Balingen

WappenDeutschlandkarte
Wappen der Stadt Balingen
Koordinaten: 48° 16′ N, 8° 51′ O
Basisdaten
Bundesland:Baden-Württemberg
Regierungsbezirk:Tübingen
Landkreis:Zollernalbkreis
Höhe:517 m ü. NHN
Fläche:90,34 km2
Einwohner:34.217 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte:379 Einwohner je km2
Postleitzahl:72336
Vorwahlen:07433, 07435Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen:BL, HCH
Gemeindeschlüssel:08 4 17 002
Stadtgliederung:Kernstadt und 12 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Färberstraße 2
72336 Balingen
Website:www.balingen.de
Oberbürgermeister:Helmut Reitemann (CDU)
Lage der Stadt Balingen im Zollernalbkreis
Landkreis SigmaringenLandkreis TuttlingenLandkreis RottweilLandkreis FreudenstadtLandkreis TübingenLandkreis ReutlingenAlbstadtBalingenBisingenBitzBurladingenDautmergenDormettingenDotternhausenGeislingen (Zollernalbkreis)GrosselfingenHaigerlochHausen am TannHechingenJungingenMeßstettenNusplingenObernheimRangendingenRatshausenRosenfeldSchömberg (Zollernalbkreis)Straßberg (Zollernalbkreis)Weilen unter den RinnenWinterlingenZimmern unter der BurgKarte
Über dieses Bild
Balingen 1907

Balingen ist eine Stadt im Süden Baden-Württembergs, etwa 70 km süd-südwestlich von Stuttgart. Sie ist die Kreisstadt und nach Albstadt die zweitgrößte Stadt des Zollernalbkreises und bildet ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden. Die Große Kreisstadt (seit 1. Januar 1974) ist mit der Nachbarstadt Geislingen eine vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft eingegangen.

Geographie

Lage

Balingen liegt am Rand der Schwäbischen Alb im Tal der Eyach, einem Nebenfluss des Neckars. Südlich der Stadt befinden sich die so genannten Balinger Berge, darunter der Plettenberg, der Schafberg und die Lochen (mit Lochenstein und Lochenhörnle). Westlich der Stadt liegt die Liasebene des Kleinen Heubergs.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Balingen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören alle zum Zollernalbkreis:

Grosselfingen, Bisingen, Albstadt, Meßstetten, Hausen am Tann, Dotternhausen, Dormettingen, Geislingen und Haigerloch.

Stadtgliederung

Die Stadt besteht aus der Kernstadt und den Stadtteilen Dürrwangen, Endingen, Engstlatt, Erzingen, Frommern, Heselwangen, Ostdorf, Roßwangen, Stockenhausen, Streichen, Weilstetten und Zillhausen, wobei die meisten dieser Stadtteile erst im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre nach Balingen eingegliedert wurden. Heselwangen war bereits 1934 nach Balingen und Dürrwangen 1937 nach Frommern eingemeindet worden. Weilstetten ist ein Zusammenschluss der beiden ehemaligen Gemeinden Weilheim und Waldstetten, der bereits zum 1. Oktober 1936 vollzogen wurde.

Für die Stadtteile wurden insgesamt neun Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung eingerichtet, das heißt, diese haben jeweils einen von den Wahlberechtigten bei jeder Kommunalwahl neu zu wählenden Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden. Die Zahl der Mitglieder im Ortschaftsrat richtet sich nach der Einwohnerzahl der Ortschaft und liegt zwischen 7 und 13. In jeder der Ortschaften gibt es eine Ortschaftsverwaltung, quasi ein „Rathaus vor Ort“, dessen Leiter der Ortsvorsteher ist. Die neun Ortschaften sind: Endingen, Engstlatt, Erzingen, Frommern (mit Dürrwangen und Stockenhausen), Heselwangen, Ostdorf, Streichen, Weilstetten (mit Roßwangen) und Zillhausen.

Zu einigen Stadtteilen gehören noch räumlich getrennte Wohnplätze mit eigenem Namen, die jedoch meist nur wenige Einwohner haben oder Wohngebiete mit eigenem Namen, deren Bezeichnung sich im Laufe der Bebauung ergeben haben und deren Grenzen dann meist nicht genau festgelegt sind. Im Einzelnen sind zu nennen:

  • in der Kernstadt: südliche und nördliche Vorstadt, Hinter dem Heuberg mit Mandschurei, Am Lindle, Sichel, Auf der Au, Burgenwand, Neige, Längenfeld, Spitalwiese, Heinzlesrain, Binsenbol, Am Stettberg, Schmiden, Heimlicher Wasen, sowie die außerhalb des geschlossenen Siedlungsgebiets liegenden: Holderhof, Reichenbacher Hof und Stadtmühle.
  • in Endingen: Eckhaus, Galgenrain und Kutzmühle
  • in Erzingen: Bronnhaupten
  • in Frommern: Säge und Ziegelhütte
  • zu Ostdorf: Böllatmühle, Gießmühle, Kaunter Gipsmühle, Obere Mühle, Wirtschaft zum Kühlen Grund
  • zu Weilstetten: Hotel Lochen
  • zu Zillhausen: Wannental

Raumplanung

Balingen bildet ein Mittelzentrum innerhalb der Region Neckar-Alb, zu dessen Mittelbereich neben Balingen selbst die Städte und Gemeinden Dautmergen, Dormettingen, Dotternhausen, Geislingen, Hausen am Tann, Ratshausen, Rosenfeld, Schömberg, Weilen unter den Rinnen und Zimmern unter der Burg gehören.

Geschichte

Stadtgründung

Matthäus Merian: Topographia Sueviae (1643)

Balingen wurde im Jahr 863 als Balginga erstmals erwähnt. Im 12. Jahrhundert traten verschiedene Adlige als Ortsherren des kleinen Dorfes auf. Vermutlich gab es auch eine Burg. Balingen gehörte zur bis 1162 existierenden Herrschaft Haigerloch, dann fiel es den Grafen von Hohenberg zu. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erfolgte der Übergang an die Grafen von Zollern, diese machten den Ort zum Sitz der Herrschaft Schalksburg. 1255 wurde die Stadt Balingen gegründet, etwa 200 Meter flussaufwärts zur bisherigen Siedlung in einer Landzunge zwischen Eyach und Steinach. Letztere wurde erst später im Zuge der Stadtbefestigung umgeleitet. Der neue Hauptarm bildete den südlichen Wassergraben, der alte Lauf den westlichen Graben. Mit dem Stadtrecht wuchs die Siedlung rasch an und erhielt eine Ummauerung. 1403[2] gelangte Balingen durch Kauf an Württemberg; die Stadt wurde bald Sitz eines Amtes. Im 15. Jahrhundert war die Stadt mehrfach verpfändet, so unter anderem an Graf Hans von Werdenberg und an die Herren von Bubenhofen. Die für die Stadt zuständigen Vögte und Obervögte residierten im ehemaligen Zollernschloss.

Die Aufständischen vom armen Konrad übernahmen 1514 die Herrschaft über die Stadt Balingen.[3]

Hexenverfolgung

1598 bis 1600 war die Bürgermeisterswitwe Anna Murschel von einem Hexenprozess betroffen.

Ab 19. Jahrhundert

1758 wurde Balingen Sitz eines Oberamtes, welches 1806 mit der Gründung des Königreichs Württemberg durch die Angliederung ehemals vorderösterreichischer sowie ritterschaftlicher Gebiete und der Stadt Ebingen erheblich vergrößert wurde. Das Oberamt Balingen gehörte ab 1810 zur Landvogtei am oberen Neckar und ab 1818 zum Schwarzwaldkreis. Nach Feuersbrünsten 1724 und 1809 wurde die Stadt mit regelmäßigem Grundriss neu erbaut. Die Bewohner betrieben seit dem 19. Jahrhundert hauptsächlich Trikotwebereien und waren in der Handschuh- und Schuhfabrikation tätig, andere betrieben Viehhandel.

1934 wurde das Oberamt Balingen in Kreis Balingen umbenannt und 1938 in den Landkreis Balingen überführt, der bei der Kreisreform 1973 Bestandteil des neu gebildeten Zollernalbkreises wurde.

1944 bis 1945 wurden in den Ortsteilen Frommern, Engstlatt und Erzingen Werke und Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof (KZ Frommern und KZ Erzingen) betrieben, um im Rahmen des Unternehmens Wüste Treibstoff aus Ölschiefer zu gewinnen.

Durch die Eingliederung verschiedener Umlandgemeinden überschritt die Einwohnerzahl Balingens 1973 die Grenze von 20.000. Danach stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die Landesregierung von Baden-Württemberg mit Wirkung vom 1. Januar 1974 beschloss.

Geschichte der Stadtteile

Die Balinger Stadtteile haben eine unterschiedliche Geschichte, kamen jedoch nahezu alle über die Grafen von Zollern 1403 an Württemberg. Hier gehörten sie zum Amt bzw. Oberamt Balingen, aus dem 1934 der Landkreis Balingen hervorging. Lediglich Roßwangen kam erst 1938 zum Landkreis Balingen, zuvor gehörte der Ort zum Oberamt Rottweil.

Eingemeindungen

In die Stadt Balingen wurden folgende Gemeinden eingegliedert bzw. mit der Stadt Balingen vereinigt:

  • 1934: Heselwangen (wegen dieser frühen Eingliederung wurde Heselwangen nicht als eigener Ortsteil behandelt. Erste Ortschaftsratswahlen fanden dort erst im Jahr 2007 statt.)
  • 1. Januar 1971: Streichen[4]
  • 1. Juli 1971: Ostdorf[4]
  • 1. August 1971: Endingen[4]
  • 1. September 1971: Erzingen[5]
  • 1. Januar 1973: Zillhausen[5]
  • 1. Oktober 1973: Engstlatt[6]
  • 1. Januar 1975: Neubildung der Stadt Balingen durch Zusammenschluss mit Frommern (mit dem 1937 eingegliederten Dürrwangen und dem am 1. Januar 1971 eingemeindeten Stockenhausen[4]) und Weilstetten (mit dem am 1. Juli 1971 eingemeindeten Roßwangen[4])[6]

Einwohnerentwicklung

Einwohnerentwicklung von Balingen.svg Einwohnerentwicklung von Balingen - ab 1871.svg
Desc-i.svg
Einwohnerentwicklung von Balingen. Oben ab 1622 bis 2017. Unten ein Ausschnitt ab 1871. Der Sprung 1975 resultiert aus Eingemeindungen

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze). Zu beachten ist, dass zwischen dem 1. Juli 1971 und dem 1. Januar 1975 umfangreiche Eingemeindungen stattfanden, woraus der große Sprung in der Einwohnerzahlentwicklung resultiert.


JahrEinwohner
16221.932
17062.101
17452.461
18032.946
18233.049
18433.196
18552.878
18612.989
01. Dezember 1871*3.212
01. Dezember 1880*3.252
01. Dezember 1900*3.447
01. Dezember 1910*4.101
16. Juni 1925*4.077
16. Juni 1933*4.973
17. Mai 1939*6.285
JahrEinwohner
13. September 1950*8.242
06. Juni 1961*11.647
27. Mai 1970*14.216
31. Dezember 197529.310
31. Dezember 198029.738
25. Mai 198730.346
31. Dezember 199031.738
31. Dezember 199533.624
31. Dezember 200033.700
31. Dezember 200534.402
31. Dezember 201033.959
31. Dezember 201533.640
31. Dezember 201633.750
31. Dezember 201734.062
* Volkszählungsergebnis
WappenWappen Balingen.svgWappen Duerrwangen.pngWappen Balingen-Endingen.pngWappen Engstlatt.svgWappen Erzingen.pngWappen Frommern.pngWappen Heselwangen.pngWappen Ostdorf.pngWappen Rosswangen.pngWappen Stockenhausen.pngWappen Streichen (Balingen).svgWappen Weilstetten.svgWappen Zillhausen.svg
StadtteilBalingenDürrwangenEndingenEngstlattErzingenFrommernHeselwangenOstdorfRoßwangenStockenhausenStreichenWeilstettenZillhausen
Einwohner (1961)11.64711.0561.3346252.88921.1095182423831.949726
Einwohner (1970)14.21611.2561.4936333.49321.2356072574442.453806
Einwohner (2008)14.2951.4892.3351.8557924.4319541.5707452605633.669901
Einwohner (2010)14.1931.4962.3211.8748034.4259591.5267382655713.695872
1 bis zur Gemeindereform zu Frommern
2 bis zur Gemeindereform zu Balingen

Religion

Das Gebiet der heutigen Stadt Balingen gehörte anfangs zum Bistum Konstanz und war dem Archidiakonat ante nemus sive nigrae silvae unterstellt. Infolge der Zugehörigkeit zu Württemberg wurde in den meisten Stadtteilen 1534 die Reformation eingeführt, so dass diese über viele Jahrhunderte überwiegend protestantisch waren. Lediglich Roßwangen blieb katholisch, weil dieser Ort ritterschaftlich verwaltet wurde und die Ortsherren keine Reformation durchführten. In allen evangelischen Orten gibt es daher jeweils eine evangelische Kirchengemeinde und eine meist alte evangelische Kirche. Die erste Balinger Kirche wurde 1255 erwähnt und war Unserer Lieben Frau geweiht. Sie war die Pfarrkirche des alten Dorfes Balingen und blieb zunächst auch die Pfarrkirche der Stadt nach deren Gründung. Doch lag sie außerhalb der Stadtmauer. Aus der 1343 erwähnten Kapelle St. Nikolaus im heutigen Stadtzentrum wurde dann im 15./16. Jahrhundert die heutige Stadtkirche erbaut und 1516 zur Pfarrkirche erhoben. Dadurch wurde die bisherige Kirche als Friedhofskirche genutzt. 1547 wurde Balingen Sitz eines Superintendentur, aus der später der Kirchenbezirk Balingen hervorging. Die Superintendentur war zunächst der Generalsuperintendentur (heute Prälatur) Tübingen, später Bebenhausen, 1810 erneut Tübingen, 1823 Reutlingen, 1913 Ulm und seit 1956 wieder Reutlingen unterstellt.

Infolge des starken Wachstums der Gemeinde Balingen wurden im 20. Jahrhundert weitere Pfarreien errichtet. So wurde die alte Friedhofkirche 1954 wieder Pfarrkirche (Kirchengemeinde Balingen Ost, zu der heute auch die Gemeindeglieder in Heselwangen gehören) und im Wohngebiet Schmiden entstand 1968 ein neues Gemeindezentrum mit einer weiteren Pfarrei. Die drei Kirchengemeinden bilden heute die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Balingen im Dekanat Balingen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Auch die evangelischen Kirchengemeinden in den Stadtteilen Dürrwangen (mit Stockenhausen), Endingen, Engstlatt, Erzingen, Frommern, Heselwangen, Ostdorf, Streichen, Weilstetten und Zillhausen gehören zum Dekanat Balingen.

Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken nach Balingen, später auch in die anderen evangelischen Stadtteile. 1899 konnte sich die Gemeinde ihre eigene Kirche Hl. Geist erbauen, die 1918 zur Pfarrei erhoben wurde. Zur Kirchengemeinde Balingen gehören auch die Katholiken der Stadtteile Engstlatt und Ostdorf, doch gibt es in Engstlatt seit 1966 eine eigene Kirche, St. Johannes Apostel. In Frommern wurde 1965 die Kirche St. Paulus erbaut, die 1970 zur Pfarrei erhoben wurde. Zur dortigen Gemeinde gehören auch die Katholiken in Endingen, Stockenhausen, Streichen, Weilstetten und Zillhausen. Die Gemeindeglieder von Erzingen gehören zur Kirchengemeinde Dotternhausen. Die katholische Kirche in Roßwangen wurde 1948 unter Einbeziehung von Teilen der Vorgängerkirche von 1668 erbaut, doch ist dort bereits 1275 eine Kirche erwähnt, die den Heiligen St. Johannes Baptist und St. Dionysius geweiht war. Alle katholischen Kirchengemeinden im Stadtgebiet Balingens gehören heute zur Seelsorgeeinheit 3 des Dekanats Balingen des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Seit 2012 wird die ehemalige Siechenkapelle als orthodoxe Kirche russischer Tradition hl. Martin von Tours genutzt.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Balingen auch Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter die Evangelisch-methodistische Kirche, zwei Evangelisch-freikirchliche Gemeinden (Kernstadt und Zillhausen) und die Gemeinde Gottes. Auch die Neuapostolische Kirche sowie die Zeugen Jehovas sind in Balingen vertreten.

Politik

Gemeinderat

Kommunalwahl 2014
Wahlbeteiligung: 45,2 %
 %
30
20
10
0
29,9 %
21,9 %
18,2 %
15,1 %
14,9 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
+1,6 %p
+2,1 %p
+0,5 %p
-0,9 %p
+5,5 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
Das renovierte Rathaus von Balingen

Die Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 führte bei einer Wahlbeteiligung von 45,2 % (− 0,4) zu folgendem Ergebnis:[7]

Partei / ListeStimmenanteil+/−Sitze+/−
CDU29,9 %+ 1,69− 3
SPD21,9 %+ 2,17− 1
FWG18,2 %− 7,56− 4
FDP15,1 %− 0,95− 1
Grüne14,9 %+ 5,55+ 1

Bürgermeister

An der Spitze der Stadt Balingen stand seit dem 14. Jahrhundert ein herrschaftlicher Schultheiß. Daneben gab es den herrschaftlichen Vogt als Leiter des Amtes Balingen. Im 16. Jahrhundert übernahm ein Untervogt als Vertreter des Vogtes die Leitung der städtischen Verwaltung. Dieser trug später die Amtsbezeichnung Oberamtmann. Daneben gab es seit 1441 auch einen Bürgermeister, seit dem 17. Jahrhundert zwei Bürgermeister. Sie gehörten zum Rat, der erstmals 1382 genannt wurde. Im 17. Jahrhundert war ein Stadtschultheiß Vorsitzender des Rates. Die Hauptaufgabe des Rates bestand in der Aufsicht über die Flur.

Seit 1935 wurde aus dem Stadtschultheiß der Bürgermeister, der seit der Erhebung zur Großen Kreisstadt 1974 die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister trägt. Heute wird der Oberbürgermeister für eine Amtszeit von 8 Jahren gewählt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats und Leiter der Stadtverwaltung. Sein allgemeiner Stellvertreter ist der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung „Bürgermeister“.

Die Stadtoberhäupter von Balingen seit 1819:

  • 1819–1848: Johannes Zürn
  • 1848–1855: Christian August Sigel
  • 1855–1869: Johann Michael Eisele
  • 1869–1906: Wilhelm Friedrich Eisele
  • 1906–1919: Friedrich Hofmann
  • 1919–1936: Hermann Friedrich Rommel
  • 1937–1945: Kurt Friederichs
  • 1945–1946: Robert Wahl
  • 1946–1948: Walter Fuchs
  • 1948–1954: Gottlob Maurer
  • 1955–1975: Albert Hagenbuch
  • 1975–1991: Eugen Fleischmann (SPD)
  • 1991–2007: Edmund Merkel (CDU)
  • seit 2007: Helmut Reitemann (CDU)

Wappen und Flagge

Wappen von Balingen
Blasonierung: „Unter goldenem Schildhaupt, darin eine schwarze Hirschstange, von Silber und Schwarz geviert.“[8]

Die Balinger Stadtfarben sind Schwarz-Weiß-Gelb. Die Flagge wurde 1922 angenommen. Auch die im Rahmen der Gemeindereform vergrößerte Stadt übernahm ihre alten Hoheitssymbole. Sie wurden am 18. Juni 1975 vom Innenministerium Baden-Württemberg neu verliehen.

Wappenbegründung: Der gevierte Schild ist das alte Stadtsymbol, als Balingen noch zur Herrschaft der Zollern gehörte. Nachdem die Stadt württembergisch wurde fügte man deren Symbol, die Hirschstange in das Wappen ein. Die heutige Form des Wappens setzte sich ab 1535 allmählich durch.

Städtepartnerschaft

Seit 1980 unterhält Balingen eine Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Royan im Département Charente-Maritime.[9]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Balingen liegt an der Hohenzollernstraße.

Theater

In der Stadthalle Balingen finden regelmäßig Theatergastspiele, Opern-, Operetten- und Musical-Aufführungen sowie Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen statt.

Museen

In Balingen befinden sich ein Museum für Waagen und Gewichte, ein Heimatmuseum, die Friedrich-Eckenfelder-Galerie, im Ortsteil Endingen ein Ortsmuseum und im Ortsteil Ostdorf ein Bauernmuseum. Des Haus der Volkskunst im Ortsteil Dürrwangen enthält ein Trachtenmuseum, ein Möbelmuseum und ein Hirtenhornmuseum.

Bauwerke

Das Wahrzeichen der Stadt ist das Zollernschloss. Daran grenzt das ehemalige Gerberviertel an, das auch „Klein-Venedig“ genannt wird.

Die spätgotische evangelische Stadtkirche beherbergt unter anderem das Grabmal Friedrichs von Zollern. Sie wurde im 15./16. Jahrhundert aus einer alten Kapelle St. Nikolaus erbaut. Älter ist jedoch die Friedhofkirche. Diese wurde bereits 1255 erwähnt und war Unserer Lieben Frau geweiht. Weitere Kirchen in der Kernstadt sind die katholische Heilig-Geist-Kirche von 1899 und das evangelische Gemeindezentrum Schmiden von 1968.

Naturdenkmäler

Im Zillhausener Wasserfall stürzt der Büttenbach insgesamt 26 Meter tief in eine Schlucht, davon 17 Meter in freiem Fall. Der Wasserfall ist von einem Parkplatz unterhalb von Zillhausen über eine Treppenanlage zugänglich. Ein kleinerer Wasserfall liegt zwei Kilometer südlich im Wannental oberhalb von Stockenhausen.

Sport

Balingen mit seinen Ortsteilen hat über 70 Sportvereine[10]. Größter Sportverein der Stadt ist die TSG Balingen mit einem breit angelegten Sportangebot. Erfolgreichster Sportverein ist die HBW Balingen-Weilstetten, die von 2006 bis 2017 in der 1. Handball-Bundesliga spielte. In der Saison 2017/18 spielt der HBW Balingen-Weilstetten in der 2. Handball-Bundesliga.

Bedeutende Sportstätten sind:

  • Bizerba-Arena, etwa 10.000 Zuschauerplätze, u. a. Spiel- und Wettkampfstätte der TSG Balingen
  • Sparkassen-Arena, seit 2006, über 2.300 Zuschauerplätze, u. a. Spielstätte des HBW Balingen-Weilstetten
  • Kunsteisbahn

Regelmäßige Veranstaltungen

In der Stadthalle finden in mehrjährigem Abstand regelmäßig Kunstausstellungen mit überregionaler Bedeutung statt. Die Ausstellungen haben wechselnde Schwerpunkte, in der Vergangenheit zum Beispiel Marc Chagall, Pablo Picasso, Joan Miró, Gustav Klimt, Erich Heckel, Paul Klee oder Ernst Ludwig Kirchner.

Das alljährlich Mitte Juli stattfindende Metal-Festival Bang Your Head auf dem Balinger Messegelände hat internationale Bekanntheit erreicht und bringt bis zu 20.000 Besucher aus aller Welt nach Balingen.

Seit 1995 wird von der evangelischen Kirchengemeinde Erzingen-Schömberg jährlich das Balinger Rockfestival organisiert. Dies fand bis 2009 in Erzingen statt, seit 2010 ist die eintägige Musikveranstaltung in der Volksbankmesse beheimatet. Aus ganz Deutschland und dem nahen Ausland reisen jährlich circa 1500 Fans der christlichen Rockmusik an.[11]

Seit 1986 findet jährlich zum 1. Mai auf dem Dorfplatz im Teilort Dürrwangen und in der Stadthalle Balingen das internationale Volkstanzfestival statt.[12]

Das Balinger Volksfest auf dem Messeplatz findet seit 1992 statt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

  • Lager Balingen der EDEKA Handelsgesellschaft Südwest mbH, größter Arbeitgeber der Region
  • Bizerba, Hersteller von Waagen, Kassen, Preisauszeichnungs- und Kennzeichnungssystemen
  • Ceceba, Hersteller von Tag- und Nachtwäsche für Herren
  • Uhlsport, Hersteller von Sportartikeln
  • Spitta-Verlag, Fachverlag für Zahnmedizin, Zahntechnik und Medizin

Verkehr

Öffentlicher Verkehr

Durch Balingen führt die Zollernalbbahn, welche von Tübingen über Hechingen, Balingen, Albstadt und Sigmaringen bis nach Aulendorf verläuft. Zudem liegt Balingen an der Bahnstrecke Balingen-Schömberg, welche aber nur im Ausflugsverkehr und Güterverkehr bedient wird. Balingen hat insgesamt sechs Bahnhöfe: Engstlatt, Balingen (Württ), Balingen-Süd, Frommern, Endingen und Erzingen.

Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Stadt befindet sich in der Wabe 331. Für die Stadt selbst gilt der Stadttarif 31.

Balingen liegt als Bedarfshalt auf mehreren Fernbuslinien, die vom Anbieter Flixbus betrieben werden.

Individualverkehr

Durch Balingen führt die Bundesstraße 27, die sich nördlich des Stadtteiles Engstlatt bis südlich von Balingen auf einer Länge von etwa 10 km mit der Bundesstraße 463 vereint. Die B 27 verbindet die Stadt nach Norden mit dem Großraum Stuttgart und nach Süden mit Schaffhausen in der Schweiz. Die B 463 verläuft in Richtung Nordwesten über Haigerloch zur Bundesautobahn 81 (Anschlussstelle Empfingen) und in Richtung Südosten über Albstadt bis nach Sigmaringen.

Medien

Die wichtigsten lokalen Zeitungen sind der Zollern-Alb-Kurier und der Schwarzwälder Bote. Über Kabel ist der regionale TV-Sender RTF.1 zu empfangen.

Behörden, Gerichte und Einrichtungen

In Balingen ist der Sitz des Landratsamts Zollernalbkreis. Ferner gibt es ein Finanzamt, eine Agentur für Arbeit, ein Notariat und ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Hechingen und Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart gehört.

Balingen ist Sitz auch des Kirchenbezirks Balingen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und des Dekanats Balingen des Bistums Rottenburg-Stuttgart.

Bildung

In der Stadt gibt es neben dem Gymnasium Balingen und der Realschule Balingen seit dem Schuljahr 2013/14 die Sichelschule Balingen Gemeinschaftsschule. Im Ortsteil Frommern gibt es seit 2016/17 den Schulverbund Frommern, bestehend aus der Grund- und Werkrealschule Frommern und der Realschule Frommern. Ferner gibt es die Lauwasenschule (Förderschule) und die Sprachheilschule. Es gibt sechs selbstständige Grundschulen (Schmiden, Engstlatt, Endingen/Erzingen, Zillhausen/Streichen, Längenfeld, Weilstetten/Roßwangen).

Weiterhin gibt es die Volkshochschule Balingen mit ihren Zentren in Balingen und Weilstetten. Für die Grund-, die Haupt- und Werkrealschulen, die Realschulen, die Gemeinschaftsschule, den Schulverbund und das Gymnasium ist die Stadt Balingen Schulträgerin.

Der Zollernalbkreis ist Träger der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule(Beruflichen Schulen) sowie der Sprachheilschule Balingen und der Krankenpflegeschule der Kreisklinik Balingen.

Die Abendrealschule Balingen, die Freie Waldorfschule Balingen in Frommern und die Plettenbergschule Ausbildungszentrum für Physiotherapie Zollernalbkreis in Engstlatt runden das schulische Angebot der Stadt ab.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die folgenden Personen sind Ehrenbürger der Stadt Balingen:

  • Karl von Leibbrand (* 11. November 1839; † 13. März 1898), Oberbaurat
  • Hermann (von) Ehmann (* 10. Juni 1844; † 7. Dezember 1905), Oberbaurat
  • Josef Filser († 31. Juli 1918), Oberamtmann und Regierungsrat
  • Konrad Haussmann († 11. Februar 1922), Landtagsabgeordneter
  • Paul von Hindenburg (* 2. Oktober 1847; † 2. August 1934), Reichspräsident
  • Friedrich Eckenfelder (* 6. März 1861; † 11. Mai 1938), Kunstmaler
  • Robert Wahl (* 22. August 1882; † 5. Dezember 1955), Bürgermeister
  • Wilhelm Kraut (* 9. Mai 1875; † 26. September 1957), Fabrikant
  • Jakob Beutter († 17. Januar 1972), Schreinermeister
  • Albert Hagenbuch (* 22. März 1913; † 25. Dezember 1997), Oberbürgermeister
  • Wilhelm Kraut (* 17. März 1906; † 13. Juli 1992), Ehrensenator

Söhne und Töchter der Stadt

  • Gregor Reisch (* ca. 1470; † 9. Mai 1525 in Freiburg im Breisgau), Hochschullehrer und Mönch, Vertreter der philosophischen Schule der spätscholastischen Realisten
  • Joseph Weiß, auch Joseph Weiß Maler von Balingen und möglicherweise der Meister von Meßkirch (* 1487 oder 1488; † nach 1565), Maler der Renaissance
  • Marx Weiß der Jüngere, auch Marx Weiß von Balingen (* vor 1518; † 25. Februar 1580 in Überlingen), Maler der Spätgotik
  • Anna Murschel (* um 1533; † nach 1600 vermutlich in Engstlatt), Witwe des langjährigen Balinger Bürgermeisters Caspar Murschel, genannt Tübinger, wurde in einem Hexenprozess angeklagt, konnte aber trotz intensiver Folter nicht zu einem Geständnis gezwungen werden und wurde entlassen.
  • Philipp Nicodemus Frischlin (* 22. September 1547 in Erzingen; † 29. November 1590 in Hohenurach), ein späthumanistischer Philologe, neulateinischer Dramatiker und Lyriker
  • Eberhard von Wächter (1762–1852), Maler, Direktor der königlichen Kunstschule
  • Johann Tobias Beck (* 22. Februar 1804; † 28. Dezember 1878 in Tübingen), evangelischer Theologe
  • Gottlieb Rau (* 15. Januar 1816 in Dürrwangen; † 2. Oktober 1854 in New York City), Revolutionär der Deutschen Revolution 1848/49
  • Heinrich Lang (* 14. November 1826 in Frommern; † 13. Januar 1876 in Zürich), Theologe
  • Martin Haug (* 30. Januar 1827 in Ostdorf; † 3. Juni 1876 in Bad Ragaz), Orientalist
  • Theodor Karl von Hermann (1850–1926), Generalsuperintendent von Tübingen und Reutlingen
  • Eugen Fischer-Baling (1881–1964), Bibliothekar, Historiker, Politologe und Schriftsteller
  • Robert Wahl (* 22. August 1882 in Balingen; † 5. Dezember 1955 ebenda), Unternehmer und Kommunalpolitiker
  • Heinrich Münzenmaier (1883–1975), Präsident der Landesversicherungsanstalt Württemberg
  • Erwin Marquardt (1889–1955), Professor für Wasserbau
  • Karl Hötzer (1892–1969), Heimatdichter und Lehrer
  • Otto Mörike (1897–1978), evangelischer Pfarrer und Dekan, ein "stiller Held" im Widerstand gegen den Nationalsozialismus mit höchster Auszeichnung durch den Staat Israel
  • Gottlieb Stengel (1897–1981), Diplomlandwirt und Direktor der Ackerbauschule Hohenheim
  • Hans-Otto Binder (1940–2017), Historiker, Hochschullehrer und Tübinger Lokalpolitiker
  • Heinrich Haasis (* 1945), Bürgermeister, Landrat, Landtagsabgeordneter, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands
  • Jürgen Haug (* 1948), Schauspieler, Drehbuchautor und Sprecher (u. a. für Hörspiele)
  • Claudia Hübner (* 1948), Staatsrätin im Staatsministerium Baden-Württemberg, Landtagsabgeordnete
  • Volker Jehle (* 23. Dezember 1954), Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Herausgeber
  • Joachim Schmid (* 1955), Bildender Künstler
  • Rainer Schlegel (* 1958), Jurist, Richter am Bundessozialgericht
  • Martin Schaudt (* 1958), Dressurreiter
  • Michael Hennrich (* 1965), Politiker (CDU), Bundestagsabgeordneter
  • Mark-Oliver Rödel (* 1965), Herpetologe
  • Christoph Sieber (* 1970), Kabarettist
  • Stefan Knop (* 1971), Mediziner und Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
  • Stefan Krohmer (* 1971), Regisseur und Schauspieler, erhielt 2002 den Adolf-Grimme-Preis mit Gold für seinen Film Ende der Saison.
  • Nicole Hoffmeister-Kraut (* 1972), Abgeordnete des Landtags Baden-Württemberg und Landesministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg
  • Sascha Alexander Geršak (* 1975), Schauspieler
  • Julius Tröger (* 1983), Journalist und Buchautor
  • Sarah Sophie Koch (* 1984), Pädagogin, Familientherapeutin und Schauspielerin
  • Kathrin Lang (* 1986), Biathletin
  • Frank Lehmann (* 1989), Fußballtorhüter
  • Pascal Bodmer (* 1991), Skispringer
  • Florian Kath (* 1994), Fußballspieler

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

Literatur

  • Königlich statistisch-topographisches Bureau (Hrsg.): Die Württembergischen Oberamtsbeschreibungen 1824–1886: Balingen. Reprint: Sanders Verlag, 1986, ISBN 3-7644-0056-0.
  • Erich Keyser (Hrsg.): Württembergisches Städtebuch; Band IV Teilband Baden-Württemberg Band 2 aus Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte. Stuttgart, 1961.
  • Stadtverwaltung Balingen (Hrsg.): 750 Jahre Stadt Balingen (1255–2005) (= Veröffentlichungen des Stadtarchivs Balingen, Bd. 7). Stadtverwaltung Balingen, Balingen 2005, ISBN 3-00-017595-4.
  • Gerd Schneider: Balingen: Impressionen einer Stadt. H. Daniel, Balingen 2000, ISBN 3-927936-32-4.
  • Michael Grandt: Unternehmen „Wüste“ – Hitlers letzte Hoffnung. Silberburg-Verlag, Tübingen 2002, ISBN 3-87407-508-7.
  • Immo Opfermann, Roger Orlik: Ölschieferwerk Frommern – Industriereportage (1947). Sp-Verlag, Albstadt 2002, ISBN 3-9807873-1-1.

Weblinks

 Commons: Balingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Balingen – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2018 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Die Sage vom Hirschgulden
  3. Lorenz Hertle: Der Kampf. In: Schwarzwälder Bote, Balingen, 22. November 2014.
  4. a b c d e Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 524.
  5. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 525.
  6. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 540.
  7. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg (Memento des Originals vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.statistik.baden-wuerttemberg.de
  8. Landesarchiv Baden-Württemberg
  9. Städtepartnerschaften
  10. www.balingen.de (PDF-Datei; 187 kB)
  11. festivalticker.de, gesehen 20. Februar 2016
  12. Homepage
  13. Hans-Werner Engels: Der deutsch-französische Minister. In: Die Zeit vom 7. Januar 2010

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Zollernschloss Balingen

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mit Eyachwehr
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Deutsch (de): Lagekarte von Balingen, Zollernalbkreis, Baden-Württemberg, Deutschland.
   markierte Kommune
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Sitz der Verwaltung eines Gemeindeverbands  Sitz der Verwaltung eines Gemeindeverbands
   ausländische Staaten
   andere (Bundes-)Länder
   Seen und Meere
   Flüsse und Küstenlinien

See also: Projekt Landkreiskarten

English (en): Locator map of Balingen in Zollernalb District, Baden-Württemberg, Germany.
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   rivers and coastlines

See also: Projekt Landkreiskarten (German)

français (fr): Plan de localisation de la municipalité Balingen dans L'Arrondissement de Zollernalb dans Bade-Wurtemberg, Allemagne.
   la municipalité marqués
   autres municipalités dans le même canton (Amt)
   autres municipalités dans le même arrondissement
   autres arrondissements dans le même Land
siège de l'administration d'un syndicat intercommunal  siège de l'administration d'un syndicat intercommunal
   autres pays
   autres Länder allemands
   lacs et mers
   rivières

Voir aussi: Projet Landkreiskarten (allemand)

hornjoserbsce (hsb): Poziciska karta gmejny Balingen, Zollernalbkreis, Baden-Württemberg, Němska.
   wuzběhnjena gmejna
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Hlej tež: projekt Landkreiskarten (němsce)

Nederlands (nl): Detailkaart van Balingen in de Zollernalbkreis, Baden-Württemberg, Duitsland.
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Zie ook: Projekt Landkreiskarten (Duits)

Esperanto (eo): Situomapo de Balingen en Zollernalbkreis, Baden-Württemberg, Germanio.
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   aliaj komunumoj en sama distrikto
   aliaj distriktoj en sama federacia lando
administra centro de kunumunaro  administra centro de kunumunaro
   ŝtatoj krom Germanio
   aliaj federaciaj landoj de Germanio
   lagoj kaj maroj
   riveroj kaj marbordoj

Vidu ankaŭ: Projekt Landkreiskarten (germane)

മലയാളം (ml): ജർമ്മനിയിലെ Baden-Württemberg, Zollernalb District, Balingen ഭൂപടസ്ഥാനം.
   എടുത്തുകാണിക്കുന്ന നഗരസഭ
   ഭരണതലത്തിലുള്ള മറ്റ് നഗരസഭകൾ (ഗെമിൻഡർവാർഡ്, തുടങ്ങിയവ.)
   അതേ ജില്ലയിലുള്ള മറ്റ് നഗരസഭകൾ
   അതേ സംസ്ഥാനത്തുള്ള മറ്റ് ജില്ലകൾ
നഗരസഭാ സമിതിയുടെ ഭരണനിർവഹണ കേന്ദ്രം  നഗരസഭാ സമിതിയുടെ ഭരണനിർവഹണ കേന്ദ്രം
   വിദേശരാജ്യങ്ങൾ
   മറ്റ് ജർമ്മൻ സംസ്ഥാനങ്ങൾ
   തടാകങ്ങളും കടലുകളും
   നദികളും തീരപ്രദേശങ്ങളും

ഇതും കാണുക: Projekt Landkreiskarten (German)

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Freibad Balingen nahe der Firma Bizerba
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Wappen von Heselwangen in Balingen
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Wappen von Ostdorf in Balingen
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Rathaus Balingen und Marktplatz
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Denkmal für die Opfer der Hochwasserkatastrophe von 1895 und den Wiederaufbauhelfern
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Balingen Friedhofkirche
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Schild "Esplanade de Balingen" (Partnerstadt) vor dem Palais de Congrès (der Kongresshalle) in Royan (Frankreich)
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Wappen von Dürrwangen in Balingen
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Balingen Rückseite des ehemaligen Kameralamtes

aufgesetzt auf die ehemalige innere Stadtmauer
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Wappen von Frommern in Balingen
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Stadtkirche von Balingen mit Kirchenschiff
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