Allianz der Unabhängigen Demokraten in Europa

Allianz der Unabhängigen Demokraten in Europa
Alliance of Independent Democrats in Europe, Alliance des Démocrates Indépendants en Europe
Partei­vorsitzenderPatrick Louis
Gründung28. Oktober 2005
Auflösung31. Dezember 2008
Haupt­sitzLyon
Farbe(n)Blau
Staatliche Zuschüsse712.525 € (2006–2008)
EP-FraktionUnabhängigkeit und Demokratie

Die Allianz der Unabhängigen Demokraten in Europa (Alliance of Independent Democrats in Europe, AIDE; Alliance des Démocrates Indépendants en Europe, ADIE) war eine europäische politische Partei aus dem rechtskonservativen Spektrum. Zusammen mit den EUDemokraten, der UK Independence Party und kleineren Parteien bildete sie die Fraktion Unabhängigkeit und Demokratie im Europaparlament. Vorsitzender der ADIE war Patrick Louis von der französischen Partei Mouvement pour la France (MpF).

Geschichte

ADIE wurde am 28. Oktober 2005 gegründet.[1] Für das Jahr 2009 beantrage die Partei keine Finanzierung mehr und wurde mit Wirkung vom 31. Dezember 2008 aufgelöst.[2][3] Stattdessen beteiligten sich drei ihrer Europaparlamentarier (Philippe de Villiers und Paul-Marie Coûteaux von der MpF und Georgios Georgiou von der griechischen LAOS) an der neu gegründeten Europapartei Libertas an, die nach der Europawahl 2009 jedoch wieder zerfiel. 2011 beteiligten sich MpF und LAOS an der Gründung der Bewegung für ein Europa der Freiheit und der Demokratie.

Mitglieder

Zum Stichtag 1. Januar 2006 waren 17 Mitglieder des Europaparlaments Mitglied der ADIE.[4] Am 1. Januar 2008 waren es 19 Mitglieder.[5]

Politiker folgender Parteien waren mindestens zu einem Zeitpunkt Mitglied der ADIE:

GriechenlandGriechenland Griechenland
FrankreichFrankreich Frankreich
IrlandIrland Irland
  • Kathy Sinnott (MEP), parteilos[4]
ItalienItalien Italien
PolenPolen Polen
TschechienTschechien Tschechien
  • Nezávislí demokraté (Unabhängige Demokraten)
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich

Einzelnachweise

  1. http://www.journal-officiel.gouv.fr/association/index.php?ctx=eJyLz2FIK2KIL8tjSCwuzk9miC9kSEnNzU8uSixJLVZIzi8qyAcx9UuKUlOtlELyC5QY4jMyS9xKc3IYjEwZALJwFRQ_&cref=%2B12939583192736397792/_c=%2B15616336284340445319&ACTION=refine&WHAT=democrates
  2. Vgl. den Überblick über die Finanzierung europäischer Parteien auf der Homepage der Universität Straßburg (Memento vom 21. Juli 2011 im Internet Archive) (PDF; 374 kB).
  3. Financement des partis politiques européens - Exercise 2009 (Memento vom 8. Dezember 2016 im Internet Archive)
  4. a b c d e Funding of European political parties – Financial year 2008 (Memento vom 8. Dezember 2016 im Internet Archive)
  5. Mitglieder (Memento vom 8. Dezember 2016 im Internet Archive)

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Man sagt, dass der grüne Teil die Mehrheit der katholischen Einwohner des Landes repräsentiert, der orange Teil die Minderheit der protestantischen, und die weiße Mitte den Frieden und die Harmonie zwischen beiden.
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Flagge des Vereinigten Königreichs in der Proportion 3:5, ausschließlich an Land verwendet. Auf See beträgt das richtige Verhältnis 1:2.
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Die Europaflagge besteht aus einem Kranz aus zwölf goldenen, fünfzackigen, sich nicht berührenden Sternen auf azurblauem Hintergrund.

Sie wurde 1955 vom Europarat als dessen Flagge eingeführt und erst 1986 von der Europäischen Gemeinschaft übernommen.

Die Zahl der Sterne, zwölf, ist traditionell das Symbol der Vollkommenheit, Vollständigkeit und Einheit. Nur rein zufällig stimmte sie zwischen der Adoption der Flagge durch die EG 1986 bis zur Erweiterung 1995 mit der Zahl der Mitgliedstaaten der EG überein und blieb daher auch danach unverändert.