Boulazac
| Boulazac | ||
|---|---|---|
| ||
| Staat | Frankreich | |
| Region | Nouvelle-Aquitaine | |
| Département | Dordogne | |
| Arrondissement | Périgueux | |
| Gemeinde | Boulazac Isle Manoire | |
| Koordinaten | 45° 11′ N, 0° 46′ O | |
| Postleitzahl | 24750 | |
| Ehemaliger INSEE-Code | 24053 | |
| Eingemeindung | 1. Januar 2016 | |
| Status | Commune déléguée | |
Schloss Le Lieu-Dieu | ||
Boulazac (Aussprache [bulaˈzak], okzitanisch Bolasac) ist eine Ortschaft und ehemalige französische Gemeinde mit 7.038 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2022) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehörte zum Arrondissement Périgueux. Die Einwohner werden Boulazacois und Boulazacoises genannt.
Der Erlass des Präfekten vom 14. Dezember 2015 legte mit Wirkung zum 1. Januar 2016 die Eingliederung von Boulazac als Commune déléguée zusammen mit den früheren Gemeinden Atur und Saint-Laurent-sur-Manoire zur Commune nouvelle Boulazac Isle Manoire fest.[1]
Geografie

Boulazac liegt etwa vier Kilometer östlich des Stadtzentrums von Périgueux in der Région naturelle des Périgord central und im touristisch benannten Landesteil des Périgord blanc. Der Ort befindet sich im Einzugsgebiet der Dordogne und liegt am linken Ufer der Isle. Das Ortsgebiet wird außerdem vom Manoire entwässert, der im Norden in die Isle mündet.
Das Département Dordogne liegt auf der Nordplatte des Aquitanischen Beckens und grenzt im Nordosten an einen Rand des Zentralmassivs. Es weist eine große geologische Vielfalt auf. Das Gelände ist in der Tiefe in regelmäßigen Schichten angeordnet, die von der Sedimentation auf dieser alten Meeresplattform zeugen. Das Département lässt sich daher geologisch in vier Stufen unterteilen, die sich nach ihrem geologischen Alter unterscheiden. Boulazac liegt in der dritten Stufe von Nordosten, einer Hochebene aus heterogenem Kalkstein aus der Kreidezeit.[2]
Das nördliche Ortsgebiet von Boulazac zeigt beiderseits des Manoire eine starke, teilweise dichte Bebauung aufgrund der räumlichen Nähe am Stadtrand von Périgueux. Das Relief des Ortsgebiets zeigt eine hügelige Landschaft, die durch die Flusstäler markant eingeschnitten wird. Der topographisch höchste Punkt ist eine Erhebung mit 222 m in der Nähe des Weilers Grande Maison im Südosten an der Grenze zur Nachbargemeinde Bassillac et Auberoche. Der tiefste Punkt liegt im äußersten Nordwesten mit 83 m beim Austritt der Isle aus dem Ortsgebiet. Der Ortskern befindet sich auf etwa 89 m Meereshöhe.
Umgeben wird Boulazac von vier Nachbargemeinden und zwei Communes déléguées von Boulazac Isle Manoire:
| Trélissac | ||
| Périgueux | Bassillac et Auberoche | |
| Sanilhac | Atur (Boulazac Isle Manoire) | Saint-Laurent-sur-Manoire (Boulazac Isle Manoire) |
Etymologie und Geschichte
Der Ortsname erschien im 13. Jahrhundert in der Form Bolozac erstmals in den Schriften, im 14. Jahrhundert latinisiert als Bolozacum (1380).[3]
- Urgeschichte
Die Entdeckung von behauenen oder polierten Steinen ist nicht selten in Boulazac, wo die Sedimente seit Jahrtausenden graue und schwarze Feuersteine bergen. Besonders in den Vierteln La Brégère und Bonnabeau sind diese anzutreffen. Hier und da sind Faustkeile, Schaber, Speerspitzen und Blattspitzen aus der Periode des Solutréen (ca. 21.000–18.000 v. Chr.) bei den Vierteln Beausejour und Suchet zu finden. Bei La Brégère gab es Abris oberhalb der Isle, deren Zerstörung mit dem Abschleifen des Felsens durch die römischen Ingenieure für den Bau des Viadukts von Grandfont begann, fortgesetzt von Steinbrucharbeitern von Lesparat und gegen 1813 mit dem Bau der Nationalstraße N 89 endete. Oberhalb der Felsen existierte ebenfalls ein Tagebau, dessen genauer Ort schwierig zu bestimmen ist durch die Veränderungen, die such durch die Konstruktion der Eisenbahnstrecke ergaben. Auch dort können Faustkeile, Schaber und Speerspitzen aus der Epoche des Moustérien (120.000–40.000 v. Chr.) gesammelt werden. Diese Orte wurden zu verschiedenen Zeiten der Urgeschichte besiedelt. Der fruchtbare Schlamm, der sich in der Isle-Schleife ausbreitet, zog die Menschen an, die Ackerbau betrieben. Die Steilhänge von Goudaud und La Brégère oberhalb des Flusses am Ende der Ebene bildeten hervorragende Beobachtungsposten. Die unter ihrem Schutz lang Zeit lebenden Volksstämme wurden zweifellos von der Invasion der Kelten verdrängt und haben wenige Spuren auf dem Gebiet von Boulazac hinterlassen.
- Gallorömische Zeit
In der gallorömischen Zeit erblühte Vesunna, die Vorläuferin von Périgueux. Prächtige Villen wurden in der Umgebung errichtet. Wie bei vielen Orten geht auch Boulazac zweifellos auf ein großes Landgut zurück, vielleicht die prunkvolle Villa Les Cébrades aus der Spätantike, auf deren Standort noch heute mühelos Fragmente aus Marmor oder mit Fresken überzogene Putzreste finden. Boulazac wurde klassischerweise unter dem Namen eines reichen Eigentümers geboren, auf dem keine Inschrift hinweist. Vielleicht ist es in diesem Fall ein gewisser Bullatius, dessen Name im Laufe der Jahrhunderte zum heutigen Ortsnamen führte. Die Gebäude des Landguts verteilten sich auf die umliegenden Hügel, wo sich heute die Weiler befinden, deren älteste ihre Namen aus den keltischen Wäldern oder dem Aussehen des Bodens gezogen haben.
Um die Thermen in Vesunna zu versorgen, wählten die Gallorömer die Quelle von Grand Font ganz in der Nähe von Boulazac aus. Der Aquädukt durchquerte Boulazac auf etwa fünf Kilometer Länge. Von der Quelle Grand Font ausgehend, verließ er das Gebiet des heutigen Saint-Laurent-sur-Manoire, wurde am Manoire, bei Brégère in der Folge entlang der Isle geführt, um bei Les Cébrades die Isle in Richtung auf die Thermen zu überqueren. Von diesem Aquädukt ist heute nur einer der Kontrollschächte erhalten geblieben, die in regelmäßigen Abständen angeordnet, den Abfluss des Wassers zu kontrollieren.
Eine wichtige Römerstraße durchquerte Boulazac, die Vesunna mit der Auvergne und dem Quercy verband. Nachdem sie die Isle überquerte, verlief sie auf der Hochebene von Beauregard, Grand Lac und La Petite Borie, bevor sie in Richtung des Manoire-Tals hinunterging. Bevor sie das Tal erreichte, bog sie scharf in Richtung Grand Font parallel zur heutigen N 89 ab. Eine andere Römerstraße folgte dem Lauf des Aquädukts und überquerte den Manoire nahe der Felswand bei Lesparat über eine Brücke, von der einige Überreste noch vorhanden sind. In der Folge durchquerte sie die Ebene von Landry, wo es noch heute beachtliche Streckenabschnitte zu erkennen sind.
Gegen 275 n. Chr. ließ die Pax Romana nach. Die römische Legionen wurden von den Grenzen des Reichs abgezogen. Die Alamannen verwüsteten die Provinzen vom Rhein bis Aquitanien. Vesunna wird zuerst geplündert, dann in Brand gesteckt. Boulazac litt ebenso unter dieser Invasion.
- Mittelalter
Nach den Alamannen wurde das Gebiet Opfer der Visigoten, Franken, Sarazenen und Wikinger. Der Graf von Périgord übernahm die Verwaltung des Gebiets. Ab dem Jahr 1000 wurden die meisten Kirchen, auch die der in Boulazac gegründet. Die Pfarrgemeinde erfuhr turbulente Zeiten mit den Querelen zwischen den beiden Stadtteilen von Périgueux, die sich nach den Invasionen gebildet haben, sowie zwischen der französischen Krone und dem Haus Plantagenet. Die Bürger organisierten sich erfolgreich in einem Konsulat, das in einem Gegensatz zu den Adelsfamilien stand, die in Boulazac ab dem ausgehenden 13. Jahrhundert ein Afterlehen beanspruchten. Diese hielten Hof im Schloss Le Lieu-Dieu.
Während des gesamten Mittelalters gab es schlimme Perioden, angefangen vom Hundertjährigen Krieg. Von den Engländern bezahlte Räuberbanden beraubten, plünderten, verwüsteten die Bewohnungen von Boulazac und führten zu Hunger und Entbehrungen. Die armseligen Zustände führten zu Epidemieen. Die Pest suchte den Ort in den Jahren 1348 und 1400 heim, jeweils nach einer Hungersnot, dann 1430, diesmal parallel zu einer Tierseuche. Hinzu kam das Naturereignis in Form eines Orkans, der am 8. Juni 1408 über das Land raste und alles auf seinem Durchzug mit sich riss.
Im Schutz seiner Befestigung und königlicher Unterstützung stellte sich Périgueux zunächst erfolgreich den Angriffen. Die mit Schießscharten bewehrte Stadtmauer gewährte den Bewohner aus Boulazac oft Asyl, während die Pfarrgemeinde verwüstet wurde. Der für die französische Seite schlechte Ausgang der Schlacht von Auberoche im Jahr 1345 hatte zur Folge, dass die Burg von Auberoche eine latente Bedrohung für Boulazac darstellte. Während des Jahres 1347 arbeiteten die Bewohner von Boulazac hart an die Aufstellung von Befestigungen. Graf Roger-Bernar spann verstärkt seine Intrigen gegenüber dem französischen König Johann II., um die Konsuln des Orts zu zwingen, ihn als seine Vasallen anzuerkennen. Angesichts des Aufmarschs einer Truppe, die vom Grafen organisiert war, gaben die Konsuln bei. In der gleichen Zeit eroberten die Engländer Périgueux, während Horden von Räubern das Land mit Krieg überzogen.
Mit dem Frieden von Brétigny 1360 wurde das Périgord und damit auch Boulazac dem englischen Herrschaftsbereich für die folgenden neun Jahre unterstellt. Der Friede und die Verdrängung des Räuberunwesens verlieh dem Ort einen gewissen Aufschwung. Während der Krieg mit den Engländern sich in der Bretagne abspielte, nahm Graf Archambaud V. seine persönlichen Angriffe gegen die Konsuln wieder auf. Er zögerte auch nicht, Périgueux und Umgebung erneut mit Krieg zu überziehen. Die Arbeiten an den Befestigungen ging indes fieberhaft weiter. Gegen 1391 wurden die Gottesdienste in der immer noch in Trümmern liegende Kirche von Boulazac unterbrochen, während die Allerheiligsten sich am Lieu-dit La Baconie befanden. Archambaud de Saint-Astier hat dort sein Haus befestigt und eröffnete eine provisorische Kapelle, die die Gläubigen anlockte. Rasch erhielt La Baconie im Dialekt den Namen Leu Diou,Lieu Dieu, der bis heute geblieben ist. Die entschlossene Haltung der Konsuln sorgte dafür, dass sich Graf Archambaud V. in seine Burg Montignac zurückzog. Er führte seine Raubzüge nicht mehr durch, erlitt eine erste Belagerung und wurde vom Parlement am 3. Februar 1397 verurteilt. Er starb vor der Verkündigung der Strafe. Sein Sohn, Archambaud VI., versuchte, seine Nachfolge anzutreten, musste aber am 5. Oktober 1398 kapitulieren, bevor er zur lebenslänglichen Verbannung verurteilt wurde. 1428 organisierte Archambaud de Saint-Astier, inzwischen Bürgermeiste von Périgueux die Verteidigung der Stadt und der Umgegend. Nach der Schlacht bei Castillon am 17. Juli 1453 wurde der Hundertjährige Krieg beendet.
- Renaissance
In der Pfarrgemeinde Boulazac wurde die Kirche und die baufälligen Häuser der Bauern repariert, die durch den Krieg verwüstet waren. Forton de Saint-Astier entschied, ein Schloss außerhalb auf dem Land zu errichten, das Schloss Le Lieu-Dieu. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts erlitt die Bevölkerung von Périgueux und der umliegenden Dörfer weitere Wellen von Pestepidemien, die bis 1555 anhielten. Vor diesem Hintergrund wurden bald erste Unruhen durch die Reformation ausgelöst. Die drei ersten der Hugenottenkriege verschonten Périgueux und Boulazac. Nach der Bartholomäusnacht am 24. August 1572 quartierten sich Truppen der Hugenotten aus Bergerac kommend in der Pfarrgemeinde ein mit dem Ziel, Périgueux überraschend zu erobern. Am 6. August 1575 war dies der Fall. Alle Kirchen waren Opfer von Plünderungen und Entweihungen. Ein Teil der angesehensten Einwohner von Périgueux flüchteten sich in das Schloss Le Lieu-Dieu. Ein Versuch am 4. Januar 1578, Périgueux zu belagern, scheiterte. Périgueux und seine Pfarrgemeinden bekannten sich weiterhin zur Katholischen Liga, der Krieg wütete bis zum 8. April 1594, als die versammelten Konsuln den protestantischen König Heinrich IV. anerkannten.
Während dieser Zeit verhungerten die Bauern inmitten ihrer brach liegenden Feldern und erhoben sich als neue Steuern angekündigt wurden, die Rebellion der Croquants begann. Im Juni 1594 fiel die Menge an aufgebrachten Bauern auch in Boulazac und Umgebung ein. Auf Anordnung des Königs wurden sie verfolgt und entwaffnet. Das Jahr 1595 stand im Zeichen einer furchtbaren Hungersnot. Unter der Regierung Heinrichs IV. beruhigte sich Boulazac mitsamt dem ganzen Land. Nach einer schrecklichen Pestepidemie im Jahre 1631 erhoben sich 1637 die Croquants erneut angesichts der Strenge der Gabelle und der zwangsweisen Unterbringung von Kriegsleuten, die eine Grausamkeit gegenüber den Gastgebern zeigten. Der Gouverneur des Périgord, Henri de Bourdeille, schickte seine Truppen und vertrieb die Croquants mithilfe der Garnison von Périgueux in die Wälder, wo sie noch vier Jahre lang Widerstand leisteten.
Während der Regentschaft von Anna von Österreich brach die Fronde aus, bei der aufständische Truppen mit königlichen Truppen sich um jedes Dorf und jedes Herrenhaus rund um Périgueux und Boulazac bekämpften. Dieser Bürgerkrieg eröffnete eine Gelegenheit, alte Familienquerelen zu erledigen.
- Französische Revolution
Am Vorabend der Französischen Revolution wohnten Bürger, kleine Landadelige und Bauern außerhalb der Pfarrgemeinde, die deutlich kleiner war als das heutige Boulazac. Die Einwohnerzahl war gering, da viele nach Périgueux gezogen sind, um in Sicherheit zu leben. Boulazac war ein armseliges Dorf und wurde noch immer von den Bürgermeistern, Konsuln, hohen Gerichtsherren und vom Richter von Périgueux verwaltet. Die königliche Verordnung, die das Wahlverfahren bei den Generalstände festlegte, erreichte Boulazac im Februar 1789. Alle Mitglieder der Pfarrgemeinde, die für einen Beitrag eingeschrieben waren, versammelten sich vor dem Richter und nominierten ihre Vertreter, nachdem sie ihre Beschwerden verfasst haben. Am 4. März 1789 haben 40 Steuerzahler aus Boulazac ihre beiden Vertreter gewählt. Diese begaben sich am 11. März 1789 mit dem Cahier de Doléances zur vorbereitenden Versammlung des Dritten Stands, die in der Kirche Saint-Sylvain in Périgueux stattfand. Die beiden Männer hatten nicht das Vorrecht, für die endgültige Wählerschaft des Dritten Stands gewählt zu werden. Der Klerus wählte auch am 16. März 1789 seine Vertreter wie die Adeligen am 24. März. Nach dem Sturm auf die Bastille einige gewaltsame Zwischenfälle und Gerüchte bewirkten eine gewaltige Panik bis in die ländliche Gegenden. Durch den Erlass vom 11. August 1789 war Boulazac nicht mehr Teil von Périgueux. Nachdem die revolutionäre Bewegung viel gegeben und versrochen hatte, trat sie ab 1791 zunehmend als Anforderer auf durch Beschlagnahme von Menschen und deren Güter, alles mit einer Änderung von Grund auf der Traditionen und religiösen Bräuche von Grund auf. Am 30. Mai 1800 wurde die Gemeinde Boulazac gegründet.[4]
- Gegenwart
Im 19. Jahrhundert wurden die Verkehrswege strukturierter. Die Gemeinde wurde von zwei Hauptstraßen erschlossen: der RN 89 (Abschnitt Périgueux/Terrasson) ab 1823 und der Eisenbahn ab 1860 (Abschnitt Périgueux/Brive-la-Gaillarde).
Während des Ersten Weltkriegs errichteten die Vereinigten Staaten 1917 auf einer Wiese am Rande der Isle ein Akklimatisierungslager namens „St. Georges“ und ein Krankenhaus mit 2000 Betten. Als die Amerikaner nach Kriegsende abzogen, ließen sie die Kasernen stehen. Das Viertel „Cité Bel Air“ trägt noch heute Spuren ihres Aufenthalts. Einige Häuser sind intakt. Die meisten Straßen tragen stimmungsvolle Namen wie „Rue Kennedy“, „Rue de Chicago“, „Rue de Louisiane“ oder „Rue Franklin“.[5]
Bevölkerungsentwicklung
| Boulazac: Einwohnerzahlen von 1800 bis 2020 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1800 | 492 | |||
| 1806 | 497 | |||
| 1821 | 583 | |||
| 1831 | 630 | |||
| 1836 | 595 | |||
| 1841 | 556 | |||
| 1846 | 604 | |||
| 1851 | 628 | |||
| 1856 | 629 | |||
| 1861 | 694 | |||
| 1866 | 674 | |||
| 1872 | 775 | |||
| 1876 | 780 | |||
| 1881 | 804 | |||
| 1886 | 807 | |||
| 1891 | 784 | |||
| 1896 | 781 | |||
| 1901 | 779 | |||
| 1906 | 770 | |||
| 1911 | 806 | |||
| 1921 | 838 | |||
| 1926 | 1.212 | |||
| 1931 | 1.402 | |||
| 1936 | 1.487 | |||
| 1946 | 2.038 | |||
| 1954 | 2.337 | |||
| 1962 | 2.839 | |||
| 1968 | 3.109 | |||
| 1975 | 4.557 | |||
| 1982 | 5.150 | |||
| 1990 | 5.996 | |||
| 1999 | 6.050 | |||
| 2006 | 6.350 | |||
| 2013 | 6.851 | |||
| 2020 | 7.158 | |||
| Quelle(n): EHESS/Cassini bis 1999,[6] INSEE ab 2006[7][8][9] Anmerkung(en): Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz | ||||
Sehenswürdigkeiten
- Schloss Les Lieu-Dieu aus dem frühen 14. Jahrhundert mit Taubenhaus. Fassaden und Dächer des Schlosses einschließlich der Wassergräben und des Taubenhauses sind seit 1959 als Monument historique eingeschrieben
- Neogotische Kirche Saint-Jean-Baptiste
- Kapelle des Franz von Assisi
- Park Lamoura
- Taubenhaus in Jaunour
- Taubenhaus am Fluss Manoire am Schloss Les Lieu-Dieu
- Kirche Saint-Jean-Baptiste
- Park und See von Lamoura
- Taubenhaus in Jaunour
Partnerschaft
Seit 1989 besteht eine Partnerschaft mit der italienischen Gemeinde Bibbiena in der Provinz Arezzo (Toskana). Anlässlich der Einweihung der Agora, eines Kulturzentrums entstand die Idee, ein Städtepartnerschaftskomitee zwischen den Städten Boulazac und Bibbiena zu gründen. Einer der Architekten, Jean Goujon, war der Ehemann einer Einwohnerin von Bibbiena.[10]
Literatur
- Chantal Tanet, Tristan Hordé: Dictionnaire des noms de lieux du Périgord. Editions Fanlac, Périgueux 2000, ISBN 2-86577-215-2 (französisch).
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Recueil des actes administratifs des services de l’état en Dordogne (RAA 24). (PDF) Département Dordogne, 24. Dezember 2015, S. 97–100, abgerufen am 28. Oktober 2025 (französisch).
- ↑ Géologie de la Dordogne-Périgord. Éditions Esprit de Pays, abgerufen am 28. Oktober 2025 (französisch).
- ↑ Tanet, Hordé, Seiten 64–65
- ↑ De la préhistoire à la révolution française (französisch) ( vom 24. April 2016 im Internet Archive)
- ↑ Histoire contemporaine de la ville (französisch) ( vom 2. Februar 2017 im Internet Archive)
- ↑ Notice Communale Boulazac. EHESS, abgerufen am 28. Oktober 2025 (französisch).
- ↑ Populations légales 2006 Commune de Boulazac (24053). INSEE, abgerufen am 28. Oktober 2025 (französisch).
- ↑ Populations légales 2013 Commune de Boulazac (24053). INSEE, abgerufen am 28. Oktober 2025 (französisch).
- ↑ Populations légales 2013. INSEE, abgerufen am 28. Oktober 2025 (französisch).
- ↑ Chantal Gibert: 25 ans d’amitié avec Bibbiena, ça se fête. Sud Ouest, 19. November 2014, abgerufen am 28. Oktober 2025 (französisch).
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Le Manoire à Lieu-Dieu, Boulazac, Dordogne, France
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L'église Saint-Jean-Baptiste, Boulazac, Dordogne, France
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Le Manoire au parc de Lamoura, Boulazac, Dordogne, France
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Pigeonnier de Jaunour, Boulazac, Dordogne, France
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Château du Lieu-Dieu (Inscription)

