeswahlausschuss zurückgewiesen.[49]

Bayern
  1. Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. (CSU)
  2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  3. Alternative für Deutschland (AfD)
  4. Freie Demokratische Partei (FDP)
  5. Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE)
  6. Die Linke (DIE LINKE)
  7. Freie Wähler (FREIE WÄHLER)
  8. Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
  9. Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)
  10. Bayernpartei (BP)
  11. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
  12. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)
  13. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
  14. V-Partei³ – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer (V-Partei³)
  15. Partei für Gesundheitsforschung (Gesundheitsforschung)
  16. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
  17. Deutsche Kommunistische Partei (DKP)
  18. Basisdemokratische Partei Deutschland (DieBasis)
  19. Bündnis C – Christen für Deutschland (Bündnis C)
  20. Der dritte Weg (III. Weg)
  21. Die Urbane. Eine HipHop Partei (du.)
  22. Liberal-Konservative Reformer (LKR)
  23. Partei der Humanisten (Die Humanisten)
  24. Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei (Team Todenhöfer)
  25. Unabhängige für bürgernahe Demokratie (UNABHÄNGIGE)
  26. Volt Deutschland (Volt)

Die ebenfalls eingereichten Landeslisten der Parteien Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands, Partei für Kinder, Jugendliche und Familien – Lobbyisten für Kinder – und Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale wurden vom Landeswahlausschuss zurückgewiesen.[50]

Berlin
  1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
  2. Die Linke (DIE LINKE)
  3. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  4. Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE)
  5. Alternative für Deutschland (AfD)
  6. Freie Demokratische Partei (FDP)
  7. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
  8. Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)
  9. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)
  10. Die Grauen – Für alle Generationen (Die Grauen)
  11. Freie Wähler (FREIE WÄHLER)
  12. Partei für Gesundheitsforschung (Gesundheitsforschung)
  13. Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
  14. Die Urbane. Eine HipHop Partei (du.)
  15. V-Partei³ – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer (V-Partei³)
  16. Deutsche Kommunistische Partei (DKP)
  17. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
  18. Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo)
  19. Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale (SGP)
  20. Liberal-Konservative Reformer (LKR)
  21. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
  22. Partei der Humanisten (Die Humanisten)
  23. Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei (Team Todenhöfer)
  24. Volt Deutschland (Volt)

Die ebenfalls eingereichten Landeslisten der Parteien Basisdemokratische Partei Deutschland (DieBasis) und Die Pinken/Bündnis21 (BÜNDNIS21) wurden vom Landeswahlausschuss zurückgewiesen.[51]

Brandenburg
  1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
  2. Alternative für Deutschland (AfD)
  3. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  4. Die Linke (DIE LINKE)
  5. Freie Demokratische Partei (FDP)
  6. Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE)
  7. Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)
  8. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
  9. Freie Wähler (FREIE WÄHLER)
  10. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
  11. Deutsche Kommunistische Partei (DKP)
  12. Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
  13. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
  14. Basisdemokratische Partei Deutschland (dieBasis)
  15. Partei der Humanisten (Die Humanisten)
  16. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)
  17. Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei (Team Todenhöfer)
  18. Unabhängige für bürgernahe Demokratie (UNABHÄNGIGE)
  19. Volt Deutschland (Volt)
Bremen
  1. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  2. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
  3. Die Linke (DIE LINKE)
  4. Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE)
  5. Alternative für Deutschland (AfD)
  6. Freie Demokratische Partei (FDP)
  7. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
  8. Freie Wähler (FREIE WÄHLER)
  9. V-Partei³ – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer (V-Partei³)
  10. Menschliche Welt für das Wohl und Glücklichsein aller (MENSCHLICHE WELT)
  11. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
  12. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
  13. Basisdemokratische Partei Deutschland (dieBasis)
  14. Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
  15. Partei der Humanisten (Die Humanisten)
  16. Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)
  17. Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei (Team Todenhöfer)
  18. Volt Deutschland (Volt)

Die eingereichten Landeslisten der Parteien Alternative für Deutschland (AfD), Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) und Freie Wähler (FREIE WÄHLER) wurden vom Landeswahlausschuss zurückgewiesen.[52] Vor dem Bundeswahlausschuss am 5. August 2021 wurde den Beschwerde der AfD und der Freien Wähler gegen die Nichtzulassung ihrer Landeslisten stattgegeben.

Hamburg
  1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
  2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  3. Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE)
  4. Die Linke (DIE LINKE)
  5. Freie Demokratische Partei (FDP)
  6. Alternative für Deutschland (AfD)
  7. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
  8. Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)
  9. Freie Wähler (FREIE WÄHLER)
  10. Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
  11. V-Partei³ – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer (V-Partei³)
  12. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
  13. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
  14. Deutsche Kommunistische Partei (DKP)
  15. Basisdemokratische Partei Deutschland (dieBasis)
  16. Die Pinken/Bündnis21 (BÜNDNIS21)
  17. Die Urbane. Eine HipHop Partei (du.)
  18. Liberal-Konservative Reformer (LKR)
  19. Partei der Humanisten (Die Humanisten)
  20. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)
  21. Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei (Team Todenhöfer)
  22. Volt Deutschland (Volt)

Die ebenfalls eingereichten Landeslisten der Vereinigung Die Los Fraktion (LOS) wurde vom Landeswahlausschuss zurückgewiesen.[53]

Hessen
  1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
  2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  3. Alternative für Deutschland (AfD)
  4. Freie Demokratische Partei (FDP)
  5. Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE)
  6. Die Linke (DIE LINKE)
  7. Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)
  8. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
  9. Freie Wähler (FREIE WÄHLER)
  10. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)
  11. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
  12. Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
  13. V-Partei³ – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer (V-Partei³)
  14. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
  15. Deutsche Kommunistische Partei (DKP)
  16. Basisdemokratische Partei Deutschland (Die Basis)
  17. Bündnis C – Christen für Deutschland (Bündnis C)
  18. Die Pinken/Bündnis21 (BÜNDNIS21)
  19. Liberal-Konservative Reformer (LKR)
  20. Partei der Humanisten (Die Humanisten)
  21. Partei für Gesundheitsforschung (Gesundheitsforschung)
  22. Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei (Team Todenhöfer)
  23. Volt Deutschland (Volt)

Die ebenfalls eingereichten Landeslisten der Parteien Anarchistischen Pogo Partei (APPD) und Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale (SGP) wurden vom Landeswahlausschuss zurückgewiesen.[54]

Mecklenburg-Vorpommern
  1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
  2. Alternative für Deutschland (AfD)
  3. Die Linke (DIE LINKE)
  4. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  5. Freie Demokratische Partei (FDP)
  6. Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE)
  7. Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)
  8. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
  9. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
  10. Freie Wähler Mecklenburg-Vorpommern (FREIE WÄHLER)
  11. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
  12. Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
  13. Basisdemokratische Partei Deutschland (dieBasis)
  14. Deutsche Kommunistische Partei (DKP)
  15. Partei der Humanisten (Die Humanisten)
  16. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)
  17. Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei (Team Todenhöfer)
  18. Volt Deutschland (Volt)

Die ebenfalls eingereichte Landesliste der Partei UNABHÄNGIGE für bürgernahe Demokratie wurde nicht zugelassen, weil nur 123 der erforderlichen 331 gültigen Unterstützungsunterschriften vorlagen. Zurückgewiesen wurden auch die Wahlvorschläge der Losfraktion, die vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl nicht als Partei anerkannt worden war, und von Humanitäre Demostie Kommunal, die keine Beteiligungsanzeige beim Bundeswahlleiter gestellt hatte.[55]

Niedersachsen
  1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
  2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  3. Freie Demokratische Partei (FDP)
  4. Alternative für Deutschland (AfD)
  5. Bündnis 90/Die GRÜNEN (GRÜNE)
  6. Die Linke (DIE LINKE)
  7. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
  8. Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)
  9. Freie Wähler (FREIE WÄHLER)
  10. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)
  11. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
  12. V-Partei³ – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer (V-Partei³)
  13. Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
  14. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
  15. Deutsche Kommunistische Partei (DKP)
  16. Basisdemokratische Partei Deutschland (Die Basis)
  17. Die Urbane. Eine HipHop Partei (du.)
  18. Liberal-Konservative Reformer (LKR)
  19. Partei der Humanisten (Die Humanisten)
  20. Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei (Team Todenhöfer)
  21. Volt Deutschland (Volt)

Die ebenfalls eingereichten Landeslisten der Parteien diePinken/BÜNDNIS21 (BÜNDNIS21) und DEMOKRATIE IN BEWEGUNG (DiB)wurden vom Landeswahlausschuss nicht zugelassen, da sie nicht die erforderliche Zahl von Unterstützungsunterschriften vorgelegt hatten.[56]

Nordrhein-Westfalen
  1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
  2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  3. Freie Demokratische Partei (FDP)
  4. Alternative für Deutschland (AfD)
  5. Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE)
  6. Die Linke (DIE LINKE)
  7. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
  8. Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)
  9. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)
  10. Freie Wähler (FREIE WÄHLER)
  11. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
  12. Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
  13. V-Partei³ – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer (V-Partei³)
  14. Partei für Gesundheitsforschung (Gesundheitsforschung)
  15. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
  16. Partei der Humanisten (Die Humanisten)
  17. Deutsche Kommunistische Partei (DKP)
  18. Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale (SGP)
  19. Basisdemokratische Partei Deutschland (Die Basis)
  20. Bündnis C – Christen für Deutschland (Bündnis C)
  21. Die Urbane. Eine HipHop Partei (du.)
  22. Europäische Partei Liebe (LIEBE)
  23. Liberal-Konservative Reformer (LKR)
  24. Partei des Fortschritts (PdF)
  25. Partei für Kinder, Jugendliche und Familien – Lobbyisten für Kinder – (LfK)
  26. Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei (Team Todenhöfer)
  27. Volt Deutschland (Volt)

Die ebenfalls eingereichten Landeslisten der Parteien Deutsche Mitte (DM), Ab jetzt…Demokratie durch Volksabstimmung, Allianz für Vielfalt & Mitbestimmung, Anarchistische Pogo Partei Deutschlands und UNABHÄNGIGE für bürgernahe Demokratie (UNABHÄNGIGE) wurden vom Landeswahlausschuss zurückgewiesen.[57]

Rheinland-Pfalz
  1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
  2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  3. Alternative für Deutschland (AfD)
  4. Freie Demokratische Partei (FDP)
  5. Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE)
  6. Die Linke (DIE LINKE)
  7. Freie Wähler (FREIE WÄHLER)
  8. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
  9. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)
  10. Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
  11. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
  12. V-Partei3 – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer (V-Partei3)
  13. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
  14. Basisdemokratische Partei Deutschland (dieBasis)
  15. Demokratie in Bewegung (DiB)
  16. Liberal-Konservative Reformer (LKR)
  17. Partei der Humanisten (Die Humanisten)
  18. Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)
  19. Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei (Team Todenhöfer)
  20. Volt Deutschland (Volt)

[58]

Saarland
  1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
  2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  3. Die Linke (DIE LINKE)
  4. Alternative für Deutschland (AfD)
  5. Freie Demokratische Partei (FDP)
  6. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
  7. Freie Wähler (FREIE WÄHLER)
  8. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
  9. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)
  10. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
  11. Basisdemokratische Partei Deutschland (dieBasis)
  12. Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
  13. Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)
  14. Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei (Team Todenhöfer)
  15. Volt Deutschland (Volt)

Die ebenfalls eingereichte Landesliste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wurde nicht zugelassen, weil die Partei nach Feststellung des Landeswahlausschusses bei der Listenaufstellung gegen das Demokratieprinzip verstoßen hatte.[59][60][61][62][63]

Sachsen
  1. Alternative für Deutschland (AfD)
  2. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
  3. Die Linke (DIE LINKE)
  4. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  5. Freie Demokratische Partei (FDP)
  6. Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE)
  7. Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)
  8. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
  9. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
  10. Freie Wähler (FREIE WÄHLER)
  11. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)
  12. Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
  13. V-Partei3 – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer (V-Partei3)
  14. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
  15. Basisdemokratische Partei Deutschland (dieBasis)
  16. Bündnis C – Christen für Deutschland (Bündnis C)
  17. Der dritte Weg (III. Weg)
  18. Deutsche Kommunistische Partei (DKP)
  19. Partei der Humanisten (Die Humanisten)
  20. Partei für Gesundheitsforschung (Gesundheitsforschung)
  21. Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei (Team Todenhöfer)
  22. Volt Deutschland (Volt)

Die ebenfalls eingereichten Landeslisten der Parteien Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale (SGP), Deutsche Friedensunion (DFU), Liberal-Konservative Reformer (LKR) und Die Losfraktion (LOS) wurden vom Landeswahlausschuss zurückgewiesen.[64]

Sachsen-Anhalt
  1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
  2. Alternative für Deutschland (AfD)
  3. Die Linke (DIE LINKE)
  4. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  5. Freie Demokratische Partei (FDP)
  6. Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE)
  7. Allianz für Menschenrechte, Tier- und Naturschutz (Tierschutzallianz)
  8. Freie Wähler (FREIE WÄHLER)
  9. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
  10. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
  11. Gartenpartei (Gartenpartei)
  12. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
  13. Basisdemokratische Partei Deutschland (dieBasis)
  14. Die Urbane. Eine HipHop Partei (du.)
  15. Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
  16. Partei der Humanisten (Die Humanisten)
  17. Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)
  18. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)
  19. Volt Deutschland (Volt)

Die ebenfalls eingereichten Landeslisten der Parteien diePinken/BÜNDNIS21 (BÜNDNIS21) und Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei (Team Todenhöfer) wurden vom Landeswahlausschuss zurückgewiesen.[65]

Schleswig-Holstein
  1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
  2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  3. Freie Demokratische Partei (FDP)
  4. Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE)
  5. Alternative für Deutschland (AfD)
  6. Die Linke (DIE LINKE)
  7. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
  8. Freie Wähler (FREIE WÄHLER)
  9. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
  10. Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
  11. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
  12. Basisdemokratische Partei Deutschland (dieBasis)
  13. Deutsche Kommunistische Partei (DKP)
  14. Die Urbane. Eine HipHop Partei (du.)
  15. Liberal-Konservative Reformer (LKR)
  16. Partei der Humanisten (Die Humanisten)
  17. Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)
  18. Südschleswigscher Wählerverband (SSW)
  19. Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei (Team Todenhöfer)
  20. Volt Deutschland (Volt)
  21. V-Partei³ – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer (V-Partei³)
Thüringen
  1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
  2. Alternative für Deutschland (AfD)
  3. Die Linke (DIE LINKE)
  4. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  5. Freie Demokratische Partei (FDP)
  6. Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE)
  7. Freie Wähler (FREIE WÄHLER)
  8. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
  9. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
  10. Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
  11. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)
  12. V-Partei³ – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer (V-Partei³)
  13. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
  14. Basisdemokratische Partei Deutschland (dieBasis)
  15. Menschliche Welt – für das Wohl und Glücklichsein aller (MENSCHLICHE WELT)
  16. Partei der Humanisten (Die Humanisten)
  17. Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei)
  18. Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei (Team Todenhöfer)
  19. Volt Deutschland (Volt)

Die Familien-Partei Deutschlands (FAMILIE) hatte die Landesliste zurückgenommen.[66]

Kanzler- bzw. Spitzenkandidaten und Listenführer

Kanzlerkandidat oder bundesweiter Spitzenkandidat sind Begriffe, die im Wahlrecht nicht verankert sind, da der Bundeskanzler nicht direkt, sondern durch die Mitglieder des Deutschen Bundestags gewählt wird. Auf Bundesebene hat die Nominierung von Spitzen- oder Kanzlerkandidaten dennoch hohe politische Bedeutung. In den einzelnen Bundesländern werden die Listenführer der Landesliste einer Partei ebenfalls häufig als Spitzenkandidaten bezeichnet.

Parteien mit Bundestagsfraktionen

CDU/CSU

Armin Laschet, Kanzlerkandidat der CDU/CSU

Die seit 2005 amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel gab am 29. Oktober 2018 bekannt, dass sie nach Ablauf ihrer vierten Amtszeit nicht erneut kandidieren werde.[67][68] Am 10. Februar 2020 verzichtete auch die damalige CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer während der Regierungskrise in Thüringen 2020 auf die Kanzlerkandidatur und kündigte ihren Rücktritt an.[69] Im Januar 2021 wurde der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet zum neuen Parteivorsitzenden gewählt (siehe Parteitag der CDU Deutschlands 2021).[70]

Am 11. April 2021 gaben sowohl Armin Laschet als auch der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder bekannt, dass sie beide für eine Kanzlerkandidatur zur Verfügung stehen.[71][72] Am Tag darauf sprach sich das CDU-Präsidium für Laschet, das CSU-Präsidium für Söder aus. Letzterer hatte zuvor angekündigt, ein Votum der CDU zu akzeptieren, drängte aber darauf, in die „Breite der Parteien hineinzuhorchen“, statt allein in den Führungsgremien zu entscheiden.[73] Unter der Bevölkerung und auch unter CDU/CSU-Parteimitgliedern sprach sich laut Umfragen eine deutliche Mehrheit für Söder aus. Als Grund dafür wird insbesondere seine als strenger wahrgenommene Corona-Politik angeführt.[74]

Am 13. April 2021 nahmen beide Kandidaten spontan an einer Sitzung der Bundestagsfraktion teil, um sich den Fragen der Unions-Abgeordneten zu stellen. Zuvor hatte sich insbesondere die CSU-Landesgruppe für eine stärkere Beteiligung der Fraktion ausgesprochen, die wohl ebenfalls mehrheitlich hinter Söder stand. Falls sich Laschet und Söder nicht innerhalb einer Woche einvernehmlich einigen könnten, wurde auch eine formelle Abstimmung in der Bundestagsfraktion ins Gespräch gebracht.[75] In den darauffolgenden Tagen sprachen sich mehrere Spitzenpolitiker und Vereinigungen der beiden Parteien für einen bestimmten Kandidaten aus. Armin Laschet wurde beispielsweise von Wolfgang Schäuble, Friedrich Merz, Jens Spahn, Volker Bouffier, Daniel Günther und der Frauen-Union unterstützt, Markus Söder von Alexander Dobrindt, Christian Hirte und der Jungen Union sowie indirekt von Michael Kretschmer, Reiner Haseloff und Tobias Hans.

Am 19. April 2021 sprach sich der Bundesvorstand der CDU in einer digitalen Sondersitzung in geheimer Abstimmung mit 31 von 46 Stimmen für Armin Laschet als Kanzlerkandidaten aus. Neun Vorstandsmitglieder stimmten für Markus Söder und sechs enthielten sich.[76] In einer am nächsten Tag gehaltenen Pressekonferenz akzeptierte Markus Söder das Ergebnis des CDU-Bundesvorstands, somit wurde Armin Laschet der Kanzlerkandidat der Union.[77]

LandListenführerLandListenführer
Baden-WürttembergWolfgang SchäubleBayern (CSU)Alexander Dobrindt
BerlinMonika GrüttersBrandenburgJens Koeppen
BremenThomas RöwekampHamburgChristoph Ploß
HessenHelge BraunMecklenburg-VorpommernPhilipp Amthor
NiedersachsenHendrik HoppenstedtNordrhein-WestfalenArmin Laschet
Rheinland-PfalzJulia KlöcknerSaarlandAnnegret Kramp-Karrenbauer
SachsenMarco WanderwitzSachsen-AnhaltHeike Brehmer
Schleswig-HolsteinJohann WadephulThüringenChristian Hirte

SPD

(c) Steffen Prößdorf, CC BY-SA 4.0
Olaf Scholz, Kanzlerkandidat der SPD

Am 10. August 2020 wurde der damalige Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz auf Vorschlag der Parteispitze zum Kanzlerkandidaten erklärt. Die Entscheidung wurde über ein Jahr vor der Bundestagswahl getroffen, womit die SPD als erste Bundestagspartei den Kanzler-/Spitzenkandidaten festlegte.

Scholz war damals und auch später laut Umfragen der mit Abstand beliebteste SPD-Politiker; er war aber beim linken Parteiflügel umstritten. Ende 2019 verlor das Duo Scholz / Klara Geywitz die Wahl zum SPD-Vorsitz gegen das Duo des linken Parteiflügels, Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans. Die beiden schlugen später Scholz als Kanzlerkandidaten vor.[78]

LandListenführerLandListenführer
Baden-WürttembergSaskia EskenBayernUli Grötsch
BerlinMichael MüllerBrandenburgOlaf Scholz
BremenSarah RyglewskiHamburgAydan Özoğuz
HessenMichael RothMecklenburg-VorpommernFrank Junge
NiedersachsenHubertus HeilNordrhein-WestfalenRolf Mützenich
Rheinland-PfalzThomas HitschlerSaarlandHeiko Maas
SachsenHolger MannSachsen-AnhaltKaramba Diaby
Schleswig-HolsteinSönke RixThüringenCarsten Schneider

AfD

(c) Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Tino Chrupalla und Alice Weidel, Spitzenkandidaten der AfD

Das Spitzenduo wurde per Mitgliederentscheid der Parteimitglieder zwischen dem 17. und 24. Mai 2021 entschieden.[79] Dabei traten der Co-Parteichef Tino Chrupalla gemeinsam mit der Co-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag Alice Weidel gegen Joachim Wundrak und die Bundestagsabgeordnete Joana Cotar an.[80] Chrupalla und Weidel setzten sich mit rund 71 Prozent der Stimmen durch und waren somit das Spitzenduo der AfD für die Bundestagswahl.[81]

Am 30. Juli 2021 wurde die Landesliste des AfD-Landesverbandes in der Freien Hansestadt Bremen nicht zugelassen.[59] Nach einer Beschwerde vor dem Bundeswahlausschuss wurde die Landesliste zugelassen.

LandListenführerLandListenführer
Baden-WürttembergAlice WeidelBayernPeter Boehringer
BerlinBeatrix von StorchBrandenburgAlexander Gauland
BremenOlaf KappeltHamburgBernd Baumann
HessenMariana Harder-KühnelMecklenburg-VorpommernLeif-Erik Holm
NiedersachsenJoachim WundrakNordrhein-WestfalenRüdiger Lucassen
Rheinland-PfalzSebastian MünzenmaierSaarlandChristian Wirth
SachsenTino ChrupallaSachsen-AnhaltMartin Reichardt
Schleswig-HolsteinUwe WittThüringenStephan Brandner

FDP

(c) Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Christian Lindner, Spitzenkandidat der FDP

Am 14. Mai 2021 wurde Christian Lindner auf dem FDP-Parteitag mit 93 % erneut zum Parteivorsitzenden und gleichzeitig zum Spitzenkandidaten seiner Partei für die Bundestagswahl gewählt. Die Wahl musste formal durch Briefwahl bestätigt werden.[82]

LandListenführerLandListenführer
Baden-WürttembergMichael TheurerBayernDaniel Föst
BerlinChristoph MeyerBrandenburgLinda Teuteberg
BremenVolker RedderHamburgMichael Kruse
HessenBettina Stark-WatzingerMecklenburg-VorpommernHagen Reinhold
NiedersachsenChristian DürrNordrhein-WestfalenChristian Lindner
Rheinland-PfalzVolker WissingSaarlandOliver Luksic
SachsenTorsten HerbstSachsen-AnhaltMarcus Faber
Schleswig-HolsteinWolfgang KubickiThüringenGerald Ullrich

Die Linke

(c) DerHexer, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0
Dietmar Bartsch und Janine Wissler, Spitzenkandidaten der Linken

Am 2. Mai 2021 wurde bekannt, dass die neu gewählte Parteivorsitzende Janine Wissler und der Co-Fraktionsvorsitzende im Bundestag Dietmar Bartsch als Spitzenduo antreten.[83] Am 10. Mai 2021 wurde dies durch den Parteivorstand der Linken bestätigt.[84]

LandListenführerLandListenführer
Baden-WürttembergBernd RiexingerBayernNicole Gohlke
BerlinPetra PauBrandenburgChristian Görke
BremenDoris AchelwilmHamburgŻaklin Nastić
HessenJanine WisslerMecklenburg-VorpommernDietmar Bartsch
NiedersachsenAmira Mohamed AliNordrhein-WestfalenSahra Wagenknecht
Rheinland-PfalzAlexander UlrichSaarlandThomas Lutze
SachsenKatja KippingSachsen-AnhaltJan Korte
Schleswig-HolsteinCornelia MöhringThüringenSusanne Hennig-Wellsow

Grüne

© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Annalena Baerbock und Robert Habeck, Kanzler- und Spitzenkandidaten der Grünen

Nach einigen Wahlerfolgen wie beispielsweise bei der Europawahl im Mai 2019, bei der die Grünen ebenso wie bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen 2018 zweitstärkste Partei wurden, sowie anhaltend hohen Umfragewerten auf Bundesebene entschloss sich die Partei dazu, erstmals einen Kanzlerkandidaten aufzustellen. Die Parteivorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck hatten Anfang 2021 angekündigt, sich zwischen Ostern und Pfingsten zu einigen, wer von den beiden als Kanzlerkandidat ins Rennen geht.[85]

Am 19. April 2021 wurde bekanntgegeben, dass Baerbock als Kanzlerkandidatin antritt.[86] Baerbock und Habeck traten aber im Wahlkampf als Spitzenduo auf.[87] Ihre Kampagne stand unter dem Motto „Bereit, weil ihr es seid“.[88]

Die Grünen stellten damit erstmals in ihrer Geschichte einen Kanzlerkandidaten auf; zuvor hatte die Partei nur Spitzenkandidaten nominiert. Nach den Unionsparteien und der SPD, die seit 1949 immer einen Kanzlerkandidaten aufstellten, sowie der FDP, die dies 2002 einmalig mit Guido Westerwelle tat, waren die Grünen die insgesamt vierte Partei in Deutschland, die einen Kanzlerkandidaten aufstellte. Zudem war Baerbock nach Angela Merkel die zweite Frau in der Geschichte der Bundesrepublik, die sich um die Kanzlerschaft bewarb.

Am 30. Juli 2021 wurde die Landesliste des saarländischen Landesverbandes vom Landeswahlausschuss wegen Unregelmäßigkeiten bei der Aufstellung nicht zugelassen, sodass die Partei im Saarland nicht mit der Zweitstimme wählbar war.[59] Diese Entscheidung wurde am 5. August 2021 vom Bundeswahlausschuss endgültig bestätigt.[61][62][63]

LandListenführerLandListenführer
Baden-WürttembergFranziska BrantnerBayernClaudia Roth
BerlinLisa PausBrandenburgAnnalena Baerbock
BremenKirsten Kappert-GontherHamburgKatharina Beck
HessenBettina HoffmannMecklenburg-VorpommernClaudia Müller
NiedersachsenFiliz PolatNordrhein-WestfalenBritta Haßelmann
Rheinland-PfalzTabea RößnerSaarlandkeine Landesliste
SachsenPaula PiechottaSachsen-AnhaltSteffi Lemke
Schleswig-HolsteinLuise AmtsbergThüringenKatrin Göring-Eckardt

Weitere Parteien

Freie Wähler

Die Freien Wähler traten mit Landeslisten in allen 16 Bundesländern an. Spitzenkandidat der Partei war der stellvertretende bayerische Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.[89]

Listenführer in den einzelnen Bundesländern
LandListenführerLandListenführer
Baden-WürttembergKlaus Wirthwein[90]BayernHubert Aiwanger[91]
BerlinTobias Bauer[92]BrandenburgJörg Arnold[93]
BremenWerner-Detlef Galka[94]HamburgChristian Walbe[95]
HessenLaura Schulz[54]Mecklenburg-VorpommernKlaus-Dieter Gabbert[96]
NiedersachsenClaudia Theis[97]Nordrhein-WestfalenMarkus Krafczyk[98]
Rheinland-PfalzMarianne Altgeld[99]SaarlandUwe Andreas Kammer[100]
SachsenThomas Weidinger[101]Sachsen-AnhaltAndrea Menke[102]
Schleswig-HolsteinGregor Voht[103]ThüringenAndreas Böhme[104]
Die PARTEI

Die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative trat mit Landeslisten in allen 16 Bundesländern an.

Listenführer in den einzelnen Bundesländern
LandListenführerLandListenführer
Baden-WürttembergAntje Waibel[90]BayernCornelia Thielmann[91]
BerlinNora Röhner[92]BrandenburgBettina Franke[93]
BremenAlexander Lerchl[94]HamburgArne Ihlenfeld[95]
HessenJulia Krohmer[54]Mecklenburg-VorpommernAlrik Stoffers[96]
NiedersachsenKathrin Wagner[97]Nordrhein-WestfalenMark Benecke[98]
Rheinland-PfalzKai Riess[99]SaarlandMichael Kiefer[100]
SachsenAnke Woschech[101]Sachsen-AnhaltSebastian Lovens-Cronemeyer[102]
Schleswig-HolsteinKarolin Wunderlich[103]ThüringenJan Stein[104]
Tierschutzpartei

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz trat mit Landeslisten in allen 16 Bundesländern an.[48]

Listenführer in den einzelnen Bundesländern
LandListenführerLandListenführer
Baden-WürttembergMatthias EbnerBayernSusanne Wittmann
BerlinDietrich RinkBrandenburgKerstin Hamann
BremenCornelia Balog-BroschinskiHamburgFranzisca Heiss
HessenFabian SchelskyMecklenburg-VorpommernRobert Gabel
NiedersachsenSusanne BerghoffNordrhein-WestfalenMichael Siethoff
Rheinland-PfalzBernd KriebelSaarlandThomas Weber
SachsenPeter ZimmerSachsen-AnhaltBurkhard Moll
Schleswig-HolsteinOlaf ZeuchThüringenInes Mittelbach
NPD

Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands trat mit Landeslisten in allen 16 Bundesländern an.[48]

Listenführer in den einzelnen Bundesländern
LandListenführerLandListenführer
Baden-WürttembergEdda SchmidtBayernSascha Roßmüller
BerlinAndreas KäferBrandenburgKlaus Beier
BremenHeinz SeegerHamburgLennart Schwarzbach
HessenStefan JagschMecklenburg-VorpommernMichael Andrejewski
NiedersachsenManfred DammannNordrhein-WestfalenAriane Meise
Rheinland-PfalzUdo VoigtSaarlandOtfried Best
SachsenMaik MüllerSachsen-AnhaltHenry Lippold
Schleswig-HolsteinMark ProchThüringenThorsten Heise
PIRATEN

Die Piratenpartei Deutschland trat mit Landeslisten in 14 Bundesländern an.

Listenführer in den einzelnen Bundesländern
LandListenführerLandListenführer
Baden-WürttembergAnja Hirschel[90]BayernMartin Kollien-Glaser[91]
BerlinFranz Josef Schmitt[92]BrandenburgStefan Günther[93]
Bremenkeine Landesliste[94]HamburgChristoph Mewes[95]
HessenSebastian Alscher[54]Mecklenburg-VorpommernDennis Klüver[96]
NiedersachsenThomas Ganskow[97]Nordrhein-WestfalenSandra Leurs[98]
Rheinland-PfalzBodo Noeske[99]SaarlandKlaus Schummer[100]
SachsenAnne Herpertz[101]Sachsen-AnhaltErnst Romoser[102]
Schleswig-Holsteinkeine Landesliste[103]ThüringenPeter Städter[104]
ÖDP

Die Ökologisch-Demokratische Partei trat mit Landeslisten in allen 16 Bundesländern an.[48]

Listenführer in den einzelnen Bundesländern
LandListenführerLandListenführer
Baden-WürttembergGuido KlamtBayernChristian Rechholz
BerlinLars C. ArnoldBrandenburgThomas Löb
BremenKara ToberHamburgHannes Lincke
HessenMerve HamelMecklenburg-VorpommernEric Klausch
NiedersachsenCarsten KrehlNordrhein-WestfalenJens Geibel
Rheinland-PfalzErik HofmannSaarlandClaus Jacob
SachsenSebastian HögenSachsen-AnhaltMichael Freisleben
Schleswig-HolsteinThomas WeberThüringenPeter Schneider
MLPD

Die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands trat mit Landeslisten in allen 16 Bundesländern an.[48] Bundesweite Spitzenkandidatin war Gabi Fechtner.

Listenführer in den einzelnen Bundesländern
LandListenführerLandListenführer
Baden-WürttembergMonika Gärtner-EngelBayernPatrick Ziegler
BerlinClaudius ReichBrandenburgAntje Grütte
BremenLena Barbara SalomonHamburgUwe Wagner
HessenPeter WeispfennigMecklenburg-VorpommernBarbara Schilke
NiedersachsenLisa GärtnerNordrhein-WestfalenGabi Fechtner
Rheinland-PfalzLieselotte SeiberthSaarlandRolf Tickert
SachsenGünter SlaveSachsen-AnhaltAdrian Manuel Mauson
Schleswig-HolsteinMaria MeyerThüringenTassilo Timm
Die Humanisten

Die Partei der Humanisten trat mit Landeslisten in allen Bundesländern außer dem Saarland an.[48]

Listenführer in den einzelnen Bundesländern
LandListenführerLandListenführer
Baden-WürttembergAndreas SchäferBayernMichael Ziegelmeir
BerlinMaria KrauseBrandenburgTim Ewert
BremenJulia KreitzHamburgMichael Brandt[95]
HessenFelix MöllerMecklenburg-VorpommernTom Kühnel
NiedersachsenLeonard FrankNordrhein-WestfalenLeonard Niesik
Rheinland-PfalzHolger SchlengerSaarlandkeine Landesliste
SachsenDominic EberleSachsen-AnhaltMartin Wilhelm
Schleswig-HolsteinMarvin WeidemeierThüringenNarek Avetisyan
dieBasis

Die Basisdemokratische Partei Deutschland trat mit Landeslisten in 15 Bundesländern an.

Listenführer in den einzelnen Bundesländern
LandListenführerLandListenführer
Baden-WürttembergMarianne Müller[90]BayernAndreas Sönnichsen[91]
Berlinkeine LandeslisteBrandenburgWilfried von Aswegen[93]
BremenRonald-Oliver Marahrens[94]HamburgKai Lüdders[95]
HessenRüdiger Schapner[54]Mecklenburg-VorpommernWolfgang Wodarg[96]
NiedersachsenMichael Fritsch[97]Nordrhein-WestfalenDirk Sattelmaier
Rheinland-PfalzJens Steuler[99]SaarlandSteffi Richter[100]
SachsenChristoph Heinritz-Bechtel[101]Sachsen-AnhaltReiner Fuellmich[102]
Schleswig-HolsteinDavid Claudio Siber[103]ThüringenUlrich Josef Masuth[104]
Team Todenhöfer

Das Team Todenhöfer trat mit Landeslisten in 15 Bundesländern an.

Listenführer in den einzelnen Bundesländern
LandListenführerLandListenführer
Baden-WürttembergPhilipp Ruckaberle[90]BayernJürgen Todenhöfer[91]
BerlinHavva Öruc[92]BrandenburgDilara Ejder[93]
BremenÇiğdem Ekiz[94]HamburgSarah El Jobeili[95]
HessenKhurrem Akhtar[54]Mecklenburg-VorpommernBelange Biteke[96]
NiedersachsenBedia Kurt[97]Nordrhein-WestfalenSophia Jäger[98]
Rheinland-PfalzÖzenç Aslan[99]SaarlandTobias Metz[100]
SachsenFanny Francke[101]Sachsen-Anhaltkeine Landesliste[102]
Schleswig-HolsteinAmina Zink[103]ThüringenNadine Elsharkawi[104]
Volt

Volt Deutschland, eine Sektion von Volt Europa, trat mit Landeslisten in allen 16 Bundesländern an.[48] Auf dem Bundesparteitag am 30. Mai 2021 wurden Rebekka Müller (aus Nordrhein-Westfalen) und Hans-Günter Brünker (aus Bayern) als Bundesspitzenkandidaten gewählt.[105]

Listenführer in den einzelnen Bundesländern
LandListenführerLandListenführer
Baden-WürttembergJördis HollnagelBayernSophie Griesbacher
BerlinValerie Sternberg-IrvaniBrandenburgEvelyn Steffens
BremenAnna Laura TiessenHamburgLuca Alexandra Beitz
HessenDagmar Maria HeilMecklenburg-VorpommernSteve Hildebrandt
NiedersachsenCaroline FlohrNordrhein-WestfalenRebekka Müller
Rheinland-PfalzAlexandra BarsuhnSaarlandNicolas Künzel
SachsenJessica RoitzschSachsen-AnhaltDirk Schermer
Schleswig-HolsteinKatharina WägerThüringenLeonard Sophie Trautmann

Koalitionsaussagen vor der Wahl

Der SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz bevorzugte bei einer Politiker-Befragung des WDR eine Neuauflage der Großen Koalition mit der CDU/CSU gegenüber einer Rot-rot-grünen Koalition,[106] denn die Linke stehe ihm in einigen Punkten gegenüber, wie einem „klare[n] Bekenntnis zur Nato, zu soliden Haushalten und zur transatlantischen Partnerschaft.“ „Diese Anforderungen sind unverhandelbar“, so Scholz.[107] Er schloss eine solche Koalition aber nicht kategorisch aus.[108] Er hoffe auf eine Mehrheit für eine Koalition SPD/Grüne (rot-grüne Koalition): „Ich möchte gerne mit den Grünen zusammen regieren“.[107] Scholz erwog zudem, sich mit FDP und Grünen (Ampel-Koalition) ins Kanzleramt wählen zu lassen.[109]

Die Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock erklärte, dass sie mit den Grünen eine Koalition mit der SPD anstrebe. Bezüglich einer Koalition mit SPD und Linken sehe sie zwar unüberwindbare Diskrepanzen in der Außenpolitik, schließe sie dennoch nicht aus.[110]

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner zeigte sich offen für die Bildung einer Schwarz-rot-gelben Koalition oder einer Jamaika-Koalition und bezeichnete diese beiden Koalitionsvarianten als „gleichwertige Optionen“, eine Koalition aus SPD, Grüne und FDP (Ampel-Koalition) halte er für „inhaltlich und rechnerisch“ schwer vorstellbar.[111] Er machte deutlich, mit wem er am liebsten regieren würde: „Die Union hat Armin Laschet nominiert, den wir kennen und schätzen aus der erfolgreichen Regierungszusammenarbeit in Nordrhein-Westfalen.“[109]

Die Vorsitzende der Linken, Susanne Hennig-Wellsow, sah gute Chancen für ein Bündnis mit SPD und Grünen nach der Bundestagswahl. Es sei das erste Mal in der Geschichte der Partei, dass man sich so ernsthaft auf Sondierungen vorbereite: „Das Fenster ist so weit geöffnet wie noch nie. Wann, wenn nicht jetzt?“[107]

Eine Zusammenarbeit mit der AfD wurde von allen anderen Parteien ausgeschlossen; CDU und FDP schlossen ferner eine Koalition mit den Linken aus.[112]

Fernsehformate

Trielle und Debatten

(c) Steffen Prößdorf, CC BY-SA 4.0
Übertragung des Triells von ARD und ZDF für die Presse

Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik wurden die traditionellen Fernsehduelle nicht mehr als Zweikampf, sondern als Dreikampf veranstaltet und deshalb als Trielle bezeichnet. Grund dafür war die Stärke der Grünen bei der Europawahl 2019 und vergangenen Landtagswahlen sowie laut Meinungsumfragen auf Bundesebene. Zusätzlich wurden Diskussionsrunden mit den Spitzenkandidaten aller oder den restlichen im Bundestag vertretenen Parteien übertragen.

DatumFormatSenderModerationLaschetScholzBaerbockWeidelLindnerWisslerDobrindt/Söder
17. Mai 2021„Wer schafft’s ins Kanzleramt?“[113]rbbAngela Ulrich
Stefan Braun
NETNE
20. Mai 2021„WDR Europaforum 2021“[114]WDR
tagesschau24
Ellen EhniTNE
26. Juni 2021Deutschlands Rolle in der Welt – das Triell | Baerbock. Laschet. Scholz.[115]tagesschau24Tina Hassel
Wolfgang Ischinger
TNE
29. August 2021„Das Triell: Baerbock, Laschet, Scholz – Neustart für Deutschland“[116][117][118]RTL
n-tv
Pinar Atalay
Peter Kloeppel
TNE
12. September 2021„Das Triell – Dreikampf ums Kanzleramt“[119][120][121]Das Erste
ZDF
Maybrit Illner
Oliver Köhr
TNE
13. September 2021„Der Vierkampf nach dem Triell“[119][122]Das ErsteEllen Ehni
Christian Nitsche
NET
19. September 2021„Das TV-Triell“[123]ProSieben
Sat.1
Kabel eins
Linda Zervakis
Claudia von Brauchitsch
TNE
23. September 2021„Schlussrunde der Spitzenkandidaten“[119][120][124]Das Erste
ZDF
Tina Hassel
Theo Koll
T

Legende: T: teilgenommen, NE: nicht eingeladen

Einschaltquoten der „Trielle“ und Debatten
DatumFormatSenderZuschauer
Gesamt

14 bis 49 Jahre
Marktanteil
Gesamt

14 bis 49 Jahre
29. August 2021„Das Triell: Baerbock, Laschet, Scholz – Neustart für Deutschland“[125]RTL5,05 Mio.2,18 Mio.16,4 %25,9 %
12. September 2021„Das Triell – Dreikampf ums Kanzleramt“[126]Das Erste7,36 Mio.2,64 Mio.24,2 %29,3 %
ZDF3,51 Mio.0,95 Mio.11,5 %10,5 %
13. September 2021„Der Vierkampf nach dem Triell“[127]Das Erste3,66 Mio.1,13 Mio.13,1 %15,6 %
19. September 2021„Das TV-Triell“[128]ProSieben1,20 Mio.0,77 Mio.3,8 %8,6 %
Sat.12,22 Mio.1,15 Mio.7,0 %12,9 %
Kabel eins0,65 Mio.0,32 Mio.2,1 %3,6 %
23. September 2021„Schlussrunde der Spitzenkandidaten“[129]Das Erste3,92 Mio.1,15 Mio.15,1 %17,2 %
ZDF2,78 Mio.0,51 Mio.10,7 %7,6 %

Einzelgespräche

Des Weiteren strahlten Das Erste, ZDF, RTL sowie ProSieben Sendungen mit ausführlicheren Einzelgesprächen mit den Kanzlerkandidaten aus.

Einzelsendungen der Kanzlerkandidaten
DatumFormatSenderAusgabeZu GastModerationQuoten
ZuschauerMarktanteil
Gesamt14 bis 49 JahreGesamt14 bis 49 Jahre
19. April 2021„ProSieben Spezial Live: Das Kanzlerkandidat/in-Interview“ProSieben1[130]Annalena Baerbock (Grüne)Katrin Bauerfeind
Thilo Mischke
1,07 Mio.0,72 Mio.3,3 %8,5 %
12. Mai 20212[131]Olaf Scholz (SPD)Linda Zervakis
Louis Klamroth
0,74 Mio.0,45 Mio.2,5 %6,4 %
17. Mai 20213[132]Armin Laschet (CDU/CSU)0,94 Mio.0,63 Mio.3,0 %7,7 %
20. April 2021Was nun, …?ZDF1[133]Armin Laschet (CDU/CSU)Bettina Schausten
Peter Frey
3,48 Mio.0,38 Mio.14,0 %6,1 %
3. Mai 20212[133]Olaf Scholz (SPD)2,62 Mio.0,27 Mio.10,1 %4,7 %
10. Mai 20213[134]Annalena Baerbock (Grüne)3,26 Mio.0,31 Mio.13,5 %6,0 %
20. April 2021Farbe bekennenDas Erste1[135]Armin Laschet (CDU/CSU)Oliver Köhr
Tina Hassel
4,00 Mio.0,76 Mio.12,9 %9,3 %
10. Juni 20212[136]Annalena Baerbock (Grüne)3,67 Mio.0,61 Mio.14,9 %10,6 %
14. Juni 20213[137]Olaf Scholz (SPD)Ellen Ehni
Oliver Köhr
4,22 Mio.1,02 Mio.18,1 %17,4 %
24. August 2021„Am Tisch mit …“[138]RTL1[139]Annalena Baerbock (Grüne)Peter Kloeppel0,55 Mio.0,19 Mio.3,9 %5,3 %
19. September 20212[140]Armin Laschet (CDU/CSU)1,22 Mio.0,41 Mio.4,8 %6,7 %
20. September 20213[140]Olaf Scholz (SPD)1,00 Mio.0,32 Mio.7,0 %8,6 %
1. September 2021„Die ProSieben-Bundestagswahl-Show“[141]ProSieben1[142]Annalena Baerbock (Grüne)Louis Klamroth0,95 Mio.0,56 Mio.3,7 %9,3 %
15. September 20212[143]Olaf Scholz (SPD)0,71 Mio.0,39 Mio.2,7 %5,8 %
0-a-[144]Armin Laschet (CDU/CSU)0,00 Mio.0,00 Mio.0,0 %0,0 %
6. September 2021„ARD-Wahlarena“[145]Das Erste1[146]Annalena Baerbock (Grüne)Andreas Cichowicz
Ellen Ehni
2,99 Mio.0,81 Mio.11,0 %11,7 %
7. September 20212[147]Olaf Scholz (SPD)3,86 Mio.0,91 Mio.14,7 %14,4 %
15. September 20213[148]Armin Laschet (CDU/CSU)2,72 Mio.0,75 Mio.10,2 %11,1 %
9. September 2021„Klartext“[149]ZDF1[150]Armin Laschet (CDU/CSU)Bettina Schausten
Peter Frey
3,44 Mio.0,67 Mio.13,5 %10,3 %
14. September 20212[151]Olaf Scholz (SPD)3,02 Mio.0,56 Mio.11,3 %8,0 %
16. September 20213[152]Annalena Baerbock (Grüne)2,78 Mio.0,72 Mio.10,7 %11,2 %
KanzlerkandidatDurchschnittliche Quoten zu Einzelsendungen der Kanzlerkandidaten
ZuschauerMarktanteil
Gesamt14 bis 49 JahreGesamt14 bis 49 Jahre
1Olaf Scholz (SPD)2,31 Mio.0,56 Mio.9,5 %9,3 %
02aArmin Laschet (CDU/CSU)2,26 Mio.0,51 Mio.8,3 %7,3 %
3Annalena Baerbock (Grüne)2,18 Mio.0,56 Mio.8,7 %8,9 %
a 
Armin Laschet wurde die fehlende Teilnahme an der Sendung Die ProSieben-Bundestagswahl-Show vorgeworfen.[144]

Dokumentarfilme

DatumFormatSenderZuschauerMarktanteil
gesamt14 bis 49 Jahregesamt14 bis 49 Jahre
28. August 2021„Die wollen da rein – Der Kampf ums Kanzleramt“[153]Das Erste2,11 Mio.0,72 Mio.12,0 %11,5 %
9. September 2021„Kannste Kanzleramt? – Baerbock, Laschet und Scholz zurück in der Schule“[154]Sat.11,08 Mio.0,56 Mio.04,4 %09,0 %
20. September 2021Wege zur Macht. Deutschlands Entscheidungsjahr. Langzeitbeobachtung der Kanzlerkandidaten im Wahlkampf.[155]Das Erste2,25 Mio.0,64 Mio.08,1 %09,1 %
21. September 2021ZDFzeit Macht. Wechsel. Der Kampf ums Kanzleramt[156]ZDF2,38 Mio.n. a.08,7 %08,6 %

Umfragen und Prognosen

Letzte Umfragen vor der Wahl

Die folgende Tabelle zeigt die Umfragen der letzten Woche vor der Wahl. Der Umfragewert der in den Umfragen führenden Partei ist farblich hervorgehoben.

InstitutDatumUnionSPDAfDFDPLinkeGrüneFWSonstige
Wahl zum 20. Bundestag26.09.202124,2 %25,7 %10,4 %11,4 %4,9 %14,7 %2,4 %6,3 %
Ipsos[157]24.09.202122 %26 %11 %12 %7 %16 %6 %
Forsa[158]24.09.202122 %25 %10 %12 %6 %17 %3 %5 %
Allensbach[159]24.09.202125 %26 %10 %10,5 %5 %16 %7,5 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]23.09.202123 %25 %10 %11 %6 %16,5 %3 %5,5 %
YouGov[161]23.09.202121 %25 %12 %11 %7 %14 %2 %7 %
Kantar[162]23.09.202121 %25 %11 %11 %7 %16 %9 %
Forsa[158]21.09.202122 %25 %11 %11 %6 %17 %3 %5 %
Trend Research[163]21.09.202122 %27 %11 %11 %7 %15 %8 %
INSA[164]20.09.202122 %25 %11 %12 %6,5 %15 %8,5 %
Wahl zum 19. Bundestag24.09.201732,9 %20,5 %12,6 %10,7 %9,2 %8,9 %1,0 %4,0 %

Ältere Umfragen

Januar – September 2021
InstitutDatumUnionSPDAfDFDPLinkeGrüneFWSonst.
INSA[164]18.09.202121 %26 %11 %12 %6 %15 %3 %6 %
Ipsos[157]17.09.202121 %27 %11 %10 %7 %18 %6 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]17.09.202122 %25 %11 %11 %6 %16 %9 %
Infratest dimap[165]16.09.202122 %26 %11 %11 %6 %15 %3 %6 %
YouGov[161]16.09.202120 %25 %11 %10 %8 %15 %3 %7 %
Kantar[162]16.09.202120 %26 %12 %11 %6 %17 %8 %
GMS[166]14.09.202123 %25 %11 %13 %6 %16 %6 %
Forsa[158]14.09.202121 %25 %11 %11 %6 %17 %3 %6 %
INSA[164]13.09.202120,5 %26 %11,5 %12,5 %6,5 %15 %8 %
INSA[164]12.09.202120 %26 %11 %13 %6 %15 %9 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]10.09.202122 %25 %11 %11 %6 %17 %3 %5 %
YouGov[161]10.09.202121 %26 %12 %10 %6 %15 %10 %
Kantar[162]09.09.202121 %25 %12 %12 %6 %17 %7 %
Allensbach[159]08.09.202125 %27 %11 %9,5 %6 %15,5 %6 %
GMS[166]07.09.202123 %25 %11 %12 %6 %17 %6 %
Forsa[158]07.09.202119 %25 %11 %13 %6 %17 %9 %
Trend Research[163]07.09.202120 %26 %12 %13 %7 %15 %7 %
INSA[164]06.09.202120,5 %26 %11 %12,5 %6,5 %15,5 %3 %5 %
INSA[164]05.09.202120 %25 %12 %13 %7 %16 %7 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]03.09.202122 %25 %11 %11 %7 %17 %7 %
YouGov[161]03.09.202120 %25 %12 %13 %8 %15 %8 %
Infratest dimap[165]02.09.202120 %25 %12 %13 %6 %16 %8 %
Kantar[162]02.09.202121 %25 %11 %11 %7 %19 %6 %
Forsa[158]31.08.202121 %23 %11 %12 %6 %18 %9 %
Ipsos[157]31.08.202121 %25 %11 %11 %7 %19 %6 %
INSA[164]30.08.202120 %25 %11 %13,5 %7 %16,5 %7 %
INSA[164]28.08.202121 %24 %11 %13 %6 %17 %8 %
Allensbach[159]28.08.202126 %24 %10,5 %10,5 %6 %17 %6 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]27.08.202122 %22 %11 %10 %6 %20 %3 %6 %
YouGov[161]27.08.202122 %24 %11 %13 %8 %16 %7 %
Kantar[162]26.08.202123 %23 %11 %12 %7 %18 %6 %
Trend Research[163]25.08.202123 %21 %12 %13 %7 %17 %8 %
Forsa[158]24.08.202122 %23 %10 %12 %6 %18 %9 %
INSA[164]23.08.202123 %23 %11 %13 %7 %17 %6 %
INSA[164]22.08.202122 %22 %12 %13 %7 %17 %7 %
Infratest dimap[165]19.08.202123 %21 %11 %13 %7 %17 %8 %
Kantar[162]19.08.202122 %21 %11 %12 %7 %19 %8 %
Allensbach[159]19.08.202127,5 %19,5 %11 %11 %7,5 %17,5 %6 %
Forsa[158]18.08.202123 %21 %10 %12 %6 %19 %9 %
INSA[164]16.08.202125 %20 %11 %12,5 %6,5 %17,5 %7,5 %
INSA[164]15.08.202125 %20 %11 %12 %7 %18 %7 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]13.08.202126 %19 %11 %11 %7 %19 %7 %
Kantar[162]11.08.202122 %19 %11 %12 %7 %21 %8 %
Forsa[158]11.08.202123 %19 %10 %12 %7 %20 %9 %
INSA[164]09.08.202125,5 %17,5 %11,5 %12,5 %6,5 %17,5 %3,5 %5,5 %
INSA[164]08.08.202126 %18 %11 %12 %7 %18 %8 %
Infratest dimap[165]05.08.202127 %18 %10 %12 %6 %19 %8 %
Kantar[162]04.08.202124 %18 %11 %13 %6 %22 %6 %
Forsa[158]03.08.202126 %16 %10 %13 %6 %20 %9 %
Ipsos[157]03.08.202127 %18 %11 %10 %7 %20 %7 %
INSA[164]02.08.202127,5 %18 %11 %13 %7 %18 %5,5 %
INSA[164]01.08.202127 %17 %11 %13 %6 %18 %8 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]30.07.202128 %16 %11 %10 %7 %21 %3 %4 %
Kantar[162]30.07.202127 %17 %11 %13 %6 %19 %7 %
YouGov[161]30.07.202128 %16 %12 %12 %8 %16 %8 %
Forsa[158]28.07.202126 %15 %10 %13 %7 %21 %8 %
Allensbach[159]28.07.202130 %16 %9,5 %12 %7 %19,5 %6 %
GMS[166]27.07.202130 %15 %10 %12 %7 %18 %8 %
INSA[164]26.07.202127 %17,5 %12 %13 %6 %17,5 %7 %
INSA[164]25.07.202127 %17 %11 %13 %7 %18 %7 %
Kantar[162]23.07.202128 %16 %11 %12 %7 %19 %7 %
Infratest dimap[165]22.07.202129 %16 %10 %12 %6 %19 %8 %
Forsa[158]21.07.202128 %16 %10 %12 %7 %19 %8 %
Allensbach[159]20.07.202131,5 %16,5 %9,5 %12 %6,5 %18 %6 %
INSA[164]19.07.202129 %16,5 %11,5 %12 %6 %18 %7 %
INSA[164]18.07.202128 %17 %11 %12 %7 %18 %7 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]16.07.202130 %15 %10 %10 %7 %20 %8 %
Kantar[162]16.07.202128 %15 %11 %11 %8 %20 %7 %
Forsa[158]14.07.202130 %15 %9 %12 %7 %19 %8 %
INSA[164]12.07.202128 %17 %11 %12,5 %7 %17 %7,5 %
INSA[164]11.07.202128 %17 %11 %12 %8 %17 %7 %
Kantar[162]10.07.202129 %15 %11 %11 %8 %19 %7 %
Forsa[158]07.07.202130 %15 %10 %11 %7 %19 %8 %
INSA[164]05.07.202129 %16,5 %10 %12,5 %7 %18 %7 %
INSA[164]04.07.202128 %17 %10 %12 %7 %18 %8 %
Kantar[162]02.07.202128 %16 %11 %10 %7 %20 %8 %
YouGov[161]02.07.202130 %15 %11 %11 %7 %19 %7 %
Infratest dimap[165]01.07.202128 %15 %11 %11 %7 %20 %8 %
Forsa[158]30.06.202130 %14 %9 %12 %7 %20 %8 %
Ipsos[157]29.06.202128 %15 %10 %11 %8 %21 %7 %
INSA[164]28.06.202129,5 %16 %11 %13 %7,5 %18 %5 %
INSA[164]27.06.202128 %17 %11 %12 %7 %19 %6 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]25.06.202129 %14 %10 %10 %7 %22 %8 %
Kantar[162]25.06.202128 %17 %10 %11 %7 %19 %8 %
Infratest dimap[165]24.06.202128 %15 %12 %11 %6 %21 %3 %4 %
Forsa[158]23.06.202129 %15 %9 %13 %6 %21 %7 %
INSA[164]21.06.202128,5 %15,5 %10,5 %14 %7 %19 %5,5 %
GMS[166]21.06.202128 %16 %10 %12 %8 %20 %6 %
INSA[164]20.06.202128 %16 %11 %13 %6 %20 %6 %
Kantar[162]18.06.202127 %17 %10 %12 %7 %20 %7 %
Forsa[158]16.06.202128 %14 %9 %14 %7 %21 %7 %
Allensbach[159]16.06.202129,5 %17 %9 %11 %7 %21,5 %5 %
INSA[164]14.06.202127,5 %16,5 %11 %13,5 %6 %19,5 %6 %
INSA[164]13.06.202127 %16 %11 %13 %6 %20 %7 %
Kantar[162]12.06.202126 %16 %11 %13 %7 %21 %6 %
Infratest dimap[165]10.06.202128 %14 %12 %12 %7 %20 %7 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]10.06.202128 %15 %11 %10 %7 %22 %3 %4 %
Forsa[158]09.06.202127 %14 %9 %14 %6 %22 %8 %
INSA[164]07.06.202126,5 %15,5 %11 %13,5 %7 %20,5 %6 %
INSA[164]06.06.202126 %17 %12 %12 %6 %21 %6 %
Kantar[162]05.06.202124 %16 %11 %13 %7 %22 %7 %
Forsa[158]02.06.202125 %14 %9 %14 %6 %24 %8 %
INSA[164]31.05.202125,5 %15,5 %11 %13,5 %6,5 %21,5 %6,5 %
INSA[164]30.05.202125 %16 %12 %13 %7 %22 %5 %
Kantar[162]28.05.202125 %15 %12 %12 %7 %23 %6 %
Ipsos[157]28.05.202125 %13 %13 %11 %9 %23 %6 %
YouGov[161]27.05.202126 %15 %11 %12 %7 %22 %7 %
Forsa[158]26.05.202124 %14 %10 %13 %6 %25 %8 %
INSA[164]25.05.202126 %16 %11,5 %12,5 %6,5 %22 %5,5 %
INSA[164]23.05.202124 %17 %12 %13 %6 %23 %5 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]21.05.202124 %14 %11 %11 %7 %25 %3 %5 %
Kantar[162]21.05.202126 %14 %11 %11 %8 %24 %6 %
Forsa[158]19.05.202124 %15 %10 %11 %6 %26 %8 %
Allensbach[159]19.05.202127,5 %16 %10 %10 %6,5 %24 %6 %
INSA[164]17.05.202125,5 %16 %11 %12,5 %6,5 %23 %5,5 %
GMS[166]17.05.202126 %15 %11 %11 %7 %24 %6 %
INSA[164]16.05.202125 %16 %12 %11 %7 %24 %5 %
Kantar[162]15.05.202124 %15 %11 %11 %8 %25 %6 %
Infratest dimap[165]12.05.202124 %15 %11 %12 %7 %25 %6 %
Forsa[158]12.05.202124 %15 %10 %11 %6 %27 %7 %
INSA[164]10.05.202125,5 %15 %11 %12 %7,5 %23,5 %5,5 %
Kantar[162]08.05.202123 %16 %10 %12 %7 %26 %6 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]07.05.202125 %14 %11 %10 %7 %26 %7 %
Infratest dimap[165]06.05.202123 %14 %12 %11 %6 %26 %3 %5 %
Forsa[158]05.05.202123 %14 %10 %12 %6 %28 %7 %
INSA[164]03.05.202124 %15 %12 %12 %7 %24 %6 %
Kantar[162]01.05.202124 %15 %10 %11 %7 %27 %6 %
YouGov[161]29.04.202124 %14 %11 %11 %8 %25 %7 %
Forsa[158]28.04.202122 %13 %11 %12 %7 %28 %7 %
INSA[164]26.04.202123 %16 %12 %12 %8 %23 %6 %
Kantar[162]24.04.202127 %13 %10 %9 %7 %28 %6 %
INSA[164]23.04.202124 %17 %11 %12 %8 %23 %5 %
Allensbach[159]21.04.202128 %16,5 %9,5 %10 %7,5 %23 %5,5 %
INSA[164]20.04.202127 %16 %12 %11 %7 %22 %5 %
Forsa[158]20.04.202121 %13 %11 %12 %7 %28 %8 %
INSA[164]19.04.202128 %16 %12 %11 %7 %21 %5 %
Kantar[162]17.04.202129 %15 %11 %9 %8 %22 %6 %
Forsa[158]16.04.202128 %15 %11 %10 %6 %23 %7 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]16.04.202131 %14 %11 %9 %7 %21 %7 %
INSA[164]16.04.202128 %18 %12 %10 %8 %20 %4 %
Infratest dimap[165]15.04.202128 %15 %11 %11 %7 %21 %7 %
Forsa[158]14.04.202127 %15 %11 %9 %8 %23 %7 %
INSA[164]12.04.202127,5 %17 %12 %10 %7 %20,5 %6 %
Kantar[162]11.04.202127 %15 %11 %9 %9 %22 %7 %
Forsa[158]07.04.202127 %15 %10 %10 %7 %23 %8 %
INSA[164]05.04.202127 %17 %12 %10 %7 %21 %6 %
Kantar[162]04.04.202126 %16 %10 %9 %9 %23 %7 %
Infratest dimap[165]01.04.202127 %16 %11 %9 %7 %22 %8 %
YouGov[161]01.04.202127 %17 %11 %10 %8 %21 %6 %
Forsa[158]31.03.202127 %15 %11 %10 %7 %23 %7 %
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GMS[166]29.03.202126 %16 %11 %11 %8 %21 %7 %
Kantar[162]27.03.202125 %17 %10 %10 %9 %23 %6 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]26.03.202128 %15 %12 %9 %7 %23 %6 %
Forsa[158]24.03.202126 %16 %10 %10 %8 %22 %8 %
Allensbach[159]24.03.202128,5 %18 %10 %8,5 %8,5 %21,5 %5 %
INSA[164]22.03.202128 %18 %11 %10,5 %7 %20 %5,5 %
INSA[164]20.03.202128 %18 %11 %10 %8 %20 %5 %
Kantar[162]20.03.202127 %17 %10 %10 %8 %22 %6 %
Infratest dimap[165]18.03.202129 %17 %11 %9 %7 %20 %7 %
Forsa[158]17.03.202129 %16 %10 %8 %8 %21 %8 %
INSA[164]15.03.202129,5 %17 %11,5 %10,5 %8 %17 %6,5 %
Kantar[162]14.03.202131 %16 %11 %8 %8 %19 %7 %
Forsa[158]10.03.202133 %16 %10 %8 %8 %18 %7 %
INSA[164]08.03.202130 %17 %11,5 %10,5 %9 %17 %5 %
Kantar[162]06.03.202132 %16 %10 %9 %9 %19 %5 %
Infratest dimap[165]04.03.202133 %16 %11 %7 %7 %20 %6 %
Forsa[158]02.03.202134 %16 %9 %7 %8 %19 %7 %
INSA[164]01.03.202132,5 %17 %11 %10 %8 %17 %4,5 %
Kantar[162]27.02.202134 %16 %9 %8 %9 %18 %6 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]26.02.202135 %16 %10 %7 %7 %19 %6 %
YouGov[161]26.02.202133 %16 %11 %8 %8 %18 %6 %
Allensbach[159]25.02.202137 %15 %9,5 %7 %7 %20 %4,5 %
Forsa[158]23.02.202135 %16 %8 %8 %7 %19 %7 %
INSA[164]22.02.202133,5 %16 %11 %9 %8 %17 %5,5 %
Kantar[162]21.02.202134 %16 %9 %8 %8 %19 %6 %
Infratest dimap[165]19.02.202133 %16 %11 %8 %6 %20 %6 %
Forsa[158]16.02.202135 %16 %8 %7 %8 %19 %7 %
INSA[164]15.02.202133,5 %17 %10,5 %9 %9 %17 %4 %
GMS[166]15.02.202137 %17 %9 %7 %7 %18 %5 %
Kantar[162]14.02.202135 %17 %10 %8 %7 %18 %5 %
Forsa[158]09.02.202137 %15 %8 %7 %7 %19 %7 %
INSA[164]08.02.202134,5 %16 %10,5 %9 %8,5 %17,5 %4 %
Kantar[162]07.02.202136 %16 %9 %7 %7 %19 %6 %
Infratest dimap[165]04.02.202134 %15 %10 %8 %6 %21 %6 %
YouGov[161]04.02.202136 %15 %10 %7 %9 %18 %5 %
Forsa[158]02.02.202137 %15 %8 %6 %8 %19 %7 %
INSA[164]01.02.202136,5 %15 %11 %8 %7,5 %17 %5 %
Kantar[162]31.01.202136 %15 %9 %7 %8 %19 %6 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]28.01.202137 %15 %9 %6 %7 %20 %6 %
Allensbach[159]28.01.202137 %16 %9 %6,5 %7,5 %20 %4 %
Forsa[158]26.01.202137 %15 %9 %7 %7 %18 %7 %
INSA[164]25.01.202135 %16 %10 %8 %8 %17 %6 %
Kantar[162]24.01.202135 %15 %9 %7 %8 %20 %6 %
Infratest dimap[165]21.01.202134 %15 %10 %7 %6 %21 %7 %
INSA[164]18.01.202135 %15 %11 %9 %8 %17 %5 %
Forsa[158]18.01.202135 %15 %9 %7 %8 %19 %7 %
Kantar[162]17.01.202136 %15 %10 %7 %8 %18 %6 %
Forsa[158]16.01.202135 %15 %9 %6 %8 %20 %7 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]15.01.202137 %15 %10 %5 %8 %20 %5 %
INSA[164]11.01.202136 %15 %10 %7,5 %8 %18 %5,5 %
Forsa[158]09.01.202136 %14 %8 %7 %8 %20 %7 %
Infratest dimap[165]07.01.202135 %14 %10 %7 %7 %21 %6 %
YouGov[161]06.01.202136 %15 %10 %6 %9 %18 %6 %
INSA[164]04.01.202136 %15 %11 %7,5 %7,5 %18 %5 %
GMS[166]04.01.202137 %16 %9 %6 %8 %18 %6 %
Bundestagswahl 201724.09.201732,9 %20,5 %12,6 %10,7 %9,2 %8,9 %1,0 %4,0 %
2020
InstitutDatumUnionSPDAfDFDPLinkeGrüneSonst.
Forsa[158]26.12.202036 %15 %9 %6 %9 %18 %7 %
INSA[164]21.12.202035 %16 %11 %8 %7,5 %16,5 %6 %
Forsa[158]19.12.202037 %15 %8 %6 %8 %19 %7 %
Kantar[162]19.12.202035 %17 %10 %6 %8 %19 %5 %
Allensbach[159]16.12.202037 %16,5 %9 %7 %7 %19 %4,5 %
INSA[164]14.12.202036 %17 %10 %7 %7,5 %17 %5,5 %
Forsa[158]12.12.202037 %15 %8 %5 %8 %20 %7 %
Kantar[162]12.12.202035 %16 %10 %7 %7 %19 %6 %
Infratest dimap[165]10.12.202036 %16 %9 %6 %7 %20 %6 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]10.12.202037 %16 %10 %5 %8 %20 %4 %
INSA[164]07.12.202035,5 %15,5 %10 %8 %7,5 %17,5 %6 %
Forsa[158]05.12.202036 %15 %8 %6 %8 %20 %7 %
Kantar[162]05.12.202035 %15 %10 %7 %8 %19 %6 %
Infratest dimap[165]03.12.202036 %15 %10 %6 %7 %21 %5 %
INSA[164]30.11.202035,5 %15,5 %11 %7,5 %7 %17,5 %6 %
Forsa[158]28.11.202037 %15 %7 %6 %8 %21 %6 %
Kantar[162]28.11.202034 %16 %9 %8 %8 %18 %7 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]27.11.202037 %16 %9 %5 %7 %21 %5 %
Infratest dimap[165]26.11.202035 %15 %11 %7 %7 %21 %4 %
YouGov[161]26.11.202037 %15 %10 %6 %9 %18 %5 %
INSA[164]23.11.202036 %15,5 %11 %7 %7 %17,5 %6 %
Forsa[158]21.11.202036 %16 %9 %6 %7 %19 %7 %
Kantar[162]21.11.202036 %16 %9 %7 %7 %18 %7 %
Allensbach[159]18.11.202037 %17 %9,5 %6,5 %7,5 %18 %4,5 %
INSA[164]16.11.202036,5 %15,5 %11 %7 %7,5 %17,5 %5 %
Forsa[158]14.11.202036 %15 %10 %5 %8 %19 %7 %
Kantar[162]14.11.202035 %15 %9 %7 %8 %19 %7 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]13.11.202037 %16 %9 %5 %7 %20 %6 %
Infratest dimap[165]12.11.202036 %15 %10 %6 %7 %20 %6 %
INSA[164]09.11.202034,5 %15,5 %12 %7 %7,5 %17,5 %6 %
GMS[166]09.11.202037 %15 %10 %5 %7 %19 %7 %
Forsa[158]07.11.202036 %15 %10 %6 %8 %18 %7 %
Kantar[162]07.11.202036 %16 %9 %7 %8 %18 %6 %
INSA[164]02.11.202034,5 %15,5 %11 %6,5 %8,5 %18 %6 %
Forsa[158]31.10.202035 %16 %10 %6 %8 %19 %6 %
Kantar[162]31.10.202035 %15 %10 %7 %8 %19 %6 %
YouGov[161]30.10.202035 %15 %12 %6 %9 %18 %5 %
INSA[164]26.10.202035,5 %14,5 %12 %6,5 %7,5 %17,5 %6,5 %
Forsa[158]24.10.202036 %15 %9 %6 %7 %20 %7 %
Kantar[162]24.10.202035 %15 %11 %6 %8 %19 %6 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]23.10.202038 %15 %9 %5 %8 %20 %5 %
Allensbach[159]23.10.202035,5 %17 %10 %6 %7 %20 %4,5 %
INSA[164]19.10.202035 %14,5 %11,5 %7,5 %8 %18 %5,5 %
Forsa[158]17.10.202036 %15 %9 %6 %7 %20 %7 %
Kantar[162]17.10.202035 %16 %10 %6 %8 %19 %6 %
Infratest dimap[165]16.10.202035 %15 %11 %6 %7 %20 %6 %
GMS[166]13.10.202036 %16 %10 %5 %7 %20 %6 %
INSA[164]12.10.202035 %14,5 %11 %7 %8 %18,5 %6 %
Forsa[158]10.10.202036 %15 %9 %5 %8 %20 %7 %
Kantar[162]10.10.202034 %17 %9 %5 %8 %20 %7 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]09.10.202037 %16 %10 %5 %7 %20 %5 %
INSA[164]05.10.202036 %14,5 %11,5 %6 %7 %18,5 %6,5 %
Forsa[158]03.10.202036 %15 %9 %6 %7 %20 %7 %
Kantar[162]03.10.202035 %16 %11 %6 %9 %18 %5 %
Infratest dimap[165]01.10.202035 %15 %10 %6 %8 %21 %5 %
INSA[164]28.09.202035 %15,5 %11,5 %6,5 %6,5 %19 %6 %
Forsa[158]26.09.202035 %15 %9 %6 %8 %21 %6 %
Kantar[162]26.09.202036 %16 %11 %6 %8 %18 %5 %
YouGov[161]25.09.202035 %15 %12 %5 %9 %18 %6 %
Allensbach[159]22.09.202037 %17 %9 %6 %7 %19,5 %4,5 %
INSA[164]21.09.202035 %15,5 %12 %6,5 %7,5 %17,5 %6 %
Forsa[158]19.09.202036 %14 %8 %5 %8 %22 %7 %
Kantar[162]19.09.202036 %16 %11 %5 %8 %18 %6 %
Infratest dimap[165]17.09.202036 %16 %10 %5 %8 %20 %5 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]17.09.202037 %17 %10 %5 %7 %19 %5 %
INSA[164]14.09.202035,5 %16 %11,5 %7 %7,5 %17 %5,5 %
Forsa[158]12.09.202036 %16 %9 %5 %9 %18 %7 %
Kantar[162]12.09.202036 %17 %10 %6 %8 %18 %5 %
INSA[164]07.09.202035 %16 %11 %6,5 %8 %18 %5,5 %
Forsa[158]05.09.202036 %16 %9 %5 %9 %18 %7 %
Kantar[162]05.09.202036 %17 %11 %6 %7 %18 %5 %
Infratest dimap[165]03.09.202036 %17 %10 %6 %7 %19 %5 %
INSA[164]31.08.202036,5 %16 %11 %6 %7,5 %17,5 %5,5 %
Forsa[158]29.08.202036 %16 %9 %5 %7 %19 %8 %
Kantar[162]29.08.202036 %16 %11 %6 %8 %18 %5 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]28.08.202038 %16 %9 %5 %8 %19 %5 %
YouGov[161]28.08.202036 %16 %11 %5 %8 %18 %6 %
Allensbach[159]27.08.202038 %17 %9 %5,5 %7 %19 %4,5 %
INSA[164]24.08.202035,5 %17 %11 %6,5 %9 %16 %5 %
Forsa[158]22.08.202036 %16 %9 %5 %7 %19 %8 %
Kantar[162]22.08.202036 %17 %10 %7 %8 %16 %6 %
Infratest dimap[165]20.08.202037 %16 %10 %6 %8 %17 %6 %
INSA[164]17.08.202036 %18 %11 %6 %8 %16 %5 %
Forsa[158]15.08.202036 %16 %9 %6 %6 %20 %7 %
Kantar[162]15.08.202036 %18 %11 %6 %8 %16 %5 %
INSA[164]12.08.202036 %18 %11 %7 %9 %15 %4 %
INSA[164]10.08.202036,5 %16 %11 %6,5 %8,5 %16 %5,5 %
Forsa[158]08.08.202038 %14 %8 %6 %8 %18 %8 %
Kantar[162]08.08.202038 %15 %11 %6 %8 %18 %4 %
Infratest dimap[165]06.08.202038 %15 %11 %6 %7 %18 %5 %
YouGov[161]06.08.202036 %14 %11 %6 %9 %18 %6 %
INSA[164]03.08.202036,5 %15 %11 %6,5 %8,5 %16,5 %6 %
Forsa[158]01.08.202038 %14 %8 %6 %8 %18 %8 %
Kantar[162]01.08.202037 %16 %10 %6 %8 %17 %6 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]31.07.202038 %14 %9 %5 %8 %21 %5 %
GMS[166]27.07.202038 %14 %10 %6 %6 %19 %7 %
INSA[164]27.07.202036,5 %15 %11 %7 %8 %16 %6,5 %
Forsa[158]25.07.202038 %14 %9 %6 %8 %18 %7 %
Kantar[162]25.07.202037 %15 %11 %6 %8 %18 %5 %
Infratest dimap[165]24.07.202037 %14 %11 %5 %7 %20 %6 %
Allensbach[159]22.07.202038 %15,5 %9 %5,5 %7,5 %20 %4,5 %
INSA[164]20.07.202036,5 %16 %10 %7,5 %7,5 %16 %6,5 %
Forsa[158]18.07.202038 %14 %9 %6 %8 %18 %7 %
Kantar[162]18.07.202038 %16 %10 %6 %8 %17 %5 %
INSA[164]13.07.202037 %14,5 %11 %7 %8,5 %16,5 %5,5 %
Forsa[158]11.07.202038 %14 %10 %6 %7 %18 %7 %
Kantar[162]11.07.202038 %15 %11 %6 %8 %17 %5 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]10.07.202039 %15 %9 %5 %7 %20 %5 %
INSA[164]06.07.202036 %15 %11 %7 %8 %17 %6 %
Forsa[158]04.07.202038 %14 %10 %5 %8 %18 %7 %
Kantar[162]04.07.202037 %16 %10 %6 %8 %19 %4 %
Infratest dimap[165]02.07.202037 %16 %10 %5 %7 %20 %5 %
INSA[164]29.06.202036,5 %16 %10,5 %7 %8 %17 %5 %
Forsa[158]27.06.202038 %14 %10 %6 %8 %17 %7 %
Kantar[162]27.06.202037 %16 %10 %6 %8 %18 %5 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]26.06.202040 %15 %9 %5 %7 %19 %5 %
YouGov[161]26.06.202037 %15 %11 %5 %9 %17 %6 %
Infratest dimap[165]25.06.202037 %16 %10 %5 %7 %20 %5 %
INSA[164]22.06.202036,5 %15 %10 %6 %8,5 %18,5 %5,5 %
Forsa[158]20.06.202039 %14 %9 %5 %8 %18 %7 %
Kantar[162]20.06.202038 %15 %10 %7 %8 %17 %5 %
Allensbach[159]18.06.202040 %16 %9,5 %4,5 %7 %18,5 %4,5 %
INSA[164]15.06.202037 %15 %10 %7 %8 %18 %5 %
GMS[166]15.06.202039 %15 %9 %6 %8 %17 %6 %
Forsa[158]13.06.202040 %14 %8 %6 %8 %17 %7 %
Kantar[162]13.06.202039 %15 %9 %7 %7 %17 %6 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]12.06.202039 %15 %9 %4 %7 %20 %6 %
INSA[164]08.06.202038 %14 %10 %6,5 %8,5 %17,5 %5,5 %
Forsa[158]06.06.202040 %16 %8 %6 %8 %15 %7 %
Kantar[162]06.06.202038 %15 %8 %7 %8 %16 %8 %
Infratest dimap[165]04.06.202038 %15 %9 %6 %8 %19 %5 %
INSA[164]02.06.202038,5 %14 %10 %5,5 %8 %18 %6 %
Forsa[158]30.05.202040 %15 %9 %5 %8 %16 %7 %
Kantar[162]30.05.202040 %16 %9 %8 %7 %15 %5 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]29.05.202039 %15 %9 %4 %8 %19 %6 %
YouGov[161]28.05.202037 %15 %11 %5 %9 %16 %7 %
INSA[164]25.05.202037 %15 %9,5 %6 %8 %18 %6,5 %
Forsa[158]23.05.202040 %15 %9 %5 %8 %16 %7 %
Kantar[162]23.05.202038 %16 %10 %7 %8 %15 %6 %
Allensbach[159]22.05.202038 %15,5 %9 %5,5 %7 %19 %6 %
INSA[164]18.05.202037 %14 %10,5 %6 %7,5 %18 %7 %
Forsa[158]16.05.202039 %15 %9 %6 %8 %16 %7 %
Kantar[162]16.05.202039 %16 %11 %6 %8 %14 %6 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]15.05.202038 %15 %10 %5 %8 %18 %6 %
Infratest dimap[165]14.05.202038 %15 %10 %6 %7 %18 %6 %
INSA[164]11.05.202037,5 %14 %11 %6,5 %7,5 %16,5 %7 %
Forsa[158]09.05.202040 %15 %10 %6 %7 %15 %7 %
Kantar[162]09.05.202038 %17 %12 %5 %8 %14 %6 %
Infratest dimap[165]07.05.202039 %16 %9 %5 %8 %18 %5 %
INSA[164]04.05.202037,5 %15 %11 %6 %7,5 %17 %6 %
Forsa[158]02.05.202038 %17 %10 %6 %8 %14 %7 %
Kantar[162]02.05.202037 %15 %12 %6 %9 %15 %6 %
YouGov[161]30.04.202037 %16 %11 %5 %9 %16 %6 %
INSA[164]27.04.202038 %15,5 %10,5 %7 %7 %16 %6 %
GMS[166]27.04.202038 %16 %10 %6 %8 %16 %6 %
Forsa[158]25.04.202039 %16 %9 %6 %8 %15 %7 %
Kantar[162]25.04.202038 %16 %11 %6 %9 %15 %5 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]24.04.202039 %16 %9 %5 %7 %18 %6 %
Allensbach[159]24.04.202038 %16 %9 %6 %7 %19 %5 %
INSA[164]20.04.202038,5 %15 %10,5 %7 %7,5 %16 %5,5 %
Forsa[158]18.04.202039 %16 %10 %5 %8 %15 %7 %
Kantar[162]18.04.202037 %18 %9 %7 %8 %16 %5 %
Infratest dimap[165]16.04.202038 %17 %9 %5 %7 %19 %5 %
INSA[164]14.04.202037,5 %16 %10,5 %7 %7,5 %16 %5,5 %
Forsa[158]11.04.202037 %17 %10 %5 %8 %16 %7 %
Kantar[162]11.04.202037 %17 %10 %6 %9 %16 %5 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]09.04.202035 %17 %10 %5 %7 %20 %6 %
INSA[164]06.04.202038 %16 %10 %5,5 %7 %18 %5,5 %
Forsa[158]04.04.202037 %17 %9 %6 %8 %16 %7 %
Kantar[162]04.04.202033 %18 %11 %6 %9 %18 %5 %
YouGov[161]03.04.202034 %16 %12 %6 %9 %18 %5 %
Infratest dimap[165]02.04.202034 %16 %10 %5 %7 %22 %6 %
INSA[164]30.03.202035 %15 %12 %6,5 %7,5 %18 %6 %
Forsa[158]28.03.202036 %16 %9 %6 %8 %17 %8 %
Kantar[162]28.03.202032 %18 %11 %6 %9 %19 %5 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]27.03.202033 %15 %10 %6 %8 %22 %6 %
Forsa[158]26.03.202036 %16 %9 %6 %8 %17 %8 %
Allensbach[159]25.03.202029 %16,5 %11,5 %7 %8 %23 %5 %
INSA[164]23.03.202033,5 %15 %12 %6,5 %7 %20 %6 %
Forsa[158]21.03.202032 %15 %9 %7 %9 %20 %8 %
Kantar[162]21.03.202028 %16 %13 %7 %9 %21 %6 %
Infratest dimap[165]19.03.202030 %14 %10 %7 %9 %23 %7 %
INSA[164]16.03.202028,5 %14,5 %13 %6,5 %9,5 %23 %5 %
Forsa[158]14.03.202029 %14 %11 %6 %10 %22 %8 %
Kantar[162]14.03.202026 %17 %14 %7 %8 %21 %7 %
INSA[164]09.03.202026,5 %15,5 %14 %6,5 %9,5 %22 %6 %
Forsa[158]07.03.202026 %15 %11 %6 %10 %24 %8 %
Kantar[162]07.03.202024 %17 %14 %7 %9 %22 %7 %
YouGov[161]06.03.202027 %15 %14 %6 %10 %21 %7 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]06.03.202026 %16 %14 %6 %8 %23 %7 %
Infratest dimap[165]05.03.202027 %16 %12 %6 %9 %23 %7 %
INSA[164]02.03.202026,5 %16 %13,5 %6 %10 %23 %5 %
Forsa[158]29.02.202027 %16 %10 %5 %10 %24 %8 %
Kantar[162]29.02.202025 %16 %14 %6 %10 %22 %7 %
INSA[164]24.02.202026,5 %14,5 %13 %7 %10,5 %22 %6,5 %
Forsa[158]22.02.202027 %14 %10 %7 %10 %24 %8 %
Kantar[162]22.02.202027 %15 %14 %7 %10 %20 %7 %
Allensbach[159]18.02.202027,5 %14,5 %13 %8 %9,5 %23 %4,5 %
INSA[164]17.02.202026,5 %14,5 %15 %7,5 %9,5 %20,5 %6,5 %
Forsa[158]15.02.202027 %14 %11 %6 %10 %24 %8 %
Kantar[162]15.02.202028 %15 %15 %6 %10 %20 %6 %
Infratest dimap[165]13.02.202026 %16 %14 %7 %9 %22 %6 %
INSA[164]10.02.202027,5 %12,5 %14 %8 %10 %22 %6 %
Forsa[158]08.02.202028 %14 %10 %8 %9 %23 %8 %
Kantar[162]08.02.202028 %15 %15 %8 %9 %20 %5 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]07.02.202027 %14 %14 %6 %10 %22 %7 %
Infratest dimap[165]06.02.202027 %14 %14 %8 %9 %22 %6 %
INSA[164]03.02.202028 %13 %14 %9 %8 %22 %6 %
Forsa[158]01.02.202028 %12 %11 %9 %9 %23 %8 %
Kantar[162]01.02.202027 %15 %14 %8 %9 %21 %6 %
Allensbach[159]30.01.202028,5 %14 %13 %8 %8 %23,5 %5 %
INSA[164]27.01.202027 %14 %15 %9 %8,5 %20,5 %6 %
Forsa[158]25.01.202028 %12 %12 %9 %9 %23 %7 %
Kantar[162]25.01.202026 %14 %15 %9 %10 %21 %5 %
Infratest dimap[165]24.01.202026 %14 %14 %8 %8 %24 %6 %
INSA[164]20.01.202027,5 %13 %15 %8,5 %9,5 %21 %5,5 %
Forsa[158]18.01.202028 %13 %13 %8 %9 %22 %7 %
Kantar[162]18.01.202026 %15 %14 %9 %9 %21 %6 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]16.01.202027 %14 %14 %7 %9 %23 %6 %
INSA[164]13.01.202027 %12,5 %15 %9,5 %9 %21 %6 %
Forsa[158]11.01.202028 %12 %13 %9 %8 %22 %8 %
Kantar[162]11.01.202027 %14 %14 %9 %9 %21 %6 %
Infratest dimap[165]09.01.202027 %13 %14 %9 %8 %23 %6 %
INSA[164]06.01.202029 %13 %14 %9 %8,5 %21,5 %5 %
GMS[166]03.01.202028 %13 %14 %9 %8 %21 %7 %
Bundestagswahl 201724.09.201732,9 %20,5 %12,6 %10,7 %9,2 %8,9 %5,0 %
2019
InstitutDatumUnionSPDAfDFDPLinkeGrüneSonst.
INSA[164]23.12.201928 %13 %15 %10 %8 %21 %5 %
Forsa[158]21.12.201928 %13 %13 %8 %8 %22 %8 %
Emnid[167]21.12.201927 %15 %14 %9 %9 %20 %6 %
Allensbach[159]19.12.201928,5 %15 %15 %7 %8,5 %21 %5 %
YouGov[161]18.12.201927 %13 %15 %7 %10 %21 %7 %
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Forsa[158]14.12.201928 %12 %13 %8 %9 %22 %8 %
Emnid[167]14.12.201928 %16 %13 %9 %9 %20 %5 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]13.12.201927 %13 %14 %8 %9 %23 %6 %
Infratest dimap[165]12.12.201927 %14 %15 %8 %8 %21 %7 %
INSA[164]09.12.201928 %14 %15 %8,5 %8,5 %20,5 %5,5 %
Forsa[158]07.12.201928 %11 %14 %9 %8 %22 %8 %
Emnid[167]07.12.201928 %16 %13 %9 %8 %20 %6 %
Infratest dimap[165]05.12.201925 %13 %15 %9 %8 %23 %7 %
GMS[166]03.12.201927 %14 %15 %9 %8 %21 %6 %
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Forsa[158]30.11.201927 %14 %13 %8 %8 %22 %8 %
Emnid[167]30.11.201928 %15 %14 %8 %9 %20 %6 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]29.11.201927 %13 %14 %7 %10 %23 %6 %
YouGov[161]27.11.201926 %13 %15 %7 %10 %22 %7 %
INSA[164]25.11.201926,5 %14,5 %14 %8,5 %9,5 %22 %5 %
Forsa[158]23.11.201926 %14 %13 %9 %9 %21 %8 %
Emnid[167]23.11.201928 %15 %13 %9 %9 %20 %6 %
Allensbach[159]19.11.201929,5 %14 %14,5 %7,5 %8 %21,5 %5 %
INSA[164]18.11.201925 %15,5 %15 %8,5 %10 %21 %5 %
Forsa[158]16.11.201926 %15 %13 %9 %10 %19 %8 %
Emnid[167]16.11.201927 %17 %14 %8 %10 %18 %6 %
Infratest dimap[165]14.11.201925 %15 %14 %7 %9 %22 %8 %
INSA[164]11.11.201925,5 %15,5 %15 %8 %9,5 %20,5 %6 %
Forsa[158]09.11.201926 %13 %13 %9 %10 %21 %8 %
Emnid[167]09.11.201926 %16 %14 %10 %10 %18 %6 %
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Infratest dimap[165]07.11.201926 %14 %14 %8 %9 %22 %7 %
YouGov[161]06.11.201927 %13 %14 %7 %10 %22 %7 %
INSA[164]04.11.201925,5 %13,5 %16 %8 %10 %21 %6 %
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INSA[164]28.10.201926 %13,5 %15,5 %7,5 %9 %23 %5,5 %
Forsa[158]26.10.201929 %14 %13 %8 %8 %20 %8 %
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Forsa[158]19.10.201927 %14 %13 %8 %8 %22 %8 %
Emnid[167]19.10.201929 %15 %13 %7 %9 %20 %7 %
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Infratest dimap[165]17.10.201928 %14 %14 %7 %8 %22 %7 %
Allensbach[159]16.10.201929,5 %16 %13 %6,5 %7 %23,5 %4,5 %
INSA[164]14.10.201928 %14 %15 %7,5 %8 %21,5 %6 %
Forsa[158]12.10.201927 %14 %12 %8 %8 %23 %8 %
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Infratest dimap[165]10.10.201928 %13 %14 %7 %8 %24 %6 %
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Emnid[167]05.10.201927 %15 %15 %8 %8 %21 %6 %
YouGov[161]03.10.201926 %13 %15 %8 %8 %22 %8 %
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Emnid[167]28.09.201927 %16 %15 %7 %8 %21 %6 %
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GMS[166]13.09.201927 %16 %12 %7 %8 %23 %7 %
YouGov[161]11.09.201927 %15 %14 %6 %8 %22 %8 %
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Forsa[158]07.09.201927 %15 %13 %8 %6 %23 %8 %
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Allensbach[159]21.08.201929,5 %13,5 %12,5 %7 %8 %24 %5,5 %
INSA[164]19.08.201926,5 %13 %14,5 %9 %8 %24,5 %4,5 %
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YouGov[161]31.07.201926 %13 %14 %8 %8 %24 %7 %
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Allensbach[159]24.07.201929,5 %14,5 %11,5 %7 %8,5 %23 %6 %
GMS[166]23.07.201928 %13 %12 %8 %8 %25 %6 %
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Forsa[158]20.07.201927 %13 %12 %8 %8 %24 %8 %
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Forsa[158]06.07.201926 %12 %12 %8 %8 %26 %8 %
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Infratest dimap[165]04.07.201925 %13 %13 %8 %8 %26 %7 %
YouGov[161]03.07.201926 %13 %13 %7 %8 %25 %8 %
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Emnid[167]29.06.201926 %13 %14 %8 %8 %25 %6 %
Infratest dimap[165]28.06.201926 %13 %12 %9 %7 %25 %8 %
GMS[166]25.06.201926 %13 %13 %8 %8 %26 %6 %
INSA[164]24.06.201925,5 %12,5 %13,5 %8,5 %9 %25,5 %5,5 %
Forsa[158]22.06.201924 %12 %13 %8 %8 %27 %8 %
Emnid[167]22.06.201927 %12 %14 %7 %8 %25 %7 %
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INSA[164]17.06.201925 %13 %13,5 %9 %9 %25 %5,5 %
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Emnid[167]15.06.201925 %12 %13 %8 %8 %27 %7 %
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Forsa[158]08.06.201924 %12 %12 %8 %8 %27 %9 %
Emnid[167]08.06.201927 %12 %12 %8 %7 %27 %7 %
Infratest dimap[165]06.06.201925 %12 %13 %8 %7 %26 %9 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]06.06.201927 %13 %13 %7 %7 %26 %7 %
INSA[164]03.06.201926 %14 %13 %8 %8 %25 %6 %
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INSA[164]27.05.201927,5 %15,5 %13,5 %9,5 %9 %19 %6 %
Forsa[158]27.05.201928 %17 %13 %8 %8 %18 %8 %
Emnid[167]25.05.201929 %17 %13 %9 %9 %17 %6 %
Allensbach[159]23.05.201930 %17,5 %13 %9 %8,5 %17 %5 %
YouGov[161]21.05.201929 %18 %12 %8 %9 %18 %6 %
INSA[164]20.05.201928 %15,5 %14 %10 %9 %18,5 %5 %
Forsa[158]20.05.201929 %16 %13 %8 %9 %19 %6 %
Emnid[167]18.05.201929 %16 %13 %9 %9 %18 %6 %
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Forsa[158]13.05.201930 %15 %13 %8 %8 %20 %6 %
Emnid[167]11.05.201929 %16 %13 %9 %9 %19 %5 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]10.05.201930 %16 %14 %7 %8 %20 %5 %
GMS[166]09.05.201929 %17 %13 %8 %9 %19 %5 %
INSA[164]06.05.201928,5 %16 %14 %9 %8,5 %20 %4 %
Forsa[158]06.05.201929 %15 %13 %8 %9 %20 %6 %
Emnid[167]04.05.201928 %17 %13 %9 %9 %19 %5 %
YouGov[161]03.05.201929 %18 %13 %9 %9 %17 %5 %
Infratest dimap[165]02.05.201928 %18 %12 %8 %9 %20 %5 %
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Forsa[158]29.04.201927 %17 %13 %8 %9 %20 %6 %
Emnid[167]27.04.201928 %17 %13 %9 %10 %18 %5 %
Forsa[158]22.04.201928 %17 %13 %9 %8 %19 %6 %
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Emnid[167]20.04.201928 %18 %13 %8 %9 %19 %5 %
Allensbach[159]18.04.201930 %18,5 %12,5 %9 %8 %18 %4 %
Infratest dimap[165]17.04.201929 %16 %13 %8 %8 %21 %5 %
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Forsa[158]16.03.201931 %15 %12 %10 %7 %19 %6 %
Emnid[167]16.03.201931 %16 %13 %8 %9 %17 %6 %
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GMS[166]28.02.201931 %16 %14 %9 %9 %18 %3 %
YouGov[161]27.02.201930 %18 %13 %9 %9 %17 %4 %
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Forsa[158]23.02.201930 %16 %12 %9 %7 %20 %6 %
Emnid[167]23.02.201929 %19 %13 %9 %9 %16 %5 %
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Infratest dimap[165]21.02.201930 %18 %12 %8 %8 %18 %6 %
Allensbach[159]19.02.201930 %18 %13,5 %8 %8 %18,5 %4 %
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Forsa[158]16.02.201929 %17 %12 %10 %6 %21 %5 %
Emnid[167]16.02.201930 %19 %13 %8 %10 %15 %5 %
Infratest dimap[165]14.02.201929 %17 %13 %9 %8 %19 %5 %
INSA[164]11.02.201929,5 %15,5 %14 %8,5 %10,5 %18,5 %3,5 %
Forsa[158]09.02.201931 %15 %12 %10 %8 %19 %5 %
Emnid[167]09.02.201930 %17 %13 %9 %9 %17 %5 %
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YouGov[161]31.01.201932 %15 %14 %8 %9 %18 %4 %
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Allensbach[159]23.01.201931,5 %16,5 %13 %8,5 %8,5 %18 %4 %
INSA[164]21.01.201931 %13,5 %13 %9,5 %9,5 %19,5 %4 %
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Forsa[158]12.01.201932 %15 %12 %9 %8 %19 %5 %
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Bundestagswahl 201724.09.201732,9 %20,5 %12,6 %10,7 %9,2 %8,9 %5,0 %
2018
InstitutDatumUnionSPDAfDFDPLinkeGrüneSonst.
YouGov[161]28.12.201830 %16 %14 %8 %10 %18 %4 %
Forsa[158]22.12.201831 %14 %13 %8 %8 %20 %6 %
Emnid[167]22.12.201829 %15 %14 %9 %9 %19 %5 %
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INSA[164]17.12.201829 %15 %15 %9,5 %9,5 %18 %4 %
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Infratest dimap[165]30.11.201828 %14 %15 %9 %8 %21 %5 %
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Allensbach[159]18.10.201829 %19 %15 %8,5 %9 %15 %4,5 %
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GMS[166]11.10.201827 %15 %18 %10 %10 %16 %4 %
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INSA[164]21.09.201827,5 %16,5 %17,5 %10 %11 %14,5 %3 %
Infratest dimap[165]20.09.201828 %17 %18 %9 %10 %15 %3 %
Allensbach[159]18.09.201831,5 %19,5 %15 %8,5 %9 %12,5 %4 %
INSA[164]17.09.201828,5 %17 %17,5 %9 %10,5 %13 %4,5 %
Forsa[158]15.09.201830 %18 %13 %8 %10 %16 %5 %
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GMS[166]11.09.201829 %17 %16 %9 %9 %14 %6 %
INSA[164]10.09.201828 %17 %17,5 %9 %10,5 %13,5 %4,5 %
Forsa[158]08.09.201831 %16 %14 %9 %10 %15 %5 %
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Infratest dimap[165]06.09.201829 %18 %16 %8 %10 %14 %5 %
INSA[164]03.09.201828,5 %16 %17 %9,5 %10 %13,5 %5,5 %
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Emnid[167]01.09.201830 %19 %15 %9 %9 %14 %4 %
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Forsa[158]25.08.201830 %18 %14 %8 %10 %15 %5 %
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Infratest dimap[165]24.08.201829 %18 %17 %8 %9 %14 %5 %
INSA[164]20.08.201828 %16,5 %16 %10 %12 %13,5 %4 %
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Emnid[167]18.08.201830 %17 %15 %9 %9 %15 %5 %
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INSA[164]13.08.201829 %17,5 %17 %9,5 %11 %12,5 %3,5 %
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Emnid[167]04.08.201830 %18 %15 %8 %9 %15 %5 %
Infratest dimap[165]02.08.201829 %18 %17 %7 %9 %15 %5 %
GMS[166]01.08.201830 %17 %16 %10 %10 %13 %4 %
INSA[164]30.07.201829 %18 %17,5 %9 %10,5 %12 %4 %
Forsa[158]28.07.201832 %18 %14 %9 %9 %13 %5 %
Emnid[167]28.07.201829 %18 %15 %9 %10 %14 %5 %
Infratest dimap[165]27.07.201830 %18 %16 %8 %8 %15 %5 %
YouGov[161]25.07.201830 %17 %17 %9 %11 %12 %4 %
INSA[164]23.07.201829 %18 %17,5 %9 %10,5 %12 %4 %
Forsa[158]21.07.201831 %18 %15 %8 %10 %13 %5 %
Emnid[167]21.07.201830 %19 %15 %9 %10 %12 %5 %
Allensbach[159]17.07.201830,5 %20 %15 %9,5 %9 %12 %4 %
INSA[164]16.07.201829 %17 %17,5 %9,5 %10 %13 %4 %
Forsa[158]14.07.201831 %17 %16 %9 %9 %13 %5 %
Emnid[167]14.07.201830 %18 %16 %9 %10 %12 %5 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]13.07.201831 %18 %15 %7 %11 %14 %4 %
GMS[166]12.07.201830 %17 %17 %9 %10 %12 %5 %
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Forsa[158]07.07.201830 %17 %16 %10 %9 %13 %5 %
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Infratest dimap[165]05.07.201830 %18 %16 %8 %9 %14 %5 %
INSA[164]02.07.201829 %19 %16,5 %9 %11 %12 %3,5 %
Forsa[158]30.06.201831 %17 %15 %10 %10 %12 %5 %
Emnid[167]30.06.201832 %19 %14 %9 %9 %12 %5 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]29.06.201832 %18 %14 %9 %10 %14 %3 %
Infratest dimap[165]27.06.201832 %19 %14 %8 %9 %13 %5 %
YouGov[161]27.06.201830 %17 %16 %10 %11 %12 %4 %
INSA[164]25.06.201829 %19,5 %16 %9 %11 %11 %4,5 %
Forsa[158]24.06.201830 %17 %15 %9 %10 %13 %6 %
Emnid[167]23.06.201831 %18 %16 %9 %10 %12 %4 %
Allensbach[159]20.06.201833 %21 %13 %9,5 %9,5 %11 %3 %
INSA[164]18.06.201829 %19 %16 %8 %12 %11 %5 %
Forsa[158]16.06.201830 %16 %15 %10 %9 %14 %6 %
Emnid[167]16.06.201833 %18 %15 %8 %11 %11 %4 %
Infratest dimap[165]14.06.201831 %18 %15 %8 %10 %13 %5 %
Forsa[158]13.06.201834 %18 %13 %9 %8 %12 %6 %
INSA[164]11.06.201831 %17 %16 %8 %12 %11 %5 %
Forsa[158]09.06.201833 %18 %13 %9 %10 %12 %5 %
Emnid[167]09.06.201832 %19 %14 %8 %11 %12 %4 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]08.06.201833 %20 %13 %8 %10 %13 %3 %
INSA[164]04.06.201832 %17 %16 %8 %11,5 %11 %4,5 %
Forsa[158]02.06.201834 %18 %13 %8 %10 %12 %5 %
Emnid[167]02.06.201832 %18 %15 %7 %11 %13 %4 %
YouGov[161]30.05.201833 %17 %16 %9 %11 %11 %3 %
INSA[164]28.05.201832 %17 %15,5 %8 %12 %11,5 %4 %
Forsa[158]27.05.201833 %18 %13 %8 %10 %13 %5 %
Emnid[167]26.05.201833 %17 %14 %8 %11 %13 %4 %
INSA[164]22.05.201832,5 %16,5 %15,5 %8 %11 %11,5 %5 %
Forsa[158]19.05.201833 %18 %13 %9 %9 %12 %6 %
Emnid[167]19.05.201833 %17 %14 %9 %10 %13 %4 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]18.05.201834 %20 %14 %8 %9 %12 %3 %
Infratest dimap[165]18.05.201833 %17 %14 %8 %10 %13 %5 %
GMS[166]17.05.201834 %16 %14 %9 %10 %12 %5 %
Allensbach[159]17.05.201834 %20 %11,5 %9 %10 %11 %4,5 %
INSA[164]14.05.201832,5 %17 %15,5 %8 %11 %11,5 %4,5 %
Forsa[158]12.05.201834 %17 %13 %8 %10 %13 %5 %
Emnid[167]12.05.201833 %17 %14 %9 %10 %12 %5 %
Infratest dimap[165]09.05.201832 %18 %15 %8 %9 %13 %5 %
INSA[164]07.05.201832,5 %17 %15,5 %8,5 %10,5 %11,5 %4,5 %
Forsa[158]05.05.201834 %18 %13 %9 %10 %11 %5 %
Emnid[167]05.05.201834 %17 %14 %8 %10 %12 %5 %
INSA[164]30.04.201833 %17 %15,5 %9 %10,5 %11,5 %3,5 %
Forsa[158]28.04.201834 %17 %12 %9 %10 %13 %5 %
Emnid[167]28.04.201832 %18 %14 %9 %11 %12 %4 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]27.04.201834 %20 %13 %7 %10 %13 %3 %
GMS[166]27.04.201833 %17 %13 %9 %11 %12 %5 %
YouGov[161]26.04.201832 %18 %15 %9 %10 %12 %4 %
Allensbach[159]25.04.201834 %20,5 %12 %10 %9 %11 %3,5 %
INSA[164]23.04.201831,5 %18 %15,5 %9,5 %10,5 %12 %3 %
Forsa[158]23.04.201834 %18 %12 %9 %10 %13 %4 %
Emnid[167]21.04.201833 %18 %13 %9 %11 %12 %4 %
Infratest dimap[165]19.04.201832 %17 %15 %10 %10 %12 %4 %
INSA[164]16.04.201831,5 %18,5 %15 %9 %11 %11,5 %3,5 %
Forsa[158]14.04.201834 %19 %12 %9 %10 %12 %4 %
Emnid[167]14.04.201833 %18 %14 %9 %11 %11 %4 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]13.04.201833 %19 %13 %8 %9 %14 %4 %
INSA[164]09.04.201831,5 %17,5 %15,5 %9 %12 %11,5 %3 %
Emnid[167]07.04.201834 %17 %13 %8 %11 %12 %5 %
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Infratest dimap[165]05.04.201833 %18 %14 %9 %10 %12 %4 %
INSA[164]02.04.201832 %18 %15 %10 %12 %10 %3 %
Emnid[167]31.03.201834 %18 %12 %8 %11 %12 %5 %
Forsa[158]31.03.201833 %18 %13 %9 %10 %12 %5 %
YouGov[161]28.03.201834 %17 %15 %8 %11 %11 %4 %
INSA[164]26.03.201832,5 %17 %15 %10 %12 %10,5 %3 %
Emnid[167]24.03.201834 %18 %13 %9 %10 %12 %4 %
Forsa[158]24.03.201831 %19 %14 %9 %11 %12 %4 %
Infratest dimap[165]22.03.201833 %19 %13 %9 %10 %12 %4 %
GMS[166]22.03.201833 %18 %13 %10 %10 %11 %5 %
Allensbach[159]21.03.201834 %19 %12,5 %10 %10 %11 %3,5 %
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Forsa[158]17.03.201834 %19 %13 %8 %10 %11 %5 %
Emnid[167]17.03.201833 %19 %14 %9 %10 %11 %4 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]16.03.201832 %19 %13 %9 %11 %12 %4 %
INSA[164]12.03.201832 %17,5 %15 %9,5 %12 %11 %3 %
Forsa[158]11.03.201834 %18 %12 %9 %10 %13 %4 %
Emnid[167]10.03.201833 %19 %13 %8 %10 %12 %5 %
Forsa[158]05.03.201834 %19 %13 %9 %9 %12 %4 %
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Emnid[167]03.03.201833 %16 %15 %9 %11 %12 %4 %
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Infratest dimap[165]01.03.201834 %18 %15 %9 %9 %11 %4 %
YouGov[161]28.02.201832 %16 %16 %8 %12 %12 %4 %
INSA[164]26.02.201832,5 %15,5 %16 %9 %12 %12 %3 %
Emnid[167]24.02.201833 %17 %15 %10 %11 %11 %3 %
Forsa[158]24.02.201835 %18 %13 %9 %9 %12 %4 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]23.02.201833 %17 %14 %8 %11 %12 %5 %
Allensbach[159]23.02.201832 %17,5 %13 %11 %9,5 %12 %5 %
Infratest dimap[165]22.02.201834 %17 %14 %9 %10 %12 %4 %
INSA[164]19.02.201832 %15,5 %16 %9 %11 %13 %3,5 %
Emnid[167]17.02.201833 %19 %14 %9 %10 %11 %4 %
Forsa[158]17.02.201834 %16 %13 %9 %10 %13 %5 %
Infratest dimap[165]15.02.201833 %16 %15 %9 %11 %13 %3 %
INSA[164]12.02.201829,5 %16,5 %15 %10,5 %11,5 %13 %4 %
Forsa[158]11.02.201831 %17 %13 %10 %10 %13 %5 %
Emnid[167]10.02.201834 %20 %12 %9 %9 %11 %5 %
Forsa[158]09.02.201831 %18 %13 %10 %10 %13 %5 %
GMS[166]08.02.201832 %18 %14 %9 %9 %13 %5 %
INSA[164]05.02.201830,5 %17 %15 %10 %11 %12,5 %4 %
Forsa[158]05.02.201833 %18 %13 %9 %9 %13 %5 %
Emnid[167]03.02.201833 %20 %13 %9 %10 %11 %4 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]02.02.201831 %19 %14 %7 %11 %14 %4 %
Infratest dimap[165]01.02.201833 %18 %14 %10 %11 %11 %3 %
INSA[164]29.01.201833,5 %17,5 %14 %9 %11 %11 %4 %
Forsa[158]29.01.201834 %18 %12 %9 %10 %12 %5 %
Emnid[167]27.01.201834 %20 %12 %8 %10 %11 %5 %
Infratest dimap[165]26.01.201833 %19 %12 %10 %10 %11 %5 %
YouGov[161]25.01.201834 %19 %14 %8 %11 %10 %4 %
Allensbach[159]25.01.201834 %21 %12 %10 %8,5 %10,5 %4 %
INSA[164]23.01.201831,5 %18 %14 %10 %11 %10 %5,5 %
Forsa[158]22.01.201834 %17 %13 %8 %11 %12 %5 %
Forsa[158]21.01.201834 %18 %12 %8 %10 %12 %6 %
Emnid[167]20.01.201833 %21 %13 %8 %10 %10 %5 %
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Forsa[158]18.01.201834 %18 %12 %8 %10 %12 %6 %
INSA[164]15.01.201831,5 %18,5 %14 %9,5 %11,5 %10 %5 %
Forsa[158]15.01.201833 %20 %11 %9 %9 %12 %6 %
Emnid[167]13.01.201834 %21 %13 %8 %9 %11 %4 %
INSA[164]08.01.201831,5 %19,5 %13,5 %10 %11 %10 %4,5 %
Forsa[158]07.01.201834 %20 %10 %9 %9 %12 %6 %
Emnid[167]06.01.201833 %20 %12 %9 %9 %12 %5 %
Infratest dimap[165]04.01.201833 %21 %13 %9 %9 %11 %4 %
GMS[166]03.01.201832 %20 %14 %9 %10 %11 %4 %
INSA[164]02.01.201832,5 %19,5 %13 %10 %11 %10 %4 %
Bundestagswahl 201724.09.201732,9 %20,5 %12,6 %10,7 %9,2 %8,9 %5,0 %
September – Dezember 2017
InstitutDatumUnionSPDAfDFDPLinkeGrüneSonst.
YouGov[161]28.12.201733 %21 %13 %9 %10 %10 %4 %
Forsa[158]27.12.201734 %19 %12 %8 %10 %12 %5 %
Emnid[167]23.12.201733 %21 %12 %8 %10 %11 %5 %
INSA[164]23.12.201733 %20,5 %13 %10,5 %10 %9,5 %3,5 %
Allensbach[159]21.12.201734 %21 %11 %10 %9 %11,5 %3,5 %
INSA[164]19.12.201731 %21 %14 %9 %11 %10 %4 %
Forsa[158]16.12.201733 %20 %12 %8 %10 %12 %5 %
Emnid[167]16.12.201732 %22 %13 %8 %9 %11 %5 %
Infratest dimap[165]14.12.201732 %20 %13 %9 %9 %12 %5 %
INSA[164]12.12.201731 %22 %13,5 %9 %10,5 %10,5 %3,5 %
Forsa[158]10.12.201734 %20 %11 %8 %9 %12 %6 %
Emnid[167]09.12.201733 %21 %12 %9 %10 %11 %4 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]08.12.201732 %23 %12 %8 %9 %12 %4 %
Infratest dimap[165]07.12.201732 %21 %13 %9 %10 %11 %4 %
INSA[164]05.12.201731 %22 %13 %10 %11 %10 %3 %
Forsa[158]04.12.201734 %20 %10 %8 %9 %13 %6 %
GMS[166]04.12.201732 %21 %13 %10 %10 %10 %4 %
Emnid[167]02.12.201733 %21 %12 %9 %10 %10 %5 %
Allensbach[159]30.11.201733 %21,5 %11 %10 %9 %11 %4,5 %
YouGov[161]29.11.201732 %21 %13 %9 %10 %10 %5 %
Forsa[158]27.11.201733 %19 %11 %10 %9 %12 %6 %
INSA[164]27.11.201732 %22 %13 %10 %10 %10 %3 %
Emnid[167]25.11.201733 %22 %11 %9 %10 %10 %5 %
INSA[164]23.11.201732 %21 %12 %12 %10 %10 %3 %
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INSA[164]21.11.201731 %21 %14 %10 %11,5 %9,5 %3 %
Infratest dimap[165]20.11.201732 %22 %11 %10 %10 %11 %4 %
Forsa[158]20.11.201731 %21 %12 %10 %9 %12 %5 %
Forsa[158]20.11.201732 %20 %12 %12 %8 %11 %5 %
Emnid[167]18.11.201731 %21 %13 %10 %9 %11 %5 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]17.11.201733 %21 %11 %10 %9 %12 %4 %
Infratest dimap[165]16.11.201731 %21 %12 %11 %10 %11 %4 %
INSA[164]14.11.201732 %20 %13,5 %10,5 %10,5 %9 %4,5 %
Forsa[158][168]13.11.201732 %20 %12 %12 %9 %10 %5 %
Emnid[167]11.11.201730 %22 %13 %11 %10 %10 %4 %
Infratest dimap[165]09.11.201730 %21 %13 %12 %9 %11 %4 %
INSA[164]07.11.201731 %22 %13,5 %10,5 %10,5 %8,5 %4 %
Forsa[158]06.11.201732 %21 %12 %11 %9 %10 %5 %
Emnid[167]04.11.201731 %21 %12 %10 %10 %11 %5 %
Forsa[158]01.11.201733 %20 %11 %11 %9 %11 %5 %
INSA[164]30.10.201731 %21 %13 %11 %10 %10 %4 %
Emnid[167]28.10.201731 %22 %12 %11 %9 %10 %5 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]27.10.201733 %21 %12 %10 %9 %11 %4 %
Allensbach[159]25.10.201733 %20,5 %12 %12 %9 %9,5 %4 %
Forsa[158]25.10.201731 %22 %11 %11 %10 %10 %5 %
INSA[164]24.10.201733 %21 %13 %10 %10 %9 %4 %
Emnid[167]21.10.201732 %21 %12 %11 %9 %10 %5 %
Infratest dimap[165]20.10.201731 %21 %12 %12 %9 %11 %4 %
GMS[166]19.10.201731 %21 %13 %12 %10 %9 %4 %
Forsa[158]18.10.201732 %20 %12 %11 %9 %11 %5 %
INSA[164]16.10.201732 %21,5 %13 %10 %9 %9,5 %5 %
Emnid[167]14.10.201731 %21 %12 %11 %10 %10 %5 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]13.10.201731 %21 %12 %11 %10 %11 %4 %
Infratest dimap[165]12.10.201732 %20 %11 %11 %10 %10 %6 %
Forsa[158]11.10.201732 %20 %12 %11 %9 %11 %5 %
INSA[164]10.10.201732 %22 %13 %11 %9 %9 %4 %
Emnid[167]07.10.201732 %22 %12 %10 %10 %9 %5 %
Forsa[158]04.10.201732 %20 %12 %11 %10 %10 %5 %
INSA[164]01.10.201731 %21 %13 %12 %9 %10 %4 %
Emnid[167]30.09.201733 %21 %12 %11 %10 %10 %3 %
Forschungsgruppe Wahlen[160]29.09.201732 %21 %12 %10 %10 %11 %4 %
Bundestagswahl 201724.09.201732,9 %20,5 %12,6 %10,7 %9,2 %8,9 %5,0 %

Verlauf

Die Grafik zeigt den Verlauf der gemittelten monatlichen Werte der Umfragen nach Angaben der Website Wahlrecht.de (vgl. Bundestagswahl 2021/Umfragen und Prognosen).

Verlauf der Mittelwerte, von der Wahl 2017 bis zur Wahl 2021

Ergebnisse

Amtliches Gesamtergebnis

Die Wahlbeteiligung betrug 76,4 %. 0,9 % der abgegebenen Zweitstimmen waren ungültig. Durch die Fünf-Prozent-Hürde der Sperrklausel sind 8,6 % der Zweitstimmen nicht im Bundestag berücksichtigt.[169][170]

Wahlbeteiligung in den Wahlkreisen
Relativer prozentualer Zweitstimmenanteil der Parteien unter Einbezug der Nichtwähler. Parteien mit weniger als 3 % relativen Stimmenanteils sind unter „Sonst.“ zusammengefasst. Ergebnisse gerundet.
Amtliches Ergebnis der Bundestagswahl 2021Anm.
ParteiErststimmenZweitstimmenMandate
Anzahl%±Direkt-
mandate
Anzahl%±Gesamt+/−±
SPD12.184.09426,4+1,812111.901.55625,7+5,2206+53
CDU10.445.92322,6–7,6988.774.91919,0–7,8152–48
Grüne6.435.36013,9+5,8166.814.40114,8+5,8118+51
FDP4.019.5628,7+1,75.291.01011,4+0,791+11
AfD4.699.91710,2–1,3164.809.22810,4–2,283–11
CSU2.788.0486,0–1,0452.402.8275,2–1,045–1
Die Linke2.286.0704,9–3,632.255.8604,9–4,439–30
Freie Wähler1.332.7072,9+1,61.125.6662,4+1,4
Tierschutzpartei160.8630,3+0,3673.6691,5+0,7
dieBasis732.6201,6+1,6630.1531,4+1,4
Die PARTEI540.1651,2+0,6460.4291,0±0,0
Team Todenhöfer5.4220,0±0,0211.8600,5+0,5
Piraten60.5500,1–0,1169.5910,4±0,0
Volt77.5940,2+0,2164.2720,4+0,4
ÖDP152.5400,3±0,0112.1310,2–0,1
NPD1.0900,0–0,164.3600,1–0,2
SSW35.0270,1+0,155.5780,1+0,11+1
Gesundheitsforschung2.1730,0±0,048.4950,1+0,1
Die Humanisten12.6720,0±0,047.5260,1+0,1
Bündnis C6.2220,0±0,039.8680,1+0,1
BP36.7480,1–0,132.7900,1–0,1
V-Partei³10.6440,0±0,031.7620,1–0,1
Unabhängige13.4210,0±0,022.7360,0±0,0
Die Grauen1.9580,0±0,017.3040,0±0,0
MLPD22.5380,0±0,017.8190,0±0,0
du.1.8900,0±0,017.7370,0±0,0
DKP5.4460,0±0,014.9510,0±0,0
Tierschutzallianz7.3710,0±0,013.6720,0±0,0
LIEBE8730,0±0,012.9670,0±0,0
LKR11.0030,0±0,011.3270,0±0,0
LfK9.1890,0±0,0
DiB2.6090,0±0,07.1840,0–0,1
III. Weg5150,0±0,07.8320,0±0,0
Gartenpartei2.0950,0±0,07.6110,0±0,0
BÜRGERBEWEGUNG1.5560,0±0,07.4910,0±0,0
Menschliche Welt6510,0±0,03.7860,0±0,0
BÜNDNIS213730,0±0,03.4880,0±0,0
PdF3.2280,0±0,0
SGP1.4000,0±0,0
BüSo8110,0±0,06650,0±0,0
KlimalisteBW3.9670,0±0,0
Familie1.8170,0±0,0
Volksabstimmung1.0860,0±0,0
Graue Panther9610,0±0,0
THP5490,0±0,0
sonstige2510,0±0,0
B*1910,0±0,0
Übrige110.8750,2±0,0–0,4
Gesamt
Wahlberechtigte61.172.77161.172.771
Anm. 
Reihenfolge gemäß
Ergebnis an Zweitstimmen
sowie ggf. an Erststimmen
(abweichend vom Original)
Wähler46.707.31476,4+0,246.707.31476,4+0,2
Ungültige Stimmen488.4961,0–0,2408.9760,9–0,1
Gültige Stimmen46.218.81899,0+0,246.298.33899,1+0,1

Erststimmenergebnis nach Wahlkreisen

Die Karte zeigt die Parteizugehörigkeit der in den Wahlkreisen direkt gewählten Kandidaten.

Zweitstimmenergebnisse in den einzelnen Bundesländern

Bundestagswahl 2021 – Baden-Württemberg
Wahlbeteiligung: 77,8 % (-0,5 % ggü. 2017)
 %
40
30
20
10
0
24,8
(−9,6)
21,6
(+5,3)
17,2
(+3,7)
15,3
(+2,5)
9,6
(−2,6)
3,3
(−3,0)
1,9
(n. k.)
1,7
(+1,0)
1,3
(+0,4)
3,3
(+0,4)
2017

2021

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Bundestagswahl 2021 – Bayern
Wahlbeteiligung: 79,8 % (+1,7 % ggü. 2017)
 %
40
30
20
10
0
31,7
(−7,1)
18,0
(+2,7)
14,1
(+4,3)
10,5
(+0,4)
9,0
(−3,4)
7,5
(+4,8)
2,8
(−3,3)
1,7
(n. k.)
1,1
(+0,2)
3,6
(−0,3)
2017

2021

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Bundestagswahl 2021 – Berlin
Wahlbeteiligung: 75,2 % (-0,4 % ggü. 2017)
 %
30
20
10
0
23,5
(+5,6)
22,4
(+9,8)
15,9
(−6,8)
11,4
(−7,3)
9,1
(+0,1)
8,4
(−3,6)
2,5
(+1,1)
1,6
(−0,5)
1,1
(+0,5)
4,1
(+1,1)
2017

2021

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Bundestagswahl 2021 – Brandenburg
Wahlbeteiligung: 75,6 % (+1,9 % ggü. 2017)
 %
30
20
10
0
29,5
(+11,9)
18,1
(−2,1)
15,3
(−11,4)
9,3
(+2,2)
9,0
(+4,0)
8,5
(−8,7)
2,6
(+1,5)
2,6
(+0,8)
1,5
(n. k.)
3,7
(+0,4)
2017

2021

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Bundestagswahl 2021 – Bremen
Wahlbeteiligung: 71,8 % (+1,0 % ggü. 2017)
 %
40
30
20
10
0
31,5
(+4,7)
20,8
(+9,8)
17,2
(−7,9)
9,3
(−0,1)
7,7
(−5,7)
6,9
(−3,1)
1,4
(n. k.)
1,1
(−0,6)
1,0
(n. k.)
3,1
(+0,5)
2017

2021

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Bundestagswahl 2021 – Hamburg
Wahlbeteiligung: 77,8 % (+1,8 % ggü. 2017)
 %
30
20
10
0
29,7
(+6,2)
24,9
(+11,0)
15,4
(−11,9)
11,4
(+0,6)
6,7
(−5,5)
5,0
(−2,8)
1,4
(n. k.)
1,2
(+0,3)
1,0
(−0,6)
3,2
(+1,2)
2017

2021

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Bundestagswahl 2021 – Hessen
Wahlbeteiligung: 76,2 % (-0,8 % ggü. 2017)
 %
40
30
20
10
0
27,6
(+4,0)
22,8
(−8,0)
15,8
(+6,1)
12,8
(+1,4)
8,8
(−3,1)
4,3
(−3,8)
1,7
(+0,8)
1,5
(+0,5)
1,3
(n. k.)
3,4
(+0,8)
2017

2021

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Bundestagswahl 2021 – Mecklenburg-Vorpommern
Wahlbeteiligung: 71,3 % (+0,4 % ggü. 2017)
 %
40
30
20
10
0
29,1
(+14,0)
18,0
(−0,6)
17,4
(−15,7)
11,1
(−6,8)
8,2
(+2,0)
7,8
(+3,6)
2,2
(+0,9)
1,8
(n. k.)
1,4
(+0,6)
3,0
(+0,2)
2017

2021

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Bundestagswahl 2021 – Niedersachsen
Wahlbeteiligung: 74,8 % (-1,7 % ggü. 2017)
 %
40
30
20
10
0
33,1
(+5,7)
24,2
(−10,8)
16,1
(+7,4)
10,5
(+1,2)
7,4
(−1,7)
3,3
(−3,7)
1,3
(+0,4)
1,0
(n. k.)
0,9
(± 0,0)
2,2
(+0,5)
2017

2021

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Bundestagswahl 2021 – Nordrhein-Westfalen
Wahlbeteiligung: 76,4 % (+1,0 % ggü. 2017)
 %
40
30
20
10
0
29,1
(+3,2)
26,0
(−6,7)
16,1
(+8,5)
11,4
(−1,7)
7,3
(−2,2)
3,7
(−3,8)
1,4
(+0,6)
1,1
(+0,3)
1,0
(n. k.)
2,9
(+0,8)
2017

2021

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Bundestagswahl 2021 – Rheinland-Pfalz
Wahlbeteiligung: 77,2 % (-0,5 % ggü. 2017)
 %
40
30
20
10
0
29,4
(+5,2)
24,7
(−11,2)
12,6
(+5,0)
11,7
(+1,3)
9,2
(−2,0)
3,6
(+2,3)
3,3
(−3,6)
1,5
(n. k.)
1,2
(n. k.)
2,8
(+0,3)
2017

2021

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Bundestagswahl 2021 – Saarland
Wahlbeteiligung: 77,3 % (+0,7 % ggü. 2017)
 %
40
30
20
10
0
37,3
(+10,1)
23,6
(−8,8)
11,5
(+3,9)
10,0
(± 0,0)
7,2
(−5,7)
2,8
(n. k.)
2,0
(+1,2)
1,7
(+0,5)
1,4
(n. k.)
2,5
(−5,4)
2017

2021

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Bundestagswahl 2021 – Sachsen
Wahlbeteiligung: 76,5 % (+1,1 % ggü. 2017)
 %
30
20
10
0
24,6
(−2,4)
19,3
(+8,7)
17,2
(−9,7)
11,0
(+2,8)
9,3
(−6,7)
8,6
(+4,0)
2,3
(+1,2)
1,9
(+0,5)
1,5
(n. k.)
4,3
(+0,1)
2017

2021

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Bundestagswahl 2021 – Sachsen-Anhalt
Wahlbeteiligung: 67,9 % (-0,2 % ggü. 2017)
 %
40
30
20
10
0
25,4
(+10,2)
21,0
(−9,3)
19,6
(± 0,0)
9,6
(−8,1)
9,5
(+1,7)
6,5
(+2,8)
1,9
(+0,7)
1,6
(n. k.)
1,2
(n. k.)
3,7
(−0,8)
2017

2021

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Bundestagswahl 2021 – Schleswig-Holstein
Wahlbeteiligung: 78,3 % (+2,0 % ggü. 2017)
 %
40
30
20
10
0
28,0
(+4,7)
22,0
(−12,0)
18,3
(+6,4)
12,5
(−0,2)
6,8
(−1,4)
3,6
(−3,6)
3,2
(n. k.)
1,3
(n. k.)
1,2
(n. k.)
3,1
(+0,4)
2017

2021

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Bundestagswahl 2021 – Thüringen
Wahlbeteiligung: 74,9 % (+0,7 % ggü. 2017)
 %
30
20
10
0
24,0
(+1,3)
23,4
(+10,2)
16,9
(−11,9)
11,4
(−5,4)
9,0
(+1,2)
6,6
(+2,5)
2,1
(+0,5)
1,6
(n. k.)
1,5
(n. k.)
3,5
(−1,5)
2017

2021

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Zweitstimmenergebnis in den neuen und alten Bundesländern

Bundestagswahl 2021 – alte Länder und West-Berlin
Wahlbeteiligung: 77,2 %
 %
30
20
10
0
26,1
25,6
15,9
11,9
8,2
3,7
8,6
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2017
Wahlbeteiligung: +0,4 %
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
+4,2
−8,5
+6,1
+0,5
−2,5
−3,7
+3,9
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Bundestagswahl 2021 – neue Länder und Ost-Berlin
Wahlbeteiligung: 74,0 %
 %
30
20
10
0
24,1
20,5
16,8
10,4
9,5
9,2
9,5
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2017
Wahlbeteiligung: +0,8 %
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
+10,2
−1,4
−10,8
−7,4
+2,0
+4,2
+3,2
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Tabellarische Bundesländer-Übersicht und gewählte Abgeordnete nach Bundesländern

Zweitstimmenanteile der Parteien nach Bundesländern
BundesländerSPDUnionGrüneFDPAfDLinkeAndere
Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein28,022,018,312,56,83,68,7
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern29,117,47,88,218,011,18,4
Hamburg Hamburg29,715,424,911,45,06,76,8
Niedersachsen Niedersachsen33,124,216,110,57,43,35,4
Bremen Bremen31,517,220,89,36,97,76,5
Brandenburg Brandenburg29,515,39,09,318,18,510,3
Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt25,421,06,59,519,69,68,4
Berlin Berlin23,515,922,48,18,411,49,4
Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen29,126,016,111,47,33,76,5
Sachsen Sachsen19,317,28,611,024,69,39,9
Hessen Hessen27,622,815,812,88,84,37,9
Thüringen Thüringen23,416,96,69,024,011,48,7
Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz29,424,712,611,79,23,39,2
Bayern Bayern18,031,714,110,59,02,813,9
Baden-Württemberg Baden-Württemberg21,624,817,215,39,63,38,2
Saarland Saarland37,323,611,510,07,210,5
Sitze nach Bundesland
BundesländerVerteilungGesamt
Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein
1861462
28
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern
261133
16
Hamburg Hamburg
154231
16
Niedersachsen Niedersachsen
325138186
73
Bremen Bremen
2111
5
Brandenburg Brandenburg
2102245
25
Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt
251244
18
Berlin Berlin
477353
29
Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen
64927194212
155
Sachsen Sachsen
4845710
38
Hessen Hessen
21597125
50
Thüringen Thüringen
351235
19
Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz
1125594
36
Bayern Bayern
42319144512
117
Baden-Württemberg Baden-Württemberg
32218163310
102
Saarland Saarland
14121
9
Deutschland Deutschland
3920611819219783
736

Karten zu den Zweitstimmenergebnissen der Parteien

Unregelmäßigkeiten in Berlin und teilweise Wahlwiederholung

Auszählung der Stimmzettel der Briefwahl des Wahlkreises Berlin-Charlottenburg – Wilmersdorf

In Berlin, wo zugleich mit der Bundestagswahl auch die Wahl zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen sowie die Abstimmung über den Volksentscheid Deutsche Wohnen & Co. enteignen durchgeführt wurden, kam es zu zahlreichen Unregelmäßigkeiten. Bundeswahlleiter Georg Thiel sah sich zur Berichtanforderung bei Landeswahlleiterin Petra Michaelis veranlasst.[171]

In einigen Wahllokalen fehlten Stimmzettel bzw. gingen aus und konnten wegen Sperrungen und Staus aufgrund des am selben Tag stattfindenden Berlin-Marathons nicht rechtzeitig nachgeliefert werden. Auch wurden Stimmzettel (von denen es 115 Varianten gab) und Briefwahlunterlagen vertauscht. Viele Stimmen wurden erst lange nach offiziellem Ende der Wahl um 18 Uhr abgegeben; die letzten nach 20 Uhr, als das Ergebnis bereits prognostiziert wurde.[172][173][174][175] Mindestens eines der 2257 Wahllokale in Berlin schloss vorzeitig wegen fehlender Unterlagen.[176][177]

In einigen Lokalen konnten auch Minderjährige und EU-Ausländer bei der Briefwahl unberechtigt abstimmen.[177] In einer zweistelligen Zahl von Wahllokalen gab es Probleme bei der Wahlorganisation. Michaelis erklärte, dass genug Stimmzettel gedruckt worden und die Bezirke für die Verteilung der Wahlunterlagen zuständig seien.[175] In mindestens 16 Berliner Wahlbezirken stimmten grundlegende Wahldaten nicht überein (darunter unmögliche Wahlbeteiligungen von über 100 %).[178][179]

Am 29. September 2021 trat Michaelis von ihrem Amt zurück.[180][175]

Am 19. November 2021 legte der Bundeswahlleiter beim Bundestag wegen Unregelmäßigkeiten bei der Wahl in Berlin Einspruch gegen die Gültigkeit der Wahl zum 20. Deutschen Bundestag in sechs Berliner Wahlkreisen ein. Der Bundeswahlleiter äußerte, die Vorkommnisse in jenen Wahlkreisen hätten wahlrechtliche Vorschriften verletzt und stellten deshalb Wahlfehler dar, die unter anderem den Grundsatz der Allgemeinheit der Wahl nach Artikel 38 Absatz 1 Satz 1 des Grundgesetzes beeinträchtigt hätten.[181][182] Die aufgetretenen Wahlfehler könnten mandatsrelevant gewesen sein. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich ohne diese Vorkommnisse eine andere Sitzverteilung des Deutschen Bundestages ergeben hätte. Der Bundeswahlleiter hat zur Prüfung der Vorfälle einen Bericht der Berliner Landeswahlleiterin angefordert und „darum gebeten, möglichst frühzeitig umfassende Maßnahmen zu ergreifen, um in Zukunft Wahlfehler zu vermeiden.“[4]

Im Mai 2022 forderte Thiel vor dem Wahlprüfungsausschuss des Deutschen Bundestages eine teilweise Wahlwiederholung in Berlin.[183] Am 10. November 2022 beschloss der Bundestag aufgrund von 1713 Wahleinsprüchen, die Abstimmung in 431 von 2256 Wahlbezirken wiederholen zu lassen.[184] Aufgrund einer Wahlprüfungsbeschwerde der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der die Wiederholung in 431 Wahlbezirken nicht ausreichte, vor dem Bundesverfassungsgericht wurde die Wiederholung jedoch zunächst nicht terminiert.[185] Das Bundesverfassungsgericht urteilte am 19. Dezember 2023, dass die Wahl in 455 der 2256 Berliner Wahlbezirke zu wiederholen sei.[186][187] Damit wurde am 11. Februar 2024 erneut gewählt.[188]

Teilwiederholungswahl zum 20. Deutschen Bundestag in Berlin am 11. Februar 2024

In 455 der 2.256 Berliner Wahlbezirken wurde die Wahl wiederholt. Dort erreichten bei der Wiederholungswahl die Grünen 27,6 % (+0,5 %), die CDU 20,6 % (+6,9 %), die SPD 14,6 % (−6,8 %), Linke (+0,7 %) und AfD (+5,6 %) je 12,6 % sowie die FDP 3,3 % (−5,8 %). Nach dem vorläufigen Endergebnis beträgt die Wahlbeteiligung in Berlin nunmehr 69,5 % (2021 75,2 %). Die drei Ampelparteien verloren im Gesamtergebnis (alte plus neue Teilergebnisse aufsummiert) im Vergleich zu 2021 (bei den Zweitstimmen SPD −1,2 %, Grüne −0,3 % und FDP −0,9 %); CDU (+1,3 %) und AfD (+1,0 %) gewannen hinzu, ebenso die Linke (+0,1 %).[189] Wegen der Stimmenverluste und der geringeren Wahlbeteiligung verlor die FDP ein Ausgleichsmandat im Bundestag, der sich somit auf 735 Abgeordnete verkleinerte, drei weitere Ausgleichsmandate gingen anstatt nach Berlin an andere Landesverbände von SPD, Grünen und Linken.[190] Im Ergebnis auf Bundesebene, das nun eine um 0,2 % verringerte Wahlbeteiligung auf 76,4 % aufweist, bedeutet die Wiederholungswahl für CDU/CSU und AfD einen Zugewinn von 0,1 %, für Grüne und FDP einen Abschlag von 0,1 %.[191]

Politische Konsequenzen

Da die SPD-Fraktion aufgrund des Wahlausgangs die Union-Fraktion als stärkste Gruppierung im Bundestag ablöste, verlor Wolfgang Schäuble sein Amt des Bundestagspräsidenten.[192][193] In der konstituierenden Sitzung des 20. Deutschen Bundestages, die am 26. Oktober 2021 stattfand, wurde Bärbel Bas (SPD) zu seiner Nachfolgerin gewählt.[194] Damit war Bas nach Annemarie Renger und Rita Süssmuth die dritte Frau, die das zweithöchste politische Amt in Deutschland ausübte.

Der unterlegene Kanzlerkandidat der Union Armin Laschet kündigte seinen Rückzug als CDU-Chef an und machte den Weg für eine neue CDU-Führung frei. Eine Neuaufstellung an der CDU-Spitze sei nötig. Hierfür müsse man auch „unkonventionelle Wege gehen“.[195][196][197]

Am 9. Oktober 2021 teilten Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier mit, auf ihr jeweiliges Bundestagsmandat zu verzichten, damit die jüngeren Bundestagsabgeordneten Nadine Schön und Markus Uhl, die den Einzug in den neuen Bundestag ursprünglich verpasst hatten, im Bundestag bleiben können.[198]

Regierungsbildung

In Betracht gezogene KoalitionenSitze
Sitze gesamt736
Absolute Mehrheit (ab 369 Sitzen)
            SPD, Grüne, FDP416
            Union, Grüne, FDP407
            SPD, Union403
Keine Mehrheit (unter 369 Sitzen)
             SPD, Grüne, Linke363
Olaf Scholz am letzten Tag der Sondierungsgespräche für eine Ampel. Im Hintergrund eine Kundgebung von Fridays for Future, des BUND und der Deutschen Umwelthilfe.
(c) Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Die Generalsekretäre Wissing (FDP), Kellner (Bündnis 90/Die Grünen) und Klingbeil (SPD) mit dem unterzeichneten Koalitionsvertrag im Dezember 2021

Außer einer Fortführung der seit 2013 amtierenden Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD ließ sich aus dem Wahlergebnis keine Möglichkeit für eine von zwei Fraktionen gestützte Regierung ableiten. Von den drei programmatisch realistischen Dreierkoalitionen fehlte einem Linksbündnis aus SPD, Grünen und der Linken die parlamentarische Mehrheit. Zunächst wurden sowohl eine SPD-geführte Ampel- als auch eine Jamaika-Koalition unter CDU-Kanzlerschaft mit jeweils Grünen und FDP als Partnern in bilateralen Gesprächen sondiert. Am 6. Oktober 2021 vereinbarten SPD, Grüne und FDP einen weiteren Austausch zu dritt. Sondierungen mit der Union fanden danach nicht mehr statt.

Vor dem Hintergrund der massiven Stimmenverluste der Union und des Erstarkens der SPD reklamierte Kanzlerkandidat Olaf Scholz noch am Wahlabend einen Regierungsanspruch für sich, später auch mit Verweis auf seine weit über denen der Konkurrenz liegenden Beliebtheitswerte.[199] Zwar gestand die Union ihre historische Niederlage ein, schloss aber nicht aus, selbst eine Regierung mit Grünen und FDP zu bilden. Da die Jamaika-Parteien zusammen auf eine ähnlich große Mehrheit wie die Ampel kämen, hätten laut CDU-Chef Armin Laschet weder SPD noch Union einen eindeutigen Regierungsauftrag erhalten.[200][201]

Grüne und FDP verständigten sich darauf, zunächst zu zweit miteinander zu sondieren, dabei bereits Gemeinsamkeiten und Brücken für Trennendes zu suchen und erst im Anschluss auf die Gesprächsangebote der beiden großen potenziellen Partner einzugehen. Von politischen Beobachtern wurde dieser einmalige Vorgang als strategisch klug bewertet, da die einzeln betrachtet kleineren Partner sich so gewissermaßen zusammenschließen und gemeinsam als „Königsmacher“ dem größten Koalitionspartner auf Augenhöhe begegnen konnten.[202]

Nach dem Abschluss der Sondierungen am 15. Oktober 2021 empfahlen die an der Sondierung Beteiligten ihren Parteien, Verhandlungen für eine Ampel-Koalition aufzunehmen.[203] Sie veröffentlichten ein 12-seitiges Dokument mit den Ergebnissen der vorangegangenen Sondierungsgespräche.[204] Gremien der drei Parteien stimmten daraufhin jeweils einer Aufnahme von Koalitionsverhandlungen zu.[205][206]

Am 24. November 2021 gaben SPD, Grüne und FDP bekannt, sich auf einen Koalitionsvertrag für eine gemeinsame Bundesregierung geeinigt zu haben, und veröffentlichten diesen.[207][208]

Über den Koalitionsvertrag und damit über die Möglichkeit der Regierungsbildung entschieden Delegierte der SPD (am 4. Dezember) und FDP (am 5. Dezember) auf gesonderten Parteitagen, während Bündnis 90/Die Grünen eine Mitgliederbefragung bis zum 6. Dezember diesbezüglich durchführten. Bei der SPD stimmten 98,8 % der Delegierten für den Vertrag,[209] bei der FDP 92 %. Die Urabstimmung der Grünen endete mit 86 % Zustimmung für den Vertrag.[210] Am Folgetag unterschrieben die Parteien den Koalitionsvertrag.[211]

Der Bundestag wählte Olaf Scholz am 8. Dezember 2021 mit 395 Stimmen, einer Mehrheit seiner 736 Mitglieder, bei 303 Gegenstimmen zum Bundeskanzler. Am selben Tag wurden er und die von ihm vorgeschlagenen Minister vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ernannt und vor dem Bundestag vereidigt.[212]

Rücktritte und Fraktionsaustritte

Am 30. Dezember 2021 wurde bekannt, dass Uwe Witt und Johannes Huber die AfD-Bundestagsfraktion und die Partei AfD verlassen haben.[213] (Witt schloss sich im Januar 2022 der Zentrumspartei an, aus der er im August desselben Jahres allerdings wieder austrat.) 2022 gab es zwei weitere Austritte, Robert Farle und Joana Cotar (siehe AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag).

Am 10. Oktober 2023 wechselte Thomas Lutze von der Linksfraktion zur SPD. Die Fraktion der Partei Die Linke wurde am 6. Dezember 2023 aufgelöst, nachdem 10 Fraktionsmitglieder aus der Partei ausgetreten waren.[214] Es entstanden zwei Gruppen, die am 2. Februar 2024 durch den Bundestag anerkannt wurden: Die Linke mit 28 Mitgliedern[215] und Bündnis Sahra Wagenknecht mit 10 Mitgliedern.[216]

Siehe auch

Dokumentarfilm

  • Stephan Lamby: Wege zur Macht. Deutschlands Entscheidungsjahr. Langzeitbeobachtung der Kanzlerkandidaten im Wahlkampf. In der ARD-Mediathek seit 19. September 2021, in Das Erste am 20. September 2021.
Commons: Bundestagswahl 2021 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wahlprogramme der Parteien

Einzelnachweise

  1. Endgültiges Ergebnis der Bundestagswahl 2021. In: bundeswahlleiter.de
  2. Merkel zieht sich aus der Politik zurück: Das Ende einer Ära. In: taz. 29. Oktober 2018, abgerufen am 16. Oktober 2021.
  3. Bundeszentrale für politische Bildung: Gewählte Abgeordnete | Bundestagswahlen. In: bpb.de. 7. Juni 2022, abgerufen am 13. Februar 2024.
  4. a b Bundestagswahl 2021: Bundeswahlleiter legt Einspruch in sechs Berliner Wahlkreisen ein - Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 19. November 2021.
  5. Wolfgang Schäuble: 1. Sitzung des Deutschen Bundestages am Dienstag, dem 24. Oktober 2017. Amtliches Protokoll. Deutscher Bundestag, abgerufen am 21. September 2018.
  6. Wahl zum 20. Deutschen Bundestag findet am 26. September 2021 statt. Deutscher Bundestag, Dezember 2020, abgerufen am 20. Juni 2023.
  7. Seehofer schlägt 26. September als Wahltermin vor. SÜddeutsche Zeitung, 19. November 2020, abgerufen am 10. Juni 2023.
  8. Termin für Abgeordnetenhauswahl in 2021 rückt näher. Abgerufen am 27. November 2020.
  9. Bundestagswahl wohl am 21. September. In: n-tv. Abgerufen am 27. November 2020.
  10. Landtagswahl in Thüringen wegen Corona-Pandemie verschoben. 14. Januar 2021, abgerufen am 23. Januar 2021.
  11. Albert Funk: Wie groß wird der nächste Bundestag?: Tendenz deutlich steigend. In: Tagesspiegel Online. Verlag Der Tagesspiegel, 17. März 2021, abgerufen am 20. Juni 2023.
  12. Experten rechnen mit XXL-Bundestag nach der Wahl. In: Focus. Nr. 30, 2021 (online [Memento vom 24. Juli 2021 im Internet Archive] [abgerufen am 20. Juni 2023]).
  13. a b c Eilantrag gegen Wahlrechtsreform abgelehnt. In: tagesschau.de. Tagesschau (ARD), 13. August 2021, abgerufen am 5. September 2021.
  14. Bundestag stimmt Koalitionsvorschlag zur Wahlrechtsänderung zu. Deutscher Bundestag, 8. Oktober 2020, abgerufen am 5. Februar 2021.
  15. Wie der Bundestag verkleinert werden soll. In: Deutschlandfunk. Deutschlandradio, 8. Oktober 2020, abgerufen am 5. Februar 2021.
  16. Opposition klagt gegen Wahlrechtsreform. In: tagesschau.de. Tagesschau (ARD), 1. Februar 2020, abgerufen am 6. Februar 2021.
  17. 2 Senat Bundesverfassungsgericht: Bundesverfassungsgericht - Entscheidungen - Das Bundeswahlrecht 2020 ist verfassungsgemäß. 29. November 2023, abgerufen am 27. Dezember 2023.
  18. tagesschau.de: Bundesverfassungsgericht: Wahlrechtsreform von 2020 verfassungskonform. Abgerufen am 27. Dezember 2023.
  19. Vierundzwanzigstes Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes (mit Anlage), BGBl 2020 Nr. 30 vom 29. Juni 2020, S. 1409
  20. Wahlkreiseinteilung, auf bundeswahlleiter.de
  21. Karte der Wahlkreise für die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag, auf bundeswahlleiter.de
  22. Observation of Parliamentary Elections, 26 September 2021, www.osce.org (englisch)
  23. § 12 Absatz 1 Bundeswahlgesetz
  24. Tausende Menschen mit Behinderung dürfen am 26. September zum ersten Mal wählen | MDR.DE. In: mdr.de. Mitteldeutscher Rundfunk, 8. September 2021, abgerufen am 11. September 2021.
  25. § 12 Absatz 2 Bundeswahlgesetz, § 16 Absatz 2 Bundeswahlordnung
  26. Bundeswahlleiter: Anteil der Briefwählenden bei den Bundestagswahlen 1994 bis 2021 nach Ländern (PDF; 66 KB)
  27. Bundestagswahl 2021: Anteil der Briefwählerinnen und Briefwähler bei 47,3 % – Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 15. Oktober 2021.
  28. Bundeswahlleiter: Bundesergebnis – Vorläufiges Ergebnis der Bundestagswahl 2017
  29. Darauf haben sich Union und SPD geeinigt. In: Stuttgarter-Zeitung.de. 7. Februar 2018, abgerufen am 11. März 2018.
  30. CSU billigt als erste Partei Koalitionsvertrag, Frankfurter Rundschau, abgerufen am 11. März 2018.
  31. CDU-Parteitag stimmt für Große Koalition und Kramp-Karrenbauer, focus.de, abgerufen am 11. März 2018.
  32. a b Teilnahme von Parteien an Bundestags- und Europawahlen, auf bmi.bund.de
  33. Maren Hoffmann: Thomas, Michael, Christian: Das sind die häufigsten Vornamen deutscher Politiker. In: Spiegel Online. Abgerufen am 18. September 2021.
  34. Umfragen zur Bundestagswahl: Freie Wähler stehen bei 3%! • BVB / Freie Wähler. Abgerufen am 11. Juli 2021.
  35. Bundestagswahl 2021: BVB/Freie Wähler unterstützen CDU-Direktkandidatin Sabine Buder aus Biesenthal. Märkisches Medienhaus, 23. Juni 2021, abgerufen am 11. Juli 2021.
  36. Bundestagswahl 2021: 87 Parteien und politische Vereinigungen haben Beteiligung angezeigt – Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 9. Juli 2021.
  37. 53 Parteien können an der Bundestagswahl 2021 teilnehmen – Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 9. Juli 2021.
  38. Sophie Garbe, Gabriel Rinaldi: Aufstand der Zwerge in: Der Spiegel, Ausgabe 30 | 24.07.2021, S. 35
  39. Bundesverfassungsgericht: Beschluss vom 22. Juli 2021 – 2 BvC 8/21. Bundesverfassungsgericht, 27. Juli 2021, abgerufen am 27. Juli 2021.
  40. SSW stimmt für Teilnahme an der Bundestagswahl 2021, auf ndr.de
  41. Über den SSW | SSW Landesverband. Abgerufen am 7. Juni 2021.
  42. https://dserver.bundestag.de/btd/19/292/1929281.pdf
  43. „Die Partei“ will Klimaforscher zur Bundestagswahl aufstellen, auf tagesspiegel.de
  44. Satirepartei erreicht Bundestagsmandat: Ex-SPD-Mann Marco Bülow wechselt zu „Die Partei“, auf tagesspiegel.de
  45. Plötzlich Kleinpartei im Bundestag vertreten – Politiker springt in neues Lager. 4. September 2020, abgerufen am 19. Oktober 2020.
  46. LKR hat jetzt zwei Abgeordnete im Bundestag, auf zeit.de
  47. a b Bundestagswahl 2021: 47 Parteien nehmen an der Wahl teil. bundeswahlleiter.de, 12. August 2021, abgerufen am 12. August 2021.
  48. a b c d e f g h Bundeswahlleiter: Bundestagswahl 2021, Sonderheft: Die Wahlbewerber (PDF; 3,6 MB)
  49. Landeslisten von 24 Parteien zur Bundestagswahl zugelassen. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 5. Dezember 2021; abgerufen am 31. Juli 2021.
  50. Pressemitteilung. Abgerufen am 31. Juli 2021.
  51. 24 Landeslisten für die Bundestagswahl in Berlin zugelassen. 30. Juli 2021, abgerufen am 31. Juli 2021.
  52. AfD-Liste scheitert an Formfehlern. 30. Juli 2021, abgerufen am 31. Juli 2021.
  53. 22 Landeslisten kommen auf die Hamburger Stimmzettel. 23. Juli 2021, abgerufen am 31. Juli 2021.
  54. a b c d e f Zugelassene Landeslisten. Landeswahlleiter für Hessen, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 31. Juli 2021; abgerufen am 20. Juni 2023.
  55. 18 Landeslisten in Mecklenburg-Vorpommern zur Bundestagswahl zugelassen. 30. Juli 2021, abgerufen am 31. Juli 2021.
  56. Niedersächsischer Landeswahlausschuss lässt 21 Landeslisten zu. 30. Juli 2021, abgerufen am 31. Juli 2021.
  57. Landeswahlausschuss lässt 27 Parteien zu. 23. Juli 2021, abgerufen am 31. Juli 2021.
  58. 20 Parteien treten in Rheinland-Pfalz zur Wahl des 20. Deutschen Bundestages an. 23. Juli 2021, abgerufen am 31. Juli 2021.
  59. a b c Landeswahlausschuss: Bremer AfD-Liste nicht zur Bundestagswahl zugelassen. Zeit Online, 30. Juli 2021, abgerufen am 31. Juli 2021.
  60. Zugelassene Landeslisten zur Bundestagswahl am 26. September 2021. (PDF) 30. Juli 2021, abgerufen am 31. Juli 2021.
  61. a b Grüne im Saarland vorerst von Bundestagswahl ausgeschlossen. 30. Juli 2021, abgerufen am 31. Juli 2021.
  62. a b https://www.tagesschau.de/inland/btw21/saarland-gruene-bundestagswahl-101.html
  63. a b Grünen-Landeswahlliste abgelehnt. Saarländischer Rundfunk, 30. Juli 2021, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 30. Juli 2021; abgerufen am 20. Juni 2023.
  64. Bundestagswahl 2021: 22 Landeslisten zugelassen. (PDF) 23. Juli 2021, abgerufen am 31. Juli 2021.
  65. 19 Parteien treten in Sachsen-Anhalt zur Wahl des 20. Deutschen Bundestages am 26. September 2021 an. (PDF) 23. Juli 2021, abgerufen am 31. Juli 2021.
  66. 19 Parteien durch den Landeswahlausschuss für die Bundestagswahl 2021 in Thüringen zugelassen an. (PDF) 30. Juli 2021, abgerufen am 31. Juli 2021.
  67. Merkel will nur noch bis 2021 Kanzlerin bleiben. In: NZZ.ch (Neue Zürcher Zeitung), 29. Oktober 2018. Abgerufen am 29. Oktober 2018.
  68. Liveblog: Merkel geht – wer kommt? In: Tagesschau. Norddeutscher Rundfunk, 29. Oktober 2018, abgerufen am 29. Oktober 2018.
  69. Kramp-Karrenbauer will Parteivorsitz abgeben, auf tagesschau.de
  70. Laschet als CDU-Parteichef bestätigt, auf tagesschau.de
  71. Wer wäre der beste Kanzler für Schwarz-Grün?, auf zeit.de
  72. Merz, Laschet, Röttgen – oder doch Söder: Wer kann Kanzler?, auf augsburger-allgemeine.de
  73. 12 Prozent für Laschet – 46 Prozent für Söder. In: tagesspiegel. Abgerufen am 19. April 2021.
  74. Schlecht für die CSU? Merz gibt Söder provokanten Kanzler-Rat – und zerreißt Merkels Corona-Kurs. In: merkur. 10. April 2021, abgerufen am 19. April 2021.
  75. Die Frist läuft ab – noch immer keine Entscheidung zwischen Laschet und Söder. In: RND.de. Abgerufen am 19. April 2021.
  76. CDU-Bundesvorstand stimmt für Laschet. Tagesschau, 20. April 2021, abgerufen am 21. April 2021.
  77. Entscheidung gefallen: Armin Laschet wird neuer Kanzlerkandidat. nordbayern.de, abgerufen am 20. April 2021.
  78. Scholz wird SPD-Kanzlerkandidat, auf tagesschau.de
  79. Zeitplan Spitzenduo BTW 2021. Alternative für Deutschland, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 6. Mai 2021; abgerufen am 20. Juni 2023.
  80. Severin Weiland: Kampf um AfD-Spitzenkandidatur: Das Meuthen-Lager testet seine Kräfte. In: Spiegel Online. 5. Mai 2021, abgerufen am 6. Mai 2021.
  81. Weidel und Chrupalla sind Spitzenkandidaten. In: Tagesschau. Norddeutscher Rundfunk, 25. Mai 2021, abgerufen am 25. Mai 2021.
  82. Lindner mit 93 Prozent als FDP-Chef wiedergewählt. In: Tagesspiegel Online. Verlag Der Tagesspiegel, 14. Mai 2021, abgerufen am 15. Mai 2021.
  83. Wissler und Bartsch werden Spitzenkandidaten der Linken auf rnd.de
  84. Parteivorstand wählt Wissler und Bartsch zum Spitzenteam. In: Die Zeit. Abgerufen am 10. Mai 2021.
  85. Grünen-Chefs wollen K-Frage zwischen Ostern und Pfingsten entscheiden. Zeit Online, 21. Januar 2021, abgerufen am 25. Januar 2021.
  86. "Ich trete an für Erneuerung": Annalena Baerbock soll Kanzlerkandidatur der Grünen übernehmen. Abgerufen am 19. April 2021.
  87. Unsere Kanzlerkandidatin: Annalena Baerbock. Bündnis 90/Die Grünen, 19. April 2021, abgerufen am 19. April 2021: „Mit unserem Spitzenduo Annalena Baerbock und Robert Habeck und Annalena Baerbock als erster grünen Kandidatin für das Bundeskanzler*innenamt treten wir an [...].“
  88. Unsere Kampagne zur Bundestagswahl: Bereit, weil Ihr es seid. Bündnis 90/Die Grünen, 12. Juni 2021, abgerufen am 12. Juni 2021.
  89. Aiwanger ist Spitzenkandidat der Freien Wähler. Süddeutsche Zeitung, 26. Juli 2021, abgerufen am 6. August 2021.
  90. a b c d e Zugelassene Landeslisten für die Bundestagswahl am 26. September 2021 – Baden-Württemberg. (PDF) In: im.baden-wuerttemberg.de. 9. August 2021, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 19. August 2021; abgerufen am 20. Juni 2023.
  91. a b c d e Landeslisten im Freistaat Bayern zur Wahl des 20. Deutschen Bundestags am 26. September 2021. (PDF) In: statistik.bayern.de. 9. August 2021, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. August 2021; abgerufen am 20. Juni 2023.
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