Bad Essen

WappenDeutschlandkarte
Basisdaten
Koordinaten:52° 19′ N, 8° 20′ O
Bundesland:Niedersachsen
Landkreis:Osnabrück
Höhe:113 m ü. NHN
Fläche:103,33 km²
Einwohner:16.265 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte:157 Einwohner je km²
Postleitzahl:49152
Vorwahl:05472
Kfz-Kennzeichen:OS, BSB, MEL, WTL
Gemeindeschlüssel:03 4 59 003
Gemeindegliederung:17 Ortschaften
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Lindenstraße 41/43
49152 Bad Essen
Website:www.badessen.de
Bürgermeister:Timo Natemeyer (SPD[2])
Lage der Gemeinde Bad Essen im Landkreis Osnabrück
KarteNordrhein-WestfalenLandkreis CloppenburgLandkreis DiepholzLandkreis EmslandLandkreis VechtaOsnabrückAlfhausenAnkumBad EssenBad IburgBad LaerBad RothenfeldeBadbergenBelmBerge (Niedersachsen)BersenbrückBippenBissendorfBohmteBramscheDissen am Teutoburger WaldEggermühlenFürstenauGehrdeGeorgsmarienhütteGlandorfHagen am Teutoburger WaldHasbergenHilter am Teutoburger WaldMelleKettenkampMenslageMerzenNeuenkirchen (Landkreis Osnabrück)NortrupOstercappelnQuakenbrückRiesteVoltlageWallenhorst
Karte
Blick vom Wiehengebirge über Bad Essen mit der evangelischen St.-Nikolai-Kirche zum Stemweder Berg

Bad Essen (bis 1902 Essen) ist eine Gemeinde im Osten des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen. Bad Essen liegt mit seinem historischen Ortskern an der Deutschen Fachwerkstraße und im Natur- und Geopark TERRA.vita.

Geographie

Geographische Lage

Die Gemeinde Bad Essen liegt am Übergang der Mittelgebirge zum Norddeutschen Tiefland. Das Wiehengebirge bedeckt ungefähr das südliche Drittel der Gemeinde und erreicht mit 211 m ü. NN seine größte Höhe auf dem Schwarzen Brink im Ortsteil Lintorf. Die höchste Erhebung Bad Essens liegt jedoch mit 215 m ü. NN auf einer Ackerfläche im Norden von Büscherheide. Der mittlere Teil der Gemeinde ist eben, liegt durchschnittlich 50 m ü. NN und gehört zum Naturraum des Lübbecker Lößlandes. Der Norden des Gemeindegebiets gehört bereits zur Rahden-Diepenauer Geest. Die Hunte durchfließt Bad Essen von Süden nach Norden und kreuzt im Ortsteil Wittlage den Mittellandkanal, der das Gemeindegebiet in west-östlicher Richtung durchquert.

Nachbargemeinden

Die Gemeinde Bad Essen grenzt – im Uhrzeigersinn, im Norden beginnend – an folgende Städte und Gemeinden: Stemwede, Preußisch Oldendorf (beide Kreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen), Melle, Bissendorf, Ostercappeln und Bohmte.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde gliedert sich in 17 Ortschaften:

Eine Besonderheit ergibt sich für die ca. 160 Einwohner der Ortschaft Büscherheide, welche postalisch zum nordrhein-westfälischen Preußisch Oldendorf zählt, wohin auch die Schüler zur Schule gehen. Auch für die Kirchgänger sind die Evangelische Kirche von Westfalen und das hauptsächlich in Nordrhein-Westfalen gelegene Erzbistum Paderborn zuständig, da Büscherheide zur Pfarrgemeinde des Preußisch Oldendorfer Stadtteils Börninghausen zählt. Angesichts dieser Lage gibt es im Ortsteil Bestrebungen, nach Preußisch Oldendorf eingemeindet zu werden.

Oberflächengewässer, Moore und andere Feuchtgebiete

Das Gemeindegebiet von Bad Essen erstreckt sich über zwei Flusssysteme: Teile gehören zum Flusssystem der Weser, Untereinheit Hunte, andere zum Flusssystem der Ems, Untereinheit Hase.

Die Hunte ist ein rund 190 km langer Nebenfluss der Weser. Sie entspringt im Wiehengebirge bei Bad Essen und durchfließt das Gemeindegebiet in nördlicher bis nordwestlicher Richtung.

Ein wichtiger Nebenfluss der Hase ist die Wierau. Sie ist etwa 14 km lang, entspringt ebenfalls im Wiehengebirge bei Bad Essen, durchquert Teile des Gemeindegebiets und mündet bei Bissendorf in die Hase.

Weitere Fließgewässer sind der Rabber Bach, ein kleiner Nebenbach der Hunte im Ortsteil Rabber, sowie die Rattinghauser Bäche - mehrere kleine Quellläufe im Bereich Rattinghausen, die der Wierau zufließen. Ergänzt werden diese durch zahlreiche kleinere, meist namenlose Quellbäche und Entwässerungsgräben, die überwiegend in die Hunte münden und dem lokalen Wasserabfluss dienen.

Kleinere Teiche und Rückhaltebecken sind im Gemeindegebiet verbreitet. Sie erfüllen vor allem wasserwirtschaftliche und ökologische Funktionen, besitzen jedoch keine überregionale hydrologische Bedeutung.

Neben Hügel- und Waldlandschaften prägen auch Moor- und Feuchtgebiete das Gemeindegebiet, die ökologisch besonders wertvoll sind. Dazu zählen das lokal sogenannte Große Moor (Teilbereich), ein im Nordwesten der Ortschaft gelegenes Niedermoorgebiet, das teilweise unter Schutz steht und als Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten dient, sowie die Huntebrüche und Hunte-Niederungen entlang der Quellbereiche der Hunte. Hier finden sich kleinere Hoch- und Niedermoorflächen, die überwiegend extensiv genutzt oder renaturiert sind.

Weitere Feuchtgebiete liegen in den Quell- und Sumpfbereichen des Wiehengebirges. Sie bestehen aus Sumpfwiesen, Röhrichten, kleinen Wasserflächen sowie extensiv genutzten Feucht- und Auwiesen, insbesondere entlang der Hunte und ihrer Zuflüsse. Diese Lebensräume stellen wichtige Rückzugsgebiete für Amphibien, Insekten und wassergebundene Pflanzen dar.

Die Gemeinde Bad Essen steht vor typischen hydrologischen und ökologischen Herausforderungen, darunter veränderte Gewässerstrukturen, Hochwasserrisiken und Nährstoffeinträge. Lokale und regionale Akteure begegnen diesen Problemen mit Renaturierungsmaßnahmen, Gewässerentwicklungsprojekten sowie dem Schutz von Auen- und Gewässerlandschaften. Ziel ist es, die ökologische Funktionsfähigkeit der Gewässer zu verbessern und gleichzeitig den Hochwasserschutz zu stärken, im Einklang mit den Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL).[3][4][5][6]

Ein bedeutendes Beispiel hierfür ist ein Renaturierungsprojekt an der Hunte in der Bad Essener Gemarkung Rabber, das zwischen Juni 2021 und Juni 2023 vom Unterhaltungsverband Nr. 70 „Obere Hunte“ umgesetzt wurde. Dabei wurde ein zuvor begradigter Flussabschnitt in ein naturnah mäandrierendes Gerinne umgestaltet. Durch die Schaffung von Sekundärauen, die Vergrößerung von Retentionsräumen und die Verlängerung des Flusslaufs um rund 250 Meter wird der Hochwasserschutz verbessert, die ökologische Struktur aufgewertet und der Phosphoreintrag in den Dümmer reduziert. Die Gemeinde Bad Essen beteiligte sich finanziell an der Umsetzung der Maßnahme.[7]

Ein zentraler Bestandteil der hydrologischen und ökologischen Strategie ist zudem der Schutz wertvoller Gewässerabschnitte. So steht der Oberlauf der Hunte mit seinem Auenbereich als Naturschutzgebiet „Obere Hunte“ (NSG WE 251) unter besonderem Schutz. Dieses Gebiet umfasst neben dem Hauptgewässer auch Nebengewässer und Uferzonen, die für den Biotop- und Artenschutz von hoher Bedeutung sind.[8]

Darüber hinaus ist die revitalisierte Hunte zwischen Bad Essen und Bohmte als geschützter Landschaftsbestandteil ausgewiesen. Hier wurden breite Ufer- und Randstreifen entwickelt, die wertvolle Lebensräume für gefährdete Arten, wie beispielsweise den Steinbeißer, bieten.[9]

Untergrundverhältnisse

Bad Essen liegt am Nordrand des Wiehengebirges im südwestlichen Niedersachsen. Der geologische Untergrund besteht überwiegend aus mesozoischen Sedimentgesteinen der Trias und des Jura, insbesondere Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper, die tektonisch beansprucht und teilweise gefaltet sind. In den tiefer gelegenen Talbereichen werden diese Festgesteine von quartären Lockersedimenten aus Sanden, Kiesen, Lehmen und Geschiebemergeln überdeckt.

Von besonderer Bedeutung sind die im Ortsgebiet auftretenden salzhaltigen Tiefenwässer, die seit dem Spätmittelalter zur Salzgewinnung und später zu Badezwecken genutzt wurden. Diese Solequellen stehen im Zusammenhang mit tiefreichenden Störungszonen, entlang derer mineralisiertes Tiefengrundwasser aufsteigt.[10]

Hydrogeologisch ist das Gebiet durch eine mehrstöckige Grundwasserführung mit zwei Hauptgrundwasserleitern gekennzeichnet. Der erste Grundwasserleiter (5–25 m Tiefe) besteht aus pleistozänen Sand- und Kiesablagerungen mit guter bis mäßiger Durchlässigkeit und wird überwiegend durch Niederschläge gespeist. Aufgrund der geringen Überdeckung ist er vergleichsweise empfindlich gegenüber Verunreinigungen. Der zweite Grundwasserleiter (30–300 m Tiefe) liegt in den tieferen mesozoischen Festgesteinen, vor allem im Muschelkalk und Buntsandstein, und bildet einen Kluft- und Karstgrundwasserleiter. In ihm zirkulieren teils stark mineralisierte Tiefenwässer, die als Solequellen austreten und erhöhte Gehalte an Natriumchlorid aufweisen.[11][12][13][14]

Geschichte

Dorfstraße um 1900

Herausbildung des Ortes und wechselnde Herrschaften

(Bad) Essen wurde erstmals im Jahr 1075 urkundlich erwähnt. Um diesen Zeitraum herum wurden die Kirchspiele Barkhausen, Essen und Lintorf gegründet.

Im Jahre 1309 wurde der Bau der Burg Wittlage begonnen, um hierdurch die Besitzansprüche des Bischofs von Osnabrück über das Gebiet zu sichern.

Durch den Reichsdeputationshauptschluss im Jahr 1803 und den Übergang vom Hochstift Osnabrück zum Fürstentum Osnabrück kam Essen zum Kurfürstentum Hannover. Im Jahr 1806 fand dann schon wieder ein Wechsel der Obrigkeit statt, man gehörte nun zum Königreich Preußen. Im Folgejahr 1807 wurde man westfälisch, das heutige Gemeindegebiet gehörte nun zum Königreich Westphalen unter Jérôme Bonaparte, dem Bruder von Napoleon Bonaparte. 1811 gelangte das Gebiet unter die Hoheit des napoleonischen Frankreich, es entstand der Kanton Essen im Arrondissement Osnabrück. Nach dem Ende der Franzosenzeit kam Essen erneut, gemeinsam mit dem Fürstentum Osnabrück, an Hannover, um dann im Jahr 1866 als Folge des Deutschen Kriegs preußisch zu werden. Seit 1885 gehörte Essen zum Kreis Wittlage. Im 20. Jahrhundert war Bad Essen Sitz der Samtgemeinde Bad Essen, zu der neben Bad Essen die Gemeinden Eielstädt, Harpenfeld, Hüsede, Lockhausen, Wehrendorf und Wittlage gehörten.

Wirtschaftliche und Infrastrukturentwicklung

Kunstschule im Bahnhof Bad Essen

Eisenbahnbau

Im Jahre 1899 wurde in Bad Essen der erste Spatenstich für die normalspurige Eisenbahnstrecke der Wittlager Kreisbahn ausgeführt. Das erste Teilstück führte von Bohmte über Bad Essen zum Bahnhof Holzhausen-Heddinghausen und konnte im Jahr 1900 eingeweiht werden. Das Gemeindegebiet erhielt mit neun Bahnhöfen und Haltestellen Anschluss an eine wichtige Infrastruktur, die einen wirtschaftlichen Aufschwung für das Gebiet bewirkte und auch den öffentlichen Personennahverkehr erheblich erleichterte.

Mittellandkanal in Bad Essen

Bau des Mittellandkanals

Durch Entscheidung vom 1. April 1905 wurde der Bau des westlichen Teilstücks des Mittellandkanals zwischen Bergeshövede (Anschluss an den Dortmund-Ems-Kanal) und Hannover genehmigt, nachdem das Preußische Abgeordnetenhaus zunächst 1903 den Bau abgelehnt hatte. Dieses erste Teilstück des Kanals führt auch durch Bad Essen und zerschnitt das Gemeindegebiet in eine nördliche und südliche Hälfte. Bei dem Bau wurden in der Gemeinde rund 90 Hektar Fläche in Anspruch genommen.

Kurbetrieb und Tourismus

Seit 1902 darf Bad Essen offiziell den Titel Bad tragen. Hauptgrund für diese Ehrung ist eine Solequelle 800 m unter der Erdoberfläche als Grundlage des Kurbetriebs. Ihr Salzgehalt ist höher als der des Toten Meeres.[15]

Projekt Cittàslow

Bad Essen hat sich in den 2010er Jahren um eine Mitgliedschaft in der Bewegung Cittàslow beworben. Die Bewegung nahm 1999 in Orvieto (Italien) ihren Anfang. In Analogie zur Slowfood-Bewegung geht es ihr darum, eine „Amerikanisierung“ von Städten unter 50.000 Einwohnern zu verhindern. Die Unterstützung und Betonung von kultureller Diversität und den eigenen und speziellen Werten der Stadt und ihres Umlandes sind zentrale Cittàslow-Ziele. Dem Bewegungsnamen entsprechend geht es Cittàslow-Städten insbesondere darum, den Lebensrhythmus der in ihnen Wohnenden und sich Aufhaltenden zu entschleunigen.

2015 wurde Bad Essen vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium für den Projektentwurf „Bad Essen wird Cittàslow!“ mit dem Niedersächsischen Zukunftspreis ausgezeichnet. Kurz danach wurde Bad Essen einstimmig mit Wirkung vom 8. Februar 2016 als 14. Cittàslow-Stadt in Deutschland in das Netzwerk aufgenommen.

Eingemeindungen

Die heutige Gemeinde Bad Essen wurde durch eine Gemeindegebietsreform, die am 1. Juli 1972 in Kraft trat, aus den Gemeinden Bad Essen, Barkhausen, Brockhausen, Büscherheide, Dahlinghausen, Eielstädt, Harpenfeld, Heithöfen, Hördinghausen, Hüsede, Linne, Lintorf, Lockhausen, Rabber, Wehrendorf, Wimmer und Wittlage gebildet. Der damalige Landkreis Wittlage wurde aufgelöst.[16] Die neu entstandene Gemeinde Bad Essen gehört seitdem zum Landkreis Osnabrück. Der Landkreis Wittlage war bis dahin einer der wenigen deutschen Landkreise, deren Sitz in einer Gemeinde ohne Stadtrechte lag.

Einwohnerentwicklung

Bevölkerungsentwicklung in Bad Essen seit 1987

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen von Bad Essen im jeweiligen Gebietsstand und jeweils am 31. Dezember.

Bei den Zahlen handelt es sich um Fortschreibungen des Landesbetriebs für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen[17] auf der Basis der Volkszählung vom 9. Mai 2011.

Bei den Angaben aus den Jahren 1961 (6. Juni) und 1970 (27. Mai) handelt es sich um die Volkszählungsergebnisse einschließlich der Orte, die am 1. Juli 1972 eingegliedert wurden.[16]

Anzahl Einwohner
Jahr19611970198719901995200020052010201120142015201720182019
Einwohner11.06611.52912.05112.96714.87615.48015.77815.61215.59215.10115.26315.44915.64515.738

Einwohnerentwicklung der einzelnen Ortschaften

OrtschaftEinwohner zum

1.12.2019[18]

Einwohner

1.1.1981[19]

Bad Essen3.2462.798
Barkhausen393358
Brockhausen352373
Büscherheide161223
Dahlinghausen517459
Eielstädt1.281721
Harpenfeld794526
Heithöfen191185
Hördinghausen373310
Hüsede695718
Linne440488
Lintorf1.8971.101
Lockhausen816561
Rabber973930
Wehrendorf1.5521.262
Wimmer1.128807
Wittlage1.614835
Summe:16.42312.655

Ortsname, Herkunft

Alte Bezeichnungen: Essene, Esne, Defessene. Die trockene und sandige Lage des Ortes weist darauf hin, dass der Ortsname vielleicht wie Esebeck, Esbeck, Asse bei Wolfenbüttel, Assel, Assapa, Asbach und der Kahle Asten im Sauerland zu einer Wurzel mit der Bedeutung „trocken“ gehört, die in „Esse“ „Feuerstelle“ und „Asche“ vermutet wird.[20]

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Gemeinde Bad Essen besteht aus 32 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 15.001 und 20.000 Einwohnern.[21] Die 32 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026.

Stimmberechtigt im Rat der Gemeinde ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Timo Natemeyer (SPD).

Die folgende Tabelle zeigt die Kommunalwahlergebnisse seit 1996.

Rat der Gemeinde Bad Essen: Wahlergebnisse und Gemeinderäte
CDUSPDGRÜNEFDPSonstigeGesamtWahl-
beteiligung
Wahlperiode%Mandate%Mandate%Mandate%Mandate%Mandate%Gesamtanzahl der Sitze im Rat%
1996–200161,402031,00106,0011,6001003172,40
2001–200659,602032,60104,4013,4011003264,30
2006–201161,702030,20104,8013,3011003259,10
2011–201657,461832,61118,9131,0201003257,37
2016–202152,941734,57117,6422,7112,151[22]1003258,88
2021–202643,161440,531310,4333,7512,121[23]1003261,04
Prozentanteile gerundet.
Quellen: Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen,[24] Landkreis Osnabrück.[25][26][27]
Bei unterschiedlichen Angaben in den genannten Quellen wurden die Daten des Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie verwendet, da diese eine insgesamt höhere Plausibilität aufweisen.[28]

Bürgermeister

Rathaus

Hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Bad Essen ist Timo Natemeyer (SPD). Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 12. September 2021 wurde er mit 65,88 % der Stimmen gewählt. Sein Gegenkandidat Jens Strebe (CDU) erhielt 34,12 %. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,05 %.[29] Natemeyer trat seine Amtszeit am 1. November 2021 an.

Ehemalige Bürgermeister:

  • 2001–2014 Günter Harmeyer* (CDU)[30]
  • 1986–2001 Gerhard Hofmeyer (CDU)[31]
  • Hans Maßmann (CDU)[32]
  • Richard Bonika[32]
  • Friedel Hallmann[32]

*erster hauptamtlicher Bürgermeister. Die Aufgaben aus dem Verwaltungsbereich hat zuvor ein vom Gemeinderat gewählter Gemeindedirektor übernommen.[32]

Ortsrat

Der Ortsrat, der den Ortsteil Bad Essen der gleichnamigen Gemeinde vertritt, setzt sich aus neun Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026.

Bei der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:[33]

Ortsratswahl 2021
Wahlbeteiligung: 60,15 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
50,1 %
37,4 %
12,5 %
Ortsrat 2021
Insgesamt 9 Sitze

Wappen und Flagge

Wappen der Gemeinde Bad Essen
Wappen der Gemeinde Bad Essen
Blasonierung: „Unter gezinntem roten Schildhaupt mit drei Scharten in Silber (Weiß) ein achtschaufeliges blaues Mühlrad über blauem Wellen-Schildfuß.“[34]
Wappenbegründung: Das von Hans Heinrich Reclam entworfene Wappen wurde 1975 vom Regierungspräsidenten in Osnabrück verliehen. Da Bad Essen früher zum Amt Wittlage gehörte, soll durch das Zinnen-Schildhaupt die Beziehung zur Burg Wittlage ausgedrückt werden. Das begrifflich zum „Bad“ gehörende Wasser wird durch die Wellen im Schildfuß dargestellt. Das Wassermühlrad ist die Figur des alten Wappens, welches Bad Essen führte, bevor es 1972 mit sechzehn benachbarten Gemeinden zusammengeschlossen wurde. Die Farben Rot und Silber sind aus dem Wappen des früheren Hochstifts Osnabrück und seines Amtes Wittlage entnommen.
Flaggenbeschreibung
„Die Flagge ist zwei mal geteilt von Rot, Weiß und Rot im Verhältnis 1:4:1 mit dem aufgelegten Wappen in der Mitte des Tuches.“

Gemeindepartnerschaften

Kleines Haus am Kirchplatz

Bad Essen unterhält Partnerschaften zum französischen Bolbec und zum polnischen Wałcz (Deutsch Krone).

Landesgartenschau Niedersachsen 2010
Sole- und Kurpark im Jahr 2011; im Hintergrund die 2010 errichtete „SoleArena“, ein kleines Gradierwerk

Bürgerentscheid

Im November 2018 stimmten die Bürger Bad Essens im ersten Bürgerentscheid der Stadt über den Abriss des Hafenspeichers am Mittellandkanal ab.[35] Die Mehrheit der teilnehmenden Bürger stimmte für den Abriss des Bauwerks. Im März 2019 wurde die Maßnahme in Angriff genommen.[36]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Landesgartenschau 2010

Vom 23. April bis zum 17. Oktober 2010 fand in Bad Essen die 4. Niedersächsische Landesgartenschau statt. Die Entscheidung hierzu war am 31. März 2009 gefallen, also rund ein Jahr vor Beginn der Landesgartenschau, da ursprünglich die Stadt Wiesmoor trotz Zuschlags ihre Bewerbung kurzfristig zurückgezog.[37][38]

Trotz der knappen Vorbereitungszeit war die Landesgartenschau in Bad Essen ein Erfolg, denn mit rund 500.000 kamen 100.000 Gäste mehr als ursprünglich erwartet.[39]

Eines von zwei Kerngebieten der Landesgartenschau war der Schlosspark Ippenburg. Der Park war bereits in den Jahren vor der Landesgartenschau Schauplatz mehrerer Landpartien gewesen und ist es bis heute geblieben.

Die Landesgartenschau hinterließ in dem zweiten Kerngebiet am südlichen Rand des Ortskerns von Bad Essen einen neu gestalteten Sole- und Kurpark. Dort finden sich

  • die „SoleArena“, ein Mini-Gradierwerk, das aus der Millionen Jahre alten Solequelle unterhalb Bad Essens gespeist wird; die Sole wird in der Arena vernebelt und verrieselt;
  • die Himmelsterrasse, eine 300 Quadratmeter große Terrasse an der Waldkante zum Sole- und Kurpark, die für Open-Air-Veranstaltungen genutzt werden kann.[40]

Museen

Auf Schloss Hünnefeld wird ein Privatmuseum zur Geschichte des Schlosses und seiner Bewohner betrieben.

In der Aula der Haupt- und Realschule sind technische Geräte der vergangenen Jahrhunderte, die zu den Vorläufern der modernen Informationstechnologie gehören, zur Ansicht und nach Absprache zum Ausprobieren ausgestellt. Das Thema lautet „Handy und Co. – wie wir uns früher informierten“.

Naturdenkmal

Saurierfährten in Barkhausen

Im Ortsteil Barkhausen sind in einem alten Steinbruch die ca. 150 Mio. Jahre alten Dinosaurierfährten von Barkhausen zu sehen, die Spuren stammen vom Elephantopoides barkhausensis und vom Megalosauropus teutonicus, die zu den Dinosauriern des Jura gehören. Touristisch ist der DiVa Walk interessant.

Bauwerke

Sehenswert ist der historische Bad Essener Ortskern mit seinen zahlreichen schmucken Fachwerkbauten und hier vor allem der malerische Kirchplatz mit der St.-Nikolai-Kirche im Zentrum. Am Kirchplatz befindet sich auch das Hünnefelder Totenhaus, das von 1752 bis 1850 Grabstätte der Familie von dem Bussche-Hünnefeld war. Über dem Eingang befindet sich eine Inschrift aus dem Jahr 1752. Aus dem Jahr 1663 stammt der frühere Wehrspeicher, das Kleine Haus. Der Wehrspeicher wurde zweistöckig in Fachwerkbauweise errichtet und später um ein weiteres Geschoss aufgestockt. Er ist heute Teil eines gastronomischen Betriebs.

Am südlichen Ortsausgang Bad Essens liegt die historische Wassermühle, die gleichzeitig das Wahrzeichen Bad Essens ist und das Gemeindewappen ziert. Die Mühle ist heute noch funktionstüchtig und wird gelegentlich zu Mahlvorführungen genutzt.

Zwischen den Ortsteilen Harpenfeld und Wehrendorf befindet sich nördlich des Mittellandkanals das erstmals im Jahre 1146 erwähnte Schloss Hünnefeld. Das heutige Herrenhaus stammt aus dem 17. Jahrhundert, der Taubenturm aus dem Jahre 1710. Das Schloss hat ein eigenes Museum zur Familiengeschichte des Hauses Hünnefeld.

Unweit von Schloss Hünnefeld liegt im Ortsteil Lockhausen das Schloss Ippenburg. Graf Wilhelm von dem Bussche ließ 1862 bis 1867 das Schloss im Stil der Neugotik errichten. Auf Schloss Ippenburg finden jährlich Gartenausstellungen statt.

Die Stiftsburg Wittlage im gleichnamigen Ortsteil wurde 1310 auf Veranlassung des Bischofs von Osnabrück erbaut und diente der Sicherung gegen die Grafschaft Ravensberg und dem Bischof von Minden. Von der ursprünglichen Burganlage sind noch der Turm und die Toreinfahrt erhalten.

Auf dem Kamm des Wiehengebirges steht der Sonnenbrinkturm, der eine Aussicht in die norddeutsche Tiefebene und über die Wälder des Wiehengebirges bietet.

Regelmäßige Veranstaltungen

Drachenbootrennen während des Hafenfestes (2015)
Frühsommerliches Gartenfestival im Schlosspark Ippenburg (2005)
  • Am 1. Mai Tag der offenen Tür am örtlichen Sportflugplatz Bohmte/Bad Essen mit Auto- und Gewerbeschau.
  • Im Frühjahr findet die Monte-Saurus Mountainbike-Tour statt, eine dreitägige Mountain-Bike-Tour im Wiehengebirge für sportliche Mountainbiker
  • Ab Fronleichnam sowie Ende September finden im Park von Schloss Ippenburg Gartenfestivals statt.
  • Im Juni finden auf Schloss Hünnefeld die Hünnefelder Hoffestspiele statt.
  • Im Juli findet in jedem Jahr eine Open-Air-Operetten-Aufführung auf dem Bad Essen Kirchplatz statt.
  • Ende Juli treten die Bad Essener Ortsteile in einem Drachenbootrennen auf dem Mittellandkanal im Rahmen des Hafenfestes gegeneinander an.
  • Am zweiten Wochenende im August findet im Ortsteil Hüsede das Blüten- und Erntefest statt.
  • Am letzten Wochenende im August wird im Bad Essener Ortszentrum der Historische Markt abgehalten.
  • Weihnachtsmärkte in Bad Essen (erster Advent) und Lintorf (zweiter Advent)
  • Weiterhin gibt es über das Jahr verteilt in den verschiedenen Ortsteilen Schützenfeste, Maifeste und Dorffeste.

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

  • Homann, Margarine und Feinkost
  • Grégoire-Besson GmbH, Bodenbearbeitungsgeräte für die Landwirtschaft
  • Kesseböhmer Metallwaren, Drahtwaren für Küche und Warenpräsentation
  • Schnitker, Bauunternehmen

Medien

In Bad Essen ist das „Wittlager Kreisblatt“ ansässig, eine Regionalausgabe der Neuen Osnabrücker Zeitung. In Bad Essen wird der gemeinsame Lokalteil für Bad Essen und die beiden Nachbargemeinden Bohmte und Ostercappeln produziert. Zusätzlich gibt es eine regionale Zeitschrift, das „Linden-(Eichen-, Kastanien-) Blatt“. Es wird in Bad Essen (Linden), Ostercappeln (Kastanien) und Bohmte (Eichen) verteilt. In ihm werden regelmäßig die Festivitäten in der Region angezeigt und die Leser werden über die Kommunalpolitik unterrichtet. Das Magazin „Heimatlust – Leben & Genießen im Wittlager Land“ erscheint 10 mal im Jahr und berichtet über Unternehmen, Veranstaltungen und das Leben in den Ortschaften Bad Essen, Bohmte und Ostercappeln.

Bildungseinrichtungen

  • Kinderkrippe in Bad Essen und Wittlage
  • Kindergärten in Bad Essen, Brockhausen, Lintorf, Wehrendorf und Wittlage
  • Grundschulen in den Ortsteilen Bad Essen, Lintorf und Wehrendorf
  • Oberschule in Bad Essen
  • Gymnasium in Bad Essen
  • Kreismusikschule
  • Kunstschule
  • Volkshochschule Osnabrück Land, Außenstelle Bad Essen

Gesundheitseinrichtungen

  • Paracelsus-Berghofklinik, Essenerberg – Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen
  • Paracelsus-Wiehengebirgsklinik, Hüsede – Psychosomatische Fachklinik zur stationären Behandlung alkohol- und medikamentenabhängiger Patienten unter gleichzeitigem Einschluss orthopädischer Indikationen
  • Paracelsus-Wittekindklinik, Essenerberg – Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen
  • Dr. Becker Klinikgesellschaft, Bad Essen – Vitalis Wohnpark[41]
  • Dr. Becker Klinikgesellschaft, Bad Essen – Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen

Verkehr

Straßenverkehr

Die Bundesstraße B 65 durchquert die Gemeinde Bad Essen in West-Ost-Richtung. Die Bundesautobahnen A 1, A 30 und A 33 sind ca. 20 km vom Gemeindegebiet entfernt.

Marina am Mittellandkanal in Bad Essen

Wasser- und Schiffsverkehr

Der Mittellandkanal durchquert die Gemeinde von West nach Ost. Die Häfen Bad Essens befinden sich in Bad Essen, Wehrendorf und Lockhausen.

Schienenverkehr

Wismarer Schienenbus T 1 („Ameisenbär“) zwischen dem Bahnhof und der Marina Bad Essen

Seit 1900 befährt die Wittlager Kreisbahn (heute: Verkehrsgesellschaft Landkreis Osnabrück) eine Bahnstrecke, die von West nach Ost durch das Gemeindegebiet führt. Die Strecke führte ursprünglich von Damme nach Holzhausen-Heddinghausen. Sie ist heute nur noch zwischen Bohmte und Preußisch Oldendorf befahrbar. Die Strecke wird noch gelegentlich für den Güterverkehr sowie von Zügen der Museumseisenbahn Minden genutzt. Ab dem 15. Juli 2025 wird auf der Strecke ein Wismarer Schienenbus T 1 eingesetzt.[42] Bereits aus Anlass des Hafenfestes Bad Essen war er im Umfeld des Bahnhofs Bad Essen im Betrieb zu sehen. Über eine Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf der alten Strecke der Wittlager Kreisbahn wird seit längerem nachgedacht.

Über den Bahnhof Bohmte besteht ein Anschluss an die Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg. Nächster ICE-Halt ist Osnabrück Hauptbahnhof.

Flugverkehr

Zwischen Bad Essen und Bohmte befindet sich ein Flugplatz, der für den Motor- und Segelflug genutzt wird. Der nächste internationale Flughafen ist der Flughafen Münster/Osnabrück in Greven.

Busverkehr

Der Bad Essener Busverkehr wird durch die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück geleistet. Es bestehen Linien in die Nachbargemeinden und nach Osnabrück. Am Wochenende besteht eine Nachtbusverbindung nach Osnabrück.

Seit 2018 gibt es in Bad Essen den „Willi-Bus“; dieser ist ein Angebot der VLO in Bohmte. Er verbindet Bad Essen mit den Ortschaften Hüsede und Barkhausen und muss telefonisch vorbestellt werden.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Otto Hugo (1878–1942), Politiker (DVP), Mitglied der Nationalversammlung 1919 und des Reichstages 1920–1933
  • Friedrich-Georg Brinkmann, (1898–1975), Politiker (NSDAP/FDP)
  • Fritz (1903–1988) und Frieda Paul (1902–1989), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, in Bad Essen gelebt und gestorben
  • Helmuth Hörstmann (1909–1993), Arzt und Oberbürgermeister von Celle
  • Günter Knefelkamp (1927–2017), Politiker und Landtagsabgeordneter, wurde in Barkhausen geboren
  • Manfred Hugo (* 1942), Jurist und Landrat des Landkreises Osnabrück
  • Bernd Ulrich Hucker (* 1944), Historiker und Hochschullehrer
  • Hermann Niebaum (* 1945), Sprachwissenschaftler, Dialektologe und Hochschullehrer
  • Ernst Baltrusch (* 1956), Althistoriker
  • Jadu (* 1988), Musikerin

Mit der Gemeinde verbunden

  • Thomas Uhlen (* 1985), Politiker (CDU), Ratsherr in Bad Essen

Literatur

  • Arbeitskreis Ortsgeschichte und Volksleben in Bad Essen und VHS Osnabrücker Land (Hrsg.): Bad Essen – Geschichte und Geschichten. Kölle-Druck 2010
  • Wolfgang Huge: Bad Essen. Sutton Verlag 2006, ISBN 978-3-86680-046-5
  • Wolfgang Huge: Bad Essen. Heilbad am Wiehengebirge. BOD 2013 (2. Auflage), ISBN 978-3-8482-4111-8.
  • Wolfgang Huge: Bad Essen. Bilder im Spiegel der Zeit. BOD 2011, ISBN 978-3-8423-5947-5
  • Wolfgang Huge: Bad Essen vor 25 Jahren. Fotodokumentation zur Ortskernsanierung 1985–1999. BOD 2012, ISBN 978-3-8482-3066-2
  • Anselm Jaenicke, Michael Brackmann: Bad Essen. Sehenswert – lebenswert. Rasch Verlag
  • Premke, Wübbeler, Richter, Bulthaup: Bad Essen – Levern und der Mittellandkanal. In Bildern, Gedichten und Geschichten. Rasch Verlag
  • Walter Komber: Hüsede – Bilder aus der Vergangenheit Arbeitskreis Hüseder Chronik, 1993
Commons: Bad Essen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Bad Essen – Reiseführer

Einzelnachweise

  1. Tabelle EVAS 12411, Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus 2022, Stand 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
  2. [1]
  3. Universität Osnabrück, Hochschule Osnabrück: Der Dümmer und sein Einzugsgebiet in Nordwestdeutschland - eine ökologische Problemregion. Fakultät Agrarwissenschaften & Landschaftsarchitektur Hochschule Osnabrück - Forum Boden - Gewässer - Altlasten, Heft 13 (2013), 2013, abgerufen am 25. Januar 2026.
  4. Pressearchiv. 15. Januar 2024, abgerufen am 25. Januar 2026.
  5. Projekte. 15. September 2025, abgerufen am 25. Januar 2026.
  6. Meyer: „Wir brauchen mehr Insekten- und Auenlebensräume, um Artenvielfalt in Niedersachsen zu stärken“ | Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Archiviert vom Original am 18. Juli 2025; abgerufen am 25. Januar 2026.
  7. Projekte. 15. September 2025, abgerufen am 25. Januar 2026.
  8. Verordnungstext zum Naturschutzgebiet "Obere Hunte" | Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz. Archiviert vom Original am 11. November 2024; abgerufen am 25. Januar 2026.
  9. Meyer: „Wir brauchen mehr Insekten- und Auenlebensräume, um Artenvielfalt in Niedersachsen zu stärken“ | Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Archiviert vom Original am 18. Juli 2025; abgerufen am 25. Januar 2026.
  10. Geologischer Dienst NRW: Geologie im Weser- und Osnabrücker Bergland. Geologischer Dienst NRW, abgerufen am 25. Januar 2026.
  11. Geologie im Weser- und Osnabrücker Bergland. Geologischer Dienst NRW, abgerufen am 25. Januar 2026.
  12. Hydrogeologischer Überblick | LGRBwissen. Abgerufen am 24. Januar 2026.
  13. Muschelkalk | LGRBwissen. Abgerufen am 25. Januar 2026.
  14. Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz. Archiviert vom Original am 13. Januar 2026; abgerufen am 25. Januar 2026.
  15. Kurorte: Bad Essen. rehakliniken.de
  16. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 260 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  17. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Bevölkerungsfortschreibung (Memento desOriginals vom 6. Februar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www1.nls.niedersachsen.de
  18. Eckhard Grönemeyer: Einwohnerstatistik im Vergleich und Rückblick. (PDF) In: www.clva.de. Centrales ländliches Vereins-Archiv, abgerufen am 27. Juli 2020.
  19. Eckhard Grönemeyer: Einwohnerstatistik im Vergleich und Rückblick. (PDF) In: www.clva.de. Centrales Ländliches Vereins-Archiv, abgerufen am 27. Juli 2020.
  20. Jürgen Udolph (Recherche): Der „Ortsnamenforscher“. In: Internetseite NDR 1 Niedersachsen. Archiviert vom Original am 28. Dezember 2014; abgerufen am 3. August 2019.
  21. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG); § 46 – Zahl der Abgeordneten. 17. Dezember 2010, S. 29–31, abgerufen am 31. Mai 2023.
  22. 1 Sitz für Bündnis C – Christen für Deutschland
  23. 1 Sitz für Bündnis C – Christen für Deutschland
  24. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Tabelle 5000311
  25. Landkreis Osnabrück, Amtliche Endergebnisse der Kreiswahl am 9. September 2001 (Memento vom 25. Mai 2005 im Internet Archive; PDF; 528 kB)
  26. Die Kommunalwahl Landkreis Osnabrück vom 11. September 2011 (enthält auch Ergebnisse 2006). (PDF; 8,0 MB) Landkreis Osnabrück, S. 50, Spalte Gemeindewahlen, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 6. März 2016; abgerufen am 6. März 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.landkreis-osnabrueck.de
  27. Die Kommunalwahl Landkreis Osnabrück vom 11. September 2016 (enthält auch Ergebnisse 2011). (PDF; 16,26 MB) Landkreis Osnabrück, S. 48, Spalte Gemeindewahlen, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 13. Oktober 2016; abgerufen am 30. September 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.landkreis-osnabrueck.de
  28. Wahlen Gemeinde Bad Essen=Die Kommualwahl 2021 in Niedersachsen. Abgerufen am 25. Januar 2022.
  29. Bundestagswahl 2021 Wahlkreis 38 – Gemeinde Bad Essen. 26. September 2021, abgerufen am 26. Januar 2022.
  30. Andreas Schnabel: Lob für den Bürgermeister: Um Bad Essen verdient gemacht. NOZ, 30. Oktober 2014; abgerufen am 26. März 2020.
  31. Andreas Schnabel: Nachruf auf Bad Essens Bürgermeister Gerhard Hofmeyer | NOZ. 29. Januar 2021, abgerufen am 26. Februar 2024.
  32. a b c d Eckhard Grönemeyer: Der erste hauptamtliche Bürgermeister kam aus Eielstädt. In: Centrales Ländliches Vereins-Archiv. Centrales Ländliches Vereins-Archiv e. V., 2019, abgerufen am 26. Februar 2024.
  33. Ergebnis Ortsratswahl 2021. Abgerufen am 13. Juli 2022.
  34. Was wir im Schilde führen, S. 36
  35. Dirk Schumacher: Genügend Unterschriften gesammelt – Bürgerentscheid in Bad Essen findet statt! Mehr Demokratie e. V. – Landesverband Bremen/Niedersachsen, 14. September 2018, abgerufen am 9. Juli 2025.
  36. Rainer Westendorf: Fünf Jahre nach dem Bürgerentscheid. Wo einst der Speicher in Bad Essen stand: Wird es noch ein Neubauprojekt auf der Fläche geben? 13. Dezember 2023, abgerufen am 9. Juli 2025.
  37. Niedersächsische Staatskanzlei: Landesgartenschau kommt nach Bad Essen http://www.stk.niedersachsen.de/master/C54658388_L20_D0_I484.html
  38. Industrie und Handelskammer Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim: Studie: Wirtschaftsfaktor Landesgartenschau Bad Essen 2010, auf der Webseite der Landesgartenschau Nord (landesgartenschau-nord.de), aufgerufen am 1. August 2025
  39. 4. Niedersächsische Landesgartenschau – ein Erfolg! (PDF; 153 kB), abgerufen am 14. Oktober 2012
  40. Niedersächsische Landesgartenschau Bad Essen – Die Himmelsterrasse, abgerufen am 14. Oktober 2012
  41. Dr. Becker Klinikgruppe: Dr. Becker Unternehmensgruppe – Ein Familienunternehmen bewegt den Gesundheitsmarkt.
  42. Werner Schütte: Selterner „Wismarer“ wieder in Dienst gestellt. Preußisch Oldendorfer Kleinbahn-Museum e. V., abgerufen am 5. Juli 2025.

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Hissflagge der Gemeinde Bad Essen, Landkreis Osnabrück, Niedersachsen
Beschreibung des Wappens:„Unter gezinntem roten Schildhaupt mit drei Scharten in Silber (Weiß) ein achtschaufeliges blaues Mühlrad über blauem Wellen-Schildfuß.“
Beschreibung der Flagge:„Die Flagge ist zwei mal geteilt von Rot, Weiß und Rot im Verhältnis 1:4:1 mit dem aufgelegten Wappen in der Mitte des Tuches.“
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Meyerhof in Bad Essen
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Hissflagge der Gemeinde Bad Essen von 1961 bis 1974, Landkreis Wittlage, Niedersachsen
Beschreibung des Wappens:„In Grün ein goldenes (gelbes) Mühlrad, von dem unten rechts und oben links je zwei silberne (weiße) Wellenleisten zu den Schildrändern ausgehen.“
Beschreibung der Flagge:„Die Flagge ist zwei mal geteilt von Rot, Weiß und Rot im Verhältnis 1:4:1 mit dem aufgelegten Wappen in der Mitte des Tuches.“