Baden (Niederösterreich)

Stadtgemeinde
Baden
WappenÖsterreichkarte
Wappen von Baden
Baden (Niederösterreich) (Österreich)
Basisdaten
Staat:Österreich
Bundesland:Niederösterreich
Politischer Bezirk:Baden
Kfz-Kennzeichen:BN
Fläche:26,89 km²
Koordinaten:48° 0′ N, 16° 14′ O
Höhe:230 m ü. A.
Einwohner:26.017 (1. Jän. 2023)
Bevölkerungsdichte:967 Einw. pro km²
Postleitzahl:2500
Vorwahl:02252
Gemeindekennziffer:3 06 04
Adresse der
Gemeinde­verwaltung:
Hauptplatz 1
2500 Baden
Website:www.baden-bei-wien.at
Politik
Bürgermeister:Stefan Szirucsek (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2020)
(41 Mitglieder)
Insgesamt 41 Sitze
Lage von Baden im Bezirk Baden
Lage der Gemeinde Baden (Niederösterreich) im Bezirk Baden (anklickbare Karte)AllandAltenmarkt an der TriestingBad VöslauBadenBerndorfBlumau-NeurißhofEbreichsdorfEnzesfeld-LindabrunnFurth an der TriestingGünselsdorfHeiligenkreuzHernsteinHirtenbergKlausen-LeopoldsdorfKottingbrunnLeobersdorfMitterndorf an der FischaOberwaltersdorfPfaffstättenPottendorfPottensteinReisenbergSchönau an der TriestingSeibersdorfSooßTattendorfTeesdorfTraiskirchenTrumauWeissenbach an der TriestingNiederösterreich
Lage der Gemeinde Baden (Niederösterreich) im Bezirk Baden (anklickbare Karte)
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Ehemalige Kuranstalt (errichtet ab 1884)
Ehemalige Kuranstalt (errichtet ab 1884)
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Baden bei Wien ist eine Stadt in Niederösterreich, 25 km südlich von Wien an der Thermenlinie. Als Teil der Bedeutenden Kurstädte Europas zählt die Stadt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Weiters ist sie Sitz der Bezirkshauptmannschaft Baden. Baden wird auch als Kaiserstadt oder Kurstadt bezeichnet. Die Namen Baden und Baden bei Wien sind beide üblich, im städtischen Markenentwicklungsprozess wurde 2016 Baden bei Wien als offizielle Bezeichnung definiert. Offizielle Gemeindefarben seit dem 15. Oktober 1968 sind Rot-Weiß.[1] Die Stadt hat 26.017 Einwohner (Stand 1. Jänner 2023).

Geografie

Stadtgliederung

Im Jahr 1850 wurde die Vereinigung mit Leesdorf und Gutenbrunn beschlossen. 1912 erfolgte die Erweiterung mit Weikersdorf.[2]

An Ortschaften und Siedlungsnamen weist Baden auf als Stadt: Baden, als Dorf: Haidhof-Siedlung sowie Schildbachweg, als Einzelhäuser: Haidhof, Haidhofteich, Jägerhaus, Kiebitzmühle sowie Lorenzteich.[3]

Nachbargemeinden

HeiligenkreuzPfaffstättenTraiskirchen
AllandKompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigtOberwaltersdorf
Tattendorf
Sooß
Bad Vöslau
Kottingbrunn
Teesdorf

Klima

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Baden
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Mittl. Temperatur (°C)0,01,25,310,215,218,220,419,715,09,94,60,7Ø10,1
Mittl. Tagesmax. (°C)3,45,510,316,120,923,826,425,820,715,08,13,7Ø15
Mittl. Tagesmin. (°C)−2,6−1,71,75,610,213,315,315,011,26,72,2−1,6Ø6,3
Niederschlag (mm)364055456878697366414747Σ665
Luftfeuchtigkeit (%)71,364,658,952,655,156,353,954,559,264,572,475,5Ø61,6
T
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3,4
−2,6
5,5
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20,9
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23,8
13,3
26,4
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25,8
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Geschichte

Erste archäologische Funde aus der Königshöhle nahe der Burgruine Rauheneck können knapp 3000 Jahre vor Christus datiert werden (siehe Badener Kultur).

Spätere Funde bezeugen die Anwesenheit von Kelten im Gebiet von Baden.

Mit der Ausbreitung Roms nach Pannonien kam die Stadt mit der römischen Kultur intensiv in Kontakt. Die Römer nutzten aktiv die warmen Schwefelquellen, welche bereits in damaligen Ortsverzeichnissen datiert sind. Auch der lokale Weinbau wurde intensiviert.

Während der Regentschaft des Kaisers Claudius (41–54 n. Chr.) erhielt die Ansiedlung die Bezeichnung Aquae (deutsch: Bäder)[4], die direkt auf ihre schon damals bedeutende Rolle als Heilbad hinweist - In der Epoche entstanden Gutshäuser, mehrere Tempel und auch eine römische Kaserne. Die ansässige Bevölkerung vermischte sich mit römischen Zuwanderern und wurde zunehmend romanisiert.[5]

869 wurde der Ort als „Padun“ neuerlich erwähnt.

1341 erhielt Baden das Marktrecht und im Jahr 1480 von Friedrich III. das Stadtrecht.[6]

1488 besuchte die ungarische Königin Beatrix die Stadt, um ihre Kinderlosigkeit zu heilen.

Der sächsische Kurfürst, später König von Polen und Großherzog von Litauen, August der Starke konvertierte am 1. Juni 1697 heimlich in der katholischen Hofkapelle, der heutigen Frauenkirche, zum katholischen Glauben (siehe August der Starke). Die Türkeneinfälle mit der Zerstörung Badens sowohl 1529 als auch 1683, die Wirren der Reformation und Gegenreformation, die Pest 1713 sowie ein größerer Brand 1714 waren einschneidende Ereignisse im Leben der Stadt.

Vor dem Erlass der Toleranzpatente für die Juden in Wien und Niederösterreich, durch Joseph II. Ende des 18. Jhd. konnten sich lange keine Menschen jüdischen Glaubens ansiedeln, so war ihnen auch der Besuch der städtischen Bäder größtenteils verwehrt.[7] In Folge der Toleranzpatente fand sich aber ab dem 19. Jahrhundert ein kleines Zentrum jüdischer Kultur an der Bäckerstraße 363 (heute Breyerstraße 3) und eine jüdische Gemeinde entstand. Bis zum Zweiten Weltkrieg wuchs die Gemeinde weiter an und stellte 1934 sogar die drittgrößte jüdische Gemeinde Österreichs dar.[8]

Kaiser Franz I. verbrachte von 1796 bis 1834 jeden Sommer in Baden und erhob die Stadt zu seiner Sommerresidenz. Dadurch avancierte Baden zum bedeutsamen Kurort. Im Gefolge des Hofes kam im Sommer auch die gesellschaftliche Oberschicht, um sich in Baden zu erholen und auf Sommerfrische zu fahren.[7]

Wolfgang Amadeus Mozart war zwischen 1773 und 1791 öfters zu Gast. Das „Ave Verum Corpus“ für den Badener Schulmeister Anton Stoll entstand 1791 im heutigen Mozarthof in der Renngasse und wurde in der Stadtpfarrkirche uraufgeführt. Mozart dirigierte dort im gleichen Jahr auch die von ihm geschriebene Missa brevis in B (KV 275).[9] Auch entstanden nachweislich Teile seiner Opern „Die Zauberflöte“ und „La clemenza di Tito“ in der Kurstadt.[10]

Stadtbrand am 26. Juli 1812. – Vordergrund: Josefsplatz, Löschwasserschöpfen aus dem Mühlbach; Hintergrund: Josefsbad (links), Neubad (Mitte), dahinter das brennende Dach der Frauenkirche

Nach dem großen Stadtbrand 1812 wurde die Stadt im Biedermeierstil nach Plänen von Joseph Kornhäusel neu erbaut und erhielt ihr im Großen und Ganzen noch heute erhaltenes Stadtbild.

Ludwig van Beethoven kam in den folgenden Jahren häufig nach Baden und komponierte hier unter anderem den 4. Satz seiner 9. Symphonie mit der „Ode an die Freude“, der heutigen Europahymne. In der Stadt sind ebenfalls wesentliche Teile der „Missa Solemnis“, der „Eroica“ und der „Pastorale“ entstanden.[11]

1832 kam es in der Stadt zu einem missglückten Attentat auf den kaiserlichen Thronfolger Ferdinand, zum damaligen Zeitpunkt schon gekrönter König von Ungarn durch den pensionierten Hauptmann Franz Reidl mit einer Pistole. Der Kronprinz wurde nur leicht verletzt.[12]

1850 wurden die damaligen Nachbarorte Leesdorf und Gutenbrunn eingemeindet.

Baden wurde sehr früh mit elektrischem Strom versehen. Schon 1894 wurde mit der Straßenbahn Baden die zweite elektrische Bahn Österreichs eröffnet, welche ab 1895 benachbarte Bad Vöslau mit Baden verband. In Folge entstand daraus 1907 die bis heute bestehende Badner Bahn (Wiener Lokalbahn).

1912 wurde die Stadt mit Weikersdorf vereinigt und vergrößerte sich auf das heutige Gemeindegebiet.

Im Ersten Weltkrieg kam der Stadt ebenfalls eine wichtige Rolle zu: 1916 wurde das Armeeoberkommando, die Befehlszentrale für alle Einheiten (inkl. k.u.k. Kriegsmarine) der Streitkräfte Österreich-Ungarns, von Teschen in Österreichisch-Schlesien nach Baden, ins Kaiserhaus[13], verlegt und blieb hier bis zum Ende des Krieges im November 1918. Zudem war Baden von Februar bis Juni 1918 sogar offiziell Residenz des k.u.k. Hofes.[14] Der letzte Kaiser, Karl I., der den militärischen Oberbefehl im Gegensatz zu seinem greisen Vorgänger Franz Joseph I. selbst übernahm, hielt sich deshalb über seine ganze Regierungszeit hinweg häufig in Baden auf.

Die Eröffnung des Spielcasinos 1934 sicherte Badens Stand als bedeutendsten[Anm. 1] Kurort Österreichs.

Im Zuge der Novemberpogrome 1938 wurde die Inneneinrichtung der Synagoge zerstört, das Gebäude dann durch die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt übernommen.

Ein Bombenangriff am 2. April 1945 – im vorletzten Monat des Zweiten Weltkriegs – zerstörte einzelne Gebäude.

Eine abermals wichtige Rolle kam der Stadt in der Nachkriegszeit zu: Von 1945 bis 1955 war Baden Hauptquartier der sowjetischen Besatzungsmacht in Österreich. Speziell in der ersten Zeit der Besetzung kam es durch Soldaten der Roten Armee zu Plünderungen, Vergewaltigungen sowie Erschießungen.[15] Einige in Baden in der Nikoladonivilla (Schimmergasse 17) Inhaftierte (und bisweilen Gefolterte) wurden in die UdSSR verschleppt.[16]

Nach 1965 wurde die gesamte touristische Infrastruktur des Orts erneuert. Heute gilt Baden wieder als einer der bedeutendsten Kurorte Österreichs (siehe auch Tourismus in Österreich#Kur- und Wellnesstourismus).

„In Baden wurde (am Josefsplatz) ein Mahnmal zur Erinnerung an die vom NS-Regime verfolgten und ermordeten Menschen errichtet“, berichtet der ORF. Das Projekt der Stadtgemeinde, jüdischen Gemeinde Baden und der Zivilgesellschaft wurde im April 2017 fertiggestellt.[17]

Im Juli 2021 wurde Baden im Rahmen der Bedeutenden Kurstädte Europas in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.[18]

Siehe auch: Geschichte Niederösterreichs, Geschichte des Wienerwalds

Bevölkerungsentwicklung


Die Bevölkerung Badens hat seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fast ununterbrochen zugenommen und sich vor allem zwischen 1869 und 1923 auf über 22.000 verdoppelt. Eine markante Abnahme der Bevölkerung um 11,6 % gab es lediglich während der Kriegsjahre von 1939 bis 1945.

Auch seit der Volkszählung im Jahr 1991 hat die Bevölkerung um 4,3 % zugenommen, was auf die positive Wanderungsbilanz (+8,8 %) zurückzuführen war, während die Geburtenbilanz rückläufig war (− 4,4 %).

Religionen

Inneres der Badener Stadtpfarrkirche St. Stephan

Die Mehrheit (62,7 %) der Einwohner Badens ist römisch-katholisch. Bekannteste Kirche ist die Stadtpfarrkirche St. Stephan.

Evangelisch sind 8,3 %, orthodox 3,6 %. Zum Islam bekennen sich 4,0 %. 16,8 % sind ohne religiöses Bekenntnis. Die kleine (0,1 %) jüdische Gemeinde bemühte sich durch ihren Synagogenverein um die Renovierung der Badener Synagoge. Die Renovierung wurde 2005 abgeschlossen und die Synagoge Baden wieder geweiht. Das ursprünglich 1873 errichtete Gebäude sowie der Wiener Stadttempel sind heute die zwei einzigen jüdischen Sakralbauten in Österreich aus der Zeit vor 1945, die in ihrer ursprünglichen Verwendung stehen.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat von Baden hat 41 Sitze.

2000[19]: 21 ÖVP, 9 SPÖ, 6 FPÖ, 3 Grüne

2005[19]: 21 ÖVP, 9 SPÖ, 1 FPÖ, 5 Grüne, 5 Liste Trenner

2010[20]: 18 ÖVP, 9 SPÖ, 2 FPÖ, 5 Grüne, 7 Liste Trenner

2015[21]: 15 ÖVP, 8 SPÖ, 2 FPÖ, 5 Grüne, 10 Liste Trenner, 1 NEOS

2020[21]: 18 ÖVP, 6 SPÖ, 1 FPÖ, 8 Grüne, 6 Liste Trenner, 2 NEOS

Bürgermeister

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Baden ist aufgrund der heißen Schwefelquellen eine bedeutende Kurstadt. Diese Schwefelquellen sind schon seit Jahrtausenden bekannt. Die älteste Schwefelquelle befindet sich in einem Stollen unter dem Casino. Heute kommt das Wasser aus vierzehn Quellen, die zu den schwefelhaltigsten Österreichs zählen. Neben den Quellen ist Baden auf Grund seiner guten Luftverhältnisse auch ein Luftkurort.

Das Stadtbild ist stark durch das Biedermeier geprägt, im frühen 19. Jahrhundert erlebte die Stadt durch den Badetourismus aus Wien einen starken wirtschaftlichen Aufschwung und erste kulturelle Blüte. Baden ist Mitglied im Verband Kleine historische Städte.

Seit 2012 findet jährlich im Sommer über ein Wochenende hinweg das Fest „Baden in weiß“ statt.[23]

Seit 2018 findet in Kooperation mit der französischen Gemeinde La Gacilly das gleichnamige Fotofestival in den Sommermonaten über das gesamte Gebiet der Stadt verteilt statt.[24] Die Ausstellungen der vergangenen Jahre waren:

  • 2018: I love Africa
  • 2019: Hymne an die Erde
  • 2020: Im Osten viel Neues
  • 2021: Viva Latina![25]

Theater

Das Stadttheater 2010

Das Badener Theaterleben ist vor allem von Operettenaufführungen geprägt. Über das ganze Jahr verteilt finden Aufführungen im Stadttheater statt (erbaut 1908–1909 von Ferdinand Fellner d. J., Büro Fellner & Helmer), während des Sommers auch zusätzlich in der Sommerarena (erbaut 1906 von Rudolf Krausz[26]).

Casino Baden

Dreifaltigkeits- oder Pestsäule (des Bildhauers Giovanni Stanetti)[Anm. 2] auf dem Hauptplatz von Baden bei Wien.[Anm. 3]

Das Casino in Baden wurde nach Plänen der Architekten Eugen Fassbender und Maximilian Katscher in den Jahren 1884 bis 1886 als neues Kurhaus errichtet. Das Gebäude wurde im Stile der Neorenaissance anstelle des alten Theresienbades im Kurpark erbaut. Es wurde nach mehrfachen Umbauten 1995 als größtes Casino Europas samt Kongress- und Veranstaltungszentrum neu eröffnet.[27] Das Casino wird regelmäßig für kulturelle Veranstaltungen (Lesungen, Konzerte und vor allem Bälle) genutzt, auch findet dort der Internationale Chorwettbewerb Ave Verum statt.

Stadtbücherei

Die Stadtbücherei Baden wurde 1940/41 gegründet. Sie hatte damals 3.000 Bände und 22.332 Entlehnungen für 1.349 Leser (davon 300 Kurgäste). 1959 übersiedelte sie an den Standort Kaiser-Franz-Ring 9, dem Zellerhof[28], in dem sich auch das Standesamt befindet. Die Zweigstelle Weikersdorf wurde 1964 mit Freihandaufstellung der Bücher eröffnet, 1973–1975 wurde auch die Hauptbibliothek als Freihandbücherei gestaltet. Im Jahr 2008 wies die Bibliothek 52.480 Entlehnungen für 26.095 Besucher auf, sie umfasste 31.303 Medien (26.602 Bücher, 1.184 Zeitschriften-Hefte aus 43 Abonnements, 3.517 Audio/Video-Medien).

Museen und Ausstellungshäuser

Bauwerke

Das Rathaus der Stadt – nach dem großen Stadtbrand vom 26. Juli 1812 anstelle des abgebrannten in den Jahren 1814/15 errichtet und von 1893 bis 1895 umgebaut sowie erweitert
Aquädukt Baden
Friedhöfe
Abgekommene Bauwerke

Ortsbildgestaltung

Pavillon der ehemaligen Orangerie im Doblhoffpark mit Fotos der Open-Air Fotoausstellung Fotofestival La Gacilly-Baden (2018)
Lanner- und Strauß-Denkmal im Badener Kurpark[Anm. 4]
Blick von der Ruine Rauheneck ins Helenental
Königshöhle

Im Rahmen des europäischen Wettbewerbes „Entente Florale Europe“ wurde Baden 2005 mit einer Goldmedaille in der Kategorie Stadt ausgezeichnet.[29]

Parks

Der ehemalige Schlosspark des Schlosses Weikersdorf ist nach dem Adelsgeschlecht Doblhoff benannt, die von 1741 bis zum Ankauf durch die Stadtgemeinde Baden im Jahr 1966 im Besitz des Schlosses und Parks waren. 1969 wurde ein Rosarium in dem rund 8 Hektar großen Park in Kooperation mit der Stadtgemeinde, den österreichischen Baumschulen und dem Architekten Viktor Mödlhammer eröffnet.[30]
  • Kurpark
  • Gutenbrunner Park
  • Weikersdorfer Park
  • Helenental
  • Königshöhle

Sport

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Südbahn führt durch Baden hindurch, die Stadt ist Endstation der Badner Bahn, die Baden mit Wien verbindet. Aufgrund der Nähe zur Südautobahn ist Baden verkehrstechnisch günstig gelegen.

Von 1873 bis 1951 existierte die Straßenbahn Baden.

Ansässige Unternehmen

Die Wirtschaft ist zum einen vom Kur- und Konferenzbetrieb, zum anderen vom Casino (einem Standort der Casinos Austria und gleichzeitig größtes Casino Österreichs) geprägt. Hinzu kommt noch der in der Umgebung betriebene Weinbau.

Energieversorgung

Baden ist im dicht verbauten Gebiet fast vollständig mit biogener Fernwärme, welche im Biomasseheizkraftwerk Baden erzeugt wird, aufgeschlossen. Die öffentlichen Gebäude, wie Schulen, Ämter, weiters auch Kurbetriebe und großvolumige Wohnbauten werden mit Fernwärme versorgt. Baden gehört zu den e5-Gemeinden, welche sich einer internationalen Prüfung zur Erreichung von Klimazielen aussetzt. Noch hat Baden nicht die höchste Auszeichnung, wie 24 andere Gemeinden in Österreich (Stand März 2019) erlangen können. Dieser höchste Standard wird jedoch bei den kommenden Prüfungen angestrebt. Zudem versucht Baden auf kommunaler Ebene den Klimawandel über städtebauliche Wettbewerbe positiv zu beeinflussen. Bei zukünftigen Ausschreibungen der Stadt im Baubereich soll klimapolitischen Ansätzen besondere Geltung zukommen.[31]

Öffentliche Einrichtungen

Als Verwaltungszentrum des Bezirks Baden ist die Stadt Sitz regionaler Behörden und anderer öffentlicher Einrichtungen wie Schulen und Gesundheitseinrichtungen.

Ämter und Behörden

Blick von der Theresiengasse Richtung Hauptplatz[Anm. 5]
  • Bezirksgericht
  • Bezirkshauptmannschaft
  • Bezirkspolizeikommando und Polizeiinspektion
  • Finanzamt
  • NÖ Agrarbezirksbehörde (Außenstelle)
  • Stadtpolizei (größte Stadtpolizei Österreichs, ca. 40 Polizeibeamte)
  • Vermessungsamt

Bäder

Schulen

  • In Baden befindet sich die in Österreich und darüber hinaus bekannte „Malerschule Baden“, welche verschiedene Schultypen beherbergt: Das Kolleg für Bautechnik mit Ausbildungszweig Farbe und Gestaltung, eine Meisterschule für Malerei und Anstrich sowie eine Fachschule für Malerei und Anstrich, in der auch eigene Klassen und speziell ausgebildete Lehrer für gehörbehinderte Menschen zur Verfügung stehen
Blick vom Pfarrplatz Richtung Annagasse[Anm. 6]
  • Volksschulen einschließlich Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich
  • Hauptschule, Wirtschaftshauptschule, Praxishauptschule der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich
  • Polytechnische Schule
  • Berufsschule für Bäcker, Konditor und Zahntechniker
  • Allgemeine Sonderschule
  • Pädagogische Hochschule Niederösterreich
  • Bundeshandelsakademie und -handelsschule
  • Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe
  • Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Frauengasse
  • Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Biondekgasse
  • „Regenbogenschule“, eine private Volksschule mit auf Dauer verliehenem Öffentlichkeitsrecht.
  • Bundesinstitut für Sozialpädagogik
  • HTL Malerschule
  • Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege des Landesklinikum Baden-Mödling[33]
  • Tanzschule, sowie Ballettschule
  • Musikschule[34]

Gesundheit

Blick über Baden von der die nordöstlich gelegenen Weinberge durchziehenden Hochquellenwasserleitung Richtung der Jubiläumswarte auf dem Harzberg (Bad Vöslau) (Welt-Icon)
  • Badener Kurzentrum
  • Bezirksstelle der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse
  • Gesundheits- und Kurhotel Badener Hof
  • Klinikum Malcherhof Baden
  • Landesklinikum Baden

Sanitätsdienst

Der Rettungsdienst wird vom Roten Kreuz Bezirksstelle Baden wahrgenommen und wird über Notruf Niederösterreich organisiert.

Freiwillige Feuerwehren

Die Stadt Baden unterhält insgesamt drei Freiwillige Feuerwehren:

  • Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt (I)
  • Freiwillige Feuerwehr Baden-Leesdorf (II)
  • Freiwillige Feuerwehr Baden-Weikersdorf (III)

Bundesheer

  • Bis 2013 war die Martinek-Kaserne in Betrieb und steht seit dem Zeitpunkt zum Verkauf an.

E-Government

Die Stadtverwaltung bietet verschiedene elektronische Services an, um die Amtswege für die Bürger zu vereinfachen. So können Formulare direkt von zuhause aus als PDF-Datei heruntergeladen werden und dann per Post an die jeweilige Abteilung versendet werden. Außerdem können einige Anliegen wie z. B.: Bewerbungen um Aufnahme in ein Dienstverhältnis direkt via Webformular übermittelt werden. Die Online-Formulare der Stadt basieren auf AFORMSOLUTION, des österreichischen IT-Unternehmens aforms2web.[35]

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Albrecht II. (1897–1955), Sohn von Erzherzog Friedrich von Österreich-Teschen
  • Johann Christoph Allmayer-Beck (1918–2017), Militärhistoriker und Museumsdirektor
  • Louis V. Arco (1899–1975), Schauspieler
  • Vincent Bach (1890–1976), Gründer des gleichnamigen US-amerikanischen Herstellers von Blechblasinstrumenten
  • Heinz Becker (* 1950), Politiker, Abgeordneter zum Europäischen Parlament
  • Peter Ludwig Berger (1896–1978), Jurist, Partei- und Gewerkschaftsfunktionär
  • Wilhelm Bersch (1868–1918), Chemiker und Agronom
  • Hugo Bettauer (1872–1925), Schriftsteller
  • Ralph Wiener, geboren als Felix Ecke (* 1924), österreichisch-deutscher Jurist, Kabarettist und Schriftsteller
  • August Breininger (* 1944), Bürgermeister der Stadt Baden bei Wien
  • Patrick Derdak (* 1990), Fußballspieler
  • Mario Dorner (* 1970), Fußballspieler und -trainer
  • Daniel Dunst (* 1984), Fußballspieler
  • Klaus Eberhard (* 1956), Skirennläufer
  • Thomas Ebner (* 1992), Fußballspieler
  • Rainer Egger (1935–2009), Historiker, Generaldirektor-Stellvertreter des Österreichischen Staatsarchivs
  • Willi End (1921–2013), österreichischer Bergsteiger
  • Lucie Englisch (1902–1965), Schauspielerin
  • Albert Figdor (1843–1927), Bankier und Kunstsammler
  • Bert Fortell (1924–1996), Schauspieler
  • Josef Frank (1885–1967), österreichisch-schwedischer Architekt
  • Lukas Alfred Fuchs (* 1991), Regisseur, Video- und Filmgestalter, Kameramann
  • Mizzi Griebl (1872–1952), österreichische Sängerin und Schauspielerin
  • Paul Guttmann (1879–1942), Schauspieler, Regisseur und Inspizient
  • Carl Ludwig Habsburg (1918–2007), fünftes Kind von Kaiser Karl I. von Österreich und von Kaiserin Zita
  • Julius Hahn (1890–1972), Jurist und Politiker, Bürgermeister von Baden
  • Marianne Hainisch (1839–1936), Frauenrechtlerin
  • Dorit Hanak (1938–2021), Opern-, Operetten- und Konzertsängerin
  • Maria Hanau-Strachwitz (1922–2005), Schriftstellerin
  • Gaby Herbst (1945–2015), Schauspielerin
  • Erwin Hoffer (* 1987), Fußballspieler
  • Natalie von Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst, Ratibor und Corvey (* 28. Juli 1911;[36] † 11. März 1989), zweitgeborene Tochter von Maria Henriette Erzherzogin von Österreich
  • Georg Michael Höllering (1897–1980), österreichisch-britischer Autor und Filmregisseur
  • Besian Idrizaj (1987–2010), Fußballspieler
  • Sebastian Käferle (* 1996), Basketballspieler
  • Helmut Karner (* 1947), Manager, Unternehmensberater und Hochschullehrer
  • Jan Kirchmayer (* 2003), Fußballspieler
  • Johann Baptist Klerr (1830–1875), Kapellmeister und Komponist
  • Ludwig Klerr (1826–1882), Kapellmeister und Komponist
  • Jakob Knollmüller (* 2003), Fußballspieler
  • Veronika Kratochwil (* 1988), Sportsoldatin und Wasserspringerin
  • Willy Kreuzer (1947–2019), Komponist und Alpinist
  • Max Kuttner (1883 [oder: 1880] – 1953), deutscher Opern-, Operettentenor, Schallplatten- und Rundfunksänger
  • Karl Landsteiner (1868–1943), Entdecker der Blutgruppen, Nobelpreisträger
  • Heinrich von Lützow (1852–1935), österreichisch-ungarischer Diplomat
  • Hertha Martin (1930–2004), Schauspielerin
  • Béla Mavrák (* 1966), Tenor
  • Thomas Mayer (* 1962), Journalist
  • Johannes Mayerhofer (1859–1925), Künstler und Autor
  • Heribert Meisel (1920–1966), Sportjournalist und Sportmoderator im ORF und ZDF
  • Maximilian Melcher (1922–2002), bildender Künstler und Hochschullehrer
  • Eduard Melkus (* 1928), Violinist und Bratschist
  • Sascha Merényi (* 1968) Schauspieler[37]
  • Gerald Messlender (1961–2019), Fußballspieler
  • Leopold von Meyer (1816–1883), Pianist und Komponist
  • Eva Mückstein (* 1958), Politikerin
  • Josef Müllner (1879–1968), Bildhauer
  • Rosa Papier (1859–1932), Opernsängerin und Gesangspädagogin
  • Herbert Pauli (* 1952), Schriftsteller und Filmemacher
  • Jakob Pazeller (1869–1957), Komponist
  • Karl Pfeifer (1928–2023), Journalist
  • Othmar Pickl (1927–2008), Historiker
  • Pia Maria Plechl (1933–1995), Journalistin und Autorin
  • Felix Angelo Pollak (1882–1936), Architekt
  • Thomas Prazak (* 1980), Schauspieler
  • Paul Prigl (1921–1988), Politiker
  • Arnulf Rainer (* 1929), Maler
  • Fritz Reichl (1890–1959), Architekt
  • Max Reinhardt (1873–1943), Theaterregisseur und Intendant
  • Franz Josef Reinl (1903–1977), Komponist
  • Stefanie Reinsperger (* 1988), Schauspielerin
  • Franz Reznicek (* 1903), Architekt
  • Alexander Rollett (1834–1903), Physiologe und Histologe
  • Georg Anton Rollett (1778–1842), Sammler, Naturforscher und Arzt
  • Hermann Rollett (1819–1904), Vormärz-Dichter, Kunstschriftsteller und Stadtarchivar
  • Maximilian Sax (* 1992), Fußballspieler
  • Herbert Schambeck (* 1934), Jurist
  • Hermann Scheunemann (* 1940), Hamburger Politiker
  • Franz Xaver Schmidt (1857–1916), Baumeister und Architekt
  • Katharina Schratt (1853–1940), Schauspielerin
  • Melanie Schurgast (* 1990), Fußballspielerin
  • Anton Maria Schwartz (1852–1929), katholischer Priester, Gründer des Kalasantiner-Ordens
  • Ferdinand Sigg (1877–1930), Schweizer Unternehmer und Hersteller von Aluminium-Haushaltswaren
  • Rudolf Steinboeck (1908–1996), Schauspieler, Regisseur
  • Peter Klaus Steiner (* 1937), Geologe und Schriftsteller
  • Alfred Stern (1899–1980), österreichisch-US-amerikanischer Philosoph und Hochschullehrer
  • Norbert Anton Stigler (1942–2020), Ordenspriester des Zisterzienserstiftes Heiligenkreuz, Pfarrer und Hochschulprofessor
  • Matthias Strebinger (1807–1874), Violinist, Komponist
  • Marlene Streeruwitz (* 1950), Schriftstellerin
  • Josef Stummvoll (1902–1982), Generaldirektor der Österreichischen Nationalbibliothek
  • Theodor Tomandl (* 1933), Rechtswissenschaftler
  • Thomas Vanek (* 1984), Eishockeyspieler
  • Ignaz Vitzthumb (1724–1816), Komponist
  • Wolfgang Weiser (1928–1996), Schauspieler
  • Erik Werba (1918–1992), Pianist und Komponist
  • Ralph Wiener (* 1924), Kabarettist und Autor
  • Elisabet Woska (1938–2013), Schauspielerin
  • Robert Wuku (1853–1911), Geistlicher, Theologe und Autor
  • Peter Zumpf (1944–2003), Schriftsteller

In der Stadt Verstorbene

  • Rosa Albach-Retty (1874–1980), österreichische Schauspielerin
  • Bernhard Baumeister (1827–1917), deutscher Schauspieler
  • Michael Lazar Biedermann (1769–1843), österreichischer Großhändler, K.k. Hofjuwelier, Bankier und Fabrikant
  • Franz Bilko (1894–1968), österreichischer Maler, Zeichner und Gebrauchsgrafiker
  • Jella Braun-Fernwald (1894–1965), österreichische Opern- und Konzertsängerin
  • Anton Brenek (1848–1908), österreichischer Bildhauer
  • Artur Graf von Bylandt-Rheidt (1854–1915), österreichischer Politiker
  • Franz Doppler (1821–1883), österreichisch-ungarischer Komponist
  • Vladan Đorđević (1844–1930), serbischer Mediziner, Autor und Politiker
  • Luise von Eichendorff (1804–1883), lebte nach 1844 in Baden
  • Anton Elbel (1834–1912), österreichischer Ingenieur und Lokomotiv-Konstrukteur
  • Wilhelm Freiherr von Engerth (1814–1884), österreichischer Architekt und Maschinenbau-Ingenieur
  • Heimo Erbse (1924–2005), deutscher Komponist und Opernregisseur
  • Ernst Faseth (1917–2008), österreichischer (Fernseh-)Koch
  • Richard Genée (1823–1895), deutsch-österreichischer Librettist, Bühnenautor und Komponist
  • Carl Freiherr von Giskra (1820–1879), österreichischer Staatsmann
  • Hermann Goethe (1837–1911), deutscher Fachmann für Weinbau, Pomologie und Önologie, Gründungsdirektor der Weinbauschule Marburg an der Drau (heute: Maribor)
  • Karl Ludwig von Grünne (1808–1884), österreichischer General
  • Moritz Güdemann (1835–1918), deutsch-österreichischer Rabbiner und Theologe
  • Albert Paris Gütersloh (1887–1973), österreichischer Maler und Schriftsteller
  • Christoph Hartung (1779–1853), Arzt und Wegbereiter der Homöopathie
  • Hans Holt (1909–2001), österreichischer Schauspieler
  • Carl Holzmann (1849–1914), österreichischer Architekt
  • Judith Holzmeister (1920–2008), österreichische Schauspielerin
  • Franz von Hopfen (1825–1901), mährischer Gutsbesitzer, Bankier und Politiker
  • Emil Jellinek (1853–1918), österreichisch-ungarischer Geschäftsmann und Diplomat
  • Wilhelm Karczag (1857–1923), altösterreichischer Theaterdirektor und Schriftsteller
  • Felix Kerl (1802–1876), Fabrikant, Großhändler, Gesellschafter und Unternehmer
  • Anton Freiherr von Klesheim (1812–1884), österreichischer Dichter und Schauspieler
  • Karl Koller (1929–2009), österreichischer Fußballspieler
  • Josef Kollmann (1868–1951), österreichischer Textilkaufmann und Politiker, Bürgermeister der Stadt Baden bei Wien
  • Karl Komzák (1850–1905), österreich-tschechischer Komponist
  • Tobias Krause (1965–2005), deutsch-österreichischer Fernsehproduzent
  • Wilhelm Viktor Krausz (1878–1959), österreichischer Maler
  • Hans Kuzel (1859–1922), österreichischer Chemiker
  • Ernst Lauda (1892–1963), österreichischer Mediziner
  • Sigi Maron (1944–2016), Liedermacher
  • Paula Menotti (1870–1939), österreichische Sängerin
  • Alois Miesbach (1791–1857), österreichischer Bauindustrieller
  • Karl Millöcker (1842–1899), österreichischer Operettenkomponist
  • Wenzel Müller (1759–1835), österreichischer Komponist und Theaterkapellmeister
  • Helene Odilon (1863–1939), deutsch-österreichische Theaterschauspielerin
  • Franz Olah (1910–2009), österreichischer Politiker
  • Marika Rökk (1913–2004), deutsch-österreichische Filmschauspielerin
  • Rudolf von Österreich (1788–1831), Erzherzog von Österreich, Erzbischof von Olmütz, Kardinal
  • Wilhelm von Österreich (1827–1894), Erzherzog von Österreich, Hoch- und Deutschmeister
  • David Popper (1843–1913), tschechischer Cellist und Komponist
  • Theodor Reuter (1837–1902), österreichischer Architekt
  • Franz Sacher (1816–1907), österreichischer Konditor, Erfinder der Sachertorte
  • Moritz Gottlieb Saphir (1795–1858), österreichischer Schriftsteller und Journalist
  • Georg von Scheidlein (1747–1826), österreichischer Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer
  • Max Schönherr (1903–1984), österreichischer Komponist, Dirigent und Musikschriftsteller
  • Josef von Sedlnitzky (1778–1855), österreichischer Hofbeamter, unter Metternich Leiter der Polizei- und Zensurhofstelle
  • Johann Philipp von Stadion (1763–1824), österreichischer Staatsmann
  • Lilly Stepanek (1912–2004), österreichische Schauspielerin
  • Felix Stika (1887–1971), österreichischer Politiker
  • Margarete Stöger-Steiner von Steinstätten (1893–1969), österreichische Verlegerin, Erzählerin und Frauenrechtlerin
  • Heinrich Strecker (1893–1981), österreichischer Komponist von Operetten und Wienerliedern
  • Walter Varndal (1901–1993), österreichischer Schauspieler, Charge bei Bühne und Film
  • Vincenz August Wagner (1790–1833), Jurist und Hochschullehrer an der Universität Wien
  • Ferdinand Weiss (1933–2022), österreichischer Komponist, Dirigent und Musikpädagoge
  • Carl Zeller (1842–1898), österreichischer Komponist
  • Fritz Zerbst (1909–1994), österreichischer evangelischer Theologe
  • Rudolf Zöllner (1845–1926), österreichischer Musiker, Bürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Baden bei Wien
  • Ernst Zwilling (1904–1990), österreichischer Afrikaforscher und Reiseschriftsteller

Wirkte in Baden

Ehrenbürger

  • 2016 Amadeus Hörschläger OCist, 2012–2016 Pfarrer der Pfarrkirche Baden-St. Stephan
  • 2016 Kurt Staska (* 1959), 2010–2016 Bürgermeister von Baden[39]

Galerie

Fotos von Baden

Historische Aufnahmen von Baden

Historische Landkarten aus den Jahren 1872 bis 1910

Literatur

  • Wilhelm Tomaschek: Aqua, Aquae 1). In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band II,1, Stuttgart 1895, Sp. 294.
  • Viktor Wallner, Gerhard Weber: 200 Jahre Kurpark in Baden. Eine Zusammenstellung. Neue Badener Blätter, Band 3,2, ZDB-ID 2161928-1. Gesellschaft der Freunde Badens und Städtische Sammlungen - Archiv, Rollettmuseum der Stadtgemeinde Baden, Baden 1992, OBV.
  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 1. Band: Achau bis Furth. Mechitaristen, Wien 1832, S. 61 (BadenInternet Archive – 2., ganz unveränderte Auflage).
  • Johannes Ressel: Kirchen und Kapellen, religiöse Gedenksäulen und Wegzeichen in Baden bei Wien. Ein Beitrag zur Geschichte, Heimatkunde und Kunstgeschichte. 2., verbesserte und erw. Auflage, Grasl, Baden 1982, ISBN 3-85098-131-2.
  • Hildegard Hnatek, Franz Reiter: So war’s einmal in Baden bei Wien. Verlag Sutton, Erfurt 2007, ISBN 978-3-86680-154-7.
  • Rainer von Reinöhl: Die Baudenkmale des Kurortes Baden bei Wien. Deutsche Heimatbücherei, Band 4, Wien 1913, ÖNB.
  • Rudolf Maurer: Die Wiener Vorstadt. Antonsgasse und Annagasse im Lauf der Jahrhunderte. Katalogblätter des Rollettmuseums Baden, Band 56, ZDB-ID 2101396-2. Rollettmuseum Baden, Baden 2005, ISBN 3-901951-56-3.
  • Johann Kräftner (Hrsg.): Im Schatten der Weilburg. Baden im Biedermeier. Eine Ausstellung der Stadtgemeinde Baden im Frauenbad vom 23. September 1988 bis 31. Jänner 1989. Grasl, Baden 1988, ISBN 3-85098-186-X.
  • Julius Böheimer: Straßen & Gassen in Baden bei Wien. Lexikon der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Stege, Brücken. Grasl, Baden 1997, ISBN 3-85098-236-X.
  • Viktor Wallner: Häuser, Menschen und Geschichten – ein Badener Anekdotenspaziergang. Gesellschaft der Freunde Badens, Baden 2002, OBV.
  • Carl Schenk: Taschenbuch für Badegäste Badens in Nieder-Oesterreich. Mit Kupfern. Geistinger, Wien/Baden (1820). – Digitalisierte Ausgabe der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf.
  • Heidi Angelika Mascher-Pichler: Baden bei Wien zur sowjetischen Besatzungszeit 1945–1955 mit besonderer Berücksichtigung der ersten beiden Besatzungsjahre und des Jahres 1955. Dissertation. Universität Wien, Wien 2009. – Volltext online (PDF; 2,8 MB).

Weblinks

Commons: Baden bei Wien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Baden bei Wien – Reiseführer

Einzelnachweise

  1. Nö LGBl 1968/445. In: Landesgesetzblatt für das Land Niederösterreich, Jahrgang 1968, S. 293. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/lgn
  2. Pia Maria Plechl: Baden bei Wien.
  3. Österreichischer Amtskalender online. Jusline Österreich GmbH/Verlag Österreich, Wien 2002–, OBV, abgerufen am 18. September 2023.
  4. R(ainer) Reinöhl: Wie nannten die Römer unser Baden?. In: Badener Zeitung, 12. Jänner 1907, S. 1 unten. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/bzt
  5. imperium-romanum.com - Geografie - Städteregister. Abgerufen am 20. März 2023.
  6. Geschichte Badens im Überblick - Geschichte. Abgerufen am 15. Juni 2023.
  7. a b Time. In: Jewish History Baden. Abgerufen am 14. April 2021.
  8. City. Abgerufen am 27. Mai 2022.
  9. Baden bei Wien. Abgerufen am 14. Juni 2023.
  10. Ausstellung "Mozart und Baden" - Niederösterreich-Magazin. Abgerufen am 14. Juni 2023.
  11. Beethovenhaus Baden. Abgerufen am 15. Juni 2023 (österreichisches Deutsch).
  12. ANNO, Wiener Zeitung, 1832-08-10, Seite 1. Abgerufen am 14. Juni 2022.
  13. Arthur Graf Polzer-Hoditz, Kaiser Karl, Aus der Geheimmappe seines Kabeinettschefs, Amalthea-Verlag, Zürich/Leipzig/Wien 1929.
  14. Elisabeth Kovács: Die österreichische Frage. Kaiser und König Karl I. (IV.) und die Neuordnung Mitteleuropas. In: Untergang oder Rettung der Donaumonarchie? Veröffentlichungen der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs. 1. Auflage. Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2004, ISBN 3-205-77237-7, S. 653 ff.
  15. Der Einmarsch der Roten Armee und seine Folgen. In: Mascher-Pichler, Baden bei Wien, S. 44.
  16. In sowjetischer Gefangenschaft. Gefängnisse mitten in Baden. In: Mascher-Pichler, Baden bei Wien, S. 99 f.
  17. NS-Mahnmal in Baden wird eröffnet orf.at, 23. April 2017, abgerufen am 2. Mai 2017.
  18. Neue Welterbestätten 2021. Mitteilung der UNESCO auf der Seite der Deutschen UNESCO-Kommission, abgerufen am 24. Juli 2021.
  19. a b Gemeinderatswahl 2005. In: Land Niederösterreich. Abgerufen am 16. April 2021.
  20. Gemeinderatswahl 2010. In: Land Niederösterreich. Abgerufen am 16. April 2021.
  21. a b Gemeinderatswahl 2020. In: Land Niederösterreich. Abgerufen am 16. April 2021.
  22. Protokolle des Ministerrates der Zweiten Republik. 82 a. In: Österreichische Akademie der Wissenschaften. Abgerufen am 28. September 2021.
  23. Baden in Weiß. Abgerufen am 14. Juni 2022.
  24. La Gacilly Photo Festival in Baden, Austria. Abgerufen am 15. Juni 2022.
  25. Archiv. Abgerufen am 15. Juni 2022.
  26. Todesfälle. In: Badener Zeitung, 7. Juli 1928, S. 4, links Mitte. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/bzt
  27. Casino Baden 2005. Die Geschichte des Gebäudes. In: Website Casinos Austria. Abgerufen am 29. September 2017.
  28. a b Wallner: Häuser, S. 13.
  29. http://www.blumenbuero.or.at/
  30. Institute of Architectural Sciences: Rosarium – Doblhoffpark (Memento desOriginals vom 29. Juni 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/p2.iemar.tuwien.ac.at; abgerufen am 29. Juni 2018
  31. Baden reagiert auf die Klimakrise. Kommunal am 2. April 2019
  32. Römertherme auf tourismus.baden.at
  33. auf baden.lknoe.at (Memento desOriginals vom 7. Januar 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.baden.lknoe.at, abgerufen am 27. März 2013
  34. Schulenüberblick. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 18. April 2015; abgerufen am 20. April 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.baden.at
  35. Formulare. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 18. April 2015; abgerufen am 21. April 2015.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.baden.at
  36. Lokal-Nachrichten. Taufe in der Weilburg. In: Badener Zeitung, 2. August 1911, S. 3, oben links. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/bzt
  37. Sascha Merenyi auf castforward.de
  38. Viktor Wallner: Ludwig van Beethoven und Baden (Ein schwieriger Zeitgenosse in Niederösterreich). In: Neue Badener Blätter, 9. Jahrgang, Nummer II, Baden 1998.
  39. orf.at – Badens Bürgermeister Staska zurückgetreten. Artikel vom 19. September 2016, abgerufen am 19. September 2016.

Anmerkungen

  1. 1929 notiert die Badener Zeitung Gastein als luxuriösesten Kurort Österreichs. — Siehe: Komponist Fritz Recktenwald, der Dirigent des Kurorchesters in Gastein …. In: Badener Zeitung, 17. April 1929, S. 3, unten rechts. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/bzt
  2. Am 8. Juli 1713 beschloss der Stadtrat von Baden, aus Anlass der überwundenen Pestepidemie eine Säule zu Ehren der heiligsten Dreifaltigkeit auf dem Hauptplatz zu errichten. Am 3. Juni 1714 erfolgte die Grundsteinlegung, am 12. Juni 1718 die Weihe durch den Heiligenkreuzer Abt Gerhard Weixelberger. Die Säule wurde in den Jahren 1756, 1833, 1844, 1884, 1932, 1961 und 1980 restauriert. (Ressel: Kirchen und Kapellen, S. 137)
  3. Verdeckt: Kaiserhaus, Hauptplatz 17 (früher: Kaiser Karlplatz 17):
    1792 von Freiherrn v. Gontard nach den Plänen des Hofarchitekten Johann Aman erbaut, ging 1813 aus dem Besitze des Fürsten Paul Esterházy in den des Kaisers Franz über. In den letzten Kriegsjahren von Kaiser Karl und seiner Familie bewohnt. Jetzt im Besitz des Invalidenfonds. In: Beachtenswerte Gebäude in Baden.. In: Badener Zeitung, Kurbeilage der Badener Zeitung, 8. September 1926, S. 3 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/bzt
    Das am 4. Dezember 2009 nach abgeschlossener Restaurierung der Öffentlichkeit präsentierte Haus befindet sich im Eigentum der Stadtgemeinde und besitzt nunmehr den Status eines Museums (Kaiserhaus Baden (Memento vom 18. März 2017 im Internet Archive) tourismus.baden.at). Eine ausschließlich museale Widmung des Gebäudes wird jedoch innerhalb des Gemeinderats kritisch gesehen (Stefan Jedlicka: „Kaiserhaus nicht nur als Museum!“. In: NÖ Nachrichten, 19. September 2010).
  4. Am 7. Oktober 1912 enthüllte Erzherzog Rainer die von Hans Mauer geschaffene Plastik, deren erstes Modell ursprünglich für die Errichtung eines Denkmals in der Großen Sperlgasse, Wien, gedacht gewesen war. Da wegen einer nicht vollzogenen Straßenregulierung dieses Vorhaben unausgeführt blieb, überließ der Künstler einen weiteren Entwurf zu besonders günstigen Bedingungen der Stadt Baden. (Wallner, Weber: 200 Jahre Kurpark, S. 33 f.)
  5. Gebäude im Vordergrund links: Theresiengasse 8 (Jägersches Haus bzw. Zum Erzherzog Karl). Von Joseph Kornhäusel 1810 für den Wiener Großhändler Anton von Jäger erbaut; 1822, vor Fertigstellung der Weilburg, Wohnhaus von Erzherzog Karl. (Kräftner: Im Schatten der Weilburg, S. 196; Reinöhl: Baudenkmale, S. 64)
  6. Am Eingang zur Antonsgasse, gegenüber der Heilquell-Apotheke auf Antonsgasse 2 gelegen, der Schiestlhof, 1888 von dem Benefiziaten Anton Schiestl durch Baumeister A[nton] Foller erbaut. Der Bau ist mit Rücksicht auf die nahe Kirche [Pfarrkirche] (im Gegensatz zu anderen) nur mäßig hoch gehalten und zeigt das Bestreben der damaligen Zeit, neue Bauten dem alten Stadtbilde einzufügen. Im Keller eingemauert eine alte Skulptur (Konsole) aus der Pfarrkirche. Wohnhaus des bekannten eifrigen Badensiasammlers und Photographen Anton Schiestl (siehe: Beachtenswerte Gebäude in Baden. In: Badener Zeitung, Kurbeilage der Badener Zeitung, 4. August 1926, S. 3 Mitte. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/bzt)
    In den Jahren um 1927 war Schiestl Obmann des Vereines niederösterreichischer Landesfreunde (siehe: Baden im Bilde einst und jetzt. In: Badener Zeitung, 10. September 1927, S. 4, Mitte links. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/bzt
    Das mit dem Schiestlhof das repräsentative Entree zur Antonsgasse bildende klinkerverzierte Haus, Antonsgasse 1 (Pfarrplatz 6), wurde vom Wiener Stadtbaumeister Karl Riess für seinen Badener Verwandten Anton Riess geplant. Die auch bei diesem Gebäude auffallend reduzierte Bauhöhe lässt vermuten, dass es in der Planung der beiden sich gegenüberliegenden Baulichkeiten Verständigung zwischen den Bauherren gegeben hat. (Maurer, Die Wiener Vorstadt., S. 54)
    Ein für die Stadt insgesamt sowie die Bewohner der Viertels um die Pfarrkirche im Besonderen bedeutsamer Tag war der 16. Mai 1881, als Kronprinz Rudolph und seine Gemahlin, Kronprinzessin Stephanie, für die Heimfahrt von Heiligenkreuz nach Schloss Laxenburg den Weg durch die Antonsgasse wählten. (Siehe: Local-Nachrichten. Das hohe Ehepaar …. In: Badener Bezirks-Blatt, 21. Mai 1881, S. 3, Mitte links. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/bbb
  7. Wegenamen gemäß Wallner, Weber: 200 Jahre Kurpark, Faltplan, ro/vo
  8. Das Gebäude wurde 1895 nach den Plänen von Ernst Gotthilf als Hotel erbaut, 1907 renoviert, beherbergte ab 1919 die Bezirkshauptmannschaft, am 9. April 1945 wurde es von Fliegerbomben getroffen und brannte in der Folge aus. (Angaben zu Datum und Ursache des Brandes: Mascher-Pichler, Baden bei Wien, S. 49) Nachdem die Liegenschaft jahrzehntelang brachgelegen war bzw. als Parkplatz ausgestaltet und benutzt wurde, konnte am 8. Juni 1985 das Bezirksgericht einen Neubau beziehen. (Böheimer: Straßen & Gassen, S. 28)

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Pavillon der ehemaligen Orangerie im Doblhoffpark in der niederösterreichischen Stadt Baden mit Fotos der Open-Air Fotoausstellung Fotofestival La Gacilly-Baden 2018.
Der ehemalige Schlosspark des Schlosses Weikersdorf ist nach dem Adelsgeschlecht Doblhoff benannt, die von 1741 bis zum Ankauf durch die Stadtgemeinde Baden im Jahr 1966 im Besitz des Schlosses und Parks waren. 1969 wurde ein Rosarium in dem rund 8 Hektar großen Park in Kooperation mit der Stadtgemeinde, den österreichischen Baumschulen und dem Architekt Viktor Mödlhammer eröffnet. 2018 wurden dabei ca. 600 Rosensorten präsentiert.
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  • Beschreibung: Lanner&Strauss Denkmal im Badener Kurpark, 2003-07-06
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Das Bauwerk im Stil der Neorenaissance wurde ab 1884 nach Plänen der Architekten Eugen Fassbender und Maximilian Katscher (1858–1917) errichtet und am 10. Juni 1886 feierlich als neues Kurhaus eröffnet. Am 12. April 1934 wurde im Kurhaus das Badener Casino als erster Ganzjahresbetrieb Österreichs der damaligen Österreichischen Casino A. G. eröffnet. Nach einem großen Umbau ab 1992 fand im März 1995 die Eröffnung als größtes Casino Europas samt Kongress- und Veranstaltungszentrum statt.
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Baden, Blick von der Theresiengasse Richtung Hauptplatz, 2003-07-06
Spezialkarte 4756 aus 1876 Baden und Neulengbach.jpg
historische Landkarte: Spezialkarte 1:75.000, franzisco-josephinische (3.) Landesaufnahme der österreichisch-ungarischen Monarchie. Blatt Baden und Neulengbach (Niederösterreich und Südwesten von Wien mit Wiental, Schönbrunn, Meidling, Dornbach). Nr. 4756. Zone 13 Kolumne XIV.
Baden bei Wien - Stadttheater.JPG
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Das Jubiläums-Stadt-Theater an der Adresse Theaterplatz 7 in der niederösterreichischen Stadt Baden.
Das Theater im neoklassizistischen Stil wurde nach dem Abriss des Vorgängertheaters 1908 an gleicher Stelle nach Plänen des Büros Fellner & Helmer errichtet und am 2. Oktober 1909 im Beisein von Erzherzog Rainer feierlich eröffnet.