Autoritarismus

Autoritarismus (französisch autoritaire ‚befehlerisch‘, ‚herrisch‘; lateinisch auctoritas ‚Einfluss‘, ‚Geltung‘, ‚Macht‘) gilt in der Politikwissenschaft als eine diktatorische Form der Herrschaft, welche zwar zwischen Demokratie und dem diktatorischen Totalitarismus liegt, sich von Letzterem aber klar unterscheidet. Aus dieser Abgrenzung ergeben sich nach Juan Linz (1975) drei zentrale Definitionsmerkmale:

  1. begrenzter Pluralismus,
  2. keine umfassend formulierte Ideologie,
  3. weder extensive noch intensive Mobilisierung.[1]

Der begrenzte Pluralismus ist als zentrales Abgrenzungsmerkmal zu sehen. Der Handlungsspielraum von politischen und gesellschaftlichen Akteuren hängt weitgehend von der autoritären Staatsführung ab. In Abgrenzung zum Totalitarismus ist für den Autoritarismus zutreffender von Mentalitäten zu sprechen als von (politischen) Ideologien und Weltanschauungen. Mentalität ist nach Theodor Geiger (1932) „subjektive Ideologie“, aber „objektiver Geist“.[2] Mentalitäten sind psychische Prädispositionen und funktionieren formlos.

Das Fehlen einer klaren Ideologie bewirkt einen Verlust der Mobilisierungsfähigkeit, der Bevölkerung fehlt eine emotionale Bindung an das System. Daher formulieren autoritäre Regime ihre Politik pragmatisch und versuchen gleichzeitig, allgemeine Wertvorstellungen wie Patriotismus, Nationalismus, Modernisierung, Ordnung usw. durchzusetzen.

Soziale und politische Basis autoritärer Systeme

Autoritäre Systeme werden von bestimmten sozialen Kräften einer Gesellschaft getragen. Diese bilden gegebenenfalls ihre oligarchische Machtbasis. Diese sozialen Kräfte können in z. B. zivile und militärische Kräfte unterteilt werden. Das heißt, autoritäre Staaten können zivil, militärisch, tribal, religiös oder bürokratisch usw. gestützt sein.

Legitimationsmuster autoritärer Systeme

Max Weber beschreibt drei Formen der Legitimation: traditionelle, charismatische und rationale Legitimität. In Bezug auf autoritäre Systeme sind nur die traditionelle und charismatische Legitimität von Bedeutung. Traditionell bedeutet nach Max Weber: „die Autorität des ewig Gestrigen: der durch unvordenkliche Geltung und gewohnheitsmäßige Einstellung auf ihre Innehaltung geheiligter Sitten“ – dieses Legitimationsmuster trifft vor allem auf autoritäre Staaten zu, in denen die Religion als Legitimation für den Herrschenden gilt und das Politische nicht vom Sakralen getrennt ist. Beispiele hierfür sind Saudi-Arabien und der Iran, wobei Anklänge an dieses Muster auch in Teilen der westlichen Welt (z. B. Bible Belt), wenn auch mit beschränktem Einfluss, vorzufinden sind. Charismatisch bedeutet nach Max Weber: „aus Begeisterung oder Not und Hoffnung geborene, gläubige, ganz persönliche Hingabe“ – dieses Legitimationsmuster trifft vor allem auf Länder zu, in denen ein politischer Führer Anerkennung in der Bevölkerung erworben und seine Herrschaft in einem autoritären System verankert hat. Als ein Beispiel hierfür kann Kuba unter Fidel Castro angesehen werden.

Strukturmuster der politischen Macht

In autoritären Systemen ist die Macht in der Regel zentralisiert. Eine horizontale Gewaltenteilung besteht oberflächlich betrachtet allerhöchstens formal. Vergleicht man Industrie- und Entwicklungsländer, kann ein höheres Maß an Personalisierung des Politischen festgestellt werden. Als personalistisch bezeichnet man eine Führung dann, wenn sie in einer Person konzentriert ist.

Beziehung zwischen Machthabern und Herrschaftsunterworfenen

Das wesentliche Element im Verhältnis von Machthabern und Machtunterworfenen ist die Gewalt „von oben“, meist in Form einer Geheimpolizei, deren Zweck darin besteht, die politische Macht der herrschenden Klasse zu schützen und jegliche Form der Opposition zu unterdrücken. Die politische Partizipation wird von den Machthabern entweder unterbunden oder gesteuert.

Die Kommunikationsforscherin Sarah Oats bezeichnete die Rolle der Massenmedien als einen kritischen Faktor beim Abgleiten eines Staates in den Autoritarismus.[3] Zur Stabilisierung eines etablierten Regimes können die verschiedenen Strategien Zensur, Selbstzensur oder Propaganda verfolgt werden.[4] Durch die Kontrolle der großen Medien sei es nach Wegren annähernd ausgeschlossen, dass Medien eine Debatte auslösen können, wie dies eine Funktion von Medien in offenen politischen Systemen der Fall sei.[5]

Angesichts der stärker werdenden Popularität rechtspopulistischer Parteien sprechen Medien in den 2010er Jahren von einer Krise des Liberalismus. So hebt etwa der Journalist Thomas Assheuer hervor, dass der Soziologe Ralf Dahrendorf bereits in den 1990er Jahren voraussagte, dass die Globalisierung „eher autoritären als demokratischen Verfassungen Vorschub leisten“ werde.[6] Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier warnte 2017 mehrmals – in seiner Antrittsrede vor dem Bundestag, bei seinem ersten Auslandsbesuch in Frankreich sowie bei seiner ersten Rede im Europaparlament – vor einer neuen „Faszination des Autoritären“.[7][8]

Typologie autoritärer Regime nach Juan J. Linz

Engelbert Dollfuß' Diktatur in Österreich enthielt eine Vielzahl von autoritären Elementen
Francisco Franco, Diktator Spaniens von 1936 bis 1975 und einer der letzten autoritären Diktatoren in Europa

Folgende Typen autoritärer Regime wurden von Juan J. Linz systematisiert. Sie sind idealtypisch und nur selten deckungsgleich mit real existierenden Regimen.

Bürokratisch-militärisches Regime

Merkmale:

  • keine mobilisierungsfähige Partei
  • Führung: a-charismatische Militärs
  • Mentalität pragmatisch

Dieser Typ folgt meist auf ein liberal-demokratisches System, das über keine Systemloyalitäten oder keine stabile Regierung verfügte.

Beispiele:

Autoritärer Korporativismus

Merkmale:

  • vom Staat verfügte Prozedur der Interessenrepräsentation
  • zwangsadministrative Begrenzung innergesellschaftlicher Konflikte

Ideologische Alternative für Gesellschaften, die infolge ihrer ökonomischen und sozialen Komplexität nicht allein mit technokratisch-autoritären Mitteln regiert werden können.

Beispiele:

Mobilisierende autoritäre Regime

Merkmale:

  • emotionale Legitimationsformen durch eine affektive Identifikation mit der Regierung
  • plebiszitäre Beteiligungsformen sollen dabei helfen, die Unterstützung zu sichern.

Beispiele:

Postkoloniale mobilisierende Regime

Merkmale:

  • begrenzter Pluralismus
  • relative Autonomie der Gesellschaft
  • Heterogene politische Tendenzen und Kräfte

Vor allem im postkolonialen Afrika ließen soziale und ökonomische Disparitäten, ethnische, linguale und religiöse Unterschiede der Bevölkerung und eine schwache Bürokratie viele Staatsführer glauben, dass nur ein autoritär geführter Staat Erfolg verheißen würde. Die meisten dieser Regime sind Militärputschen oder der Umwandlung in rein persönliche Herrschaften zum Opfer gefallen.

Beispiele:

Neopatrimoniale Regime

Unter Neopatrimonialismus wird ein, besonders häufig in Afrika anzutreffender Herrschaftstyp bezeichnet, der als eine Mischform aus klassisch-patrimonialer und legal-rationaler Herrschaft angesehen werden kann. Als Regimetyp ist er zwischen Autokratie und Demokratie anzusiedeln. Kennzeichnende Bestandteile des Neopatrimonialismus sind Klientelismus und politische Patronage.

Beispiele:

Rassendemokratien und Ethnokratien

Kennzeichnend für Rassendemokratien und Ethnokratien ist, dass bestimmte ethnische Gruppen von der politischen Partizipation ausgeschlossen werden und keine demokratischen Rechte besitzen. Es wird nicht nur Druck auf die diskriminierte, in den historischen Beispielfällen nicht-weiße Bevölkerung ausgeübt, sondern auch auf Dissidenten aus der privilegierten Schicht (historisch: Weiße), die die Trennungspolitik bekämpfen und in Frage stellen.

Beispiele:

  • Südafrika (bis 1994)
  • Rhodesien (bis 1980, dann wieder seit 1987)
  • Südstaaten der USA bis in die späten 1960er Jahre

Unvollständige totalitäre und prätotalitäre Regime

Merkmale:

Der Prätotalitarismus bezeichnet die Übergangsphase zum Totalitarismus.

Beispiele:

Posttotalitäre autoritäre Regime

Merkmale:

  • Verblassen utopischer Fernziele, Ritualisierung bzw. formelhafte Erstarrung der Ideologie
  • graduelle soziale, ökonomische und kulturelle – jedoch keine politische − Repluralisierung
  • bürokratischer Führungsstil der politischen Eliten, Tendenz zur Verrechtlichung des Herrschaftshandelns
  • Ritualisierung bzw. Erstarrung der gesellschaftlichen Mobilisierung, bei teilweiser Duldung oder gar Förderung der Flucht ins Privatleben

Der Posttotalitarismus bezieht sich vor allem auf die Sowjetunion und ihre osteuropäischen Satellitenstaaten seit der Entstalinisierung. Diese Kategorie enthält noch weitere Subtypen.

Subtypen:

  • früher Posttotalitarismus: Bulgarien (1988/89)
  • eingefrorener Posttotalitarismus: DDR (1971–1989), Tschechoslowakei (1977–1989)
  • reifer Posttotalitarismus: Ungarn (1982–1988)
  • Posttotalitarismus mit sultanistischen Zügen: Rumänien unter Ceaușescu
  • Übergang vom Posttotalitarismus zum Autoritarismus: Polen (1980er Jahre)

Typologie autoritärer Regime nach Wolfgang Merkel

Der deutsche Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel definiert zehn unterschiedliche autoritäre Typologien:

Kommunistisch-autoritäre Parteienregime

Merkmale:

  • Partei als Avantgarde der Arbeiterklasse und damit einziges legitimes Machtzentrum
  • meist Einparteiensystem oder ein solches in Verbindung mit Satellitenparteien (z. B. die Blockparteien in der DDR) neben ihr
  • enger Führungszirkel (meist ein Politbüro) trifft die Entscheidungen
  • Kollektives Führungsgremium

Beispiele:

Faschistisch-autoritäre Regime

Merkmale:

  • Führerprinzip
  • Antisozialismus
  • Antiliberalismus
  • korporatistische Ideologie und Organisationsstruktur
  • Parteiarmee
  • Massenmobilisierung
  • legitimatorischer Rückgriff auf vormoderne Mythen und Ordnungsmuster (Germanentum, Romanität)

Beispiele:

Militärregime

Allgemeine Merkmale:

  • Militarismus
  • Patriotismus
  • Nationale Sicherheit
  • Ruhe und Ordnung
  • Modernisierung von Wirtschaft und Verwaltung
  • mehrere Varianten

Bürokratisch-militärische Regime

Merkmale:

  • Junta von acharismatischen Militärs
  • ideologiearmer Pragmatismus
  • folgt häufig auf liberale Demokratien

Beispiele:

Militärische Führerregime

Merkmale:

  • meist charismatischer militärischer Führer
  • spätere politische Lösung des Regimes vom Militär
  • Legitimation durch direkt-plebiszitäre Beziehung zum Volk

Beispiele:

Militärisches Gangsterregime und Warlord-Herrschaft

Merkmale:

  • reines Repressionsregime ohne wertoriente Zielvorstellungen
  • persönliche Bereicherung der Warlords und Privatisierung des Militärs
  • Ergebnis von zerfallender Staatlichkeit
  • meist nur von kurzer Dauer

Beispiele:

Korporatistisch-autoritäre Regime

Merkmale:

  • „organische Demokratie“
  • staatlich kontrollierte Wirtschafts- und Berufsstände
  • permante Zwangsschlichtung im nationalen Interesse

Beispiele:

Rassistisch-autoritäres Regime

Merkmale:

  • Ausschluss einer bestimmten Ethnie oder durch ihre Hautfarbe definierten Bevölkerungsgruppe aus dem demokratischen Prozess und von Bürgerrechten
  • für das in den historischen Fallbeispielen zumeist weiße Mehrheiten bzw. Minderheiten einschließende politische System galten demokratische Normen und Verfahren

Beispiele:

Autoritäre Modernisierungsregime

Merkmale:

  • tritt entweder als Militär-, Einparteien- oder Führeregime auf
  • Fehlen einer traditionellen Herrschaftsform
  • häufig aus Befreiungsbewegungen hervorgegangen

Beispiele:

Theokratisch-autoritäre Regime

Beispiele:

Dynastisch-autoritäre Regime

Merkmale:

Beispiele:

Sultanisch-autoritäre Regime

Merkmale:

  • Mischung aus extrem personalisierten und erratischen Herrschaftsstil
  • Familienklan-Herrschaft

Beispiele:

Autoritäre Rentenregime

Merkmale:

  • Nutzung so genannter Renteneinkommen (vor allem aus Erdölexporten)
  • Geringe oder keine Belastung der Untertanen mit Steuern und Abgaben

Beispiele:

  • erdölexportierende arabische Länder

Autoritarismus in der Sozialpsychologie

Der Autoritarismus wird sozialpsychologisch als eine Einstellung, häufig auch als eine Persönlichkeitseigenschaft aufgefasst (autoritäre Persönlichkeit bzw. autoritärer Charakter) oder dient als Oberbegriff für faschistoide und antidemokratische Einstellungen. Psychologisch ist der Begriff doppeldeutig, denn er beschreibt einerseits ein extrem dominantes Verhalten, andererseits die Bereitschaft zur Unterwerfung unter Ranghöhere. Insofern hängen Autoritarismus und Gehorsam zusammen. In ihren bekannten und viel diskutierten Experimenten haben Stanley Milgram (Milgram-Experiment) und Philip Zimbardo (Stanford-Prison-Experiment) das beobachtete Gehorsamkeitsverhalten unter simulierten, für die Teilnehmer realistisch wirkenden Bedingungen untersucht und nach Zusammenhängen mit anderen sozialen Einstellungen und Persönlichkeitsmerkmalen gefragt.

Die amerikanische Verhaltensökonomin Karen Stenner argumentiert, dass Autoritarismus kein Persönlichkeitsmerkmal sei, sondern als eine Reaktion auf Bedrohungen der normativen Ordnung anzusehen ist,[9] die sich darin äußert, dass das „vorgestellte ‚Wir‘“ zerfällt, was zu Angst vor dem „ethnischen Verschwinden“ und vor Zuwanderung führt.[10]

Autoritarismus im psychologischen Experiment

In seinen Schlussfolgerungen aus dem Stanford Prison Experiment, einer psychologischen Studie über das menschliche Verhalten in Gefangenschaft, schreibt Philip Zimbardo: „The only link between personality and prison behavior was a finding that prisoners with a high degree of authoritarianism endured our authoritarian prison environment longer than did other prisoners.“ (Die einzige Verbindung zwischen Persönlichkeit und Gefängnisverhalten war der Befund, dass Gefangene mit einem hohen Grad an Autoritarismus unsere autoritäre Gefängnisumgebung länger ertrugen als andere Gefangene.)

Literatur

  • Jürgen Hartmann: Vergleichende Regierungslehre und Systemvergleich. In: Dirk Berg-Schlosser, Ferdinand Müller-Rommel (Hrsg.): Vergleichende Politikwissenschaft. 4. Aufl., Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 1997, ISBN 978-3-8100-3860-9, S. 31 ff.
  • Werner Herkner: Lehrbuch der Sozialpsychologie. 6. Aufl., Huber, Bern 2001, ISBN 3-456-81989-7.
  • Juan José Linz: Autoritäre Regime. In: Dieter Nohlen (Hrsg.): Wörterbuch Staat und Politik, Piper, München 1996, ISBN 3-492-22070-3, S. 40–43.
  • Juan José Linz: Totalitäre und autoritäre Regime. Herausgegeben und übersetzt von Raimund Krämer. 3. Auflage. Potsdamer Textbücher 4. WeltTrends, Potsdam 2009. ISBN 978-3-941880-00-9.
  • Juan José Linz: Ein autoritäres Regime: Der Fall Spanien. Herausgegeben und übersetzt von Raimund Krämer und Christoph Sebastian Widdau. Potsdamer Textbücher 13. WeltTrends, Potsdam 2011. ISBN 978-3-941880-35-1.
  • Dieter Nohlen: Autoritäre Systeme. In: Peter Waldmann, Klaus Ziemer (Hrsg.): Die östlichen und südliche Länder (= Lexikon der Politik in 7 Bändern, Bd. 4), C. H. Beck, München 1997, ISBN 3-406-36908-1, S. 67–74.
  • Lars Rensmann, Steffen Hagemann, Hajo Funke: Autoritarismus und Demokratie. Politische Theorie und Kultur in der globalen Moderne (= Wochenschau Wissenschaft). Wochenschau Verlag, Schwalbach 2011, ISBN 978-3-89974-679-2.
  • Susanne Rippl, Christian Seipel, Angela Kindervater (Hrsg.): Autoritarismus. Kontroversen und Ansätze der aktuellen Autoritarismusforschung. Leske und Budrich, Opladen 2000, ISBN 3-8100-2634-4.
  • Bernd Six: Generalisierte Einstellungen. In: Manfred Amelang (Hrsg.): Enzyklopädie der Psychologie. Differentielle Psychologie und Persönlichkeitsforschung, Band 3. Hogrefe, Göttingen 1966, ISBN 978-3-8017-0553-4, S. 1–50.
  • Max Horkheimer: Autoritärer Staat. In: dsb., Friedrich Pollock u. a.: Wirtschaft, Recht und Staat im Nationalsozialismus. Analysen im Institut für Sozialforschung 1939–1942. Hg. Helmut Dubiel, Alfons Söllner. Europäische Verlagsanstalt und Syndikat Buchgesellschaft, Frankfurt 1981 ISBN 3-434-00469-6, S. 55–80.[11]
  • Merkel, Wolfgang: Systemtransformation. Eine Einführung in die Theorie und Empirie der Transformationsforschung. VS Verlag für Sozialwissenschaften. Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-531-17201-9, S. 43–48.

Weblinks

WiktionaryWiktionary: Autoritarismus – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

  1. Juan J. Linz: Totalitarian and Authoritarian Regimes. In: Fred I. Greenstein, Nelson W. Polsby (Eds.): Handbook of Political Science. Vol. 3: Macropolitical Theory. Addison-Wesley, Reading 1975, ISBN 0-201-02603-1, S. 175–411.
  2. Theodor Geiger: Die soziale Schichtung des deutschen Volkes. Soziographischer Versuch auf statistischer Grundlage. Enke, Stuttgart 1932 [ND ebd. 1987], ISBN 3-432-96201-0, S. 77 ff.
  3. Professor of Political Communication Sarah Oates: Television, Democracy and Elections in Russia BASEES/Routledge Series on Russian and East European Studies, Routledge, 2006 ISBN 978-1-1341-7847-6, Seite 149; "... mass media are critical factors in halting the slide in authoritarianism".
  4. Thomas Heberer, Gunter Schubert (Hsg): Regime Legitimacy in Contemporary China: Institutional Change and Stability, Routledge Contemporary China Series, Verlag Routledge, 2008, ISBN 978-1-1340-3630-1, Seite 177
  5. Stephen K. Wegren Putin's Russia: Past Imperfect, Future Uncertain Verlag Rowman & Littlefield, 6. Ausgabe 2015, ISBN 978-1-4422-3919-7, Seite 137
  6. Thomas Assheuer: Krise des Liberalismus: Ein autoritäres Angebot. Zeit online, 27. Mai 2016, abgerufen am 12. März 2017.
  7. Thomas Kirchner: Europäische Union: „Die übergroße Mehrheit der Deutschen will Europa“. sueddeutsche.de, 4. April 2017, abgerufen am 4. April 2017.
  8. Besuch in Frankreich: Steinmeier warnt vor „Faszination des Autoritären“. Zeit online, 30. März 2017, abgerufen am 4. April 2017.
  9. Karen Stenner: The Authoritarian Dynamic, Cambridge University Press, 2005.
  10. Ivan Krastev: Auf dem Weg in die Mehrheitsdiktatur? In: Henrich Geiselberger (Hrsg.): Die große Regression. Frankfurt 2017, S. 117–134, hier: S. 127.
  11. Auch in: dsb., Gesellschaft im Übergang. Aufsätze, Reden und Vorträge 1942–1970. Hg. Werner Brede. Fischer TB, Frankfurt 1972 u. ö. ISBN 3-596-26545-2; wieder Fischer-Athenäum TB, Frankfurt 1990. ISBN 3-7610-4004-0 ISBN 3-8072-4004-7.

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