Altenstadt (Iller)

WappenDeutschlandkarte
Wappen des Marktes Altenstadt
Koordinaten: 48° 10′ N, 10° 7′ O
Basisdaten
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk:Schwaben
Landkreis:Neu-Ulm
Verwaltungs­gemeinschaft:Altenstadt (Schwaben)
Höhe:530 m ü. NHN
Fläche:31,31 km2
Einwohner:5057 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte:162 Einwohner je km2
Postleitzahl:89281
Vorwahl:08337
Kfz-Kennzeichen:NU, ILL
Gemeindeschlüssel:09 7 75 111
Marktgliederung:7 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Hindenburgstr. 1
89281 Altenstadt
Website:altenstadt-iller.de
Bürgermeister:Wolfgang Höß
Lage des Marktes Altenstadt im Landkreis Neu-Ulm
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Über dieses Bild
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Die Marienkirche in Altenstadt

Altenstadt ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Altenstadt.

Geographie

Lage

Der Markt liegt in Mittelschwaben im Tal der westlich vorbeifließenden Iller, etwa 30 km südlich von Ulm und 25 km nördlich von Memmingen.

Gemeindegliederung

Es existieren die Gemarkungen Altenstadt, Filzingen, Grafenwald, Herrenstetten und Untereichen.

Zum Markt Altenstadt gehören die Ortsteile:

  • Altenstadt
  • Bergenstetten
  • Dattenhausen
  • Filzingen
  • Herrenstetten
  • Illereichen
  • Untereichen
Kirche zum guten Hirten in Altenstadt (Iller)
Untereichen von Norden
Marktstraße in Illereichen

Geschichte

Bis zum 18. Jahrhundert

Die früheste Erwähnung der Edlen von Aichheim erfolgte in der Urkunde vom 25. März 1128, ausgestellt im Grafenthing zu Illertissen unter Vorsitz des Grafen Eberhard von Kirchberg. Unter den sieben freien Zeugen war Adalbert von Aichheim. Die Edelfreien von Aichheim errangen im 12. Jahrhundert eine bedeutende Stellung im schwäbischen Adel, waren jedoch nicht Ministerialen der Tübinger Pfalzgrafen. Nach dem Tod des letzten Aichheimers, Berthold (1330), gelangte die Herrschaft Aichheim an Konrad von Rechberg, der die Tochter Bertholds, Luitgard, geheiratet hatte. Dabei nahm er die bereits bestehende Burg Aichheim in Besitz. In der Folgezeit vereinigten die Herren von Rechberg mehrere Herrschaften zwischen Iller und Lech in ihrer Hand. Als Zentrum ihres neuen Herrschaftsgebietes erbauten sie sich in den Jahren 1420 bis 1460 eine mächtige Burg und legten östlich von ihr eine Handwerkersiedlung an, die den Namen Überaichheim übernahm. Die von der Herrschaft verlassene alte Siedlung hieß fortan „Alte Stadt“, woraus sich der heutige Ortsname Altenstadt ableitet. Diese Siedlung, einst Herrschersitz, führte fortan als kleines Dörfchen ein ländliches Leben, wie die anderen kleinen Siedlungen um den neuen Mittelpunkt Übereichen, das heute den Namen Illereichen führt. Dieser neue Ort nahm eine rasche Aufwärtsentwicklung und war schon bald mehr als doppelt so groß wie Altenstadt. Bis zum 18. Jahrhundert war Altenstadt ein unbedeutendes Bauerndorf abseits der Landstraße.

Gedenktafel am früheren Standort der Altenstadter Synagoge

Der heutige Ortskern, das Geschäftszentrum an der Staatsstraße 2031, entstand erst um 1720. Damals wurden außerhalb der christlichen Siedlung für die seit dem Ende des 17. Jahrhunderts vereinzelt, ab 1718/19 in größerer Zahl im Illereicher Herrschaftsgebiet auftauchenden Judenfamilien mehrere Häuser errichtet, die ihnen mietweise überlassen wurden. 1719 wurde der jüdischen Gemeinde erlaubt, eine Synagoge zu errichten, was auch alsbald geschah. Das aus Holz errichtete Gotteshaus stand bis 1802. 1721 erwarben die Juden von der Herrschaft durch Kauf das Recht, Streitigkeiten in ihren Reihen selbst zu schlichten, ein Jahr später erhielten sie auch die Genehmigung zum Bau einer Synagoge. Allmählich wuchs die Altenstadter Judengemeinde zu einer selbstständigen Gemeinschaft neben der christlichen Doppelgemeinde Illereichen-Altenstadt, obwohl sie nur wenige Freiheiten und Rechte besaß. 1803 wurde der Bau einer neuen, großen Synagoge an der Hauptstraße abgeschlossen.

Um diese Zeit befand sich die Herrschaft Illereichen im Besitz der westfälischen Grafen von Limburg-Styrum, die ab 1677 für fast ein Jahrhundert regierten. 1772 erwarb der Reichsgraf und spätere Fürst Karl von Palm die Herrschaft um 450.000 Gulden. Um 1788 verkaufte er den Besitz für 750.000 Gulden an Fürst Johann Nepomuk Josef von Schwarzenberg, von dem er 1789 an seinen Sohn Josef überging. In dessen Regierungszeit kam die Herrschaft Illereichen 1800 unter die Landeshoheit Bayerns.

19. und 20. Jahrhundert

Im Jahr 1833, kurz vor seinem Tod, verkaufte Fürst Josef von Schwarzenberg Illereichen an den bayerischen Staatsminister Maximilian Graf von Montgelas, der 1834 Gerichtsbarkeit und Grundgefälle dem König von Bayern überließ.

1834 erreichte die jüdische Bevölkerung Altenstadts den Höchststand von 403 Personen, während nur etwa 100 christliche Einwohner dort lebten. Der starke Rückgang der jüdischen Bevölkerung in den folgenden Jahrzehnten ist vor allem darauf zurückzuführen, dass aufgrund der liberaleren rechtlichen Situation Juden sich wieder in den umliegenden Städten ansiedeln und auch auswandern durften. 1933, zur Zeit von Hitlers Machtergreifung, lebten noch etwa 50 Juden im nun knapp 1100 Einwohner zählenden Altenstadt. Im Zuge der sich zusehends verschärfenden nationalsozialistischen Verfolgung wurden Ende 1939 die verbliebenen 24 jüdischen Altenstädter dazu gezwungen, ihr Eigentum zu veräußern und ein Judenhaus zu beziehen. Im Frühjahr und Sommer des Jahres 1942 wurden alle Altenstädter Juden zur Vernichtung deportiert. Keiner von ihnen ist zurückgekehrt. Die bei den reichsweiten Novemberpogromen des Jahres 1938 nur leicht beschädigte Synagoge der Jüdischen Gemeinde Altenstadt wurde 1955 abgerissen. Eine Gedenktafel am Geschäftshaus Memminger Straße 47 erinnert an dieses Geschehen.[2]

Am 15. April 1903 wurde die damalige Gemeinde Illereichen in Illereichen-Altenstadt umbenannt. Eine weitere Umbenennung, jetzt in den aktuellen Namen Altenstadt, erfolgte am 1. Juli 1972.[3]

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Dattenhausen und Herrenstetten eingegliedert.[3] Untereichen kam am 1. Juli 1976 hinzu. Am 1. Mai 1978 folgten Bergenstetten und Filzingen.[4] Ein kleiner Teil von Altenstadt mit etwa 6 Einwohnern wurde am 1. Januar 1979 dem benachbarten Oberroth zugeschlagen.[5]

Einwohnerentwicklung

Die folgenden Angaben beziehen sich auf das heutige Gemeindegebiet von Altenstadt:[6]

JahrEinwohner
18401724
18711671
19001876
19252441
19392566
19504361
1961[4]3949
1970[4]4280
19874208
19914403
JahrEinwohner
19954731
20014651
20024714
20034752
20044740
20054726
20064799
20074773
20084825
20094842
JahrEinwohner
20104820
20114935
20124956
20134914
20144980
20155024
20165075

Politik

Gemeinderat und Bürgermeister

Der Gemeinderat umfasst 16 Sitze und zusätzlich den getrennt gewählten Ersten Bürgermeister. Bei den vergangenen Kommunalwahlen ergaben sich folgende Sitzverteilungen:

CSUSPD / BB*FWGGesamt
200264616
200865516
2014[7]63716

* BB = Bürgerblock

Bürgermeister ist seit März 2010 Wolfgang Höß (CSU).[8]

Wappen

Das Wappen des Marktes Altenstadt zeigt in Silber auf grünem Boden einen grünen Eichbaum mit goldenen Eicheln.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kirche Mariä Himmelfahrt in Illereichen

Bauwerke

Zu den sehenswerten Bauwerken zählen die Filialkirchen der Pfarrei zum Guten Hirten Mariä Geburt, St. Martin in Filzingen, Mariä Himmelfahrt in Illereichen, St. Peter und Paul in Untereichen und Hl. Dreifaltigkeit und St. Nikolaus in Bergenstetten. Das Schloss Aichhaim der ehemaligen Herrschaft Illereichen, das Große Tor in Illereichen und der jüdische Friedhof in Illereichen zählen ebenfalls dazu.

Freizeitanlagen

Im Ortsteil Filzingen liegt das Naherholungsgebiet Filzinger Badeseen, etwas entfernt, westlich der A 7, der Sinninger Badesee.

Sport

Im Westen der Gemeinde liegen die Außensportanlagen Altenstadts, namentlich der Sport- und Fußballplatz (unter anderem vom Fußballverein (FVA) genutzt) und der Tennisplatz des örtlichen Tennisclubs. Direkt daneben befindet sich das vom Schützenverein 1905 Altenstadt e. V. in Eigenregie erbaute Vereinsheim. Im Ortskern nahe der Hauptstraße steht die Jahnhalle des TSV 1878 Altenstadt e. V., zur Grundschule gehört eine Turnhalle.

Aufgrund der Betriebsvorschriften der Schulturnhalle, die nur eine stark begrenzte Anzahl von Fremdveranstaltungen pro Jahr zulassen und wegen der inzwischen in die Jahre gekommenen Jahnhalle ist es in Altenstadt oft schwer, für Veranstaltungen größeren Ausmaßes geeignete Räumlichkeiten zu finden.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Jährlich im Juli das Lindenbaumfest um die 130-jährige Friedenslinde im Ortsteil Filzingen. Der Reinerlös kommt der Dorfverschönerung des Ortsteils sowie den ansässigen Vereinen zugute.
  • Sommerfest der Musikgesellschaft Illereichen-Altenstadt e. V. am letzten Juliwochenende
  • Frühjahrs- und Herbstmarkt in der Illereicher Marktstraße
  • Faschingsomzug, laut den Betreibern einer der größten Fasnachtsumzüge im Landkreis

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Östlich von Altenstadt und im Süden zwischen Altenstadt und Filzingen hindurch verläuft die Autobahn A 7 mit der Ausfahrt AS 125. Die Staatsstraße 2031 (ehemalige B 19), sowie die Bahnstrecke Ulm–Memmingen, die sogenannte Illertalbahn, mit eigenem Bahnhof führen durch den Ort.

Historisches Foto des Bahnhofs von Süd-West

Altenstadt liegt auch am Iller-Radweg, einer Fernverbindung für Radfahrer zwischen Ulm und Oberstdorf entlang des Flusses.

Ansässige Unternehmen

Im Süden Altenstadts, direkt an der Autobahn-Anschlussstelle, liegt das Zentrallager der Firma Aldi Süd für den Raum Bayerisch-Schwaben/Oberschwaben. In diesem Gewerbegebiet und dem angrenzenden Norden des Ortsteils Filzingen sind metallverarbeitende Betriebe ansässig.

Öffentliche Einrichtungen

  • In der Friedhofstraße gegenüber der Grundschule ist die Stützpunktfeuerwehr Altenstadt stationiert.
  • Markt- und Pfarrbücherei in der Bahnhofstraße.

Bildungseinrichtungen

In Altenstadt befindet sich die Grund- und Teilhauptschule I für die Verwaltungsgemeinschaft.

Söhne und Töchter der Stadt

  • Barbara Renz (1863–1955), Ethnologin, Religionswissenschaftlerin und katholische Frauenrechtlerin
  • Franz Renz (1860–1916), katholischer Theologe

Literatur

  • Altenstadt mit den Gemeindeteilen Bergenstetten, Dattenhausen, Filzingen, Herrenstetten, Illereichen und Untereichen. Bilder erzählen aus vergangenen Jahrzehnten. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 2005, ISBN 3-86595-001-9.
  • Georg Baur: Illereichen-Altenstadt. Beiträge zur Geschichte der Marktgemeinde. Konrad, Weissenhorn 1965.
  • Erich Josef Geßner (Hrsg.): Altenstadt und Osterberg. Sammelband zur Geschichte jüdischer Gemeinden im Landkreis Neu-Ulm. 2. Auflage. Landkreis Neu-Ulm, Neu-Ulm 2001.
  • Anton H. Konrad: Illereichen-Altenstadt. Konrad, Neu-Ulm 1962.
  • Karin Sommer: Die Juden von Altenstadt. Zum Alltagsleben in einem Judendorf von ca. 1900–1942. Magisterarbeit am Institut für Volkskunde der LMU München 1982 (auch in: Erich Josef Geßner (Hrsg.): Altenstadt und Osterberg. Sammelband zur Geschichte jüdischer Gemeinden im Landkreis Neu-Ulm. 2. Auflage. Landkreis Neu-Ulm, Neu-Ulm 2001, S. 1–79).
  • Karin Sommer: Die Geschichte der jüdischen Gemeinde Altenstadt. In: Peter Fassl (Hrsg.): Geschichte und Kultur der Juden in Schwaben. Thorbecke, Sigmaringen 1994, ISBN 3-7995-4172-1, S. 93–103 (Irseer Schriften Band 2).
  • Gabriele von Trauchburg: Fieber, Zehnt und Sakrament. 800 Jahre St. Martin Filzingen – ein Ort auf den Spuren seiner Geschichte, Altenstadt 2000

Radio

  • Karin Sommer: Es ist uns ein liebliches Los zugefallen. Zum Alltagsleben der Juden auf dem Land im Bayern des 19. Jahrhunderts. (Sendung vom 19. Januar 1986 im Bayerischen Rundfunk)
  • Karin Sommer: Die "Kristallnacht" auf dem Lande. Ein Lehrstück aus dem bayerischen Schwaben. (Sendung vom 9. November 1989 im Bayerischen Rundfunk)
  • Karin Sommer: Ein Schandfleck weniger! Geschichte der Altenstadter Dorfsynagoge (Sendung vom 4. November 2001 im Bayerischen Rundfunk)

Weblinks

 Commons: Altenstadt (Iller) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 112
  3. a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 488.
  4. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 790.
  5. GenWiki Altenstadt
  6. Amtliche Statistik für Altenstadt, S. 6 (PDF; 1,3 MB)
  7. Fraktionen des Gemeinderates des Marktes Altenstadt (Memento des Originals vom 30. Oktober 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.altenstadt-vg.de
  8. https://www.wahlen.bayern.de/kommunalwahlen/

Auf dieser Seite verwendete Medien

Altenstadt, NU - Illereichen - Marktstr Nr 18 Ri SW, Kirche.jpg
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Marktstraße in Illereichen, Altenstadt (Iller)
Marienkirche Altenstadt (Iller).jpg
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Die katholische Marienkirche in Altenstadt an der Iller
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Untereichen von Norden, Altenstadt (Iller)
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Kirche zum guten Hirten in Altenstadt (Iller)
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Deutsch (de): Lagekarte von Altenstadt, Landkreis Neu-Ulm, Bayern, Deutschland.
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English (en): Locator map of Altenstadt in District of Neu-Ulm, Bavaria, Germany.
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See also: Projekt Landkreiskarten (German)

français (fr): Plan de localisation de la municipalité Altenstadt dans L'arrondissement de Neu-Ulm dans Bavière, Allemagne.
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   autres municipalités dans le même canton (Amt)
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   autres pays
   autres Länder allemands
   lacs et mers
   rivières

Voir aussi: Projet Landkreiskarten (allemand)

hornjoserbsce (hsb): Poziciska karta gmejny Altenstadt, Landkreis Neu-Ulm, Bayern, Němska.
   wuzběhnjena gmejna
   druhe gmejny w administratiwnym zwjazku (zarjadniski zwjazk etc.)
   druhe gmejny w samsnym wokrjesu
   druhe wokrjesny w samsnym kraju
administratiwne srjedźišćo gmejnskeho zwjazka  administratiwne srjedźišćo gmejnskeho zwjazka
   wukraj
   druhe němske kraje
   jězory a morja
   rěki a pobrjóhi

Hlej tež: projekt Landkreiskarten (němsce)

Nederlands (nl): Detailkaart van Altenstadt in de Landkreis Neu-Ulm, Bayern, Duitsland.
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Zie ook: Projekt Landkreiskarten (Duits)

Esperanto (eo): Situomapo de Altenstadt en Landkreis Neu-Ulm, Bayern, Germanio.
   akcentita komunumo
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   aliaj komunumoj en sama distrikto
   aliaj distriktoj en sama federacia lando
administra centro de kunumunaro  administra centro de kunumunaro
   ŝtatoj krom Germanio
   aliaj federaciaj landoj de Germanio
   lagoj kaj maroj
   riveroj kaj marbordoj

Vidu ankaŭ: Projekt Landkreiskarten (germane)

മലയാളം (ml): ജർമ്മനിയിലെ Bavaria, District of Neu-Ulm, Altenstadt ഭൂപടസ്ഥാനം.
   എടുത്തുകാണിക്കുന്ന നഗരസഭ
   ഭരണതലത്തിലുള്ള മറ്റ് നഗരസഭകൾ (ഗെമിൻഡർവാർഡ്, തുടങ്ങിയവ.)
   അതേ ജില്ലയിലുള്ള മറ്റ് നഗരസഭകൾ
   അതേ സംസ്ഥാനത്തുള്ള മറ്റ് ജില്ലകൾ
നഗരസഭാ സമിതിയുടെ ഭരണനിർവഹണ കേന്ദ്രം  നഗരസഭാ സമിതിയുടെ ഭരണനിർവഹണ കേന്ദ്രം
   വിദേശരാജ്യങ്ങൾ
   മറ്റ് ജർമ്മൻ സംസ്ഥാനങ്ങൾ
   തടാകങ്ങളും കടലുകളും
   നദികളും തീരപ്രദേശങ്ങളും

ഇതും കാണുക: Projekt Landkreiskarten (German)

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Bahnhof Altenstadt a. d. Iller Ansicht Süd-West
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Kirche "Mariae Himmelfahrt" in Altenstadt (Iller), Ortsteil Illereichen Church "Mariae Himmelfahrt" in Altenstadt (Iller), Germany, suburb Illereichen

Stefan Kaufmann, 2005