Bockelsberg

Bockelsberg
Stadt Lüneburg
Koordinaten:53° 14′ N, 10° 24′ O
Höhe: 34 m ü. NHN
Fläche:3,72 km²
Einwohner:5705 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte:1.534 Einwohner/km²
Postleitzahl:21335
Vorwahl:04131

Bockelsberg ist ein Stadtteil von Lüneburg in Niedersachsen. Der Stadtteil liegt südlich des Zentrums und des Stadtteils Rotes Feld.

Geschichte

Der Stadtteil hat seinem Namen von den buckligen Bergen, welche in die Lüneburger Schweiz ausliefen. Auf Grund dieses geologischen Aussehens, wovon nach diversen Begradigungen nichts mehr zu sehen ist, wurde hier wenig Landwirtschaft betrieben.

Ende des 19. Jahrhunderts begann der Lüneburger Verschönerungsverein mit dem Aufforsten und dem Einrichten einer Fischteichanlage zu Naherholungszwecken.

In den 1920er- und 1930er-Jahren war ursprünglich geplant, die im Roten Feld begonnene Villenbebauung bis zum Bockelsberg fortzusetzen. Durch Strukturänderungen wurde jedoch 1935 mit dem Bau der Scharnhorst-Kaserne im Heimatschutzstil begonnen, welche ein Jahr später durch Teile der 22. Infanterie-Division (Wehrmacht) bezogen wurde. Die Masse der Wohnbebauung, vor allem südlich der Kaserne, stammt aus der Nachkriegszeit.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerentwicklung im Stadtteil Bockelsberg über die Jahre 1993 bis 2013 stellt sich folgendermaßen dar:[2]

JahrEinwohnerzahl
19923692
19933575
19943583
19953600
19963884
19974427
19984815
19995052
20005250
20015399
20025479
20035512
20045538
20055545
20065489
20075430
20085384
20095421
20105286
20115349
20125406
20135422
20145513
20155536
20165596
20175644

Wirtschaft und Infrastruktur

Der Stadtteil wird vor allem aus dem heutigen Gelände der Universität Lüneburg, der ehemaligen Scharnhorst-Kaserne geprägt. Darüber hinaus finden sich im südlichen Stadtteil zahlreiche Mehrfamilienhäuser, die zum Teil als Studentenwohnheime ausgewiesen sind, während im Osten Bebauung mit Einfamilienhäusern vorherrscht. Aber auch der Naherholungsfaktor wird noch großgeschrieben. So wird der Stadtteil im Osten begrenzt durch die Ilmenauauen und im Süden und Westen durch die Lüneburger Schweiz.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Bestandsstatistik. (PDF; 130 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) Hansestadt Lüneburg, 6. Januar 2022, S. 11, archiviert vom Original am 4. Februar 2022; abgerufen am 4. Februar 2022.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hansestadtlueneburg.de
  2. Einwohnerentwicklung der Lüneburger Stadtteile (PDF) (Memento desOriginals vom 23. März 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hansestadtlueneburg.de

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