Ariane Rädler

Ariane Rädler
NationOsterreich Österreich
Geburtstag20. Jänner 1995 (27 Jahre)
GeburtsortBregenz, Österreich
Größe165[1] cm
Gewicht58 kg
Karriere
DisziplinAbfahrt, Super-G, Riesenslalom,
Kombination
VereinSC Möggers
Statusaktiv
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt4. Februar 2018
 Gesamtweltcup32. (2021/22)
 Abfahrtsweltcup23. (2021/22)
 Super-G-Weltcup17. (2021/22)
 Kombinationsweltcup19. (2018/19)
 Podiumsplatzierungen1.2.3.
 Super-G001
letzte Änderung: 30. März 2022

Ariane Rädler (* 20. Jänner 1995 in Bregenz, Vorarlberg) ist eine österreichische Skirennläuferin. Sie gehört aktuell dem A-Kader[2] des Österreichischen Skiverbandes an und ist auf die schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G spezialisiert.

Biografie

Ariane Rädler stammt aus Möggers im nördlichen Vorarlberg und startet für ihren Heimatverein. Sie begann im Alter von zweieinhalb Jahren mit dem Skifahren. Nach dem Besuch der Skihauptschule Schruns-Tschagguns wechselte sie an die Skihandelsschule Stams und feierte Erfolge in Schülerrennen.[1]

Im Alter von 15 Jahren bestritt sie ihre ersten FIS-Rennen und nahm wenig später am Europäischen Olympischen Jugend-Winterfestival 2011 in Liberec teil. Eine Medaille blieb ihr mit den Rängen 19 und 21 in Slalom und Riesenslalom verwehrt. Einen Tag vor ihrem 18. Geburtstag gab sie im Slalom von Schruns ihr Europacup-Debüt. Nach Aufnahme in den B-Kader des ÖSV zog sie sich eine Knöchelverletzung zu und erlitt im Sommertraining 2015 einen Kreuzbandriss im linken Knie. Nur vier Monate nach dem Comeback kam sie bei einem Rennen in Liechtenstein zu Sturz und zog sich dieselbe Verletzung ein zweites Mal zu.[1]

Der internationale Durchbruch gelang Rädler im Winter 2017/18, ihrer ersten vollen Saison seit drei Jahren. Nachdem sie zunächst in den Europacup-Rennen in Innerkrems und Zauchensee ihre ersten Top-10-Ergebnisse gefeiert hatte, gab sie Anfang Februar 2018 in der Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen ihr Weltcup-Debüt. Am 26. Februar gewann sie in Crans-Montana ihre erste Europacup-Abfahrt und legte zwei Tage später mit einem weiteren Sieg am selben Ort nach. Neben ihrem ersten Super-G gewann sie auch die letzte Abfahrt der Saison in Soldeu und sicherte sich damit den ersten Platz in der Disziplinenwertung. Bei den Österreichischen Meisterschaften gewann sie zudem die Bronzemedaille in der Abfahrt.

Ende April 2018 erlitt Rädler im Training bereits zum dritten Mal in ihrer Karriere einen Kreuzbandriss.[3] Nach dem Comeback gewann sie im Jänner 2019 mit Rang 28 in der zweiten Abfahrt von Cortina d’Ampezzo ihre ersten Weltcuppunkte. Eine Woche später erzielte sie mit dem zwölften Platz in Garmisch ihre ersten Punkte im Super-G. Im Dezember 2019 zog sich die damals 24-Jährige beim Training für die Abfahrt in Lake Louise erneut Knieverletzungen zu.[4] Im Jänner 2021 fuhr sie als Siebente im Super-G von St. Anton erstmals unter die besten zehn eines Weltcup-Rennens. Am 16. Jänner 2022 erzielte Rädler im Super-G von Zauchensee hinter der Italienerin Federica Brignone und der Schweizerin Corinne Suter den dritten Platz, gleichbedeutend mit dem ersten Podestplatz in einem Weltcuprennen.[5]

Erfolge

Olympische Spiele

Weltmeisterschaften

Weltcup

  • 4 Platzierungen unter den besten zehn, davon 1 Podestplatz

Weltcupwertungen

SaisonGesamtAbfahrtSuper-GKombination
PlatzPunktePlatzPunktePlatzPunktePlatzPunkte
2018/1977.5442.1333.2919.12
2020/2155.9531.3320.62
2021/2222.27723.11417.163

Europacup

  • Saison 2017/18: 5. Gesamtwertung, 1. Abfahrtswertung, 4. Super-G-Wertung
  • Saison 2018/19: 8. Abfahrtswertung, 8. Super-G-Wertung
  • 6 Podestplätze, davon 4 Siege:
DatumOrtLandDisziplin
26. Februar 2018Crans-MontanaSchweizAbfahrt
28. Februar 2018Crans-MontanaSchweizAbfahrt
13. März 2018SoldeuAndorraAbfahrt
14. März 2018SoldeuAndorraSuper-G

Weitere Erfolge

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c Ariane Rädler. Olympiazentrum Vorarlberg, abgerufen am 11. Dezember 2018.
  2. ÖSV Kader – Ski Alpin – Weltcup-Saison 2018/2019. Sport Österreich, abgerufen am 11. Dezember 2018.
  3. Rädler erleidet Kreuzbandriss: 6 Monate Pause. ORF, 28. April 2018, abgerufen am 11. Dezember 2018.
  4. Saison-Aus für Ariane Rädler. Vorarlberg Online, 6. Dezember 2019, abgerufen am 10. Januar 2021.
  5. Rädler landet in Zauchensee am Podest (16. Jänner 2022)

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