Bad Wörishofen

WappenDeutschlandkarte
Wappen der Stadt Bad Wörishofen
Koordinaten: 48° 0′ N, 10° 36′ O
Basisdaten
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk:Schwaben
Landkreis:Unterallgäu
Höhe:630 m ü. NHN
Fläche:57,79 km2
Einwohner:15.963 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte:276 Einwohner je km2
Postleitzahl:86825
Vorwahl:08247
Kfz-Kennzeichen:MN
Gemeindeschlüssel:09 7 78 116
Stadtgliederung:12 Gemeindeteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Bgm.-Ledermann-Straße 1
86825 Bad Wörishofen
Website:rathaus.bad-woerishofen.de
Bürgermeister:Paul Gruschka (FWV)
Lage der Stadt Bad Wörishofen im Landkreis Unterallgäu
KaufbeurenLandkreis AugsburgLandkreis GünzburgLandkreis Neu-UlmLandkreis OberallgäuLandkreis OstallgäuBuxheim (Schwaben)MemmingenAmberg (Schwaben)ApfeltrachBabenhausen (Schwaben)Bad GrönenbachBad WörishofenBenningenBenningenBöhenBoos (Schwaben)Breitenbrunn (Schwaben)Buxheim (Schwaben)DirlewangEgg an der GünzEppishausenErkheimEttringen (Wertach)FellheimHawangenHolzgünzHeimertingenKammlachKettershausenKirchhaslachKirchheim in SchwabenKronburgLachen (Schwaben)Lauben (Landkreis Unterallgäu)LautrachLegauMarkt RettenbachMarkt WaldMemmingerbergMindelheimNiederriedenOberrieden (Schwaben)OberschöneggOttobeurenPfaffenhausenPleßRammingen (Bayern)SalgenSontheim (Schwaben)Stetten (Schwaben)TrunkelsbergTürkheimTussenhausenUngerhausenUngerhausenUntereggWesterheim (Schwaben)WiedergeltingenWinterriedenWolfertschwendenWoringenKaufbeurenLandkreis UnterallgäuMemmingenAmberg (Schwaben)ApfeltrachBabenhausen (Schwaben)Bad GrönenbachBad WörishofenBenningenBenningenBöhenBoos (Schwaben)Breitenbrunn (Schwaben)Buxheim (Schwaben)DirlewangEgg an der GünzEppishausenErkheimEttringen (Wertach)FellheimHawangenHeimertingenHolzgünzKammlachKettershausenKirchhaslachKirchheim in SchwabenKronburgLachen (Schwaben)Lauben (Landkreis Unterallgäu)LautrachLegauMarkt RettenbachMarkt WaldMemmingerbergMindelheimNiederriedenOberrieden (Schwaben)OberschöneggOttobeurenPfaffenhausenPleßRammingen (Bayern)SalgenSontheim (Schwaben)Stetten (Schwaben)TrunkelsbergTürkheimTussenhausenUngerhausenUngerhausenUntereggWesterheim (Schwaben)WiedergeltingenWinterriedenWolfertschwendenWoringenBaden-WürttembergKarte
Über dieses Bild
Luitpold-Leusser-Platz mit Kurhaus

Bad Wörishofen (bis 1920: Wörishofen) ist ein Kneippkurort und die größte Stadt im schwäbischen Landkreis Unterallgäu sowie eine von 13 leistungsfähigen kreisangehörigen Gemeinden in Bayern. Sebastian Kneipp wirkte im 19. Jahrhundert in Bad Wörishofen als Pfarrer und verbreitete von hier aus seine als naturheilkundlicher Laienheiler erlangten Erkenntnisse von der heilenden Kraft des Wassers, der Grundlage der Kneipp-Kur.

Geografie

Bad Wörishofen liegt in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben, etwa 80 Kilometer westlich von München und 35 Kilometer östlich von Memmingen am Wörthbach, einem Nebenflüsschen der Mindel.

Ausdehnung des Stadtgebietes

Ortsteil Kirchdorf

Zur Stadt Bad Wörishofen gehören die Orte Bad Wörishofen, Dorschhausen, Frankenhofen, Hartenthal, Kirchdorf, Oberes Hart, Obergammenried, Schlingen, Schöneschach, Stockheim, Unteres Hart und Untergammenried.[2]

Geschichte

Frühgeschichte und Antike

Im Ortsgebiet gefundene Basaltwerkzeuge sowie 1959 in Hartenthal gefundene Steinwerkzeuge aus Jurahornstein belegen eine Besiedelung des Gebietes bis zurück in die Mittelsteinzeit – entsprechende Funde gibt es aus dem ganzen südlichen Schwaben. Weitere Funde zwischen Stockheim und Bad Wörishofen umfassen ein jungsteinzeitliches Steinbeil sowie Gräberfelder der Hallstattzeit am sogenannten Jaudesbühel bei Bad Wörishofen. Funde aus keltischer Zeit sind nicht belegt; aus römischer Zeit sind es zwei Münzfunde sowie die Grundmauern eines römischen Wachturms bei Schlingen.

Mittelalter

Ortsnamen wie Irsingen und Schlingen belegen, dass das Gebiet Ende des 5. Jahrhunderts von den Alemannen in Besitz genommen und besiedelt wurde. In Schlingen wurden aus dieser Zeit Reihengräber mit gut erhaltenen Skeletten und Beigaben gefunden. Der Ort ist im Juni 1067 als Herrschaft „Werenshova“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Name bedeutet „beim Hof oder den Höfen des Werin“. Er könnte die erste Nennung des Edelgeschlechts der Werinhere, spätere Grafen von Schwabegg, sein. Zu dieser Zeit gehörte der einst freie Ort schon zum Bistum Augsburg. 1243 vermachte Christina von Fronhofen den Ort dem Dominikanerorden mit Auflage, ihn zu einer Klostergründung zu verwenden. Die Dominikaner gaben den Ort an das eben gegründete Augsburger Kloster St. Katharina, als dessen Stifterin Christina verehrt wird. Das Kloster kaufte im Lauf der folgenden Jahrzehnte weitere Besitzungen der Gegend und richtete im 15. Jahrhundert ein Amt ein, dessen Ammann damit auch Richter der Herrschaft Wörishofen wurde. Zum Klosteramt gehörten die Weiler Schmiechen, Ober- und Untergammenried sowie Hartenthal und das um 1450 gegründete Schöneschach.

Neuzeit

Auf päpstliche Anordnung zur Einhaltung der Ordensregeln ließen die Augsburger Dominikanerinnen von 1719 bis 1721 unter Leitung des Baumeisters Franz Beer das Kloster Wörishofen als Tochterkloster erbauen. 1723 wurde diesem die Herrschaft Wörishofen zunächst übertragen, aber 1725 gingen die Einkünfte aus hoher und niederer Gerichtsbarkeit, Wald und Einzug der Steuergelder wieder nach Augsburg. 1773 gingen die Rechte gegen ein jährliches Bestandsgeld wieder an das Kloster Wörishofen.

Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster am 29. November 1802 aufgehoben. 1804 wurden Wörishofen und seine fünf Weiler in das Landgericht Türkheim eingegliedert und 1808 bis 1818 die Gemeinde Wörishofen gebildet. Die zum Kloster gehörigen Liegenschaften wurden vom Staat verkauft. Das ehemalige Amtshaus im Schlößl kaufte die Gemeinde und riss es 1829 zugunsten eines Schulhauses ab.

20. und 21. Jahrhundert

Brunnen am Kurpark, Pfarrer Sebastian Kneipp zum 76. Geburtstag gewidmet
Therme Bad Wörishofen im Mai 2004

Das gemächliche Leben im Ort änderte sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Schon bevor Sebastian Kneipp im Jahr 1881 Pfarrer von St. Justina wurde, stellten sich Kurgäste in Wörishofen ein. 1886 erschien Kneipps Buch Meine Wasserkur und begründete einen zunehmenden Zustrom von Kurgästen. Um 1889 begann der reguläre Kurbetrieb unter der Leitung von Pfarrer Sebastian Kneipp. Er war am 2. Mai 1855 als Beichtvater für das Dominikanerinnenkloster hierhergekommen. Seine Therapie, mit Wasser allerlei Leiden zu lindern, zog Reiche und Gesundheitsbewusste in das Dorf, die Heilung suchten. Wörishofen zählte 1886 183 Häuser mit 1030 Einwohnern. Zwischen 1891 und 1896 entstanden in einem Bauboom über 120 neue Gebäude, vor allem Hotels und Pensionen. Anfang der 1890er Jahre wurde eine neue Wasserleitung gebaut, 1895 ein neuer Friedhof angelegt. 1896 wurde die Bahnstrecke Türkheim–Bad Wörishofen in Betrieb genommen. 1905 wurde an der Stelle des abgebrannten Museum artis ein Spielcasino errichtet, das 1906 eröffnet wurde. Vor dem Ersten Weltkrieg zählte Wörishofen bereits über 10.000 Kurgäste pro Jahr.

Der Kurbetrieb ging während des Ersten Weltkriegs stark zurück, die Hotels und Kurkliniken wurden als Lazarette genutzt. Die Gästezahlen stiegen aber ab 1918 bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wieder Jahr für Jahr an.

Am 6. März 1920 erhielt Wörishofen das Prädikat „Bad“.[3]

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kurstadt abermals zur Lazarettstadt, ab 1945 gehörte Bad Wörishofen zur Amerikanischen Besatzungszone und wurde zur Flüchtlingsstadt. Die amerikanische Militärverwaltung richtete zur Unterbringung von „Displaced Persons“ (DP) ein DP-Lager ein. Die meisten von ihnen stammten aus Litauen. Das Lager wurde von der UNRRA betreut und hatte sein eigenes von der UNRRA herausgegebenes Zahlungsmittel. Daneben wurden der Stadt aufgrund der vielen Gästebetten viele Kriegsflüchtlinge zugewiesen. In der Nachkriegszeit beherbergte die Stadt 5036 Einwohner und 5231 Flüchtlinge.

Im Jahr 1949 folgte die Erhebung zur Stadt. Mit dem Freiwerden der Hotels und Pensionen stieg auch der Kurbetrieb in der Stadt wieder an und bescherte der Stadt einen erneuten Bauboom. Gäste- und Übernachtungszahlen steigerten sich von 1955 mit 39.000 Gästen und 719.000 Übernachtungen auf 69.000 Gäste und 1,44 Millionen Übernachtungen im Jahr 1975.[4]

Von den Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen, unter anderem mit Einschränkungen von Kuren, in den 1990er Jahren blieb die Stadt nicht verschont. Die jährlich bis zu 1,5 Millionen Übernachtungen sackten im Jahr 2003 auf die Zahl von 800.000 ab. Viele Kurbetriebe und Pensionen mussten schließen.

Argwöhnisch von der Bevölkerung beäugt wurden Pläne zum Bau eines neuen Thermalbades an der Schwelle zum 21. Jahrhundert. Man befürchtete eine Verwässerung der inzwischen von den Einheimischen längst geschätzten Kneippschen Lehre. Unterdessen ist die im Mai 2004 eröffnete Therme mit Südsee-Flair und Saunawelt ein Anziehungspunkt Bad Wörishofens geworden.[5]

Eingemeindungen

Mit der Ernennung zur Stadt im Jahr 1949 wurden die Ortsteile Hartenthal, Oberes und Unteres Hart, Ober- und Untergammenried und Schöneschach eingemeindet. Am 1. Juli 1972 wurden im Zuge der Gemeindegebietsreform die bis dahin selbstständige Gemeinde Schlingen eingegliedert.[3] Am 1. Januar 1977 kam Kirchdorf hinzu. Dorschhausen und Stockheim folgten am 1. Mai 1978.[6] Bad Wörishofen ist damit die einwohnerstärkste Gemeinde im Landkreis Unterallgäu.

Einwohnerentwicklung

Bad Wörishofen wuchs von 1988 bis 2008 um 1.626 Einwohner bzw. um ca. 13 %. Seit 2012 ist die Einwohnerzahl massiv angestiegen. Die Einwohnerzahlen ab 1840 beziehen sich auf die heutige Gemeindefläche (Stand: 1978).

Bevölkerungsentwicklung
Jahr18401900193919501961197019871988199119952000200520102015
Einwohner2.2053.9976.0309.5149.64111.32712.19512.31213.11513.59213.51113.95614.10515.446

Politik

Bundestagswahl 2017[7]
 %
60
50
40
30
20
10
0
42 %
11,6 %
13,9 %
12,8 %
6,9 %
5,4 %
2,4 %
5 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-16
-14,1 %p
-2,3 %p
+7,7 %p
+6,3 %p
+1,0 %p
+2,3 %p
+0,1 %p
-0,9 %p

Bürgermeister

Am 16. März 2014 wurde Paul Gruschka (FWV) als Nachfolger von Klaus Holetschek (CSU) zum Ersten Bürgermeister der Kneippstadt gewählt. Holetschek hatte das Amt von 2002 bis 2013 bekleidet. Gruschka setzte sich mit 53,32 % gegen Christiane-Maria Rapp (CSU) durch. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,84 %.

Stadtrat

Ergebnisse der Stadtratswahlen
Partei / ListeWahl 2014[8]Wahl 2008[9]Wahl 2002[10]
StimmenanteilSitzeStimmenanteilSitzeStimmenanteilSitze
CSU42,10 %1055,45 %1459,82 %15
SPD13,13 %313,10 %315,43 %4
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN13,37 %310,00 %26,96 %1
FWV28,78 %717,37 %417,79 %4
FDP2,63 %14,07 %1
Gesamt100 %24100 %24100 %24
Wahlbeteiligung52,77 %50,83 %55,43 %

Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist im Stadtrat von Bad Wörishofen jedoch nur mit zwei Mandatsträgern vertreten, nachdem Stadtrat Helmut Vater die Fraktion schon kurz nach den Kommunalwahlen 2014 verlassen hatte. Er ist seither Mitglied der SPD Stadtratsfraktion.

Wappen

Das Wappen wurde am 27. Mai 1915 durch König Ludwig III. von Bayern verliehen.

Blasonierung: „Unter silbernem, mit einem grünen Lindenzweig belegten Schildhaupt in Blau ein silberner Wellenbalken.“

Sowohl der Zeitpunkt der Wappenannahme als auch die im Wappen für das damalige Dorf zusammengeführten Elemente stehen in einem deutlichen Bezug zum naturgemäßen Heilen des Pfarrers Sebastian Kneipp. So verweist der silberne Wellenbalken neben der Lage des Ortes am Wörthbach auf die wesentlichste Gesundheitstherapie nach Kneipp, der mehr als 100 verschiedenen Wasseranwendungen. Der grüne Lindenzweig im Schildhaupt bringt die gesundheitsfördernde Phytotherapie, die Behandlung mit pflanzlichen Arzneimitteln, und die naturgemäße Ernährung und Lebensweise zum Ausdruck. Darüber hinaus kann der Lindenzweig als Hinweis auf die örtliche Lage des Ortes in waldreicher Umgebung gesehen werden. Die Feldfarben Weiß und Blau stehen im Bezug zu den Landesfarben. Bemerkenswert für das Wappen ist, dass dem vom Gemeinderat zur Wappenverleihung vorgetragenen Wunsch, die früher bei der Wasserbehandlung meist gebräuchliche Gießkanne im Wappen aufzunehmen, nicht entsprochen wurde.

Flagge

Die Flagge ist weiß-blau gestreift mit aufgelegtem Stadtwappen.

Städtepartnerschaften

Bad Wörishofen unterhält zwei internationale Verbindungen:

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Hauptstraße
Kloster Wörishofen
Pfarrkirche Sankt Justina
Langhaus und Chor der Pfarrkirche
Eingang zum Kurhaus von Bad Wörishofen
Im Kurpark
Kneipp-Brunnen am Denkmalplatz
Wassertretbecken an der Kneippstraße
Der Bahnhof von Bad Wörishofen

Der städtische Kurpark enthält eines der größten Rosarien Deutschlands mit über 8000 Rosenstöcken und mehr als 530 Sorten. In der Stadt gibt es zahlreiche Bauwerke, die in der Geschichte Pfarrer Kneipps eine wichtige Rolle spielen, etwa sein erstes, ursprünglich zur Unterbringung hilfesuchender Geistlicher 1889 gegründetes[11] Kurhaus Sebastianeum, erbaut 1890–1891. Dort ist heute noch sein Sprechzimmer zu besichtigen, wie es damals war. Mit der Therme Bad Wörishofen ist Bad Wörishofen das östliche Ende der Schwäbischen Bäderstraße.

Museen

Im Kloster der Dominikanerinnen, wo Sebastian Kneipp von 1855 bis zu seinem Tod 1897 als Beichtvater wirkte, wurde das Kneippmuseum eingerichtet.[12] Weitere Museen in der Stadt sind das Allgäuer Fischmuseum, das Fliegermuseum, das Kutschenmuseum, das Puppenmuseum und das Süddeutsche Fotomuseum[13].

Kirchen

Bestandteil der sakralen Kultur ist das Kloster der Dominikanerinnen, erbaut 1719–1721, mit Stuckarbeiten und Fresken Dominikus Zimmermanns sowie Johann Baptist Zimmermanns, ebenso wie die Pfarrkirche Sankt Justina, entstanden 1519–1520. Sebastian Kneipp wurde hier im Jahr 1936 von Johann Michael Schmitt in einem Deckenfresko abgebildet. Die evangelische Erlöserkirche mit Glasfenstern von Helmut Ammann wurde 1968 erbaut.

Im Ortsteil Untergammenried ist die Wallfahrtskirche St. Rasso sehenswert. Ebenfalls Ziel von Wallfahrten ist die Kirche Mariä Heimsuchung in Dorschhausen. In Stockheim befindet sich die barocke Kirche St. Michael mit Deckenfresko von Johann Josef Anton Huber. Die Kirche St. Martin in Schlingen wurde in den 1760er Jahren erneuert und besitzt Deckengemälde von Franz Anton Zeiler. Die Kirche St. Christophorus in Frankenhofen geht auf eine spätmittelalterliche Kapelle zurück und wurde im späten 17. Jahrhundert zu ihrer heutigen Gestalt ausgebaut. Im Gemeindegebiet stehen darüber hinaus noch weitere Kirchen und Kapellen.

Sportanlagen

Die klimatisch begünstigte Lage in 620 bis 700 m Seehöhe sowie der Nordrand des hügeligen Allgäus schufen für Bad Wörishofen ideale Voraussetzungen für den Freizeit- und Sportbetrieb. Dazu kommt, dass der Ort für ein Heilbad einen ungewöhnlich offenen und legeren Charakter aufweist: Kurgarten, Promenade, Kurpark und gepflegte verkehrsberuhigte Bereiche gehen nahtlos über in eine anmutige Landschaft, die von weiten Wiesen und rauschenden Hochwäldern abgewechselt wird. Bei den meisten Besuchern sind das Wandern und vor allem das Radfahren sehr beliebt. Auch sonst bietet Bad Wörishofen eine umfangreiche sportliche Palette: ein Freibad, 22 Tennisplätze, das Thermalbad, ein Hallen-Eisstadion, zwei 18-Loch-Golfplätze, mehrere professionell nutzbare Fußballfelder und zahlreiche öffentliche Sportanlagen, von Basketball bis Eisstockschießen. In und bei der Stadt gibt es einen Segelflugplatz sowie den Flugplatz Bad Wörishofen-Nord für Motorflieger. Im Ortsteil Frankenhofen befindet sich ein Modellflugplatz mit Asphaltpiste. Als Ziel in der Umgebung ist etwa der Freizeitpark Allgäu Skyline Park bei Kirchdorf anzuführen. Seit 1985 wird jeweils im Frühjahr das Schachfestival Bad Wörishofen durchgeführt, ein internationales Schachturnier im Theatersaal des Kurhauses.

Baudenkmäler

Schulen

Die Stadt verfügt über mehrere Schulen, so die Pfarrer-Kneipp-Grund-und-Mittelschule[14] (mit Mittlere-Reife-Klassen 7 und 8 und offener Ganztagesschule), die Wirtschaftsschule Bad Wörishofen sowie die „Irmgard Seefried Sing- und Musikschule“. Die Fachoberschule Bad Wörishofen umfasst zwei Zweige, einen für Wirtschaft/Verwaltung/Recht und einen zweiten für Soziales. Für die Ausbildung des Hotelnachwuchses ist die Hotelfachschule Bad Wörishofen zuständig. Im Ort ansässig sind außerdem die Sebastian-Kneipp-Schule – hier ist die Berufsausbildung Masseur/-in und medizinische/-r Bademeister/-in oder Physiotherapeut/-in möglich – und die staatliche Berufsschule.

Gedenkstätten

Auf einem jüdischen Grabfeld innerhalb des Städtischen Friedhofs befindet sich ein Massengrab, in dem 34 KZ-Häftlinge begraben sind, die im Frühjahr 1945 nach ihrer Haft im KZ-Außenlager Türkheim im Hospital von Wörishofen an den Folgen der Haft gestorben sind. Ein Gedenkstein erinnert an dieses Geschehen.[15][16]

Verkehrsanbindung

Bad Wörishofen verfügt über folgende Anbindungen an den Nah- und Fernverkehr:

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Gottfried Deininger (* 11. September 1898; † 20. August 1968), SPD–Politiker, 1958 bis 1966 Mitglied des Bayerischen Landtages
  • Franz Grasser (* 26. März 1911; † 13. November 1944), Fotograf
  • Franz Nuscheler (* 11. April 1938), Politikwissenschaftler
  • Rainer Werner Fassbinder (31. Mai 1945; † 10. Juni 1982), Filmregisseur, Schauspieler und Autor
  • Johannes Ring (* 3. Juni 1945), Dermatologe und Allergologe
  • Jeremias Schröder OSB (* 8. Dezember 1964 als Maximilian Schröder), Benediktiner und Abtpräses der Benediktinerkongregation von St. Ottilien sowie Alterzabt der Erzabtei Sankt Ottilien
  • Katharina Viktoria Weiß (* 23. Juli 1994), Schriftstellerin und Journalistin

Persönlichkeiten, die mit Bad Wörishofen verbunden sind

  • Hermann Aust (* 1853; † 1943), Förderer von Sebastian Kneipp und des Ausbaus von Bad Wörishofen zur Kurstadt
  • Viktor Frankl (* 1905; † 1997), Begründer der Logotherapie und Existenzanalyse, arbeitete 1945 in Bad Wörishofen als Arzt im Hospital for displaced Persons
  • Justus Frantz, Musiker und Dirigent, von 1995 bis 2009 musikalischer Träger des Festivals der Nationen in Bad Wörishofen[17][18]
  • Sebastian Kneipp (* 1821; † 1897), Pfarrer und Hydrotherapeut (Kneipp-Kur)[19]
  • Ethel Smyth (* 1858; † 1944), bedeutende englische Komponistin, einige Zeit in München wohnhaft, Kur 1889
  • Irmgard Seefried (* 1919; † 1988), Sopranistin, lebte von 1923 bis 1940 in Bad Wörishofen, Trägerin der Bürgermedaille in Gold der Stadt Bad Wörishofen
  • Gudrun Kalmbach (* 1937), Mathematikerin und frühere Professorin der Universität Ulm, wohnt seit 2002 in Bad Wörishofen
  • Franz „Bulle“ Roth (* 1946), Fußballspieler (FC Bayern München, Nationalmannschaft)
  • Bernhard Uehleke (* 1956), Arzt, begründete und leitete ab 1989 die Sebastian Kneipp Forschung in Bad Wörishofen
  • Ulla Salzgeber (* 1958), Dressurreiterin, bis März 2011 in Bad Wörishofen wohnhaft

Literatur

(c) Ra Boe / Wikipedia, CC BY-SA 3.0 de
Bad Wörishofen von oben
  • Holger Schulten, Rüdiger Marquardt: Bad Wörishofen, Geschichte der Alten Mühle in Kirchdorf. WAF Institut der Privaten Wirtschaftsakademie Feldafing, Feldafing 2002, ISBN 3-9808449-1-9.
  • Landkreis Unterallgäu von Aegidius Kolb (Redakteur), Band 1 und 2, 1987, ISBN 978-3-9800649-2-7
  • Josef Wolf, Ludwig Burghardt: Ein Bauerndorf wird Weltbad. Sebastian Kneipp und sein Wörishofen. Verlag Erwin Geyer, Bad Wörishofen 1965.

Weblinks

 Commons: Bad Wörishofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Bad Wörishofen – Reiseführer

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Stadt Bad Wörishofen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 18. August 2018
  3. a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7.
  4. Landkreis Unterallgäu, Mindelheim 1987, Band 1
  5. Das Wasser als Zauberformel (= Unsere Städte. Nr. 11). In: Augsburger Allgemeine, 15. April 2006.
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 782.
  7. Zweitstimmen, gemäß Quelle www.wahlen.bayern.de abgerufen am 4. März 2018
  8. Stadt Bad Wörishofen: Ergebnis Stadtratswahl 16. März 2014, abgerufen am 16. April 2014
  9. Stadt Bad Wörishofen: Ergebnis Stadtratswahl 2. März 2008
  10. Stadt Bad Wörishofen: Ergebnis Stadtratswahl 3. März 2002, abgerufen am 16. April 2014
  11. Bernhard Uehleke: Workshop „Geschichte der Naturheilverfahren“ aus Anlaß des 100jährigen Bestehens des KneippÄrztebundes am 22./23. Oktober 1994 in Bad Wörishofen. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 13, 1995, S. 558–562; hier: S. 562.
  12. Eckart Roloff und Karin Henke-Wendt: Zu Visite bei Pfarrer Kneipp, dem Wasserdoktor. (Das Kneippmuseum Bad Wörishofen) In: Besuchen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Eine Tour durch Deutschlands Museen für Medizin und Pharmazie. Band 2, Süddeutschland. Verlag S. Hirzel, Stuttgart 2015, S. 93–95, ISBN 978-3-7776-2511-9
  13. Bad Wörishofen: Museen & Sammlungen
  14. Eigene Schreibweise: Pfarrer-Kneipp-Grund-und Mittelschule
  15. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band 1: Ulrike Puvogel, Martin Stankowski: Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Bundeszentrale für Politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 118.
  16. siehe auch Constanze Werner: KZ-Friedhöfe und Gedenkstätten in Bayern, Schnell und Steiner: Regensburg 2011, ISBN 978-3-7954-2483-1, S. 236–237.
  17. Homepage mediabiz: Musikwoche. Abgerufen am 14. November 2016.
  18. Augsburger Allgemeine: Blick hinter die Kulissen. Abgerufen am 14. November 2016.
  19. Bernhard Uehleke: Bad Wörishofen und Sebastian Kneipp vor 100 Jahren. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 14, 1996, S. 441–447.

Auf dieser Seite verwendete Medien

Bad Wörishofen, Hauptstr. (2015-09-05 3559 Sp).JPG
Autor/Urheber: Spurzem, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Bad Wörishofen, Hauptstraße; im Hintergrund die Türme der Klosterkirche (links) und der Pfarrkirche St. Justina
2001 Kurhaus BW.jpg
Autor/Urheber: unknown, Lizenz: CC BY-SA 2.0 de
Wikivoyage-Logo-v3-icon.svg
Autor/Urheber: AleXXw, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Proposal for the new WikiVoyage-Logo by AleXXw including an idea of User:‎Danapit
Bad Wörishofen, Bahnhof (2015-08-25 2942).JPG
Autor/Urheber: Spurzem, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Triebwagen der Baureihe 642 im Bahnhof Bad Wörishofen.
Reddot.svg
nur ein roter Punkt
Bad Wörishofen - St. Justina (2012-07-08).JPG
Autor/Urheber: Lothar Spurzem, Lizenz: CC BY-SA 2.0 de
Pfarrkirche St. Justina, Bad Wörishofen, Südseite
Germany adm location map.svg
(c) Karte: NordNordWest, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de
Positionskarte von Deutschland
Flug -Rom-Düsseldorf-Hamburg 2013 by-RaBoe 199.jpg
(c) Ra Boe / Wikipedia, CC BY-SA 3.0 de

Bilder vom Flug -Rom-Düsseldorf-Hamburg 2013

Stadtbesichtigung Rom Dieses Foto entstand in Zusammenarbeit mit Stadtbesichtigungen.de

Die Seiten Stadtbesichtigungen.de, der dazugehörige Reise Blog sowie die Facebookseite: Stadtbesichtigungen Rom dürfen dieses Bild für Ihre Veröffentlichungen ohne den Hinweis auf Wikipedia, Commons bzw der Lizenz verwenden. Die Verantwortlichen habe von mir (Ra Boe) die Originaldaten zur freien Verfügung übermittelt bekommen.

Bad Wörishofen - Therme kurz nach Eröffnung.jpg
Autor/Urheber: Flodur63, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Therme Bad Wörishofen im Mai 2004
Bad Wörishofen in MN.svg
Deutsch (de): Lagekarte von Bad Wörishofen, Landkreis Unterallgäu, Bayern, Deutschland.
   markierte Kommune
   andere Kommune im Gemeindeverband
   andere Kommunen im Landkreis
   andere Landkreise im (Bundes-)land
Sitz der Verwaltung eines Gemeindeverbands  Sitz der Verwaltung eines Gemeindeverbands
   ausländische Staaten
   andere (Bundes-)Länder
   Seen und Meere
   Flüsse und Küstenlinien

See also: Projekt Landkreiskarten

English (en): Locator map of Bad Wörishofen in District Unterallgäu, Bavaria, Germany.
   highlighted municipality
   other municipalities in administrative body (Gemeindeverband, etc.)
   other municipalities in same district
   other districts in same state
administrative centre of a municipalities association  administrative centre of a municipalities association
   foreign countries
   other german states
   lakes and seas
   rivers and coastlines

See also: Projekt Landkreiskarten (German)

français (fr): Plan de localisation de la municipalité Bad Wörishofen dans L'Arrondissement d'Unterallgäu dans Bavière, Allemagne.
   la municipalité marqués
   autres municipalités dans le même canton (Amt)
   autres municipalités dans le même arrondissement
   autres arrondissements dans le même Land
siège de l'administration d'un syndicat intercommunal  siège de l'administration d'un syndicat intercommunal
   autres pays
   autres Länder allemands
   lacs et mers
   rivières

Voir aussi: Projet Landkreiskarten (allemand)

hornjoserbsce (hsb): Poziciska karta gmejny Bad Wörishofen, Landkreis Unterallgäu, Bayern, Němska.
   wuzběhnjena gmejna
   druhe gmejny w administratiwnym zwjazku (zarjadniski zwjazk etc.)
   druhe gmejny w samsnym wokrjesu
   druhe wokrjesny w samsnym kraju
administratiwne srjedźišćo gmejnskeho zwjazka  administratiwne srjedźišćo gmejnskeho zwjazka
   wukraj
   druhe němske kraje
   jězory a morja
   rěki a pobrjóhi

Hlej tež: projekt Landkreiskarten (němsce)

Nederlands (nl): Detailkaart van Bad Wörishofen in de Landkreis Unterallgäu, Bayern, Duitsland.
   gemarkeerde gemeente
   andere gemeenten in het gemeenteverband
   andere gemeenten in de landkreis
   andere landkreise in de deelstaat
Bestuurszetel van een gemeenteverband  Bestuurszetel van een gemeenteverband
   andere landen
   andere deelstaten
   meren en zeeën
   rivieren en kustlijnen

Zie ook: Projekt Landkreiskarten (Duits)

Esperanto (eo): Situomapo de Bad Wörishofen en Landkreis Unterallgäu, Bayern, Germanio.
   akcentita komunumo
   aliaj komunumoj en administra kunumunaro
   aliaj komunumoj en sama distrikto
   aliaj distriktoj en sama federacia lando
administra centro de kunumunaro  administra centro de kunumunaro
   ŝtatoj krom Germanio
   aliaj federaciaj landoj de Germanio
   lagoj kaj maroj
   riveroj kaj marbordoj

Vidu ankaŭ: Projekt Landkreiskarten (germane)

മലയാളം (ml): ജർമ്മനിയിലെ Bavaria, District Unterallgäu, Bad Wörishofen ഭൂപടസ്ഥാനം.
   എടുത്തുകാണിക്കുന്ന നഗരസഭ
   ഭരണതലത്തിലുള്ള മറ്റ് നഗരസഭകൾ (ഗെമിൻഡർവാർഡ്, തുടങ്ങിയവ.)
   അതേ ജില്ലയിലുള്ള മറ്റ് നഗരസഭകൾ
   അതേ സംസ്ഥാനത്തുള്ള മറ്റ് ജില്ലകൾ
നഗരസഭാ സമിതിയുടെ ഭരണനിർവഹണ കേന്ദ്രം  നഗരസഭാ സമിതിയുടെ ഭരണനിർവഹണ കേന്ദ്രം
   വിദേശരാജ്യങ്ങൾ
   മറ്റ് ജർമ്മൻ സംസ്ഥാനങ്ങൾ
   തടാകങ്ങളും കടലുകളും
   നദികളും തീരപ്രദേശങ്ങളും

ഇതും കാണുക: Projekt Landkreiskarten (German)

Bad Wörishofen, Luitpold-Leusser-Platz mit Kurhaus (2012-07-24).JPG
Autor/Urheber: Lothar Spurzem, Lizenz: CC BY-SA 2.0 de
Luitpold-Leusser-Platz in Bad Wörishofen mit Kurhaus
2003 Kurpark Bad Wörishofen.jpg
Autor/Urheber: unknown, Lizenz: CC BY-SA 2.0 de
Bad Woerishofen Kirchdorf-1.jpg
Autor/Urheber: Rufus46, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Bad Wörishofen, Ortsteil Kirchdorf
2006-10-01 Wassertreten 6.jpg
Autor/Urheber: unknown, Lizenz: CC BY-SA 2.0 de
Bad Wörishofen - St. Justina, innen (2012-07-15).JPG
Autor/Urheber: Lothar Spurzem, Lizenz: CC BY-SA 2.0 de
Pfarrkirche St. Justina, Bad Wörishofen, Chor und Langhaus innen
Bad Wörishofen, Kloster, Nordseite lang (2012).JPG
Autor/Urheber: Lothar Spurzem, Lizenz: CC BY-SA 2.0 de
Kloster Wörishofen, Nordseite
Bad Wörishofen - Kneippbrunnen am Kurpark (2013-08-28 1669).JPG
Autor/Urheber: Lothar Spurzem, Lizenz: CC BY-SA 2.0 de
Kneippbrunnen am Eingang zum Kurpark von Bad Wörishofen, Pfarrer Sebastian Kneipp zum 76. Geburtstag gewidmet
Kneipp-Brunnen.jpg
Autor/Urheber: User:Riessdo, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Kneipp-Brunnen am Denkmalplatz