Akscha (Transbaikalien)

Dorf
Akscha
Акша
FöderationskreisFerner Osten
RegionTransbaikalien
RajonAkschinski
Gegründet1750
Dorf seit1926
Bevölkerung3941 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums740 m
ZeitzoneUTC+9
Telefonvorwahl(+7) 30231
Postleitzahl674230
Kfz-Kennzeichen75, 80
OKATO76 203 000 001
Geographische Lage
Koordinaten50° 17′ N, 113° 17′ O
Akscha (Transbaikalien) (Russland)
(50° 16′ 45″ N, 113° 17′ 15″O)
Lage in Russland
Akscha (Transbaikalien) (Region Transbaikalien)
(50° 16′ 45″ N, 113° 17′ 15″O)
Lage in der Region Transbaikalien

Akscha (russisch Акша́) ist ein Dorf (selo) und ehemalige Stadt in der Region Transbaikalien in Russland mit 3941 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie

Der Ort liegt knapp 200 km Luftlinie südlich der Regionshauptstadt Tschita am rechten Ufer des Onon, gegenüber der Einmündung des namensgebenden Nebenflusses Akscha. Etwa 40 km südöstlich verläuft die Staatsgrenze zur Mongolei.

Akscha ist Verwaltungszentrum des Rajons Akschinski sowie ist Sitz und einzige Ortschaft der Landgemeinde Akschinskoje selskoje posselenije.

Geschichte

Das Dorf wurde 1750 von Umsiedlern aus Totma gegründet. Im 19. Jahrhundert war Akscha politischer Verbannungsort, unter anderem für die Dekabristen Pawel Abramow († 1836 in Akscha), Konstantin Torson und Wilhelm Küchelbecker.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Akscha Staniza der Transbaikal-Kosaken, und mit der Einrichtung eines neuen Okrugs der damaligen Oblast Transbaikalien erhielt es als dessen Verwaltungssitz 1872 die Stadtrechte. 1924 wurde der Ort Zentrum eines Ujesds, aber mit dessen Umwandlung in einen Rajon 1926 wieder zu einem Dorf herabgestuft.[2]

Bevölkerungsentwicklung

JahrEinwohner
1872520
18971627
19392644
19592967
19703565
19793895
19894637
20024129
20103941

Anmerkung: ab 1897 Volkszählungsdaten

Verkehr

Akscha liegt an der Fernstraße A167, die bei Darassun (auch Station der Transsibirischen Eisenbahn) von der A166 abzweigt und ab Akscha weiter den Onon aufwärts zur mongolischen Grenze in Richtung Tschoibalsan führt.

Einzelnachweise

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. Akscha in der Enzyklopädie Transbaikaliens (russisch)

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