Akiko Suzuki

Akiko Suzuki
Suzuki 2013
NationJapan Japan
Geburtstag28. März 1985 (41 Jahre)
GeburtsortToyohashiJapan
Größe158 cm
Karriere
DisziplinEinzellauf
TrainerHiroshi Nagakubo,
Yoriko Naruse,
(frühere Trainer:
Masoko Ogino)
ChoreografAnschelika Krylowa,
Pasquale Camerlengo,
(frühere Choreografen:
Kenji Miyamoto,
Shae-Lynn Bourne,
Yukako Sugita)
Statuszurückgetreten
Medaillenspiegel
WM-Medaillen0 × Goldmedaille0 × Silbermedaille1 × Bronzemedaille
VKM-Medaillen0 × Goldmedaille2 × Silbermedaille0 × Bronzemedaille
 Weltmeisterschaften
Bronze2012 NizzaDamen
 Vier-Kontinente-Meisterschaften
Silber2010 JeonjuDamen
Silber2013 OsakaDamen
Persönliche Bestleistungen
 Gesamtpunkte199,58WTT 2013
 Kür133,02WTT 2013
 Kurzprogramm71,02WM 2014
Platzierungen im Eiskunstlauf Grand Prix
 Podiumsplatzierungen1.2.3.
 Grand-Prix-Finale012
 Grand-Prix-Wettbewerbe281
 

Akiko Suzuki (jap. 鈴木 明子, Suzuki Akiko; * 28. März 1985 in Toyohashi, Präfektur Aichi) ist eine japanische ehemalige Eiskunstläuferin, die im Einzellauf startete. Sie ist die Japanische Meisterin von 2014 und vertrat Japan bei den Olympischen Winterspielen 2010 und 2014.

Werdegang

Akiko Suzuki begann im Alter von sieben Jahren mit dem Eislaufen. Erste internationale Erfolge hatte sie 2001 mit einem 7. Platz bei den Juniorenweltmeisterschaften und 2002 mit einem 8. Platz bei den Vier-Kontinente-Meisterschaften. Als Suzuki mit 18 Jahren ihre Heimat wegen eines Universitätsstudiums verlassen musste, erkrankte sie an Magersucht. Ihr Gewicht fiel auf 32 kg. Dies machte das Ausführen von Sprüngen unmöglich und sie verpasste die gesamte Saison 2003/04.[1] Nachdem sie ihr Gewicht wieder stabilisiert hatte und inspiriert wurde von Shizuka Arakawas Titelgewinn bei der Weltmeisterschaft 2004, kehrte sie zurück.[2]

Akiko Suzuki bei den Olympischen Winterspielen 2010

Bis 2010 schaffte es Suzuki aufgrund der enormen Konkurrenz im eigenen Land nicht, das Podium bei den nationalen Meisterschaften zu erreichen und sich somit für internationale Meisterschaften zu qualifizieren. In der Grand-Prix-Serie 2009/10 erhielt sie jedoch erstmals zwei Einladungen und konnte sich danke einem ersten und einem vierten Platz für das Finale qualifizieren, in dem sie die Bronzemedaille gewann. Ins Jahr 2010 ging sie als japanische Vizemeisterin. Sie gewann die Silbermedaille bei den Vier-Kontinente-Meisterschaften in Jeonju. Ihr Weltmeisterschaftsdebüt beendete sie auf dem elften Platz. Bei ihrem olympischen Debüt wurde sie Achte.

Akiko Suzuki (rechts) mit Carolina Kostner (Mitte) und Aljona Leonowa (links) bei der Weltmeisterschaft 2012

In den folgenden drei Jahren konnte sich Suzuki jedes Jahr für das Grand-Prix-Finale qualifizieren. In der Saison 2011/12 gewann sie dort die Silbermedaille, in der Saison 2012/13 Bronze. Bei ihrer zweiten Weltmeisterschaftsteilnahme gewann die 27-jährige Suzuki 2012 in Nizza mit Bronze ihre erste Medaille bei Weltmeisterschaften. 2013 gewann sie eine weitere Medaille bei den Vier-Kontinente-Meisterschaften.

Zur Saison 2013/14 gewann Suzuki die Japanische Meisterschaft. Sie wurde daraufhin ausgewählt, zusammen mit Mao Asada und Kanako Murakami Japan bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi zu vertreten. Suzuki erreichte dort den 8. Platz, während ihre Teamkollegin Asada Sechste wurde. Die Weltmeisterschaft 2014, bei der Suzuki den 6. Platz erreichte, war ihr letzter Wettbewerb. Danach beendete sie ihre Karriere im Leistungssport.[1]

Seit 2014

Seit dem Ende ihrer Wettbewerbskarriere ist Akiko Suzuki eine gefragte Schauläuferin. Sie gehört zur Stammbesetzung der japanischen Eisshows Fantasy on Ice und Friends on Ice und war in der Schweizer Eisshow Art on Ice zu Gast.[3] Sie ist außerdem ein wiederkehrender Gast in der von dem zweimaligen Olympiasieger Yuzuru Hanyū produzierten Eisshow Notte Stellata.[4][5]

Suzuki ist als Choreografin tätig, unter anderem für Sōta Yamamoto[6], Shun Satō[7], Ami Nakai[8], Mone Chiba[9] und Yuna Aoki.[10]

Sie entwickelte die Choreografien für die Anime-Serie Medalist, die von einer jungen Eiskunstläuferin handelt.[11]

Ergebnisse

Meisterschaft / Jahr20012002200320042005200620072008200920102011201220132014
Olympische Winterspiele8.8.
Weltmeisterschaften11.3.12.6.
Vier-Kontinente-Meisterschaften8.8.2.7.2.
World Team Trophy1.1.
Juniorenweltmeisterschaften7.
Japanische Meisterschaften4.4.9.12.12.10.5.4.2.4.2.4.1.
Grand-Prix-Wettbewerb / Saison00/0101/0202/0303/0404/0505/0606/0707/0808/0909/1010/1111/1212/1313/14
Grand-Prix-Finale3.4.2.3.
Skate Canada5.2.2.2.
Cup of Russia2.
NHK Trophy2.1.2.3.
Cup of China1.2.
Commons: Akiko Suzuki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Mai Yoshikawa: The silent battle Japanese athletes fight with weight. In: The Japan Times. 8. September 2025, archiviert vom Original am 10. September 2025; abgerufen am 28. Januar 2026 (englisch).
  2. Emmeline Moore: Akiko finally gets to live Olympic dream. 23. Februar 2010, archiviert vom Original am 27. Februar 2010; abgerufen am 28. Januar 2026 (englisch).
  3. Akiko Suzuki bei Art on Ice, abgerufen am 28. Januar 2026.
  4. Nick McCarvel: Hanyu Yuzuru's 'notte stellata' show debuts in Japan featuring Uchimura Kohei, Jason Brown and more. In: Olympics.com. 10. März 2023, abgerufen am 28. Januar 2026 (englisch).
  5. Shintaro Kano: Hanyu Yuzuru on 'Notte Stellata 2025': „It really almost felt like the Olympics“. In: Olympics.com. 7. März 2025, abgerufen am 28. Januar 2026 (englisch).
  6. Sōta Yamamoto in der Datenbank der International Skating Union, archivierte Version vom 11. November 2022 auf archive.org, abgerufen am 28. Januar 2025 (englisch).
  7. Shun Satō in der Datenbank der International Skating Union, archivierte Version vom 31. Januar 2024 auf archive.org, abgerufen am 28. Januar 2025 (englisch).
  8. Ami Nakai in der Datenbank der International Skating Union, archivierte Version vom 3. März 2023 auf archive.org, abgerufen am 28. Januar 2025 (englisch).
  9. Mone Chiba in der Datenbank der International Skating Union, archivierte Version vom 6. November 2023 auf archive.org, abgerufen am 28. Januar 2025 (englisch).
  10. Yuna Aoki in der Datenbank der International Skating Union, archivierte Version vom 3. November 2023 auf archive.org, abgerufen am 28. Januar 2025 (englisch).
  11. Rafael Antonio Pineda: Medalist Anime's Video Reveals Choreographers, Ending Song, January 4 Debut. In: Anime News Network. 8. November 2024, abgerufen am 27. Januar 2026 (englisch).

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Podium medal ceremony for women's figure skating at the 2012 World Championships. (L-R) Alena Leonova (2nd place), Carolina Kostner (1st place), Akiko Suzuki (3rd place)
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Akiko Suzuki - 2013 NHK Trophy