Bannau Brycheiniog

Brecon Beacons

Blick vom 886 Meter hohen Pen y Fan zum 795 Meter hohen Cribyn
Blick vom 886 Meter hohen Pen y Fan zum 795 Meter hohen Cribyn
Blick vom 886 Meter hohen Pen y Fan zum 795 Meter hohen Cribyn
Höchster GipfelPen y Fan (886 m ASL)
LageWales
Brecon Beacons (Wales)
Contains Ordnance Survey data © Crown copyright and database right, CC BY-SA 3.0
Brecon Beacons (Wales)
Koordinaten51° 53′ N, 3° 26′ W
Fläche1.344 km²
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Die Brecon Beacons (walisisch: Bannau Brycheiniog) sind eine Bergkette im Südosten von Wales. Der Name entstammt der mittelalterlichen Tradition der Leuchtfeuer (Beacons) auf den Bergspitzen als Warnung vor Angreifern.

Lage

Pen y Fan, vom Gipfel des Cribyn gesehen

Die Brecon Beacons umfassen das Gebirge im Süden von Brecon mit den Hauptgipfeln Pen y Fan (886 m; Schartenhöhe 672 m), Cribyn (795 m; Schartenhöhe 130 m) und Waun Rydd (769 m; Schartenhöhe 170 m). Die Plateaus des Cefn cul und des Cefn Crew, der Nebengipfel Corn Du (873 m), der Pen y Fan und der Cribyn, dann der Fan y Bîg (719 m) und das Plateau Gwaun Cerrig Llwydion (beide gehören zum Massiv des Waun Rydd) formen einen hufeisenförmigen, nach Südosten geöffneten Gebirgszug um das Tal des Flusses Taf Fechan. Nach Nordosten verlaufen langgezogene, parallel verlaufende Bergkämme. Das Taf-Fechan-Panorama wird auch das Beacons-Hufeisen genannt.

Nationalpark

Die Bergkette bildet den Kern des Bannau-Brycheiniog-Nationalparks (bis 2023: Brecon-Beacons-Nationalpark), einem von drei Nationalparks in Wales.

Der Nationalpark wurde 1957 als letzter der drei walisischen Parks gegründet. Mit seinen 1344 Quadratkilometern deckt er bedeutend mehr Land ab als nur die Brecon Beacons selbst. Er erstreckt sich von Llandeilo im Westen bis nach Hay-on-Wye im Osten. Zudem umfasst er die Black Mountains im Osten des Parks an der Grenze zu England sowie den Black Mountain im Westen. Das Gebiet westlich der Brecon Beacons wird Fforest Fawr oder Großer Wald genannt und wurde 2005 von der UNESCO als Geopark ausgezeichnet. Der Park ist außerdem bekannt für seine Wasserfälle wie den Henrhyd, der sich 27 Meter in die Tiefe stürzt oder die Ystradfellte-Fälle und ihre Höhlensysteme wie Ogof Ffynnon Ddu.

Der größte Teil des Nationalparks besteht aus mit Forstwirtschaft und Weideland durchsetzter Moorlandschaft. Beliebte Freizeitaktivitäten im Park sind Wandern, Radfahren, Reiten, Segeln, Windsurfen, Kanufahren, Fischen, Klettern und Höhlenwandern. Am 22. Mai 2005 wurde der erste durchgehende Wanderweg eröffnet, welcher von Abergavenny aus über eine Distanz von 100 Meilen an Crickhowell vorbeiführt und in Bethlehem, Carmarthenshire endet. Auf seinem Weg von Brecon nach Cardiff führt auch der Taff Trail durch die Beacons.

Aufgrund ihrer Abgeschiedenheit werden Teile der Parks als Trainingsgebiete für Einheiten der britischen Armee genutzt. So führt z. B. die Spezialeinheit Special Air Service (SAS) sowohl Teile ihres Auswahlverfahrens Selection als auch anspruchsvolle Übungen und Märsche in den Brecon Beacons durch.

Dörfer und Siedlungen

Commons: Brecon Beacons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Website des Brecon-Beacons-Nationalparks (englisch)

Auf dieser Seite verwendete Medien

Brecon beacons arp.jpg

Part of the Brecon Beacons National Park, looking from the highest point Pen Y Fan (2907 feet, 886 metres) to Cribyn (2608 feet, 795 metres).
Taken by Adrian Pingstone and released to the public domain.

Image cleaned by User:Naturenet 11:20, 8 Nov 2004 (UTC)
Pen y Fan from Cribyn.jpg

Pen y Fan (886m) from Cribyn. Photograph taken 16th April 2005.

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Wales relief location map.jpg
Contains Ordnance Survey data © Crown copyright and database right, CC BY-SA 3.0

Relief map of Wales, UK.

Equirectangular map projection on WGS 84 datum, with N/S stretched 170%

  • West: 5.5W
  • East: 2.5W
  • North: 53.5N
  • South: 51.3N